HERREN 2 :: BEZIRKSOBERLIGA - SPIELBERICHTE
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ACHTUNG!! ACHTUNG!!! ACHTUNG!!
von Benny am 21.01.2012

Herren 2 in Göggingen fällt aus.
Die Stadt Augsburg hat die Anton Bezler Halle gesperrt!!

H2 - Knappe Auswärtsniederlage beim Landesligaabsteiger aus Günzburg
von Julian Mair am 18.01.2012

Knappe Auswärtsniederlage beim Landesligaabsteiger aus Günzburg

(mj) Die zweite Herrenmannschaft des TSV Haunstetten gastierte am vergangenen Sonntag beim Landesligaabsteiger VFL Günzburg. Mit bislang lediglich einer verlorenen Partie ging die Heimmannschaft, welche momentan den 2. Tabellenrang der Bezirksoberliga belegt, als Favorit in die Begegnung.
Die Anfangsphase wurde aus Haunstetter Sicht komplett verschlafen, keine gut vorbereiteten Angriffsaktion und vor allem mangelnde Bereitschaft in der Abwehrarbeit führten nach nur wenigen Minuten zu einem 5-Tore Rückstand. Die hervorragende Form der vergangenen Ligaspiele war bis zu diesem Zeitpunkt wie verschwunden.
Doch nach einer Auszeit und klaren Worten von Trainer Jürgen Goldschmied, machte sich die Erfahrenheit der Bayernligareserve aus Haunstetten bemerkbar. Ohne hektisch zu werden besann sich die Truppe auf ihre Stärken im Rückraumspiel und die nötige Aggressivität war nun endlich auch in der Defensive erkennbar. Dadurch konnte bis zur Halbzeit der Rückstand kontinuierlich auf 2 Tore verkürzt werden.
Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich die Begegnung zu einem völlig offenen Schlagabtausch, welcher von klasse Angriffsaktionen beider Mannschaften geprägt wurde. Den Augsburgern gelang es während der gesamten Partie leider nicht, die Günzburger Spielzüge über den Kreis zu unterbinden, welche zu einigen Toren oder Siebenmetern führten.
In einem zum Ende hin dramatischen Spiel konnte der Rechtsaußenspieler Adrian Farner 30 Sekunden vor Schluß mit einem starken Wurf aus spitzem Winkel für Haunstetten ausgleichen. Im Anschluß daran nutzte Jürgen Goldschmied die Günzburger Auszeit, um seine besten Defensivspieler aufs Feld zu schicken. Allerdings schafften es die Hausherren abermals einen erfolgreichen Angriff über ihren Kreisläufer zu spielen, welcher mit der Schlusssirene einen Siebenmeter zur Folge hatte.
Zwar ahnte A-Jugendtorhüter Ralph Wenninger dabei die richtige Ecke, doch VFL-Kapitän Philipp Rembold zeigte keine Nerven und verwandelte auch mit etwas Glück zum 33-32 Siegtreffer.
Unterm Strich zeigte die zweite Herrenmannschaft dennoch eine sehr gute Leistung und konnte dem Aufstiegsfavorit aus Günzburg 60 Minuten lang Paroli bieten.
Am kommenden Samstag bestreitet das Team um Kapitän Ingo Herbeck die nächste Partie gegen den TSV Göggingen, dabei werden 2 Punkte wieder fest an versiert.
TSV Haunstetten II: Wenninger, Widdau, Elsinger, Lodemann (3), Wagner (2), Hoinkis (4), Mühlbacher (3/1), Keller (6), Mair (2), Herbeck (4/1), Farner (1), Trautwein (2), Pfänder (5);

Geglückte Revanche der Herren 2 gegen das Reserveteam aus Niederraunau
von mj am 12.01.2012

(mj) Trotz einer Halbzeitführung von 6 Toren gelang es der Truppe von Jürgen Goldschmied nicht, gegen die zweite Herrenmannschaft aus Niederraunau im Hinspiel einen Erfolg zu landen. Am vergangenen Sonntagabend fand das Rückspiel der beiden Reserveteams aus Haunstetten und Niederraunau in der Albert-Loderer-Halle statt – die Möglichkeit für Haunstetten, Revanche für die unglückliche Hinrundenniederlage zu nehmen.
Direkt vom Anpfiff an war die Mannschaft bereit dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Eine stabile Abwehr ermöglichte häufig Angriffe über die zweite Welle, welche den Raunauer Gästen schnell den Zahn zogen. Insbesondere das Spiel über den Kreis war an diesem Abend eine der Haunstetter Stärken. So war die Begegnung im Prinzip nach den ersten 30 Minuten entschieden, als die Augsburger mit einer Führung von 25-13 die Seiten wechselten. In der Folgezeit konnte der deutliche Vorsprung erfolgreich verwaltet und sogar noch etwas ausgebaut werden, was sich in dem 45-27 Endergebnis widerspiegelt.
Nächsten Sonntag gastiert die zweite Herrenmannschaft beim Tabellenzweiten der Bezirksoberliga, dem VFL Günzburg. Mit einer ähnlich starken Leistung unseres Teams ist vielleicht sogar eine Überraschung möglich!

TSV Haunstetten II: Riedel, Albrecht (7), Elsinger (10), Hoinkis (7), Mühlbacher, Keller (5), Mair (6), Herbeck (4/1), Farner (1), Widdau, Trautwein (2), Pfänder (2), Holzapfel (1), Rittweger;

Fünfter Sieg in Folge für die zweite Herrenmannschaft des TSV Haunstetten
von Julian Mair am 15.12.2011

(mj) Am vergangenen Sonntagabend war die Bayernligareserve des TSV Haunstetten zu Gast beim BOL-Schlusslicht DJK Augsburg/Hochzoll. Nach 4 Erfolgen in Serie, ging das Team aus Haunstetten als klarer Favorit in die Begegnung.
Doch zum Selbstläufer wurde das Spiel keineswegs – was sich speziell in den ersten 20 Minuten der Partie bemerkbar machte. In der Offensive wurden zwar – bis auf ein paar wenige technische Fehler – durch schnelles Angriffsspiel Akzente gesetzt, doch die Defensivleistung des Teams um Kapitän Ingo Herbeck war eben in dieser Phase zu zögerlich und ohne den notwendigen Biss. Lediglich ein Vorsprung von 2 Toren stand der Haunstetter Truppe zu diesem Zeitpunkt zu Buche.
Eine deutliche Ansprache von Alexander Reiter, der an diesem Abend den verhinderten Coach Jürgen Goldschmied vertrat, brachte die Wende herbei.
Nun erfolgte eine klare Absprache in der Defensive und vor allem der erforderliche Einsatz war ab diesem Zeitpunkt – kurz vor Ende der ersten Halbzeit – der Mannschaft anzumerken.
So konnte die Führung nach einem kleinen Endspurt zur Halbzeit auf 6 Tore ausgebaut werden.
Im zweiten Spielabschnitt gelang es der Heimmannschaft aus Hochzoll dann kaum noch Gegenwehr zu leisten, da Ihnen wohl der Glauben, das Spiel doch noch drehen zu können, in der Folgezeit fehlte.
Somit war der Rest für das nun fünftplazierte Team der Bezirksoberliga Formsache und ein deutlicher Auswärtssieg von 44-27 resultierte. Einen großen Anteil daran hatten zum Einen Rückraumspieler Andreas Keller mit 10 Toren und zum Anderen Ingo Herbeck, der 9 mal erfolgreich einnetzte. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 12 zu 12 Zählern verabschiedet sich die Mannschaft von Jürgen Goldschmied in die Winterpause und versucht die aktuell sehr gute Form zu konservieren, um in der Rückrunde noch einmal anzugreifen.

TSV Haunstetten II: Trautwein (2), Elseberg (2), Schnitzlein, Elsinger (3), Ziegler (3), Hoinkis (3), Mühlbacher (6), Keller (10), Mair (3), Herbeck(9/2), Farner (4), Widdau;

Herren II nehmen Fahrt auf!
von Goldi am 22.11.2011

Nach einem total versauten Saisonstart nehmen Herren II so langsam aber sicher Fahrt auf. Die zuletzt gezeigten Leistungen gegen Aichach, Ichenhausen und Gundelfingen zeigen einen deutlichen Aufwärtstrend der Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller. Mit dem 26:27 Auswärtssieg am Wochenende in Gundelfingen konnte man auch endlich wieder Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle finden.
Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Spiel, da beide Teams versuchten schnellst möglich von Abwehr auf Angriff umzuschalten. Allerdings hatten die Augsburger Vorstädter wohl etwas zu wenig Zielwasser getrunken, denn die ersten Würfe landeten entweder knapp neben dem Tor oder wurden von gut aufgelegten Torhüter der Hausherren herausgefischt. Dank einer sehr guten Abwehr konnte man jedoch verhindern, dass Gundelfingen diesen Vorteil zu sehr ausnutzt. Ab dem Spielstand von 4:4 übernahmen dann die Haunstetter das Spielgeschehen und setzten sich teilweise bis auf drei Tore ab. Allerdings verpasste man es immer wieder die mögliche Vorentscheidung zu erzwingen und so kam es, dass die Gastgeber bis zur Halbzeit wieder auf ein Tor herankommen konnten (Spielverlauf 1.Halbzeit: 3:2, 4:4, 4:7, 7:8, 8:11, 12:12, 13:15, 15:16).
Die zweite Hälfte mussten die Gäste in Unterzahl beginnen. Das wäre an sich nicht schlimm gewesen, wenn man sich nicht gleich noch zwei weitere Strafen eingefangen hätte. So musste man die ersten vier Minuten durchgängig in 1-2 Mann Unterzahl bestreiten, was dazu führte, dass Gundelfingen nun mit zwei Toren vorne lag. Doch mit einem kurzen Zwischenspurt von 20:18 auf 21:23 konnte die Haunstetter das Spiel wieder drehen. Diesen Vorsprung hielt man dann bis zur 55. Minute beim Stand von 23:26 konstant. Doch statt den sicheren Sieg einfach über die Runden zu bringen, kämpften sich die Hausherren nochmals ins Spiel zurück. Beim Stand von 25:26 hatte Gundelfingen sogar den möglichen Ausgleich im Rahmen eines Gegenstoßes in der eigenen Hand, doch zum Glück ging der Ball nur an die Latte. Als man dann 20 Sekunden vor dem Schlusspfiff zum 27:25 erhöhen konnte, war das Spiel entschieden, auch wenn die Hausherren noch einmal zum Endstand von 26:27 trafen.

Trainer Jürgen Goldschmidt war mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden „Vorneweg möchte ich den Gundelfingern gratulieren. Die Mannschaft hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert und ist mittlerweile ein absolut ernst zu nehmender Gegner in der BOL. Meinen Jungs möchte ich in erster Linie zu einer tollen Abwehr- und Torhüterleistung gratulieren. Dort lag Heute der Schlüssel zum Erfolg! Allerdings gibt es auch immer Optimierungsansätze und die sehe ich derzeit im Angriff. Wir verballern und vertänzeln einfach zu viele Bälle, die wir uns vorher richtig hart in der Abwehr erobert haben. Wenn wir es schaffen wieder annähernd so effektiv wie letztes Jahr zu werden, dann brauch ich mir über die Rückrunde keine Gedanken mehr machen!“

Es bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr im Heimspiel gegen Gersthofen effektiv genug ist, um auch das dritte Spiel in Folge zu gewinnen. Auf die leichte Schulter darf man die Gäste auf keinen Fall nehmen, denn auch sie sind gerade dabei sich aus dem Keller Richtung Mittelfeld vorzuarbeiten. Zwei der letzten drei Spiele konnten die Gersthofer (Friedberg III und Hochzoll) für sich entscheiden. In der Tabelle hat Haunstetten auch nur auf Grund des besseren Torverhältnisses die Nase vorn, denn beide Mannschaften haben derzeit 6 Punkte auf der Habenseite.

Es spielten

im Tor: Klaus Widdau, Daniel Fischer
im Feld: Sebastian Pieniack (3), Adrian Farner (0), Markus Ziegler (1), Markus Hoinkis (2), Ingo Herbeck (11/7), Andreas Keller (2), Fabian Fischer (4), Julian Mair (4)

Günzburg war Heute ne Nummer zu groß
von Goldi am 12.10.2011

Am vergangenen Sonntag verlor die zweite Herrenmannschaft gegen den Aufstiegsfavoriten aus Günzburg mit 28:37.
Die Gäste erwischten auch gleich den besseren Start und gingen schnell mit 4:1 in Führung. Insbesondere die 2. Welle der Favoriten bekamen die Hausherren in den Anfangsminuten nicht unter Kontrolle. Sobald die Günzburger jedoch gezwungen waren aus dem freien Spiel heraus zu agieren, taten sie sich sehr schwer. Nach einer kurzen Auszeit war genau dies die Devise: die Gäste teilweise schon an der Mittellinie angehen und begleiten, damit diese nicht mit Schwung auf´s Tor werfen konnten. Dadurch kam der Motor der Günzburger etwas ins Stottern und Haunstetten konnte wieder auf 4:5 herankommen. Insbesondere über die linke Außenbahn konnten die Hausherren in dieser Phase ihr schnelles Angriffsspiel erfolgreich abschließen. Unglücklicherweise landeten aber nahezu alle Abpraller (in der ersten Halbzeit allein 7 Stück) wieder in den Händen eines Günzburger Spielers, so dass diese doch noch zum Torerfolg kamen. Bis zum 7:9 wogte das Spiel auf diese Weise hin und her, doch nach ca. 20 Minuten riss der Faden im Spiel der Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller und der Favorit konnte den Vorsprung wieder ausbauen. Letzt endlich musste man mit einem vier Tore Rückstand (12:16) in die Pause gehen.
Kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit handelte sich Günzburg zwei Zeitstrafen in Folge ein, was den Haunstettern eigentlich die Möglichkeit zum Anschlusstreffer gab. Leider wurde in der ersten Überzahlsituation kein einziges aufgeholt, so dass man nach diesem Vorteil nur auf 19:21 herankam. Zu allem Überfluß kam nun die schwächste Phase im Spiel der Hausherren, so dass man binnen kurzer Zeit das Spiel verloren hatte. Nach dem 19:21 konnte man sehen, was eine Topmannschaft aus einer Überzahlsituation generieren kann und wie man den Schwung aus diesen zwei Minuten mit in die kommenden Angriffe legt. Binnen 6 Minuten zog Günzburg uneinholbar davon (21:29) und verwaltete diesen Vorsprung bis zum Schluss (28:37).
Nach diesem hochklassigen und extrem temporeichen Spiel konnten auch die Haunstetter Spieler mit hoch erhobenem Kopf vom Feld gehen, was auch von den Zuschauern beider Lager mit entsprechendem Applaus bestätigt wurde. Jürgen Goldschmidt resümierte das Spiel folgendermaßen „Günzburg hat Heute eindeutig bestätigt, warum sie als Topfavorit in die Saison gehen. Das Zünglein an der Waage war aus meiner Sicht die Wurfgewalt der Günzburger. Allen voran Denis Graf hatte Heute einen sensationellen Tag erwischt. Wir haben insbesondere in der Abwehr noch einige Hausaufgaben zu tätigen, denn 37 Tore sind definitiv zu viel. Im Angriff fehlt uns derzeit die Durchschlagskraft aus dem Rückraum und auch der Spielfluss ist noch nicht optimal, was aber nicht erstaunlich ist, da die Mannschaft in den Vorbereitungsspielen kein einziges mal vollständig zusammengespielt hat. Vor diesem Hintergrund bin ich mir sicher, dass wir uns von Spiel zu Spiel steigern können, um auch am Ende der Saison unser Ziel (Top 5) erreichen werden.“
Dies ist zwar ein hehres Ziel, doch die Tabelle spricht aktuell leider ein ganz anderes Wort (Platz 7 mit 2:4 Punkten). Und ausgerechnet jetzt müssen die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller ins Lokalderby und beim TSV Göggingen antreten. Letztes Jahr hatte man zweimal das Nachsehen gegen den Lokalrivalen. Ob man dieses Jahr endlich ein Sieg möglich ist bleibt abzuwarten.

Es spielten:
Im Tor: Tom Bäuml; Klasu Widdau; Benjamin Riedel
Im Feld: Max Habenicht (1); Ingo Herbeck (7/3), Markus Ziegler (1); Fabian Wagner (2); Nico Mühlbacher (3); Andreas Keller (2); Jochen Trautwein (4/1); Sebastian Smotzek (3); Julian Mair (5)

Herren II erfüllen die Pflichtaufgabe
von Goldi am 26.09.2011

Die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller erfüllten am vergangenen Wochenende souverän Ihre Hausaufgaben, indem sie den Aufsteiger aus Hochzoll mit 45:24 besiegten. Von Beginn an hatten die Hausherren das Spiel im Griff und gingen rasch mit 6:2 in Führung. Die Gäste versuchten tapfer dagegen zu halten, doch gerade in der Anfangsphase scheiterten sie regelmäßig im Abwehrverbund der Hausherren. Mit Tempohandball und viel Spielübersicht setzte sich Haunstetten bis zur Halbzeit schon nahezu uneinholbar auf 21:12 ab.
In der Halbzeitansprache hieß es, die Konzentration hoch zu halten und den Vorsprung weiter auszubauen. Gesagt, getan - binnen 3 Minuten zog man auf 25:12 davon!!! Obwohl die Hausherren nur mit 8 Feldspielern in die Begegnung gegangen sind, waren es die Gäste, denen langsam aber sicher die Kräfte ausgingen. Gegenstoß auf Gegenstoß brachten die Haunstetter im Gehäuse der Hochzoller unter und feierten am Schluss den ungefährdeten 45:24 Sieg vor heimischer Kulisse.

Jürgen Goldschmidt warnt davor, diesen deutlichen Sieg über zu bewerten „Wir haben hier und Heute einen Aufsteiger besiegt und sind somit unserer Pflicht nachgekommen. Das Ergebnis ist der Tatsache geschuldet, dass Hochzoll sich einfach noch nicht an das Tempo und die Härte in der BOL akklimatisiert hat. Es spiegelt in keinster Weise wieder, dass wir dieses Jahr eine Überfliegermannschaft sind. Unser nächster Gegner Niederraunau II spielt seit Jahren um die Topplätze dieser Liga mit und demzufolge ist das der erste Richtwert für uns, ob wir dieses Jahr BOL tauglich sind oder nicht.“ Auch Kapitän Nico Mühlbacher wertet das deutliche Ergebnis eher nüchtern ein „Klar macht es Spaß mal wieder unbeschwert aufspielen zu können und so nen klaren Sieg einzufahren! Allerdings hat es uns Hochzoll schon verdammt einfach gemacht. In der Liga kann normalerweise jeder jeden schlagen – Hochzoll hat hier aber noch ein paar Hausaufgaben vor sich. Ich gehe davon aus, dass wir im Rückspiel auf einen deutlich stärkeren Gegner treffen werden.“

Am kommenden Samstag um 17:00 Uhr wird die zweite Herrenmannschaft ihr erstes Auswärtsspiel dieser Saison beim TSV Niederraunau II bestreiten. Schon im Vorfeld der Begegnung ist klar, dass dieser Gegner mehr als nur ebenbürtig sein wird. Während Haunstetten in einem Vorbereitungsspiel gegen Günzburg klar verloren hat, mussten sich die Raunauer am Wochenden nur mit einer sehr knappen Niederlage in Günzburg geschlagen geben. Hinzu kommt noch, dass Trainer Jürgen Goldschmidt an diesem Wochenende aus privaten Gründen verhindert ist. Somit dürfte die Favoritenrolle klar bei den Hausherren liegen.

Es spielten:

Benjamin Riedel (Im Tor); Ingo Herbeck (9/3); Smotzek Sebastian (1); Markus Ziegler (7); Markus Hoinkis (10); Nico Mühlbacher (6); Michael Rothfischer (2); Andreas Keller (6); Julian Mair (4)

Versöhnlicher Abschluss des „Keller 4´ers“
von jg am 08.02.2011

Mit einem 31:39 Auswärtssieg gegen Donauwörth endete am vergangenen Wochenende der direkte Vergleich der Bayernligareserve mit den aktuell vier Letztplatzierten der BOL doch noch versöhnlich. Letzt endlich haben es die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller doch noch geschafft, mit einem blauen Auge davon zu kommen und 6 von 8 möglichen Punkten aus diesen 4 Spielen geholt.
In der Anfangsphase hielten die Gastgeber den Angriffsbemühungen der Haunstetter noch gut Paroli, was aber vor allem daran lag, dass man nicht genügend Druck auf die Abwehr ausübte. „Da war einfach viel zu wenig Zug in unserem Angriffsspiel!“ resümierte Jürgen Goldschmidt die anfänglichen Schwierigkeiten. Nichts desto trotz hatten die Gäste selbst in dieser Phase immer wieder die Nase vorn. Ab dem Zwischenstand von 7:7 wurde aber die Bayernligareserve ihrer Favoritenrolle immer gerechter. Mit einem Zwischensprint konnte man sich auf 7:11 absetzen, um dann mit einem 3 Tore Vorsprung in die Halbzeit zu gehen (Spielverlauf 1. Halbzeit: 1:0, 3:4, 5:6, 7:7, 7:11, 12:14, 14:17).

Was in Durchgang eins schon zu erahnen war, wurde dann im zweiten Durchgang zur Gewissheit. Spieler dieser Begegnung war eindeutig der A-Jungendliche Stefan Tischinger. Mit 10 Toren und zahlreichen Vorlagen gab er ein deutliches Zeichen Richtung erste Herrenmannschaft des TSV Haunstetten ab. Aber nicht nur im Angriff setzte er Akzente, auch in der Abwehr blockte er zahlreiche Wurfversuche der Hausherren, was den Haunstettern immer wieder zu schnellen Gegenstößen verhalf. In der 47. Minute gab es nochmals einen kleinen Rückschlag, als Nico Mühlbacher seine dritte Zeitstrafe und somit die rote Karte kassierte. Doch auch damit hatten die Augsburger Vorstädter an diesem Tag keine wirklichen Probleme. Am Schluss stand ein vollkommen verdienter 31:39 Auswärtssieg zu buche, der wohl endgültig die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt gesichert hat (Spielverlauf 2. Halbzeit: 15:19, 20:21, 21:24, 23:28, 26:34, 31:39).
Trainer Jürgen Goldschmidt war mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden „Die Jungs wollten mir Heute beweisen, dass sie auch ohne einen Topspieler wie Andreas Keller gewinnen können! Da muss sich Andi jetzt schon anstrengen, wenn er wieder in den Kader will ;-) Auf jeden Fall haben wir ein gutes Tempo an den Tag gelegt und dadurch die Donauwörther langsam aber sicher zermürbt, so dass sie irgendwann nicht mehr mithalten konnten. Außerdem waren wir von allen Positionen aus für einen Treffer gut, so dass die Abwehr sich nicht auf ein oder zwei Spieler konzentrieren konnte. Natürlich sticht die Leistung von Stefan aber nochmals aus dieser tollen Mannschaftsleistung heraus. Ich gehe davon aus, dass es nicht mehr lange dauert, bis ich wegen ihm einen Anruf von Stefan Ebert bekomme.“
Schon im nächsten Spiel wird sich aber herausstellen, wie gut die Leistung der Bayernligareserve wirklich ist. Am kommenden Samstag müssen die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller zum Favoritenschreck aus Bobingen. Die Visitenkarte der Bobinger ist wahrlich beachtlich, denn die beiden Spitzenreiter Schwabmünchen und Aichach mussten dort zuletzt Punkte lassen. Vor diesem Hintergrund haben die Haunstetter dort nichts zu verlieren, da die Favoritenrolle klar auf der Seite der Bobinger liegt.

Es spielten:
Widdau (im Tor), Stöckel (im Tor), Tischinger (10), Wagner (3), Ziegler (1), Herbeck (8/5), Hoinkis (4), Rittweger (3), Kasten (2), Mühlbacher (5), Reiter (3)

Abstiegskampf Ade
von jg am 31.01.2011

Mit einem eindrucksvollen 36:27 Heimsieg am vergangenen Samstag gegen den TV Lauingen dürften sich die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller weitestgehend aus dem Abstiegskampf verabschiedet haben. Mit nun 17 Punkten auf der Habenseite und somit 9 Punkte Vorsprung auf die vier Schlusslichter der Liga, hat man sich ein komfortables Polster verschafft, bevor es in den kommenden Wochen gegen die Toppmannschaften der Liga geht.

Von Beginn an hatten die Haunstetter zwar ein spielerisches Übergewicht, doch selbst aus den aussichtsreichsten Positionen scheiterte man immer wieder an dem Lauinger Schlussmann, so dass sich auf der Anzeigetafel ein anderes Bild bot, als auf dem Spielfeld. Durch eine unnötige Zeitstrafe gegen Lauingen konnten die Hausherren dann aber auch das Verhältnis auf der Anzeigetafel einigermaßen ins richtige Licht rücken (aus 2:3 wurde ein 6:3). Doch postwendend fing man sich ebenfalls eine unnötige Zeitstrafe „alla Nationalmannschaft“ ein, die den Gästen die Chance bot, den Abstand wieder etwas zu verkürzen. Zwar waren die Gastgeber nach wie vor die spielerisch bessere Mannschaft, doch zwei weitere Zeitstrafen nutzten die Lauinger, um wieder auf ein Tor heran zu kommen. (Spielverlauf erste Halbzeit: 2:3; 6:3, 7:6, 11:9, 13:12, 15:13, 16:15).
In der zweiten Hälfte bot sich eigentlich das gleiche Bild, wie im ersten Durchgang. Haunstetten war die spielfreudigere Mannschaft und konnte durch zahlreiche Kombinationen und Einzelaktionen überzeugen, während sich die Gäste trotz permanenter Überzahl (allein 4 Zeitstrafen gegen Haunstetten zwischen der 30. und 40. Spielminute) extrem schwer taten, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Selbst bei einer doppelten Überzahl zogen die Lauinger den Kürzeren und verloren diese kurze Phase mit 2:1. Insbesondere die beiden Joungster Fabian Wagner und Stefan Tischinger spielten mit ihren Gegner auf der rechten Seite Katz und Maus. Als dann die Bayernligareserve auch endlich wieder komplett agieren konnte, zog man unaufhaltsam Tor um Tor davon. Nach den 60 Minuten feierten die Haunstetter dann einen absolut verdienten 36:27 Sieg. (Spielverlauf zweite Halbzeit: 16:16, 19:20, 23:21, 25:22, 29:24, 31:26, 36:27)
Einziger Wehrmutstropfen ist die erneute Verletzung von Florian Stöcker, der laut erster Diagnose für mindestens 2 Wochen ausfallen wird. An dieser Stelle wünschen wir Florian leider wieder mal alles Gute und eine rasche Genesung.

Es ist schon etwas länger her, dass Trainer Jürgen Goldschmidt so gut gelaunt zu einem Interview zur Verfügung stand „Das sah doch endlich mal wieder nach Handball aus! Ehrlich gesagt, hatte ich nach den Leistungen der letzten Wochen mit einer sehr engen Kiste gerechnet. Allerdings hat mich die Mannschaft eines besseren belehrt und aufgezeigt, dass wir langsam aber sicher wieder auf dem richtigen Weg sind. Das ganze Team war Heute gut aber ich möchte die Gelegenheit nutzen und den beiden Youngstern Fabian Wagner und Stefan Tischinger ein besonders Lob aussprechen – das war teilweise vom Allerfeinsten, was die beiden Burschen da abgeliefert haben!“

Am kommenden Samstag hat man die Chance sind endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Um dies zu verwirklichen, müssten die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller dann aber ab 19:00 Uhr beim VSC Donauwörth gewinnen. Allerdings ist dies nicht gerade die einfachste Aufgabe, denn im Hinspiel konnte man sich nur ganz knapp mit 30:29 gegen den VSC behaupten.

Es spielten:
Klaus Widdau (im Tor), Markus Ziegler (1), Ingo Herbeck (9/3), Markus Hoinkis (7), Robin Rittweger (2), Patrick Kasten (2), Nico Mühlbacher (3), Florian Stöcker (0), Alexander Reiter (0), Andreas Keller (4). Stefan Tischinger (7), Fabian Wagner (1)

Wird´s noch mal knapp???
von jg am 28.01.2011

Mit Platz 7 und 13 Punkten aus der Hinrunde hat man sich in Bezug auf den Abstiegskampf eigentlich schon in Sicherheit gewogen, doch die Ergebnisse der letzten Wochen lassen nochmals gewisse Zweifel aufkommen. Die Mannschaften aus dem Tabellenkeller haben anscheinend Ihre Hausaufgaben über Weihnachten gemacht und sorgten zuletzt für einige Überraschungen (Lauingen - Göggingen 27:25; Gundelfingen - Niederraunau 28:27; Donauwörth - Friedberg 32:28; Gersthofen - Haunstetten 29:29; Haunstetten - Gundelfingen 30:30)!
Am kommenden Wochenende empfangen die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller wieder einen dieser sprichwörtlich „Todgesagten“ den TV Lauingen. Die Rückrundenbilanz der Gäste (eine knappe Niederlage in Friedberg und ein Heimsieg am letzten Wochenende gegen Göggingen) zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend. Das Hinspiel konnten die Haunstetter, trotz schlechter Leistung, recht glücklich mit 33:34 gewinnen. Ob Glück allein auch beim zweiten Aufeinandertreffen ausreichen wird, muss doch stark bezweifelt werden. Aus diesem Grund hat man versucht die zweiwöchige Pause zu nutzen, um weiter am Spielfluss und der Abwehr zu feilen. Darüber hinaus konnte man mit Stefan Tischinger einen weiteren Spieler des starken A-Jugend Kaders davon überzeugen, sich mit Spielpraxis bei Herren II für Herren I zu empfehlen.

Anpfiff ist am Samstag den 29.01.2011 um 18:00 Uhr in der Loderer Halle.

Mit einem blauen Auge davon gekommen
von jg am 11.01.2011

Am vergangenen Sonntag musste sich die zweite Herrenmannschaft beim Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Gundelfingen mit einem glücklichen Punkt zufrieden geben.
Zu beginn des Spieles konnte man zwar kurzzeitig den Ton angeben aber die Abwehr offenbarte schon zu diesem Zeitpunkt eklatante Schwächen. Beim Stand von 5:5 nutzten die Gäste dann den Vorteil der ersten Überzahlsituation und setzten sich mit drei Toren ab (5:8). Trotz einer sehr durchwachsenen Leistung konnte man in der Folge das Spiel wieder drehen und mit 12:11 in Führung gehen. In dieser Phase beging Trainer Jürgen Goldschmidt einen folgeschweren Fehler, indem er Spielmacher Ingo Herbeck eine kurze Auszeit gönnen wollte. Führungslos und vollkommen von der Rolle wurde im Angriff agiert, was die Gundelfinger sofort mit vier Toren in Folge bestraften (12:15). Durch die Wiedereinwechslung von Ingo Herbeck konnte man wenigstens den Rückstand bis zur Halbzeit wieder auf zwei Tore verkürzen (16:18).
In der zweiten Hälfte wollte man endlich mal in der Abwehr zulangen statt zuzuschauen, was zumindest Phasenweise gelang. Zunächst waren aber wieder die Gäste am Drücker. Binnen der ersten 10 Minuten konnten sie einen vier Tore Vorsprung herausspielen (20:24). Selbst die erste und einzige Überzahlsituation konnten die Haunstetter nicht nutzen, um den Vorsprung zu verringern. In der Folgezeit fanden die Gastgeber aber endlich zu Ihrem Spiel und konnten zum 25:25 ausgleichen. Doch durch zwei Zeitstrafen hintereinander bekam das Schlusslicht wieder Oberwasser und zog auf 25:30 davon. Das Spiel schien endgültig verloren, doch mit ein paar Glanzparaden von Klaus Widdau und einer endlich funktionierenden Abwehrleistung konnte man dem Gegner bis zur Schlussminute noch ein unentschieden abringen (30:30). Letzt endlich war es ein glückliches aber gerechtes Unentschieden für beide Mannschaften.
Trainer Jürgen Goldschmidt war nach dem Spiel nicht sonderlich zufrieden mit der gezeigten Leistung „Zuerst einmal möchte ich den Gästen zu einer starken Leistung und diesem Punkt im Abstiegskampf gratulieren. Wenn Gundelfingen so weiter spielt, haben Sie gute Chancen, sich da unten heraus zu kämpfen. Meinen Jungs kann ich nur zum Ergebnis und den letzten 10 Minuten gratulieren. Die vorangegangenen 50 Minuten haben mich im Abwehrverhalten mehr an Basketball als an Handball erinnert. Ohne Körperkontakt kann man halt auch keinen Gegner unter Druck setzen, was zwangsläufig zu so vielen Gegentoren führt. Jetzt heißt es erst mal abhacken und nach vorne schauen, denn gegen Gersthofen benötigen wir eine deutliche Leistungssteigerung!“
Nächste Woche Samstag um 19:15 Uhr findet die Begegnung beim Tabellenvorletzten aus Gersthofen statt. Das Trainergespann Goldschmidt / Keller rechnet mit einer körperlich harten Begegnung, wo man nur über den Kampf zu Punkten kommen kann.

Es spielten:
Klaus Widdau (im Tor), Silvan Stöckel (im Tor), Markus Ziegler (2), Ingo Herbeck (9/3), Markus Hoinkis (5), Robin Rittweger (0), Philipp Riebler (0), Patrick Kasten (1), Nico Mühlbacher (1), Andreas Keller (6), Florian Stöcker (2), Alexander Reiter (4)

Überraschender Sieg für Herren II
von jg am 13.12.2010

am vergangenen Samstag konnte die zweite Herrenmannschaft einen durchaus überraschenden 37:36 Sieg gegen die favorisierten Gäste aus Niederraunau verbuchen. Dabei standen die Vorzeichen für dieses Spiel alles andere als günstig, denn seit dem Spiel in Schwabmünchen steht nun auch Alexander Reiter auf der immer länger werdenden Verletztenliste. Dafür konnte nach dem Aufwärmen kurzfristig wieder grünes Licht für den Rückraumshooter Andreas Keller gegeben werden. Ebenso positiv hat sich das Comeback von Michael Rothfischer ausgewirkt, der insbesondere in dem neu einstudierten Abwehrsystem eine tragende Rolle übernommen hat.
Für die Zuschauer waren aber nicht nur die neue Aufstellung verwirrend sondern auch die Tatsache, dass sich zwei Mannschaften im Haunstetter Dress gegenüber standen, etwas verwirrend. Da Niederraunau seine eigenen Trikots zu Hause vergessen hatte, wurden kurzfristig die Auswärtstrikots der Bayernligareserve zur Verfügung gestellt. Nach einer sehr ausgeglichenen Anfangsphase bekamen die Gäste leicht die Oberhand und zogen vom zwischenzeitlichen 5:5 auf 9:12 davon. In erster Linie verdankten die Raunauer diese Führung Ihrem hervorragend aufgelegtem Schlussmann, der die Haunstetter Angriffsbemühungen immer wieder mit Glanzparaden zunichte machte und direkt den Gegenstoß zu einfachen Toren einleitete. Dank der ersten Überzahlsituation für die Hausherren konnte man diesen Rückstand aber wieder neutralisieren und in der Folgezeit sogar in eine knappe Führung verwandeln, die bis zur Halbzeit hielt (20:19).
Die zweite Hälfte verlief über weite Strecken, genauso ausgeglichen wie die ersten 30 Spielminuten. Haunstetten erwies sich zwar als die spielerisch bessere Mannschaft, doch Niederraunau kam immer wieder zu einfachen Gegenstoßtoren und konnte dadurch Schritt halten. Mitte der zweiten Hälfte konnten sich die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller Mitte dann erstmals einen drei Tore Vorsprung erspielen, was auf eine kleine Vorentscheidung hinwies. Doch durch zwei Blackouts in Folge schenkte man diesen hart erkämpften Vorsprung wieder her. Beim Spielstand von 36:36, Ballbesitz Haunstetten und noch 30 Sekunden zu spielen hatte man alle Trümpfe in der Hand. Tatsächlich konnte man auch kurz darauf zum 37:36 erhöhen, doch zu diesem Zeitpunkt waren noch ungefähr 12 Sekunden zu spielen, was aber nur die Hälfte der Haunstetter Mannschaft realisierte. Zum Glück für die Hausherren verspielten sich die Gäste den sich bietenden Vorteil selbst, indem sie mitten im eigenen Überzahlangriff eine Auszeit nahmen. In den verbleibenden Sekunden bis zum Schlusspfiff konnten die Raunauer zwar mit einem Spieler mehr agieren, da sie auf ihren Torhüter verzichteten, doch zu einer wirklich guten Wurfgelegenheit kamen sie nicht mehr. Somit konnte man auf Haunstetter Seite einen unerwarteten aber auch verdienten 37:36 Sieg feiern, bei dem man sich fast selbst noch ein Bein gestellt hätte. Positiv zu erwähnen ist auch noch die tadellose Leistung des Schiedsrichtergespannes Brennförder / Koukol.
Der wieder genesene Rückraumshooter Andreas Keller meinte nach dem Spiel „Raunau hat versäumt, die Gastgeschenke anzunehmen. Soviel ich noch weiß haben wir insgesamt viermal den Ball, ohne Bedrängnis, in die Arme eines Gegners gespielt. So etwas darf maximal einmal pro Spiel geschehen! Irgendwie hatte es Heute den Anschein, dass nicht immer alle mit dem Kopf zu 100% bei der Sache waren. Trotzdem haben wir gewonnen und nur das zählt letzt endlich!“ Trainer Jürgen Goldschmidt war ebenfalls sichtlich zufrieden „das war nicht unbedingt unser bestes Spiel aber zumindest haben wir gewonnen. Positiv zu erwähnen bleibt, dass spätestens in der zweiten Hälfte alle Spieler erkannt haben, dass jeder in der Pflicht ist auch nach hinten zu arbeiten. Hervorzuheben ist Heute neben Nico, der sehr stark nach hinten gearbeitet hat, auch Patrick, bei dem Heute im Angriff alles gepasst hat. Darüber hinaus freuen wir uns, dass Michi wieder Lust auf Handball hat und hoffen, dass er uns auch weiterhin verstärken wird!“
Mit 13 Punkten aus der Hinrunde hat man nun die besten Voraussetzungen das Minimalziel (20 Punkte) schon frühzeitig zu erreichen, um sich aus dem Abstiegskampf heraus halten zu können. Bis zum nächsten Spiel am 09.01.2011 kann das Trainergespann auch darauf hoffen, dass der ein oder andere verletzte Spieler wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann. An dem genannten Termin empfängt man um 16:30 Uhr dann das Schlusslicht aus Gundelfingen. Vom Papier her ist man klarer Favorit, doch die Gundelfinger hatten schon letzte Saison bewiesen, dass sie der Bayernligareserve alles abverlangen werden.

Es spielten:

Klaus Widdau (im Tor), Fabian Wagner (3), Michael Rothfischer (2), Markus Ziegler (1), Ingo Herbeck (8/4), Markus Hoinkis (3), Robin Rittweger (1), Patrick Kasten (10), Nico Mühlbacher (1), Andreas Keller (8)

Erwartete Niederlage beim Spitzenreiter
von jg am 07.12.2010

In einem temporeichen Spiel unterlag die zweite Herrenmannschaft beim Spitzenreiter TSV Schwabmünchen mit 42:28. Das Haunstetter Team musste weiterhin auf den etatmäßigen Mittelblock Keller / Pfänder und auf den verletzten Florian Stöcker verzichten. Dafür war zum einen Nico Mühlbacher wieder 43 Minuten lang dabei (zu diesem Zeitpunkt bekam er seine dritte 2-Minuten Strafe) und zum anderen kam A-Jugend Spieler Fabian Wagner zu seinem ersten Einsatz bei der zweiten Herrenmannschaft.
Das Spiel begann recht ausgeglichen und hatte, von der ersten bis zur letzten Minute, ein sehr hohes Tempo. Beide Mannschaften versuchten aus der Balleroberung heraus zu schnellen und einfachen Toren zu gelangen. Diese rasante Spielart ist aber auch risikobehaftet und so waren auf beiden Seiten auch zahlreiche Fehlpässe und technische Fehler zu beobachten. Die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller kamen mit dieser Spielweise zunächst besser zu recht, denn zur großen Überraschung führten sie nach 10 Minuten mit 5:8. Doch Schwabmünchen fand nach einer kurzen Auszeit zurück ins Spiel. Die Bayernligareserve agierte ihrerseits nun etwas behäbiger und war nicht mehr durchgängig bereit schnell in den Deckungsverband zurückzukehren. Dadurch verlor man in den folgenden Spielminuten den Anschluss an den Landesligaabsteiger. Mit einer vier Tore Führung der favorisierten Schwabmünchener 20:16 endete die erste Halbzeit (20:16).
Die zweite Hälfte begann wie die erste endete. Zwar spielten sich die Gäste immer wieder gute Möglichkeiten heraus, doch im Gegensatz zu den ersten 10 Minuten scheiterte man mittlerweile immer häufiger am Schlussmann des Tabellenführers. Dies führte dazu, dass die Gastgeber innerhalb kürzester Zeit den Vorsprung auf 7 Tore ausbauen konnten (24:17). Doch die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller steckten trotz dieser Rückschläge nicht auf und kämpften munter weiter. Dies war der Garant, dass die Zuschauer weiterhin auf Ihre Kosten kamen und bis zur letzten Minute ein für BOL Verhältnisse extrem temporeiches Spiel verfolgen konnten. In der Schlussphase mussten die Haunstetter allerdings dieser Spielweise auch den entsprechenden Tribut zollen und so zog der konditionell besser aufgelegte Favorit bis zum Schlusspfiff dann doch noch deutlich auf 42:28 davon.
Trainer Jürgen Goldschmidt war trotzdem mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden „Wir haben toll gekämpft und alles gegeben. Uns war bewusst, dass wir, unter den gegebenen Umständen, gegen Schwabmünchen nicht bestehen können aber wir wollten Ihnen zumindest einen Fight liefern und ich glaube, dass uns dieses Vorhaben auf jeden Fall gelungen ist. Da es sich um eine geschlossene Mannschaftsleistung handelt, möchte ich Heute eigentlich niemanden herausheben. Allerdings muss ich trotzdem noch Fabian mein Lob aussprechen. Er hat seine Sache sehr gut gemacht und uns bewiesen, dass er auch zukünftig in den Kader der zweiten Mannschaft gehört.“
Nächste Woche Samstag hat die zweite Herrenmannschaft die nächste Möglichkeit sich zu beweisen, dass man auch gegen starke Gegner bestehen kann. Zum Abschluss der Hinrunde empfangen die Haunstetter am Samstag um 18:00 Uhr den TSV Niederraunau II. Dass es sich dabei um keine sonderlich viel einfachere Aufgabe als in Schwabmünchen handelt, ist Trainer Jürgen Goldschmidt durchaus bewusst. Er hatte Niederraunau in seiner Prognose zu Beginn dieser BOL Saison auf dem dritten Platz hinter Schwabmünchen und Aichach gesehen.

Es spielten:
Klaus Widdau (im Tor), Silvan Stöckel (im Tor), Markus Ziegler (2), Ingo Herbeck (8/3), Markus Hoinkis (2), Robin Rittweger (1), Alexander Reiter (1), Patrick Kasten (6), Nico Mühlbacher (6/2), Fabian Wagner (2)

Herren II stehen vor schwerer Aufgabe!
von jg am 26.11.2010

Am morgigen Samstag müssen sich die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller einer sehr schweren Aufgabe stellen. Für das Derby beim TSV Göggingen stehen die Sterne nicht gerade in einer optimalen Konstellation. Göggingen hat sich nach einem miserablen Start in die BOL Saison wieder sehr gut gefangen und zuletzt sogar den klaren Favoriten aus Schwabmünchen am Rande einer Niederlage gehabt. Auf Seiten der Haunstetter konnte man sich zuletzt mit einer beachtlichen Leistung sehr klar gegen den TSV Friedberg durchsetzen. Doch schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es vorerst das letzte Spiel von Florian Pfänder im Dress der zweiten Herrenmannschaft sein würde. Der Rückraumshooter wurde in die erste Mannschaft berufen, um die verletzungsbedingten Ausfälle zu kompensieren. Neben Florian Pfänder muss man aber auch kurzfristig auf zwei weitere Stammspieler verzichten. Nico Mühlbacher ist aus privaten Gründen verhindert und Andreas Keller muss verletzungsbedingt für zwei Wochen pausieren. Trainer Jürgen Goldschmidt kommentierte die Situation wie folgt „Natürlich schmerzen diese drei Ausfälle. Mit Andreas und Flo fehlt mir der bisher eingesetzte Mittelblock und Nico hat in den letzten Wochen endlich wieder zu seiner Topform vom letzten Jahr gefunden. Nichts desto trotz fahren wir mit einer schlagkräftigen Truppe nach Göggingen. Jetzt haben halt endlich mal die jungen Wilden die Chance sich zu beweisen!“
Anpfiff für das Derby ist Morgen um 19:30 Uhr in der Anton Bezler Halle.

Mit freundlichen Grüßen/Best Regards

Jürgen Goldschmidt

Unnötige Niederlage in Ichenhausen
von jg am 15.11.2010

Am vergangenen Samstag verlor die zweite Herrenmannschaft in Ichenhausen mit 27:24 dank der zweitschlechtesten Saisonleistung in dieser Saison. Lediglich in Lauingen konnte man diese Leistung im negativen Sinne noch topen.
Nach Sage und Schreibe 10 Minuten stand es gerade mal 1:1 unentschieden und mehr Tore hätte sich auch keine der beiden Mannschaften zu diesem Zeitpunkt verdient. Haunstetten kam mit der offensiven Abwehrformation der Gastgeber nicht klar bzw. scheiterte von Außen immer wieder am Ichenhausener Schlussmann und Ichenhausen hatte im Angriffsspiel einfach nicht die spielerischen Mittel, um zu punkten. Nachdem die Ichenhausener ab der 10 Minute zu ihrem Spiel fanden musste Trainer Jürgen Goldschmidt schon in der 13. Spielminute beim Stand von 4:1 eine Auszeit nehmen. Zwar kamen nun auch die Gäste immer mal wieder zum Torerfolg, doch die Leistung blieb einfach schlicht weg schwach. Der Vorsprung der Gastgeber pendelte sich bei 2-3 Toren ein und so wurden beim Spielstand von 13:10 die Seiten gewechselt.
Die Halbzeitansprache beschränkte sich auf das Angriffsspiel, denn die eigentliche Stärke der Haunstetter war an in der ersten Hälfte einfach nicht vorhanden. Einläufer, Auflösehandlungen und viel Bewegung ohne Ball wurden vom Trainer gefordert, um die Ichenhausener aus dieser offensiven Deckungsvariante wieder zurück an den Kreis zu Drängen. Diese Anweisungen wurden allerdings nur bedingt umgesetzt, so dass man sich weiterhin extrem schwer tat. Nichts desto trotz war in Phasen der zweiten Hälfte eine Steigerung gegenüber den ersten 30 Minuten zu sehen. Innerhalb von circa 10 Minuten konnte man auf 16:15 verkürzen und das Spiel drohte zu kippen, doch wieder schlich sich der Schlendrian ein. Ichenhausen nutzte die Chance und zog wieder auf 19:16 davon. Durch eine Umstellung in der Abwehr mit einer offensiven Deckung gegen den aktivsten Spieler der Ichenhausener gab dem Spiel wiederum eine kleine Wende. Beim Ausgleichstreffer zum 21:21 schien das Spiel nun endlich in die richtige Richtung zu laufen, doch im weiteren Verlauf scheiterte man einfach zu oft am Schlussmann der Gastgeber. So musste man sich am Ende mit 27:24 geschlagen geben, doch eine Frage blieb bestehen: warum eigentlich?

Trainer Jürgen Goldschmidt nahm nach dem Spiel einen Teil der Schuld auf sich „Wir wollten in der zweiten Trainingseinheit diese Woche ein Aufbauspiel gegen eine offensive Abwehr trainieren, doch aus beruflichen Gründen musste ich dieses Training kurzfristig absagen. Heute hat man gesehen, dass die Mannschaft mit diesem System überfordert war. Es hört sich zwar bestimmt komisch an aber die Mannschaft scheint verlernt zu haben, mit Niederlagen umzugehen. Der Zusammenhalt und der Teamgeist waren deutlich zu spüren, als wir immer gewonnen haben. Doch jetzt, wo genau diese Tugenden, miteinander und füreinander kämpfen nötig sind, gefragt sind, lassen viele die Köpfe hängen. Jetzt wird sich zeigen, ob Andreas und ich in der Lage sind wieder eine Einheit zu formen, die Spaß am Handball spielen hat!“

Darüber hinaus hat Trainer Jürgen Goldschmidt noch einen allgemeinen Trend im Handball ausgemacht, der ihm persönlich gar nicht schmeckt „Ich habe mir in letzter Zeit viele Spiele der BOL angeschaut, um zukünftige Gegner zu analysieren. Wenn mich bisher jemand gefragt hat, was der größte Unterschied zwischen Handball und Fußball ist, dann habe ich immer voller Stolz gesagt, dass Handballer Männer sind und Fußballer Schauspieler! In diesen Spielen habe ich jedoch zahlreiche Spieler gesehen, die so getan haben, als wenn sie im Gesicht getroffen wurden, obwohl der Abwehrspieler sie eindeutig auf der Brust getroffen hat. Andere Spieler haben schon geschrien, da war der Abwehrspieler noch gar nicht am Mann. Wenn wir Trainer und die Schiedsrichter in einem gemeinsamen Vorgehen diesen Trend nicht stoppen und unterbinden, dann wird Handball nicht mehr das sein, was es so einzigartig macht!“


Im Tor: Klaus Widdau, Silvan Stöckel
Im Feld: Markus Ziegler (5), Ingo Herbeck (5/4), Markus Hoinkis (0), Nico Mühlbacher (4), Andreas Keller (5), Robin Rittweger (1), Alexander Reiter (1), Michael Kraus (1), Stöcker Florian (0), Patrick Kasten (2)

Irgendwann reißt jede Serie!!!
von jg am 10.11.2010

Für die zweite Herrenmannschaft des TSV Haunstetten war es der vergangene Sonntag an dem eine sensationelle Serie riss. Seit dem 09.03.2009 waren die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller in Sage und Schreibe 29 Pflichtspielen (56:2 Punkte) ungeschlagen, doch am Sonntag war der TSV Aichach einfach besser.
Die Anfangsphase gehörte allerdings nicht den favorisierten Aichachern sondern den Hausherren. Die Gäste taten sich zu Beginn extrem schwer gegen die motivierte Abwehr der Hausherren zum Torerfolg zu kommen. Auf der anderen Seite sah dies hingegen ganz anders aus. Innerhalb weniger Sekunden landete das Leder platziert im Gehäuse der Aichacher. Bereits beim Spielstand von 6:3 musste Aichachs Trainer Udo Mesch eine Auszeit nehmen, um seine Mannen wieder in die Spur zu bringen. Zum Leidwesen der Haunstetter gelang dieses Vorhaben nur zu gut. Tor um Tor holten die Gäste auf, während das Angriffsspiel der Augsburger Vorstädter etwas ins Stocken geriet. Letzt endlich gingen die Gäste mit einem 4 Tore Vorsprung in die Halbzeitpause (16:20).
In der zweiten Halbzeit wollten die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller zu Beginn gleich noch mal richtig Gas geben, doch es blieb bei den guten Vorsätzen. Es schlichen sich immer mehr Unkonzentriertheiten ins Spiel der Gastgeber ein, so dass Aichach den Vorsprung weiter ausbauen konnte. 15 Minuten vor Ende der Begegnung versuchten die Haunstetter dann nochmals mit frischen Kräften die drohende Niederlage abzuwenden. dieses neue Konzept lief zwar recht gut und man konnte wieder etwas verkürzen, doch die Aichacher waren an diesem Tag einfach zu stark, um das Spiel wieder aus der Hand zu geben. Letzt endlich stand ein verdienter 29:34 Sieg für die Gäste zu Buche.
Trainer Jürgen Goldschmidt war nach dem Spiel aber trotzdem mit der Leistung seiner Mannen zufrieden „Das war doch mal etwas für´s Auge! Uns war klar, dass wir den Kraftakt der Anfangsphase nicht lange durchhalten können aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Langsam aber sicher sortiert sich jetzt die Liga und es sieht für uns derzeit gar nicht mal so schlecht aus. Aichach und Schwabmünchen werden Ihren Favoritenrollen absolut gerecht und dahinter tummeln sich mittlerweile vier bis fünf Teams auf Augenhöhe. Derzeit gehören wir und auch unser nächster Gegner aus Ichenhausen zu dieser Gruppe. Schau mer mal, wer diese Begegnung für sich entscheiden kann, denn einen Favoriten gibt es bei diesem Spiel definitiv nicht.“ Dieses besagte Spiel findet am kommenden Samstag um 19:15 Uhr in Ichenhausen statt.

Herren II verdienen sich kostenloses Essen im „Camouflage“
von jg am 04.11.2010

Damit hatte man nicht unbedingt rechnen können! Umso größer war die Freude bei den Hausherren, als man sich am vergangenen Wochenende, für die Niederlage in der Vorbereitungsphase, gegen den TSV Bobingen revanchieren konnte.
Die ersten fünf Minuten des Spieles waren alles andere als BOL würdig. Fehlpässe, Fehlwürfe und Stellungsfehler in Angriff und Abwehr waren auf beiden Seiten an der Tagesordnung. Zum Glück für die Zuschauer sollte sich dies aber für die restlichen 55 Spielminuten grundlegend ändern. Nutznießer dieser zerfahrenen Anfangsphase waren die Hausherren, die schnell mit 2:0 in Führung lagen. Eine sehr frühe Auszeit von Bobingens Trainer Knut Seidel brachte auch seine Truppe wieder halbwegs in die Spur. Allerdings waren die Haunstetter weiterhin die dominantere Mannschaft, die in allen Bereichen Ihren Gegnern einen Schritt voraus waren. Insbesondere auf der Torhüterposition hatte man dem Gegenüber Vorteile. Der A-Jugendtorhüter Silvan Stöckel nutze das in Ihn gesetzte Vertrauen, indem er wohl das Spiel seiner bisherigen Laufbahn spielte und damit die Gäste zum Verzweifeln brachte. Auch im Angriff war eine deutliche Steigerung zu den vorausgegangenen Spielen zu erkennen. Mit einem vernünftigen Mix aus schnellem Kombinationsspiel und Einzelaktionen konnte man sich Tor um Tor von den favorisierten Gästen absetzen (Spielverlauf 1. Halbzeit: 2:0, 5:5, 9:6, 12:9, 15:10, 18:13).
In der Halbzeitansprache war klar herauszuhören, dass man weiterhin motiviert und diszipliniert agieren will, um den Bobingern keine Chance zu bieten, das Spiel noch zu drehen. Dieses Vorhaben gelang in der Anfangsphase recht gut, doch mit zunehmendem Spielverlauf konnten die Gäste wieder Anschluss finden. Dies lag aber nicht zwangsläufig daran, dass die Gäste viel besser spielten, als in Halbzeit 1. Die Hausherren hatten in diesem Mittelteil der zweiten Hälfte, im Angriff deutlich an Effektivität verloren. Reihenweise wurden die Bälle neben oder über das Gästetor geworfen. Doch mit dem souveränen Rückhalt Silvan Stöckel und einem, von Minute zu Minute, immer besser werdenden Spielmacher Ingo Herbeck konnte man auch diesen Durchhänger unbeschadet überstehen. Somit stand am Schluss ein viel umjubelter und absolut verdienter 34:30 Erfolg zu Buche (Spielverlauf 2. Halbzeit: 20:15, 24:20, 25:23, 28:24, 29:28, 34:30).

Nach dem Spiel hatte es Trainer Jürgen Goldschmidt zwar sehr eilig, da er selber noch spielen musste, aber er lies es sich nicht nehmen die Leistung seines Teams zu würdigen „Das war Heute auf jeden Fall die beste Leistung in dieser Saison. Die Angriffsachse im Rückraum Pfänder, Herbeck und Keller hat sich mittlerweile gut aufeinander eingespielt und in der Abwehr machen wir auch deutliche Fortschritte. Jeder Bobinger, der an diesem Abwehrbollwerk vorbeikam, musste sich dann auch noch mit Silvan messen, der Heute eine sensationelle Leistung abgeliefert hat. Sofern die Truppe nächste Woche an diese Leistung anknüpfen kann, muss auch Aichach alles geben, um seiner Favoritenrolle gerecht zu werden.“
Wie vom Trainer schon angemerkt, empfangen die Haunstetter am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr, im dritten Heimspiel in Folge, einen der Topfavoriten dieser Saison den TSV Aichach. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller gegen einen Gegner dieses Kalibers schlagen werden.

Es spielten:

Im Tor
Silvan Stöckel

Im Feld:
Kamlah Julian 1
Ziegler Markus 1
Herbeck Ingo 9/5
Hoinkis Markus 4
Mühlbacher Nico 2
Pfänder Florian 6
Keller Andreas 10
Rittweger Robin 0
Reiter Alexander 1

Fortuna sei dank!
von gs am 27.10.2010

Am vergangenen Sonntag empfing die Bayernligareserve den VSC Donauwörth. Trotz einer durchwachsenen Leistung konnten die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller am Ende einen knappen 30:29 Sieg feiern und damit sogar auf den zweiten Tabellenplatz der BOL vorrücken.
Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in dem zunächst die Gäste die Nase vorn hatten. Doch dann fanden so langsam aber sich auch die Hausherren ins Spiel. Zwar brachten die Haunstetter den Gästerückraumwerfer Sebastian Triebel das ganze Spiel über nicht wirklich unter Kontrolle, dafür war man in dieser Phase aber in der Offensive sehr effektiv. Unter anderem verwandelte Nico Mühlbacher einen tollen Kemperpass unhaltbar in den Maschen. Bis zur 28.Minuten legten nun die Hausherren immer vor, um im Gegenzug den Ausgleich zu kassieren. Doch dann fingen sich die Haunstetter innerhalb weniger Sekunden drei Zeitstrafen ein, was sich natürlich unmittelbar auf das Halbzeitergebnis auswirkte (Spielverlauf 0:2, 4:6, 7:7, 11:10, 14:14, 14:16).
In der zweiten Hälfte hieß es dann eigentlich zuerst mal Schadensbegrenzung für die verbleibende dreifache Unterzahlzeit. Doch statt noch einen Gegentreffer zu kassieren, konnte man den Ball erobern und verwandeln. Von da an waren die Haunstetter zwar die tonangebende Mannschaft, doch man konnte sich einfach nicht von den kämpfenden Gästen absetzen. Zum einen weil man regelmäßig in Unterzahl agieren musste und zum anderen, weil man es den Donauwörthern immer wieder zu leicht machte, zum Torerfolg zu kommen. Wieder waren es die letzten beiden Spielminuten, in denen sich die Ereignisse überschlugen. Diesmal waren es aber die Gäste, die von den Unparteiischen mit Strafen belegt wurden. Zuerst gab es eine zwei Minuten Strafe und kurz darauf noch eine rote Karte. Haunstetten nutze diese Chance, um wieder in Führung zu gehen und hatte 30 Sekunden vor Ende der Begegnung ein Tor Vorsprung, Ballbesitz und doppelte Überzahl. Eigentlich genügend Aspekte, die dafür sprechen, dass das Spiel entschieden war. Trotzdem kamen die Gäste nach einem vollkommen unnötigen Ballverlust nochmals zu einem Gegenstoß, der aber, zum Glück für die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller, nicht konsequent zu Ende gespielt wurde. (Spielverlauf zweite Halbzeit: 15:16, 20:19, 24:23, 27:25, 28:28, 30:29)

Nach dem Spiel konnte man Trainer Jürgen Goldschmidt tief durchatmen sehen. „Das war eine ganz schön heiße Kiste! Das einzige worauf ich mich derzeit verlassen kann ist, dass Fortuna auf unserer Seite ist! Die Mannschaft hat deutlich mehr Potential, als sie abruft aber wir kommen einfach nicht ins Rollen. Jedem Spieler muss jetzt endlich klar sein, dass diese Liga kein Selbstläufer ist und wir hart dafür kämpfen müssen, um die Klasse zu halten. Der derzeitige zweite Platz ist doch nur Augenwischerei, weil wir bisher ausschließlich gegen Mannschaften gespielt haben, die diese Saison gegen den Abstieg kämpfen. Bei dem aktuellen Leistungsstand müssen wir damit rechnen, dass wir aus den verbleibenden 7 Spielen gegen die Topmannschaften maximal 6 Punkte holen können.“
Dieser Appell an die Mannschaft vielleicht zum richtigen Zeitpunkt, denn als nächsten Gegner empfängt die Bayernligareserve den TSV Bobingen gegen den man in der Vorbereitung eine deutliche Niederlage hinnehmen musste. Mit 3:5 Punkten und dem damit verbundenen siebten Tabellenplatz sind die Bobinger zwar alles andere als optimal in die Saison gestartet, doch ohne Leistungssteigerung wird es Fortuna diesesmal deutlich schwerer haben, für einen Sieg zu sorgen.

Torhüter:
Klaus Widdau

Feldspieler:
Kraus M. (1), Ziegler M. (2), Herbeck I. (4/2), Hoinkis M. (3), Mühlbacher N. (3), Pfänder F. (5), Keller A. (9), Rittweger R. (1), Reiter A. (1), Kasten P. (1)


Das war knapp!
von jg am 14.10.2010

Nico Mühlbacher und die beiden Joungster Markus Ziegler und Julian Kamlah übernehmen in den letzten Minuten die Verantwortung und drehen das schon verloren geglaubte Spiel in Lauingen.
Eigentlich begann alles, wie es zu erwarten war, denn binnen kürzester Zeit ging die favorisierte Bayernligareserve mit 2:6 in Führung. Doch dann entglitt den Routiniers aus Haunstetten die Begegnung immer mehr. Angriff um Angriff scheiterte man an dem sehr gut aufgelegten Torhüter der Hausherren und im direkten Gegenzug kassierte man einen Treffer nach dem anderen. Die Abwehr, die gegen Gersthofen über weite Strecken das Prunkstück der Haunstetter war, stand vollkommen neben sich. Kaum jemand kam seinem Nebenmann zu Hilfe, wenn dieser unter Druck stand, was dazu führte, dass man schon frühzeitig drei gelbe Karten kassierte. Folgerichtig gab es dann bereits ab der 10. Minute Zeitstrafen für die Gäste, so dass man bis zur 16 Minute durchgehend nur 5 Mann auf dem Spielfeld hatte. Aber auch als man dann wieder vollzählig war, bekamen die Haunstetter das Spiel nicht mehr in den Griff (Halbzeit 15:15).
Die Halbzeitansprache viel entsprechend gesalzen aus und man gelobte Besserung. Doch irgendwie bekamen die Haunstetter die Begegnung einfach nicht unter Kontrolle. Das Spiel plätscherte vor sich hin und es gab einfach nicht den erhofften Ruck in der Mannschaft. Im Gegenteil, die Hausherren gaben den Takt an und spielten ihr Spiel herunter. Mit einfachsten Mitteln tanzten sie den erfahrenen Abwehrrecken der Bayernligareserve auf der Nase herum. 10 Minuten vor dem Schlusspfiff führten die Hausherren mit stattlichen 6 Toren (30:24). Doch mit der drohenden Niederlage konfrontiert, wachten die Haunstetter aus dem bisherigen Tiefschlaf auf. Insbesondere Nico Mühlbacher war es, der seinen Mitstreitern nochmals Hoffnung schenkte. Mit drei Toren in Folge brachte er sein Team wieder auf Schlagreichweite. In den letzten beiden Minuten beim Stand von 33:32 überschlugen sich dann die Ereignisse. Zuerst übernahm Joungster Julian Kamlah die Verantwortung und zimmerte den Ball unhaltbar von links Außen ins lange Eck. Doch im direkten Gegenzug gab es dann eine zwei Minuten Strafe für die Gäste und man musste die letzte Minute wieder in Unterzahl agieren. Die Lauinger nutzen die Chance und kamen frei vor Torhüter Benjamin Riedel zum Wurf. Doch dieser parierte diesen Wurf mit einer Glanzparade und verschaffte dadurch seinen Vorderleuten nochmals 10 Sekunden für einen letzten Angriff. Im folgenden Gegenstoß wurde dann Andreas Keller von hinten umgerissen, was wiederum eine 2 Minuten Strafe für die Hausherren zur Folge hatte. Statt des zu erwartenden direkten Knallers aus dem Rückraum wurde der Ball und die damit verbundene Verantwortung auf den nächsten Joungster Markus Ziegler gespielt, der den Ball in buchstäblich allerletzter Sekunde in den Maschen versenkte (Endstand 33:34).
„Wir haben uns das Heute definitiv anders vorgestellt. Eigentlich wollten wir einen ansehnlichen Vorsprung erarbeiten, um dann auch den Spielern eine Chance zu geben, die zuletzt kaum Spielzeit hatten. Doch Lauingen hat uns hier einen gehörigen Strich durch die Rechnung gezogen, indem sie mit viel Biss und enormen Kampf dagegen gehalten haben. Wir waren kurz vor der Niederlage, doch ich bin froh, dass wir heute ein umgekehrtes Déjà-vus zur letzten Woche erleben durften. “ So Trainer Jürgen Goldschmidt nach dem Spiel.
Da nächste Woche ist für die zweite Mannschaft spielfrei ist, gibt es genügend Möglichkeiten, um die Abwehr wieder auf Vordermann zu bringen. Am Sonntag den 24.10.2010 ab 16:30 Uhr wird es dann wieder ernst für die Bayernligareserve. Dann empfängt man den überraschend stark auftretenden TSV Donauwörth, der Göggingen geschlagen hat und gegen Ichenhausen und Friedberg nur denkbar knapp unterlegen war.


Riedel Benny
Kraus Michael
Ziegler Markus 4 Tore (u.a. Siegtreffer in der letzten Sekunde)
Herbeck Ingo 7 Tore (davon 5x7Meter)
Kamlah Julian 1 Tor
Hoinkis Markus 2 Tore
Mühlbacher Nico 5 Tore
Pfänder Florian 7 Tore
Keller Andreas 7 Tore
Rittweger Robin
Widdau Klaus
Kasten Patrick 1 Tor

Pflichtsieg für die Dritte
von HB am 14.10.2010

Post SV Telekom – TSV Haunstetten III 14:35 (6:15)

Hochzoll - Nach der unglücklichen 26:28-Auftaktniederlage gegen den TSV Königsbrunn fuhr das dritte Männer-Team des TSV Haunstetten am vergangenen Sonntag den erwarteten Pflichtsieg bei Schlusslicht Post SV Telekom ein. Ohne Benjamin Kreller dafür mit Frank Elseberg erwischten die Gäste in der Halle des Rudolf-Diesel-Gymnasiums einen guten Start. Vor allem in der Abwehr gelang es die Postsportler in den ersten 15 Minuten schier zu Verzweiflung zu bringen, was auch ein Verdienst von TSV-Torhüter Frederic Neu war. Nur einen Treffer konnten die Gastgeber bis dato erzielen. Erst als gegen Ende der ersten Halbzeit die Angriffe überhastet und unkonzentriert abgeschlossen wurden und die Haunstetter in der Defensiv zu nachlässig agierten, kam Post schließlich zu mehreren Torerfolgen. „Wir hatten immer mal wieder unsere Schwächephasen“, gestand TSV-Trainer Nico Mühlbacher, „in den zehn Minuten vor der Pause waren wir im Angriff nur zweimal erfolgreich – das ist zu wenig.“
Nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste wieder zu ihrem gewohnten Spiel. Mit einfachen Mitteln wurde die SV-Abwehr überwunden. Eine erfreuliche Leistung am Kreis und von Außen zeigte Neuzugang Sebastian Wölki. In seinem erst zweiten Handballspiel überhaupt konnte er zwei Tore erzielen. Etwas Pech im Abschluss hatte Benjamin Häfele, der einige Male freistehend aus bester Position vergab. Dass er für Tore immer noch gut ist, zeigte Oldie Adrian „Adi“ Farner, der mit neun Treffern erfolgreichster Haunstetter Torschütze an diesem Tag war. Coach Mühlbacher war am Ende rundum zufrieden. „Trotz der frühen Anwurfzeit hat die Mannschaft heute eine super Partie abgeliefert.“ Am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) empfängt die Dritte in der Loderer-Halle den TSV Schwabmünchen III.

TSV Haunstetten III: Neu – Häfele (1), Bräu (7), Wölki (2), Reiter (6/1), Farner (9), Elseberg (8), Holzapfel (2).

„Nur“ Unentschieden gegen Gersthofen
von jg am 05.10.2010

Am vergangenen Samstag hat die zweite Herrenmannschaft ihren ersten richtigen Test dieser BOL Saison gegen Gersthofen bestritten (Endstand 32:32). Nach dem Spielverlauf zu urteilen kam dieses Unentschieden jedoch eher einer Niederlage gleich, denn 10 Minuten vor Ende der Begegnung hatte man noch mit 7 Toren Vorsprung geführt (30:23).

Von Beginn an konnten die Zuschauer ein hochklassiges, sehr ausgeglichenes Handballspiel verfolgen. Einziger Unterschied war die Torhüterposition, denn mit Benjamin Riedel hatten die Haunstetter klare Vorteile. Mit einer unglaublichen Quote von 50% gehaltener 7 Meter (5 von 10) und zahlreichen Glanzparaden war er der herausragende Akteur in diesem Spiel. Dank dieses Rückhaltes und der deutlichen Steigerung im Angriff gegenüber dem Auftaktspiel lag die Bayernligareserve immer eine Nasenlänge vor den Gästen (Halbzeitstand 17:14).
Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit glich den ersten 30 Minuten bis zum Zwischenstand von 20:18. Danach hatten die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller ihre stärkste Phase in diesem Spiel. Dank einer deutlich präsenteren Abwehr konnte man sich Tor um Tor vom Gegner absetzen.
10 Minuten vor Schluss lag man dann auch sehr komfortabel mit 30:23 in Führung und alles sah nach einem deutlichen Sieg aus. Doch plötzlich gab es einen Riss im Spiel der Haunstetter. Ob es daran lag, dass man sich des Sieges schon zu sicher war oder daran, dass man die letzten 10 Minuten durchgehend in Unterzahl agieren musste, bleibt letzt endlich unbeantwortet. Fakt ist, dass die Gersthofer die sich bietende Chance eiskalt nutzen und die Haunstetter trotz der Unterzahlsituation immer wieder gute Gelegenheiten aus ließen. Sage und schreibe 5 Latten- oder Pfostentreffer gab es in den letzten 6 Angriffsversuchen der Hausherren, so dass der Vorsprung dramatisch dahin schmolz. Immerhin hatte man beim Spielstand von 32:32 und noch 30 Sekunden zu spielen die Möglichkeit trotzdem nochmals mit einem blauen Auge davon zu kommen. Aber auch dieser letzte Angriff konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden, so dass man nach dem Schlusspfiff überwiegend hängende Köpfe in den Reihen der Haunstetter ausmachen konnte.

Trainer Jürgen Goldschmidt war nach dem Spiel nicht gerade gut gelaunt „Wir haben hier 50 Minuten lang klar den Ton angegeben und dann in 10 Minuten Leergeld bezahlt. Die Liga ist halt einfach ein anderes Kaliber als die Bezirksliga letztes Jahr. Hier darfst Du Dir keine Auszeit gönnen, sonst wird das knallhart bestraft!“ Bezüglich der Leistung der Schiedsrichter sagte er recht diplomatisch „Mir fehlte das ein oder andere mal die Verhältnismäßigkeit. Wenn man allein die Situationen der gelben Karten vergleicht, so gab es da eine extreme Bandbreite der Vergehen.“

Jetzt heißt es allerdings Kopf hoch und Blick nach vorne richten. Am kommenden Sonntag müssen die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller nämlich schon wieder ran. Um 17:00 Uhr ist Anpfiff in Lauingen und obwohl die Hausherren derzeit die rote Laterne inne haben, darf der Gegner auf keinen Fall unterschätzt werden.

Es spielten

im Tor:
Riedel Benjamin, Widdau Klaus

im Feld:
Kraus Michael, Ziegler Markus (1), Herbeck Ingo (7/5), Kamlah
Julian, Hoinkis Markus
(6), Mühlbacher Nico (7), Pfänder Florian (3), Keller Andreas
(8), Rittweger Robin,
Widdau Klaus, Kasten Patrick, Naujoks

Sieg in Gundelfingen
von jg am 30.09.2010

Die zweite Herrenmannschaft siegt verdient in Gundelfingen (31:25).
Allerdings zeigten die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller dabei zwei unterschiedliche Gesichter. Die ersten 40 Minuten trösteten so manchen Zuschauer über die durchaus holprige Vorbereitung hinweg, doch die letzten 20 Minuten trübten wieder das zuvor gewonnene Bild.

Von Anfang an waren die Augsburger Vorstädter die dominantere Mannschaft und kamen im Angriff zu schön heraus gespielten Toren. Allerdings hatte man in der Abwehr anfangs noch zu viele Löcher, die von den jungen Rückraumspielern der Gastgeber mit schönen Einzelaktionen gnadenlos ausgenutzt wurden. Bis zum Stand von 7:7 konnten die Gundelfinger auf diese Art und Weise mithalten, doch in den Folgeminuten war dann ein deutlicher Klassenunterschied zu erkennen. In dieser Phase standen zwei Treffer der Gastgeber und elf Treffer der Bayernligareserve zu Buche (Halbzeit 9:18).

In der Pause schwor man sich ein, das Spiel nicht mehr aus der Hand zu geben und mit den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit alles klar zu machen. Zu diesem Zeitpunkt ahnten die Verantwortlichen wohl nicht, dass die Mannschaft die Parole zu wörtlich nehmen würde. Der Vorsprung pendelte zu Beginn der zweiten Hälfte zwischen 9-11 Toren und es sah alles danach aus, als ob die Haunstetter die Gundelfinger aus deren Halle schießen würden. Doch langsam aber sicher schlich sich der Schlendrian bei den Gästen ein. Vorne wurde nicht mehr mit letzter Konsequenz auf die Lücke gewartet und zu voreilig abgeschlossen. Bei der Rückwärtsbewegung ließ es der ein oder andere auch mal gemütlicher angehen und die Abwehr war teilweise alles andere als sattelfest. Die Gastgeber nutzten die sich bietende Chance und reduzierten in den Folgeminuten den Rückstand auf 6 Tore. Auszeit Haunstetten und Umstellung zurück auf den starken Abwehrmittelblock Pfänder / Keller. Diese Maßnahme zog unmittelbar und die Bayernligareserve konnte den Vorsprung wieder auf 9 Tore ausbauen. Mit diesem komfortablen Polster ging es dann in die Schlussphase und vor allem in die, im Vorfeld schon gefürchtete, 59 Spielminute. Doch die beiden Schiedsrichter Wenninger / Wiesmeier bewiesen, trotz des gewöhnungsbedürftigen neuen Regelwerkes, auch in der letzten Spielminute das richtige Feingefühl, um ein Handballspiel auf anspruchvollem aber fairen Niveau zu führen. (Endstand 31:25)

Jürgen Goldschmidt und Andreas Keller waren mit der Vorstellung Ihrer Truppe weitestgehend zufrieden „Vor dem Hintergrund der suboptimalen Vorbereitung galt dieses Spiel als erste Orientierung über den Leistungsstand. Wir sind auf dem richtigen Weg und haben das Glück, dass wir ein verhältnismäßig einfaches Auftaktprogramm zu absolvieren haben. Die kommenden Spiele müssen wir nutzen, um uns kontinuierlich zu steigern, denn gegen die Topfavoriten wie Schwabmünchen und Aichach hätte wir mit der heutigen Leistung wahrscheinlich eine derbe Klatsche einstecken müssen.“ Mit dem verhältnismäßig einfachen Auftaktprogramm meint wohl das Trainergespann, dass es sich bei drei der ersten vier Gegner um Mannschaften handelt, die voraussichtlich gegen den Abstieg spielen müssen (Gundelfingen, Lauingen und Donauwörth).
Allerdings gilt jetzt für die zweite Herrenmannschaft Blick nach vorne und volle Konzentration auf den nächsten Gegner. Mit dem TSV Gersthofen kommt da nämlich ein richtig harter Brocken am Samstag den 02.10.2010 in die Loderer Halle. Das dürfte auch der richtige Gradmesser für die Hausherren sein, ob man diese Saison im geplanten Mittelfeld mitspielen kann oder ob man sich doch eher im Abstiegskampf wiederfindet.

Es spielten:Riedel Benjamin(Tor), Widdau Klaus (Tor), Kasten Patrick, Naujoks Andres, Kraus Michael (2), Ziegler Markus (1), Herbeck Ingo (4/2), Kamlah Julian (2), Hoinkis Markus (3), Mühlbacher Nico (5/3), Pfänder Florian (6/1), Keller Andreas (7), Rittweger Robin (1)

Aufsteigerduell zum Saisonauftakt
von jg am 24.09.2010

Nach einer sehr erfolgreichen Saison und dem damit verbundenen Aufstieg darf sich die zweite Herrenmannschaft endlich wieder in der BOL beweisen. Allerdings wird dies alles andere als leicht, denn durch den Abstieg der drei schwäbischen Landesligavertreter (TSV Schwabmünchen, TSV Bobingen und TSV Göggingen) hat sich das Niveau der BOL gegenüber den letzten Jahren extrem gesteigert. Neben diesem Dreiergespann, aus dem der TSV Schwabmünchen sicherlich am stärksten einzuschätzen ist, muss man auch noch den TSV Niederraunau II und den TSV Aichach zum Favoritenkreis zählen. Hinter diesen fünf Mannschaften kämpfen wohl alle anderen Teams (VSC Donauwörth, TSV Gersthofen, SC Ichenhausen, TV Gundelfingen, TSV Friedberg III, TV Lauingen) gegen den Abstieg.

Wo sich allerdings das Team vom Trainergespann Goldschmidt / Keller am Ende der Saison wiederfindet lässt sich derzeit nur sehr schwer abschätzen. Die Vorbereitung lief nicht gerade optimal, denn in nahezu jedem Testspiel mussten mehrere Leistungsträger kompensiert werden, so dass ein ´aufeinander Einspielen´ der Stammformation unmöglich war. Bei drei direkten Vergleichen mit Ligakonkurrenten haben die Haunstetter zweimal deutlich den Kürzeren gezogen (TSV Bobingen und TSV Aichach) und nur einmal unentschieden gespielt (TSV Gersthofen).
Am schmerzhaftesten ist wohl der lange Ausfall von Alexander Reiter, der zwar mittlerweile wieder ins Training einsteigen konnte aber vorerst noch vom Trainergespann geschont wird. „Alex ist für unser Team auf Halb Rechts unersetzlich und deshalb können wir es nicht riskieren, dass er gleich wieder ausfällt. Er muss selbst entscheiden, ob er den langen Trainingsausfall mit ein paar Minuten Spielpraxis bei Herren III kompensieren möchte oder ob es besser für Ihn ist, wenn er weiterhin eine Wettkampfpause einlegt. Wir rechnen fest damit, dass er uns ab dem 3. Spieltag in Lauingen wieder zur Verfügung steht.“ War von den beiden Trainern zu hören.

Mit dem Spiel beim TSV Gundelfingen beginnt für die Bayernligareserve am Sonntag ab 17:00 Uhr das Abenteuer BOL 2010 / 2011. Vom Papier her gehen die Augsburger Vorstädter favorisiert in die Begegnung aber Gundelfingen wird sicherlich alles daran setzen, den Haunstettern die Suppe zu versalzen. Zumal die Gastgeber im Falle einer Niederlage schon frühzeitig gehörig unter Zugzwang geraten würden, da die nächsten beiden Gegner des Mitaufsteigers zwei der Topfavoriten TSV Schwabmünchen und TSV Niederraunau II sind. Nichts desto trotz glaubt Andreas Keller an die Stärken der eigenen Mannschaft „Gundelfingen ist eine junge, hungrige Mannschaft, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen. Wenn wir allerdings mit der richtigen Einstellung agieren und jeder bereit ist, für seinen Nebenmann in die Bresche zu springen, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir die Heimfahrt mit den ersten beiden Punkten dieser Saison antreten werden.“

Herren II bestätigen zwei Neuzugänge
von gs am 11.04.2010

Herren II bestätigen zwei Neuzugänge

mit Florian Pfänder und Julian Kamlah haben die Verantwortlichen der zweiten Herrenmannschaft zwei Hochkaräter für die Saison 2010/2011 verpflichten können. Die beiden Neuzugänge stehen symptomatisch für das Motto der zweiten Mannschaft „alte Hasen treffen auf junge Wilde“.

Florian Pfänder hat sich seine Sporen als Rückraumspieler von der Landesliga bis zur Regionalliga (TSV Göggingen, TSV Friedberg und Kissinger SC) bereits verdient. Zuletzt war er in der Landesliga beim Kissinger SC als Spielertrainer aktiv und möchte jetzt aus privaten und geschäftlichen Gründen ein wenig kürzer treten.

Der 19jährige Julian Kamlah blickt hingegen noch auf eine junge Karriere zurück, die es aber auch schon in sich hat. Die bisherigen Stationen waren der TSV Neusäss, 1871 Augsburg, A- und B-Jugend beim TSV Friedberg (Landesliga & Bayernliga) sowie das letzte Jahr im BOL Herren-Kader des TSV Neusäss.

Jürgen Goldschmidt kommentierte die beiden Neuzugänge wie folgt: „Da haben wir schon zwei Volltrefer gelandet. Julian ist ein Rohdiamant, der von unseren alten Hasen einiges lernen kann. Wenn er diese Möglichkeit wahrnimmt, dann wird er sich sicherlich auch bald für unsere erste Mannschaft empfehlen können. Mit Flo haben wir natürlich einen richtigen Glücksgriff gemacht. Ich kenne Ihn ja noch aus unserer gemeinsamen Zeit beim TSV Göggingen. Er ist sowohl von seinem spielerischen Können, als auch vom Menschlichen eine absolute Bereicherung für unser Team.“

Herren II bestätigt zwei Neuzugänge
von JG am 10.04.2010

mit Florian Pfänder und Julian Kamlah haben die Verantwortlichen der zweiten Herrenmannschaft zwei Hochkaräter für die Saison 2010/2011 verpflichten können. Die beiden Neuzugänge stehen symptomatisch für das Motto der zweiten Mannschaft „alte Hasen treffen auf junge Wilde“.

Florian Pfänder hat sich seine Sporen als Rückraumspieler von der Landesliga bis zur Regionalliga (TSV Göggingen, TSV Friedberg und Kissinger SC) bereits verdient. Zuletzt war er in der Landesliga beim Kissinger SC als Spielertrainer aktiv und möchte jetzt aus privaten und geschäftlichen Gründen ein wenig kürzer treten.

Der 19jährige Julian Kamlah blickt hingegen noch auf eine junge Karriere zurück, die es aber auch schon in sich hat. Die bisherigen Stationen waren der TSV Neusäss, 1871 Augsburg, A- und B-Jugend beim TSV Friedberg (Landesliga & Bayernliga) sowie das letzte Jahr im BOL Herren-Kader des TSV Neusäss.

Jürgen Goldschmidt kommentierte die beiden Neuzugänge wie folgt: „Da haben wir schon zwei Volltrefer gelandet. Julian ist ein Rohdiamant, der von unseren alten Hasen einiges lernen kann. Wenn er diese Möglichkeit wahrnimmt, dann wird er sich sicherlich auch bald für unsere erste Mannschaft empfehlen können. Mit Flo haben wir natürlich einen richtigen Glücksgriff gemacht. Ich kenne Ihn ja noch aus unserer gemeinsamen Zeit beim TSV Göggingen. Er ist sowohl von seinem spielerischen Können, als auch vom Menschlichen eine absolute Bereicherung für unser Team.“


Bilder: Friedberger Allgemeine, HP TSV Neusäß

Bezirksliga-Meister
von gs am 30.03.2010

Eine beeindruckende Bilanz kann der TSV Haunstetten II, nach Abschluss der Bezirksliga Saison 2009/10 vorweisen. Mit 40:0 Punkten, einem Torverhältnis von 726:504 Toren und 12 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Niederraunau III spielten die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller eine „perfekte Saison“ und wurden somit verdient Meister der Bezirksliga. Darüber hinaus konnte man auch noch Platz 2 in der Fairplay-Wertung erzielen und brachte mit Andreas Keller (Platz 3 mit 137 Toren) und Ingo Herbeck (Platz 4 mit 125 Toren) zwei Spieler unter die Top 5 der diesjährigen Torschützenliste.
Das abschließende Auswärtsspiel beim TSV Königsbrunn konnten die Haunstetter souverän mit 24:40 für sich entscheiden und entsprechend ausgelassen wurde die anschließende Meisterschaft beim zukünftigen Trikotsponsor „Barium“ gefeiert.

Die offizielle Meisterehrung des TSV Haunstetten II findet am 02.05.2010, im Vorfeld des Heimspieles der 1. Männermannschaft gegen die SSG Metten, in der Loderer Halle statt (ca. 16:00 Uhr).

Nach diesem Erfolg freut man sich im Haunstetter Lager schon auf die BOL und die damit verbundene Herausforderung. Noch gibt es keine offiziellen Neuzugänge aber man ist an zwei bis drei Hochkarätern dran, um die Mannschaft punktuell zu verstärken. Um welche Spieler es sich dabei handelt, konnte man dem Trainergespann leider nicht entlocken „Solange es keine offiziellen Aussagen der Spieler gibt, werden wir hierzu nichts sagen. Aber Sie können sich sicher sein, dass es sich um richtige Kracher handelt!“

Die „perfekte Saison“ zum Greifen nah
von gs am 15.03.2010

Nach den Siegen bei Lauingen II und zu Hause gegen den Zweiten der Tabelle Niederraunau III hat die zweite Herrenmannschaft des TSV Haunstetten die Chance auf eine „perfekte Saison“. 19 Siege aus 19 Spielen, so lautet das beeindruckende Zwischenfazit bei noch einem ausstehenden Spiel in dieser Saison.

In Lauingen legte der Tabellenführer furios los und ging binnen weniger Minuten mit1:7 in Führung. Für die Hausherren zeichnete sich schon ein Debakel an, als auf einmal der Faden im Spiel der Haunstetter riss. Tor um Tor kamen die Lauinger wieder heran und verkürzten zwischenzeitlich auf 8:12. Mit dieser Situation konfrontiert legten die Schützlinge vom Trainergespann Goldschmidt / Keller wieder eine Schippe drauf und zogen endgültig davon. Die Bayernligareserve spielte an diesem Tag nicht gerade Ihr bestes Spiel aber über eine kompakte Abwehr kam man immer wieder zu einfachen Gegenstoßtoren. Am Ende dieser sehr fairen Partie stand ein ungefährdeter 28:40 Sieg zu Buche.

Der Heimsieg gegen Niederraunau war da schon härter erkämpft. Mit Daniel Lochbrunner fehlte den Gästen zwar der beste Spieler, doch auch der restliche Kader der Raunauer konnte den Hausherren über weite Strecken Paroli bieten. In den Reihen der Haunstetter musste Alexander Reiter pausieren und auch der Einsatz von Andreas Keller war (auf Grund einer
Virusinfektion) nur bedingt möglich. Trotz dieser Schwächung erwischte der Tabellenführer einen guten Start. Im Angriff konnte man die Raunauer immer wieder düpieren, doch in der Abwehr merkte man das Fehlen der eingespielten Mittelachse. So ergab sich über die kompletten 60 Spielminuten das gleiche
Bild: die Hausherren legten vor und die Gäste zogen postwendend nach. Der Vorsprung pendelte stabil zwischen zwei und sechs Toren, zugunsten der Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller, umher. Durch das temporeiche und durchgehend faire Spiel kamen die Zuschauer voll auf Ihre Kosten. Insgesamt gab es sage und staune 76 Tore zu betrachten (Endstand 40:36).
Nach dem Spiel waren zwei zufriedene Trainer auf Seiten der Hausherren anzutreffen „Wir haben Heute aus den gegebenen Möglichkeiten das Beste gemacht. Klar stand die Abwehr nicht immer stabil aber wenn der komplette Mittelblock fehlt bzw. nur bedingt mitwirken kann, dann darf man keine Wunder erwarten. Darüber hinaus wollten wir auch jedem Spieler seine Spielzeit geben, was vielleicht noch zu zusätzlichen Abstimmungsschwierigkeiten geführt hat. Unser Team besteht nun mal nicht nur aus ´den ersten sechs´, sondern aus einem 15 bis 20köpfigem Kader.“ Auf die besondere Situation der „perfekten Saison“ hin angesprochen, gaben die Beiden zu Protokoll „Das ist das i-Tüpfelchen auf eine bärenstarke Saison unserer Jungs. Vielleicht ist dem ein oder anderen noch nicht bewusst, was dies wirklich bedeutet aber in einigen Jahren werden sie verstehen, dass dies eine einmalige Chance ist!“ Allerdings müssen die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller noch die letzten Schritte auf der Zielgeraden tun, indem sie auch noch das letzte Saisonspiel gewinnen. Dies findet nächste Woche Samstag um 17:15 Uhr beim TSV Königsbrunn statt. Ein Selbstläufer wird es aber sicherlich nicht, denn für die Königsbrunner geht es dabei um die letzte Chance, den drohenden Abstieg in die Bezirksklasse abzuwenden.

Herren II sichern sich frühzeitig die Meisterschaft
von gs am 04.03.2010

Mit einem 43:20 Sieg über die ersatzgeschwächten Gäste aus Wittislingen (vier Stammkräfte fehlten) sicherten sich die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller frühzeitig die Meisterschaft der Bezirksliga 2009/2010. Eigentlich planten die Augsburger Vorstädter, sich die Meisterschaft am kommenden Wochenende in Lauingen II zu sichern aber der Tabellenzweite (TSV Niederraunau III) patzte am vergangenen Sonntag beim TV Gundelfingen und somit stehen die Haunstetter uneinholbar an der Spitze der Bezirksliga!!!
Von Beginn an waren die Hausherren die tonangebende Mannschaft. Durch eine starke aber sehr faire Abwehrleistung (in der ersten Hälfte gab es nicht mal eine Verwarnung für Haunstetten) konnte man immer wieder den Ball erobern und zu schnellen Gegenstößen übergehen. Aber nicht nur durch Konter, sondern auch aus dem Spiel heraus, konnten die Haunstetter die Wittislinger Abwehrformation immer wieder überlisten. Bis zur Halbzeit war das Spiel schon entschieden (21:10).
In der zweiten Hälfte ergab sich über weite Strecken das gleiche Bild, wie in den ersten 30 Minuten. Lediglich um die 50. Spielminute herum hatten die Gäste kurzfristig die Oberhand. Trainer Jürgen Goldschmidt hatte die Chance genutzt, ein wenig zu experimentieren, um allen Spielern genügend Spielzeit zu geben. Am Ende stand, trotz dieser kurzen Schwächephase, ein ungefährdeter 43:20 Sieg auf der Anzeigetafel.
Eine Meisterfeier fand allerdings nicht statt, denn zu diesem Zeitpunkt war das Spiel in Gundelfingen noch nicht mal angepfiffen und eigentlich rechnete niemand mit einer Niederlage der Raunauer. Erst am Sonntagabend verbreitete sich peu á peu die frohe Kunde in den Reihen der Haunstetter über die Niederlage des Tabellenzweiten und dem damit verbundenen Gewinn der Meisterschaft.

Das Trainergespann war sich über den Sieg und den Meistertitel einig „Chapeau - Die Jungs haben dieses Jahr eine hervorragende Saison gespielt und frühzeitig unser Minimalziel (Aufstieg), als auch unser Maximalziel
(Meistertitel) erreicht. Zum Spiel selber sind wir froh, dass die Jungs endlich wieder richtig Spaß am Spiel hatten und man das auch sehen konnte!“ Auf das „neue“ Gesicht (Stefan Jordan), im heutigen Kader der zweiten Herrenmannschaft, hin angesprochen antwortete Jürgen Goldschmidt „Ich gehe davon aus, dass es Stefan gefallen hat, nach seiner langen Verletzungspause ein wenig Spielpraxis in den Reihen der Zweiten zu sammeln. Er hat ein richtig gutes Spiel gemacht und das obwohl er Monate lang nicht gespielt hat.“ Nächste Woche Sonntag um 13:00 Uhr treten die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller beim TV Lauingen an. Wollen wir hoffen, dass bis dahin alle Spieler wieder einen klaren Kopf haben, um auch diese zwei Punkte nach Augsburg zu bringen.

Sieg trotz durchwachsener Leistung
von gs am 04.02.2010

Das haben sich die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller sicherlich einfacher vorgestellt aber der Tabellenvorletzte aus Günzburg hielt über weite Strecken des Spiels mit dem Tabellenführer mit.
Zu Beginn der Begegnung sah es so aus, als wären die Karten klar verteilt.
Zwar konnte Günzburg kurzzeitig mit 0:2 in Führung gehen aber binnen weniger Minuten setzte sich der Tabellenführer aus Haunstetten auf 7:2 ab.
Doch mit zunehmender Spieldauer wurde das Aufbauspiel der Hausherren immer schlampiger. Zahlreiche Gegenstoßpässe landeten außerhalb des Spielfeldes oder in den Armen des gegnerischen Torwarts. Aber selbst wenn einer dieser Pässe sein Ziel fand, hieß es noch lange nicht, dass die Aktion auch zu einem Tor führte. Trotz dieser ungewohnten Schwächen hielt der vier Tore Vorsprung bis kurz vor der Halbzeit. Doch dann riss der Faden endgültig und Günzburg konnte mit dem Pausenpfiff auf 14:13 verkürzen.
Die Halbzeitansprache noch in den Köpfen legten die Hausherren los, wie es dem Tabellenführer gebührt. Rasch konnte man aus dem 14:13 ein 18:13 herausspielen. Es schien, als ob sich die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller jetzt diese Begegnung voll und ganz unter Kontrolle hätten. Allerdings sollte man den Tag nicht vor dem Abend loben, denn, wie schon in Halbzeit eins, schlich sich allmählich der Schlendrian ein. Zudem stellte Jürgen Goldschmidt die Mannschaft auf einigen Positionen um, damit alle Spieler Ihre Spielzeit bekamen. Vor diesem Hintergrund konnten die Gäste den Rückstand kontinuierlich verkürzen. In der 55 Minute war der Vorsprung auf drei Tore geschrumpft, so dass wieder die ersten sechs auf´s Spielfeld geschickt wurden, um den Vorsprung zu verwalten. Dies gelang ohne größere Probleme, so dass nach dem Schlusspfiff ein glanzloser 31:28 Sieg zu Buche stand. Grund zum Feiern gab es trotzdem, denn mit diesen zwei Zählern ist der Aufstieg in die BOL unter Dach und Fach.
Jürgen Goldschmidt nahm seine Mannen nach dem Spiel in Schutz „Wir haben Heute schlecht gespielt das ist unumstritten! Allerdings muss man, bei der aktuellen Konstellation, dafür auch Verständnis zeigen. Wir haben 10 Punkte Vorsprung auf den letzten Aufstiegsplatz und da fällt es halt schwer, sich für ein Spiel gegen den Tabellen Vorletzten zu motivieren. Hinzu kommt noch, dass dann vermeintlich schwache Gegner, wie Heute Günzburg oder zuletzt Dasing und Göggingen, plötzlich den einen oder anderen Spieler aus dem Hut zaubern, der locker noch Landesliganiveau hat. Es trifft sich gut, dass wir jetzt erstmal ein paar Wochen Pause haben, damit die Jungs Ihre Köpfe mal wieder frei machen können. Bis zu dem Spiel in Wertingen, sollten wir dann auch wieder den Spass am Handball gefunden haben, so dass die dort gezeigte Leistung sicherlich deutlich besser sein wird als die von Heute.“

Das erwähnte Spiel gegen Wertingen wird voraussichtlich nicht, wie geplant, am Samstag den 20.02.2010 stattfinden, sondern höchstwahrscheinlich an dem Donnerstagabend davor (18.02.2010 gegen 20:30 Uhr). Die beiden Trainer stehen in Kontakt, um das Spiel, auf Wunsch der Wertinger, entsprechend zu verschieben.

Es spielten
im Tor: Frederic Neu, Philipp Matthias, Widdau Klaus im Feld: Kasten Patrick (0), Farner Adrian (5), Herbeck Ingo (8/5), Holzapfel Martin (1), Hoinkis Markus (4), Mühlbacher Nico (5), Reiter Alexander (4), Keller Andreas (4), Starmühler Veit (0)

Sieg in sehenswertem Spitzenspiel
von gd am 26.01.2010

Am vergangenen Sonntag konnte die zweite Herrenmannschaft einen weiteren Sieg in einer hochkarätigen Begegnung verbuchen. Gastgeber Gundelfingen entpuppte sich als der erwartet schwere Gegner und so entwickelte sich lange Zeit ein offener Schlagabtausch. Letzt endlich setzten sich aber die routinierten Haunstetter klar durch (23:32).
Den besseren Start erwischten die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller und setzten sich schnell auf 2:5 ab. Die Gastgeber konnten aber rasch wieder ausgleichen und so entwickelte sich ein spannendes und hochklassiges Spiel in dem sich bis zur Halbzeit keine Mannschaft mehr absetzen konnte. Insbesondere die gut sortierten Abwehrreihen beider Teams mussten und konnten sich in den ersten 30 Minuten bewehren, denn auf beiden Seiten wurde schnell, sicher und schön kombiniert. Aber nicht nur die Abwehrreihen waren gefragt auch die Torhüter mussten Ihr Können unter Beweis stellen, denn nicht jede Angriffskombination konnte von den Vordermännern vereitelt werden (Spielverlauf 1.Halbzeitstand 2:5, 6:6, 9:9, 11:10).

Die zweite Hälfte begann wieder mit einem blitzsauberen Start der Augsburger Vorstädter, indem man den Rückstand, binnen kürzester Zeit, in eine Führung wandelte (12:14). Die Hausherren hielten nochmals mit einem letzten Kraftakt dagegen und glichen auf 15:15 aus. Allerdings folgte nun die stärkste Phase der Haunstetter in diesem Spiel, welchem die Gundelfinger nichts mehr entgegen zu halten hatten. Torhüter Klaus Widdau und seine Vorderleute brachten die Angriffsbemühungen der Hausherren kurzzeitig komplett zum Erliegen, während man auf der anderen Spielfeldseite, mit sechs Treffern in Folge, den Grundstein zum Erfolg legte (15:21). Diese Führung konnte auch durch eine offensivere Abwehrformation der Gundelfinger nie mehr gefährdet werden und so konnten die Haunstetter letzt endlich einen verdienten Auswärtssieg feiern (Spielverlauf 2.Halbzeitstand 11:10, 12:14, 15:15, 15:21, 20:28, 23:32).

Nach dem Spiel war ein sehr zufriedenes Trainergespann anzutreffen „Heute muss man beiden Mannschaften und auch den Schiedsrichtern, die jederzeit Herr der Lage waren, ein großes Lob für diese Leistung aussprechen. Es war zwar ein körperbetontes aber trotzdem faires Spiel auf sehr hohem Niveau.
Unseren Jungs hat es großen Spaß gemacht, mal wieder richtig gefordert zu werden und zu zeigen, wozu sie in der Lage sind.“

Nächste Woche empfangen die Haunstetter den VfL Günzburg II zu ungewohnter Zeit. Das Spiel findet bereits am Samstag um 16:00 Uhr in der Loderer Halle statt. Geplant ist, dass im Anschluss noch eine gesellige Pokerrunde stattfindet, bevor es dann ins Barium geht.

Es spielten

Im Tor: Klaus Widdau, Frederic Neu, Matthias Phillipp

Im Feld: Kasten Patrick (3), Farner Adrian (3), Naujoks Andres (1), Herbeck Ingo (7/3), Hoinkis Markus (3), Mühlbacher Ingo (6), Reiter Alexander (2), Keller Andreas (6), Starmühler Veit (1)

Sieg trotz durchwachsener Leistung
von gd am 19.01.2010

Am vergangenen Sonntag reichte der zweiten Herrenmannschaft eine durchschnittliche Leistung zu einem 37:32 Sieg über den VfL Leipheim. Die erste Halbzeit lässt sich wohl wie folgt beschreiben: „vorne hui - hinten pfui!!!“ Im Angriff konnte man den Leipheimer Abwehrverbund mit Einzelaktionen oder schönen Spielhandlungen relativ einfach knacken.
Allerdings mangelte es in der Abwehr an der Bereitschaft Körperkontakt aufzunehmen und zu häufig fehlte auch das letzte Quäntchen Glück. Sage und schreibe 6 der 16 Gegentore in der ersten Hälfte fielen, nachdem Torhüter Frederic Neu einen Wurf der Gäste entschärfte aber die Haunstetter Abwehr die Abpraller nicht sichern konnte. So führte man zur Halbzeit auch nur mit vier Toren (20:16).
In der zweiten Halbzeit hielt sich der Vorsprung der Hausherren in diesem mittelmäßigen Bezirksligaspiel über weite Strecken stabil. Beim Spielstand von 33: 26 schien das Spiel endgültig entschieden und man war wohl schon mit dem Kopf beim "kühlen Blonden" nach dem Spiel. Von jetzt auf gleich riss der Faden im Angriffsspiel der Hausherren. Weder Einzelaktionen noch Spielhandlungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Tor um Tor kamen die Gäste wieder heran. Beim Stand von 33:30 nahm die Haunstetter Bank dann eine Auszeit, um die Spieler für die letzten fünf Spielminuten neu einzuschwören. Mit deutlich mehr Elan bestritt man die abschließenden Minuten und siegte letzt endlich verdient mit 37:32.
„Im Angriff können wir, nach wie vor, mit tollen Aktionen glänzen aber in der Abwehr haben wir derzeit starke Defizite. So wie wir hinten drinnen agieren könnte man fast glauben, dass es verboten ist, den Gegenspieler anzulangen!“ kommentierte Andreas Keller die Leistung. Jürgen Goldschmidt schlug in dieselbe Bresche „In der Hinrunde war die Abwehr unser Prunkstück aber der Glanz ist mittlerweile leider verblasst. Zurzeit leben wir überwiegend davon, dass wir im Angriff starke Einzelspieler haben, die Notfalls mal ´eins gegen eins´ gehen. Dies reicht zwar für die meisten Mannschaften in der Bezirksliga aus aber wir müssen endlich wieder zu einer Einheit finden, damit wir auch gegen stärkere Gegner bestehen können!“

Nächste Woche Sonntag um 17:00 Uhr steht mit dem TV Gundelfingen bereits einer dieser härteren Brocken auf dem Programm. Zumal der Trainer der Gundelfinger nach dem Hinspiel angekündigt hat, dass Haunstetten das Rückspiel auf jeden Fall verlieren wird. Es bleibt abzuwarten, ob die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller diesen Federhandschuh aufnehmen und die richtige Antwort finden.

Es spielten:

Im Tor: Frederic Neu, Matthias Philipp, Klaus widdau Im Feld: Patrick Kasten (6), Adrian Farner (1), Ingo Herbeck (7/3), Philipp Riebler (3), Markus Hoinkis (4), Nico Mühlbacher (3), Alexander Reiter (4), Andreas Keller (7), Andres Naujoks (1), Martin Holzapfel (1)

Sieg gegen starken Gegner
von gs am 14.01.2010

Am Samstag gab die zweite Herrenmannschaft beim TSV Dasing II ihr 2010er Debüt. Vom Papier her waren die Rollen klar verteilt, denn die Gastgeber sind derzeit nur Achter in der Tabelle. Allerdings verfügen die Dasinger, durch den Rückzug der ersten Mannschaft, über das ein oder andere Ass im Ärmel, die am Samstag auch ausgespielt wurden.
Obwohl die Augsburger Vorstädter anfangs Ihr Visier noch nicht richtig justiert hatten, erwischten sie den besseren Start und gingen rasch mit 2:5 in Führung. Doch statt schon frühzeitig den Sack zu zumachen, baute man plötzlich den Gegner auf, indem man Gegenstöße und 100%ige Torchancen kläglich verwarf. Hinzu kam noch eine ungewohnt hohe Quote an technischen Fehlern im Spielaufbau. Als man dann auch noch in der 18. Minute zwei Zeitstrafen innerhalb von 20 Sekunden kassierte, waren die Hausherren klar überlegen und gingen folglich mit 12:7 in Führung. Mit dieser kritischen Situation konfrontiert begannen die Haunstetter endlich zu Ihrem Handball zu finden. Aus einer deutlich präsenteren Abwehr heraus fand man wieder ins Spiel und erkämpfte sich zur Halbzeit ein Unentschieden (13:13).
In der zweiten Hälfte ging der offene Schlagabtausch weiter, wobei meistens Dasing ein bis zwei Tore vorlegte und Haunstetten nachzog. Mitte der zweiten Hälfte ging dann die Strategie des Tabellenführers, das Tempo im zweiten Durchgang deutlich zu verschärfen, auf. Die Gastgeber konnten ab dem Spielstand von 24:24 den Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller nicht mehr folgen, die weiter aufs Tempo drückten. Nach 60 Minuten stand dann auch ein deutlich klareres Ergebnis zu Buche, als es der eigentliche Spielverlauf über weite Strecken des Spieles wiedergab (28:36).
„Mit diesem Sieg sind wir unserem Ziel wieder ein gutes Stück näher gerückt. Allerdings haben wir Heute definitiv nicht unser bestes Spiel in der bisherigen Saison gemacht. Ein Grund für diese durchwachsene Leistung ist sicherlich die aktuelle Trainingsbeteiligung. Zukünftig spielen wir nur noch mit den Spielern, die auch im Training sind. Auch wenn wir dadurch das ein oder andere Spiel in Unterzahl bestreiten müssen.“ war von Jürgen Goldschmidt nach dem Spiel zu hören.

Nächste Woche Sonntag um 17:00 Uhr empfangen die Haunstetter den VfL Leipheim. Im Hinspiel taten sich die Schützlinge vom Trainergespann Goldschmidt / Keller lange Zeit sehr schwer gegen den derzeitigen Tabellenfünften.

Es spielten

Im Tor: Neu, Widdau, Philipp
Im Feld: Kasten 5, Farner 1, Herbeck 7/3, Riebler 0, Hoinkis 7, Mühlbacher 3, Reiter 0, Keller 9, Naujoks 4

„Ja, ist denn des der Weihnachtsmann???“
von Goldschmidt am 22.12.2009

dies war wohl die meist gestellte Frage auf den Zuschauerrängen während des Aufwärmens. Mitten unter den roten Aufwärmtrikots der zweiten Herrenmannschaft war ein grüner Trainingsanzug auszumachen, welcher von einem Mann mit leicht grau meliertem Haar getragen wurde. Neben den vielen Langzeitverletzten haben sich wohl auch schon diverse Spieler der Bayernligareserve frühzeitig in den Weihnachtsurlaub verabschiedet!? Mit lediglich sieben Feldspielern musste kurzfristig noch eine Lösung gefunden werden und so kam es, dass „der Weihnachtsmann“ auf dem Spielfeld auftauchte, um die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller zu unterstützen. Auf der Gegenseite boten die Gögginger alles auf, was Ihnen zur Verfügung stand, um dem Tabellenführer in diesem Derby die ersten Punkte zu entführen. Mit Max Held, Dominik Schnorr, Benjamin Bauer, Alfred Schweiger und Michael Scherzer sind ein paar alte Hasen in die Reihen der Gögginger zurückgekehrt, die in der Abwehr für mehr Stabilität und im Angriff für einen geordneten Spielfluss sorgen sollten.
Mit diesen unterschiedlichen Voraussetzungen ging es in die ersten dreißig Minuten. Von Beginn an zeigten die Hausherren, dass sie auch aus diesem Spiel als Sieger vom Platz gehen wollten. Aus einer bombensicheren Abwehr heraus dominierten sie diesen starken Gegner in dieser ersten Hälfte nach Belieben. Und wenn doch mal was auf das Tor kam, war Frederic Neu zur Stelle, der sich der starken Leistung seiner Vorderleute nahtlos anschloss und dadurch einige Gegenstöße über Flügelflitzer Adrian Farner einleitete. Tor um Tor zogen die Haunstetter davon und sorgten, mit einer der besten Leistungen dieser Saison, für einen komfortablen 19:7 Halbzeitstand. (Spielverlauf: 4:2, 8:4, 10:5, 16:6, 19:7) In der zweiten Hälfte wurde dann aber der Bayernligareserve alles abverlangt, um den Vorsprung einigermaßen zu verwalten, denn die Gäste kamen hoch motiviert aus der Kabine zurück. Es entwickelte sich ein ganz anderes Spiel als in der ersten Hälfte. Die Gögginger schlossen jetzt Ihre Angriffe immer häufiger erfolgreich ab und in der Abwehr zwangen sie den Tabellenführer immer wieder zu unvorbereiteten Würfen. Mitte der zweiten Hälfte ließen dann langsam aber sicher die Kräfte der ersatzgeschwächten Hausherren nach, was sich besonders im Angriff wiederspiegelte, wo die Würfe nun immer wieder im Block oder neben dem Tor landeten. Die Gäste nutzten die sich bietende Chance und schlossen einen Konter nach dem anderen erfolgreich ab. Bevor der komfortable Vorsprung vollkommen dahin geschmolzen war, nahmen die Haunstetter eine Auszeit. Nochmals durchatmen und das Team neu einzuschwören lautete das Motto. Neue Kräfte wurden mobilisiert und über eine wiedererstarkte Abwehr- und Torwartleistung, um den zwischenzeitlich eingewechselten Torhüter Klaus Widdau, nahm man auch wieder das Spielgeschehen in die Hand. In den letzten drei Spielminuten war es dann endlich soweit, unter stehenden Ovationen griff nun „der Weihnachtsmann“ ins Spielgeschehen ein. Zwei eigene Versuche und zwei schöne Pässe packte er aus und zeigte, dass er immer noch für die eine oder andere Überraschung gut ist! Auf Grund einer hervorragenden ersten Halbzeit und großem Kämpferherz in der zweiten Hälfte stand am Schluss ein verdienter 33:25 Sieg zu Buche. (Spielverlauf: 21:10, 25:16, 27:22, 33:25) Nach dem Spiel gab es viel Lob von der Bank „Unsere Jungs haben heute trotz der überraschend dünnen Personaldecke eine bärenstarke Leistung geboten zu der wir sie nur beglückwünschen können! Was die Ausfälle betrifft werden wir in den kommenden Wochen noch das ein oder andere Gespräch bezüglich Motivation führen. Auch bei unserem Weihnachtsmann müssen wir uns noch recht herzlich bedanken, dass er uns in dieser schweren Stunde zur Seite stand. An dieser Stelle aber auch noch ein Kompliment an Gerhard Thoms. Er hat es in kürzester Zeit geschafft, aus dem wilden Gögginger Haufen des Hinspieles eine schlagkräftige Truppe zu formen, die in der Rückrunde definitiv noch fleißig Punkte sammeln wird.“

Bevor es im zweiten Spiel der Rückrunde am 09.01.2010 um 18:00 Uhr in Dasing weitergeht, steht aber erst mal der wohlverdiente Weihnachtsurlaub an. Es gilt ein wenig Abstand vom Handball zu bekommen, um dann im Jahr 2010 wieder alles zu geben, damit man die Tabellenspitze der Bezirksliga auch bis zum letzten Spieltag verteidigen kann.

Es spielten
Im Tor: Frederic Neu, Klaus Widdau
Im Feld: Patrick Kasten (3), Adrian Farner (6), Ingo Herbeck (5/4), Philipp Riebler (2), Nico Mühlbacher (5), Alexander Reiter (3), Andreas Keller (9), Weihnachtsmann (viele Geschenke)

Perfekte Hinrunde geglückt
von Goldschmidt am 14.12.2009

Zum letzten Spiel der Hinrunde empfing die Bayernligareserve des TSV Haunstetten die Nachbarn aus Königsbrunn. Nach der starken Leistung von letzter Woche in Raunau, der Rückkehr von Kreisspieler Markus Hoinkis aus den Flitterwochen und der aktuell hohen Verletzungsrate der Gäste wollten die Haunstetter den Königsbrunnern schon frühzeitig aufzeigen, wer der Herr im Haus war. Doch genau das Gegenteil geschah bis zur 10. Spielminute. Zwar konnten sich die Hausherren immer wieder in aussichtsreiche Wurfposition spielen, doch irgendwie wollte das Runde nicht ins Eckige. Auf der anderen Seite konnten die Gäste immer wieder unnötige Lücken im Abwehrverbund des Spitzenreiters nutzen, um sich auf 3:6 abzusetzen. Mit dieser Situation konfrontiert begannen die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller endlich Ihr Spiel zu spielen und setzten sich bis zum Halbzeitpfiff auf
18:13 ab.
In der zweiten Hälfte legten die Haunstetter dann erst richtig los. Binnen
5 Minuten stand dann auch schon der Sieger fest, denn mit sechs Toren in Folge setzte man sich uneinholbar ab (24:13). Die letzten 20 Minuten der Begegnung wurden genutzt, um allen Spielern entsprechend Spielzeit zu geben, was zur Folge hatte, dass sich auch jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnte. Am Schluss stand in diesem letzten Spiel der Hinrunde ein verdienter 37:23 Erfolg zu Buche. Mit diesem Sieg ist es den Haunstettern nicht nur gelungen den Abstand auf den nächsten Verfolger auf 6 Punkte auszubauen, sondern auch eine perfekte Hinrunde abzuschließen.
Verlustpunktfrei und 130 Tore auf dem Guthaben, damit hat nicht mal das Trainergespann Goldschmidt / Keller gerechnet „Das ist schon der Hammer!
Wir wussten, dass wir eine starke Truppe beieinander haben, die ganz vorne mitspielen wird aber dass es so gut läuft hatten wir nicht erwartet. Jetzt gilt es, sich noch ein letztes mal für das Derby gegen Göggingen zu konzentrieren, bevor es in die wohlverdiente Weihnachtspause geht!“ Eben dieses Derby ist bereits das erste Spiel der Rückrunde, welches aber noch vor Weihnachten (20.12.2009 um 17:00 Uhr in der Loderer Halle) ausgetragen wird. Allerdings wird es sicherlich nicht noch einmal so einfach, wie im Hinspiel, als die Haunstetter „auswärts“ mit 25:39 gewannen. Zum einen hat sich die neu formierte zweite Mannschaft des TSV Göggingen mittlerweile aufeinander eingestellt und zum anderen ist sie mit Dominik Schnorr und Max Held nochmals deutlich aufgewertet worden. Nichts desto trotz werden die Haunstetter der klare Favorit in dieser Begegnung sein!

Es spielten
im Tor: Klaus Widdau, Frederic Neu
im Feld: Kasten Patrick (1), Elseberg Frank (2), Farner Adrian (4), Herbeck Ingo (4/1), Riebler Philipp (2), Hoinkis Markus (9), Mühlbacher Nico (3/1), Reiter Alexander (5), Keller Andreas (4), Lettenmeier Sebastian (1), Naujoks Andres (2)

Krimi in Raunau
von mr am 08.12.2009

im Spitzenspiel der Bezirksliga zwischen dem TSV Niederraunau II und dem TSV Haunstetten II konnten die Augsburger Vorstädter einen knappen Auswärtserfolg verbuchen (30:32). Somit führen die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller weiterhin verlustpunktfrei die Tabelle an.
Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches und sehenswertes Spiel, bei dem sicherlich alle Zuschauer auf Ihre Kosten kamen. Der Tabellenführer erwischte den besseren Start und konnte sich durch schönes Kombinationsspiel einen frühen zwei Tore Vorsprung erarbeiten (2:4). Allerdings gelang es den Hausherren immer wieder, einen Freiwurf in aussichtsreicher Position für Ihren Shooter Daniel Lochbrunner zu erzwingen. Selbst die großgewachsenen Haunstetter Abwehrspieler bekamen diesen Spieler nur bedingt in den Griff und hatten letzt endlich 13 mal das Nachsehen. Dies und eine plötzlich auftretende Abschlussschwäche in den Reihen des Tabellenführers führte dazu, dass sich Mitte der ersten Hälfte das Spiel gedreht hatte (9:5). Doch die Augsburger Vorstädter bewiesen Moral und kämpften sich bis zum Halbzeitpfiff wieder Tor um Tor heran (Halbzeitstand: 15:14).
Beide Teams kamen hoch motiviert aus den Kabinen zurück und lieferten sich auch in der zweiten Hälfte einen offenen Schlagabtausch der an Spannung nicht zu überbieten war. Raunau war stets dieses eine Tor, aus der ersten Hälfte, voraus. Die Haunstetter liesen aber nicht locker und konnten fünf Minuten vor Ende der Begegnung erstmalig wieder ausgleichen (27:27). Doch auch die Hausherren bewiesen ein Kämpferherz und setzten sich nochmals mit zwei Toren ab (29:27) welche aber postwendend wieder durch die Augsburger Vorstädter egalisiert wurden (29:29). Es schien, als würde diese Begegnung nach Ablauf der 60 Minuten keinen Sieger hervorbringen. Die letzten beiden Spielminuten brachen an und Niederraunau stellte sich, durch eine unnötige Zeitstrafe, selbst ein Bein. Der Tabellenführer witterte seine Chance und mobilisierte nochmals sämtlich verbliebene Kräfte. Patrick Kasten, der jüngste Spieler auf dem Feld, hatte noch am meisten Reserven parat und besiegelte mit zwei Toren in Folge den neunten Sieg (Endstand: 30:32) der Haunstetter.

Entsprechend ausgelassen wurde dieser Sieg im Lager der Haunstetter gefeiert und auch Trainer Jürgen Goldschmidt war begeistert „Ein großes Kompliment an meine Jungs und auch die Raunauer! Beide Teams haben Heute bis zum Umfallen gekämpft und dem Publikum eine spannende und hochklassige Bezirksligabegegnung geboten! Mit diesem Sieg haben die Jungs sich und mir das schönste Weihnachtsgeschenk unter den Baum gelegt!“ Mit diesem Sieg im Rücken, war der Grundstein für eine weitere legendäre Weihnachtsfeier gelegt, welche am selben Abend noch stattfand!!!

Am kommenden Sonntag gastiert um 17:00 Uhr der TSV Königsbrunn in der Loderer Halle. Mit einem Sieg, in diesem letzten Spiel der Hinrunde, könnten die Haunstetter eine perfekte (verlustpunktfreie) erste Saisonhälfte abschließen. Allerdings werden die Gäste alles dran setzen, um den favorisierten Gastgebern gehörig die Suppe zu versalzen. Es bleibt abzuwarten, ob das Trainergespann Goldschmidt / Keller die Truppe entsprechend motivieren kann, damit man nicht doch noch einen faden Beigeschmack beim anstehenden Weihnachtsschmaus verspüren muss.


es spielten

im Tor:
Neu Frederic
Philipp Matthias
Widdau Klaus

Torschützen:
Kasten Patrick 2
Fröhlich Angelo 1
Rothfischer Michael 2
Herbeck Ingo 6/4
Riebler Philipp 0
Elseberg Frank 9
Reiter Alexander 2
Keller Andreas 8
Holzapfel Martin 2

Herren II weiterhin Tabellenführer
von Goldschmidt am 30.11.2009

In einer sehr fairen Bezirksligabegegnung setzte sich die zweite Mannschaft gegen den TV Lauingen II klar mit 36:17 durch. Von Beginn an war zu sehen, dass die Hausherren den Gästen überlegen waren und so konnte man sich bis zur 15 Minute schon auf 12:3 absetzen. Von diesem Zeitpunkt an war die Luft aus der Begegnung heraus und so schlichen sich auch in das Spiel des Tabellenführers immer mehr Fehler ein. Unpräzise Pässe, überdurchschnittlich viele Fehlwürfe und ungewohnte Schwächen in der Abwehr verhalfen dem Tabellenletzten den Vorsprung bis zur Halbzeit in Grenzen zu halten (Halbzeitstand 20:10).
Trotz guter Vorsätze kamen die Augsburger Vorstädter mit falsch eingestelltem Visier aus der Kabine und knallten vier Bälle in Folge über das Tor des Gegners. Die Lauinger nutzten die Gunst der Stunde und verkürzten auf 20:14. Die Verantwortlichen auf Haunstetter Seite sahen sich in der 35.Minute gezwungen eine Auszeit zu nehmen, um die Mannschaft neu einzuschwören. Mit deutlich besser eingestelltem Visier waren die alten Kräfteverhältnisse auch wieder hergestellt und so zog der Tabellenführer Tor um Tor davon. Am Ende stand ein, auch in dieser Höhe, verdienter 36:17 Erfolg zu Buche.
Von Andreas Keller war nach dem Spiel zu vernehmen „Es ist immer schwer gegen die vermeintlich leichten Gegner gut zu spielen. Nach 15 Minuten war die Sache eigentlich schon entschieden und dann fängt man halt auch sehr schnell mal an zu schludern. In der Abwehr langt man nicht mehr richtig hin oder kommt nen Schritt zu spät und im Angriff ist der Ball gedanklich schon im Tor, bevor du überhaupt geworfen hast. Ich bin mir sicher, dass wir nächste Woche schon wieder ganz anders spielen, denn dann geht es gegen Niederraunau um die Tabellenspitze und auf die Begegnung freuen wir uns schon seit einiger Zeit.“

In der Tat müssen sich die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller nächste Woche Samstag den 05.12.2009 im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten aus Niederraunau messen lassen. Dieses Spiel wurde übrigens um 2 Stunden nach vorne verlegt und findet somit schon um 15:00 Uhr in Niederraunau statt. Im Anschluss an das Spiel findet dann die Weihnachtsfeier der zweiten Mannschaft in den Räumlichkeiten des neuen Trikotsponsors „Barium“ statt. Wollen wir hoffen, dass es dann auch genügend Grund zum Feiern gibt!!!

Es spielten:
im Tor: Widdau Klaus, Philipp Matthias, Neu Frederic
im Feld: Kasten Patrick (4), Farner Adrian (4),
Herbeck Ingo (2), Mühlbacher Nico (7), Reiter Alexander (4), Keller Andreas (6), Holzapfel Martin (2), Riebler Philipp (7)

Herren II bestehen auch in Wittislingen
von Goldschmidt am 23.11.2009

Am gestrigen Sonntag konnte die zweite Herrenmannschaft beim TSV Wittislingen einen weiteren Sieg in der Bezirksligasaison 2009/2010 verbuchen. Zu Beginn waren beide Teams noch sehr ungeordnet und unkonzentriert, so dass in den ersten fünf Spielminuten gerade mal zwei Tore fielen. Die restlichen Angriffsbemühungen landeten entweder neben dem Tor oder mussten, auf Grund von Übertreten der Torraumzone, durch das gute Schiedsrichtergespann aus Gersthofen zurückgepfiffen werden. Nach dieser Anfangsphase fanden beide Teams langsam aber sicher zu Ihrem Spiel und so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der bis zur 25 Minute ausgeglichen ablaufen sollte. Die Haunstetter knackten die Abwehrreihen der Gastgeber regelmäßig durch ihr starkes ´eins gegen eins´ oder durch das schnelle Kombinationsspiel. Die Wittislinger hingegen glänzten überwiegend durch ihre starke linke Seite, die dem Tabellenführer in den ersten 30 Minuten erhebliche Schwierigkeiten bereitete. Mit zunehmender Spielzeit häuften sich dann aber die Fehler und Fehlwürfe im Spiel der Gastgeber, während das Team vom Trainergespann Goldschmidt / Keller immer besser in Fahrt kam. Dies und die zweite Zeitstrafe gegen die Hausherren nutzten die Augsburger Vorstädter, um sich binnen der letzten fünf Minuten der ersten Hälfte auf 12:16 abzusetzen.

Zu beginn der zweiten Hälfte versuchten die Egautaler mit Tempohandball und einer offensiveren Abwehrformation nochmals zurück ins Spiel zu finden, doch die Reihen der Bayernligareserve standen in der zweiten Hälfte deutlich besser, als in der Ersten. Hinzu kam, dass die sich bietenden Räume eiskalt ausgenutzt wurden und man innerhalb kürzester Zeit auf neun Tore davon zog. Das Spiel war entschieden und der Wille der Hausherren gebrochen. Allerdings scheiterten die Haunstetter immer wieder an dem Torhüter der Hausherren, so dass das Ergebnis am Schluss ´nur´ 21:31 lautete.
Das Trainergespann Goldschmidt / Keller war mit der gezeigten Leistung zufrieden „Das war Heute kein sonderlich schönes Spiel sondern eben ein Arbeitssieg. Die Wittislinger haben uns das Leben in den ersten 30 Minuten ganz schön schwer gemacht. Bei der Konstellation kann man halt nicht zaubern, sondern muss so lange gegenhalten, bis sich der Gegner aufgerieben hat. Diese Vorgabe haben unsere Jungs sehr gut umgesetzt, auch wenn wir in der Abwehr das ein oder andere mal geschlafen haben.“ Auf die Frage, wie man sich für die nächsten Aufgaben vorbereiten wird, holte Trainer Jürgen Goldschmidt etwas aus „Wenn ich mir die Spiele letzten Wochen rückblickend anschaue, dann haben wir meistens gute Leistungen gezeigt. Allerdings habe ich das Gefühl, dass uns ein wenig der `Spaß am Spiel` verloren gegangen ist! Wir spielen einfach nicht mehr ganz so unbekümmert und frech, wie noch in den meisten Vorbereitungsspielen. Aber genau da müssen wir wieder hinkommen, um langfristig einen schönen, attraktiven und erfolgreichen Handball bieten zu können. Aus diesem Grund werden wir in den kommenden Wochen die ein oder andere Trainingseinheit ein wenig umstellen, damit die Jungs wieder `heiß` auf Handball werden!“

Da trifft es sich sicherlich gut, dass nächste Woche Sonntag um 17:00 Uhr mit Lauingen II der Tabellenletzte zu Gast in der Loderer Halle sein wird.
Vielleicht können die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller in diesem Spiel ein wenig von dem `Spaß am Spiel` zurückgewinnen. Allerdings darf man auch einen Gegner aus der unteren Region der Tabelle nicht unterschätzen, denn schon einmal ist in dieser Saison ein Tabellenführer beim Spiel gegen das damalige Schlusslicht gescheitert.

Männer 2 - Revanche geglückt
von Goldschmidt am 16.11.2009

Mit einem deutlichen 36:26 Sieg gegen den TSV Wertingen konnte die Bayernligareserve des TSV Haunstetten die Scharte der Vorbereitung auswetzen. Die im Vorfeld als starker Gegner eingeschätzten Gäste bestätigten, vor allem in der ersten Hälfte, diese Prognose und konnten, über weite Phasen, das Spiel offen gestalten. Die Begegnung startete, aus Sicht der Hausherren, nicht gerade optimal. Im Angriff fehlte anfangs noch die Präzision und in der Abwehr reagierte man zunächst noch das ein oder andere mal zu langsam. Der einzige, der in dieser Phase schon voll im Spiel war stand im Tor und sorgte für entsprechende Schadensbegrenzung. Durch diesen Rückhalt fanden die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller dann endlich zu Ihrem Spiel und konnten sich folgerichtig auch etwas absetzen (7:4). Doch die Gäste gaben nicht auf und konnten den Abstand bis zur Pause immer zwischen 3 und 5 Toren stabil halten, so dass dann auch beim Spielstand von 17:14 die Seiten gewechselt wurden.
Wie schon zu Beginn der Begegnung erwischten die Wertinger den besseren Start und konnten binnen zwei Minuten auf ein Tor verkürzen (17:16). Doch dann zündeten die Haunstetter eine Rakete und sorgten mit 8 Treffern in Folge für die endgültige Vorentscheidung (25:16). Hinzu kam, dass sich die Wertinger, in dieser zweiten Hälfte, immer wieder unnötige und teilweise auch unverständliche Zeitstrafen einfingen, so dass die Hausherren immer wieder in Überzahl agieren konnten. So konnte man die Möglichkeit nutzen, wieder allen Spielern die entsprechende Spielzeit zu geben, so dass sich fast alle in die Torschützenliste eintragen konnten.
Das Trainergespann wirkte nach dem Spiel sichtlich erleichtert und kommentierte die Begegnung folgendermaßen „Das war ein wichtiger Sieg gegen einen starken Gegner. Klar haben wir Heute Glück gehabt, dass die Aktionen der Wertinger öfters mit Zeitstrafen geahndet wurden als unsere aber es gab auch schon zahlreiche Spiele, in denen wir diesbezüglich das Nachsehen hatten. Unsere Jungs haben sich Heute wacker geschlagen und mit einer soliden Leistung verdient gewonnen. Allerdings müssen wir wohl im Training das Überzahlspiel noch intensiver trainieren, denn wenn man dreimal mit doppelter Überzahl agieren darf, muss deutlich mehr zu Buche schlagen als es Heute der Fall war.“ Nächste Woche Sonntag um 17:00 Uhr müssen die Haunstetter noch mal eine Schippe drauf legen, denn dann geht es zum Tabellendritten aus Wittislingen, die diese Saison schon mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Hinzu kommt, dass man Markus Hoinkis kompensieren muss, der für drei Wochen in die Flitterwochen fliegt (An dieser Stelle nochmals viel Spaß Euch beiden!!!).

Vorbericht Herren II: Wiedergutmachung ist angesagt!
von Goldschmidt am 14.11.2009

Morgen um 17:00 Uhr empfängt die 2. Herrenmannschaft den BOL-Absteiger TSV Wertingen. Seit dem Start der Vorbereitung im Juni 2009 haben die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller eine „fast“ blütenweiße Weste. Aber eben nur „fast“, denn eben dieser Gegner hat den Augsburger Vorstädtern in einem Vorbereitungsturnier in Wittislingen die einzige Niederlage, seit Neuformierung des Kaders, beigebracht. Eben diese Scharte gilt es Morgen auszuwetzen und dementsprechend motiviert wollen die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller zur Sache gehen. „Der aktuelle Tabellenplatz der Wertinger spiegelt nicht deren Potential wieder, denn meines Erachtens sind sie eine starke und erfahrene Mannschaft. Das wird aller Voraussicht nach ein Spiel auf Augenhöhe. Nichts desto trotz wollen wir die zwei Punkte unbedingt in Augsburg behalten aber das gelingt uns nur, wenn wir in der Abwehr sicher stehen und dort dem Gegner den Schneid abkaufen.“ Meinte Jürgen Goldschmidt nach der abschließenden Trainingseinheit gestern Abend. Es bleibt abzuwarten, ob diese Vorsätze auch umgesetzt werden können, um die Scharte der Vorbereitung auszuwetzen.

Kantersieg in Günzburg
von Goldschmidt am 26.10.2009

die zweite Herrenmannschaft des TSV Haunstetten durfte am Wochenende in Günzburg ran. Als bisher ungeschlagener Tabellenführer waren die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller klarer Favorit, da das Punktekonto der Hausherren bis dato erst einen Punkt ausweist. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass Favoriten gerade bei solch vermeintlich leichten Aufgaben, scheitern. Doch die Augsburger Vorstädter kamen mit der richtigen Einstellung auf das Spielfeld und zeigten von Beginn an, wer der Herr im Ring war. Mit einer hervorragenden Abwehr- und Torhüterleistung legte man schon in der ersten Hälfte den Grundstein für diesen klaren Sieg. Die ersten fünf bis sechs Angriffsbemühungen liefen noch etwas holprig aber danach konnte man auch hier mit schön heraus gespielten Aktionen glänzen.
Die Günzburger hielten nur kurzzeitig mit diesem Tempo mit und mussten dann zusehen, wie der Vorsprung der Augsburger Vorstädter stetig anwuchs. Beim Spielstand von 4:17 wurden dann die Seiten gewechselt.
In der zweiten Hälfte kamen die Hausherren jetzt zwar etwas häufiger zum Torerfolg aber die tonangebende Mannschaft blieb weiterhin Haunstetten. Bis zur 40.Minute konnte man den Vorsprung auf 7:26 ausbauen, ehe man etwas Tempo herausnahm und die Möglichkeit nutzte eine Abwehralternative zu trainieren. Letzt endlich stand ein hoch verdienter 15:37 Sieg zu Buche.
Negativer Höhepunkt dieser zweiten Hälfte war die Verletzung von Güven Kahraman. Bei dem Versuch einen Gegenstoßpass abzufangen, stieß er unglücklich mit seinem Mitspieler zusammen und brach sich dabei die Nase.
An dieser Stelle gute und rasche Genesung im Namen der gesamten Mannschaft.
Die Trainer waren nach dem Spiel sehr zufrieden mit der Leistung Ihrer Mannen „Die Jungs haben Heute großartig umgesetzt, was wir von Ihnen verlangt haben. Insbesondere die Leistung in der ersten Hälfte war sensationell. Mit so einer Abwehrleistung können wir auch gegen größere Kaliber bestehen. Dass die Konzentration, Mitte der zweiten Hälfte, nachgelassen hat ist absolut nachvollziehbar. Bei dem Spielstand geht man halt nicht mehr mit letzter Konsequenz in der Abwehr zur Sache und versucht eher mal im Angriff noch etwas für die Zuschauer zu liefern. Ärgerlich ist, dass sich Güven bei dieser unglückliche Aktion verletzt hat. Er hat zuletzt stark aufsteigende Leistungen gezeigt und war nahe an der Startformation dran. Hoffen wir mal, dass die Genesung gut verläuft, damit er bald wieder dabei sein kann.“ Die nächsten beiden Wochen sind für die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller spielfrei, was man sich redlich verdient hat.
Allerdings kann man diese Erholung durchaus gebrauchen, denn am Sonntag den
15.11.2009 um 17:00 Uhr wird man, mit dem TSV Wertingen, wieder einen starken Gegner in der Loderer Halle empfangen.

Sieg dank Energieleistung in Halbzeit 2
von Goldschmidt am 23.10.2009

Die zweite Herrenmannschaft des TSV Haunstetten empfing am vergangenen Wochenende den TV Gundelfingen. Trotz schwacher erster Halbzeit langte es dank einer starken zweiten Hälfte trotzdem zum Sieg und somit weiterhin zum Tabellenplatz 1 in der Bezirksliga. Die Augsburger mussten ein paar kurzfristige Ausfälle kompensieren, was vor allem in der Abwehrleistung und im Umschalten von Abwehr auf Angriff in den ersten 30 Spielminuten zu erkennen war. Nichts desto trotz gelang es den Hausherren die Anfangsphase offen zu gestalten, doch mit zunehmender Spieldauer waren immer mehr Abstimmungsschwächen erkennbar, was die Gundelfinger zu einer zwei Tore Führung ausnutzen konnten (9:11). Dank einer kurzen Überzahlphase kämpften sich die Mannen von Trainergespann Goldschmidt / Keller wieder auf 13:13 heran, doch drei Minuten vor der Halbzeit sah man sich dann selber mit einer Unterzahlsituation konfrontiert, so dass man zur Halbzeit wieder mit zwei Toren zurück lag (15:17).
In den ersten 15-20 Minuten der zweiten Hälfte zeigten die Hausherren, warum sie in dieser Saison noch kein Spiel verloren haben. Mit einer ganz anderen Körpersprache wurde auf einmal in der Abwehr agiert und so der Gegner unter Zugzwang gesetzt. Aus dieser gesicherten Abwehr heraus gab es immer wieder die Chance, mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg zu kommen. Aber auch das „normale“ Angriffsspiel wurde dadurch immer sicherer und effektiver, so dass man das Spiel in dieser Phase klar dominierte (24:21). In der 40. Spielminute musste dann Abwehrchef Andreas Keller für zwei Minuten auf die Bank, was den Gästen die Chance ermöglichte, wieder ins Spiel zu finden und auf ein Tor zu verkürzen (25:24). In den Folgeminuten entwickelte sich wieder ein offener Schlagabtausch, wobei dieses mal die Hausherren immer die Nase ein wenig vorn hatten (28:27). Wie schon zu Beginn dieser zweiten Halbzeit konnte man jetzt wieder mit einer stabilen Abwehr, die Gundelfinger zu Fehlern und Würfen aus ungünstigen Positionen zwingen, so dass die Haunstetter auf 33:28 davon zogen. Das Spiel war entschieden aber die Hausherren machten sich das Leben selber nochmals schwer, als sie in den letzten vier Spielminuten gleich drei Zeitstrafen kassierten. Gundelfingen nutzte diese Gelegenheit zu einer Ergebniskosmetik und verkürzte bis zum Schlusspfiff auf 35:32.
Im Gespräch mit Trainer Jürgen Goldschmidt gab es nach dem Spiel Kritik, Lob und eine Entschuldigung „Zu aller erst muss ich mich bei meinen Jungs entschuldigen, denn ich habe uns mit meiner Zeitstrafe am Schluss nochmals unnötig geschadet. Zum Spiel selber bin ich mit der Leistung der zweiten Hälfte sehr zufrieden aber die ersten dreißig Minuten haben wir eindeutig verschlafen und viel zu nachlässig agiert. Viele sprechen jetzt schon von einem Aufstieg in die BOL aber es sollte auch allen klar sein, dass das Spiel in dieser Liga nach der ersten Halbzeit schon längst verloren gewesen wäre. Es ist noch nicht alles Gold was glänzt und daran müssen wir die nächsten Wochen und Monate intensiv arbeiten.“
Am kommenden Samstag um 16:15 Uhr müssen die Haunstetter dann beim VfL Günzburg versuchen, an die Leistung der zweiten Hälfte anzuknüpfen, um auch dort zwei Punkte zu erobern. In der vergangenen Saison musste man sich den Güssen zweimal geschlagen geben, was eigentlich genügend Ansporn sein sollte, um mit der richtigen Einstellung aufzulaufen.

Klares Ergebnis aber knappe Partie
von Goldschmidt am 12.10.2009

Am vergangenen Wochenende stand das Spitzenspiel der Bezirksliga auf dem Programm. Der Tabellenführer aus Leipheim empfing den unmittelbaren Tabellennachbar aus Haunstetten. In der Anfangsphase hielt das Spiel leider nicht so ganz das, was es vom Papier her versprach! Dies lag in erster Linie daran, dass der Spielball nach kürzester Zeit extrem rutschig wurde.
Was zur Folge hatte, dass der Ball regelmäßig weit über oder neben dem Tor landete. Nach zwanzig Minuten hatten dann die Unparteiischen ein einsehen mit den beiden Teams und tauschten den Ball gegen den Ersatzball aus, was sich dann auch sofort in der Qualität des Spieles bemerkbar machte.
Ob es allein am Spielball lag, dass die Anfangsphase klar von den Hausherren dominiert wurde, lässt sich im Nachhinein nicht wirklich sagen.
Fakt ist jedoch, dass die Gäste erst ab diesem Moment zu Ihrem Spiel fanden und aus dem zwischenzeitlichen 9:5 Rückstand auf 9:8 heran kamen. Leipheim stand in den ersten 20 Minuten sehr kompakt in der Abwehr und lies der Haunstetter Mannschaft, nur wenig gute Wurfmöglichkeiten zu. Hinzu kam noch, eine gute Leistung des Torhüters der Heimmannschaft, so dass die Führung absolut verdient war. Die Gäste durften sich bei ihrem, zwischenzeitlich eingewechselten, Torhüter Klaus Widdau bedanken, dass man NUR vier Tore zurück lag, denn dieser hielt, was zu halten war und sogar noch mehr! Aus diesem Rückhalt ergab sich immer häufiger die Möglichkeit, mit schnellen Gegenstößen zu einfachen Toren zu gelangen und so Tor um Tor aufzuholen. Einer dieser Konter wurde durch einen sehenswerten Kempertreffer von Philipp Riebler, auf ein tolles Zuspiel von Adrian Farner, verwandelt. Eine Minute vor der Halbzeit konnte man sogar kurzzeitig auf 12:12 ausgleichen, doch die dritte Zeitstrafe in Folge gegen Haunstetten verhalf den Leipheimern mit einem zwei Tore Polster in die Kabine zu gehen (14:12).
Im zweiten Spielabschnitt konnten die Hausherren das Spiel bis zum Stand von 18:18 noch offen gestalten, doch dann setzten die Mannen vom Trainergespann Goldschmidt / Keller zu einem unnachahmlichen Zwischenspurt an (21:28), der die vorzeitige Entscheidung zugunsten des TSV Haunstetten brachte. Der Widerstand war gebrochen und so konnte der Vorsprung bis zum Schlusspfiff noch auf 26:35 ausgebaut werden.
Nach dem Spiel gab es von den Trainern des TSV Haunstetten viel Lob für die gezeigte Leistung beider Mannschaften Das Ergebnis spiegelt nur bedingt den Spielverlauf wieder, denn Leipheim war über weite Strecken ein ebenbürtiger Gegner. Gerade deswegen sind wir unglaublich stolz auf unsere Truppe. Bei so einem Gegner mit vier Toren zurück zu liegen und das Spiel dann noch dermaßen zu drehen ist schon eine starke Leistung. Insbesondere Klaus gebührt Heute unser Dank, denn er hat die Mannschaft in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten, als im Angriff noch nicht sonderlich viel zusammen lief. Das Spiel hat uns aber auch noch ein paar Schwächen in unserem Spielaufbau gezeigt, an denen wir in den nächsten Wochen intensiv arbeiten müssen.
Am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr empfangen die Augsburger Vorstädter dann den TV Gundelfingen, der letzte Saison beide Begegnungen für sich entscheiden konnte. Hier gilt es also hoch konzentriert zur Sache zu gehen, denn ein Selbstläufer wird diese Partie sicherlich nicht werden.

Kantersieg gegen Dasing
von Goldschmidt am 05.10.2009

Am gestrigen Sonntag schoss die zweite Mannschaft den ersatzgeschwächten TSV Dassing II buchstäblich aus der Loderer- Halle. Die Gäste, die ohne 8 Stammspieler antreten mussten, waren zu keinem Zeitpunkt des Spieles konkurrenzfähig und dementsprechend klar viel auch das Endergebnis aus (44:17).
Von Beginn an bestimmten die Hausherren das Geschehen und gingen gleich mit zwei sehenswerten Krachern von Andreas Keller in Führung. Hoch motiviert und mit der richtigen Dosis Aggressivität legte man in der Abwehr den Grundstein zu diesem Erfolg. Aber auch im Angriff steigerte man sich deutlich im Vergleich zum Spiel gegen Göggingen. Die vom Trainerteam geforderte Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss wurde perfekt umgesetzt, so dass es über die komplette Spielzeit nur wenige Fehlwürfe gab. Folgerichtig war das Spiel zur Halbzeit eigentlich schon entschieden, als man mit 18:9 in die Kabine ging.
Die Leistung in den zweiten dreißig Minuten knüpfte nahtlos an die der ersten Hälfte an. Aus einer starken Abwehrarbeit konnte man zu schnellen und einfachen Treffern gelangen. Aber auch aus dem Spiel heraus konnte man mit sehenswerten Zuspielen und Treffern glänzen. Am Schluss stand dann ein ungefährdeter und absolut verdienter 44:17-Erfolg zu Buche. Neben diesem sportlichen Augenschmaus gabŽs für die Zuschauer am Ende auch noch ne süße Überraschung in Form von Gummibärchen.
Auch das Trainergespann war mit der Leistung sehr zufrieden: „Die Jungs haben gezeigt, wozu Sie in der Lage sind und sich gegenüber letzter Woche nochmals deutlich gesteigert. Gegen Göggingen waren wir noch oftmals zu verspielt oder egoistisch und haben dadurch viel zu viele Chancen vergeben. Aber heute haben wir von der ersten bis zur letzten Minute gepuscht und attraktiven aber eben effektiven Handball geboten. Zudem haben wir auch noch die optimale Mischung aus Teamgeist und Torgeilheit gefunden. Wenn jemand einen Konter selber abschließen kann aber trotzdem auf den noch etwas besser positionierten Mitspieler abspielt, dann spricht das für den tollen Teamgeist in der Mannschaft. Allerdings darf man diesen Sieg auch nicht zu sehr überbewerten, denn die Dasinger mussten Heute auf einige sehr gute Spieler verzichten. Mit Leipheim wartet da nächstes Wochenende schon ein ganz anderes Kaliber auf uns.“ Das kann man wohl sagen, denn nächsten Samstag um 19:30 Uhr müssen die Schützlinge vom Trainergespann Goldschmidt/Keller beim ungeschlagenen Tabellenführer aus Leipheim antreten. Die Leipheimer haben mit drei souveränen Siegen gegen Lauingen II, Gundelfingen und Günzburg II einen Traumstart hingelegt. In diesem Toppspiel wird sich zeigen, wie gut die neuformierte Truppe aus Haunstetten wirklich ist. Allerdings kann man dann auch auf Adrian Farner und Nico Mühlbacher zurückgreifen, die für die ersten beiden Saisonspiele im Kader der ersten Mannschaft festgespielt waren.

Auswärtssieg oder war's doch ein Heimsieg?
von goldschmidt am 28.09.2009

Mit einem 25:39 "Derby-Auswärtssieg" beim BOL-Absteiger TSV Göggingen II feierte die zweite Herrenmannschaft einen gelungenen Saisonauftakt. Für reichlich Verwirrung sorgte im Vorfeld der Begriff "Auswärtsspiel", denn das Spiel fand nicht in Göggingen sondern in der Sporthalle Haunstetten statt. Da die Betzler-Halle in Göggingen aufgrund von Sanierungsarbeiten nicht zur Verfügung stand, wurde von der Stadt Augsburg eine Alternativhalle vergeben und verlegte das Spiel auf die Schwimmbadhalle in Haunstetten. Die Chance ein "Derby-Auswärtsspiel" auf eigenem Boden auszutragen, ließen sich nur wenige Haunstetter Fans entgehen, und so fand dieses Spiel vor einer überraschend großen Kulisse statt.
Von Beginn an zeigte das neu formierte Haunstetter Team, wer der Herr im Hause war und ging rasch mit 5:2 in Führung. Doch statt den Sack vorzeitig zu zumachen, verhalf man den Gastgebern, durch einige Unachtsamkeiten, nochmals ins Spiel zu kommen und auf 4:5 zu verkürzen. Im Gegensatz zur letzten Saison verlor man nun aber nicht die Nerven, sondern übernahm langsam aber sicher wieder das Spielgeschehen und erspielte sich bis zur Halbzeit einen soliden Sechs-Tore-Vorsprung (Halbzeit 19:13). Trotz der Führung sorgten der fahrlässige Umgang mit Chancen und die Abstimmungsprobleme in der Abwehr für eine kleine Standpauke bei der Halbzeitansprache.
Mit dem Vorsatz, in der zweiten Halbzeit zu zeigen, wozu man fähig
ist, ging es wieder aufŽs Spielfeld. Zwar stand man nun in der Abwehr
etwas besser, aber vorne wurde es kurzzeitig noch schlimmer als
vorher. Von den ersten neun Würfen aufŽs gegnerische Gehäuse konnten
lediglich zwei verwertet werden. Doch die junge Gögginger Mannschaft
konnte kaum Kapital aus dieser sich bietenden Chance schlagen, so dass
man den Vorsprung, nach dieser kurzen Schwächephase, kontinuierlich
ausbaute. Selbst eine übertrieben harte Abwehraktion von Andreas
Keller und die damit verbundene rote Karte konnte die Haunstetter
nicht mehr von der Siegerstrasse abbringen. So stand am Ende ein, auch
in dieser Höhe, verdienter 39:25- "Auswärtssieg" zu Buche.
Das Trainergespann war zwar mit dem Ergebnis zufrieden aber es
scheint, dass mit dem neuen Kader auch die Ansprüche gestiegen sind:
"Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden aber mit der Art und Weise, wie
wir heute teilweise aufgetreten sind, können wir noch nicht 100%ig
zufrieden sein. In dem Kader steckt einfach noch so viel mehr
Potential und das gilt es für die kommenden Spiele herauszukitzeln.
Allerdings darf auch erwähnt werden, dass zum Beispiel Martin auf der
rechten Seite eine richtig starke Leistung gebracht hat!"
Nächste Woche Sonntag um 16:30 Uhr steht dann auch das erste
offizielle Heimspiel in der Loderer-Halle auf dem Programm, welches
aller Voraussicht nach ein richtiger Kracher wird! Nachdem die erste
Mannschaft des TSV Dasing Ihren Kader aus der BOL kurzfristig zurück
gezogen hat, muss man davon ausgehen, dass sich die zweite Mannschaft
deutlich verstärkt hat und somit ein heißer Kandidat für den Titel "Bezirksligameister 2009/2010"
sein wird.

Aufstellung: Neu, Philipp. Widdau (Tor); Herbeck (8/3), Holzapfel (7), Kasten, Hoinkis (je 6), Reiter, Keller (je 4), Rothfischer (3), Kahraman (1), Oswald, Riebler.

Lokalderby zum Auftakt: Die Zweite spielt in Göggingen
von Goldi am 24.09.2009

Mit dem Lokalderby am kommenden Samstag um 19:30 Uhr beim TSV Göggingen II beginnt nun auch für die zweite Herrenmannschaft des TSV Haunstetten die Saison 2009/2010.
Erstes Saisonspiel, Derby und obendrein ein BOL Absteiger als Gegner – alles in allem ein richtig schwerer Auftakt für das neu formierte Team von Jürgen Goldschmidt und Andreas Keller. Nichts desto trotz ist das Trainergespann zuversichtlich, dem vermeintlich überlegenen Gegner den ein oder anderen Punkt streitig zu machen. Anlass dafür ist die gute Vorbereitung, in der man auch Gegner aus höheren Klassen alles abverlangte. Einziger Wermutstropfen ist der aktuell hohe Anteil an Langzeitausfällen der jüngeren Kadergeneration (sage und schreibe acht Spieler stehen in der ersten Phase der Saison nicht zur Verfügung). Althase Herbeck kommentierte diese Situation beim letzten Training mit einem Schmunzeln „Die sind halt noch jung, da verletzt man sich ja normalerweise auch schneller, oder war das anders rum?“ Hinterher kam dann auch noch sein „Running Gag“ der diesjährigen Vorbereitung „Bei dem dezimierten Kader stellt sich das Team doch von selber auf!“ Ganz so schlimm ist es zwar nicht aber es wird sicherlich auch nicht eng und kuschelig auf der Auswechselbank werden. Natürlich ist wieder jeder recht herzlich eingeladen, sich am Samstag selbst ein Bild davon zu machen und für den ein oder anderen Anfeuerungsruf gibt´s auch wieder Bonbons von der Mannschaftskasse!!!

Zweite rüstet auf und besteht ersten Test
von Goldi am 05.08.2009

Für die kommende Bezirksligasaison muss die zweite Herrenmannschaft auf Nico Mühlbacher (darf zukünftig in der 1.Mannschaft ran), Fabio Marcantonio (Umzug ins Allgäu), David Cordas (Kariereende), Demian Rendenbach (Umzug ins Allgäu) und Max Riedel (Handballpause) verzichten. Allerdings kommen mit Markus Hoinkis (TSV Haunstetten I), Adrian Farner (TSV Haunstetten I), Andreas Keller (TSV Haunstetten I) und Ingo Herbeck (TSV Friedberg) wiederum vier hochkarätige Spieler in den Kader.
Im Kreise der zweiten Mannschaft ist man sich jedoch immer noch nicht sicher, ob die Ablösesumme für Nico Mühlbacher durch die drei Spieler der Ersten schon gedeckt ist oder ob man noch mindestens nen Kasten raushandeln kann ;-)

Am letzten Juli-Wochenende wurde die neu formierte Truppe auch gleich auf die Probe gestellt und für gut befunden!!! In einem 5 Team Turnier mit dem Gastgeber TSV Neusäss (Bezirksoberliga), dem Ligarivalen TV Gundelfingen (Bezirksliga), dem SV Mering (Bezirksklasse), dem TSV Landsberg II (Bezirksklasse) und eben dem TSV Haunstetten II (Bezirksliga) gab es in vier Spielen vier Siege. Das kann man mal einen gelungenen Test nennen und dementsprechend wurde der Turniersieg mit dem errungenen „Löschzwergpokal“ gefeiert.

Die weiteren Vorbereitungsbausteine zum Bezirksligastart am 26.09.2009 in Göggingen sind:

Dasing II - Freitag den 14.08.2009 ab 18:30 Uhr in der Schwimmbadhalle –
Bobingen I – Freitag den 28.08.2009 ab 20:00 Uhr in Bobingen –
1871 – Samstag 05.09.2009 ab 17:00 Uhr bei 1871 –
Schwabmünchen II – Freitag 11.09.2009 ab 18:30 in der Schwimmbadhalle –

evtl. noch:
Turnier in Wittislingen 12. und 13.09.2009
1-2 Spiele gegen Günzburg I

Jetzt haben wir es selber in der Hand!!! (Herren 2)
von Goldi am 16.03.2009

Nach dem 25:27 Auswärtssieg am vergangenen Samstag in Lauingen hat die zweite Herrenmannschaft es jetzt selbst in der Hand, ob die Liga gehalten wird oder nicht. Wie schon gegen Wittislingen war die gute Abwehrleistung der Schlüssel zum Erfolg. Von Beginn an hatte man die Angriffsbemühungen der Hausherren recht gut im Griff und erzwang so zahlreiche Ballverluste und Würfe aus der zweiten Reihe bzw. von den Außenpositionen. Allerdings knüpfte man nicht nur in der Abwehr an die Leistungen der letzten Spiele an, sondern haderte wieder einmal mit der Chancenauswertung in der Offensive. Allein in den ersten 10 Minuten wurden drei Gegenstöße und vier Würfe frei vor dem gegnerischen Torwart vergeben. Folgerichtig lag man daher nach den besagten 10 Spielminuten auch mit 4:0 zurück. Mit dem ersten Tor, durch einen 7 Meter von Nico Mühlbacher, platzte dann endlich der Knoten und man konnte sich Tor um Tor an die Lauinger herankämpfen und bis zur Halbzeit sogar eine zwei Tore Führung erspielen (Spielverlauf 1. Hälfte: 4:0, 6:4, 8:8, 10:12).
Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild der ersten Minuten. Drei 100%ige in Folge wurden leichtfertig vergeben und somit den Hausherren die Möglichkeit eingeräumt, den Rückstand aufzuholen. Zu allem Überfluss bekamen die Haunstetter dann noch zwischen der 37 und 48 Minute vier Zeitstrafen hintereinander, so dass man von diesen elf Minuten fast acht Minuten lang in Unterzahl agieren musste. In dieser Phase drohte das Spiel zu Gunsten der Hausherren zu kippen, doch durch einen enormen Kraftakt konnten die Gäste das Spiel weiterhin offen halten. Als sich dann vier Minuten vor Ende der Begegnung auch mal die Hausherren eine Zeitstrafe einfingen, nutzen die Haunstetter die sich bietende Chance und setzten sich vorentscheidend ab. Die letzten beiden Spielminuten spielte man dann noch clever runter, so dass diese zwei wichtigen Punkte im Abstiegskampf gesichert wurden (Spielverlauf 2. Hälfte: 10:12, 14:13, 16:16, 20:18, 21:21, 23:25, 24:27, 25:27). Während der Jubel vergangene Woche noch eher verhalten ausfiel, lies man am Samstag den Emotionen freien Lauf.
Auch dem Trainer konnte man nach diesem Krimi die Erleichterung und die Freude im Gesicht ablesen „Das war Heute nichts für schwache Nerven! Ich muss der Truppe meinen tiefsten Respekt aussprechen, denn wir standen Heute immer wieder mit dem Rücken zur Wand und sind trotz der zahlreichen Rückschläge nie K.O. gegangen. Konkret meine ich damit den Rückstand zu Spielbeginn, die zahlreichen vergebenen 100%igen Torchancen und die vier Zeitstrafen hintereinander im zweiten Durchgang. Für mich zählt in erster Linie die Mannschaftsleistung! Nichts desto trotz möchte mich Heute noch beim Hoin bedanken, der uns in dieser schwierigen Phase aushilft und ein wichtiger Aktivposten geworden ist. Zum einen gibt er der Abwehr nochmals mehr Stabilität und zum anderen verwandelt er vorne die Dinger eiskalt. Sofern ich mich recht entsinne hat er in den letzten beiden Spielen 18 Tore aus 21 Würfen erzielt -> das ist schon eine wahnsinnig gute Quote!“

Sollte man aus den verbleibenden zwei Spielen gegen Neusäss und Ichenhausen noch mindestens zwei Punkte holen können, dürfte damit der Klassenerhalt gesichert sein, da die direkten Konkurrenten noch gegen den Ligenprimus Niederraunau III antreten müssen. Allerdings sollte man sich nicht allzu sehr darauf verlassen, dass andere noch Punkte liegen lassen und entsprechend hoch motiviert am kommenden Sonntag um 14:30 Uhr gegen Neusäss auflaufen. Dass die Haunstetter gegen den Tabellendritten punkten könnten hat das Hinspiel gezeigt, wo man sich nur knapp geschlagen geben musste.

Wichtiger Sieg im Abstiegskampf (Herren 2)
von Goldi am 09.03.2009

Am gestrigen Sonntag konnte die zweite Herrenmannschaft einen 22:17 Erfolg gegen Wittislingen feiern und somit zwei wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg sichern. Von Beginn an dominierte man die Gäste und ging zügig mit 3:0 in Führung. Hätte sich nach diesem kleinen Polster nicht der Schlendrian im Torabschluss eingeschlichen, dann wäre das Endergebnis wohl auch dem Spielverlauf gerecht geworden. So aber vergab man reihenweise gute Chancen und ermöglichte den Wittislingern den Anschluss einigermaßen zu halten. Die Abwehr der Hausherren war Heute der Schlüssel zum Sieg, was dadurch belegt werden kann, dass man in der ersten Hälfte gerade mal 5 Tore zuließ. Allerdings nutze man die sich daraus bietende Chance nicht effektiv genug aus und musste sich deshalb, nach den ersten 30 Spielminuten, mit einer vier Tore Führung begnügen. (Spielverlauf erste Halbzeit: 3:0, 5:2, 7:2, 8:4, 9:5)
Die zweite Hälfte war ein Spiegelbild des ersten Spielabschnittes. Die Gäste rannten sich regelmäßig in der Abwehr der Hausherren fest und diese erspielten sich im Angriff gute Chancen, die aber nicht immer kaltschnäuzig genug genutzt wurden. So pendelte sich der Vorsprung zwischen bei fünf bis sieben Toren ein. Kurz vor Ende der Begegnung warfen die Gäste noch einmal alles in die Waagschale und agierten mit einer sehr offensiven Abwehrformation, was kurzfristig zu einer unnötigen Hektik in den Reihen der Haunstetter führte. Letzt endlich stand aber der hoch verdiente 22:17 Erfolg zu Buche (Spielverlauf zweite Halbzeit:12:7, 17:10, 20:13, 21:16, 22:17), was auch dazu führte, dass man in der Tabelle an Wittislingen vorbeiziehen konnte.
Nach dem Spiel konnte man auch die Erleichterung im Gesicht des Trainers ablesen „Wir haben Heute eine starke Leistung gezeigt und dafür muss ich dem gesamten Team meine Hochachtung aussprechen. Die Jungs waren Heute wahnsinnig motiviert und wollten diesen Sieg unbedingt einfahren. Insbesondere in der Abwehr konnte man dies sehen, als jeder seinen Mann stand und auch noch für den Nebenmann einsprang, wenn dieser mal Hilfe brauchte! Für den Angriff müssen wir wohl noch ein wenig mehr Wurftraining machen, denn mit dieser Chancenauswertung können und dürfen wir noch nicht zufrieden sein. Mit einer ähnlich guten Leistung in Lauingen und einer Verbesserung im Abschluss dürfen wir hoffen, auch dort zwei Punkte zu erkämpfen, um uns endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden.“
Ob dieser Wunsch in Erfüllung geht, wird sich am Samstag den 14.03.2009 ab 17:00 Uhr in Lauingen zeigen.

Kampf gegen den Abstieg (Herren 2)
von Goldschmidt am 01.03.2009

Am Sonntag um 14:00 Uhr muss die zweite Herrenmannschaft des TSV Haunstetten beim TSC Schwabmünchen II punkten, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Da mit dem TSV Aichach und dem VfL Günzburg gleich zwei schwäbischen Vereinen der Abstieg aus der Landesliga Süd droht, könnte es dazu führen, dass dieses Jahr bis zu vier Mannschaften aus der Bezirksliga absteigen müssen. Nach einer bisher vollkommen verkorksten Saison und unerwartet vielen Langzeitverletzten, findet man sich nur auf dem 9. Tabellenplatz wieder. Aus den verbleibenden 5 Spielen müssen die Mannen von Jürgen Goldschmidt nun mindestens 8 Punkte holen, um das Ziel (Klassenerhalt) aus eigener Kraft erreichen zu können. 1 Spiel weniger, 3 Punkte Rückstand auf den sicheren „Nichtabstiegsplatz“ und von den ausstehenden 5 Begegnungen 4 Spiele gegen die unmittelbaren Tabellennachbarn vor und hinter einem, so lauten die Zahlen/Fakten.
„Es wird nicht leicht werden aber ich bin mir sicher, dass wir mit einem blauen Auge davon kommen werden. Allerdings müssen wir fest daran glauben und müssen gemeinsam bis zum letzten Schweißtropfen kämpfen, um dieses Ziel zu erreichen!“ so lautet die Parole des Trainers zu diesem Mammutprogramm.

Dem Spitzenreiter alles abverlangt (Herren 2)
von Goldi am 22.02.2009

Am vergangenen Wochenende hat die 2. Herrenmannschaft des TSV Haunstetten der 3. Mannschaft des TSV Niederraunau alles abverlangt und scheiterte nur knapp mit 25:28. Der ungeschlagene Spitzenreiter der Bezirksliga nahm die Haunstetter, trotz deren zuletzt gezeigten Leistungen, durchaus ernst und erschien mit einem entsprechend motivierten Kader. Nach anfänglichem Abtasten konnten sich die Gäste einen soliden 3-4 Tore Vorsprung herausspielen. Allerdings zeigten die Augsburger Moral und kämpften sich kurz vor der Halbzeit wieder auf ein Tor heran. Doch gerade als das Spiel zu Gunsten der Gastgeber zu kippen schien, fing man sich wieder eine unnötige Zeitstrafe ein. Der Tabellenführer nutzte die sich bietende Chance und stellte bis zur Halbzeit den alten 4 Tore Abstand wieder her (Spielverlauf 1.Halbzeit: 2:2, 2:5, 5:7, 6:10, 10:11, 11:15).
In der zweiten Hälfte gab es dann bis zum Schlusspfiff einen offenen Schlagabtausch der beiden Mannschaften, so dass der Abstand immer zwischen zwei und vier Toren pendelte. Eine Minute vor Ende der Begegnung konnten die Hausherren den Rückstand auf zwei Tore verkürzen und sogar den Ball, durch eine offensive Abwehrformation, erobern. Jedoch verrauchte dann gleich darauf der letzte Funke Hoffnung auf eine Punkteteilung, als der überragend haltende Torhüter des Tabellenführers wieder einmal einen Wurf der Hausherren entschärfte. Den Schlusspunkt setzten dann noch die Gäste mit dem abschließenden Siegtreffer zum 25:28 (Spielverlauf 2. Halbzeit: 14:16, 17:21, 19:21, 20:24, 23:25, 25:27, 25:28).
Trainer Jürgen Goldschmidt war mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden und haderte lediglich mit einigen Abwehraktionen „wir haben uns bereits in der ersten Halbzeit drei Zeitstrafen eingefangen, während Niederraunau in der Abwehr einfach cleverer agierte und daher nur eine kassierte. Die daraus resultierenden vier Minuten mehr Unterzahl haben uns letzt endlich die mögliche Sensation gekostet. Wir haben zwar von der ungewohnt schwachen Chancenauswertung von Daniel Lochbrunner und dem kurzzeitigen Ausfall des Gästetorhüters profitiert aber in erster Linie kommt dieses knappe Ergebnis durch eine sehr gute Leistung meiner Jungs zustande.“
In zwei Wochen müssen die Mannen von Trainer Jürgen Goldschmidt versuchen, an diese Leistung anzuknüpfen, um in Schwabmünchen zwei wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg zu einzufahren.

Herren II vor schwerer Aufgabe
von Goldschmidt am 16.01.2009

Am kommenden Sonntag muss die zweite Mannschaft des TSV Haunstetten beim Tabellendritten der Bezirksliga aus Hochzoll antreten. In der Hinrunde gab es gegen eben diesen Gegner die bisher höchste Saisonniederlage (23:31). Obendrein muss Trainer Jürgen Goldschmidt immer noch auf David Cordas, Robin Rittweger, Andreas Keller und Steffen Evers verzichten, so dass Hochzoll der klare Favorit sein sollte.
Nichts desto trotz sind die Mannen von Jürgen Goldschmidt hoch motiviert, die Scharte vom Hinspiel wieder gut zu machen! Zumal mit Angelo Fröhlich, Frank Elseberg und Güven Kahraman drei wichtige Stützen im Rückraum wieder einsatzfähig sind.

Herren II siegen ohne Probleme!
von Goldschmidt am 15.12.2008

Im letzten Spiel der Hinrunde gegen Ichenhausen II waren die Mannen von Jürgen Goldschmidt in allen Belangen überlegen und siegten souverän mit 34:18.
Die Vorzeichen auf diese Begegnung standen allerdings alles andere als günstig, denn neben den Ausfällen von Andreas Keller (seit zwei Spielen bei Haunstetten I fest gespielt), David Cordas (Probleme mit der Achillessehne), Robin Rittweger („Freizeitunfall“), Veit Starmühler (Entzündung der Knochenhaut im Rippenbogen) mussten mit Fabio Marcantonio und Alexander Reiter zwei Spieler mit Adduktorenproblemen spielen. Zum Glück sprang Michael Rothfischer in die Bresche und überzeugte mit einer famosen Leistung!
In den ersten fünf Spielminuten konnten die Gäste aus Ichenhausen das Spiel noch bis zum 3:3 einigermaßen ausgeglichen gestalten, doch dann übernahmen die Hausherren das Komando. Mit einer direkten Manndeckung des aktivsten Gästespielers kamen deren Angriffsbemühungen total ins Stocken, was den Haunstettern einfache Tore durch schnelle Tempogegenstöße ermöglichte. Bis zur Halbzeit konnte man sich einen komfortablen 6 Tore Vorsprung herausspielen, wobei der fahrlässige Umgang mit besten Möglichkeiten eine weitaus höhere Führung verhinderte (Spielverlauf bis zur Halbzeit: 3:3, 10:4, 14:8, 18:12).
Die zweite Hälfte glich über weite Strecken den ersten 30 Minuten, denn die Hausherren dominierten nach belieben. Zumal sich mit zunehmender Spieldauer bemerkbar machte, dass die Gäste, die lediglich mit sieben Feldspielern antraten, konditionell stark abbauten. Allerdings schlich sich auch in diesen 30 Minuten immer wieder der Schlendrian ein, so dass am Schluss „nur“ ein ungefährdeter 34:18 Sieg zu Buche stand (Spielverlauf: 23:13, 28:16, 30:17, 34:18).
Der Trainer war mit der Leistung seines Teams über weite Strecken des Spieles absolut zufrieden „Meine Jungs haben heute überzeugt!!! Wichtig ist, dass auch Spieler der zweiten Reihe Ihre Chance genutzt haben, indem sie gezeigt haben, dass wir wichtige Spieler ersetzen können. Am meisten beeindruckt war ich von dem Teamgeist, denn man hat sich hinten regelmäßig ausgeholfen und vorne wurde immer wieder auf besser positionierte Spieler abgegeben. Was mir nicht gefallen hat, war der fahrlässige Umgang mit Großchancen aber das konnten wir uns Heute auch leisten. Ein besonderer Dank gilt Michi, der Heute ein starkes Spiel gemacht hat und jederzeit eine Bereicherung für unser Team war/ist/wäre!“

Trotz dieses souveränen Erfolges im Abschlussspiel der Vorrunde muss sich die Bayernligareserve des TSV Haunstetten mit einem eher enttäuschenden 8. Tabellenplatz und 9:11 Punkten in der Bezirksliga begnügen. Zu groß waren die Leistungsschwankungen in diesen bisherigen 10 Spielen. Zwar konnte man dem ungeschlagenen Tabellenführer aus Niederraunau einen Punkt in dessen Halle abtrotzen, dafür musste man sich jedoch unnötig bei Günzburg, Wittislingen und Neusäss geschlagen geben. Lediglich die Niederlagen zu Saisonbeginn bei Gundelfingen und zu Hause gegen Hochzoll waren zu diesem Zeitpunkt noch unvermeidbar.
Nächste Woche Sonntag um 16:30 Uhr beginnt nun die Rückrunde gegen einem dieser beiden im Hinspiel überlegenen Konkurrenten. Die Truppe aus Gundelfingen steht zwar überraschend aber eben auch verdient auf dem dritten Tabellenplatz und wird sicherlich alles daran legen, den Erfolg vom Hinspiel zu wiederholen. Allerdings ist die Truppe von Jürgen Goldschmidt mittlerweile in der Liga angekommen und hat das neue Spielkonzept des Trainers verinnerlicht. Zudem hat sich diese Liga, abgesehen von Niederraunau III (unangefochtener Tabellenführer) und Ichenhausen II (abgeschlagenes Schlusslicht) als sehr ausgeglichen erwiesen, so dass zwischen dem zweiten und dem neunten Platz lediglich vier Punkte liegen. Somit wäre theoretisch für die Bayernligareserve noch alles möglich aber dafür muss man konstant gute Leistungen bringen.

Punkt(e) verschenkt!
von Goldschmidt am 08.12.2008

Die zweite Herrenmannschaft des TSV Haunstetten musste sich im gestrigen Spiel beim TSV Neusäss mit 26:25 geschlagen geben.
Nur ganz selten hatte man den Eindruck, dass die Mannen von Jürgen Goldschmidt in der Lage waren dem Spiel die eigene Handschrift aufzudrücken. Schon frühzeitig konnten sich die Hausherren einen zwei bis drei Tore Vorsprung erarbeiten, der dann auch bis zur Halbzeit bestand haben sollte (Spielverlauf bis zur Halbzeit 2:2, 5:2, 8:6, 11:7, 14:12). Wie zu erwarten, war Denis Graf der Dreh und Angelpunkt im Spiel des TSV Neusäss. Anfänglich noch durch eigene Tore und nach einer Umstellung der Gästeabwehr auf Manndeckung mit Anweisungen und Pässen. Die Bayernligareserve des TSV Haunstetten war in der neu formierten Mittelabwehr (Andreas Keller ist mittlerweile in der ersten Mannschaft fest gespielt) nicht wirklich sortiert und musste zu viele unnötige Tore hinnehmen. Im Angriff fehlten häufig die Ideen und das ein oder andere mal auch noch die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss.
In der zweiten Hälfte änderte sich zunächst nichts am Spiel. Haunstetten nahm weiterhin Denis Graf in Manndeckung und kassierte trotzdem viel zu einfache Tore durch die restlichen Neusässer. Im Angriff der Gäste war aber weiterhin der Wurm drin, denn zu häufig wurde ohne Vorbereitung geworfen. Erst durch die Einwechslung des eigentlich verletzungsbedingt pausierenden David Cordas konnte man sich in der Abwehr ein wenig stabilisieren. Allerdings konnte man zunächst kein Kapital daraus ziehen, da die ein oder andere gute Chance weiterhin ungenutzt blieb. Allein schon die Tatsache, dass in diesem Spiel 4 von 6 Kontergegenstößen ungenutzt blieben spricht eine deutliche Sprache. Erst gegen Ende der Partie fanden die Gäste einigermaßen zu Ihrem Spiel. Innerhalb kürzester Zeit konnte aus einem vier Tore Rückstand (23:19) eine 24:25 Führung herausgespielt werden. Doch Fortuna und fehlende Cleverness der Haunstetter ermöglichten es dem TSV Neusäss das Spiel in der letzten Minute nochmals zu drehen. Im vorletzten Angriff der Hausherren konnte Matthias Philipp drei mal in Folge parieren, doch die Abpraller landeten immer wieder in den Händen der Heimmannschaft, bis der Ball dann doch noch seinen Weg zum 25:25 ins Gehäuse fand. Danach waren noch 30 Sekunden zu spielen. Doch statt einen Punkt auf jeden Fall abzusichern und erst in den letzten 5 Sekunden die Chance zum Siegtreffer zu suchen, wurde aus guter Position verworfen. Dubios war allerdings, dass dieser Fehlwurf von einem klaren Foulspiel verursacht wurde, welches die Schiedsrichter aus Kissing jedoch nicht ahndeten. Im abschließenden Kontergegenstoß der Neusässer wurde jedoch noch ein sehr streitwürdiger 7-Meter wegen angeblicher Abwehr durch den Kreis ausgesprochen, der dann in der Schlusssekunde zum 26:25 Siegtreffer für Neusäss verwandelt wurde.
„Wir haben Heute kein gutes Spiel abgeliefert und hätten trotzdem mindestens einen Punkt mitnehmen können. Die Aktion am Schluss war nicht rückblickend betrachtet nicht clever aber wir sind im Verlauf der Begegnung zuvor schon unzählige male freistehend vor dem gegnerischen Tor gescheitert, so dass dies nicht die spielentscheidende Szene war! Allerdings muss ich auch betonen, dass Matze Heute richtig gut drauf war und uns über weite Strecken der Partie im Spiel gehalten hat!“
Mit lediglich 7:11 Punkten, dem 9. Tabellenplatz und nur noch einem ausstehenden Spiel in der Hinrunde muss man das eigentliche Saisonziel „direkter Wiederaufstieg“ endgültig abhacken und sich stattdessen auf den Klassenerhalt konzentrieren. Dass die Mannschaft Potential hat ist unumstritten, doch die Leistungsschwankungen in dieser Saison sind gravierend und verhindern einen besseren Tabellenplatz.

Kantersieg gegen Lauingen II
von Goldi am 01.12.2008

Einen, in dieser Höhe, überraschenden Sieg konnte die zweite Herrenmannschaft am Samstag gegen den zweiten der Tabelle einfahren (Endstand 32:21).
Die Hausherren hatten in der Offensive einen guten Start aber die Gäste aus Lauingen zeigten der Truppe von Jürgen Goldschmidt, dass die Haunstetter Abwehr noch so manchen Stellungsfehler aufweist. Dieser Spielverlauf war der rote Faden der ersten 25 Minuten. Haunstetten ging in Führung und Lauingen glich postwendend aus. Es zwängte sich jedem Zuschauer der Eindruck auf, dass dieses Spiel am Ende keinen Sieger haben würde. Erst nachdem die Augsburger Vorstädter mit einer anderen Abwehrformation agierten, bekamen sie den Gegner immer besser in den Griff. In der Offensive wurde weiterhin sehr konzentriert die Lücke gesucht und gefunden und in der Abwehrmitte standen die Augsburger Vorstädter nun sehr sicher. Lediglich die starken Außenpositionen der Lauinger konnten nicht 100%ig kontrolliert werden. Allerdings war man durch dieses Konzept in der Lage mit einer 17:15 Führung in die Halbzeit zu gehen.
Die ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte konnte Lauingen noch einigermaßen offen gestalten aber danach drehten die Haunstetter so richtig auf. Die Abwehr lies in der zweiten Hälfte nur noch sechs Gegentore zu und zwang den Gegner immer häufiger zu Notwürfen und Fehlpässen. Dementsprechend leicht kam man selber zum schnellen Torerfolg und konnte innerhalb von 10 Minuten das Spiel frühzeitig entscheiden. Die Gäste brachen nun vollends zusammen und Haunstetten hätte bis zum Schlusspfiff wahrscheinlich noch deutlich höher gewonnen, wenn nicht der Schlendrian eingekehrt wäre. Die schnellen Gegenstöße wurden nicht mehr mit voller Konzentration nach vorne getragen bzw. abgeschlossen. Allerdings muss man auch dem Torhüter der Gäste ein Kompliment aussprechen, der das ein oder andere mal auf sich allein gestellt war und sich dabei immer wieder auszeichnen konnte.
Beim Schlusspfiff stand ein hoch verdienter 32:21 Sieg zu Buche und dementsprechend ausgiebig wurde dieser auch gefeiert.
Der Coach war sichtlich stolz auf seine Jungs „Nach der Niederlage in Wittislingen hatte ich zunächst Bedenken aber wir haben Heute in den zweiten 30 Minuten wahrscheinlich unsere beste Saisonleistung gezeigt. Was mir sehr imponiert hat, war die Tatsache, dass wir als Mannschaft aufgetreten sind und dementsprechend den Ball auf noch besser positionierte Spieler weitergegeben haben, statt selber den Torerfolg zu suchen. Lediglich die Torausbeute der letzten fünf Minuten muss ich bemängeln. Es hätten am Ende ca. 40 Tore sein müssen und selbst dann hätten wir noch einige Kontergegenstöße versiebt.“
Nächste Woche gibt es eine sehr schwere Aufgabe für die Haunstetter, denn man muss zu einem der Topfavoriten auf die Bezirksligameisterschaft. Der TSV Neusäss war vor der Saison von Trainer Jürgen Goldschmidt zum voraussichtlich „schwersten Brocken“ deklariert worden. Nach ähnlich schlechtem Start wie bei den Haunstettern finden sich die Neusässer mittlerweile auch schon auf Tabellenplatz vier wieder (Tendenz steigend). Dementsprechend hoch motiviert und konzentriert muss man dort zu Werke gehen, wenn man sich den ein oder anderen Punkt erhofft.

Rückfall in alte Zeiten
von Goldschmidt am 25.11.2008


In einem eher mäßigen Bezirksligaspiel verlor die zweite Herrenmannschaft am vergangenen Wochenende in Wittislingen mit 25:22. Nach zuletzt starken Leistungen gab es in diesem Spiel einen Rückfall in alte Zeiten und somit auch eine verdiente Niederlage.
Zu Beginn des Spieles war noch alles in bester Ordnung, es gab zwei schön heraus gespielte Tore und in der Abwehr hatte man die Hausherren auch unter Kontrolle. Doch dann riss so langsam aber sicher der Faden im Spiel der Gäste und man ermöglichte es dadurch Wittislingen wieder ins Spiel zurück zu finden. Unter anderem scheiterte man vier Angriffe in Folge von aussichtsreichen Positionen am Torhüter oder am Gebälk. Folglich ging die Heimmannschaft in dieser Phase mit 5:4 in Führung. Was in den Folgeminuten bis zur Halbzeit geschah lässt sich nur sehr schwer beschreiben. Der Angriff war nicht mehr in der Lage, Druck auf den Gegner auszuüben und in der Abwehr ließ man sich nun häufig mit einfachen Hacken und Drehbewegungen ausspielen. Somit musste man sich mit lediglich 6 Toren in einer Halbzeit begnügen, während die Heimmannschaft immerhin 11 Treffer verbuchen konnte.
Wer nun an das Aufbäumen geglaubt hat und mit entsprechenden Erwartungen in die zweite Hälfte gegangen ist, wurde weiterhin enttäuscht. Immerhin war man in den kommenden 17 Minuten in der Lage den Abstand zwischen vier und sechs Toren zu stabilisieren. Wie in Trance standen einige Augsburger Vorstädter auf dem Platz und verfolgten das Spiel weitestgehend unbeteiligt. In der 47. Minuten hatte Jürgen Goldschmidt endgültig genug und nahm eine Auszeit, um seine Mannen entsprechend zurecht zu stutzen (Spielstand 20:14). Diese Ansprache saß, denn von nun an agierte sein Team wesentlich agiler. Allen voran Nico Mühlbacher, der die Truppe mit drei Toren in Folge wieder an die Wittislinger heranführte. Fünf Minuten vor Schluss war man dann endlich auf ein Tor heran (20:19). Die Hausherren reagierten und wechselten den Torhüter, der sich auch gleich auszeichnete und einen Wurf aus guter Position parierte. Im folgenden Kontergegenstoß der Wittislinger stolperte dann Robin Rittweger versehentlich in die Füße des Angreifers und sah folgerichtig die rote Karte. Trotz dieser Unterzahl konnte man den Anschluss bis zum 23:22 halten, doch als dann zwei Minuten vor Ende noch eine weitere Zeitstrafe gegen Haunstetten ausgesprochen wurde, musste man sich geschlagen geben. Wittislingen nutze die letzte Chance des Spieles, um dem Publikum noch etwas für´s Auge zu bieten und gewann letzt endlich auch verdient mit 25:22.

Das Fazit des Trainers viel entsprechend heftig aus „Die heutige Leistung war schlicht und einfach schlecht!!! Wir konnten nur in den ersten fünf Minuten und dann kurz vor Schluss nochmals 10 Minuten lang zeigen, dass wir Handball spielen können. Ansonsten war kollektives Schlafen angesagt!!! Auch die Körpersprache meiner Spieler war erschreckend, denn da ließen einige schon nach ca. 40 Minuten die Köpfe hängen. Wir haben ja gesehen, dass es theoretisch möglich ist, ein Spiel in der Schlussphase zu drehen. Wer also zukünftig ein Spiel schon nach 40 Minuten aufgibt, der wird sich die letzten 20 Minuten definitiv von der Bank aus ansehen müssen.“

Nächstes Wochenende (Samstag 29.11.2008 um 19:00 Uhr) kommt eine harte Nuss auf die Augsburger Vorstädter zu, denn der TV Lauingen II ist derzeit Zweiter in der Tabelle und dementsprechend der klare Favorit.

Deutlicher Sieg der Herren II
von Goldschmidt am 21.11.2008

Am vergangenen Wochenende konnte die zweite Herrenmannschaft einen deutlichen 36:27 Heimsieg über Schwabmünchen II verbuchen.
In den Anfangsminuten war das Spiel noch sehr ausgeglichen, wobei sogar ein leichter Vorteil bei den Gästen lag (1:3), da diese Ihre Chancen deutlich besser verwerteten als die Haunstetter. Doch mit zunehmender Spieldauer bekamen die Hausherren die temporeichen Angriffsbemühungen der Schwabmünchner immer besser in den Griff und stellte die Abwehr entsprechend darauf ein. Hinzu kam, dass man sich auch im Angriff deutlich steigern konnte und die sich bietenden Lücken deutlich konsequenter nutzte. Speziell das Geburtstagskind Güven Karahman konnte in dieser Spielphase aufzeigen, was eigentlich alles in Ihm steckt und die Augsburger Vorstädter auf 5:5 heranführen. Von nun an waren die Mannen von Jürgen Goldschmidt zu jederzeit Herr der Lage und konnten sich mit Kontergegenstößen und sehenswert, heraus gespielten Treffern vorentscheidend absetzen (Halbzeitstand 19:12).
Dieser komfortable Vorsprung ermöglichte es dem Trainer, Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance zu geben, sich zu beweisen und Spielpraxis zu sammeln. Durch dieses frohe Wechselspiel kam der Spielfluss der Hausherren in der zweiten Hälfte gelegentlich ins Stocken aber sobald Schwabmünchen auf maximal fünf Tore heran kam, wurde das Tempo wieder angezogen und das Polster vergrößert. Letzt endlich stand ein ungefährdeter und hoch verdienter 36:27 Sieg zu Buche, der den endgültigen Anschluss ans Mittelfeld bedeutet. Hervorzuheben ist auch noch der souverän verwandelte 7-Meter von Matthias Philipp kurz vor Ende der Partie.
Der Trainer zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden „Meine Jungs haben mich Heute sehr überrascht, denn ich war der Meinung, dass Sie noch nicht in der Lage sind ein so geordnetes Tempospiel aufzuziehen. Die Abwehr funktioniert jetzt schon sehr gut und auch im Angriff haben wir nach kleinen Startschwierigkeiten gezeigt, dass wir in der Lage sind, die heraus gespielten Chancen eiskalt zu verwandeln.“
Nächste Woche Samstag muss die Bayernliga Reserve nach Wittislingen, wo ein sehr unangenehmer Gegner auf unsere Jungs wartet. Hoffen wir, dass die Serie nicht reißt und man den ein oder anderen Punkt in fremder Halle einfahren kann.

Einen Punkt beim Tabellenführer erkämpft!!!
von Goldschmidt am 10.11.2008

Die zweite Herrenmannschaft des TSV Haunstetten bestätigt den zuletzt gezeigten Aufwärtstrend und holt sich beim bisherigen Tabellenführer der TSV Niederraunau III einen Punkt. Das Spiel begann, wie man es sich im Vorfeld schon ausrechnen konnte, mit einem Tor durch Daniel Lochbrunner. Allerdings hatten die Augsburger Vorstädter mit einem Tor durch Andreas Keller gleich die richtige Antwort parat. So verliefen die Anfangsminuten auch weitestgehend ausgeglichen, wobei die Raunauer überwiegend von einer extrem effektiven Freiwurfausbeute lebten und die Haunstetter von Ihrem guten und schnellen Stoßverhalten. Gegen Mitte der ersten dreißig Minuten gab es dann einen kleinen Leistungseinbruch im Abschluss der Gäste und die Hausherren konnten sich daher mit 9:6 etwas absetzen. Doch statt diesen Vorsprung zu verwalten begannen die Raunauer nun deutlich ungeschickter in der Abwehr zu agieren und bekamen folgerichtig auch die entsprechenden Zeitstrafen ausgesprochen. Dies gab den Haunstettern wiederum die Möglichkeit zurück ins Spiel zu finden. Speziell der eigentliche Aktivposten der Heimmannschaft Daniel Lochbrunner brachte seine Kollegen in arge Bedrängnis. Zum einen bekam er noch vor der Halbzeit seine zweite Zeitstrafe aber noch schwerwiegender war die erste Sanktion, als er mit einer übertriebenen Abwehraktion (am Rande einer direkten Disqualifikation) Güven Kahraman so extrem anging, dass dieser nur noch einen unkontrollierten Wurf Richtung Tor rauslassen konnte. Dieses Geschoss traf den Torhüter der Hausherren so unglücklich im Gesicht, dass dieser danach ins Krankenhaus gefahren werden musste (an dieser Stelle nochmals gute Besserung vom gesamten Haunstetter Team!!!). Mit einem 12:10 für Niederraunau ging es dann in die Halbzeit.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten dann die Gäste, dass Sie aktuell zu unrecht im unteren Teil der Tabelle anzufinden sind. Innerhalb der ersten fünf Minuten konnte man sich mit vier Toren in Folge einen zwei Tore Vorsprung erspielen (12:14). Dies war anscheinend zuviel für die Nerven der Zuschauer und der Hausherren, denn von nun haderten die Raunauer so arg mit den Schiedsrichtern, dass diese sich gezwungen sahen einzuschreiten. Neben dem Mannschaftsverantwortlichen (zuerst Gelb und später auch noch zwei Minuten) traf es wieder einmal Daniel Lochbrunner, der in der 38 Minute seine dritte Strafe ausgesprochen bekam und somit nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Der Schock saß tief doch anscheinend auch bei den Augsburger Vorstädtern, die auf einmal Ihren Spielfluss verloren und trotz ständiger Überzahl nicht in der Lage waren, „den Sack dicht zu machen“. Wieder einmal schlich sich das leidige Thema der Chancenverwertung ein, so dass man oftmals frei vor dem Tor scheiterte und somit dem Tabellenführer die Möglichkeit ließ, den Anschluss zu halten und sogar nochmals einen zwei Tore Vorsprung heraus zu spielen. Die letzten zehn Minuten waren dann ein wahrer Krimi. Zum einen wurde der zweite Shooter von Niederraunau Thorsten Lehle wegen einer Schiedsrichterbeleidigung vom Platz gestellt und zum anderen konnten die Haunstetter Ihre kleine Abschlussschwäche wieder ablegen und dadurch eine Minute vor Schluss auf 24:24 ausgleichen. Diese letzten 60 Sekunden spielten dann die Hausherren clever herunter, so dass der abschließende Kontergegenstoß der Haunstetter, die zu zweit unbedrängt Richtung Tor der Raunauer liefen, leider schon kurz nach der Mittellinie, mit dem Schlusssignal, vorzeitig beendet werden musste.
Es war ein unerwarteter aber doch verdienter Punkt den die Augsburger Vorstädter aus Niederraunau mitbrachten.

Die Analyse des Trainers viel demzufolge etwas länger aus, als gewöhnlich: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir haben das ganze Spiel über sehr diszipliniert gespielt, was letzt endlich auch der Schlüssel zum Erfolg war. Die Hausherren haben sich das Leben selber schwer gemacht indem Sie sich viele unnötige Zeitstrafen eingefangen haben. Da liegt allerdings auch der Kritikpunkt an meiner Truppe, denn wir konnten das Überzahlspiel nicht 100%ig ausnutzen. Ein typisches Beispiel war die Situation mit drei Spielern in Überzahl. Da muss zukünftig deutlich mehr zu Buche schlagen als zwei Tore für uns und ein geschenktes Tor (kollektives Schlafen der Abwehr bei einem Freiwurf) für die Heimmannschaft. Allerdings kann man deutlich erkennen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Leistungen meiner Jungs sind jetzt wesentlich konstanter und das neue Spielsystem trägt nun endlich die ersten Früchte. Schön ist aber auch zu Wissen, dass wir trotz dieser guten Leistung immer noch einiges an Potential haben, welches bisher noch nicht zum Vorschein gekommen ist“.
Auf die Frage, wie wichtig Andreas Keller bei diesem Punktgewinn war, antwortete Jürgen Goldschmidt wie folgt: „Andreas Keller ist eine absolute Bereicherung für die Mannschaft. In der Abwehr ist er eine Bank und im Angriff zieht er ständig zwei oder drei Gegenspieler auf sich. Die einzigen Kritikpunkte die ich an Ihm habe sind, dass er genau diese Situation noch mehr ausnutzen muss, indem er dann auch mal den Ball auf die besser positionierten Mitspieler weiterspielt, statt sich in den drei Mann festzurennen. Dazu kommt noch, dass er zu oft das Tempo aus dem Spiel nimmt, da er mein Spielsystem noch nicht wirklich verinnerlicht hat. Aber das sind Kleinigkeiten, die wir sicherlich sehr schnell optimieren können!“

Hoffen wir, dass der positive Trend anhält, wenn die Mannen von Jürgen Goldschmidt nächste Woche Sonntag um 15:00 Uhr die zweite Mannschaft des TSV Schwabmünchen empfangen. Die Schwabmünchner sind ähnlich schlecht in die Saison gestartet, wie die Haunstetter haben aber zuletzt auch mit dem Sieg gegen Günzburg aufgezeigt, dass sie nicht zu unterschätzen sind.

Niederraunau III : Haunstetten II
von Goldschmidt am 05.11.2008

Vorbericht Herren II

Am kommenden Sonntag um 14:45Uhr tritt die Bayernligareserve des TSV Haunstetten beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer der Bezirksliga dem TSV Niederraunau III an. Wie schon vor Saisonstart prognostiziert spielen die Aufsteiger dieses Jahr eine gewichtige Rolle, wenn es um die Spitzenplätze in der Bezirksliga geht. Bei den Haunstettern schaut es da schon etwas anders aus. Vor Saisonbeginn glaubte man sich auf Augenhöhe mit den Raunauern und hatte insgeheim mit dem direkten Wiederaufstieg geliebäugelt, welcher aktuell in weite Ferne gerückt ist. Nach einem klassischen Fehlstart mit drei Niederlagen in Folge konnte man beim letzten Heimspiel gegen Königsbrunn endlich die Erwartungen erfüllen und die ersten beiden Punkte in dieser Saison einfahren.
Der Trainer meinte zu der kommenden Aufgabe: „Niederraunau ist natürlich der klare Favorit in diesem Spiel aber wir werden auf jeden Fall versuchen, Ihnen ein Bein zu stellen! Meine Jungs kommen allmählich in Fahrt, was die letzten beiden Spiele ja auch gezeigt haben. Man darf nicht vergessen, dass wir auch schon in Günzburg die bessere Mannschaft waren. Allerdings gingen uns dort kurz vor Schluss die Kräfte aus, da wir krankheitsbedingt keine Auswechselspieler dabei hatten.“
Obwohl diese Saison noch kein Spiel von Niederraunau III verfolgt werden konnte, kann man davon ausgehen, dass deren Reihen gespickt sind mit ehemaligen Aktivposten der ersten Mannschaft. Daher werden die Haunstetter nur wenige Möglichkeiten bekommen, von den Fehlern des Gegners zu profitieren. Ausschlaggebend wird sein, wie gut die Abwehr steht und ob man in der Lage ist, die Chancenauswertung gegenüber der bisherigen Spiele deutlich zu erhöhen.

Herren II können doch noch Siegen!
von Goldschmidt am 27.10.2008

Seit dem BOL-Heimspiel am 25.11.2007 gegen Wertingen wartete die Bayernligareserve des TSV Haunstetten nun schon auf ein Erfolgserlebnis. Gute 11 Monate später war es endlich wieder soweit, denn man konnte am gestrigen Sonntag den TSV Königsbrunn vor heimischer Kulisse mit 28:22 schlagen.
Mit dem TSV Königsbrunn stand den Hausherren eine Truppe aus dem Mittelfeld der Tabelle gegenüber, die zuletzt sogar den höher eingeschätzten VfL Günzburg besiegen konnte. Somit waren die Mannen von Jürgen Goldschmidt gewarnt, den Gegner entsprechend ernst zu nehmen. Mit drei Niederlagen im Rücken war ein Sieg vor heimischem Publikum eigentlich schon Pflicht. Allerdings konnte man zu Beginn des Spieles deutlich spüren, dass die Mannschaft alles andere als Selbstvertrauen ausstrahlte. Zwar hatte man den Angriff der Gäste weitestgehend im Griff, was gerade mal zwei Tore nach acht Spielminuten verdeutlichten, aber in der Offensive lies man die besten Torchancen ungenutzt und somit standen bis dahin ebenfalls nur zwei Tore zu Buche. In den folgenden Minuten waren sich die beiden Mannschaften weitestgehend ebenbürtig. Erst ab Mitte der ersten Hälfte konnte die Heimmannschaft die Nervosität ablegen und aufzeigen wozu sie eigentlich in der Lage wäre.
Mit einer stabilen Abwehr und einem hervorragend aufgelegten Frederic Neu im Tor brachte man die Gäste immer öfter in Verlegenheit einen unvorbereiteten Abschluss zu suchen. Endlich funktionierte auch das neue Konzept im Angriff. Schnelles durchspielen, den Abschluss suchen oder zwei Gegenspieler binden, um dann auf den besser positionierten Mitspieler abzulegen. Mit teilweise sehenswerten Treffern konnte man Tor um Tor davonziehen und sich bis zur Halbzeit einen komfortablen fünf Tore Vorsprung (14:9) ausbauen.
Mit der Pause war aber auch irgendwie der Spielfluss gerissen, so dass Königsbrunn in der ersten Phase der zweiten Halbzeit wieder peu á peu heran kam. Verunsicherung und vielleicht auch mangelnde Courage vor dem greifbar nahen Sieg erhöhten die Quote der unnötigen Fehler, so dass der Vorsprung unnötigerweise auf zwei Tore schmolz. Allerdings hatte man mit Andreas Keller zum ersten Mal einen Spieler an Bord, der diese Verunsicherung in der Mannschaft spürte und das Heft kurzfristig in die Hand nahm. Mit ein paar schönen Einzelaktionen führte er die Truppe aus dieser kleinen Krise wieder auf die Siegerstrasse. Auch die gute Leistung von Matthias Philipp, der in der zweiten Hälfte im Tor stand, trug Ihren Teil dazu bei, dass der Vorsprung trotz der kurzen Schwächephase stets bei mindestens zwei Toren gehalten werden konnte.
Die letzten 15 Minuten gehörten dann wieder den Hausherren und so konnte am Ende ein (auch in dieser Höhe) verdienter 28:22 Sieg gefeiert werden.
Das Resümee des Trainers viel dementsprechend positiv aus „Meine Mannschaft hat Heute sehr gut gespielt und absolut verdient gewonnen! Die Abwehrleistung war sehr überzeugend, so dass wir uns auch die ein oder andere Schwäche im Torabschluss leisten konnten. Hervorzuheben ist, dass meine Jungs Heute häufig uneigennützig waren und füreinander gespielt haben. Was wir allerdings noch abschalten müssen, ist das Thema mit der Nervosität. Einen fünf oder sechs Tore Vorsprung muss ich eigentlich nur noch verwalten und darf mich nicht von der Hektik des Gegners anstecken lassen. Da müssen wir halt noch etwas cleverer werden aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dies auch noch im Laufe dieser Saison lernen werden.“
Durch diesen Sieg konnte man die rote Laterne in der Bezirksliga an den TSV Schwabmünchen II abgeben und sich im hinteren Teil des Mittelfeldes platzieren. Hoffen wir, dass dieser Trend anhält und man sich bis zum Ende der Hinrunde vielleicht sogar auf einem der vorderen Mittelfeldplätze wieder findet.

Die fünf finalen Minuten entscheiden das Spiel
von Goldschmidt am 13.10.2008

Die zweite Herrenmannschaft musste am Sonntag ohne Ersatzspieler in Günzburg antreten. Genau dies wurde den Haunstettern letzt endlich zum Verhängnis, denn in den letzten fünf Spielminuten gelang es den Hausherren, das Spiel zu drehen. „Dies war eine bittere Niederlage, denn wir waren in diesem Spiel die bessere Mannschaft. Mit dem ein oder anderen Auswechselspieler hätten wir dieses Spiel ganz sicher gewonnen aber eigentlich hatten wir auch ohne Ersatz mehr als genug Möglichkeiten, den Sack zu zumachen!“ so das Resümee des Kapitäns David Cordas kurz nach dem Spiel.
Überraschend effektiv präsentierte sich die neue Abwehrformation der Gäste, mit der die Günzburger das ganze Spiel über nicht zu recht kamen. Im Gegensatz dazu ist der Angriff nach wie vor die größte Baustelle im Spiel der Augsburger Vorstädter, denn selbst die besten Chancen wurden oftmals zu leichtfertig vergeben. So kam es, dass man fünf Minuten vor der Halbzeit noch mit einem soliden vier Tore Vorsprung führte und die Möglichkeit hatte um sieben Tore davonzuziehen. Doch zwei Siebenmeter und ein freier Wurf auf das gegnerische Gehäuse wurden vergeben. Postwendend gelang es den Hausherren dann auch noch innerhalb von eineinhalb Minuten zwei schnelle Treffer zu erzielen und auf 11:13 zu verkürzen. Nach der Halbzeit kam dann erstmals von beiden Seiten die schwächste Phase in dieser Begegnung, denn Günzburg rannte sich immer wieder in der Abwehr von Haunstetten fest und die Gäste agierten zu hektisch und unkonzentriert, um sich wieder deutlicher absetzen zu können. Die Hausherren fanden zuerst wieder zurück zum Spiel und konnten mit drei Treffern in folge zum 15:15 ausgleichen. Nach einer kurzen Auszeit fanden auch die Augsburger Vorstädter wieder zum Spiel und hatten im weiteren Verlauf immer die Nase mit ein oder zwei Toren vorne. Aber eben nur bis fünf Minuten vor Schluss. Zu diesem Zeitpunkt stand es noch 18:20 und es sah alles so aus, als sollten die BOL Absteiger Ihre ersten Punkte einfahren können. Doch die stark nachlassende Konzentration/Kondition und plötzlich eintretende Resignation, als Günzburg zum 20:20 ausglich haben das Spiel nochmals gedreht. Günzburg kam durch einfache Kontergegenstöße und ein paar sehenswerte Kreisanspiele noch zu einem 24:20 Heimsieg. Während die Haunstetter mit hängenden Köpfen den letzten fünf Minuten dieses Spieles nachtrauern mussten.
„Wir können Heute, trotz der Niederlage, mit unserer gezeigten Leistung weitestgehend zufrieden sein. Die Abwehr stand sehr gut und darauf kann man definitiv aufbauen. Wir haben halt leider noch extreme Defizite im Angriff und im konditionellen Bereich, was letzt endlich heute dazu geführt hat, die eigentlich schon sicheren Punkte wieder herzuschenken. Die Spielpause am kommenden Wochenende werden wir dazu nutzen, an diesen Mängeln zu arbeiten und die ersten sechs noch besser aufeinander abzustimmen“ meinte der Trainer im Anschluss an das Spiel.

Zum richtigen Zeitpunkt aus den Träumen gerissen?
von Goldschmidt am 28.09.2008

Mit einer 23:27 Niederlage starten die Herren II in die Bezirksliga Saison 2008/2009. Insbesondere die Präsenz/Aggressivität seiner Mannen bemängelte der Trainer. „ Es kann nicht sein, dass ein BOL Absteiger mit so wenig Körpereinsatz spielt, während man im Angriff ständig eine drauf bekommt! Gundelfingen hat dieses Spiel verdient gewonnen, denn Sie hatten hinten ordentlich zugelangt und vorne mehr Cleverness an den Tag gelegt!“ Allerdings muss man vor allem auch die Chancenauswertung bemängeln, denn es wurden reihenweise Würfe, frei vor dem Torwart, vergeben. Speziell von links Außen hatten eigentlich alle Spieler einen „black out“! Insgesamt wurden von dieser Position ca. 25 Möglichkeiten verworfen bzw. durch Übertritt abgepfiffen. Lediglich Frederick Neu im Tor und Veit Starmühler auf rechts Außen bekamen vom Trainer ein Lob ausgesprochen: „Veit hat mich im Angriff positiv überrascht, denn ich war nicht der Meinung, dass er jetzt schon so eine Leistung im Angriff abrufen kann. In der Abwehr hat er jedoch das ein oder andere mal noch recht unglücklich agiert“. „Fredi war in der ersten Hälfte eine Bank und es lag ausschließlich an Ihm, dass das Spiel zur Halbzeit NUR unentschieden stand.“
„Alles in allem haben die Spieler mein Konzept noch nicht verinnerlicht aber ich bin mir sicher, dass wir maximal noch drei Spiele benötigen, bis wir Spiele nicht nur durch Einzelaktionen für uns entscheiden können. Dazu noch deutlich mehr Aggressivität und Körpersprache in der Abwehr und wir werden in der Lage sein, vorne mitzuspielen“ so das Resümee des Trainers kurz nach dem Spiel. Allerdings stellt sich die Frage, ob die Mannschaft diese Zeit überhaupt hat, denn mit Hochzoll, Günzburg II und Niederraunau III kommen in den nächsten Partien drei der vier Mannschaften, die vom Coach als Topfavoriten für die Bezirksligameisterschaft genannt hatte. Wollen wir hoffen, dass diese Niederlage in Gundelfingen alle Spieler wachgerüttelt hat und ab jetzt jeder mit der nötigen Konzentration bei der Sache ist.

Männer 2 : Und los geht´s!
von Goldschmidt am 25.09.2008


Am Sonntag ab 17:00 Uhr wird sich beim TV Gundelfingen zeigen, wie es um die Form der zweiten Herrenmannschaft des TSV Haunstetten steht. Der Verein hat ein klares Ziel definiert aber der neue Trainer zählt erst am Ende der Saison die Punkte: „Vom Potential her haben wir ein richtig gutes Team aber die Bezirksliga wird für uns definitiv kein Selbstläufer! Es wäre fatal, wenn irgendjemand glaubt, dass man als BOL Absteiger automatisch in der Bezirksliga um die Meisterschaft mitspielen kann. Wir können uns nur dann im oberen Drittel festsetzen, wenn jeder einzelne Spieler an jedem Spieltag sein Maximum ausschöpft und wir vor allem als Team auftreten!“ Der Schwerpunkt in der Vorbereitung wurde auf die Kondition gelegt, da hier die größten Schwächen in der vergangenen Saison lagen. Außerdem wurde für die Offensive ein neues Konzept eingeführt, welches die Mannschaft von Testspiel zu Testspiel besser verinnerlicht hat. „Die Umstellung im Angriff ist noch nicht ganz 100%ig in den Köpfen von allen Spielern aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir jetzt schon eine deutliche Steigerung zur letzten Saison vorweisen können!“ so der Trainer zum aktuellen Leistungsniveau seiner Truppe. Bei der Frage nach den Favoriten tat sich der Coach sichtlich schwer „die Liga ist gespickt mit zweiten und dritten Mannschaften von hochklassigen Teams, das macht es vor allem bei Auswärtsspielen schwer, denn man weiß nie, welche Spieler wieder kurzfristig reaktiviert wurden. Aber ich denke, dass vor allem Günzburg II und die beiden Aufsteiger Niederraunau III bzw. Neusäss ein Wörtchen mitreden werden.“
Dann wollen wir der Herren II mal die Daumen für das Spiel in Gundelfingen drücken und hoffen, dass Sie am Sonntagabend mit den ersten zwei Punkten im Gepäck zurückkehren!!!

Wichtiger Sieg für den Anschluss ans Mittelfeld und das eigene Selbstvertrauen
von Goldschmidt am 26.11.2007

Mit 27:25 konnten die Mannen von David Cordas absolut verdient das Kellerduell der BOL für sich entscheiden. Dieses wichtige Spiel wurde durch ein Handballurgestein eröffnet, denn Jupp Schlegelmilch musste/durfte/wollte zum 70 Geburtstag noch einmal das Anspiel ausführen. In einer kleinen Showeinlage mit einem Wertinger Spieler konnte er sich noch einmal schön in Szene setzen, bevor er dann den „etwas“ jüngeren Spielern den Vorzug lies.
Schon vor dem Anpfiff war zu merken, dass sich die Hausherren Heute durchaus bewusst waren, was auf dem Spiel stand. Beim Warm-Up und beim Einwerfen wurde nicht, wie üblich, geschludert sondern jeder Spieler war zu 100% präsent und höchst konzentriert. Die gut gefüllten Ränge sorgten mit der entsprechenden Anfeuerung dafür, dass die Mannen von David Cordas bis zum Schluss eine vorbildliche Einstellung behielten und dementsprechend agierten.
Das Spiel selber begann etwas verfahren, denn trotz einer starken Abwehrleistung konnten sich die Hausherren nicht wirklich von den Wertingern absetzen. Zu ungenau und unvorbereitet wurde der ein oder andere Wurf genommen und somit den Gästen ermöglicht, den Anschluss zu halten. Allerdings konnte man dieses Manko, das ganze Spiel über, durch eine bombensichere Abwehr kompensieren. Speziell der Mittelblock mit Andreas Keller und Sebastian Pieniack stand wie eine eins und entschärfte Angriff um Angriff. Die restlichen Bälle, die auf´s Tor kamen wurden Reihenweise von Frederic Neu gehalten, der in der ersten Hälfte des Spieles wohl seine beste Leistung in dieser Saison ablieferte. Diese beiden Faktoren sorgten dafür, dass die Truppe von David Cordas überdurchschnittlich viele Tempogegenstöße laufen konnte, wobei es leider ab und zu am Abschluss haperte, so dass der Vorsprung den eigentlichen Spielverlauf nicht wirklich widerspiegelte. Mit lediglich drei Toren Vorsprung (13:10) wurden die Seiten gewechselt.
In der Halbzeitansprache wurde das richtige Maß an Lob und Kritik gefunden, so dass zu Beginn der zweiten Halbzeit noch eine Schippe drauf gelegt werden konnte. Binnen 6 Minuten konnten sich die Hausherren einen 6 Tore Vorsprung (17:11) erarbeiten, so dass Gästetrainer Lubos Urban gezwungen war, eine Auszeit zu nehmen. Allerdings brachte diese erst mal nicht den gewünschten Erfolg, denn in den Folgeminuten war immer noch die Bayernligareserve Herr des Hauses. Doch nun schlichen sich wieder ein paar kleine Unkonzentriertheiten beim Abschluss ein, so dass man den Vorsprung nicht weiter ausbauen konnte. Beim Stand von 21:14 kam allerdings vollkommen unerklärlich der Bruch. Statt dem Gegner nun endgültig den Nackenschlag zu versetzen oder das Spiel sicher nach Hause zu spielen, wurde nun wieder viel zu früh und unvorbereitet der Abschluss gesucht, so dass die Gäste zu schnellen und einfachen Treffern gelangten. Beim Stand von 21:18 war es David Cordas der gezwungen war, in der 47 Minute eine Auszeit zu nehmen und seinen Mannen den Kopf wieder gerade zu rücken. Nur wenige, aber dafür umso deutlichere Worte wurden gewechselt, so dass sich jeder bewusst war, dass man sich um den wohl verdienten Sieg bringen könnte, wenn man nicht wieder mit 100% agiert. Die Ansprache saß und umgehend wurde der Vorsprung wieder auf fünf Tore (24:19) ausgebaut. In den letzten Spielminuten wurde dieses Polster taktisch geschickt verteidigt und den Gästen lediglich eine Ergebniskosmetik (Endstand 27:25) eingeräumt, so dass man den zweiten Saisonsieg einfahren konnte. Insgesamt muss man die Mannschaften und die Schiedsrichter loben, denn obwohl es für beide Teams um sehr viel ging, war es eine absolut faire Begegnung.
Der Trainer fand nach dem Spiel nur lobende Worte für seine Mannschaft: „Wir haben Heute eine hervorragende Leistung abgeliefert! Die Abwehr stand felsenfest, so dass wir es uns erlauben konnten, im Angriff ein wenig zu schludern. Wenn wir jetzt noch lernen, die 100%igen Chancen eiskalt auszunutzen, werden wir in der Rückrunde noch für die ein oder andere Überraschung sorgen können!“
Jetzt gilt es, sich zu 100% auf das Spiel am kommenden Samstag vorzubereiten, denn die Truppe aus Göggingen kämpft ebenfalls gegen den Abstieg und somit ist zu erwarten, dass beide Teams alles geben werden, um die zwei Punkte einzufahren!

Bittere Niederlage in Lauingen
von Goldschmidt am 23.11.2007

Die Mannen von David Cordas waren am vergangenen Samstag zwar ersatzgeschwächt aber guter Dinge nach Lauingen gefahren. Dort sollten, nachdem man sich zuletzt den vermeintlich stärkeren Gegnern geschlagen geben musste, endlich wieder zwei Punkte auf die Haben-Seite verbucht werden. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!!!
Auch wenn man in diesem Spiel beide Halbpositionen und den Rechtsaußen auf Grund von Verletzungen und privaten Terminen neu besetzt werden musste, darf man gegen einen Gegner wie Lauingen nicht die ersten 10 Minuten des Spieles vollkommen verschlafen. Die Hausherren konnten sich in den Anfangsminuten schon einen 6 Tore Vorsprung erspielen, der bis zum Schluss als Polster dienen sollte. Beim Spielstand von 9:3 nahm David Cordas die dringend benötigte Auszeit, um schlimmeres zu vermeiden. In der kurzen Ansprache konnte er auch seine Mannen erreichen und so schmolz Rückstand in den Folgeminuten auf zwei Treffer (12:10) zusammen. Allerdings fing man sich kurz vor der Halbzeit wieder 2 x 2-Minutenstrafen ein, welche von den Hausherren eiskalt ausgenutzt wurden, um wieder auf vier Tore (16:12) davonzuziehen.
Die zweite Halbzeit plätscherte so dahin, denn die Gäste waren nicht in der Lage, den nötigen Druck auf die Lauinger auszuüben und die Hausherren agierten taktisch geschickt, indem sie Ihre Angriffe immer bis kurz vor einem Zeitspiel hinauszögerten. Der Abstand hielt sich somit immer stabil bei vier bis fünf Treffern, so dass am Schluss die 29:24 Niederlage besiegelt war.
Nach dem Spiel resümierte der Trainer: „Dieses Spiel hat wieder mal nicht der Gegner gewonnen, sondern wir verloren!!! Wenn Deine Spieler mindestens 10x frei vor dem Torwart auftauchen und nicht treffen, obwohl Du Ihnen vor dem Spiel, in der Auszeit und in der Halbzeit klipp und klar erklärt hast, wo Sie nicht hinwerfen sollen, verzweifelst Du auf der Bank! Darüber hinaus haben wir von unseren insgesamt sechs 2-Minuten Strafen drei deshalb bekommen, weil sich Spieler nicht im Griff hatten und sich mit dem Schiri oder dem Publikum angelegt haben.“
Nach dieser Niederlage steht man nun mit dem Rücken zur Wand und muss die letzten zwei Spiele der Hinrunde unbedingt gewinnen, um noch Anschluss an das Mittelfeld der BOL zu halten. Mit Wertingen und Göggingen trifft man dabei auf zwei direkte Abstiegskonkurrenten, so dass es sich dabei sogar um so genannte „vier Punkte Spiele“ handelt. Es trifft sich gut, dass diese Woche der etatmäßige Rückraum mit Frank Elseberg und Andreas Keller wieder zum Kader dazu gestoßen ist und die letzten zwei Neuzugänge endlich spielberechtigt sind. Somit steht David Cordas ab sofort ein 16 köpfiger Kader zur Verfügung, der vom Einzelniveau definitiv BOL tauglich ist. Es gilt nur noch, eine Mannschaft daraus zu formen und wie könnte man das besser, als mit zwei Siegen in Folge.

Stärkerer Gegner - Schlechtere Leistung
von Frank E. am 12.11.2007

So oder so ähnlich lässt sich wohl der Vergleich zwischen dem letzten Spiel gegen Bobingen und dem Spiel gegen 1871 Augsburg ziehen.
Der Beginn des Spiels lässt bei den Haunstetter an „Und täglich grüßt das Murmeltier“ denken. Sowohl die Trägheit als auch das Ergebnis der ersten zehn Minuten lässt jedes Spiel ein Deja-Vù-Gefühl aufkommen, was soviel bedeutet wie: Zehn Minuten gespielt – Anfang verschlafen – 4 Tore Rückstand. 3:7 hieß es schon nach kurzer Zeit gegen die konsequent aufspielenden 1871er.
Genauso wie jedoch die ersten zehn Minuten regelmäßig verschlafen werden, konnte sich die Cordas-Sieben in der Folgezeit steigern und über 6:7 bis zum 14:14 das Spiel sogar ausgeglichen gestalten. Eine kleine Schwächeperiode und einige ausgelassene Chancen zum Ende der ersten Halbzeit führten zu einem Zwischenstand von 15:18. Doch was sind schon drei Tore...
...dachte man sich in der Halbzeitpause. Scheinbar nicht genug, um aus der Lethargie aufzuwachen, weshalb die Haunstetter nach der Halbzeitpause regelrecht überrollt wurden und über 15:22 schließlich mit 19:29 erst einmal in die Schranken gewiesen wurden. Danach verschleppte sich das Tempo des Spiels etwas und so gelang es bis zum Ende den 10-Tore Rückstand zu halten...(Endergebnis 27:37) und um Trainer David Cordas Devise („Man muss immer das Positive sehen“) etwas ironisch zu nutzen: Zumindest die 4 stand bei den Gegnern nicht vorne...

Wohl bestes Saisonspiel reicht nicht zum Punktgewinn
von Frank E. am 07.11.2007

Unter schlechten Vorraussetzungen ging das Team um Spieltrainer David Cordas in die Partie gegen Bobingen. Der kurzfristige Ausfall von Torhüter Frederic Neu sorgte schon vor dem Spiel für allerlei Gesprächsstoff. So kann sich die Mannschaft bei Christian Böck für dessen spontanen Hilfseinsatz bedanken!
In der Kabine hatte Cordas seine Jungs noch darum gebeten, nicht wie üblich den Anfang zu verschlafen, und vom schnellen Bobinger Spiel überrant zu werden. Doch es kam, wie es kommen musste, und so lag man nach 8 Minuten bereits mit 4 Toren (5:1, 6:2) im Hintertreffen. Doch plötzlich konnten sowohl die Bobinger als auch die Haunstetter Zuschauer ihren Augen nicht mehr trauen. Die Abwehr stand, von Christian Böck dirigiert, auf einmal bombensicher und spätestens beim 7:6 der Cordas-Sieben wusste jeder Bobinger, dass diese Haunstetter Mannschaft nicht so einfach zu schlagen sein würde wie wahrscheinlich erwartet. Bis zum Ende der ersten Halbzeit sollte sich das Bild dieses Spiels nicht mehr großartig verändern. Selbst eine Phase von fünf Minuten Unterzahl auf Grund einiger dummer Zeitstrafen kostete den Haunstettern nicht die Führung. Mit einem Stand von 15:14 ging es in die Kabine.
Wer gedacht hätte, die Bobinger würden den Anfang der zweiten Halbzeit genauso gestalten wie die Anfangsphase der ersten Hälfte sah sich getäuscht. Mit konsequenten Stoßbewegungen und einer gut vorgetragenen Abwehrleistung gelang es David Cordas und seinen Jungs sich eine 22:18 Führung zu erspielen.
Genauso plötzlich wie sich nach dem 2:6 Rückstand das Spiel gedreht hatte, änderte sich der Spielverlauf in den letzten zwanzig Minuten. Nervosität und Unkonzentriertheiten im Abschluss führten dazu, dass die Bobinger zum 22:22 ausgleichen und beim 25:24 erstmals wieder in Führung gehen konnten. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide und wogte von der einen Seite zur anderen. Keine Mannschaft konnte ihre Chancen konsequent nutzen und auch einige unnötige Ballverluste auf beiden Seiten führten zu Hektik in den Schlussminuten. Mit dem glücklichen 32:31 Siegtreffen fünf Sekunden vor Schluss schafften es die Bobinger letztendlich aber doch noch, die 2 Punkte in der eigenen Halle zu halten, was zu Jubelstürmen des Anhangs führte. Um ein Fazit aus diesem Spiel zu ziehen: Wir können auf dieser Leistung aufbauen und hoffen mit einer weiteren Leistungssteigerung Augsburg 1871 in arge Bedrängnis zu bringen. Bobingen sollte sich aber, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, deutlich steigern!

Schlechteste Saisonleistung besiegelt Niederlage in Leipheim
von Goldschmidt am 02.11.2007

Mit einer unkoordinierten Abwehr und einem desolaten Angriff verlor man das Nachholspiel in Leipheim mit 29:27. Nachdem man zuletzt überwiegend Gegner hatte, gegen die man verlieren durfte, wurden sehr hohe Erwartungen in dieses Spiel gesetzt. Allerdings konnte am gestrigen Tag lediglich Michael Rothfischer auf der für Ihn ungewohnten Rechtsaußenposition überzeugen. Von dem angeschlagenen Frank Elseberg darf man zurzeit nicht mehr erwarten aber die restliche Mannschaft blieb weit hinter den Erwartungen.

Das auf BOL unwürdigem Niveau ausgeführte Spiel tröpfelte in der ersten Halbzeit so dahin, indem sich beide Mannschaften nicht wirklich viel nahmen. Die Gastgeber taten Ihr möglichstes und kamen mit ein paar Trickpässen an den Kreis und einfachen Würfen aus dem Rückraum viel zu leicht zu Ihren Toren. Etwas mehr Aggressivität in der Abwehr und eine ähnlich gute Leistung von Frederic Neu, wie gegen Gersthofen hätten sicherlich gereicht, um innerhalb von 15 Minuten eine Vorentscheidung herbeizurufen. So aber musste David Cordas mit ansehen, wie sich seine Mannen immer mehr einschläfern ließen. Ein Indiz für diesen Schlafwagenhandball ist wohl die Tatsache, dass sage und schreibe 4 von 6 Tempogegenstoßpässen der ersten Halbzeit in den Armen des Gegners landeten. Hinzu kam dann noch, dass man in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit drei 2 Minuten Strafen bekam, von denen mindestens eine sehr fragwürdig war (zumal die Haunstetter zu diesem Zeitpunkt erst zwei gelbe Karten erhalten hatte). Die Leipheimer sahen Ihre Chance und nutzen sie, um sich bis zur Halbzeit einen 4 Tore Vorsprung zum 16:12 zu erarbeiten.

Die Halbzeitansprache war entsprechend deftig ausgefallen aber irgendwie war wohl niemand fähig, die Mannschaft aus Ihrem Schlaf zu erwecken. Das Spiel dümpelte auch zu Beginn der zweiten Halbzeit so vor sich hin und Leipheim war, aufgrund der mangelnden Chancenauswertung der Gäste sogar in der Lage, den Vorsprung zwischenzeitlich auf 5 Tore auszubauen. Mitte der zweiten Halbzeit platze dann auf einmal der Knoten, die Abwehr agierte aggressiver und somit sicherer, der Angriff verlagerte sich auf die Außenpositionen, die im Gegensatz zum Rückraum, keine Probleme mit dem Torhüter der Leipheimer hatten und man konnte Tor um Tor aufholen. Beim Spielstand von 25:23 konnte man förmlich spüren, dass das Spiel zu kippen drohte, doch just in diesem Moment fingen sich die Haunstetter wieder unnötige zwei Minuten Strafen ein und waren dadurch nicht mehr in der Lage, den Druck aufrecht zu erhalten. Die Gastgeber zogen wieder auf 28:24 davon und dieser Vorsprung reichte in den letzten drei Minuten aus, um schlussendlich einen zwei Tore Vorsprung zum 29:27 Endstand über die Zeit zu retten.

Trainer David Cordas resümierte nach dem Spiel: „Dieses Spiel hat nicht Leipheim gewonnen sondern wir verloren! Wer in der BOL bestehen will muss so eine Mannschaft wie Leipheim einfach schlagen aber dazu muss man auch dort hingehen, wo es weh tut und das haben wir Heute definitiv nicht getan!“

Schon Morgen wartet die nächste Aufgabe auf die Mannen von David Cordas. Allerdings hat man es dann mit der Mannschaft aus Bobingen mit einem ganz anderen Kaliber zu tun und somit fährt man als klarer Außenseiter zu den Singoldstättern.

Zweite verliert 27:29 gegen Gersthofen
von Goldschmidt am 01.11.2007

Das hatte man sich anders vorgestellt aber auch im dritten Aufeinandertreffen in der BOL hatten am Schluss die Gäste die Nase vorn.
Schon vor dem Spiel gab es für Trainer David Cordas eine böse Überraschung, denn die Spielberechtigung für einen seiner beiden neuen Spieler Güven Kahraman war noch nicht eingetroffen und so musste dieser im Kreise der Betreuer Platz nehmen.
Die Anfangsminuten der Partie gehörten klar den Gästen. In der Abwehr standen die Hausherren relativ sicher, so dass die Gäste oftmals nur durch abgefälschte Bälle zum Torerfolg fanden. Der Angriff jedoch war in diesem Spiel die Ferse des Achilles für die Bayernligareserve. Die linke Achse mit Halblinksspieler Andreas Keller und Kreisspieler Sebastian Pieniack war mehr oder weniger auf sich alleine gestellt. Zwar konnten die beiden mit sehenswerten Kombinationen überzeugen aber ab und zu fehlte auch diesen beiden Fortuna oder das Zielwasser. Der restliche Angriff schloss oftmals überhastet ab oder konnte die Gersthofer Abwehr zwar ausspielen aber scheiterte dann an dem sehr gut aufgelegten Torhüter der Gäste. Dem Trainer der Gäste musste wohl ein Stein vom Herzen gefallen sein, als der siebte 7-Meter endlich in den Maschen der Hausherren landete, denn bis dahin war stets Frederic Neu der Sieger in diesem Vergleich. Ihm allein war es zu verdanken, dass man im Verlauf der ersten Halbzeit immer Anschluss halten konnte und zur Halbzeitpause sogar glücklich mit einem Tor in Front lag (Halbzeitstand 13:12). Wobei noch zu erwähnen ist, dass man ausgerechnet in der Phase in der das sehr gute Schiedsrichtergespann aus Schwabmünchen zwei Spieler der Hausherren auf die Strafbank schicken musste, das Spiel der ersten Hälfte wenden konnte, indem man zwei Treffer erzielte und keinen einzigen bekam.
Wieder einmal bewissen die Hausherren, dass Ihr Trainer mit der Ansprache in der Kabine in der Lage ist, seine Truppe zu motivieren, denn die ersten fünf Minuten gehörten klar den Haunstettern. Mit schönen Angriffen und einer sicheren Abwehr konnte man sich einen drei Tore Vorsprung erarbeiten, der noch höher hätte ausfallen können, wenn man nicht regelmäßig am Gästetorhüter gescheitert wäre. Allerdings hatten die Gäste Ihre Abwehrformation zur zweiten Hälfte auch etwas besser auf die individuellen Stärken der Haunstetter abgestimmt und so war kaum noch ein Anspiel an den Kreis möglich. Dies wiederum hatte zur Konsequenz, dass die Hausherren mit mehreren unnötigen Fehlpässen den Vorsprung binnen kürzester Zeit verspielten und die Gäste auf 16:19 davon ziehen ließen. Selbst die darauf folgende Auszeit von Trainer David Cordas brachte nicht den erhofften Effekt. Immer wieder verrannte sich der Rückraum in der Abwehrreihe der Gersthofer. Nur noch Einzelaktionen führten zu Torerfolgen, so dass man den Gästen bis zum Schluss nicht mehr wirklich gefährlich werden konnte und man letztendlich mit 27:29 unterlag.


Es spielten:
Frederic Neu (im Tor), Michael Rothfischer (3), Nico Mühlbacher (1), Andre Jean-Patrick (0), Reiter Alexander (1), Cordas David (1), Pieniack Sebastian (6), Hamp Sebastian (1), Marcantonio Fabio (6), Elseberg Frank (4), Keller Andreas (4/1)

7-Meter: Haunstetten 4 davon 1 Tor
Gersthofen 10 davon 4 Tore

Da war nix zu holen!!!
von Goldschmidt am 04.10.2007

Am dritten Spieltag für die Bayernligareserve des TSV Haunstetten ging es zum hoch gehandelten Favoriten aus Günzburg. Die Hausherren zeigten von der ersten Spielminute an, dass sie zurecht von jedem Trainer als DER Aufsteiger gehandelt werden. Mit schnellen und variantenreichen Spielzügen überrannten sie in der Anfangsphase und auch im weiteren Spielverlauf die Abwehrreihe der Augsburger Vorstädter. Schon nach 13 Minuten musste Trainer David Cordas beim Spielstand von 10:5 die erste Auszeit nehmen. Wie schon im Spiel gegen Niederraunau zeigten die Haunstetter, dass man diese Saison kein Spiel so leicht verloren gibt. Tor um Tor kämpfte man sich in der folgenden Phase an die Hausherren heran und schaffte innerhalb von 7 Minuten den 13:12 Anschlusstreffer. Nun war es an den Gastgebern, eine Auszeit zu nehmen, um schlimmeres zu vermeiden. Dem Kraftakt sich wieder ins Spiel zurück zu kämpfen, mussten die Mannen von David Cordas allerdings bis zur Halbzeit einen hohen Tribut zollen, denn dem nun folgenden Tempohandball der Günzburger, konnte man nichts mehr entgegenstellen. Folgerichtig wurde in dieser Phase das Spiel entschieden, denn einen 8 Tore Rückstand (Halbzeitstand 24:16) würde man wohl nicht mehr aufholen können.
David Cordas machte seiner Truppe in der nun folgenden Pause nochmals Mut und forderte die Mannschaft auf, nochmals alles zu geben, um am Ende mit hoch erhobenen Kopf aus der Halle gehen zu können. Die ersten fünf Minuten konnte man auch auf dem Spielfeld erst mal wieder dem Favoriten Paroli bieten und zum Zwischenzeitlichen 28:22 verkürzen, doch dann entschieden die Hausherren endgültig das Spiel zu Ihren Gunsten und zogen auf 34:22 davon. David Cordas war schon wieder gezwungen, eine sehr frühe Auszeit zu nehmen, um seine Mannen zu einem letzten Aufbäumen anzuheizen. Die Haunstetter rissen sich nochmals zusammen und konnten bis zum Spielende mit den Gastgebern mithalten und so trennte man sich Schlussendlich mit 45:35.
Aus den Reihen der Haunstetter sind Heute besonders Nico Mühlbacher, Andreas Keller und Frank Elseberg hervorzuheben, die allein 24 der 35 Tore für die Augsburger Vorstädter erzielten.
Trainer David Cordas haderte nach dem Spiel besonders mit der Abwehrleistung seiner Mannen: "Natürlich waren die Günzburger die bessere Mannschaft auf dem Platz aber wenn man in einem BOL Spiel 35 Tore wirft, darf man einfach nicht verlieren! Wir haben in den folgenden drei spielfreien Wochen genügend Zeit, um an diesem Problem intensiv zu arbeiten."
Dieser Zeitraum ermöglicht es dem Trainer allerdings auch, zwei neue Spieler, die ab dem morgigen Training zum Kader dazustoßen werden, in die Mannschaft zu integrieren. Die Vorschusslorbeeren von David Cordas verheißen sehr viel "Mit diesen beiden Spielern werden wir auf jeden Fall in der Lage sein, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen!".
Wollen wir hoffen, dass er Recht behält und drücken Ihm die Daumen, dass die nun folgenden drei Wochen ausreichen, um die Mannschaft für das Spiel gegen Gersthofen neu zu formieren/auszurichten!!!
Zum Schluss möchten sich die Spieler von David Cordas noch bei Stefan Haslinger verabschieden, denn der Linksaußen wird ab sofort seinen Wohnsitz wegen des Studiums nach München verlegen und somit der Mannschaft nicht mehr zur Verfügung stehen. Ganz besonders Schade ist es, da bei Ihm endlich der Knoten geplatzt ist und er die Leistungen abrufen kann, die Ihm die Mannschaftsverantwortlichen seit längerem bescheinigt haben. Allerdings verliert man mit diesem Abschied vor allem einen Freund und daher hat man nach dem heutigen Spiel wohl den ein oder anderen Fan der Günzburger etwas überrascht, denn es waren die Gäste, die lauthals in der Halle gegröllt haben, während die Hausherren schon längst unter der Dusche standen ;-)

Niederaunau II : Haunstetten II (31:26)
von Goldschmidt am 02.10.2007

Am gestrigen Sonntag war für die Mannen von David Cordas nichts zu verlieren, denn mit Niederaunau II stand man einem der Geheimfavoriten der diesjährigen BOL gegenüber. Bis zur 10 Minute (5:4) konnte man recht gut mit den Hausherren mithalten. Allerdings waren die Augsburger Vorstädter in keinster weise mit Ihrer Abwehr zufrieden. Folgerichtig nutzten die Raunauer die nun folgende Abschlussschwäche der Gäste aus, um mit einfachen Toren 10:5 in Führung zu gehen. Erst nachdem die Truppe von David Cordas die Abwehr umstellte und mit Nico Mühlbacher und Jürgen Goldschmidt zwei neue Spieler brachte, bekam man deutlich mehr Struktur in den Abwehrverbund und konnte der sehr jungen Truppe aus Niederaunau Parole bieten. Mit der besser stehenden Abwehr fand auch der anfangs etwas nervös wirkende Schlussmann Frederic Neu immer besser ins Spiel und gab seinen Vordermännern die nötige Sicherheit. Tor um Tor kämpften sich die Gäste wieder heran und schafften kurz vor der Halbzeit wieder den Anschlusstreffer zum 14:13 (Halbzeitstand).
Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten Hälfte. DerBayernligareserve gelang es lediglich, die ersten fünf Minuten der mitzuhalten und brach dann förmlich ein. Es war kein Kampfgeist und auch kein Siegeswille in dieser Phase zu spüren und somit zogen die Hausherren Tor um Tor davon zwischenzeitlicher Spielstand 27:18). In der nun folgenden Auszeit konnte Trainer David Cordas seine Mannen wieder wach rütteln. Von nun an stand die Abwehr wieder sicher und die Hausherren bissen sich die Zähne in den Reihen der Haunstetter aus. Im Angriff nutze man nun wieder eiskalt die sich bietenden Chancen aus und verwandelte den ein oder anderen Konter über Frank Elseberg mit sehenswerten Treffern. Überraschenderweise konnte man in der Schlussphase wesentlich mehr Ermüdungserscheinungen in den Reihen der doch deutlich jüngeren Hausherren sehen und so schrumpfte das deutliche Polster von neun Toren bis auf vier Treffer zusammen (30:26). Der letzte Treffer der Partie blieb jedoch den Raunauern vorbehalten und somit trennte man sich in einer sehr fairen BOL Partie mit 31:26.
Nach dem Spiel herrschte in den Reihen der Gäste durchwegs sehr positive Stimmung, denn man hatte sich sehr teuer verkauft und den Hausherren alles abverlangt. Trainer David Cordas resümierte: "Letztes Jahr hätten wir nach solch deutlichen Rückständen nicht mehr ins Spiel zurück gefunden und daher bin ich mit der Leistung meiner Truppe mehr als zufrieden. Natürlich müssen wir noch mehr Stabilität in unsere Abwehr bringen, so dass wir eben keinen kurzzeitigen Einbruch erleben aber ich bin zuversichtlich, dass wir dies auch bald im Griff haben werden. Es ist ganz klar unser Ziel, diese Saison unter den ersten sechs abzuschließen und somit den Abstieg zu vermeiden. Auf einen Drahtseilakt wie letztes Jahr, als wir auf die Schützenhilfe der schwäbischen Vereine in der Landesliga angewiesen war, möchte ich mich nicht noch mal einlassen!"

Klassenerhalt perfekt gemacht!!!
von Goldschmidt am 24.04.2007

Die zweite Herrenmannschaft hat die Saison ja schon am 25.03.2007 beendet aber musste bis zum vergangenen Wochenende bangen, ob der Drittletzte Platz in der BOL zum Klassenerhalt reicht oder nicht!!! Nachdem Friedberg II am Wochenende den eigenen Verbleib in der Landesliga mit einem 32:29 Sieg über Dietmannsried sicherte, ist auch der Klassenerhalt für die Truppe von David Cordas unter Dach und Fach. Nach einer spannenden Saison hat die Zweite, trotz mehrerer Verletzungssorgen, doch noch das Ziel Klassenerhalt geschafft und wird dies gebührend am 04.05.2007 oder 05.05.2007 gefeiert!!!

Im Namen der zweiten Herrenmannschaft möchte ich mich bei allen, die uns am Kampfgericht, in der Administration oder akustisch auf den Fanrängen unterstützt ganz herzlich bedanken und hoffe, auf ähnliche Hilfe in der nächsten Saison der BOL mit den Herren II.

Sieg und Klassenerhalt (oder doch abgestiegen???)
von Jürgen Goldschmidt am 28.03.2007

Die Saison der Herren II ist vorbei aber noch ist nicht
entschieden, in welcher Liga man nächste Saison spielen wird. Nach dem wiedererwartend
hartem Arbeitssieg gegen, den bereits feststehenden, Absteiger aus Burgau
müssen die Mannen von David Cordas weiterhin zittern, ob Sie das Hauptziel "Klassenerhalt"
erreicht haben oder nicht. Der jetzt gefestigte drittletzte Tabellenplatz (zwar
hat man Punktegleichheit mit Donauwörth aber im direkten Vergleich haben die
Haunstetter die Nase vorn) hält die Option offen, weiterhin in der BOL zu
bleiben. Abhängig ist dies davon, ob am Saisonende ein schwäbischer Verein aus
der Landesliga absteigt oder nicht!?

Zu dem Spiel selber muss man den Gästen aus Burgau Respekt
zollen, denn obwohl für sie nichts mehr auf dem Spiel stand, haben sie den
Hausherren das Leben ganz schön schwer gemacht. Von Beginn an entwickelte sich
ein offener Schlagabtausch, in dem sich zunächst der Favorit aus Haunstetten
leicht absetzen konnte 3:1. Allerdings war dies nur ein kurzzeitiges Fegefeuer,
denn innerhalb kürzester Zeit konnten die Gäste diesen Vorsprung wieder wettmachen
und zum 3:3 ausgleichen. Im Gegenteil zu den letzten Spielen fand die Abwehrreihe
die Hausherren nicht zusammen. Man konzentrierte sich viel zu sehr auf den
starken Rückraumschützen der Burgauer Istvan Walczer und versuchte ihm die
Laufwege abzuschneiden. Das Ergebnis dieser Versuche war jedoch, dass
Spielertrainer Bernd Appel das ein oder andere mal genau in die Lücke startete,
die der Abwehrspieler der Hausherren hinterlassen hatte. Gleichzeitig wurden im
Angriff wieder einmal zu viele Chancen ungenutzt, was dazu führte, dass die
Gäste zu schnellen Vorstößen kamen, die sie auch eiskalt verwerteten. Die
Truppe von David Cordas ließ sich mehr und mehr die Spielweise der Gäste
aufdrängen und kam somit ab dem Zwischenstand von 9:9 immer weiter ins
Hintertreffen und sah sich folgerichtig mit einem 4Tore Rückstand (10:14) konfrontiert.
Erst nachdem die linke Abwehrseite mit Peter Hurle neu besetzt und ihm die
Anweisung mitgegeben wurde, auf jeden Fall auf 6-7Meter hinten zu bleiben,
brachten die Hausherren mehr Stabilität/Sicherheit in Ihre Reihen und konnten
bis zur Halbzeit wieder auf 14:15 verkürzen.

Mit gleicher Aufstellung wie direkt vor der Halbzeit ging es
dann in die zweiten 30 Minuten. Obwohl man nun wesentlich präsenter war und dem
Spiel so langsam aber sicher seinen Stempel aufdrückte, konnte man sich nicht von
den Gegnern absetzen. Dies kam überwiegend dadurch zustande, dass man nach wie
vor ein erhebliches Manko in Sachen Chancenausnutzung aufwies. Reihenweise
scheiterten die Haunstetter frei vor dem Tor und so musste man sich bis zum zwischenzeitlichen
20:20 gedulden, ehe man den immer müder werdenden Gästen davonziehen konnte. Die
verbleibenden 10 Minuten gehörten ganz eindeutig den Hausherren, die schlussendlich
noch deutlich auf 31:26 davonziehen konnten.

Trainer David Cordas zeigte sich nach dem Spiel sehr
zufrieden und resümierte „Wir haben uns selber das Spiel schwer gemacht
aber letzt endlich konnten wir das Ruder herumreißen und den für uns so wichtigen
Sieg einfahren! Nach dem Stand der Dinge und dem Restprogramm in der Landesliga
stehen die Chancen für den Klassenerhalt gar nicht so schlecht.“

Allerdings muss David Cordas ein wenig Arbeit in den
zukünftigen Kader investieren, denn Martin Scholz hat am vergangenen Wochenende
sein letztes Spiel bestritten und möchte sich aus dem „aktiven Dienst“
zurückziehen. Trotz seiner 44 Jahre war er ein Aktivposten auf der linken Seite
und wird nächstes Jahr schmerzlich vermisst werden. Andererseits hofft die 2te
Männermannschaft, dass man mit ihm einen weiteren treuen Fan für Heimspieltage
gewonnen hat!!!

Neben Martin Scholz wird man auch die große Lücke im
Rückraum hinter Philipp Schaffner füllen müssen, denn dieser wird (verständlicherweise)
versuchen, den Schritt zurück in die erste Männermannschaft zu schaffen. Den
Reiz der Bayernliga verstehen die Verantwortlichen der zweiten Herren voll und
ganz und drücken Philipp die Daumen, den Sprung zu schaffen. Sollte er es
jedoch wiedererwartend nicht schaffen, ist er jederzeit herzlich in der zweiten
Mannschaft willkommen!!!

Knapp an der Sensation vorbeigerutscht!!
von Goldschmidt am 21.03.2007

Mit 30:28 verlor man am vergangenen Samstag in Günzburg gegen den klaren Favoriten. Im Nachhinein muss man sagen, dass mehr möglich war, denn gerade in der Anfangsphase verpassten es die Mannen von David Cordas davon zu ziehen. Die Abwehrreihe der Haunstetter stand von Anfang an sehr geordnet, so dass die Günzburger das ein oder andere mal dazu gezwungen waren, nahezu unvorbereitet aus dem Rückraum drauf zu halten. Nach 7 Spielminuten hatten die Hausherren lediglich ein Tor auf der Guthabenseite, was eigentlich schon reichen sollte, um sich ein schönes Polster zu erarbeiten aber die Gäste scheiterten in der Anfangsphase am Günzburger Torhütter beziehungsweise an den eigenen Nerven. Sage und Schreibe fünf 100%ige wurden versiebt, indem man frei werfend den Torhüter abschoss (der schon auf dem Weg nach unten war) oder am Tor vorbeilupfte. Somit konnten die Zuschauer und die Trainer, nach den vorhin erwähnten 7 Minuten, den für ein Handballspiel ungewöhnlichen Spielstand von 1:1 betrachten. Die Gastgeber fanden als erstes eine Lösung für Ihre Torflaute, indem sie die Fehlwürfe der Gäste nutzten, um zu schnellen Tempogegenstößen überzugehen. Innerhalb von wenigen Minuten holte sich der Favorit einen beruhigenden 6 Tore Vorsprung heraus. David Cordas und Jürgen Goldschmidt reagierten mit einer Auszeit, um Ihre Truppe wieder in die Spur zu bringen. Das Tempo der Angriffsbemühungen sollte etwas reduziert werden, während man schneller in die Abwehr zurückkehren muss. Außerdem sollte ab jetzt die obere Hälfte des Tores anvisiert werden, da der Günzburger Schlussmann sehr früh abtaucht. In der Folgezeit der ersten Halbzeit konnte man mit Taktik auch wieder mit dem Gastgeber mithalten und zumindest die 6 Tore Differenz stabil halten, so dass man mit einem 16:10 in die Kabine ging.
David Cordas rief seine Mannen in der Halbzeit zu mehr Engagement und Spielfreude auf, da man dringend mindestens einen Punkt benötigte, um sich die Chance auf den direkten Klassenerhalt zu wahren. Wie er es schafft, bleibt sein Geheimnis aber auch dieses mal kamen die Haunstetter aus der Kabine, um dem Gegner einen Schock zu versetzen. Innerhalb von nur 10 Minuten wurde der Vorsprung der Gastgeber auf 2 Tore verkürzt. Man stand in der Abwehr absolut sicher und brachte die Hausherren zur Verzweiflung. Würfe aus dem Rückraum wurden Reihenweise heruntergeblockt, Lücken wurden kurz vor dem Durchstoß geschlossen und für alles andere war Torhüter Roman Gulde zuständig. Im Angriff traf in dieser Phase vor allem Oldie Martin Scholz von rechts außen nach belieben. Die Günzburger Fans in der Halle wurden immer stiller, den sie mussten mit ansehen, wie der Tabellenzweite dem potentiellen Absteiger in fast allen Bereichen unterlegen war. Der Sieg schien zum greifen nah aber genau in diesem Moment hatten die ansonsten sehr guten Schiedsrichter mit drei aufeinander folgenden Szenen die Entscheidung zugunsten der favorisierten Gastgeber entschieden. Die erste Fehlentscheidung lief im Angriff der Haunstetter, als Michael Rothfischer bei einer Kreuzbewegung so heftig von hinten am rechten Arm gezogen wurde, dass es ihn herumriss und er dabei den Ball verlor. Die Schiedsrichter wollten schon pfeifen, als sie zu Recht auf Vorteil erkannten, da Alexander Reiter den Ball aufnahm und weiterspielen wollte. Bei dieser Aktion wurde er gefoult und nun erfolgte der Pfiff. Jedoch blieb die erwartete zwei Minuten Strafe für das vorherige Foul an Michael Rothfischer ungeahndet. Im Gegenzug warfen die Günzburger ein Tor und nun folgte die zweite sehr unglückliche Aktion der Schiedsrichter. Torhüter Roman Gulde warf den Ball zu dem an Anspielpunkt stehenden Alexander Reiter, um ein schnelles Anspiel zu ermöglichen. Die Flugbahn war jedoch etwas zu hoch, so dass Alexander Reiter nur mit den Fingerspitzen an den Ball kam und ihn nicht unter Kontrolle brachte. Der Ball sprang weiter Richtung der Günzburger Abwehr. Allerdings wurde dieses Ungeschick von einem Pfiff begleitet, der das Spiel freigab. Wie versteinert sahen die Haunstetter, vollkommen ungläubig, den Schiedsrichter an, während ein Günzburger Spieler den Ball aufnahm und den nächsten Angriff einleitete. Dieser Angriff führte nicht direkt zum Erfolg, da die Gäste rechtzeitig aus Ihrer Erstarrung erwachten und sich in die Abwehrformation zurückzogen. Allerdings wurde in diesem Angriff noch Philipp Schaffner für ein "Abwehr durch den Kreis" (obwohl er den Gegner frontal aufgenommen hatte und in der weiteren Handlung mit ihm in den Kreis getreten ist) zu zwei Minuten auf die Bank geschickt ? was die dritte Entscheidung zu ungunsten der Mannen von David Cordas war. Die Günzburger nutzten diese Zeitstrafe, um wieder auf 4 Tore davon zu ziehen. Im weiteren Spielverlauf waren immer noch die Gäste die bessere Truppe aber die Hausherren spielten ihre Angriffe geschickt in voller Länge aus und konnten somit einen zwei Tore Vorsprung (30:28) über die Zeit retten.
David Cordas war aber mit der Leistung seines Teams hochzufrieden und bilanzierte zum Schluss: "Zum ersten mal seit längerem sind die Günzburger wieder in Bestbesetzung angetreten und das war bitter nötig, den wir haben Heute mächtig Druck gemacht. Schade ist nur, dass so eine Leistung nicht belohnt wird und der Spielverlauf von zwei, drei unglücklichen Entscheidungen beeinflusst wird." "Wir können jetzt nur noch darauf bauen, den drittletzten Tabellenplatz im nächsten/letzten Spiel der Saison zu sichern und auf Schützenhilfe in der Landesliga zu hoffen!!!"
Dieser letzte Kommentar zielt darauf, dass nur dann 3 Teams aus der BOL absteigen, wenn mindestens ein schwäbischer Verein aus der Landesliga in die BOL absteigt. Zum aktuellen Zeitpunkt würde kein schwäbisches Team aus der Landesliga absteigen aber dort stehen noch 4 Spieltage an und mit Kissing, Friedberg, Göggingen und Schwabmünchen befinden sich vier schwäbische Mannschaften immer noch im Abstiegskampf. Bei der Konstellation, dass nur Göggingen absteigt, gibt es womöglich sogar noch ein Relegationsspiel zwischen dem Drittletzten der BOL und dem 4ten der Bezirksliga, da dann Göggingen II nicht aufsteigen kann.
Allerdings muss man erstmal am kommenden Sonntag gegen Burgau gewinnen und gleichzeitig darauf hoffen, dass Dasing gegen Donauwörth gewinnt (im direkten Vergleich wäre man dann vor Donauwörth).

Die Hoffnung stirbt zuletzt
von Goldschmidt am 07.03.2007

Unter diesem Motto hat die Truppe von David Cordas am Wochenende zwei weitere Punkte eingeheimst. Mit den Gästen aus Wertingen stand man einem direkten Tabellennachbar gegenüber, der sich wohl schon sicher ist, den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu haben. Lediglich in den ersten 5 Minuten konnten die Mannen von Udo Mesch aufzeigen, dass sie 3 Punkte vor den Haunstettern liegen. Aus einer vorgezogenen Abwehrformation heraus provozierten die Wertinger, zu Beginn des Spieles, den ein oder anderen Fehlpass in den Reihen der Hausherren und gingen folgerichtig mit 3:1 in Führung.
Erst mit der Einwechslung von Philipp Schaffner kam mehr Ordnung und Ruhe in die Angriffsbemühungen der Gastgeber und man konnte Tor um Tor aufholen (4:4). Die nächsten 10 Minuten gestaltete sich das Spiel sehroffen: Haunstetten ging um ein Tor in Führung um im Gegenzug den Ausgleich eingeschenkt zu bekommen. Erst beim Spielstand von 11:10 konnte man sich ein wenig absetzen und einen drei Tore Vorsprung erarbeiten, der bis zur Halbzeit (16:13) hielt.
Die Ansprache von Trainer David in der Pause scheint wieder einmal gefruchtet zu haben, denn in kürzester Zeit überrannte man die Gäste buchstäblich und zog auf 20:14 davon. Der ein oder andere Spieler auf der Bank fühlte sich an das Spiel vor einer Woche gegen Gersthofen erinnert und man konnte Aussagen wie "Hoffentlich läuft es nicht wieder so wie gegen Gersthofen" oder "Wartet´s nur ab, gleich geht´s den Bach runter" hören. Es kam wie es kommen musste, mit einem mal waren Spielwitz, -übersicht und Cleverness wie weggeblasen. Hektik, Fehlpässe, Stürmerfouls und Unkonzentriertheiten führten dazu, dass man 4 Angriffe in Folge ohne Torerfolg abschloss und somit die Wertinger auf 3 Tore herankommen lies (21:18). Schon in der 37 Minute mussten daher die Verantwortlichen der Gastgeber eine Auszeit nehmen, um wieder zur Ordnung zu mahnen. Vor allem die unnötige Hektik wurde betont, denn nur die Wertinger konnten daran interessiert sein, dass die Haunstetter ihre Angriffe so schnell wie möglich abschlossen. Die deutlichen Worte wurden gehört und man schaltete in Sachen Tempo wieder einen Gang zurück. Der Vorsprung konnte in der Folgezeit konstant bei 3-5 Toren gehalten werden. Je mehr es dem Ende des Spieles zuging umso mehr merkte man, dass den Gästen die Luft ausging und somit konnten die Hausherren einen letztlich ungefährdeten 33:28 Erfolg verbuchen.
Was genau dieser Sieg wert ist, wird sich in den folgenden Wochen herausstellen. Am kommenden Wochenende hat die Truppe von David Cordas erstmal spielfrei, während die Konkurrenz das ein oder andere 4-Punkte Spiel zu absolvieren hat (Gersthofen : Burgau, Donauwörth : Niederraunau II). Allerdings wartet die Woche darauf kein geringerer Gegner als der Tabellenzweite Günzburg darauf, die Landesliga Reserve aus Haunstetten willkommen zu heißen. Wenn man sich noch irgendwie Hoffnungen machen will, die Liga zu halten, so muss man die Sensation schaffen und zwei Punkte aus Günzburg mit nach Hause bringen.
Es spielten: Roman Gulde (im Tor), Sebastian Hamp, Peter Hurle (1), Alexander Reiter (2), David Cordas (4), Michael Rothfischer (2), Frank Elseberg (9/2), Stefan Haslinger (1), Jürgen Schwindt (3), Nico Mühlbacher (1), Philipp Schaffner (8), Martin Scholz (2)

Wichtiger Sieg gegen den Abstieg
von Goldschmidt am 14.02.2007

Am Sonntag konnte die zweite Herrenmannschaft einen weiteren Sieg im Kampf um den Klassenerhalt verbuchen. Der favorisierte Gast aus Lauingen konnte lediglich in den ersten Spielminuten mit den fulminant aufspielenden Gastgebern mithalten. Die Lauinger sind sicher in der Tabellenmitte platziert und konnten es sich daher leisten, am Abend zuvor ausgiebig Fasching zu feiern. Die Mannen von David Cordas nutzten diese Möglichkeit aus, um einen ungefährdeten Sieg einzufahren. Wer hätte gedacht, dass die Lauinger das Spiel nur bis zum 4:4 offen gestalten konnten, den ab dem Treffer zum 5:4 sollten die Hausherren die Führung nicht mehr hergeben. Grundstein dieses klaren Sieges war wieder einmal das Abwehrbollwerk um David Cordas und Andreas Keller. Im Angriff schloss man zu Beginn des Spieles oftmals zu überhastet ab, so dass es gut 13 Minuten dauerte, bis man die Gäste auch zählbar klar dominierte. Andreas Keller war in dieser Phase des Spieles der auffälligste Akteur auf dem Platz. In der Abwehr nahezu unüberwindbar und im Angriff mit schönen Stemm- und Hüftwürfen sehr erfolgreich. Dies sahen auch die Gäste so und daher gab es ab der 18 Minute eine Manndeckung, die kurzzeitig die Angriffsbemühungen der Hausherren zum stocken brachte. Folgerichtig schafften es die Gäste nochmals auf ein Tor heranzukommen (11:10). Nun übernahmen andere Spieler wie Alexander Reiter, Frank Elseberg und Phillip Schaffner in den Reihen der Haunstetter die Verantwortung und zeigten der Truppe aus Lauingen die Grenzen auf. In einem unnachahmlichen Zwischenspurt entschied man das Spiel in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte zugunsten der Hausherren. Roman Gulde und seine Vorderleute ließen im letzten Drittel der ersten Hälfte nur ein einziges Tor zu, während der Lauinger Schlussmann 7-mal hinter sich greifen musste (Halbzeitstand 18:11). Die zweite Hälfte begann die ersten 15 Minuten mit der gleichen Formation, wie die erste Hälfte endete und dementsprechend zog man Tor um Tor davon. Zwischenzeitlich führte man mit 12 Toren Vorsprung. Die Stimmung in der Mannschaft stimmt, dies konnte man unter anderem auch daran erkennen, dass es kein Widerwort gab, als in den letzten 10-15Minuten die derzeitige zweite Garde durchgehend spielte. So kam jeder zu seinen Spielanteilen, was die Lauinger ihrerseits ausnutzten, um letztendlich auf 8 Tore heranzukommen (Schlussstand 33:25). Zu erwähnen ist noch, dass Torhüter Roman Gulde darauf verdonnert wurde für die noch ausstehenden Spiele seine Freundin mitzubringen, da sich dies sehr positiv auf seine Kontergegenstoßpässe auswirkt.

Trainer David Cordas war nach dem Spiel absolut zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge und kommentierte das Spiel mit "Heute hat einfach alles gepasst!!! Wenn wir diesen Kader weiterhin so aufstellen können, werden wir uns nicht darauf verlassen müssen, wer aus der Landesliga absteigt." Die erste Siegesserie in dieser Saison sollte genug Auftrieb geben, um am 24.02.2007 ab 19:15Uhr (nach der Faschingspause) beim nächsten "Endspiel" in Gersthofen, die Scharte vom Hinspiel wettzumachen.

Perfekter Sonntag!!!
von Goldschmidt am 06.02.2007

Die Partie der BOL Herren zwischen Donauwörth und Haunstetten II wurde von 17:00Uhr auf 15:00Uhr vor verlegt, damit man im Anschluss noch gemeinsam das Handball WM-Endspiel verfolgen konnte. Nach einem schwer erkämpften Auswärtssieg konnte dann umso ausgelassener der dritte Handball Weltmeistertitel gefeiert werden!!!

Aufgrund der Zugänge von Philipp Schaffner, Andreas Keller und Nico Mühlbacher ist man mit großen Erwartungen nach Donauwörth gereist. Doch die Donauwörther Truppe um den neuen Coach Clemens Haas war sehr gut auf dieses Spiel eingestellt worden und dominierte in den Anfangsminuten das Spielgeschehen. Eh man sich versah liefen die Mannen von David Cordas einem 3 Tore Rückstand (3:0) hinterher, an dem man extrem lang zu knabbern hatte. Immer wieder fanden die Donauwörther eine Lücke in der Abwehr der Augsburger Vorstädter, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig aufeinander abgestimmt war. Mit der Einwechslung von Andreas Keller auf der Abwehrmittelposition kam dann endlich mehr Sicherheit in die Reihen der Gäste. Außerdem kam zeitgleich Philipp Schaffner zu seinem ersten Einsatz. Vor allem im Angriff setzte dieser schöne Akzente und war das ganze Spiel über seinen Gegenspielern klar überlegen. Mit der Einwechslung von Nico Mühlbacher auf die Linksaußenposition kam auch der dritte "Neuzugang" recht früh dazu, seine Qualitäten unter Beweis zu stellen. Nach 12 Minuten konnte man erstmals einen Anschlusstreffer zum 6:5 erzielen. Unglücklicherweise traf man in den zwei nachfolgenden Angriffen nur die Torlatte, so dass die Gastgeber Ihren Vorsprung wieder auf drei Tore (9:6) ausbauen konnten. Allerdings waren von nun an die Haunstetter diejenigen, die etwas mehr Spielanteile auf Ihrer Seite hatten, so dass man sich bis zur Halbzeit auf ein Unentschieden (12:12) herankämpfen konnte.

Die Halbzeitansprache von Trainer David Cordas scheint gefruchtet zu haben, denn innerhalb von 15 Minuten konnte man sich einen 4 Tore Vorsprung (20:16) erarbeiten und das Spiel zu diesem Zeitpunkt klar dominieren. Ein Sonderlob sollte auch noch an David Cordas ausgesprochen werden, da dieser den Kasten der Haunstetter zwei Minuten blitzeblank hielt, als Torhüter Roman Gulde eine Zeitstrafe auf der Bank absitzen musste. Symptomatisch für den bisherigen Saisonverlauf war die Tatsache, dass man sich selber wieder in arge Schwierigkeiten brachte, als die Mannschaftsverantwortlichen in der 48 Minute eine Zeitstrafe für einen Wechselfehler verursachten. Zu allem Überfluss bekam man gleichzeitig auch noch eine weitere Zeitstrafe aufgebrummt, so dass die Donauwörther eine Zwei-Mann-Überzahl Chance bekamen, um wieder den Anschluss zu finden. Diese Gelegenheit ließen sich die Gastgeber nicht nehmen und erzielten binnen kurzer Zeit den 20:20 Ausgleich. Es wäre wohl eine ganz enge Geschichte geworden, wären die Donauwörther dabei geblieben, sich auf das Handballspiel zu konzentrieren. Während die Truppe von David Cordas das ganze Spiel über sehr diszipliniert agierte haderte der ein oder andere Spieler der Gastgeber, vor allem gegen Ende der Partie, immer mehr mit der Leistung der Schiedsrichter. Die daraus resultierende Überzahlsituation nutzten die Haunstetter eiskalt aus und zogen wieder auf 25:21 davon. Bei nur noch verbleibenden 4 Minuten Spielzeit war dies schon die Vorentscheidung. Der Widerstand der Donauwörther war gebrochen und die Augsburger Vorstädter konnten Ihren ersten Sieg in der Rückrunde (26:23) verbuchen.

"Es war ein starkes Stück Arbeit heute zu gewinnen,denn Donauwörth hat bei weitem besser gespielt, als wir es erwartet haben" so das erste Fazit von David Cordas kurz nach dem Spiel. Weiter sagte er: "Man kann unserer Mannschaft nur gratulieren, denn zum ersten mal in dieser Saison konnte das Potential, das in der Mannschaft steckt, über 60 Minuten gehalten werden. Wenn wir in den verbleibenden 5 Partien weiterhin so diszipliniert spielen und als Mannschaft auftreten, ist noch alles möglich!!!"

Altstar erteilt Absage
von Goldschmidt am 02.02.2007

Einen herben Dämpfer musste die zweite Herrenmannschaft diese Woche einstecken. Es sollte eigentlich das "come back des Jahres 2007" werden aber Altstar Herbert Vornehm erteilte Trainer David Cordas zu Beginn der Woche eine Absage für das Spiel am Wochenende gegen Donauwörth.

Nichts desto trotz können die Mannen um David Cordas zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben schauen, denn ab sofort werden Andreas Keller, Philipp Schaffner und Nico Mühlbacher in das Spielgeschehen eingreifen und die Mannschaft verstärken. Mit Andreas Keller und Phillip Schaffner hat man zwei Spieler gewonnen, die schon reichlich Erfahrung auf Landesliganiveau gesammelt haben aber auch Nico Mühlbacher konnte im gestrigen Vorbereitungsspiel gegen Göggingen II mit gelungenen Aktionen überzeugen. Sehr wichtig war auch die Erkenntnis, dass sich die Spieler charakterlich sehr gut in die Mannschaft eingefügt haben und somit nicht zu befürchten ist, dass die mannschaftliche Geschlossenheit darunter leidet.

Bei derzeit 7 Punkten Rückstand auf den sicheren Nichtabstiegsplatz ist diese Verstärkung auch bitter nötig, denn es stehen nur noch 6 Spiele (12 Punkte) in dieser Saison aus. Mit einem Sieg am Wochenende könnte man an Donauwörth vorbeiziehen und sich auf den drittletzten Tabellenplatz verbessern. Sofern am Saisonende kein schwäbischer Verein aus der Landesliga in die BOL absteigen würde, wäre mit diesem Tabellenplatz schon das Ziel "Klassenerhalt" geschafft.

Trainer David Cordas möchte sich allerdings nicht auf solche Spekulationen einlassen und hat somit die Meßlatte sehr hoch angesetzt "Es stehen jetzt noch sechs Endspiele an und wir müssen mindestens fünf davon gewinnen!!! Es wird hart, einen solchen Kraftakt zu vollbringen aber wenn jeder Spieler von nun an 100% gibt und seine eigenen Interessen hinter denen der Mannschaft anstellet, ist es zu schaffen!!!"

Dasing kommt mit blauem Auge davon!!!
von Goldschmidt am 16.01.2007

So mancher Zuschauer war wohl irritiert als gestern Abend zwei ?Haunstetter Mannschaften? gegeneinander antraten. Nur wer genauer hinschaute, konnte erkennen, dass es sich bei der einen Mannschaft um die Truppe aus Dasing handelt. Der klare Favorit hatte nur einen Satz Trikots (schwarz) dabei und da die Unparteiischen ebenfalls in schwarz gekleidet waren, halfen die Haunstetter kurzerhand mit den eigenen Ersatztrikots aus.

Die Verwirrung für die Zuschauer hielt an, denn es waren die Hausherren, die in Führung gingen und die klar besseren Angriffe vortrugen. Nach fünf Spielminuten stand es 4:2 und jeder erwartete sekündlich den Startschuss der Gäste ? er blieb aus! Unglaubliches spielte sich auf dem Spielfeld ab, der Tabellenvorletzte hatte den Aufstiegsaspiranten klar im Griff. Über eine überragende Abwehrleistung konnte man dem Spiel seinen Stempel aufdrücken und führte nach 15 Minuten absolut unerwartet aber hoch verdient mit 10:6. Die Gäste waren wohl schon im Entscheidungsspiel gegen Günzburg, denn sie bekamen in der ersten Hälfte kaum einen Fuß auf den Boden. In der 23 Minute gab es dann eine 2 Minuten Zeitstrafe gegen Michael Rothfischer, die den Dasingern die Möglichkeit bot, wieder ins Spiel zurück zu finden. Diese zwei Minuten reichten leider aus, um den Anschluss (12:11) zu finden und so wurden, bei einem Spielstand von 14:14, die Seiten gewechselt.

Florian Anthony, der eigentlich dieses Spiel aufgrund einer Sprunggelenkverletzung aussetzen wollte, lief sich zu Halbzeitpause warm, um seine Mannschaft zu verstärken. Er war es auch, der den Haunstettern in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit die größten Schwierigkeiten bereitete. Mit sehenswerten anspielen an den Kreis oder auf die Außenspieler konnte er seine Mannschaft innerhalb von 8 Minuten auf die Siegerstrasse führen. Im Haunstetter Lager musste etwas unternommen werden und so kam es, dass man nach den besagten 8 Minuten, bei einem Spielstand von 24:16, schon seine Auszeit für die zweite Hälfte nehmen musste. Im Anschluss konnte man den Gästen auch wieder Paroli bieten und so blieb der Abstand immer zwischen 5 und 6 Toren stabil. Zu guter letzt stand ein 33:27 Sieg für die Favoriten aus Dasing zu buche.

Es war wohl mit die Beste Saisonleistung, die die Hausherren bisher geboten haben und mit etwas mehr Glück wäre hier vielleicht ein so bitter nötiges Pünktchen drin gewesen. Aber es hat nicht sollen sein und somit kamen die Dasinger mit einem blauen Auge gerade noch davon.

Für die Haunstetter Reserve wird das Eis immer dünner, denn nachdem Wertingen am Samstag gegen Donauwörth gewonnen hat, muss man mittlerweile schon 5 Punkte aufholen um ganz sicher nicht abzusteigen (Abstiegsregelung sieht je nach Konstellation 2 oder 3 Absteiger aus der BOL vor) . Die nächsten vier Spiele gegen Donauwörth, Lauingen, Gersthofen und Wertingen müssen eigentlich schon gewonnen werden, um die Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren. Am 04.02.2007 wird das erste, dieser vier Schicksalsspiele in Donauwörth ausgefochten. Die Mannschaft hofft auf kräftige Unterstützung von mitgereisten Fans, denn diese bekommen einen kleinen Leckerbissen vorgesetzt: Nach intensiven Verhandlungen ist es Heute gelungen, für dieses Spiel Andreas Keller und Altstar Herbert Vornehm (Hobbel) zu verpflichten!!!

Favorisierte Bobinger setzen sich durch
von Goldschmidt am 12.01.2007

Im ersten Spiel der Herren II nach der Weihnachtspause gab es in Bobingen leider nichts zu holen. Die erste Halbzeit gehörte eindeutig den Hausherren. Nach gerade einmal 10Minuten sahen sich die Haunstetter mit einem 7Tore Rückstand konfrontiert (10:3). Offensichtlich hatten die Bobinger Ihre Hausaufgaben besser gemacht, denn im Gegensatz zum Hinspiel war hier klar zu erkennen, welche Mannschaft auf Platz 3 steht und welche Mannschaft um den Klassenerhalt kämpft. Lediglich Alexander Reiter war in der Lage Akzente für die Gäste zu setzen. Immer wieder konnten die Hausherren Ihren Kreisspieler mit schönen Anspielen bedienen oder aus dem Rückraum frei durch die Haunstetter Abwehrreihen spazieren.

Wieder einmal bekam das Spiel der Haunstetter erst mit der Einwechslung des Spielertrainers David Cordas den entsprechenden Halt, um sich mit den spielfreudigen Bobingern zu messen. Und so blieb es bis zur Halbzeit bei einem 7Tore Rückstand (19:12).

Die zahlreichen Bobinger Fans waren begeistert von Ihrer Mannschaft, doch innerhalb der ersten 15Minuten der zweiten Halbzeit verstummten diese Freudengesänge immer weiter. Der Abstiegskandidat spielte auf einmal den besseren Handball und kämpfte sich zurecht Tor um Tor heran. Die Abwehr, auf die David Cordas schon die ganze Saison über den Schwerpunkt legt, stand wie eine eins und sorgte dadurch immer wieder für die Möglichkeit auf sehenswerte schnelle Angriffe. Man stand kurz davor eine kleine Sensation zu erleben, als eine zwei Minuten Strafe gegen Alexander Reiter in der 45 Minute, bei einem Spielstand von 21:19, das Schicksaal des Spieles besiegelte. Es war eine sehr unglücklich Situation, da die Bobinger zuvor für die gleiche Aktion 3 mal in Folge nur mündlich verwarnt wurden. Nichts desto trotz muss man den beiden Unparteiischen eine sehr gute und faire Leistung zusprechen. Durch die nominale Überzahl auf dem Feld, fanden die Bobinger wieder zu Ihrem Spiel zurück und konnten innerhalb der zwei Minuten auf 24:19 davonziehen. Den Haunstettern gelang es in der Folgezeit nicht mehr, sich nochmals aufzurappeln und so plätscherten die letzten 10 Minuten nur so dahin. Der Endstand von 30:24 fiel vielleicht, auf Grund der starken Anfangsphase in der zweiten Halbzeit, etwas zu hoch aus aber nichts desto trotz war es ein verdienter Sieg der Hausherren, die vor allem in der ersten Hälfte den Grundstein für die zwei Punkte legten.



Aus der Haunstetter Mannschaft sind wieder einmal Frank Elseberg und Alexander Reiter hervorzuheben, die mit jeweils 6 Treffern glänzen konnten. Am Sonntag den 14.01.2007 um 18 Uhr geht die Operation Klassenerhalt, in eigener Halle, dann schon wieder weiter. Allerdings rechnet man sich gegen die klar favorisierte Truppe aus Dasing nicht wirklich eine Chance aus aber wer weiß, vielleicht gibt es ja doch ein kleines Handballwunder.

Klarer Sieg im Kellerduell
von Goldschmidt am 05.12.2006

Mit 20:26 setzten sich die Herren II im Kellerduell der BOL beim TSV Burgau durch und halten somit, nach Abschluss der Hinrunde, den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze!!!
In der Anfangsphase gab es ein zurückhaltendes Abtasten der beiden Kontrahenten, denn schon vor Beginn des Spieles war klar, dass nur der Sieger seine Chancen auf den Klassenerhalt wahren konnte. Sehr zögerliche Angriffsversuche und eine spürbare Nervosität beherrschten in dieser Phase das Spielfeld und so kam es, dass es nach 10 Minuten nur 2:2 stand. Doch urplötzlich platzte der Knoten bei den Haunstettern. Mit sehenswerten Stoßbewegungen konnte immer wieder ein Spieler frei durch die Burgauer Abwehrreihe marschieren und verwerten. Innerhalb von nur 5 Minuten konnte ein 5 Tore Vorsprung erkämpft werden (4:9). Man hatte den Gegner klar im Griff, der sich nur gelegentlich mit Einzelaktionen in Szene setzen konnte. Mit 8:15 wurden die Seiten gewechselt.
HEY, AUFWACHEN!!! Anscheinend waren sich die Augsburger Vorstädter des Sieges schon zu sicher, denn eh sie sich versahen, war der klare 7 Tore Vorsprung auf zwei geschrumpft. Nahezu im Alleingang schoss Istvan Walczer seine Mannschaft wieder ins Spiel. Er nutzte ein Abstimmungsproblem in der Haunstetter Abwehr eiskalt aus. Trainer David Cordas reagierte und wechselte sich selbst ein, was der Defensive wieder den nötigen Rückhalt gab. Von diesem Moment an war die Souveränität der ersten Halbzeit wieder gewonnen. Es wurde wieder sehenswerter Handball in den Reihen der Haunstetter gespielt und im Nu hatte man das 13:15 in ein 14:20 ausgebaut. Ab dem Zeitpunkt war der letzte Wille zum Widerstand in den Reihen der Burgauer gebrochen und man konnte den ersten Auswärtssieg der Saison einfahren (Endstand 20:26).
Hervorzuheben ist wieder einmal Roman Gunde, der bisher eine überragende Saison im Tor der Haunstetter spielt. Neben Ihm war wohl Frank Elseberg mit 9 Treffern der Hauptgarant für diesen Sieg. Wobei sich Trainer David Cordas schwer tat, jemanden hervorzuheben, denn eigentlich war die Mannschaft Heute der Star auf dem Platz.
Mit diesem Sieg im Rücken geht es nächste Woche nach Ichenhausen, wo man im Hinspiel ein Unentschieden erzielen konnte. Mit einem Schmunzeln im Gesicht sagte Trainer David Cordas: "Ichenhausen soll schon mal ein Weihnachtsschleifchen um unsere zwei Punkte wickeln!!!"

An der Reißleine gezogen
von Hobbel am 07.11.2006

Haunstetter Landesliga-Handballerinnen beenden Negativserie

(hv). Nach zuletzt zwei deprimierenden Niederlagen gegen Kempten und Marktoberdorf haben die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten jetzt die Notbremse gezogen. Im Heimspiel gegen den VfL Leipheim, einen weiteren Abstiegkonkurrenten, gelang den Rot-Weißen mit dem 20:17 (10:7) endlich wieder ein Sieg, wodurch zumindest vorerst ein weiteres Abrutschen verhindert werden konnte. Fast spiegelbildlich zu den letzten verkorksten Auftritten verlief die Heimpartie gegen die Donaustädter: trotz klarer spielerischer Überlegenheit und zwischenzeitlicher 5-Tore-Führung verlor man wieder Nerven und Sicherheit und brachte einen schwachen Gegner ins Spiel. 6:1 hieß es diesmal nach einer Viertelstunde und jeder Zuseher fragte sich, wie diese Leipheimer bei einem derartigen Fehlerfestival noch zu Toren kommen sollten. Aber wieder einmal sorgten die Einheimischen dafür, übertrafen sich im Auslassen von weiteren guten Einschußmöglichkeiten und waren viel zu bequem in der Rückwärtsbewegung. Wenigstens konnte bis zur Pause ein knappes 10:7 mitgenommen werden. Aber selbst ein 13:8 in der 35.Minute und wenig später das 16:10 sollte keine Beruhigung ins TSV-Spiel bringen. Immer wieder vertendelte man den Ball und stand sich in der Laufarbeit oft genug selbst im Weg. So konnte Leipheim den zweiten Durchgang tatsächlich ausgeglichen gestalten, was vor allem Torsteherin Josselyn Rock sauer aufstieß: " Da muß einfach mehr dabei herausspringen. Wenn wir uns gegen solche Gegner schon so anstellen, heißt es gegen bessere "Gute Nacht" ." Ein mit Sicherheit stärkerer Kontrahent wartet auf die Rot-Weißen bereits am Samstag bei der HSG Würm-Mitte (18.15 Uhr).
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (6/5), Dickl, Bartsch (je 3), Atzenbeck, Wengenmeir, Riedel (je 2), Rülke, Lutter (je 1), Sedlmeyr, Metzler, Haslinger.
Ergebnisse: Männer 2 : Gersthofen 27:29, weibliche A-Jugend : Stein 21:41.

Männer 2 verlieren in Dasing
von Goldschmidt am 23.10.2006

„Da war nix zu holen!“ So lautete das Résumé der 2.Herrenmannschaft nach dem 4.Spieltag in Dasing. Nach den bisher gezeigten Leistungen konnte man mit der Erwartung nach Dasing fahren, dass man hier nicht hoffnungslos untergeht. Zuletzt war es immer die Schlussphase, in der die entsprechende Cleverness gefehlt hat, um für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Doch hier stand man einem Gegner gegenüber, dem man lediglich 15 Minuten in der ersten und 10 Minuten in der zweiten Halbzeit das Wasser reichen konnte. Neben der bereits bekannten Schwäche in der Chancenauswertung kam in diesem Spiel noch eine eher desolate Abwehrleistung hinzu. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass man mit der Dasinger Truppe einem Topfavoriten für den Titelgewinn gegenüberstand, der dies in diesem Spiel eindrucksvoll unterstrich.
In einem insgesamt sehr fairen Spiel musste Coach David Cordas schon nach gut 10 Minuten eine Auszeit nehmen, um schlimmeres zu verhindern (Zwischenstand 8:3 für Dasing). Es scheint, dass er die passenden Worte gefunden hatte, denn es gelang, die Truppe wieder aufzurichten und sich auf 12:9 heranzukämpfen. Bis zur Halbzeit konnte man wieder mit einer ansehnlichen Leistung aufwarten, wobei die bereits erwähnte Schwäche in der Chancenauswertung einen besseren Halbzeitstand (14:9) verhinderte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit entfachten die Dasinger dann ein Feuerwerk dem man schlicht weg nicht gewachsen war. So kam es, dass man binnen kürzester Zeit mit einem 11 Tore Rückstand konfrontiert wurde. Hoch anzurechnen ist der Mannschaft, dass auch diesmal Rückgrat gezeigt wurde und man, in einem kleinen Schlussspurt, auf 9 Tore verkürzen konnte (Endstand 26:17).

Schluss endlich muss man eingestehen, dass Dasing seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Die Haunstetter hingegen, müssen dieses Spiel schnellst möglich abhacken, denn es gilt in den kommenden Wochen an die zuvor gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Mit den kommenden vier Gegnern Donauwörth, Lauingen, Gersthofen und Wertingen sieht man sich auch wieder Mannschaften gegenüber, denen man Punkte stehlen kann und muss, will man den Klassenerhalt schaffen.

Handballerinnen enttäuschen
von Hobbel am 17.10.2006

TSV Haunstetten nur mit Remis gegen Friedberg

(hv). Im Landesliga-Lokalderby kam die 2.Handball-Frauenmannschaft des TSV Haunstetten in eigener Halle nicht über ein 17:17 (4:8)-Unentschieden gegen den TSV Friedberg hinaus und bot dabei über weite Strecken der Partie eine enttäuschende Leistung. Überhaupt bekamen rund 100 Zuseher nur Handball-Magerkost in der Albert-Loderer-Halle zu sehen, da sich beide Teams in der Produktion von Fehlleistungen scheinbar übertreffen wollten. Dabei bekam der TSV nach unsäglichen 20 Minuten die Begegnung mit dem 4:2 scheinbar in den Griff. Was jedoch in Folge geschah, war laut Coach Vornehm „unterirdisch“: bis zur Pause und fünf Minuten später gelang den Einheimischen kein einziger Torerfolg, zumal auch sämtliche Angriffsbemühungen an Drucklosigkeit kaun zu überbieten waren. Friedberg führte jetzt 10:4 und war bis dato achtmal mit einfachen Kontertoren erfolgreich. Selbst als man nach verstärkter Konzentration beim 10:12 in der 45.Minute wieder Kontakt gefunden hatte, wurde dieser wieder leichtfertig verschenkt, und den Gästen keine acht Zeigerumdrehungen später beim 11:17 die Auseinandersetzung praktisch kampflos in die Hände gelegt. Diese nahmen jedoch zur allgemeinen Überraschung das eigentlich schmackhafte Angebot nicht an, erzielten jetzt selbst in der verbleibenden Viertelstunde keinen weiteren Treffer und hatten kurz vor Schluß beim 17:17 sogar noch 35 Sekunden Ballbesitz der Rot-Weißen zu überstehen. In der allgemeinen Verwirrung gelang Haunstetten gerechterweise kein vernünftiger Wurf mehr, so dass sich beide Teamverantwortlichen am Ende kopfschüttelnd verabschieden mußten.
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (4/3), Haslinger, Dickl (je 4), Pieniack (2), Rülke, Metzler, Lutter (je 1), Atzenbeck, Wengenmeir, Bartsch, Kern.
Wiedergutmachung gelang der weiblichen A-Jugend in der Bayernliga nach der deprimierenden Auftaktniederlage in Nürnberg. Die Völker-Truppe bot diesmal eine tadellose Leistung und bezwang die favorisierte HSG Würm-Mitte mit 27:21, was in erster Linie ein Verdienst der starken Susi Fischer im TSV-Gehäuse war.
Pech hatte dagegen erneut die 2.Männermannschaft in der Bezirksoberliga beim 27:29 gegen Tabellenführer Bobingen. Hier haderte Coach Cordas trotz der zahlreichen Tore mit dem Abschlussverhalten seiner Burschen: „Wir haben mindestens noch zehn „Hundertprozentige“ in den Sand gestzt.“
Weitere Ergebnisse: weibliche B-Jugend – Vöhringen 18:11, männliche B-Jugend – Wittislingen 14:26, männliche C-Jugend – Wertingen 41:15.

A-Jugend kommt unter die Räder
von Hobbel am 03.10.2006

TSV Haunstetten verliert in Nürnberg 14:29

(hv). Keinerlei Gewinnchance hatte die weibliche Handball-Bayernliga-A-Jugend des TSV Haunstetten zum Punktspielauftakt beim 1.FC Nürnberg. Die Truppe von Markus Völker mußte beim Titelanwärter eine herbe 14:29 (9:13)-Niederlage einstecken und erlebte dabei eine Handball-Demonstration der Gastgeber, daß ihnen Hören und Sehen verging. Dabei sah es im ersten Durchgang durchaus vielversprechend für die Rot-Weißen aus, als man bis zur 20.Minute voll dagegenhielt und überraschend mit 9:7 in Front lag. Was dann allerings in den folgenden 25 Minuten passierte, konnte wohl keiner auf TSV-Seite so richtig erklären. Haunstetten gelang in dieser Phase überhaupt nichts mehr, und die Einheimischen spielten sich förmlich in einen Rausch, welcher im 15:0 (!)-Zwischenstand mündete. Ab diesem Zeitpunkt war die TSV-Moral komplett am Boden und Coach Völker nahm den Ausgang relativ gelassen: „Wenigstens können wir das als Anschauungsunterricht im modernen Konterspiel verwenden.“ Besser machte es da die weibliche C-Jugend in ihrer Bayernliga-Premiere: die Mädels von Gabi Irmler gewannen trotz zwischenzeitlicher Probleme mit 23:18 gegen den TSV Herrsching.
Und während die beiden Landesliga-Mannschaften des TSV spielfrei waren, gelang der 2.Männermannschaft in der Bezirksoberliga beinahe die zweite Überraschung: beim Titelanwärter Niederaunau II hielt man super mit und hatte kurz vor Schluß sogar die Chance zum Ausgleich. Das unglückliche 24:25 läßt Trainer Cordas trotzdem optimistisch in die Heimpartie gegen Tabellenführer Bobingen (Sonntag, 12.30 Uhr, AL-Halle) gehen. Im Anschluß erwartet die 2.Frauenmannschaft in der Landesliga den TSV Friedberg (14.30 Uhr) und die 1.Männermannschaft hat in ihrem zweiten Auftritt ebenfalls ein Heimspiel vor sich, Gegner ist Aufsteiger Friedberg II (16.30 Uhr).
Weitere Ergebnisse: Silheim – weibliche B-Jugend 13:25, Mering – männliche B-Jugend 25:17, Schwabmünchen – männliche C-Jugend 29:26.

Starke Heimauftritte der Haunstetter Handballteams
von Hobbel am 26.09.2006

Alle 7 Mannschaften ohne Niederlage

(hv). Nahezu komplett erfreute Gesichter gab es am vergangenen Wochenende bei den Hanballer/-innen des TSV Haunstetten in heimischer Albert-Loderer-Halle zu sehen. Alle sieben Teams konnten dabei mindestens einen Zähler verbuchen, was Appetit auf die kommenden Auftritte macht. Neben dem Punktgewinn der 1.Frauenmannschaft (20:20 gegen Nürnberg II) und dem Kantersieg der Männer (33:19 über Kissing) stand die Saisonpremiere der 2.Frauenmannschaft in der Landesliga gegen dem VfL Günzburg im Blickpunkt. Das nahezu völlig neuformierte Team von Trainer Vornehm hatte im Vorfeld mit mehreren Ausfällen zu kämpfen und somit erst zum Auftakt die ersehnte Standortbestimmung. Und diese fiel erwartungsgemäß mit Licht und Schatten aus. Die Gäste aus Günzburg erwiesen sich wieder als äußerst unangenehm und hielten von Beginn an voll dagegen. Denn während die Einheimischen ihre Angriffsversuche oft überhastet und unkonzentriert abschlossen, agierten die Donaustädter um einiges ruhiger und besonnener und ließen sich mit der finalen Aktion bedeutend länger Zeit. Der TSV lag trotz leichter spielerischer und körperlicher Überlegenheit so bis zur Pause lediglich mit 12:11 in Front und sah sich Mitte des 2.Durchgangs beim 16:17 sogar im Hintertreffen. Erst jetzt ließen die Kräfte der Günzburgerinnen spürbar nach und die Rot-Weißen legten fünf Treffer in Serie zur Entscheidung hin. Nicht nur der bärenstark aufspielenden Anja Dickl fiel nach dem Schlußpfiff ein Stein vom Herzen: „Das war enorm wichtig. Wir wussten überhaupt nicht wo wir stehen und jetzt können wir wenigstens mit mehr Zuversicht in die nächsten Auseinandersetzungen gehen.“
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (7), Dickl (5), Wengenmeir (3), Lutter (3/1), Haslinger, Bartsch, Pieniack, Atzenbeck (je 1), Rülke, Kern, Metzler.
Eine bemerkennswerte Leistung bot auch die 2.Männermannschaft in ihrem ersten Spiel der Bezirksoberliga gegen den Titelanwärter SC Ichenhausen. Coach David Cordas sah sich hier mit seinen Schützlingen beim zwischenzeitlichen 7-Tore-Rückstand schon auf der sicheren Verliererstraße, ehe man im zweiten Durchgang bis Spielende die Geschichte fast noch drehen konnte. Zumindestens ein 21:21-Remis sprang letztendlich heraus, wobei der fast 40-jährige Jürgen Schwindt mit zehn Treffern die Aufholjagd fast im Alleingang forcierte.
Weitere Ergebnisse: weibliche B-Jugend – Kissing 22:22, männliche B-Jugend – Kissing 18:16, männliche C-Jugend – Niederaunau 32:18.

 
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