HERREN 1 :: BAYERNLIGA - SPIELBERICHTE
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H1 – Sonntag in Coburg
von Jan B. am 02.02.2012

Vor der nach Lohr am Main zweitweitesten Auswärtsfahrt stehen die Bayernligaherren des TSV Haunstetten. Am Sonntag um 15 Uhr tritt das Ebert-Team im gut 250 Kilometer entfernten Coburg bei der zweiten Mannschaft des HSC 2000 an.
Dieser Partie kommt dabei sowohl aus Haunstetter, als auch aus Coburger Sicht richtungsweisende Bedeutung zu. Während man selbst noch 4 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz vorzuweisen hat, belegt der Gegner einen Ebensolchen. Insbesondere da in den darauffolgenden Spielen mit Fürstenfeldbruck, Auerbach und Lohr die Spitzenteams der Liga warten, wäre ein Sieg von immenser Bedeutung, um nicht in diesen Spielen unter dem Druck des „Gewinnen-müssens“ zu stehen.
Die zweite Mannschaft des HSC 2000 Coburg belegte im letzten Jahr den zweiten Platz in der Landesliga Nord und sicherte sich in den Playoff-Spielen gegen den TSV Trudering den Aufstieg in die Bayernliga. Die Stärken der Mannschaft liegen eindeutig im Angriff, so erzielte sie die meisten Treffer aller gegen den Abstieg kämpfenden Teams. Im Gegensatz dazu kassierten sie jedoch mit 530 Toren die meisten Gegentreffer aller Mannschaften.
Angesichts dieser Tatsachen kann nur eine kompakte Abwehr, die den Spielfluss der Coburger rechtzeitig unterbindet der Schlüssel zum Erfolg sein. Aus dieser entsprechenden Abwehr heraus soll auch das Tempospiel wieder mehr forciert werden, nachdem man sich im Hinspiel gegen die offensiv ausgerichtete Deckung der Gäste im Positionsspiel lange Zeit sehr schwer tat und erst nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit noch mit 33:29 gewinnen konnte.
Im eigenen Lager gab es nach der schlechten Leistung und der damit verbundenen Niederlage gegen Simbach einigen Gesprächsbedarf. Nachdem man nach dem Spiel gegen HaSpo Bayreuth bereits die zweite lösbare Heimaufgabe in den Sand gesetzt hatte, soll nun zumindest im Auswärtsspiel in Coburg der erste Rückrundensieg eingefahren werden, bevor am folgenden Wochenende das Derby gegen Fürstenfeldbruck ansteht.

H1 - Am Samstag daheim gegen Simbach
von Jan B. am 27.01.2012

Am Samstag, 28.01. spielt die erste Herrenmannschaft des TSV Haunstetten um 16 Uhr in der heimischen Albert-Loderer-Halle gegen den TSV Simbach.
Im Hinspiel gelang es, sich in letzter Sekunde trotz einer äußerst durchwachsenen Leistung zumindest einen Punkt zu sichern. Hatte man zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison noch die Hoffnung, sich eventuell im gesicherten Mittelfeld bewegen zu können, so gilt es jetzt, sich die notwendigen Zähler zu holen, um so früh als möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben. In Anbetracht dieser Tatsache steht man nun vor einem äußerst wichtigen Spiel gegen die punktgleichen Simbacher. Mit einem Sieg könnte man nicht nur den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter erhöhen, auch der direkte Vergleich mit den Innstädtern spräche dann für die Ebert-Truppe.
Dass dieses Unterfangen sicherlich nicht einfach wird, zeigt ein Blick auf die Simbacher Mannschaft. Technisch versierter Handball und eine variable Abwehr bereiteten im Hinspiel einiges an Kopfzerbrechen. Mit einer der Hauptgründe dafür, dass der Gegner in der Tabelle nicht weiter oben steht, scheint, dass die sehr junge Mannschaft noch über wenig Erfahrung in der Bayernliga besitzt. In engen Spielen gelingt es dann nicht immer - wie man selbst vor allem im letzten Jahr feststellen musste - etwaigen Schwächephasen rechtzeitig entgegenzuwirken.
Nach dem Unentschieden des letzten Wochenendes in Ottobeuren, werden trotz spielerischer Mängel die dort gezeigten Tugenden wie Einsatz und Willen der Schlüssel zum Erfolg sein. Gelingt es, über eine stabile Abwehr das schnell Simbacher Angriffsspiel rechtzeitig zu unterbrechen, kann das Spiel offen gehalten werden. Kommt dann noch die in letzter Zeit "Leichtigkeit" in die Angriffsaktionen zurück, stehen die Chancen gut, die wichtigen Punkte daheim behalten zu können. Neben dem Einsatz forderte Trainer Stefan Ebert unter der Woche auch insbesondere wieder spielerische Lösungen zu entwickeln, um die in letzter Zeit doch arg in Mitleidenschaft gezogenen Zuschauer wieder hinter sich zu bringen.

H1 – Remis im Derby
von Jan B. alias Schaudt am 23.01.2012

Mit einem leistungsgerechten 21:21 Unentschieden endete das schwäbischen Derby in der Handballbayernliga zwischen dem TSV Ottobeuren und dem TSV Haunstetten. Geprägt war das spielerisch eher dürftige Match durch die Abwehrstärke und zugleich die Abschlussschwäche beider Teams, keine Mannschaft konnte sich im gesamten Spielverlauf auf mehr als drei Treffer absetzen.
Vor einer in Ottobeuren wie immer stimmungsvollen Kulisse taten sich beide Teams von Anfang an schwer mit dem Torewerfen. Während die Allgäuer sich auf ihre robuste 6:0 Abwehr verließen, startete Haunstetten mit einer offensiveren 5:1 Abwehrvariante. Nachdem man in der Abwehr ein paar Bälle der Ottobeurer abfangen konnte, gelang es durch Gegenstöße zunächst eine 2:5 Führung herauszuspielen. Die Gastgeber konterten jedoch postwendend zum 5:5. Bereits hier deutete sich an, dass es ein durch die Abwehrreihen dominiertes, torarmes Spiel werden würde. Seinen Teil dazu bei trug sicherlich auch die harte Gangart beider Teams, welche sich der Bedeutung des Spiels bei zuvor gleicher Punktzahl (je 11 Pluspunkte) bewusst waren. Bis zum 8:8 gegen Ende der ersten Halbzeit konnte man trotz mehrfacher Unterzahl das Unentschieden halten. Auch unterstützt durch beide Torhüter, die einige schwierige Bälle halten konnten, erspielte man sich im Anschluss bis zum Pausenpfiff eine 8:10 Führung.
Wie das Ergebnis nahelegt, lag das Hauptaugenmerk in der Halbzeitansprache auf der Angriffsleistung. Um die kompakte Abwehr der Gastgeber auszuhebeln forderte Coach Stefan Ebert eine breitere Spielanlage und ein entsprechendes Spiel in die Tiefe, um auch die entsprechenden Räume für Kreisläufer und Außenspieler zu schaffen. Da gegen Ottobeuren ein gebundenes Angriffsspiel immer schwierig ist, sollte auch die Laufbereitschaft für ein erfolgreiches Gegenstoßspiel deutlich erhöht werden.
Die zweite Halbzeit begann, wie die Erste aufgehört hatte. Nachdem sich nun auch die Anzahl der Zeitstrafen bei der Heimmannschaft erhöhte, konnte man den Vorsprung über den Zwischenstand von 11:13 bis zum 13:15 zunächst halten. Nun folgte jedoch die Phase, die in der Nachbetrachtung wohl die entscheidende dafür war, nicht als Sieger vom Platz gegangen zu sein. Es bot sich bei ständiger Überzahl die große Chance, sich erstmals deutlicher abzusetzen und damit eine Vorentscheidung zu erzwingen. Die ebenfalls um jeden Zentimeter kämpfenden Ottobeurer glichen jedoch zum 15:15 auf und zogen gegen konfus wirkende Gäste auf 18:15 davon. Nachdem das Momentum nun auf Seiten der Allgäuer zu liegen schien, fingen sich die Ebert-Jungs nach einer Auszeit jedoch wieder und erzielten zwei Tore zum 18:17, ehe beim 19:19 wieder der viel umjubelte Ausgleich geschafft war. Nun war die Spannung in der Halle deutlich zu spüren, beim 20:21 konnte man wieder in Führung gehen. Dass es jedoch nicht zum Sieg reichte, lag an den bereits oben genannten Gründen, Angriffsschwäche inklusive Chancenverwertung, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel zogen. Letztendlich endete die Partie mit einem insgesamt gerechten 21:21 Unentschieden, da keine Mannschaft ihre Schwächen im Laufe der Partie minimieren konnte.
Nachdem man sich beim 18:15 für Ottobeuren Mitte der zweiten Hälfte bereits im Abwärtsstrudel zu befinden schien, musste man direkt nach Spielende mit dem einen gewonnenen Punkt zufrieden sein. Mit einem gewissen Abstand scheint es für die Ebert-Truppe jedoch eher ein verlorener Punkt zu sein, da im gesamten Spiel keine Sicherheit im Angriffsspiel zustande kam. Trotz der nur 21 kassierten Tore und der damit logischerweise verbundenen Ballgewinne gelang es nicht, diese in leichte Treffer über den Gegenstoß umzuwandeln.
Dementsprechend nachdenklich auch das Fazit von Trainer Stefan Ebert nach dem Spiel: „Mit einem Unentschieden in Ottobeuren kann ich grundsätzlich leben. Auch den zuletzt vermissten Kampfgeist und Einsatzwillen kann ich der Mannschaft nicht absprechen, eine solide Abwehr mit nur 21 Gegentoren spricht dafür. Dass wir es dann im ganzen Spiel nicht schaffen, eine zumindest halbwegs solide Angriffsleistung aufs Parkett zu bringen – insbesondere in Überzahl - sollte nachdenklich stimmen und wird thematisiert werden. Gefordert sind jetzt in den nächsten beiden Spielen gegen Simbach und in Coburg vier Punkte, um halbwegs beruhigt in die Spiele gegen die Spitzenteams gehen zu können.

Für Haunstetten spielten: Alexander Rothfischer, Daniel Fischer (beide Tor), Jan Bergstedt, Matthias Bause (4/3), Dominik Albrecht (1), Stefan Tischinger (2), Fabian Fischer, Maximilian Schnitzlein (2), Sebastian Smotzek, Florian Zimmerly, Alexander Horner (6/4), Martin Zahner (5), Ronald Rieber (1), Johannes Wiesner

H1 – Niederlage gegen Bayreuth
von Jan B. alias Schaudt am 17.01.2012

Am Sonntag Abend kassierte die erste Herrenmannschaft des TSV Haunstetten in der Handball Bayernliga gegen HaSpo Bayreuth eine verdiente 25:29 Heimniederlage und tat es damit der Nationalmannschaft gleich, die zur selben Zeit ihr Auftaktspiel gegen Tschechien verlor.
Gegen die variable, offensiv ausgerichtete Abwehr der Gäste tat man sich von Beginn an sehr schwer, klare Möglichkeiten herauszuspielen. Da jedoch auch Bayreuth in der Vorwärtsbewegung nicht fehlerlos agierte, konnte das Spiel bis zum 7:7 noch ausgeglichen gestaltet werden. Jetzt kam jedoch zu den Problemen im Spielaufbau auch noch mangelnde Konzentration beim Abschluss hinzu, der Gästekeeper konnte einige freie Würfe parieren. Sukzessive konnte sich Bayreuth daher bis zur 20. Spielminute zum 7:11 auf vier Tore Vorsprung absetzen. Zu oft konnten gegnerische Rückraumspieler nicht nur in dieser Phase unbedrängt aufs Tor werfen, somit war es auch für die Torhüter entsprechend schwierig, sich auszuzeichnen. In den letzten 10 Minuten vor der Halbzeitpause konnte man den Rückstand zumindest konstant halten, er wuchs bis zum 11:15 in der 30. Minute nicht mehr an. Hatte der TSV in der Hinserie oftmals gezeigt, auch Rückstände noch drehen zu können, konnte man jedoch hier schon sehen, dass, wie Coach Stefan Ebert vorher gemahnt hatte, Bayreuth deutlich besser spielte, als es der Tabellenplatz vermuten lassen würde.
Entschlossen, im zweiten Durchgang einen Gang höher zu schalten und sich von der harten Bayreuther Deckung nicht weiter den Schneid abkaufen zu lassen, sollte auch endlich das Tempospiel forciert werden, das in der ersten Halbzeit quasi nicht existent war.
Trotz aller guten Vorsätze gelang es in der Folge nicht, den Rückstand zu verkürzen, im Gegenteil, die Gäste konnten sich weiter absetzen, bis beim 19:28 die Zehntore-Schallmauer fast erreicht war. Der Mannschaft muss dennoch zugute gehalten werden, dass das sich androhende Debakel verhindert werden konnte. Leider erst jetzt schienen sich die heimischen Spieler an der Ehre gepackt zu fühlen und verkürzten bis zum Schlusspfiff zumindest noch auf 25:29 zu verkürzen. Dass man abgesehen von der Anfangsphase letztendlich chancenlos war ist auch der Tatsache zuzuschreiben, dass weite Mannschaftsteile einen mehr als gebrauchten Tag erwischten. Nichtsdetotrotz zeigte auch Bayreuth besonders in der Deckung eine starke Leistung und dürfte in dieser Form auch nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.
Mit diesem Negativerlebnis verpasste man es, sich weiter vom abstiegsgefährdeten Bereich abzusetzen und steht damit am nächsten Woche beim Derby in Ottobeuren erneut gehörig unter Druck. Die Fehler, die gegen Bayreuth das Spiel prägten, müssen daher zwar angesprochen werden, der Blick muss jedoch nach vorne gehen, stellt Ottobeuren doch ein vollkommen konträrer Gegner zu den Wagnerstädtern dar. Hierzu Stefan Ebert: „Wir haben uns im Endeffekt durch die offensive Abwehr den Schneid komplett abkaufen lassen. Wenn wie heute spielerisch einfach nichts zusammenläuft, muss ich doch zumindest versuchen, mir das Selbstbewusstsein über Einsatz und Kampf zurückzuholen. Dass wir die in diesem Spiel erlaubte, harte Gangart nicht zu unseren Gunsten einsetzen, ist mir schleierhaft. Jeder muss durch entsprechenden Einsatz im Training dafür arbeiten, dass wir in Ottobeuren wieder kompakter auftreten.“

Für Haunstetten spielten: Benjamin Riedel, Daniel Fischer (beide Tor), Jan Bergstedt (1), Matthias Bause (5/2), Dominik Albrecht (2), Stefan Tischinger (2), Fabian Fischer, Maximilian Schnitzlein (2/2), Sebastian Smotzek (3), Florian Zimmerly, Alexander Horner (2), Martin Zahner (3/1), Ronald Rieber (3), Johannes Wiesner (2)

H1 – Rückrundenauftakt gegen Bayreuth
von Jan B. alias Schaudt am 12.01.2012

Vor einem erneut wichtigen Spiel gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg steht die erste Herrenmannschaft des TSV Haunstetten. Am Sonntag, 15.01.2012, um 16.30 Uhr gastiert zum Rückrundenauftakt die Mannschaft von HaSpo Bayreuth in der Albert-Loderer-Halle. Ein Blick auf die Tabelle der Bayernliga zeigt, dass zwischen dem sechstplatzierten Ottobeuren und dem im Moment auf Rang 13 stehenden Bayreuthern lediglich 5 Punkte Unterschied bestehen. Aus diesem Grund muss man insbesondere den Spielen gegen die direkten Konkurrenten in diesem Jahr besondere Bedeutung zumessen.
Bayreuth musste vor der Saison teilweise einen personellen Umbruch vollziehen, mehrere erfahrene Spieler verließen den Verein, talentierte, aber in der Bayernliga noch unerfahrene Spieler stießen hinzu. Was passieren kann, wenn dann auch noch das Verletzungspech hinzukommt, musste man letztes Jahr zu Beginn der Saison noch schmerzhaft selbst erfahren. Aus diesem Grund ist die Mannschaft von HaSpo Bayreuth sicher stärker einzuschätzen, als es der momentane Tabellenplatz ausgibt.
Gegen die vom erfahrenen Bernhard Müller trainierte Mannschaft wird es traditionellerweise darauf ankommen, die erste und zweite Welle durch entsprechendes Rückzugsverhalten zu unterbinden und sich im Umkehrschluss im Angriffsspiel möglichst wenige Ballverluste zu erlauben. Können diese Vorsätze eingehalten werden, so stehen die Chancen gut, mit einem weiteren Heimsieg den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter zu erhöhen. Trainer Stefan Ebert mahnt allerdings: „Wenn einer denkt, wir können uns für die im Vergleich zu Jahr davor bessere Hinrunde etwas kaufen, dann ist er auf dem Holzweg. Wir müssen jetzt gleich gegen die direkten Konkurrenten nachlegen, um uns nicht wieder in die Situation zu bringen, dass jedes Spiel quasi ein Endspiel für uns darstellt. Alles andere würde den Blick für das Wesentliche versperren.“

H1 – Heimsieg zum Jahresabschluss
von Jan B. alias Schaudt am 18.12.2011

Einen hart erkämpften 30:27 Erfolg feierte die erste Herrenmannschaft des TSV Haunstetten im letzten Heimspiel des Jahres in der Bayernliga gegen den TB 03 Roding.
Gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt erwartete man aufgrund der körperlichen Überlegenheit der Gäste ein kraftaufwändiges, intensives Spiel, in dem es galt, in der Abwehr dagegenzuhalten und wann immer möglich das Tempospiel zu forcieren. Zunächst waren es jedoch die Oberpfälzer, die die ersten beiden Treffer erzielten und sich deutlich wacher und abgeklärter präsentierten. In der Abwehr zeigte man nicht den nötigen Biss und vorne gelang es nicht, die großgewachsene Abwehr der Gäste in Bewegung zu bringen. Gelangte man doch einmal in eine aussichtsreiche Wurfposition, scheiterte man am guten Gästekeeper. Roding erspielte sich so früh eine 2:5 Führung. Auch eine in der 13. Minute genommene frühe Auszeit konnte den Lauf der Gäste nicht stoppen, beim 2:9 betrug der Rückstand deprimierende 7 Treffer. Haunstetten gelang es jedoch in der Folge, die technischen Fehler im Angriff zu minimieren und begann auch, in der nun offensiver ausgerichteten Abwehr die nötige Agressivität zu zeigen. Beim Stand von 4:10 erzielten die Gastgeber, auch bedingt durch die - vielleicht dem hohen Vorsprung geschuldet - nun in der Konzentration nachlassenden Rodinger, 6 Tore am Stück bis hin zum 10:10 Ausgleich. In der Folge gelang es Haunstetten durch eine konsequent gespielte „zweite Welle“, sich bis zur Halbzeitpause eine 13:11 Führung zu erspielen.
Für die zweite Hälfte forderte Trainer Ebert auch bei einem eventuellen Rückstand gegen die wieder ausgeruhter agierenden Gäste Ruhe zu bewahren. Sollte man bis Mitte der zweiten Halbzeit zumindest in Schlagdistanz bleiben, würden die größeren Kraftreserven für die eigene Mannschaft sprechen, da Roding im Rückraum kaum adäquaten Ersatz für seine spielbestimmenden Akteure hatte.
Erwartet stark starteten dann auch die Gäste in den zweiten Durchgang und glichen schnell zum 13:13 aus. Leider verfiel man in dieser Phase wieder in die Fehler der Anfangsphase, oftmals kamen die Rodinger Rückraumspieler frei zum Wurf. Konnte man beim 16:17 noch Anschluss, betrug der Vorsprung der Gäste beim 17:20 wieder drei Treffer. Im Gegensatz zur zweiten Halbzeit gelang es nun jedoch schnell wieder in der Abwehr dagegenzuhalten, beim 21:21 war der Ausgleich geschafft. Bis zum 25:25 musste man zwar weiterhin einem Rückstand hinterherlaufen, lag aber weiter in aussichtsreicher Position. Jetzt mussten die Rodinger ihren fehlenden Wechselmöglichkeiten Tribut zollen, es gelang durch eine offensive Abwehr einige Ballverluste zu provozieren, die nun sicher in leichte Gegenstoßtreffer umgemünzt wurden, was beim 28:25 gleichbedeutend mit der ersten eigenen Drei-Tore-Führung war. Die Abwehr im Verbund mit einem starken „Comebacker“ Daniel Fischer im Tor ließ in der Folge praktisch keine gute Wurfmöglichkeit mehr für die Gäste zu bis beim 30:27 für Haunstetten der Schlusspfiff erfolgte.
In diesem Spiel zeigte die Mannschaft auch bei einem hohen Rückstand in der ersten Hälfte eine gute Moral, konnte zwar nicht immer spielerisch, aber kämpferisch voll überzeugen und sich zwei wichtige Punkte sichern. Trainer Stefan Ebert hierzu: „Zwei Punkte geholt und damit unsere Pflicht erfüllt. Wir müssen aber auch im neuen Jahr gleich hellwach sein, wir sind mit unseren 11 geholten Punkten weiter mitten drin im Abstiegskampf. Betrachtet man die Tabellensituation, stoßen mir die ersten 15 Minuten heute sauer auf. Immerhin konnten wir uns anschließend stabilisieren und haben dann noch die Kurve gekriegt.“
Weiter geht es am 15.01.2012 mit einem Heimspiel gegen HaSpo Bayreuth. Die erste Herrenmannschaft bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen Zuschauern und Sponsoren und wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Für Haunstetten spielten: Alexander Rothfischer, Daniel Fischer (beide Tor), Jan Bergstedt (3), Matthias Bause (2), Stefan Tischinger (2), Fabian Fischer (1), Maximilian Schnitzlein (2), Sebastian Smotzek (2), Florian Zimmerly, Alexander Horner (7/2), Martin Zahner (1), Ronald Rieber (6), Johannes Wiesner (4)

M1 – 26:27 Sieg in Sulzbach
von Jan B. alias Schaudt am 20.11.2011

Die erste Herrenmannschaft des TSV Haunstetten gewann ihr Auswärtsspiel in der Bayernliga am Samstag Abend beim HC Sulzbach-Rosenberg verdient mit 26:27 Toren.
Vor einem immens wichtigen Spiel stand man bei den heimstarken Sulzbachern, wollte man den Kontakt zum Tabellenmittelfeld nicht abreißen lassen. Eine entsprechend konsequentes Auftreten forderte Coach Stefan Ebert im Vorfeld insbesondere gegen die oftmals mit einem sehr offensiven Mittespieler agierende 5:1 Deckung der Gastgeber. Diese Vorgabe wurde bereits in der Anfangsphase des Spiels vorne gut umgesetzt, während man hinten jedoch wieder zu einfache Tore aus dem Rückraum und vom sicher vollstreckendem Rechtsaußen bekam. Dementsprechend ausgeglichen verliefen die ersten Spielminuten mit leichten Vorteilen für den TSV, was sich beim 5:7 erstmals in einem Zwei-Tore-Vorsprung widerspiegelte. Immer besser klappte nun auch hinten das Zusammenspiel, man fing sich im Gegensatz zu den vorherigen Spielen die gesamten 60 Minuten kaum Gegenstöße ein. Beim 7:11 betrug der Vorsprung konsequenterweise zum ersten mal 4 Tore. Auch durch eine vom Sulzbacher Trainer genommene Auszeit und dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Spielgestalter Max Schnitzlein ließ man sich nicht aus dem Konzept bringen und ging mit einer 11:14 Führung in die Pause.
In der Pause herrschte Einigkeit dahingehend, dass nur eine weiterhin sichere Abwehr und das Rückzugsverhalten nach Ballverlusten auch in der zweiten Halbzeit der Grundstein für einen möglichen Auswärtserfolg sein kann. Direkt nach Anpfiff legte man auch gleich einen Treffer zum 11:15 nach. Die nun mit immer mehr Druck anrennenden Sulzbacher konnten den Vorsprung auch mit einer im Spielverlauf immer offensiver agierenden Abwehr in der Folge nicht verkürzen. Die Haunstetter ließen sich nicht zu technischen Fehlern verleiten und führten in der 48. Minute mit 20:25. Bis dorthin konnte man insbesondere die Überzahlsituationen effektiv ausnutzen. Der Sulzbacher Trainer setzte nun alles auf eine Karte und ließ teils in einer 3:2:1 Abwehr, teils mit offener Manndeckung gegen einzelne Spieler, decken. Dass neben Schnitzlein auch noch Kreisläufer Hannes Wiesner mit einer Verletzung am Sprunggelenk ausschied, beschränkte die Wechselmöglichkeiten gegen die kraftintensiv zu spielende gegnerische Abwehr enorm. Zusätzlich dazu war man in der Abwehr nun oftmals den berühmten einen Schritt zu spät am Gegenspieler, Folge waren in dieser Phase einige Zeitstrafen. In teilweise zweifacher Unterzahl fing man sich ein paar schnelle Tore aus der zweiten Welle der Gastgeber bis hin zum 24:25. Obwohl das Momentum nun auf Seiten der Sulzbacher zu sein schien, stemmte man sich gegen den drohenden Ausgleich, ließ, wie bereits angesprochen, aus der ersten Welle kaum ein Gegentor zu. Am Ende gelang ein bezogen auf den gesamten Spielverlauf verdienter 26:27 Auswärtserfolg.
Nach Schlusspfiff konnte man die Erleichterung in den Gesichtern der Haunstetter Spieler erkennen, war man doch nahe dran, wiederum (Rothenburg) einen Fünf-Tore Vorsprung zu verspielen. In diesem Spiel zeigte sich die Mannschaft trotz besser aufkommender Sulzbacher dahingehend gereift, nicht in komplette Hektik zu verfallen. Zwar zwang die offensive Abwehr in dieser Phase den Angriff zu technischen Fehlern, hinten ließ man sich in dieser Phase jedoch nicht mit erster und zweiter Welle überrollen und kämpfte füreinander im Verbund mit gut spielenden Torhütern. Mit diesen zwei Punkten konnte man aufkommender Verunsicherung innerhalb der Mannschaft erfolgreich entgegenwirken und kann am nächsten Wochenende gegen den TSV Winkelhaid mit einem Heimerfolg ins Mittelfeld der Tabelle aufrücken. Hierfür müssen aber unter der Woche sowohl die gemachten Fehler angesprochen, als auch die bereits vorhandenen Stärken weiter ausgebaut werden. Coach Ebert dazu nach Spielschluss: „Schaut man sich die Tabellenkonstellation an, waren diese zwei Punkte bitter nötig, sind aber wertlos wenn wir am nächsten Wochenende nicht nachlegen. Auch hier gilt wieder: Das fürs Spiel nötige Selbstvertrauen gilt es sich durch entsprechenden Einsatz im Training zu holen.“

Für den TSV spielten: Alexander Rothfischer, Benjamin Riedel (beide Tor), Jan Bergstedt (6), Matthias Bause (7/3), Dominik Albrecht (2), Stefan Tischinger (1), Maximilian Schnitzlein (5), Sebastian Smotzek, Florian Zimmerly (1), Martin Zahner (2), Ronald Rieber (3), Johannes Wiesner, Stefan Ebert

M1 – Schwere Aufgabe gegen Rödelsee
von Jan B. alias Schaudt am 11.11.2011

Vor einer erneut schweren Heimaufgabe steht die ersten Herrenmannschaft des TSV Haunstetten in der Bayernliga. Mit dem TSV Rödelsee empfängt man am Sonntag, den 13.11.2011 um 16.30 Uhr das nächste Spitzenteam.
Schwer zu knabbern hatte man unter der Woche am 10minütigen Aussetzer letztes Wochenende in Rothenburg, der zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf kostete. War dieser Punktverlust zwar kein Weltuntergang für den TSV, so fand Coach Stefan Ebert jedoch deutliche Worte, sich im Training endlich einmal die für solch ein Spiel nötige Sicherheit zu holen und dies dann auch konsequent umzusetzen. Der Blick soll nun nach Vorne gerichtet werden, bei noch ausstehenden 5 Spielen in der Hinrunde gilt es, wann immer sich die Chance auf Punkte ergibt, diese zu ergreifen.
Dementsprechend gefordert sind die TSV Jungs nun gegen den zum teil international besetzten TSV Rödelsee. Schwerstarbeit wartet hier wieder auf den Innenblock um die Wirkungskreise der starken Rückraum- und Kreisspieler der Gäste effektiv einzuschränken. Diese schwierige Aufgabe muss mit Mut und der erforderlichen Konsequenz angegangen werden, da die Vergangenheit gezeigt hat, dass auch gegen die Spitzenteams bei entsprechender Konzentration durchaus die Chance auf Zählbares besteht. Da auch der TSV Rödelsee zuletzt zwei empfindliche Niederlagen einstecken musste, hofft man im Haunstetter Lager, das Spiel möglichst lange offen gestalten zu können. Nicht zuletzt sollte auch die Aussicht, endlich mal wieder das mit einer Hassliebe versehene runde Leder (=Fußball) im Mittwochstraining auspacken zu dürfen einen zusätzlichen Motivationsschub für die Mannschaft bieten.

H1 – Unnötige Niederlage in Rothenburg
von Jan B. alias Schaudt am 07.11.2011

Eine vollkommen unnötige 32:31 Niederlage mussten die Bayernligaherren des TSV Haunstetten aufgrund eines 10minütigen Komplettblackouts am Samstag Abend beim TSV 2000 Rothenburg hinnehmen.
Motiviert und konzentriert gestartet, konnte man in einer ausgeglichenen Anfangsphase beim 3:4 erstmals in Führung gehen. Die Abwehr zeigte sich auf die gefährliche linke Angriffsseite der Gastgeber gut eingestellt und man ließ sich auch seinerseits nicht durch die hart zupackende Abwehr der Gastgeber aus dem Konzept bringen und konnte sich folgerichtig beim 10:13 Mitte der ersten Halbzeit zum ersten Mal eine Drei-Tore-Führung erspielen. Im Gegensatz zu den Spielen zuvor zeigte man sich nun bei der ersten auftretenden Schwächephase, die zum 13:13 Ausgleich führte, so gefestigt, dass man sich durch ein strukturiertes, ruhiges Angriffsspiel und ein konsequent vorgetragenes Tempospiel schnell wieder fangen konnte. Demzufolge ging man mit einer zu diesem Zeitpunkt leistungsgerechten 15:18 Führung in die Kabinen.
In einer ruhigen Pausenansprache forderte Coach Stefan Ebert, noch mehr auf Tempospiel zu setzen, gegen das sich die Rothenburger in der Vergangenheit oftmals anfällig gezeigt hatten. Auch das in diesem Spiel, wie auch in der aktuellen Saison große Manko, das inkonsequente Überzahlspiel warf in der Halbzeit Diskussionsbedarf auf.
Der Beginn der zweiten Halbzeit begann wie schon die Erste ausgeglichen, ehe man sich beim 19:23 erstmals auf mehr als drei Tore absetzen konnte. Diese Führung leitete nun die stärkste Phase der Haunstetter Jungs ein, bis zum 21:26 eine gute Viertelstunde vor Schluss konnte man sich auf 5 Tore absetzen. Leider wäre bis zu diesem Zeitpunkt ein deutlich höherer Vorsprung möglich gewesen. Die Abwehr jedoch ließ bis zu diesem Zeitpunkt nach einem vorne schön heraus-gespieltem Treffer allzu leicht ein schnelles Gegentor oder aus dem gebundenen Spiel einen freien Wurf zu. Trotz alledem steuerte man auf ein immens wichtigen Auswärtssieg zu. Es folgte jedoch ein kompletter Blackout in den spielbestimmenden Mannschaftsteilen, völlig grundlos stellte man das erfolgreiche Kombinationsspiel vorne ein. Hinten verpasste man den richtigen Moment, um auf die wurfstarken Rückraumspieler der Gastgeber herauszutreten, die dann entweder selbst unbedrängt werfen oder ihren wendigen Kreisspieler bedienen konnten. Folge war innerhalb von 10 Minuten eine 0:8 Serie bis hin zum 29:26 für die Rothenburger, durch die man auch das Publikum wieder geweckt hatte, das ihr Team jetzt nach vorne peitschte. Auch eine zwischenzeitlich genommene Auszeit konnte den Negativlauf nicht stoppen. Umso ärgerlicher erscheint diese Phase dadurch, dass nun nicht die Rothenburger unwiderstehlich aufspielten, sondern man sich durch einfachste Eigenfehler um den Lohn von 45 sehr guten Minuten gebracht hatte.
Gegen die nun teilweise konsternierten Gäste spielten die Rothenburger das Spiel nun locker nach Hause, der letzte Treffer zum 32:31 war nur noch Ergebniskosmetik.
Coach Stefan Ebert fand bereits vor dem Spiel die Worte, die als Grundlage des Fazits dienen können: „Der Gewinner findet heute Anschluss ans Mittelfeld, der Verlierer nicht.“ Nun steht man als Verlierer des Spiels - wie in der vergangenen Saison – bereits früh unter Druck, die nötigen Punkte auch in Spielen gegen stärker eingeschätzte Gegner holen zu müssen. Die in bisher jedem Spiel auftretenden Schwächephasen müssen dergestalt minimiert werden, ein komplettes Spiel nicht innerhalb kurzer Zeit abzuschenken. Hierzu bedarf es auch einer entsprechenden Trainingsleistung und -anwesenheit, um der in manchen Mannschaftsteilen teilweisen Verunsicherung entgegen-zutreten.
Am nächsten Wochenende gastiert mit dem TSV Rödelsee eine weitere hoch eingeschätzte Mannschaft in der Albert-Loderer-Halle, gegen die nur mit 60 konstant starken Minuten eine Chance auf Zählbares besteht.

Für den TSV Haunstetten spielten: Alexander Rothfischer, Benjamin Riedel, Renè Schnitzlein (alle Tor), Matthias Bause (8/3), Dominik Albrecht (8), Maximilian Schnitzlein (5), Sebastian Smotzek, Jan Bergstedt (1), Stefan Ebert, Florian Zimmerly (1), Martin Zahner (6), Ronald Rieber (1), Johannes Wiesner (1)

M1: 29:38 Niederlage gegen den TSV Lohr
von Jan B. alias Schaudt am 31.10.2011

Am Sonntag Abend verloren die Handballer des TSV Haunstetten ihr Heimspiel gegen den TSV Lohr mit 29:38 Toren, ein Niederlage, die rein das spieltechnische Niveau beider Mannschaften betrachtet, wieder deutlich zu hoch ausgefallen ist.
Ausgewogen starteten beide Teams in die Partie, bis zum 3:4 konnte die Anfangsphase ausgeglichen gestaltet werden. Doch schnell zeigte sich das größte Problem an diesem Abend. Während die Haunstetter für jedes Tor gegen die massive 6:0 Abwehr des Gegners großen Aufwand betreiben mussten, liefen die Lohrer gestützt auf eine überragende Torhüterleistung viele Gegenstöße. Das hatte zur Folge, dass man bereits frühzeitig beim 8:13 einem Fünf-Tore Vorsprung hinterherlaufen musste. Konnten sich die Haunstetter Jungs oftmals gute Wurfgelegenheiten herausspielen, verweifelten sie immer mehr an Stefan Schüßler, der alleine einen großen Anteil daran hatte, dass Lohr sich nun sukzessive absetzten konnte. Clever erspielten sich die Gäste bis zur Halbzeitpause ein für sie beruhigendes 14:21.
Mit neuem Elan starteten die Haunstetter in die zweite Halbzeit gleich mit dem 15:21 in dem Bewusstsein gerade zu Hause auch einen größeren Rückstand umbiegen zu können. Immer wieder kam Hoffnung auf, sich gegen die nun langsamer und bedacht spielenden Gäste langsam Tor für Tor annähern zu können. Leider stand einer wirklichen Aufholjagd auch im zweiten Abschnitt die schlechte Chancenverwertung im Weg. Selbst die gegen die in der zweiten Halbzeit teils rustikale Gästeabwehr herausgespielten Überzahlsituationen (1:9 Zeitstrafen) konnten nur selten positiv gestaltet werden. Aus diesem Grund gelang es bis kurz vor Ende nie näher als auf 6-8 Tore heranzurücken, am Ende stand dementsprechend ein 29:38 auf der Anzeigetafel.
Leider gelang es gegen die verdient siegreichen Gäste aus Lohr nicht, ein ansprechendes Spiel auch in ein ansprechendes Ergebnis umzuwandeln. Trotz der im Gegensatz zu den Spielen gegen Fürstenfeldbruck und Auerbach nochmal deutlich reduzierten Eigenfehler gelang es gegen die von allen drei genannten Mannschaften am stärksten wirkenden Lohrer nicht, diese im Spielverlauf wirklich unter Druck zu setzen und damit auch zu Fehlern zu zwingen. Die Haunstetter Männer wissen die teilweise hohen Niederlagen der drei letzten Spiele gegen die Meisterschaftsanwärter jedoch richtig einzuordnen. Um wirklich Zählbares mitnehmen zu können, hätte es einer optimalen Leistung in allen Bereichen bedurft, dies schaffte man gegen diese starken Gegner leider nicht.
Die Mannschaft richtet ihren Blick nun auf das nächste Spiel am kommenden Samstag, an dem man mit dem TSV 2000 Rothenburg einen Gegner auf Augenhöhe vor der Brust hat. Hier möchte man das teilweise gezeigte spielerische Potenzial weiter auszubauen und insbesondere die Chancenverwertung und Bewegung ohne Ball im Angriff verbessern. Zusammen mit dem bisher gezeigten vorbildlichen Einsatz möchte man sich in dieser wichtigen Partie die nächsten zwei Punkte gegen den Abstieg erkämpfen.

Es spielten:
Alexander Rothfischer, Benjamin Riedel (beide Tor), Jan Bergstedt (2), Matthias Bause (5/1), Dominik Albrecht (3), Florian Pfänder (3), Maximilian Schnitzlein (5/1), Sebastian Smotzek (1), Florian Zimmerly (1), Christoph Kellner (2), Martin Zahner (3), Ronald Rieber (1), Johannes Wiesner (3)

Ein hartes Stück Arbeit
von HV himself am 10.10.2011

Haunstetten feiert zweiten Heimsieg

(hv). Eine recht zähe Angelegenheit war die Bayernliga-Partie der Haunstetter Handballer gegen den Aufsteiger HSC Coburg II. Die Nordbayern machten dem TSV weitaus mehr zu schaffen, als diesem lieb war und mussten sich erst im letzten Viertel mit 29:33 (14:12) geschlagen geben.
Gäste-Trainerfuchs Ralf Baucke hatte seine jungen Burschen perfekt auf die Haunstetter Offensive eingestellt und diese schafften es mit viel Beinarbeit den viel routinierteren Angriff der Einheimischen vierzig Minuten lang nahezu komplett zu neutralisieren. Die Rot-Weißen lagen hier mit 15:19 im Hintertreffen und mussten sich von Coach Ebert in der berechtigten Auszeit einige klärende Worte gefallen lassen. Dass es in Folge besser wurde, lag zum einen an dem über sich hinaus wachsenden Alexander Rothfischer im TSV-Gehäuse und auf der anderen Seite an der mit maximalem Einsatz agierenden Zange Schnitzlein/Albrecht. „Von denen hätten sich einige andere etwas abschauen können,“ bemängelte Ebert das partielle Engagement. Haunstetten gelang beim 21:20 (45.Minute) die erstmalige Führung und konnte ab diesem Zeitpunkt die Auseinandersetzung unter Kontrolle bringen. Und hätte man nur die zahlreich verhängten Strafwürfe im zweiten Durchgang (10, und insgesamt 14) leidlich verwertet, wäre auch noch für das Torverhältnis etwas getan gewesen. „Mit 5:3 Punkten aus den ersten vier Partien kann ich leben. Das ist zumindest genauso viel wie im vergangenen Jahr nach der kompletten Vorrunde,“ bekundete Ebert im Anschluß.

TSV: Rothfischer, Kerkok (Tor); Bause (7/3), Albrecht, Schnitzlein (je 6/2), Grobe (5/1), Zahner (3/2), Wiesner (2), Bergstedt, Pfänder, Tischinger, Zimmerly (je 1), Rieber

Tischinger rettet Punkt für Haunstetten - A-Jugendlicher überragt beim 28:28 in Simbach
von hv am 03.10.2011

(hv). Die zweite Auswärtsaufgabe wäre für die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten um Haaresbreite fast wieder in die Hose gegangen: Mit Müh und Not gelang der Ebert-Truppe in letzter Sekunde ein 28:28 (12:17)-Remis beim TSV Simbach und Hauptverantwortlicher für diesen Punktgewinn war A-Jugendspieler Stefan Tischinger, der neben dem Ausgleichstreffer noch weitere sieben beisteuern konnte.
„Müde und schlapp“ gestalteten die Haunstetter laut Ebert den ersten Durchgang und so war es auch nicht verwunderlich, dass dem Wiederaufsteiger eine mittelmäßige Vorstellung genügte, um die Gäste ausreichend in Schach zu halten. Eine intensivere Kabinenpredigt zeigte nach dem Seitenwechsel langsam aber sicher Früchte. Die Innstädter ließen spürbar nach und die Rot-Weißen ihrerseits kamen Schritt für Schritt auf. So kam es, dass Haunstetten nach einer siebenminütigen Torflaute der Gastgeber urplötzlich und zur Überraschung nicht nur der Simbacher Fans mit 26:25 in Führung ging (55.Minute). Der Aufsteiger warf dennoch seine letzten Kräfte in die Waagschale und legte seinerseits ein 28:27 eine Minute vor Schluß vor. Als Haunstetten bei noch 15 zu spielenden Sekunden mit Doppelpfosten scheiterte, schien die Sache gelaufen. Simbach wollte allerdings zum Entsetzen seines Trainers Voigt noch eins drauf legen und spielte den Ball prompt in die Hände von Max Schnitzlein, der mit einem finalen Pass Stefan Tischinger bediente, und dieser vollendete schließlich souverän zum 28:28-Endstand. „Nach dem Spielverlauf kann ich mit dem Punkt leben, allerdings gibt es mir schon ein wenig zu denken, dass sich unsere Jugendlichen intensiver präsentieren als die Routiniers.“
Rothfischer, Kerkok (Tor); Tischinger (8), Schnitzlein (5), Zimmerly (4/1), Albrecht, Wiesner (je 3), Bause (2/1), Bergstedt, Pfänder, Zahner (je 1)

Männer 1 in Simbach
von hv am 30.09.2011

Eine ähnliche Gefechtslage wie bei den Damen steht für Männertrainer Stefan Ebert und seine Bayernliga-Truppe an. Am Samstag muß man zum Wiederaufsteiger TSV Simbach (16.30 Uhr) und kann dabei keine richtige Prognose über seinen Leistungsstand abgeben. Sowohl bei der Auftaktniederlage in Bayreuth als auch beim Heimsieg gegen Ottobeuren wechselten sich Licht und Schatten bei den Rot-Weißen regelmäßig ab, so dass man gespannt sein darf wie man sich bei den heimstarken Innstädtern verkaufen kann.

Zwei ganz wichtige Zähler - Haunstetter Handball-Männer landen ersten Heimsieg
von hv am 26.09.2011

hv). Die Heimpremiere in der Bayernliga ist für die Handballer des TSV Haunstetten geglückt: Im schwäbischen Derby gegen den TSV Ottobeuren gelang der Truppe von Stefan Ebert ein hart umkämpfter 29:25 (15:14)-Sieg, wodurch der totale Fehlstart erst einmal abgewendet werden konnte.
Beide Mannschaften demonstrierten eindrucksvoll, wieso sie auch heuer wieder zum engsten Kreis derer gehören, die um den Klassenerhalt kämpfen werden. Haunstetten zeigte sich zwar zunächst in besserer Spiellaune, versäumte es allerdings nach der 8:3-Führung weiterhin Gas zu geben. So kamen die Gäste aus dem Allgäu, zumeist über den ungarischen Alleinunterhalter Andras John (insgesamt 9 Treffer), schon beim 10:11 (24.Minute) in gefährliche Schlagdistanz. Und kurz vor der Pause gelang ihnen sogar mit dem 14:14 der erste Ausgleich. Bis zum 21:21 entwickelte sich in Folge ein äußerst zähes Ringen, welches den Zusehern sichtlich an die Nerven ging. Ausgerechnet ein Jahrhunderttor aus 35 Metern durch Ersatzkeeper Kerkok zum 27:24 brachte dann die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber und Trainer Ebert verteilte sofort Durchhalteparolen: „Wir werden sicherlich noch die ein oder andere Partie benötigen, um in die Saison zu finden, aber das war bei dieser holprigen Vorbereitung nicht anders zu erwarten.“
TSV: Kerkok(1), Rothfischer (Tor); Bause (6/4), Grobe (5), Bergstedt, Rieber, Wiesner (je 3), Albrecht, Schnitzlein, Zimmerly (je 2), Tischinger, Kellner (je 1), Pfänder

Fehlstart für Handballer - TSV Haunstetten mit Niederlage in Bayreuth
von hv am 19.09.2011

(hv). Ihren schon fast obligatorischen Fehlstart legten die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten auch für ihre fünfte Runde hin: Mit 29:33 (14:17) musste man sich bei der Haspo Bayreuth geschlagen geben und hat mit bisher nur einem ergatterten Zähler aus der Wagnerstadt eine recht deprimierende Bilanz bei den Franken aufzuweisen.
Beide Mannschaften waren schon vor Beginn mit argen Personalproblemen gebeutelt, was dem Niveau der Partie dann auch nicht unbedingt zu gute kam. Bis Mitte des ersten Durchgangs waren die Rot-Weißen zumindest durch den 9:9-Zwischenstand gleichwertig, ehe die Gastgeber die Schlagzahl etwas erhöhen konnten und kurz vor der Pause erst einmal vier Treffer vorlegten. Nach dem Seitenwechsel hatte der TSV sogar den besseren Start und erzwang innerhalb von fünf Minuten den Ausgleich (18:18). Die darauffolgende Schwächephase sollte allerdings die Vorentscheidung zugunsten der Haspo bringen: mit 9:3 bestraften sie die leichten Ballverluste und Nachlässigkeiten in der Defensive und stellten auf 27:21, was dem schwäbischen Gast das Genick brechen sollte. „Wenigstens haben wir uns bis Spielende nicht gehen lassen,“ resümierte Coach Ebert und trauerte den verlorenen Zählern doch etwas nach: „Ich glaube so leicht wie heute hätten wir es hier noch nie gehabt etwas zu holen.“
TSV: Rothfischer, Kerkok (Tor); Horner (7/2), Rieber (5), Grobe (4), Bergstedt, Albrecht (je 3), Zimmerly, Wondrazil (je 2), Bause (2/2), Zahner (1), Wiesner

Haunstetter Handballer gehen leer aus - TSV unterliegt unglücklich in Rödelsee
von hv am 21.03.2011

(hv). Der Positiv-Trend der letzten Wochen wurde für den Männer-Bayernligist des TSV Haunstetten am Samstagabend jäh gestoppt. Trotz erneut starker kämpferischer Vorstellung unterlag die Truppe von Stefan Ebert unglücklich bei Tabellendritten Rödelsee mit 27:29 (13:13) und hat nun in den letzten fünf Saisonspielen wohl noch einiges zu knabbern, um den rettenden 11.Abschlußrang zu sichern.
Im Kitzinger Stadtteil präsentierten sich die Rot-Weißen selbstbewusst und engagiert. Die erste Viertelstunde gehörte zwar den Gastgebern, allerdings nur, weil der TSV seine Einwurfmöglichkeiten nur leidlich zu nutzen wusste. Beim 4:8 nahm deshalb Coach Ebert erst einmal den Rödelseer Haupttorschützen Tonar in Gewahrsam und man konnte das Geschehen drehen. Etwas ungeschickt gab man allerdings die mögliche Pausenführung beim 12:11 noch aus der Hand. Auch nach dem Seitenwechsel waren zunächst die Gäste bestimmend und hatten beim 17:14 (40.Minute) erst- und einmalig eine Drei-Tore-Führung. Jetzt schlichen sich jedoch wieder Nachlässigkeiten auf TSV-Seite ein und zu allem Übel verlor man im weiteren Verlauf etwas die taktische Disziplin. Die ausgebufften Gastgeber nahmen das Geschenk gerne an und drehten die Partie routiniert, wie es sich für einen Drittplatzierten einfach gehört. Nach Punktgewinnen der Konkurrenz ist der Abstand zu den Abstiegsplätzen für die Haunstetter wieder auf einen Zähler geschrumpft, was Ebert nur lapidar kommentierte: „Ich hab das nicht anders erwartet.“
TSV: Fischer, Rothfischer (Tor); Schnitzlein (8/1), Horner (6), Bause, Rieber, Fuchs (je 3), Pieniack (2), Herbeck, Wiesner (je 1), Albrecht, Zimmerly, Pfänder

Handballer auf dem Vormarsch - Nach Heimsieg gegen Bayreuth ist Haunstetten vorläufig aus den Abstiegsplätzen
von hv am 23.02.2011

(hv). Der zweite Heimsieg in Folge brachte für die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten ein lange nicht mehr gehabtes Gefühl: mit dem hart umkämpften 29:26 (16:11) über die Haspo Bayreuth sind die Rot-Weißen seit dem 23.Oktober 2010 wieder weg von einem Abstiegsrang. Exakt an diesem Termin hatte man mit einer 30:33-Niederlage in der Wagnerstadt eine überlange Durststrecke eingeläutet.
Diesmal sollte es allerdings zum Glück für den TSV anders verlaufen. Von Beginn an hoch konzentriert und gewillt die Zähler in Haunstetten zu behalten setzte man die Bayreuther sowohl mit variabler Offensive als auch kompromisslosen Abwehraktionen unter Druck. Die spielstarken Gäste kamen somit vor allem im ersten Durchgang kaum zur Entfaltung und mussten den Einheimischen beim 11:16-Pausenstand eindeutig den Vortritt lassen. Überragender Haunstetter Akteur war hier schon Torsteher Daniel Fischer, und das sollte sich auch im weiteren Verlauf nicht ändern. Nahezu ausgeglichen verliefen zwei Drittel der zweiten Hälfte, ehe sich Bayreuth beim 21:24 erstmalig bedrohlich annäherte. Haunstetten hielt dagegen und war nach dem bildsauberen Gegenstoß von Matthias Bause beim 27:21 fünf Minuten vor dem Ende schon ganz nahe am Erfolg. Die jetzt noch offensiver agierenden Franken zwangen die Rot-Weißen in der Schlußphase zu unglaublichen Fehlern und beim 28:26 (58:16) fingen die Nerven zunehmend an zu flattern. Ausgerechnet Aushilfsspieler Ingo Herbeck, der zuvor am eigenen Kreisläufer und einem Time-Out des Trainers scheiterte, war es vorbehalten die Entscheidung von Linksaußen herbeizuführen. Stefan Ebert freute sich über den aktuellen 11.Zwischenrang, gibt aber noch lange nicht Entwarnung: „Nach meiner Hochrechnung benötigen wir noch vier Siege aus sieben Partien, und das wird schwer genug.“
TSV: Fischer, Rothfischer (Tor); Bause (10/4), Rieber (6), Pfänder (5), Schnitzlein (4), Zimmerly (2), Wiesner, Herbeck (je 1), Pieniack, Albrecht, Fuchs, Horner

Deja vu in Gersthofen
von jg am 17.01.2011

Am vergangenen Samstag verpasste es die zweite Herrenmannschaft erneut, eine Führung gegen Gersthofen zu verteidigen. Beim Stand von 26:29 und noch drei Minuten Spielzeit, hatte man es selber in der Hand, doch durch Unkonzentriertheit verhalf man dem Gastgeber wieder mal zu einem Punkt.
Von Beginn an zeigte die Mannschaft vom Trainergespann Goldschmidt / Keller, dass man dazugelernt hat und sich nicht mehr nur auf die individuelle Stärke von einigen Spielern verlassen möchte. Mit schön heraus gespielten Toren konnte man sich in der Anfangsphase leicht absetzen. Doch die erste Zeitstrafe in der 14. Minute sorgte dafür, dass man den Faden verlor. Aus einem zwei Tore Vorsprung wurde ein zwei Tore Rückstand und es kam noch schlimmer. Durch weitere Konzentrationsfehler und mangelhafte Chancenauswertung wuchs der Rückstand sogar auf vier Tore an. Zum Glück fing sich die Mannschaft wieder und konnte bis zur Halbzeit wieder auf 18:16 verkürzen (Spielverlauf: 2:2; 2:4; 4:6; 6:8; 11:8; 14:10; 14:12; 18:16).
Nach der Halbzeitansprache besannen sich die Mannen um Spielertrainer Andreas Keller wieder eines besseren und konnten nach wenigen Minuten zum 21:21 ausgleichen. Durch schönes und schnelles Kombinationsspiel traf man im Angriff nahezu ungehindert, doch in der Abwehr lies man Gersthofen immer noch zu oft ungehindert werfen. Trotzdem gaben die Haunstetter nun den Ton an und hatten immer die Nase vorn. Vier Minuten vor dem Ende des Spieles und einer 26:27 Führung hatte man die große Chance mit einer doppelten Überzahl den Sack zuzumachen, doch wirklich genutzt hat man diese Gelegenheit nicht (26:29). Über die letzten 150 Sekunden werden sich die Spieler aber sicher noch Ihre Gedanken machen. Zwei Fehler in Folge brachten die Gastgeber nochmals in die Position, bei verbleibenden 40 Sekunden Spielzeit, den Ausgleich zu erzielen, doch sie scheiterten zunächst. 17 Sekunden vor dem Ende konnten die Haunstetter dann sogar noch einen Gegenstoß einleiten, der aber leider vergeben wurde. Zu allem Überfluss nutzen die Gersthofer dann die letzte Sekunde, um doch noch den Ausgleich zu erzielen (Spielverlauf: 20:18; 21:21; 21:23; 25:25; 26:29; 29:29).

Trainer Jürgen Goldschmidt war nach dem Spiel bedient „Wir haben Heute einen sicheren Sieg weggeworfen! Im Hinspiel hat sich Gersthofen noch den Punkt selbst erarbeitet, doch Heute haben sie ihn von uns geschenkt bekommen. Was mich positiv stimmt ist die Tatsache, dass wir Heute nicht nur mit roher Gewalt zum Torerfolg kamen, sondern auch einige sehr schön heraus gespielt haben. Nichts desto trotz stehen wir jetzt unter Zugzwang, denn mit den 15 Punkten sind wir noch lange nicht in Sicherheit bezüglich der Abstiegsränge. Die Kellerkinder haben anscheinend die Weihnachtszeit genutzt, um entsprechend zu trainieren.“
Da die kommende Woche spielfrei ist, haben die Mannschaftsverantwortlichen nun die Möglichkeit noch an der Abwehrleistung zu feilen. Am 29.01.2011 empfängt man dann um 18:00 Uhr das neue Schlusslicht aus Lauingen. Hoffen wir mal, dass man wenigstens im dritten Anlauf einen Sieg gegen die rote Laterne schafft.

Es spielten:

Klaus Widdau (im Tor), Silvan Stöckel (im Tor), Fabian Wagner (3), Markus Ziegler (3), Ingo Herbeck (7/3), Markus Hoinkis (3), Robin Rittweger (0), Patrick Kasten (0), Nico Mühlbacher (4), Andreas Keller (6), Florian Stöcker (3), Alexander Reiter (0)

Das Ende einer langen Durstrecke - Handballer des TSV Haunstetten besiegen Fürstenfeldbruck
von hv am 21.12.2010

(hv). Ein langersehntes Glücksmoment gab es für die Bayernliga-Handballspieler des TSV Haunstetten zum Abschluß der Vorrunde am 4.Advent. Nach zuletzt sieben Niederlagen in Serie gelang den Rot-Weißen mit dem 38:35 (22:18) über den TuS Fürstenfeldbruck II zugleich der überhaupt erste Heimsieg.
Die wohl beste Leistung der laufenden Saison boten die Ebert-Schützlinge in der ersten Viertelstunde: Höchst konzentriert und mit maximalem Körpereinsatz hatte man die Brucker zur Überraschung sämtlicher Zuseher bis auf 13:6 distanziert und die erste leichte Euphorie auf TSV-Seite war spürbar. Die spielstarken Gäste legten allerdings erwartungsgemäß im weiteren Verlauf eine Schippe drauf und konnten durch ihren überragenden Linksaußen Andi Knorr (14 Feldtore) immer wieder verkürzen. Haunstettens bester Werfer Marcus Schaudt agierte auf der gleichen Position und war zunächst auch mit seinen Strafwürfen erfolgreich. Das Zittern begann für die Rot-Weißen ab der 50.Minute, als man neben zwei Siebenmetern zusätzlich klare Einwurfmöglichkeiten ausgelassen hatte und Fürstenfeldbruck plötzlich zum 32:33 aufschloß. Aber im Gegensatz zu den bisherigen Partien behielt man in der Schlussphase die Nerven und setzte sich mit einigen schönen Kontertreffern vorentscheidend auf 38:33 ab. Haunstettens Spieler feierten den Sieg im Anschluß frenetisch, während Trainer Ebert relativ nüchtern blieb: „Es ist zwar schön zu sehen, dass wir doch noch gewinnen können, an der Gesamtsituation hat sich allerdings noch überhaupt nichts geändert und bis zum Auftakt der Rückrunde am 16.Januar gibt`s nur eins: Training, Training, Training.“
TSV: Rothfischer, Kerkok (Tor); Schaudt (13/5), Bergstedt (5), Pieniack (4), Zahner (4/1), Bause, Schnitzlein, Rieber, Pfänder, Albrecht, Horner (je 2), Tischinger

Haunstetten bleibt im Keller - Siebte Niederlage in Folge für die Handballer
von hv am 14.12.2010

(hv). Die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten konnten auch bei der TB Roding ihre Negativserie nicht stoppen. Mit 28:31 (13:15) unterlagen die Rot-Weißen in der Oberpfalz und kassierten dabei die siebte Niederlage in Serie.
Dabei zeigte der TSV diesmal von Beginn an eine sehr mutige und engagierte Leistung und war vor allen Dingen im ersten Durchgang durchweg ebenbürtig. Lediglich eine fünfminütige Schwächephase spielte den Gastgebern vom 9:9 bis zum 13:10 in die Karten, bis zum Seitenwechsel konnte man allerdings schon wieder aufschließen. Roding stellte zwar nach vierzig Minuten auf 14:9, aber Haunstetten hatte auch hier beim 18:20 (45.) den Abstand aussichtsreich verringert. Ab diesem Zeitpunkt häuften sich jedoch wieder die Eigenfehler auf TSV-Seite und der Turnerbund enteilte vorentscheidend auf 24:20 und schließlich fünf Minutenvor dem Ende auf 31:25.
Für die Moral der Ebert-Truppe sprach in der Schlussphase, dass man sich nicht gehen ließ, was auch der alles überragende Max Schnitzlein als Anker für die Zukunft sah: „Trotz der alarmierenden Situation hat man gesehen, dass noch Leben in der Mannschaft ist und wir werden alles daran setzen die Geschichte bis Saisonende noch zu drehen.“
TSV: Rothfischer, Kerkok (Tor); Schnitzlein (10), Bause (4), Schaudt (4/1), Horner (4/3), Pieniack, Bergstedt (je 2), Rieber, Pfänder (je 1), Zahner, Albrecht

Wieder nichts Zählbares für den TSV Haunstetten - Handballer unterliegen auch in Erlangen.
von hv am 29.11.2010

(hv). Stefan Ebert, Trainer der Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten, kann langsam Dauergast bei der Betrachtung des Klassikers „Und täglich grüßt das Murmeltier“ werden. Seit Wochen muß er sich von der Bank aus immer wieder das gleiche Szenario anschauen, und das auch noch mit dem negativen Ausgang für seine Rot-Weißen. Jetzt gab es auch trotz vielversprechender Ansätze beim HC Erlangen II eine weitere bittere 26:28 (13:19)-Niederlage.
Haunstetten agierte im ersten Durchgang praktisch nach dem selben Strickmuster der vergangenen Spiele und ließ den technisch versierten Gastgebern erst einmal den Vortritt, was dem Trainer auch sichtlich ausfstoß: „Was wir uns da geleistet haben, geht auf keine Kuhhaut.“ Hier sprach er in erster Linie die miserable Chancenverwertung an, die sich allerdings nach dem Seitenwechsel Stück für Stück verbesserte. Der TSV bewies jetzt Moral und Kampfkraft und schloß zehn Minuten vor Spielende auf. Und für die mitgereisten Anhänger sollte es mit der 24:23-Führung (54.Minute) sogar noch besser kommen. Erst eine Zeitstrafe brachte dann doch noch die Wende zu Gunsten der Einheimischen, Haunstetten kassierte hier drei Treffer in Serie und das ohnehin angekratzte Nervenkostüm tat das übrige. „Es ist zum Verzweifeln. Wir sind mit Sicherheit nicht so schlecht wie wir gerade stehen. Und ich bin immer noch fest davon überzeugt, dass nur ein Erfolgserlebnis die Wende bringen kann,“ sprach der erneut angeschlagene Ebert im Anschluß.
TSV: Rothfischer, Kerkok (Tor); Rieber, Schnitzlein, Bergstedt (je 5), Schaudt (4/3), Pfänder, Bause (je 3), Wiesner (1), Horner, Pieniack, Tischinger


Die nächsten Versuche vom TSV Haunstetten - Handball-Bayernligisten in Erlangen und Würm
von hv am 26.11.2010


(hv). Die Auswärtspartien am Wochenende haben es für die Handball-Bayernliga-Teams des TSV Haunstetten wieder in sich. Hier steht am Samstag (19.30 Uhr) für die Männer beim HC Erlangen II erneut ein harter Prüfstein auf dem Plan, während die Frauen am Sonntag (16.30 Uhr) beim derzeitigen Schlusslicht HSG Würm-Mitte als klarer Favorit starten.
Hans Drasovean hat seinen Mädels trotzdem während der Woche deutlich ins Gewissen geredet: „Wir wollen uns heuer nicht viele Ausrutscher leisten, und dazu gehört einfach die passende Einstellung.“ Tatsächlich hätte es Regionalliga-Absteiger Ismaning am Montag in der Nachholpartie beim äußerst mühsamen 21:19-Sieg in dieser Hinsicht beinahe erwischt. Co-Trainer Herbert Horner war Augenzeuge und kennt die Regularien: „Der Aussenseiter hat nichts zu verlieren, und wenn der vermeintliche Favorit die Sache nicht allzu ernst nimmt, kann es schnell nach hinten losgehen.“
Männer-Coach Ebert befindet sich mit seiner Truppe konträr zu den Damen seit Wochen in der Abstiegszone, und das wird sich bis zur Weihnachtspause wohl nicht entscheidend verbessern. Gegen die extrem spielstarke Bundesliga-Reserve aus Erlangen ist der TSV somit wieder krasser Aussenseiter, zumal die Verletzungs-Misere nicht abreißen will. Neben den Stammtorhütern Riedel und Daniel Fischer fallen weiterhin Zimmerly und Fabian Fischer aus, Dominik Albrecht kann mit Oberschenkelprellung nicht auflaufen und Nachwuchstalent Patrick Fuchs steht nach einer Sprunggelenksverletzung ebenfalls vor einer mehrwöchigen Pause. „Wir müssen jetzt einfach noch enger zusammenrücken und vor allen Dingen den Glauben an unsere Stärken nicht verlieren,“ gibt Ebert die Marschroute für die beschwerliche Adventszeit an.

Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab - TSV-Männer ohne Torhüter chancenlos
von hv am 15.11.2010

(hv). Es war die 42.Spielminute, als in der Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten bei den Gastgebern das blanke Entsetzen Einzug hielt: Gerade hatte man sich gegen den TSV Rödelsee auf 24:26 herangekämpft und Torsteher Benny Riedel lag nach einer Abwehraktion minutenlang mit schmerzverzerrtem Gesicht am Hallenboden. Nachdem Daniel Fischer und Alexander Rothfischer ohnehin verletzungsbedingt nicht zur Verfügung standen, stellte sich Trainer Ebert ins Gehäuse. Die 35:41 (18:19)-Niederlage war erwartungsgemäß nicht zu verhindern und den Rot-Weißen stehen noch schwerere Wochen bevor.
„Wenn`s nicht so läuft, kommt auch noch das Pech dazu,“ war die deprimierende Analyse des TSV-Coaches, der bis zur besagten Situation eine starke Leistung seines Teams begutachten konnte. Bis zum 23:23 hatte man gegen die sehr routinierten Kitzinger überraschend gut mitgehalten und der ein oder andere TSV-Anhänger liebäugelte schon mit der möglichen Überraschung. Rödelsee ließ sich allerdings in Form von Tonar (13) und Suchy (8) in der Restspielzeit die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Angesprochen auf die Torhüter-Misere beim TSV Haunstetten (vier von sieben sind nicht einsatzfähig) reagiert Ebert mit Galgenhumor: „Jetzt müssen wir uns einen schnitzen.“
TSV: Riedel, Ebert (Tor); Schaudt (8/5), Pfänder (6), Zahner (5), Rieber, Bergstedt (je 4), Bause (3), Schnitzlein (2), Pieniack, Albrecht, Wiesner (je 1)

Haunstetten im Abstiegskampf - TSV-Handballer haben Sorgen
von hv am 12.11.2010

(hv). „Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, worum es ab sofort geht.“ Stefan Ebert, Trainer der Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten, hatte die Woche über mehr mit Bewusstseinsschulung zu tun als ihm lieb war. Nach der deprimierenden 22:34-Pleite in Rothenburg ist sein Team nach acht Spielen bei 3:13 Zählern im Tabellenkeller angelangt und hat nun am Sonntag (16.30 Uhr, AL-Halle) gegen den TSV Rödelsee den nächsten harten Brocken vor sich. Die ausgebufften Franken haben im Gegensatz zu den Rot-Weißen heuer schon einige Überraschungen gelandet, und profitieren dabei von ihren spielstarken Routiniers, angeführt vom tschechischen Ex-Internationalen Michal Tonar, langjähriger Zweitliga-Torschützenkönig im Diensten des EHV Aue. „Für uns gibt es heuer eh keine leichten Spiele mehr,“ prognostiziert Ebert, der vom TSV-Lazarett mit Daniel und Fabian Fischer, Alexander Rothfischer, Florian Zimmerly und Martin Zahner lediglich auf Letzteren in Sequenzen zugreifen kann, und fügt hinzu: „Mit Mut und Selbstvertrauen ran an die Sache. Unsere Frauen machen uns das ja Woche für Woche vor.“
Und diese erwarten im Vorspiel zum Schlager den TSV Herzogenaurach (14.30 Uhr). „Das ist mit Sicherheit der stärkste Aufsteiger der letzten fünf Jahre,“ hat Co-Trainer Herbert Horner im Vorfeld ausgemacht und erwartet vom derzeit Drittplatzierten auch in der Albert-Loderer-Halle heftige Gegenwehr. Für Aufsehen sorgte der Meister der Landesliga Nord bereits am dritten Spieltag, als er das gesamte Teilnehmerfeld mit einem 24:19-Auswärtssieg beim Regionalliga-Absteiger und Meisterschaftsfavoriten TSV Ismaning schockte, Letzteren sogar derart, dass er wochenlang kein Wort darüber verlieren wollte. Haunstettens Cheftrainer Hans Drasovean genießt zwar bei 16:0 Punkten das Schweben auf Wolke sieben mit seinen Mädels, fordert aber gleichzeitig die Bereitstellung der Erfolgsgaranten: „Einsatz- und Laufbereitschaft sowie die nötige Spielfreude, dann ist für uns immer etwas drin.“

Der Negativtrend hält an - Haunstetter Handballer kassieren nächste Schlappe in Rothenburg
von hv am 07.11.2010

(hv.) Nichts wurde es mit dem ersehnten Befreiungsschlag für die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten. Statt einer möglichen Überraschung setzte es für die Rot-Weißen beim TSV Rothenburg mit dem 22:34 (9:15) jetzt sogar die höchste Saisonniederlage.
Und wieder hatte sich die Ebert-Truppe die ganze Geschichte weitgehend selbst zuzuschreiben. Statt endlich einmal ein Zeichen zu setzen, agierte der TSV erneut viel zu halbherzig und ließ den bis dato nur mittelmäßigen Franken ab der 7.Spielminute feien Lauf.
5:4 hatte Haunstetten in der Anfangsphase geführt, ehe erstmals alle Dämme brachen und die Rothenburger mit Minimalaufwand auf 5:12 enteilten. Rothenburg mußte dabei sogar auf seinen Hauptangreifer Hadziabdic verzichten, dafür trafen Egelseer (11) und Kölle (8) umso besser. Da auch nach dem Serienwechsel das Rückzugsverhalten keine Besserung erfuhr, setzten sich die Einheimischen Schritt für Schritt immer weiter ab und der TSV musste am Ende ziemlich hilflos zusehen, wie das deprimierende Schlußresultat Gestalt annahm. Relativ ratlos war somit auch Haunstettens Coach Ebert nach Spielende: „Wir kommen zur Zeit einfach nicht in die Gänge, und das kann man auch nicht mit dem Verletzungspech entschuldigen. Das Team hat auf jeden Fall die Qualität, aber wenn wir nicht bald ein Erfolgserlebnis landen, geht`s dahin.“
TSV: Riedel (Tor), Schaudt (8/5), Rieber (6), Bergstedt, Tischinger (je 3), Schnitzlein (3/1), Bause, Pieniack, Albrecht (je 1), Zahner, Wiesner, Fuchs, Horner

Eine Lehrstunde für Haunstetten - Handballer chancenlos gegen Grosswallstadt
von hv am 01.11.2010

(hv). Auch im dritten Heimspiel wurde es nichts mit dem ersten Punktgewinn in eigener Halle für die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten: Die Rot-Weißen unterlagen dem Juniorteam des HBLZ Grosswallstadt deutlich und verdient mit 31:39 (14:21), erhielten dabei eine sechzigminütige Lehrstunde erster Güte und konnten sich nur bedanken, dass diese kostenlos war.
Bereits nach einer Viertelstunde verging den Einheimischen samt Anhängerschar dabei Hören und Sehen. 5:13 hieß es hier für die Gäste, die sich athletisch, spielfreudig, technisch versiert und absolut konsequent präsentierten. All diese Tugenden ließ der TSV dagegen vollständig vermissen und man musste sich bereits beim 14:21 zum Seitenwechsel höchste Sorgen machen. Hier sorgten die Grosswallstädter Buben (alle Jahrgang 92 und 93) dann auch mit einem 5:1-Zwischenspurt schnell für klare Verhältnisse. Beim 18:30 nach 45 Minuten zeigten sich auf Haunstetter Seite nur noch Ratlosigkeit und Bestürzung und die Leistung der Gäste hatte bis dato noch keinen Deut nachgelassen, was auch Florian Zimmerly, der nach seiner Handoperation noch länger ausfallen wird, neidlos anerkannte: „Die spielen mit uns Kasperl in der Schlucht.“ Als Grosswallstadt das letzte Viertel komplett mit seiner zweiten Garnitur absolvierte, gelang Haunstetten noch eine Resultatsverbesserung, mit der Niederlage ist man allerdings jetzt auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht.
TSV: Riedel, Rothfischer; Bergstedt (7), Schaudt (6/2), Horner (4/1), Pieniack, Rieber, Wiesner, Tischinger, Fuchs (je 2), Schnitzlein (2/1), Bause, Albrecht (je 1)

Haunstetten geht erneut leer aus - TSV-Handballer unterliegen im Kellerduell dem TSV Lohr
von hv am 11.10.2010


(hv). Wieder war es nichts mit dem ersehnten ersten Saisonsieg für die Bayernliga-Handballmänner des TSV Haunstetten. Gegen den TSV Lohr setzte es für die Rot-Weißen im Kellerduell eine bittere 30:36 (12:17)-Heimniederlage, was angesichts der beiden schweren Auswärtsspiele in Ottobeuren und Bayreuth für die Tabellensituation in nächster Zeit keine rosigen Aussichten verspricht.
Als „mangelhaft bis ungenügend“ bewertete TSV-Trainer Ebert das Rückzugsverhalten seiner Truppe an diesem Tag gegen einen hoch motivierten und mental um einiges frischeren Gegner. Sage und schreibe elf Konterchancen gestattete man den Gästen im ersten Durchgang und exakt die selbe Anzahl derer sollte dann in den zweiten dreißig Minuten folgen. Lohr hatte von Beginn an die Nase vorn, auch weil dem TSV in seinen Angriffsbemühungen kein richtiges Konzept einfallen wollte. Zu allem Überfluß schied nach Zahner mit Fabian Fischer bereits nach 15 Minuten der zweite Spielgestalter verletzt aus, und die Unterfranken konnten sich auf 13:8 absetzen. Wie es sich für Zwillinge so gehört, folgte ihm keine fünf Minuten später fatalerweise sein Bruder Daniel ebenfalls mit Knieverletzung. Die beste Phase der Einheimischen nach dem Seitenwechsel (15:17) machte man sich durch Eigenfehler schnell wieder zunichte und die ausgebufften Gäste, allen voran Brunner (10) und Kralik (9), sorgten mit einfachen Treffern immer wieder für Beruhigung. „Wir müssen auf alle Fälle die Ruhe bewahren und bis zur Weihnachtspause vielleicht auch den ein oder anderen überraschenden Zähler landen. Das Team ist keinesfalls so schlecht, wie es momentan steht,“ prognostizierte Ebert im Anschluß.
TSV: Fischer D., Rothfischer (Tor); Bergstedt (6), Bause (6/2), Schaudt, Rieber (je 5), Fuchs (3), Schnitzlein (2), Pieniack, Albrecht, Wiesner (je 1), Fischer F., Horner, Tischinger.

Die Heimpremiere ging daneben - Haunstetter Männer beim 20:28 gegen Rimpar chancenlos
von hv am 27.09.2010

(hv). So richtig damit gerechnet hat eh kaum jemand, und am Ende hat es sich auch bewahrheitet: bei der Bayernliga-Heimspiel-Premiere der Männer des TSV Haunstetten hatten die Gastgeber trotz aufopferungsvollem Kampf gegen den ausgebufften Regionallia-Absteiger mit einer Klaren 20:28 (9:11)-Niederlage kaum eine Gewinnchance.
„Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren,“ war das aussergewöhnliche Fazit von TSV-Trainer Ebert nach der Partie. 11:9 stand es hier zwar für die Gäste, aber die Einheimischen hatten es bis zu diesem Zeitpunkt fertig gebracht elf (!) sogenannte „Hundertprozentige“ nicht im gegnerischen Netz unterzubringen. Immer wieder scheiterte man am bärenstarken Rimparer Schlussmann Brustmann oder mangelnder Wurfauslage. Trotz der Führung hagelte es für den Regionalliga-Absteiger von Ex-Nationalspieler und Gästecoach Heiko Karrer eine kräftige Halbzeitpredigt und diese tat in den zweiten dreißig Minuten ihre Wirkung. Mit kompromissloser Defensivarbeit kam man immer wieder zu einfachen Gegenstoßtreffern und Haunstetten fand dabei vor allem mit seinem Rückraumspiel nie die richtige Lösung. Und in puncto Cleverness und Ballkontrolle waren die Franken an diesem Tag dem TSV ohnehin meilenweit voraus. „Abhaken und weiterarbeiten. Es war klar, dass es für uns heuer kein Zuckerlecken werden wird, aber wir werden uns nicht ins Bockshorn jagen lassen“ verspricht Ebert für die nächsten Aufgaben. Erfreulicher Nebenaspekt am Rande war, dass wieder drei Jugendliche zu Einsatzzeiten kamen, und ihre Sache dabei mehr als nur ordentlich machten.
TSV: Fischer D., Rothfischer; Bergstedt, Albrecht (je 3), Bause, Schaudt (je 3/1), Zimmerly, Wiesner, Horner (je 2), Pieniack, Fischer F. (je 1), Rieber, Tischinger, Schnitzlein

Ein durchwachsener Auftakt Haunstetter Handball - Teams in Winkelhaid mit Licht und Schatten - Herren 1
von hv am 20.09.2010

(hv). Freud und Leid liegen im Sport oft nah beieinander. Im Falle der Auftaktpartien der Handball-Bayernligisten des TSV Haunstetten beim TSV Winkelhaid waren es am Samstag exakt zwei Stunden. Während die Frauen sich mit einem 25:20 (14:11) schadlos hielten, mussten die Männer beim 34:37 (15:13) den ersten Nackenschlag einstecken.
Ein genau gegenteiliges Fazit hatte Stefan Ebert nach dem Auftritt seiner Männer zu bieten: „Wir waren durchgängig einen Schritt zu langsam und konnten auch mental wieder einmal nicht überzeugen.“ Dabei war es im ersten Durchgang noch recht passabel, was die Rot-Weißen hier auf die Platte brachten, denn nach der anfänglichen Gastgeber-Führung übernahm man ab der 15.Minute die Initiative und hatte bis zum Seitenwechsel die Nase vorn. Nach der Pause verlor man allerdings zusehends die Orientierung im Deckungsverband und die energischen Winkelhaider gingen vehement auf Lücke. Mitte des zweiten Durchgangs waren die Einheimischen auf 29:23 enteilt und Haunstetten haderte jetzt immer mehr mit dem Schiedsrichtergespann, was zur Folge hatte, dass man ungewollt oft in Unterzahl zu agieren hatte. Matthias Bause scheiterte zudem nach der 30:31-Aufholjagd mit einem Siebenmeter und gegen Ende hatte der TSV dann gegen clevere Franken nicht mehr viel zuzusetzen.
TSV: Fischer D., Rothfischer (Tor); Bause (10/6), Rieber (7), Zimmerly (5), Schaudt (4), Zahner, Pieniack, Albrecht (je 2), Wiesner, Horner (je 1), Fischer F., Bergstedt, Fuchs

Schluß für Haunstetter Handballer - Bayernligist beendet Saison gegen Roding
von hv am 14.05.2010

(hv). Letztes Spiel, letztes Glück ? Die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten beenden am Samstagabend (19.30 Uhr, AL-Halle) die überlange Runde mit der Heimpartie gegen den TB Roding (Oberpfalz).
TSV-Trainer Ebert strebt mit seinen Mannen gegen den Tabellennachbarn einen letzten Sieg an und könnte im günstigen Fall in der Endabrechnung auf dem versöhnlichen 6.Abschlußrang landen. Hierzu ist gegen die kompakten Rodinger jedoch noch einmal Kampfkraft angesagt und man wird sich in erster Linie in der Defensive erheblich strecken müssen. Den beiden Rodinger Hauptangreifern Sigl und Graßl wird da das Hauptaugenmerk gelten: „Wenn wir sie einigermaßen in den Griff bekommen, sehe ich gute Konterchancen,“ visiert Haunstettens Trainer seine Taktik an. Mindestens ein halbes Jahr Pause steht dagegen für Flügelflitzer Marcus Schaudt auf dem Programm, der sich kurz vor Saisonende im letzen Spiel beim Meister Fürstenfeldbruck einen Kreuzbandriß zugezogen hat.

Haunstetten läßt nichts anbrennen - Müheloser 44:27-Sieg der Handballer gegen Schlusslicht Metten
von hv am 03.05.2010

(hv). In eigener Halle bleiben die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten in dieser Runde weiterhin eine Macht. Das vorletzte Heimspiel gegen den bereits als Absteiger feststehenden Tabellenletzten SG Metten entwickelte sich letztendlich nur zu einer besseren Trainingseinheit und wurde hoch mit 44:27 (24:13) von den Rot-Weißen dominiert.
Die Gäste aus der Oberpfalz konnten lediglich die Anfangsphase offen gestalten, mussten jedoch bereits nach dem 2:4 (5.Minute) den ersten Sturmlauf der Haunstetter bis zum 4:12 über sich ergehen lassen. Man setzte immer wieder erfolgreich auf Gegenstöße und hatte zur Pause beim 24:13 den Bayernliga-Rekordsieg auf der Pfanne. Nach dem Seitenwechsel gingen den stark ersatzgeschwächten Klosterern zusehends die Kräfte aus, was sich auch in ihrer Zeitstrafenstatistik niederschlug. Der TSV verlor obgleich des wachsenden Vorsprungs allerdings zusehends die Konzentration, so dass eine Vielzahl der sich bietenden Möglichkeiten nicht ins Ziel gebracht wurden. Am deutlichen 44:27-Endstand gab es allerdings überhaupt nichts zu rütteln und Trainer Ebert gab sich im Anschluss ungewohnt moderat: „Es hätte zwar etwas schöner gestaltet werden sollen, aber unser Spiel ist eben einfach von der Durchschlagskraft geprägt.“ In den beiden jetzt noch ausstehenden Partien könnte sich Haunstetten mit entsprechenden Leistungen sogar noch auf en 5.Abschlußrang vorarbeiten.
TSV : Riedel (Tor); Bause (11/4), Schaudt (7), Langner, Albrecht (je 6), Zahner (6/1), Zimmerly (4), Pieniack (3), Wiesner (1/1), Fischer F., Jordan


Ein Kampf auf Biegen und Brechen - Haunstetter Handballer bezwingen Auerbach
von hv am 28.03.2010

(hv). Ein äußerst intensives Handballspiel bekamen rund 300 Zuschauer in der Bayernliga-Partie zwischen dem TSV Haunstetten und dem SV Auerbach am Sonntagnachmittag in der Albert-Loderer-Halle zu Gesicht. Die Gastgeber siegten nach großartigem Kampf am Ende mit 33:30 (17:20) und haben dadurch einen Riesenschritt in Richtung Ligazugehörigkeit getan.
Aufsteiger Auerbach dominierte ganz klar den ersten Durchgang und machte mit extrem offensiver Abwehr und immenser Laufbereitschaft in der Offensive den Einheimischen das Leben mehr als nur schwer. Ohnehin schenkten sich beide Defensivreihen kaum etwas und so hatte das aufmerksame Schiedsrichtergespann Lindner/Novakovic die gesamte Spielzeit kaum Ruhephasen. Nach dem 17:20 zur Pause gelang dem TSV erstmals nach 45 Minuten eine Führung (27:26), welche die Oberpfälzer jedoch postwendend wieder drehten. Haunstetten hatte in Folge seine abwehrstärkste Phase, gestützt von Torsteher Riedel, der jetzt über sich hinauswuchs. Drei Treffer zum 31:28 sorgten so für die Vorentscheidung und den Gastgebern gelang es diese bis Spielende mit Glück und Geschick zu verteidigen. TSV-Trainer Ebert fand somit nach der Partie kaum Kritikpunkte: „Ein jeder wusste worum es geht und hat sein Maximum eingesetzt.“
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (6), Fischer F., Schaudt (je 5), Zahner (5/2), Langner, Albrecht (je 4), Pieniack (3), Prihoda (1), Wiesner, Zimmerly

Ein beeindruckender Heimsieg - Haunstetten mit starker Leistung gegen Waldbüttelbrunn
von hv am 08.03.2010

(hv). Matthias Bause und Robert Langner konnten sich die Bayernliga-Partie zwischen dem TSV Haunstetten und der DJK Waldbüttelbrunn bereits eine Viertelstunde vor dem Ende von der Tribüne aus betrachten. Die beiden Augsburger Haupttorjäger hatten nach ihren jeweils dritten Zeitstrafen die Toleranzgrenze der Referees überschritten, konnten sich aber trotzdem über einen tadellosen 37:25 (17:13)-Heimerfolg gegen die Franken freuen.
Nur im ersten Durchgang konnten die Würzburger Vorstädter den Einheimischen Paroli bieten, welche dieses Mal einige Zeit benötigten ihren Rhythmus zu finden. Das sollte sich nach der Pause für die Gäste allerdings dramatisch ändern. Haunstetten zog hier schnell auf acht bis zehn Treffer Differenz davon und ließ sich auch von den sich in Folge häufenden Zeitstrafen nicht entscheidend beeindrucken. Die Waldbüttelbrunner fanden jetzt nur noch wenige Mittel den agilen Deckungsverbund zu durchbrechen und lebten fast ausschließlich von Einzelaktionen ihres Gefährlichsten, dem US-Spitzenmann Gary Hines. Auf TSV-Seite musste sich nach den schwindenden Wechselmöglichkeiten im letzten Viertel erneut Spielertrainer Ebert einbringen und dieser sorgte auch dafür, dass seine Jungs bei aufkommender Hektik die Ruhe bewahrten. Mit nunmehr 22 Zählern auf der Habenseite kann Haunstetten die sieben noch ausstehenden Partien etwas beruhigter angehen und Coach Ebert ist mit der Zwischenbilanz durchaus zufrieden: „Es ist zwar noch lange nicht alles in trockenen Tüchern, aber wir besitzen jetzt eine gute Ausgangsposition und können das Ganze noch selbst regeln.“
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (10/5), Langner (7), Prihoda (6/3), Fischer F. (4), Schaudt, Albrecht, Ebert (je 3), Pieniack (2), Wiesner (1), Zimmerly, Zahner.

Fehlwürfe verhindern Kantersieg - Haunstetten lässt beim 30:24 in Freising zahlreiche Gelegenheiten aus
von hv am 28.02.2010

(hv). Der stark abstiegsbedrohte SC Freising konnte den Bayernliga-Handballern des TSV Haunstetten nur eine Halbzeit Paroli bieten. Beim 30:24 (12:11) mußten sich die Rot-Weißen speziell im zweiten Durchgang den Vorwurf gefallen lassen nicht noch mehr für die Tordifferenz getan zu haben. Stark gehandicapt gingen die Einheimischen in diese Partie, da mit Stefan Auernhammer einer ihrer Besten nach Nasenbeinfraktur nur bedingt den Kampf aufnehmen konnte. Trotzdem hielten die Hausherren die ersten dreißig Minuten stets offen und der TSV hatte erhebliche Mühe Schritt zu halten. Das sollte sich allerdings nach dem Seitenwechsel gänzlich ändern. Dem Sportklub ging hier Schritt für Schritt die Luft aus und Haunstetten wurde zunehmend dominanter. Lediglich die Chancenauswertung war das durchgehende Manko der Truppe von Stefan Ebert, ein Sieg mit zehn bis fünfzehn Treffern Differenz war hier durchaus im Bereich des Möglichen. „Glanzlos, aber schlussendlich ungefährdet,“ beschrieb der Coach somit auch den Sieg, der dem TSV seit langem wieder ein ausgeglichenes Punktverhältnis beschert. Da jedoch nach Stand der Dinge bis zu sechs Vereine aus dem Bayerischen Oberhaus absteigen müssen, werden wohl auch die Rot-Weißen noch länger zittern müssen als ihnen lieb ist. TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Prihoda (7/2), Bause, Langner (je 5), Schaudt (4), Pieniack (3), Zimmerly, Albrecht, Wiesner (je 2), Fischer F., Zahner

Am kommenden Sonntag geht es für die männliche B-Jugend zum “leichtesten“ Auswärtsspiel der Saison nach Erlangen.
von mr am 27.02.2010

Mit der Mannschaft vom Bundesliga Nachwuchs aus Erlangen trifft man nicht nur auf die beste Abwehr der kompletten Liga, sondern auf ein Team, das zuhause ungeschlagen ist und nicht nur deshalb der Topfavorit auf den Titel in der Bayernliga ist.
Somit stehen nicht nur für Coach Rothfischer die Kräfteverhältnisse bereits fest. „Bei diesem Spiel brauchen wir nichts hochstilisieren, die Ausgangslagen zu dieser Begegnung sind doch klar verteilt. Unser Team kann vollkommen befreit aufspielen, da von uns niemand etwas zählbares erwartet, ganz im Gegenteil muss unser Ziel lauten, wie auch in den letzten Begegnungen, uns bestmöglich zu präsentieren und unsere guten Eindrücke aus den letzten Spielen zu bestätigen.“
Zudem kann man am Wochenende endlich wieder aus dem Vollen schöpfen, da nach der Rückkehr von Jonas Jelten wieder alle Mann an Bord sind.
Spielbeginn ist am Sonntag um 15.30 Uhr in der Karl-Heinz-Hiersemann Halle in Erlangen.

Sensation durch Handballer - Der TSV Haunstetten bezwingt Titelanwärter Lohr
von hv am 21.02.2010

(hv). So ein Handballspiel hat man in der Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten lange nicht mehr gesehen. Die Gastgeber siegten in einer mitreißenden Partie gegen den titelambitionierten TSV Lohr mit 29:27 (14:13) und haben sich dadurch wieder im Tabellen-Mittelfeld etabliert.
Von Beginn an übernahm der Favorit aus Franken die Initiative und führte schnell mit 3:1 und 4:2. Die Gastgeber hielten aber schon hier dagegen und hatten bald Anschluss und Ausgleich erzwungen. Mit harten Bandagen wurde die gesamten sechzig Minuten gekämpft, was auf TSV-Seite im ersten Durchgang Martin Zahner, Robert Langner und Stefan Prihoda jeweils mit schmerzhaften Gesichtstreffern zu spüren bekamen. Die meisten der rund 200 Zuseher staunten nicht schlecht, als Haunstetten zur Pause mit 14:13 führte und das keineswegs glücklich. Bis Mitte der zweiten Halbzeit lief man den Lohrern jedoch stetig hinterher, die beim 20:18 und Ballbesitz sogar die Chance zur Vorentscheidung auf der Hand hatten. Was die Rot-Weißen allerdings in der verbleibenden Zeit veranstalten, riss spätestens den Rest des Auditoriums vom Hocker. Trotz mehrfacher Unterzahl verteidigten die Ebert-Burschen bis zum Schluss die knappe und am Ende hochverdiente Führung und feierten stolz unter dem Jubel ihrer Anhänger den Sensationserfolg. Der tagesbeste auf Haunstetter Seite stand mit Daniel Fischer im Tor und brachte es im Anschluss auf den Punkt: „Wenn wir in vielen Spielen nur annähernd diese Einstellung mitgebracht hätten, wären wir jetzt mit Sicherheit bereits jegliche Sorgen los.“
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (9/7), Schaudt (6), Zimmerly (5), Langner (4), Prihoda (2), Albrecht, Fischer F. (je 1), Zahner (1/1), Pieniack, Wiesner, Ebert.


Haunstetten nützt die Überzahl nicht - Handball-Bayernligist unterliegt in Grosswallstadt
von hv am 09.02.2010

(hv). Da wäre wohl mehr drin gewesen: Die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten gaben beim HBLZ Grosswallstadt mit 28:30 (11:11) eine weitere Auswärtspartie ab und werden sich in den nächsten Wochen endgültig mit dem hinteren Drittel der Tabelle auseinandersetzen müssen.
Dass es in Unterfranken wieder nichts mit einem Auswärtserfolg wurde, lag zum einen an den bärenstarken Gastgebern, aber zum andern auch am TSV selbst. Sage und schreibe 12 Überzahlsituationen durch vom Schiedsrichterteam verhängte Zeitstrafen wurden den Gästen zugesprochen, von denen höchstens die Hälfte zu einem positivem Ausgang gebracht wurden. Den 5:1-Blitzstart der Rot-Weißen hatte das Juniorteam auch Dank dieses Umstandes schnell egalisiert und so entwickelte sich eine komplett ausgeglichene Partie, die nach dem Seitenwechsel ab dem 13:11 für Haunstetten immer die Einheimischen in Front sah. „Es zog sich wie ein roter Faden durch und uns fehlte dann auch gegen Spielende die letzte Konsequenz,“ analysierte Coach Ebert, der sich jetzt vor dem Spiel gegen Titelanwärter Lohr (21.Februar, 16.30 Uhr) einiges einfallen lassen muß. Die unschönste Szene, und noch dazu vollkommen überflüssig, spielte sich in der 59.Minute ab, als TSV-Torjäger Robert Langner regelrecht niedergemetzelt wurde und der Übeltäter mit der Roten Karte noch glimpflich dabvonkam.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (10/7), Schaudt (5), Prihoda (5/1), Langner (4), Zimmerly (2), Fischer F., Zahner je 1), Albrecht, Pieniack, Wiesner

Haunstetten behält die Nerven - Zittersieg im Abstiegsduell
von hv am 31.01.2010

(hv). Die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten haben sich etwas Luft zu den abstiegsgefährdeten Plätzen erarbeitet. Mit einem mühevollen 31:27 (15:17)-Heimsieg über den TSV Simbach stehen die Rot-Weißen vorübergehend wieder auf einem Mittelfeldplatz.
Zwei Drittel der Partie konnte man die Ebert-Truppe keineswegs als Favorit auf den Erfolg ausmachen, ganz im Gegenteil: die stark ersatzgeschwächte junge Simbacher Mannschaft machte den Gastgebern das Leben mehr als nur schwer. Bereits im ersten Durchgang hatte der TSV erhebliche Probleme seine Nerven in den Griff zu bekommen. Immer wieder unterliefen ihm unerklärliche Leichtsinnsfehler, was die Gäste in einfache Tore ummünzten. Zu statisch im Angriff und nicht kompromisslos in der Defensive sah man sch bis zur 40.Minute mit 21:23 in Rückstand, ehe die entscheidenden Minuten für zu Gunsten der Haunstetter folgen sollten. Mit fünf Treffern in Serie hatte man Simbach plötzlich ins Hintertreffen gebracht, und davon konnten sich die Innstädter bis Spielende nicht mehr erholen. Coach Stefan Ebert fiel damit auch ein mittelschwerer Stein vom Herzen und er zeigte Verständnis für die ein oder andere Nachlässigkeit: „Man muß bedenken, dass in dieser Phase in erster Linie Nervenstärke gefordert ist. Und dazu sind einige meiner Knaben noch ein bis zwei Jahre zu jung.“
TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Bause (8/4), Schaudt (7), Langner (6), Albrecht (4), Zahner, Prihoda (je 2), Wiesner, Pieniack (je 1), Fischer F., Zimmerly

Die alte Leier - Haunstetter Handballer mit Auswärtsschwächen
von hv am 26.01.2010

(hv). Eine Luftveränderung tut normalerweise jedem gut. Nicht so den Bayernliga-Handballern des TSV Haunstetten, die heuer nach Ortswechsel kaum einen Fuß auf den Boden bringen. Sieben der acht Auswärtspartien gingen verloren und nach dem 28:33 (10:18) beim TSV Rothenburg muß man sich ab sofort in Haunstetten ernsthaft auf den Kampf um den Ligaverbleib einrichten.
Entsprechend deprimiert waren auch sämtliche Aktiven und Passiven nach dem Schlusspfiff in Mittelfranken und einer Partie, die von den Rot-Weißen innerhalb einer Viertelstunde abgeschenkt wurde. Haunstetten hatte nach zehn Minuten noch 6:5 geführt und kurze Zeit später beim 9:10 weiterhin Kontakt. Was sich allerdings im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs abspielte, war für die Gäste wie ein schlechter Film. Ein kompletter Blackout ermöglichte Rothenburg einen unglaublichen 8:0-Zwischensprint, von dem sich der TSV nie und nimmer erholen sollte. Und so genügte den Einheimischen dann auch im zweiten Durchgang eine durchschnittliche Leistung mit einfachen Treffern ihres Torjägers Habzihabdic (insgesamt 16), um die zwar tapfer kämpfenden, aber nie gefährlich werdenden Haunstetter auf Distanz zu halten. Für Stefan Ebert und seine Burschen heißt es nun in nächster Zeit Bewusstseinsschulung zu betreiben, um sich im Fight um den Klassenerhalt entsprechend stark präsentieren zu können: „Spätestens ab jetzt sind ganz andere Kräfte gefordert, als die, die wir momentan abrufen können“ weiß der Coach.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (7/1), Schaudt (6), Zimmerly (5), Langner (3), Zahner (3/2), Wiesner, Fischer F. (je 2), Prihoda, Albrecht, Pieniack

Eine herausragende Defensivarbeit - Haunstetter Handballer überzeugen in Roding
von hv am 21.01.2010

(hv).Den Bayernliga-Handballern des TSV Haunstetten ist am Samstag das erste Break gelungen. Mit dem durchaus überraschenden 25:23 (11:13)-Auswärtssieg beim Tabellenfünften TB Roding schafften sich die Rot-Weißen vorübergehend etwas mehr Luft zu den Abstiegsrängen.
Die Defensivarbeit sollte an diesem Tag der Schlüssel zum Erfolg werden. TSV-Trainer Ebert agierte mit einer extrem offensiven Abwehrformation, worauf sich die Gastgeber während der gesamten Spielzeit nicht richtig einstellen konnten. Haunstetten konnte dadurch bis zur 20.Minute die Partie beim 8:5 dominieren, brachte sich in Folge durch einige Unkonzentriertheiten im Abschluß allerdings selbst wieder ins Hintertreffen. Bis zum Seitenwechsel hatten so die Oberpfälzer das Kommando übernommen. Die infolge ausgeglichene Auseinandersetzung sah Roding bis zum 21:18 (49.) in Front, ehe Haunstetten in der Schlussphase richtig aufdrehte. Ein 4:0-Zwischenspurt brachte die Entscheidung für die Gäste, bei denen Stefan Prihoda mit neun Treffern andeutete, zu was er fähig ist. Stefan Ebert war die Erleichterung noch lange nach Spielende anzumerken: „Da wären wir für die nächste Zeit ganz schön abserviert gewesen.“ Die kommenden Partien in Rothenburg und zu Hause gegen Aufstiegsaspirant Lohr ist der TSV ohnehin nur krasser Aussenseiter.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Prihoda (9), Bause (7/4), Zahner (3), Albrecht, Fischer F. (je 2), Pieniack, Wondrazil (je 1), Schaudt, Zimmerly, Wiesner.

Haunstetten chancenlos - Bayernligist mit klarer Niederlage gegen Fürstenfeldbruck
von hv am 21.01.2010

>(hv). Keinerlei Gewinnchance hatte Handbnall-Bayernligist TSV Haunstetten im Heimspiel gegen den Aufstiegsaspiranten TuS Fürstenfeldbruck. Die Rot-Weißen kassierten beim 22:32 (10:14) die erste klare Saisonniederlage und müssen nun in den kommenden Partien gehörig aufpassen, um nicht in die Gefahrenzone zu geraten.
>Nur die ersten zehn Minuten gelang es den Gastgebern bis zum 4:4-Zwischenstand die Partie offen zu gestalten. Der gesperrte Robert Langner fehlte an allen Ecken und Enden und die Münchner Vorstädter mussten in Folge nur auf einen der zahlreichen Eigenfehler des TSV warten, um die entsprechende Distanz herbei zu führen. Bereits beim 10:14 zur Pause waren die Trümpfe eindeutig in Brucker Hand, die sich auch im zweiten Durchgang kaum eine Blöße gaben. Technisch extrem versiert und mit der erforderlichen Konzentration im Abschluß enteilten sie den immer mehr überforderten Haunstettern bis Spielende recht deutlich und können so selbst weiterhin ein entscheidendes Wort um die Titelvergabe mitreden. Auf TSV-Seite hielt sich die Enttäuschung trotz der hohen Niederlage in Grenzen: „Selbst in Bestbesetzung hätten wir nur mit einem Glanztag mitreden können. Die für uns wichtigen Partien kommen noch,“ resümierte Haunstettens Coach Stefan Ebert, der nun sein Team auf eines dieser Spiele kommende Woche in Roding vorbereiten muß.
>TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (8/4), Prihoda (4/2), Schaudt, Zahner, Pienack, Alrecht (je 2), Wiesner, Zimmerly (je 1), Fischer F..


Sieg und Niederlage für Haunstetten - Handball-Bayernligisten liefern sich zwei packende Duelle mit Haspo Bayreuth
von hv am 20.12.2009

(hv). Unterschiedlicher hätten die Gefühlswelten für die Handball-Bayernliga-Teams des TSV Haunstetten am letzten Advent-Wochenende wohl kaum aussehen können: Während die Männer in der Wagner-Stadt mit 23:25 (12:17) leer ausgingen, gelang den Frauen in der Albert-Loderer-Halle fast zeitgleich ein viel umjubelter 32:31 (13:19)-Heimsieg.
In Bayreuth war für die Gastgeber Revanche angesagt, zumal die Truppe von Bernhard Müller gegen den TSV die bisher einzigen Zähler abgab. So startete der Titelanwärter auch mit äußerster Vehemenz, und ehe man auf TSV-Seite so richtig Fuß gefasst hatte, war auch schon ein 0:5 auf der Anzeigentafel. Bis zum Seitenwechsel begnügten sich die Gastgeber mit Resultatsverwaltung und Haunstetten konnte auch nicht die Mittel zur Verbesserung bereitstellen. Nach der Pause wurde es bald zusehends hektischer, zumal jetzt die Gäste doch noch in bedrohliche Nähe kamen. Vier Treffer in Folge vom 16:21 bis zum 20:21 (48.Minute) brachten die Franken erstmalig ins Schwitzen und nach dem erneuten 23:24-Anschlußtreffer war tatsächlich sogar noch die Chance zum Ausgleich für die Augsburger gegeben. Ausgerechnet jetzt verlor man Konzept und Nerven: Robert Langner ließ sich nach dem umstrittenen 25:23-Siegtreffer der Bayreuther auch noch zu einer völlig unnötigen Geste gegenüber dem Schiedsrichtergespann hinreißen, und wird somit zu Jahresbeginn fehlen. Trainer Ebert fand nach der Partie kaum Worte: „Wir mussten nicht zweimal gegen Bayreuth gewinnen, wenngleich auch heute mehr für uns drin gewesen wäre. Für das völlig mannschaftsundienliche Verhalten habe ich allerdings überhaupt kein Verständnis, zumal die entscheidenden Spiele erst noch kommen.“
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (6/6), Langner, Pieniack (je 4), Prihoda (3), Schaudt, Zahner (je 2), Zimmerly, Albrecht (je 1), Fischer F., Wiesner
Überglücklich war auf der anderen Seite der Coach der weiblichen Fraktion nach dem Schlusspfiff einer nervenaufreibenden Spitzenpartie: „Ich kann momentan überhaupt nichts sagen und bin einfach mehr als nur froh.“ Haunstetten sah drei Viertel der Auseinandersetzung wie der sichere Verlierer aus, da die bärenstarken Bayreutherinnen bis zum 24:18 mehrmals mit sechs Treffern in Front lagen, und auch nicht den Eindruck machten noch in Gefahr zu geraten. Doch der TSV kämpfte sich zurück: 25:28 hieß es zehn Minuten vor dem Ende und sämtliche Zuschauer rauften sich die Haare, als beide Kontrahenten sage und schreibe zehn Angriffe nicht im gegnerischen Gehäuse unterbrachten. Das 26.Tor für die Rot-Weißen sollte so auch der Knackpunkt sein. Haspo wurde jetzt immer nervöser und stand beim 29:28 durch Isabell Drasovean komplett unter Schock. Da halfen auch die Knaller durch Andrea Bitter (insgesamt 8 Treffer) nichts mehr, zumal Haunstetten unter großem Jubel ihrer Fans eine Minute vor dem Ende auch noch das 32:30 gelang und man eine denkwürdige Partie, jetzt als Tabellenzweiter, zu Ende brachte.
TSV: Müller (Tor); Elsner (10/3), Kubitza (7), Thurner (5), Schickentanz, Hochmair (je 3), Amler, Drasovean (je 2), Wengenmeir, Kamlah, Dickl.

Der Bann ist gebrochen - Haunstetter Handballer feiern ersten Auswärtssieg in Metten
von hv am 13.12.2009

(hv). Es geht also doch noch: In ihrer sechsten Auswärtspartie gelang den Bayernliga-Handballern des TSV Haunstetten beim Aufsteiger SG Metten mit einem 29:25 (13:14) der lang ersehnte erste Sieg. Für die Rot-Weißen heißt es jetzt erst einmal durchatmen, und in der Abschlußpartie beim Titelkandidaten Bayreuth am kommenden Sonntag ist dadurch auch etwas Druck vom Team abgefallen.
In der Oberpfalz dominierte der TSV die erste Viertelstunde bis zur 8:7-Führung, ehe die äußerst routinierten Einheimischen das Heft vorübergehend in die Hand nahmen. Spielmacher Zahner sehnte sich beim 13:14 zur Pause so auch nach dem ein oder anderen Oldie der insgesamt sechs über 40-jährigen: "In puncto Kaltschnäuzigkeit haben uns diese Herren immer noch einiges voraus." Mitte des zweiten Durchgangs ließen erwartungsgemäß die Kräfte der Mettener sichtlich nach, was auch dazu führte dass die Strafbank der Gastgeber regelmäßig gut gefüllt war. Haunstetten nutzte seine Chancen leidlich und war spätestens beim 27:22 drei Minuten vor Schluß auf der Erfolgsspur. "Es wurde auch langsam Zeit. Ich dachte schon, dass klappt heuer überhaupt nicht mehr," konstatierte ein sichtlich erleichterter TSV-Coach Ebert sofort im Anschluß.

TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Langner (10), Bause (6/6), Schaudt (5), Zahner, Zimmerly, Prihoda (je 2), Fischer F., Albrecht (je 1), Pieniack, Wiesner.

Erste Heimpleite für Haunstetten - Bayernligist verschläft Start gegen Ottobeuren
von hv am 06.12.2009

(hv). Jetzt hat es die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten erwischt: Im sechsten Heimspiel kassierten die Rot-Weißen gegen den TSV Ottobeuren mit 27:29 (15:16) die erste Niederlage in eigener Halle und stehen dadurch vor der Weihnachtspause stark unter Druck.
Der erste Durchgang entwickelte sich zunächst zum spielerischen Offenbarungseid für die Gastgeber. Sage und schreibe 11:25 Minuten benötigte der TSV, um den ersten Treffer zu erzielen. Die abgebrühten und eindeutig überlegenen Gäste hatten bis dato mühelos zum 0:7 gestellt, und man mußte als Anhänger mit dem Schlimmsten für Haunstetten rechnen. Kurioserweise verloren die Ottobeurer obgleich des beruhigenden Vorsprungs plötzlich den Faden, und so kam es noch vor der Pause zum nicht mehr möglich gehaltenen Anschluß. Sogar eine 14:13-Führung war jedoch bis zum Seitenwechsel in kürzester Zeit wieder pulverisiert. „Da hätten wir einfach nachlegen müssen,“ erklärte Trainer Ebert, der sein Team in der kompletten zweiten Hälfte im Nachteil sah. Als dabei sogar ein 6:4-Vorteil beim 22:24 nicht verwertet wurde, griff Ottobeurens Stärke mit Spielmacher Koskue und Teufelskerl Varga im Tor endgültig. 22:28 hieß es fünf Minuten vor dem Ende und selbst die in Folge mit Brachialgewalt vorgetragenen Gegenangriffe sollten Haunstetten an diesem Tage nicht mehr ausreichen. „Heute hat deutlich das Team gewonnen, das den Sieg einfach mehr wollte, und wir waren`s nicht,“ kommentierte ein enttäuschter TSV-Torjäger Robert Langner, der selbst davon wahrscheinlich am meisten auszuschließen war.
TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Langner (7), Bause (7/4), Zahner (5/3), Zimmerly (3), Pieniack (2), Schaudt, Albrecht, Prihoda (je 1), Fischer F., Wiesner.

Schwere Heimaufgaben in kritischer Phase - Handball-Bayernligisten des TSV Haunstetten ewarten am Sonntag Spitzenteams
von hv am 03.12.2009

(hv). Endgültig beweisen müssen sich die Handball-Bayernligisten des TSV Haunstetten am kommenden Heimspiel-Sonntag. Kurioserweise haben sowohl die Frauen als auch die Männer den aktuell Fünftplatzierten zu Gast.
Hans Drasovean musste für die Partie gegen den HC Sulzbach (14.30 Uhr, AL-Halle) während der Woche mit seinen Damen einiges aufarbeiten: „Wenn wir uns nur annähernd so präsentieren wie in Etwashausen, gehen wir gegen die Oberpfälzer mit Pauken und Trompeten unter.“ Verhaltener Optimismus macht sich im TSV-Lager trotzdem breit, da in den bisherigen Partien gegen die Spitzenmannschaften der Liga immer auch gute Leistungen gebracht wurden, was auch der Coach zur Motivation nimmt: „Daran sollten sich alle Beteiligten messen.“ Herrentrainer Stefan Ebert kann dagegen bei seinen Burschen heuer nur eine einzige Konstanz ausmachen: „Zu Hause hui und auswärts pfui.“ Fünf Siege wurden in heimischer Halle erzielt und ebenso viele Niederlagen in der Fremde, und so steht man auch gegen den schwäbischen Rivalen TSV Ottobeuren (16.30 Uhr) entsprechend unter Druck, zumal noch vor Weihnachten in Metten und Bayreuth tendenziell nur wenig Aussichten bestehen. „Diese Hypothek haben wir uns selbst aufgeladen, also erwarte ich von jedem die entsprechende Reaktion,“ fordert Ebert. Einziger Lichtblick für die TSV-Sieben ist, dass die Allgäuer ebenfalls noch nicht ihren Rhythmus gefunden haben und bereits drei nicht einkalkulierte Niederlagen einstecken mussten.

Die alte Leier - Nichts Zählbares für Haunstetter Handballer auch in Rödelsse
von hv am 30.11.2009

(hv). Haunstettens Handball-Trainer Stefan Ebert bleibt auch nach dem fünften Auswärtsspiel seiner Bayernliga-Männer ziemlich ratlos: „Gäbe es eine Pressekonferenz, so könnte ich glaube immer ein Tonband mit dem gleichen Text laufen lassen.“ Der TSV Haunstetten konnte sich am Sonntag erneut nicht durchsetzen, unterlag beim TSV Rödelsse mit 28:31 (12:12) und bleibt weiterhin ein gern gesehener Gast.
„Wir leisten regelmäßig Aufbauarbeit,“ kommentierte der starke TSV-Torsteher Daniel Fischer, zumal die angeschlagenen Einheimischen im Vorfeld bereits stark unter Druck standen. Den Rot-Weißen gelang es allerdings nur in Abschnitten diesen Vorteil umzumünzen: nach ausgeglichener ersten Spielhälfte nutzten die Franken die wohl entscheidende Schwächephase der Augsburger zur 16:12-Führung, die bis zehn Minuten vor Spielende Bestand hielt. Der trotzdem mühsam erkämpfte 26:26-Ausgleich der Gäste zollte sofort im Anschluß seinen Tribut und die jetzt nervenstärkeren Rödelseer sicherten sich bis Spielende beide Zähler. Aufgrund der Ausgeglichenheit der Liga muß Haunstetten nun in den drei ausstehenden Partien vor Weihnachten erheblich aufpassen, um nicht in den Gefahrenbereich zu gelangen. „Das haben wir uns eindeutig selbst eingebrockt, und nun müssen wir sehen, wie wir da rauskommen,“ sagt der Coach.
TSV: Riedel, Fischer D. (Tor), Zahner (9/6), Langner (6), Bause (4), Schaudt (3), Prihoda (2), Zimmerly, Albrecht, Wiesner, Fischer F. (je 1), Pieniack

Eine weiße Weste - Haunstetter Handballer auch nach dem 30:21 gegen Winkelhaid zu Hause ohne Punktverlust
von hv am 23.11.2009

(hv). Die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten sind auch nach dem fünften Heimspiel in der Albert-Loderer-Halle ohne Punktverlust. Beim 30:21 (14:10)-Sieg über den TSV Winkelhaid profitierten die Gastgeber am Ende von der nachlassenden Kondition der ersatzgeschwächten Franken.
Bis zur 25.Minute (9:8) lagen die Gäste stetig in Front und die Rot-Weißen wurden vor allen Dingen über ihre rechte Abwehrseite ein ums andere mal ausgehebelt. Erst als man in Folge die Schlagzahl erhöhte, konnte bis zum Seitenwechsel eine Vier-Tore-Führung realisiert werden. Aber auch nach der Pause sah es zunächst nicht nach einer klaren Sache für die Gastgeber aus. Grund dafür war, dass man in mehreren Aktionen viel zu fahrig reagierte und von den 20 Abprallern des ausgezeichneten TSV-Torstehers Riedel nur ganze fünf für sich sichern konnte. Dies ließ auch Trainer Ebert nicht unbemerkt: „Ich glaube, da muß ich nächste Woche ein paar Bück-Übungen einstreuen.“ Die Entscheidung zugunsten der Einheimischen fiel im letzten Viertel der Partie, als die Winkelhaider merklich nachließen und sich zudem ihr Mannschaftsverantwortlicher Szücs nach wiederholtem Reklamieren eine Zeitstrafe einhandelte. Haunstetten ließ jetzt nichts mehr anbrennen, produzierte Chancen im Halbminutentakt und lag am Ende trotz nicht ausreichender Konsequenz mit neun Treffern vorn. „Ein Sieg war so oder so Pflicht, und jetzt wollen wir am Sonntag in Rödelsee im fünften Versuch auch endlich einmal auswärts etwas reißen,“ verspricht Spielmacher Zahner.
TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Bause (8/5), Langner (5), Zimmerly, Schaudt (je 4), Zahner (3), Pieniack, Fischer F., Wiesner (je 2), Albrecht, Prihoda.

Kein Auswärtsglück - Haunstetter Handballer auch in Auerbach ohne Punktgewinn
von hv am 16.11.2009

hv). Der TSV Haunstetten bleibt in der Handball-Bayernliga der Männer
> ein gern gesehener Gast: Auch im vierten Anlauf setzte es für die
> Rot-Weißen eine Niederlage und nach dem 30:35 (11:17) beim Aufsteiger
> TSV Auerbach bleibt für die Ebert-Truppe die Frage, woran es liegt.
> Wie schon in den bisherigen Spielen agierte der TSV Haunstetten zu
> Beginn überlegen und hatte sich nach fünf Minuten einen 4:1-Vorteil erarbeitet.
> Diesen ließ man aber innerhalb kürzester Zeit schmelzen, so dass die
> kampf- und laufstarken Gastgeber beim 12:6 nach zwanzig Minuten das
> Geschehen schon an sich gerissen hatten. Haunstetten agierte einfach
> zu langsam in der Rückwärtsbewegung und ließ seinerseits deutliche Einwurfmöglichkeiten aus.
> Die Gastgeber mussten praktisch nur auf diese Chance warten, um das
> Resultat auch im zweiten Durchgang verwalten zu können. Selbst als
> zehn Minuten vor dem Ende beim 25:27 noch einmal Hoffnung aufkam,
> konnte man auf TSV-Seite nicht mehr die nötige Konsequenz zur Wende
> stellen. „Unsere Spielanlage passt, aber ich weiß nicht, wieso wir
> auswärts höchstens 70 % unserer Leistungsfähigkeit stellen können. Da
> ich davon ausgehe, dass wir nicht alle Heimspiele für uns entscheiden
> werden, müssen wir uns bald etwas einfallen lasse,“ resümierte TSV-Trainer Stefan Ebert.
> TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (9/6), Schaudt (5), Langner (4),
> Zahner (4/1), Prihoda, Fischer F., Ebert (je 2), Zimmerly, Pieniack
> (je 1), Wiesner.

Haunstetten gelingt Überraschung - Bayernliga-Handballer besiegen Tabellenzweiten Bayreuth
von hv am 08.11.2009

(hv). Nur kühne Optimisten hatten im Vorfeld mit einem möglichen Erfolg des TSV Haunstetten in der Männer-Bayernliga gegen den Mitfavoriten um die Meisterschaft gerechnet. Dass der momentan Zweitplazierte Haspo Bayreuth in der Albert-Loderer-Halle allerdings doch mit 33:28 (17:16) bezwungen wurde, lag letztendlich an einer fast fehlerfreien Darbietung der Gastgeber.
Haunstettens Trainer Stefan Ebert hatte so auch kaum etwas zu bemängeln und war vor allen Dingen sehr angetan, wie seine Burschen den erwarteten Infight annahmen. Das diesmal mit 250 Zusehern gut gefüllte Auditorium sah so bereits im ersten Durchgang eine äußerst intensive Auseinandersetzung mit wechselnden Führungen und einem knappen 17:16 für die Rot-Weißen zur Pause. Diese sollten die Einheimischen, selbst zur Überraschung ihrer eigenen Anhänger, bis zum Schlußpfiff nicht mehr hergeben. Grund dafür war, dass man auf sämtliche Defensiv-Variationen der Franken eine passende Antwort fand und das gesamte TSV-Kollektiv mit fortschreitender Spieldauer immer besser in die Räder griff. So konnten sich am Ende alle Akteure in der Torschützenliste wieder finden, was in erster Linie Spielmacher Zahner freute: „Wir sind lange nicht mehr so leicht auszurechnen wie vor einiger Zeit.“ Nicht ganz so gute Laune verbreitete dagegen dieses Mal das Schiedsrichtergespann mit ihrer Beurteilung der Körperkontakte. Hier bemängelte Co-Trainer Keller die oftmalig unterschiedliche Bewertung: „Robert Langner muß bestimmt doppelt so viel einstecken, damit sein Verteidiger die gleiche Anzahl an Strafminuten erhält.“
TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Langner (7), Prihoda (6), Zimmerly (5), Bause (5/2), Fischer F. (3), Schaudt (2), Zahner (2/1), Pieniack, Albrecht, Wiesner (je 1)

Hoffen auf eine Überraschung - Haunstetter Handballer erwarten Bayreuth
von hv am 05.11.2009

(hv). Die Vorzeichen sind klar: Am Sonntag (16.30 Uhr, Albert-Loderer-Halle) empfängt der TSV Haunstetten (derzeit 6:6 Punkte) in der Handball-Bayernliga der Männer die Haspo Bayreuth (12:0) und geht dabei als krasser Außenseiter in sein viertes Heimspiel.
Nach dreiwöchiger Spielpause darf man auf Haunstetter Seite in erster Linie gespannt sein, inwieweit es gelungen ist das Zusammenspiel zu verbessern. Weder Fisch noch Fleisch waren jedenfalls die ersten Rundenspiele der Gastgeber, die bisher nur in heimischer Halle punkten konnten. „Wir sind noch ziemlich weit davon entfernt, wo wir hin wollen,“ weiß auch Trainer Stefan Ebert um die derzeitige Leistungsfähigkeit seiner Truppe. Ganz anders die Gäste aus dem Norden Bayerns, die bisher ohne Fehl und Tadel aufgetreten sind, und sich von der „grauen Maus“ der Vorsaison zum echten Titelkandidaten gemausert haben. Neu-Trainer Bernhard Müller ist es hier gelungen aus denn ohnehin spielstarken Akteuren eine überaus homogene Truppe zu formen, die sich zudem auch psychisch sehr stabil präsentiert. Für die Gastgeber gilt es deshalb in puncto Einsatz und Laufbereitschaft von Beginn an eine Schippe drauf zu legen, um den Heimvorteil nutzen zu können.

Im Norden nichts Neues - Haunstetter Handballer verlieren auch dritte Auswärtspartie
von HV am 18.10.2009

(hv). Wieder war es nichts mit dem erhofften Auswärts-Punktgewinn für die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten: Auch bei der DJK Waldbüttelbrunn ging die Ebert-Truppe mit einer 23:27 (11:15)-Niederlage leer aus, und muß jetzt aufpassen, dass sie nicht schon bald Kontakt mit der Gefahrenzone bekommt.
Von den ermutigenden Auftritten der letzten Saison in fremder Halle ist der TSV augenscheinlich derzeit meilenweit entfernt. So blieb man auch im Würzburger Vorort in spielerischer Hinsicht von Beginn an fast alles schuldig. Gerade im Spiel ohne Ball wies das Spiel der Haunstetter erschreckende Schwächen auf. Den Gastgebern genügte somit eine durchwachsene Vorstellung, um die Rot-Weißen nach dem letzten Gleichstand beim 8:8 (23.Minute) bereits zum Seitenwechsel entscheidend zu distanzieren. Nach der Pause plätscherte das Geschehen mit wechselnden Vorteilen so dahin, Haunstetten kam allerdings nur noch beim 16:18 in aussichtsreiche Position, die sich dann nach einigen Fehlwürfen schnell wieder verflüchtigt hatte. „Der Wille war da, nur gelang es kaum jemand die Vorgaben umzusetzen. Die nun dreiwöchige Spielpause werden wir einiges zu bereden haben,“ erklärte Stefan Ebert im Anschluß.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Langner (7), Bause (7/1), Fischer F. (3), Pieniack, Zimmerly (je 2), Schaudt (1), Zahner (1/1), Prihoda, Wiesner, Jordan.

War das knapp - Haunstetter Handballer finden gegen Freising nicht die richtige Einstellung und mogeln sich mit 26:24 durch
von hv am 11.10.2009


(hv). Dieses Mal hätte wirklich nicht viel gefehlt und die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten wären heuer in eigener Halle erstmals leer ausgegangen: Beim glücklichen 26:24 (14:11)-Heimsieg über den vermeintlichen Abstiegskandidaten SC Freising schafften es die Rot-Weißen nicht zur nötigen Einstellung zu finden und gerieten so in arge Bedrängnis.
Dabei sah es Mitte des ersten Durchgangs beim 11:5-Zwischenstand nach einer klaren Sache für die Gastgeber aus, die allerdings nach einer Auszeit der Oberbayern schon schwer mit ihrer Rhythmusfindung zu kämpfen hatten. Schon der bedenkliche 14:11-Pausenstad sollte den TSV eigentlich zu verstärkter Aktivität aufrufen, aber genau das Gegenteil passierte. Freising kam in der zweiten Hälfte immer bedrohlicher auf und hatte beim 20:20 (49.Minute) erstmals den Ausgleich erzwungen. Acht Zeigerumdrehungen später war es dann bittere Realität: Der Sportclub ging mit 24:23 in Führung und die Einheimischen machten überhaupt keinen guten Eindruck mehr. Letztendlich war es dann wieder einmal Torjäger Langner zu verdanken, der mit zwei druckvollen Aktionen noch für die fast nicht mehr geglaubte Wende sorgte und die Freisinger mussten schließlich gänzlich unverdient mit einer Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. „Sicherlich haben wir nicht gut gespielt, aber aufgrund der vielen Krankheitssituationen im Lauf der Woche kann ich dem Team gar keinen so großen Vorwurf machen,“ erklärte TSV-Trainer Stefan Ebert im Anschluß.
TSV: Dfischer D., Riedel (Tor); Langner (8), Bause (7/2), Zimmerly (4), Schaudt (3), Albrecht, Prihoda (je 1), Zahner, Pieniack, Wiesner, Jordan.

Haunstetten geht leer aus
von hv am 04.10.2009

Haunstetten geht leer aus
Handballer chancenlos in Lohr

(hv). Ohne Siegchance waren die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten in ihrem Gastspiel beim Titelfavoriten TSV Lohr. Die Rot-Weißen lieferten zwar eine ansprechende Leistung ab, mussten aber am Ende mit der 28:35 (13:17)-Niederlage die Überlegenheit der Einheimischen neidlos akzeptieren.
Vor allen Dingen im ersten Viertel der Partie sah es ganz und gar nicht nach einem lockeren Auslaufen für die Franken aus, als Haunstetten mit 7:4 und 8:5 noch dominierte. Erst als sich erste Unkonzentriertheiten im Abschluß einschlichen, konnten die Lohrer egalisieren (11:11) und daraufhin das Ruder übernehmen. TSV-Trainer Ebert operierte zwar weiterhin mit einer offensiven Deckung gegen den starken Mainfranken-Rückraum, welche allerdings vor allem durch Lohrs Vozar jetzt zusehends ausgehebelt wurde. Nach dem 13:17 zur Pause sollte dem TSV so nur noch eine einzige Annäherung beim 22:25 gelingen, ehe die Gastgeber mit vier Treffern in Serie den Sack schon zu machten. Überzeugen konnte dann auf Haunstetter Seite noch in der Schlussviertelstunde Neuzugang Stefan Prihoda, der Robert Langner nach seiner dritten Zeitstrafe mit fünf Treffern glänzend ersetzte. TSV-Trainer Stefan Ebert trauert schon zu Rundenbeginn den starken Auswärtsauftritten seiner Truppe in der letzten Saison leicht nach: „Wir fremdeln heuer ein bisschen. Allerdings war unsere Leistung im Vergleich zum ersten Spiel in Simbach um mindestens hundert Prozent besser.“
TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Bause (8/5), Langner, Prihoda (je 5), Schaudt (4), Zimmerly, Albrecht (je 2), Fischer F., Wiessner (je 1), Jordan, Zahner, Pieniack.


Viel Arbeit für Haunstetten
von hv am 28.09.2009

Viel Arbeit für Haunstetten
Handballer bezwingen Grosswallstadt mit 33:23

(hv). Das 33:23 (17:10)-Endergebnis täuscht etwas über den wahren Spielverlauf der Bayernliga-Partie zwischen dem TSV Haunstetten und dem HBLZ Grosswallstadt hinweg. Die Rot-Weißen taten sich über die gesamte Spielzeit gegen das Juniorteam des Leistungszentrums erheblich schwerer als erwartet und konnten erst im letzten Drittel der Partie überzeugen.
TSV-Trainer Stefan Ebert bedankte sich nach Spielende in erster Linie bei seinem Flügelflitzer Marcus Schaudt, der mit elf Treffern auf Haunstetter Seite nicht nur erfolgreichster Vollstrecker war, sondern auch als einer der Wenigen konsequente Defensivarbeit verrichtete. Überragender Akteur auf der Spielfläche war allerdings Grosswallstadts Patrick Schmitt , den man überhaupt nicht unter Kontrolle bekam, und der nicht nur mit glänzenden Ideen, sondern auch gefährlichen Aktionen zum Tor unwiderstehliche Akzente setzte. Zwanzig Minuten benötigten die Gastgeber, um sich beim 11:7 erstmalig mit vier Treffern von den technisch überlegenen Junioren abzusetzen, und ab diesem Zeitpunkt lief es auch streckenweise besser für Haunstetten.. Kritisch wurde es spätestens nach dem scheinbar beruhigenden Vorsprung zum Seitenwechsel. Hier verzettelte man sich in viele unsinnige Einzelkämpfe, was dem Gast die 14:18- und 15:19-Annäherung gestattete. Erst als die aufwendigen Offensivaktionen der Franken ihren Tribut zollten, zog Haunstetten davon und der Zwischenspurt vom 21:16 auf 28:16 brachte letztendlich die Entscheidung. Coach stefan ebert wollte trotz augenfälliger Unzulänglichkeiten nicht zu hart mit seiner Truppe ins Gericht gehen: „Wir sind immer noch im Aufbau und bei weitem noch nicht da, wo wir hin wollen, und das ist einfach mehr Stabilität und Sicherheit zu bringen,“ war sein Endfazit.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Schaudt (11), Langner (6), Bause (5/2), Zahner, Fischer F., Albrecht (je 3), Wiessner (2), Pieniack, Jordan.


Haunstetten geht leer aus Zu viele Eigenfehler beim 29:34 in Simbach
von hv am 20.09.2009

(hv). Nichts wurde es mit dem erhofften Punktgewinn für den Handball-Bayernligisten TSV Haunstetten beim TSV Simbach: Die Rot-Weißen unterlagen nach unbefriedigender Vorstellung mit 29:34(14:17) und sind so hart auf den Boden des Liga-Alltags zurück transferiert worden.
„Katastrophale Eigenfehler und eine nicht nachvollziehbares Defensivarbeit“ machte TSV Trainer Stefan Ebert als die Hauptursachen der Niederlage aus und sprach dabei vor allen Dingen die letzten beiden Drittel der Partie an. Bis Mitte des ersten Durchgangs sah es nämlich sogar noch recht rosig für den TSV aus, als man das Geschehen bestimmte und beim 7:4 plus numerischer Überzahl die große Chance besaß noch weiter zu enteilen. Den cleveren Gastgebern gelang in dieser Phase mit zwei Treffern der wohl entscheidende Knackpunkt, und bereits zum Seitenwechsel hatten die Oberbayern das Blatt gewendet. Der erarbeitete Drei-Tore-Vorsprung konnte von den Haunstettern in der zweiten Hälfte nur noch einmal angenähert werden (20:21, 48.Minute), ansonsten musste man sich von den Einheimischen regelmäßig „austanzen“ lassen. „Die haben praktisch ohne Zweite welle gespielt und trotzdem 34 Tore erzielt,“ war so auch das deprimierte Resumee von Ebert nach der Partie, der jetzt in puncto Abwehrverhalten und Ballbehandlung in der kommenden Woche wohl einiges aufzuarbeiten hat.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (10/4), Langner (7), Zimmerly, Schaudt (je 4), Wiessner (3), Prihoda (1), Fischer F., Jordan, Albrecht, Ebert.

Es läuft noch nicht rund
von Hobbel am 13.09.2009

Haunstetter Handballer mit glücklichem Auftaktsieg gegen Rothenburg

(hv). Nur schleppend verlief die Heimpremiere der Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten zum Saisonauftakt: Die Rot-Weißen hatten gegen den Wiederaufsteiger TSV Rothenburg alle Hände voll zu tun, ehe am Ende der glückliche 25:24 (11:12)-Sieg zu Buche stand.

Noch vor Spielbeginn häuften sich für TSV-Trainer Stefan Ebert die Hiobsbotschaften, als sich neben Zahner (absent) und Zimmerly (Hochzeit) auch noch Fabian Fischer krank meldete, so dass der Coach sogar gezwungen war selbst ins Geschehen einzugreifen. Die Einheimischen machten sich im ersten Durchgang das Leben mit zahlreichen Unzulänglichkeiten selbst schwer und viele halbherzige Abschlüsse ermöglichten den Gästen stete Präsenz. Schon beim 11:12 zur Pause konnte man sich auf Haunstetter Seite auf einen harten Kampf in der Folgezeit einstellen. Und nach dem Seitenwechsel sah es dann auch zunächst ganz bitter für den TSV aus, als die Franken auf 16:12 enteilt waren und den mental weitaus stabileren Eindruck machten. Aber die Rot-Weißen kämpften sich zurück und hatten beim 20:19 nach geraumer Zeit wieder die Nase vorn. Die Entscheidung sollte dann zehn Minuten vor Spielende fallen, als dem TSV nach dem 22:22 drei Treffer in Serie gelangen, und den Rothenburgern daraufhin jegliche Disziplin abhanden kam. Zwei völlig unmotivierte Zeitstrafen und ein gehaltener Siebenmeter vom starken Benny Riedel im TSV-Gehäuse ermöglichten es den Haunstettern die Partie mit Geschick glücklich über die Runden zu bringen. "Es ist praktisch wie immer: Pünktlich zum Anpfiff verschwinden Selbstvertrauen und Organisation. Aber heute haben wir wenigstens beide Zähler behalten können, und das ist das Wichtigste," resümierte (Spieler-)Trainer Ebert.

TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (9/4), Langner (8), Albrecht, Wiessner (je 3), Schaudt, Prihoda, Mühlbacher, Jordan, Ebert.

Eine Mammutsaison für die Handballer Start für den TSV Haunstetten ins dritte Bayernliga-Jahr
von HV am 09.09.2009

(hv). Erheblich früher als gewohnt fällt dieses Jahr der Startschuß für die Handballer des TSV Haunstetten in die Saison 2009/10. Bereits am kommenden Samstag (19.30 Uhr, Albert-Loderer-Halle) empfängt die 1.Männermannschaft zum Auftakt in ihre dritte Bayernliga-Runde den Wieder-Aufsteiger TSV Rothenburg.
Und ab sofort erwartet die Rot-Weißen ein Mammutprogramm mit insgesamt 28 zu absolvierenden Partien. Grund hierfür ist die Aufnahme eines Junior-Teams des HBLZ Großwallstadt als 15.Mannschaft in die Oberliga, eine Maßnahme, die nicht gerade Wohlwollen bei allen Beteiligten hervorrief. „Hier wurde durch den BHV wieder einmal einfach über alle Köpfe hinweg entschieden, ohne vorher mögliche Unwägbarkeiten abgeschätzt zu haben,“ äußert auch TSV-Abteilungsleiter Herbert Vornehm seine Bedenken. Die beiden zusätzlichen Partien werden beim Großteil der Bayernligisten somit auch als weiterer und unnötiger Kostenfaktor empfunden.
Haunstettens Coach Stefan Ebert hat sich seine Jungs bereits Mitte Juni mindestens für vier Trainingseinheiten wöchentlich zusammengeholt und musste auch einschneidende personelle Veränderungen verarbeiten. Erhebliche Probleme offenbarten sich dabei in der Besetzung der Spielmacher- sowie Kreisposition, da sich mit Hoinkis, Keller, Röhl und Farner alle vier Filigran-Techniker in die 2.Mannschaft verabschiedet haben und Zahner nach Auslandsstudium und falscher Urlaubsplanung erst im dritten Ligaspiel auflaufen wird. Von den Rückraum- und Aussenpositionen sollte dagegen heuer einiges zu erwarten sein, zumal man sich mit Torjäger Stefan Prihoda vom TSV Göggingen einen großen Fisch angeln konnte. Dominik Albrecht (1871 Augsburg) und Nico Mühlbacher (Haunstetten II) deuteten in den zahlreichen Testspielen ebenfalls bereits an, dass sie dem Team weiterhelfen werden. Rückkehrer Stefan Jordan (SC Ichenhausen) benötigt dagegen nach überstandener Knieverletzung wohl noch einige Zeit, um an alte Stärke anzuknüpfen.
Für Ebert ist die Auftaktpartie schon ein Maßstab für den weiteren Verlauf: „Die Liga wird dieses Jahr noch ausgeglichener sein, und da ist jeder Punktverlust zu Hause doppelt schmerzhaft.“ Die Gäste aus Rothenburg sind nach dem Abstieg 2008 sofort wieder zurück und werden noch von der Euphorie getragen, wovor auch Haunstettens Haupttorjäger Robert Langner warnt: „Da gibt es keine Geschenke, und wenn wir nicht alle Mann voll bei der Sache sind, kann das schnell ins Auge gehen.“

B2 verschenkt den Sieg!
von Elseberg am 06.05.2009

Nach dem respektablen Ausscheiden aus der Landesliga-Quali ging es für die B-Jugend Jungs des Jahrgangs 94 und einigen Verstärkungen aus der C-Jugend nach Dinkelscherben zur Bezirksoberliga-Qualifikation. Gegner waren Ichenhausen, Bobingen, Burlafingen, sowie der Gastgeber aus Dinkelscherben.
Die Geschichte des ersten Spiels ist schnell erzählt. Ichenhausen trat nur zu sechst an, wodurch die Vorzeichen eindeutig auf Sieg standen. 15:8 lautete dementsprechend der Endstand nach 2 x 10 Minuten.
Der nächste Gegner war ein alter Bekannter aus der Landesliga-Quali. Schon im ersten Aufeinandertreffen gab es einen 23:15 Sieg für die Mannschaft des Trainertrios Bause/Riedel/Elseberg. Auch im zweiten Spiel innerhalb von 14 Tagen gegen Bobingen sollte der Sieger am Ende TSV Haunstetten heißen. So sah es nach der ersten Halbzeit und einem 9:3 Zwischenstand schon nach einem Kantersieg aus. Die zweite Hälfte allerdings ließ vieles zu wünschen übrig, wenngleich am Ende ein 14:10 Sieg heraussprang.
Im dritten Spiel trafen die TSV-ler auf den Gastgeber. Durch einen deutlichen Sieg gegen Ichenhausen und eine knappe Niederlage gegen Burlafingen hatten diese schon auf sich aufmerksam gemacht und waren nicht zu unterschätzen. Doch trotz der Warnung der Trainer schien es einigen der Jungs schon wie ein Schaulaufen, nach dem Sieg gegen den vermeintlich stärksten Gegner aus Bobingen. Demzufolge wurde der Angriff entsprechend zelebriert und meist auch erfolgreich abgeschlossen, während in der Abwehr eine sehr verbesserungswürdige Leistung geboten wurde. Endstand: 14:16.
Trotz der Niederlage gegen Dinkelscherben wäre ein erster Platz und die damit verbundene direkte Qualifikation für die Bezirksoberliga noch im Bereich des Möglichen gewesen. Der Schalter im Kopf ließ sich aber scheinbar nicht mehr so leicht umlegen. Der Angriff blieb weiterhin konstant erfolgreich, doch trotz einer nun deutlich besseren kämpferischen Einstellung gelang es den Jungs in der Abwehr nicht, Fuß zu fassen. Immer wieder wurde die Deckung durch recht einfache Aktionen ausgehebelt, so dass folgerichtig eine vermeidbare 14:15 Niederlage auf der Anzeigetafel stand.
Nun heißt es, zwei Wochen lang mit vollem Einsatz zu trainieren, um am 16.05. in Wertingen das gesteckte Ziel Bezirksoberliga doch noch zu erreichen.
Torschützen: Winter, Klein (beide Tor), Bänsch 25/1, Hellfeuer 11/1, Gruber 6, Otto 6, Häberle 6/2, Bernhard 2, Spremann 1, Zaya

Eine Niederlage, die nicht weh tut
von Hobbel am 03.05.2009

Haunstetter Handballer beenden Bayernliga-Saison als Fünfter

(hv). Nichts wurde es mit dem erhofften Heimsieg zum Saisonabschluß für Männer-Handball-Bayernligist TSV Haunstetten. Der wieder erstarkte TSV Ottobeuren hatte da etwas dagegen und bezwang die Rot-Weißen nach einer hart umkämpften Partie mit 29:26 (14:14).
Haunstetten hätte bei einem Sieg tabellenmäßig sogar an den Allgäuern noch vorbeiziehen können, das wäre allerdings wohl des Guten etwas zu viel gewesen. "Wir haben genau vor einem Jahr mit Hängen und Würgen den Klassenerhalt geschafft und sind dann nicht in kürzester Zeit zu einer Spitzenmannschaft mutiert," wusste dann auch Haunstettens Coach Stefan Ebert zu berichten. Überragender Spieler war erwartungsgemäß der Ottobeurer Daniel Berkessel, der nicht nur als Vollstrecker sondern auch als genialer Anspieler zu glänzen wusste. Auf der anderen Seite hatte TSV-Torjäger Robert Langner sein Visier komplett verstellt, so dass ihm der erste Torerfolg erst in der 40.Minute gelang. 16:16 hieß es hier und kein Team konnte sich auch in der Folgezeit weiter absetzten, wenngleich der Ex-Regionalligist immer die Nase vorn hatte. Die Entscheidung deutete sich zehn Zeigerumdrehungen später an, als Haunstetten beim 22:23 plus Überzahl in drei Angriffen nichts Brauchbares zu Stande brachte und Ottobeuren prompt zum 24:22 einwarf. Der TSV hatte gegen Ende weder Kraft noch Möglichkeiten sich den jetzt äußerst abgeklärten Gästen noch einmal anzunähern und diese trugen schließlich auch den verdienten Sieg davon. Nichts desto trotz fanden sich bei der anschließenden Abschlussfeier fast ausschließlich lobende Worte, schließlich handelte man sich in den 26 Spielen nur 7 Niederlagen ein und brachte zudem das Kunststück fertig dem Meister Rimpar den einzigen Minuszähler abzuknüpfen.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Langner, Bause, Pieniack (je 5), Fischer F. (4), Schaudt, Hoinkis, Zimmerly (je 2), Farner (1), Rothfischer, Wiessner, Wondrazil.

Abschluß-Knaller für Handballteams
von Hobbel am 01.05.2009

TSV Haunstetten erwartet Spitzenmannschaften zum Saison-Finale

(hv). Zwei Abschluß-Kracher erwarten die Bayernliga-Handball-Teams des TSV Haunstetten zum Saisonende in der Albert-Loderer-Halle. Sowohl die Frauen mit Vizemeister SV Bergtheim (Sonntag, 16.30 Uhr) als auch die Männer gegen den Tabellenvierten TSV Ottobeuren (Samstag, 19.30 Uhr) treffen dabei auf absolute Spitzenmannschaften.
Zu ungewohnter Zeit müssen die Männer am Samstagabend ihren letzten Heimauftritt absolvieren und gegen die Allgäuer wird ihnen mit Sicherheit noch einmal alles abverlangt werden. Die herausragenden Akteure mit dem finnischen Ex-Internationalen Mikko Koskue als genialem Regisseur sowie Bayernliga-Torschützenkönig Daniel Berkessel waren im gesamten Saisonverlauf von keinem Verein nur annähernd auszuschalten. Und auch TSV-Trainer Ebert gibt sich da keinerlei Illusionen hin: "Warum sollte das ausgerechnet uns gelingen ? Ich hoffe nur, dass wir den Rest einigermassen in den Griff kriegen." Mit 31:19 Punkten und einem sicheren 6.Platz haben die Rot-Weißen ihr Saisonziel jedenfalls weit übertroffen und können komplett ohne Druck agieren.
Nicht ganz so rosig sieht die Bilanz in der Frauen-Abteilung aus. Zwar konnte mit dem sicheren Klassenerhalt nach dem Regionalliga-Abstieg ein weiterer Absturz vermieden werden, konstante Leistungen blieben jedoch während der gesamten Runde Mangelware. So folgten recht ansehnlichen Vorstellungen durchwegs Auftritte die einige Fragezeichen hinterließen, wie zuletzt beim TSV Winkelhaid, wo man sich einfach nicht zur entsprechenden Gegenwehr durchringen konnte. Der Renommierklub Bergtheim zählt seit Jahrzehnten zu Bayerns Elite und musste in diesem Jahr nur hauchdünn dem TSV Ismaning den Vortritt zur Meisterschaft lassen. Das gefürchtete Tempospiel bekam die Langner-Truppe bereits in der Hinrunde vehement zu spüren, als man mit klassisch überrollt wurde. "Kontrolle ist somit heute die Vorgabe Nummer Eins für uns. Gerade in eigener Halle und im letzten Saisonspiel wollen wir uns keine Kanter-Niederlage leisten;" sagt die Trainerin.

Verdienter Sieg nach starker Leistung
von Hobbel am 26.04.2009

Hanball-Männer des TSV Haunstetten können Spitzenplatz untermauern

(hv). Im Gegensatz zur Frauen-Reisegesellschaft zeigten die Handball-Bayernliga-Männer beim TSV Winkelhaid eine durchgehend starke Vorstellung. Den Gastgebern wurden beim 34:27 (17:11)-Sieg der Rot-Weißen deutlich ihre Grenzen aufgezeigt und so kommt es jetzt für den TSV am kommenden Wochenende doch noch zu einem kleinen Endspiel gegen den TSV Ottobeuren. Hier könnte die Ebert-Truppe mit einem Sieg gegen die Allgäuer noch auf den 4.Endrang vorstoßen.
Hellwach waren die TSV-Burschen vom Anpfiff weg und legten schnell ein fulminantes 4:1 hin. Robert Langner hatte bereits in der ersten Minute mit zwei Lattenkrachern auf sich aufmerksam gemacht und zeigte sich im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs gegenüber den Einheimischen ziemlich humorlos. Der Winkelhaider Torsteher konnte einem da schon manchmal leid tun, wenn trotz gutem Stellungsspiel das Geschoß des TSV-Torjägers über ihm eischlug. Bis zur Pause standen so bereits sechs Treffer von Langner zu Buche und die Schwaben hatten die Franken beim 17:11 völlig unter Kontrolle. Auch nach der Pause halfen sämtliche Deckungsvarianten den Gastgebern kaum weiter. Haunstetten spielte sein Pensum erfrischend souverän herunter und hatte beim 28:19 in der 50.Minute den Sack praktisch schon zugemacht. Selbst die finale Annäherung der Wikelhaider (24:29) wurde mit drei geschickten Kontern im Keim erstickt und Trainer Ebert hatte nach dem Schlusspfiff ausschließlich lobende Worte parat: "Ich glaube langsam haben sie es begriffen."

TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Langner (8), Bause (6/1), Schaudt (5), Hoinkis, Zimmerly (je 4), Fischer F. (3), Pieniack (2), Farner, Wondrazil (je 1), Wiessner.

Winkelhaid im Doppelpack
von Hobbel am 25.04.2009

Letzte Auswärtsfahrt führt Haunstetter Bayernligisten

(hv). Ab nach Nürnberg geht es für die Handball-Bayernliga-Teams des TSV Haunstetten am heutigen Samstag. Sowohl die Frauen (17 Uhr) als auch die Männer (19 Uhr) dürfen dabei beim Vorortclub TSV Winkelhaid antreten. Obwohl für beide weder nach oben noch nach unten keinerlei großartige Veränderungen mehr möglich sind, wollen die Rot-Weißen noch einmal ordentliche Leistungen abliefern.
Männer-Trainer Ebert könnte eigentlich mit dem Saisonverlauf restlos zufrieden sein, wären da nicht die ungewöhnlich vielen (7) Punkteteilungen: „Da sind wir immer noch zu grün.“ Der derzeitige 5.Rang stellt allerdings weit mehr da, als vor Rundenbeginn erwartet wurde, und gerade das Abschlussspiel gegen die Franken weckt noch große Gefühle bei allen Beteiligten: „Wir haben immer noch den in letzter Sekunde realisierten Klassenerhalt vor Augen,“ weist Top-Torschütze Bause auf das 25:23 hin, welches den TSV mit 21 Zählern noch in der Liga behielt. Ebert fordert im Blick auf die kommende Saison noch einmal volle Konzentration: „Man nimmt immer die Eindrücke der Abschlussleistungen mit.“ Gleiches gilt eigentlich auch für das Frauen-Team von Andrea Langner, das nach vielen Aufs und Abs plötzlich ungewohnte Stabilität ausstrahlt. Gerne erinnert man sich dabei an die Auseinandersetzung der Vorrunde, als die Winkelhaiderinnen als Tabellenführer mit 20:0 Zählern aus der Albert-Loderer-Halle mit 34:23 heimgeschickt wurden. „Unsere vielleicht beste Saisonleistung und das sollte Auftrieb genug geben,“ sagt die Trainerin, für die nach einem Jahr bereits wieder Schluß sein wird: „Ich bin beruflich und privat zu sehr eingespannt und die Arbeit mit den Frauen erfordert sowohl psychische als auch physische Freiräume, die ich nicht mehr bereitstellen kann.“ Das größte Abschiedsgeschenk könnten ihr ihre Mädels mit zwei Siegen in Winkelhaid und zu Hause gegen den Vizemeister Bergtheim mitgeben.

Magere Handballkost
von Hobbel am 05.04.2009

Bayernliga-Remis zwischen Haunstetten und Simbach reißt keinen von den Sitzen

(hv). Die einen wollten nicht und die anderen konnten nicht so richtig erkennen konnte man bei der Bayernliga-Partie der Männer zwischen dem TSV Haunstetten und dem TSV Simbach beim gerechten 26:26 (14:11)-Remis keinen, der sich ernsthaft um den Sieg bemühte. Haunstetten kam gegen den technisch deutlich überlegenen Regionalliga-Absteiger mit viel zu pomadigen Bewegungsabläufen nur ganz schleppend in die Begegnung. Angetrieben von ihrem Regisseur-Routinier Martin Voigt manövrierten die Simbacher das TSV-Deckungsgefüge konsequent aus und waren nach zwölf Minuten mit 6:3 enteilt. Die Rot-Weißen verstärkten daraufhin ihre Bemühungen und waren dank körperlichen Vorteilen kurze Zeit später mit 8:7 vorn. Bis zum Seitenwechsel fand in Folge nur noch ein "beidseitiges Geplänkel" statt, was sich dann auch in den zweiten dreissig Minuten manifestierte. Hier hatte Simbach zu Beginn des letzten Viertels zunächst beim 23:21 die besseren Karten, ehe dann Haunstetten mit 26:24 drei Minuten vor dem Ende auf die angebotene Siegerstrasse einbog. Mit den technischen Fehlern 31 bis 34 sorgten die Gastgeber schlussendlich doch noch für das gerechte Remis für die Innstädter, die ihrerseits lediglich vier weniger machten. Haunstettens Trainer Ebert hatte nach dem Spiel nicht ernsthaft Lust zu einer Analyse: "Es gibt hier keinerlei Vergünstigungen. Was will man da schon erwarten, wenn es um nichts mehr geht." Die Rot-Weißen könnten dennoch mit zwei Siegen aus den Partien in Winkelhaid (25.4.) und zu Hause gegen Ottobeuren (2.5.) unter die vier Elite-Vereine vordringen.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Langner (6), Röhl (5), Pieniack (4), Bause (3), Schaudt, Farner, Keller (je 2), Zimmerly, Rothfischer (je 1), Fischer F., Wiessner, Hoinkis.

Die Endphase wird eingeläutet
von Hobbel am 02.04.2009

Interessante Heimspiel-Aufgaben für Haunstetter Handball-Teams

(hv). Die Handball-Saison 2008/09 neigt sich für den TSV Haunstetten langsam dem Ende zu. Nachdem im Jugendbereich und auf Bezirksebene die Runde bereits abgeschlossen ist, stehen jetzt nur noch die Restpartien in der Bayernliga der Frauen und Männer an.
Noch viermal ans Gerät müssen die Frauen von TSV-Trainerin Andrea Langner. Die Partie gegen den HCD Gröbenzell musste dabei kurzfristig von Sonntag auf Samstag (20 Uhr, AL-Halle) vorverlegt werden, da die Gröbenzellerin Aline Fischer bereits am Sonntag zum DHB-Lehrgang anreisen muß. Die Rot-Weißen haben sich mit dem 33:21-Auswärtssieg in Heroldsberg der größten Sorgen entledigt und wollen zu Hause gegen die aufstiegsambitionierten Münchner Vorstädterinnen eine ordentliche Leistung abrufen: „Unsere zurückliegenden Heimspiel-Auftritte waren ja nicht gerade erbaulich. Wenn wir jetzt ohne Druck auflaufen können gelingt uns das vielleicht besser,“ erhofft sich Kreisspielerin Franziska Hochmair, die nach überstandener Krankheit erstmals wieder voll zur Verfügung stehen wird. Im Hinspiel gab es für Haunstetten eine knappe und äußerst schmerzhafte 24:25-Niederlage, zumal man damals die Begegnung lange Zeit dominiert hatte. Nach der Pause am Osterwochenende steht am 19.April (14.30 Uhr, AL-Halle) zusätzlich die Nachholpartie gegen den TV Weidhausen auf dem Plan.

Die TSV-Männer sehen sich nur noch vor drei Aufgaben, wovon zwei in heimischen Gefilden zu absolvieren sind. Hier gibt zunächst Regionalliga-Absteiger TSV Simbach in der Albert-Loderer-Halle seine Visitenkarte ab (Sonntag, 16.30 Uhr). Die Innstädter haben sich nach vielen sprunghaften Auftritten im ersten Drittel gegen Saisonende zunehmend stabilisiert und stehen punktgleich mit Haunstetten (28:18) aufgrund der Tordifferenz einen Platz hinter den Rot-Weißen. Da es somit für beide Vereine lediglich noch darum geht eine ansprechende Endplatzierung zu realisieren, darf ein spannende Auseinandersetzung erwartet werden. In Simbach überraschte die Ebert-Truppe mit einem 29:29, was allerdings in erster Linie am viel zu sorglosen Auftreten der Oberbayern lag, die sich dann am Ende sogar noch für einen Zähler bedanken durften. „Das wird auf jeden Fall ein echter Bayernliga-Knaller,“ freut sich Haunstettens Coach Stefan Ebert, der nach Ostern in Winkelhaid (25.4.) und zu Hause gegen Ottobeuren (2.5.) die jetzt schon ausgezeichnete Platzierung noch manifestieren kann.

Eine kernige Angelegenheit
von Hobbel am 29.03.2009

Haunstetter Handballer verlieren hart umkämpfte Partie beim Meister in Rimpar

(hv). Eine eigentlich vollkommen unwichtige Bayernliga-Partie zwischen dem bereits feststehenden Meister DJK Rimpar und dem gesicherten TSV Haunstetten lief am Samstag fast aus dem Ruder. Die Rot-Weißen hielten die Auseinandersetzung lange offen und unterlagen am Ende etwas zu hoch mit 23:27 (16:16).
Erwartungsgemäß wollten die Gastgeber Revanche nehmen für ihren bisher einzigen Punktverlust in der Albert-Loderer-Halle. Die eingesetzten Mittel waren allerdings von Beginn an an der Grenze des Erlaubten. Der TSV ließ sich nicht einschüchtern und hielt dagegen, so dass die Regelwächter Mehmedi und Murseli (Memmingen) bereits im ersten Durchgang alle Hände voll zu tun hatten. Unrühmlicher Höhepunkt war hier die Disqualifikation für Rimpars Spielertrainer Karrer bereits in der 11.Minute nachdem er Haunstettens Besten Robert Langner mit einem Faustschlag niedergestreckt hatte. Zwei weitere direkte Rote Karten sollten für die Einheimischen noch folgen, und das Schiedsrichtergespann sah sich nicht nur in der Halbzeitpause der unflätigen Beschimpfungen des Franken-Anhangs ausgesetzt. Haunstetten gelang es bis zehn Minuten vor Spielende dran zu beiben, ließ aber ausgerechnet in der Folgephase mehrere gute Einschussmöglichkeiten aus, so dass am Schluß der Gastgeber-Sieg nicht mehr verhindert werden konnte. TSV-Coach Ebert war dennoch mehr als zufrieden mit der Vorstellung seiner Garde: "Wir haben uns nicht einschüchtern lassen, und das ist angesichts unserer Alterststruktur und der hitzigen Atmosphäre." Überhaupt nicht gut zu sprechen auf die Darbietung der Rimparer war dagegen der sonst so besonnene Spielgestalter Röhl: "Das war eines Meisters nicht würdig. Ich weiß nicht ob es noch eine Schublade darunter gibt."

TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Langner (11), Röhl (5/1), Bause (3/1), Pieniack, Fischer F., Schaudt, Rothfischer (je 1), Farner, Zimmerly, Wiessner, Keller.

Frauen unter Druck - Männer vogelfrei
von Hobbel am 27.03.2009

Haunstetter Handball-Bayernligisten wieder auswärts

(hv). Die Endphase in der Bayernliga könnte sich für die Handballfrauen des TSV Haunstetten noch einmal dramatisch zuspitzen: nach der Negativserie der vergangenen Wochen ist man derzeit nur noch vier Zähler von den Abstiegsrängen entfernt, und da gleichzeitig in der Regionalliga der bayerische Vertreter ESV Regensburg wieder in Schwierigkeiten geraten ist, kann es für die Rot-Weißen durchaus noch eng werden. Für die nächste Schlüsselpartie bei der Tuspo Heroldsberg (Samstag, 16.30 Uhr) haben sich die Personalprobleme von TSV-Trainerin Andrea Langner zudem keineswegs verringert, so dass in Franken ein enormer Kraftakt gefordert sein wird. "In dieser Phase muss sich einfach zeigen, wie stark unser Mannschaftsgefüge ist. Alles Lamentieren hat hier keinen Sinn und jede Einzelne kann nur versuchen sich noch mehr einzubringen." Da es für die Gastgeber ihre wohl letzte Chance zum Ligaerhalt darstellt, kann sich der TSV-Tross ohnehin auf einiges gefasst machen.
Das "leichteste Spiel der Runde" wartet dagegen auf die Haunstetter Männer beim Tabellenführer DJK Rimpar (Samstag, 19.45 Uhr). Die Würzburger Vorstädter stehen seit letzter Woche vier Spieltage vor Schluß als Meister und Aufsteiger in die Regionalliga Süd fest und haben in den bisherigen 22 Partien nur einen (!) einzigen Zähler abgegeben. Dies gelang ausgerechnet dem TSV beim 26:26-Unentschieden im Hinspiel und so werden sich die Franken, welche die Liga derart souverän dominierten, voraussichtlich für diesen "Patzer" revanchieren wollen. Haunstettens Trainer Stefan Ebert macht aus der Rollenverteilung auch keinen Hehl: "Seit Jahren gab es keinen stärkeren Byaernligisten mehr. Sie haben sich hochverdient den Titel geholt und wir können nur hoffen, dass sie die vergangenen sieben Tage zu viel gefeiert haben." Andreas Keller steht wieder zur Verfügung und soll dafür sorgen, dass keiner seiner jüngeren Mitstreiter die Geschichte allzu übermotiviert angeht.

Handball-Männer beissen sich durch
von Hobbel am 22.03.2009

TSV Haunstetten nach Sieg in Waldbüttelbrunn weiterhin Viertplazierter

(hv). Die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten scheinen schön langsam Gefallen am Würzburger Vorort zu finden. Wie schon im Aufstiegsjahr entführte die Ebert-Truppe beim 27:25 (13:14) beide Punkte und hat somit ihren hervorragenden 4.Platz eindrucksvoll untermauert.
Den Gastgebern hatten trotz der Niederlage den Klassenerhalt ebenfalls bereits gesichert, so dass sich ein "lockeres Spielchen" entwickelte. Haunstetten hatte zwar Mitte des ersten Durchgangs beim 7:4 die Nase etwas vorne, aber durch einige Nachlässigkeiten bis zum 8:10 und 13:14-Pausenstand genauso schnell wieder zurück. Die stärkste Phase des TSV war dann bis zur 40.Minute, als man eine Vier-Treffer-Differenz erzwungen hatte (19:15). Waldbüttelbrunn kam jedoch wieder ins Spiel und hielt die Begegnung bis eine Minute vor dem Ende offen (25:26). Erst ein in letzter Sekunde verwandelter Siebenmeter sollte dann den glücklichen Sieg für die Haunstetter Gäste bringen. TSV-Coach Stefan Ebert war wie schon so oft mit dem Gezeigten durchaus zufrieden und hob Spielmacher Röhl hervor: "Er hat zwar nur Luft für knapp 40 Minuten, ist aber für den Aufbau enorm wichtig. Den Rest mussten wir überbrücken und das ist uns ganz gut gelungen." Tatsächlich konnte man einige bemerkennswerte Aktionen seiner Jungs begutachten, die sich selbst von einer doppelten Manndeckung gegen Langner und Bause nicht aus der Ruhe haben bringen lassen.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (9/3), Schaudt (5), Langner (5/2), Farner, Zimmerly, Fischer F., Wiessner (je 2), Röhl (1), Pieniack, Rothfischer.

Auswärts-Sorgen bei Handballern
von Hobbel am 20.03.2009

TSV Haunstetten muß stark ersatzgeschwächt antreten

(hv). Die Auswärtspartien der Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten stehen am Wochenende unter keinem guten Stern. Sowohl die Frauen (Samstag, 16 Uhr beim ASV Dachau) als auch die Männer (19.30 Uhr in Waldbüttelbrunn) müssen dabei stark ersatzgeschwächt antreten.

Ganz schlimm hat es diesmal die Frauenmannschaft erwischt. Hier stehen gleich hinter drei Spielerinnen enorme Fragezeichen, weil mit Kubitza und Hochmair (krank) auch Sina Schickentanz (Platzwunde) kaum zur Verfügung stehen werden. Da auch keine Verstärkung aus der Jugend zu erwarten ist, die sich auf Abschlussfahrt befindet, muß TSV-Trainerin Langner erheblich jonglieren: "Ich kann überhaupt noch nicht sagen, wer auflaufen wird." Der ASV Dachau war zu einer Spielverlegung nicht zu bewegen, und so müssen sich die Rot-Weißen halt irgendwie "durchwurschteln".

Nicht ganz so hart ist die Situation bei den TSV-Männern, aber Stefan Ebert hat in Waldbüttelbrunn wiederholte Probleme auf der Spielmacher-Position. Nachdem Zahner ohnehin für den Rest der Runde absent ist, muß nun für die Partie bei den Franken auch Andi Keller (nicht abkömmlich) passen, was den Coach gefühlsmäßig wieder leicht zurückwirft: "Wir haben ihn in den vergangenen Wochen stark aufgebaut, und er hatte im letzten Heimspiel gegen Lohr viele lichte Momente." Somit wird die Hauptverantwortung wieder auf Christian Röhl liegen, der aufgrund beruflicher Überlastung allerdings sein Trainingspensum stark einschränken musste. Ebert hat auf alle Fälle schon am Alternativ-Programm gebastelt: "Kann durchaus sein, dass sich der ein oder andere in einer anderen Rolle wieder finden wird."

Zu wenig Gegenwehr (Herren 1)
von Hobbel am 16.03.2009

Haunstetter Handballer unterliegen im Spitzenspiel

(hv). Nichts war es mit dem Sprung auf Platz 3 Der Bayernliga für die Handballer des TSV Haunstetten. Die Rot-Weißen unterlagen im Spitzenspiel dem TSV Lohr in eigener Halle mit 31:36 (13:16) und mussten sich dabei eingestehen, dass Anspruch und Wirklichkeit oft ein wenig auseinander liegen.
Die Absenz von Bause (Uni) und Zahner (Ausland) wollte Haunstettens Trainer Ebert absolut nicht als Grund für die Niederlage ausmachen: "Lohr trat auch nicht in Bestbestzung an, und wir haben trotz der fehlenden Strategen immerhin 31 Tore erzielt." Das Hauptmanko der Gastgeber lag tatsächlich in deren mängelbehaftetem Defensivverhalten, welches den Franken gleich innerhalb von vierzehn Minuten eine 8:2-Führung ermöglichte. Es bedurfte somit schon eines ersten größeren Kraftaktes um kurz vor der Pause den 13:13-Ausgleich zu erzwingen. Aber bis zum Pausenpfiff legten die Lohrer erneut einen lockeren Zwischenspurt hin, welchen die Haunstetter dann im zweiten Durchgang nicht mehr egalisieren konnten. "Allein von ihrer Linksaußenposition haben die uns den Garaus gemacht," wusste ein sichtlich enttäuschter Ersatz-Spielmacher Andreas Keller zu erklären, da man auf TSV-Seite an dieser Stelle acht Treffer und fast genauso viele Siebenmeter zuließ. Nächste Woche geht es zu Tabellenführer und Fast-Meister DJK Rimpar, und da haben die Rot-Weißen überhaupt nichts zu verlieren.

TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Langner (9/1), Keller (8/5), Schaudt (5), Fischer F. (4), Wiessner, Pieniack (je 2), Farner (1), Zimmerly, Röhl.

Bayernliga-Spitzen in Haunstetten
von Hobbel am 13.03.2009

Frauen erwarten Erlangen - Männer treffen auf Lohr

(hv). Wer hätte das gedacht ? Im Spitzenspiel der Männer-Bayernliga erwarten die Handballer des TSV Haunstetten als Tabellenvierter am Sonntag (16.30 Uhr, AL-Halle) den Drittplazierten TSV Lohr und könnten bei einem Heimsieg die Franken aktuell sogar überflügeln. Zuvor steht für die Frauen mit dem HC Erlangen ebenso ein Spitzenteam auf dem Plan, allerdings sind die Rot-Weißen nach zuletzt nicht gerade berauschenden Vorstellungen in der Tabelle ins untere Mittelfeld abgerutscht.
Für TSV-Trainerin Andrea Langner heißt es also erst einmal wieder zu alter Stärke zurückzufinden, was im Klartext bedeutet aus einer beständigen Defensive heraus kontrolliert nach vorne zu agieren. Hauptaugenmerk sollte dabei auf Erlangens Beste, Ex-Bundesliga-Spielerin Angelika Elfinger, gelegt werden, die den Rot-Weißen bereits bei der Hinspielniederlage zwölf "Kisten" einschenkte. "Wenn es uns gelingt ihre Kreise einigermassen einzuschränken wird auch die Leichtigkeit in unserem Sein zurückkehren, "verspricht TSV-Torjägerin Marina Kubitza.
Die einmalige Chance auf diese Spitzenposition will Männercoach Ebert zusammen mit Langner, Bause und Co. natürlich nutzen: "Ich habe schon in den letzten Wochen allen klargemacht, welche Verantwortung wir jetzt nach dem gesicherten Klassenerhalt haben. Und jetzt gehe ich davon aus, dass dies alle beherzigen." Immer noch in den Köpfen der Rot-Weißen sind jedoch die Vorkommnisse beim 25:29 in Lohr, als sich nicht nur Spielmacher Stefan Jordan schwer am Knie verletzte. Auf TSV-Seite haderte man hier schwer mit der Spielleitung der beiden Referees, die bereits nach 45 Minuten die beiden Rückraumsäulen der Haunstetter mit der jeweils dritten Zeitstrafe auf die Tribüne verbannt hatten. Ebert will allerdings nicht mehr lange herum lamentieren: „Das ist Schnee von gestern und insgesamt waren die Schiedsrichterleistungen in dieser Runde bisher voll in Ordnung.

Haunstetter Männer lassen nichts anbrennen (Herren 1)
von Hobbel am 09.03.2009

Tadellose Teamleistung beim 35:25 in Freising

(hv). Die Bayernliga-Männer des TSV Haunstetten haben ihren ausgezeichneten 4.Zwischenrang untermauert. Durch ein souveränes 35:25 (16:11) beim stark abstiegsgefährdeten SC Freising haben sich die Rot-Weißen endgültig im vorderen Drittel festgesetzt.
Den Freisingern war die Verunsicherung von Beginn an anzumerken, obwohl sie bis zum 4:4 noch auf Augenhöhe waren. Ein 6:0-Zwischenspurt des TSV sollte hier schon für eine kleine Vorentscheidung sorgen. Bis zum Seitenwechsel war auf Haunstetter Seite Ergebnis-Verwaltung angesagt, ehe man nach der Pause noch einmal zulegen konnte. 22:13 hieß es in der 39.Minute und kaum einer zweifelte mehr an einem Sieg der Gäste, die sich auch ohne Spielgestalter Zahner ein deutliches Übergewicht erarbeiteten. So gab es dann bis Spielende für Coach Ebert mehrere Möglichkeiten seine Reservisten zu testen. Dieser zeigte sich auch ungewohnt moderat: "Sieg ist Sieg, und ich bin froh dass keiner ab- bzw. ausgefallen ist." Auf Haunstetten wartet nun in den nächsten Wochen ein komplettes Franken-Paket mit Lohr (H), Waldbüttelbrunn (A) und Rimpar (A) und der Trainer fordert schon jetzt von seinen Jungs fortlaufende Konsequenz: "wenn wir schon so gut stehen, sind wir auch in der Pflicht zu beweisen wieso."
TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Langner (8), Bause (7/1), Farner, Wiessner (je 4), Zimmerly, Fischer F. (je 3), Keller, Pieniack (je 2), Schaudt, Röhl (je 1), Rothfischer.

Ganz gefährliche Pflaster
von Hobbel am 06.03.2009

Haunstetter Bayernligisten zu Gast bei Abstiegskandidaten

(hv). Zwei heiße Tänze stehen den Handball-Bayernliga-Teams des TSV Haunstetten am Wochenende bevor. Sowohl die Frauen (Samstag, 18.15 Uhr bei der SG Waltenhofen) als auch die Männer (Sonntag, 16 Uhr beim SC Freising) müssen bei Vereinen antreten, die sich in akuter Abstiegsnot befinden.
Dieses Problem sollte sich für die Damen-Truppe von Andrea Langner nach dem mühevollen 27:25-Heimerfolg gegen Bayreuth erledigt haben, zumal der erste gefährdete Platz derzeit neun Zähler entfernt ist. Im Allgäu gab es für den TSV Haunstetten jedoch seit Jahrzehnten überhaupt nichts zu erben. Selbst zu Bezirksoberliga-Zeiten kam man regelmäßig mit der ein oder anderen Packung zurück. "Vielleicht vertragen wir einfach die dünnere Luft nicht," versucht Spielmacherin Anna-Wiebke Amler zu erklären. Für die Waltenhoferinnen dürfte die Partie zudem eine ihrer letzten Chancen sein, den Klassenerhalt noch zu sichern. Zuletzt musste sogar Erfolgstrainer Christian Hutner seinen Stuhl räumen, so dass man die letzten Register bereits gezogen hat.

Fast identisch ist die Aufgabe der TSV-Männer beim SC Freising. Stefan EbertŽs Jungs sonnen sich allerdings momentan auf dem 4.Tabellenrang, und das sollte laut Coach Anreiz genug sein: „Das Thema Ligaerhalt ist weg vom Tisch und jetzt wollen wir auf eine ansprechende Endplatzierung hinarbeiten.“ Allerdings fehlt ihm für den Rest der Runde sein Ideengeber Zahner, der zum ersten seiner Auslandspraktika gleich bis Birmingham abkommandiert wurde. Den gastgebenden Freisingern bleibt dagegen nicht mehr viel Zeit, wollen sie das rettende Ufer noch erreichen. Da jedoch in der jetzigen Situation mit den sich häufenden Bundesliga-Insolvenzen überhaupt noch nicht abzusehen ist, wer die Ligen darunter verlassen muß, ist man unbedingt angehalten auf Platz zu spielen und sich nicht frühzeitig aufzugeben.

Haunstetter Handballer erfolgreich (Herren 1)
von Augsburger Allgemeine am 02.03.2009

Fast hätten sich die Mannen von Trainer Stefan Ebert mit weniger als dem Sieg zufriedengeben müssen, denn das Team hatte große Mühe, sich auf das flotte und variable Spiel der Bayreuther einzustellen. Langner und Bause hielten die Gastgeber mit ihren Treffern zwar im Spiel und den Rückstand in Grenzen, doch beim 4:8 schienen die Bayreuther davonzuziehen. Ebert nahm eine Auszeit und sein Team schaffte es, den Rückstand bis zur Pause auf drei Tore (9:11) zu begrenzen. Nach der Pause rafften sich die Haunstetter dann doch noch auf und es folgte ein offener Schlagabtausch. Nach mehrfachem Ausgleich ging es in eine heiße Schlussphase. Zahner hatte Haunstetten mit seinem Tor zum 24:23 erstmals in Führung gebracht, Langner warf 60 Sekunden vor Schluss das entscheidende 25:24, das Haunstetten noch eine Minute lang mit allen Mittlen verteidigte. "Wir haben die erste Halbzeit verschlafen, aber die Pausenansprache hat Wirkung gezeigt", freute sich Ebert.

TSV Haunstetten Fischer, Riedel, Langner (7), Bause (7/3), Schaudt (3), Zahner (3), Zimmerly (2), Farner, Pieniack (2), Röhl, Fischer, Keller (1).

Quelle: Augsburger Allgemeine

Endlich wieder daheim (Herren 1 / Damen 1)
von Hobbel am 27.02.2009

Haunstetter Handball-Doppelpack gegen Bayreuth

(hv). Lang, lang ist`s her, genau gesagt fünf Wochen: Seit dem 25.Januar gab es für die Handball-Bayernligisten des TSV Haunstetten kein Heimspiel mehr. Und sowohl die Frauen (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle) als auch die Männer (16.30 Uhr) brennen förmlich darauf sich wieder in heimischen Gefilden zu präsentieren. Gegner ist dabei jeweils die Haspo Bayreuth.

Als leichter Favorit geht das Frauenteam von Andrea Langner an den Start, zumal man das Hinspiel locker und leicht für sich entscheiden konnte. Die letzten Rundenspiele verliefen für die Rot-Weißen jedoch alles andere als befriedigend und so wird man auch gegen die Wagner-Städter, die zudem mitten im Abstiegskampf stecken, zuerst einmal den Blick auf volle Konzentration richten: "Wir benötigen einfach wieder mehr Sicherheit, und da gilt es die vielen unforced errors erst einmal zu minimieren," sagt Langner.

Stefan Ebert ist mit seiner Männertruppe gegen den fränkischen Ex-Regionalligist nach den Prognosen Aussenseiter, obwohl Tabellenstand und Hinspiel-Resultat (28:28) eigentlich für die Rot-Weißen sprechen. "Wir werden glücklicherweise immer noch unterschätzt, und das hat uns heuer schon einige Zähler eingebracht," weiß Ebert. Haunstetten hat die Serie von vier Auswärtsspielen in Folge immerhin ohne Niederlage überstanden und bereits jetzt zwei Punkte mehr ergattert als bei Abschluß der vergangenen Saison.

Achtung!!!! Bus nach Rödelsee (Herren 1)
von Hobbel am 22.02.2009

Samstag, 21.Februar 2009, 13.00 Uhr MEWZ Abfahrt Und somit ab jetzt Fans/Freunden/-inninen und Restinteressierten Bescheid sagen Unkostenbeitrag für Nichtspieler 10,00 Euro (unaufgefordert bei Abfahrt zu berappen).

Keine Faschingspause für Haunstetten (Herren 1)
von am 22.02.2009

Bayernliga-Handballer müssen morgen nach Rödelsee

Die Faschingsferien fallen für die Bayernliga-Handballmänner des TSV Haunstetten deutlich kürzer aus. Die Rot-Weißen müssen im vierten Auswärtsspiel in Folge am heutigen Samstag (18 Uhr) beim TSV Rödelsee auf die Platte, und haben dabei immerhin die Bürde im Gepäck in der Rückrunde noch ungeschlagen zu sein.
6:2 Zähler hat das Team von Stefan Ebert so eingeheimst und der Coach fordert trotz des derzeitigen sicheren Tabellenstandes von seinen Jungs eine engagierte Vorstellung: "Narren und Clowns können gleich nach Köln weiterfahren. Wir haben nichts zu verschenken und je früher der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist, desto besser." Auch beim starken Aufsteiger aus der Nähe von Würzburg ist bereits „Land in Sicht“ und die Mainfranken könnten in den beiden nächsten Partien mit Heimsiegen bereits alles klar machen für ein weiteres Jahr in der Eliteliga des Freistaats. Dass die Auseinandersetzung für die Rot-Weißen wahrlich kein Selbstläufer werden wird, dokumentiert zusätzlich der hart umkämpfte 26:25-Auftaktsieg in eigenerHalle. Der TSV setzt einen Fanbus ein, in dem noch Restplätze frei sind, Abfahrt ist um 13 Uhr an der Albert-Loderer-Halle.

Die Remis-Könige (Herren 1)
von Hobbel am 22.02.2009

Haunstetter Handballer in Rödelsee mit dem bereits sechsten Unentschieden der Runde

Auch das vierte Auswärtsspiel hintereinander überstanden die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten ohne Niederlage. Beim TSV Rödelsee gab es für die Rot-Weißen ein schon fast obligatorisches 26:26 (17:13)-Unentschieden, die dritte Punkteteilung in Folge und die insgesamt sechste der Saison.
Wie es in diesen Fällen nun mal so ist, wäre für das Team von Stefan Ebert sowohl ein Sieg als auch gegen Ende noch eine Niederlage im Bereich des Möglichen gewesen. Letzteres wäre allerdings für die TSVler wohl etwas mehr ungerecht als für die Gastgeber, da man die Partie über weite Strecken dominierte. Das galt vor allen Dingen für den ersten Durchgang, als Haunsteten nach beidseitigem Abtasten ab der 15.Minute klar das Kommando ünernahm und nach dem 9:10-Rückstand mit fünf Treffern in Folge die Partie bis zum Seitenwechsel eindeutig dominierten. Die mögliche 18:12-Führung wurde hier jedoch ausgelassen und den Franken kurz vor dem Halbzeitpfiff noch der 13:17-Anschluß ermöglicht. Bis zum 20:16 in der 40.Minute hatte der Vorsprung noch Bestand, ehe der TSV den Faden verlor. Bedingt durch die sich jetzt häufenden Zeitstrafen waren Spielfluss und Ordnung auf einmal dahin, und die kampfstarken Rödelseer glichen acht Zeigerumdrehungen später zum 21:21 nach langer Zeit wieder aus. Haunstetten fing sich daraufhin noch einmal und hatte beim 26:22 sechs Minuten vor Spielende auch die besseren Karten, aber die Einheimischen bekamen in der hektischen Schlussphase die zweite Luft. Den Rot-Weißen wollte wie in der Vorwoche in Fürstenfeldbruck kein Treffer mehr gelingen und sie hatten am Ende sogar noch Glück, das die Franken bei Ballbesitz und Überzahl keinen vernünftigen Torwurf mehr zustande brachten.
„Es ist eigentlich wie immer: Im Vorfeld wäre ich sicherlich mit einem Punkt zufrieden gewesen, wenn man allerdings den Spielverlauf betrachtet, ist es wieder extrem ärgerlich. Wir verlieren einfach in den kritischen Phasen zu leicht den Kopf und daran müssen wir arbeiten,“ analysierte Trainer Ebert, der mit seinen Jungs trotz allem derzeit auf dem 4.Platz der Bayernliga rangiert, und das ist aller Ehren wert.

TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Schaudt (6), Langner (6/1), Zahner (4), Bause (4/1), Zimmerly (3), Keller (2), Wiessner (1), Pieniack, Fischer F., Rothfischer.

Knapp an der Sensation vorbei
von Hobbel am 15.02.2009

Haunstetter Handballer mit Remis beim Tabellenzweiten Fürstenfeldbruck

Eine schier unglaublliche Vorstellung legten die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten beim Tabellenzweiten und Aufstiegskandidaten TuS Fürstenfeldbruck auf die Platte: beim 33:33 (15:19)-Unentschieden dominierte nicht der Titelanwärter, sondern über weite Strecken der Auseinandersetzung die Gäste aus Augsburg.
So war auch das 1:0 die einzige Führung der Brucker während der gesamten Partie. Haunstetten hatte die Vorgaben von Trainer Ebert ausgezeichnet umgesetzt, so dass die Einheimischen dank wenig technischer Fehler der Rot-Weißen kaum zu ihrem gefürchteten Konterspiel kamen. Der TSV seinerseits erwies sich erfrischend souverän in Spielaufbau und Torabschluß, wodurch sich Robert Langner schon vor dem 15:19 zum Seitenwechsel einer Manndeckung gegenüber sah. Rund 50 mitgereiste Haunstetter Anhänger trauten auch knapp ebensoviel Minuten ihren Augen nicht, als ihre Schützlinge nach einem 18:25 noch ein 29:33 hielten. Die Münchner Vorstädter haderten in der Zwischenzeit viel öfter mit der Gesetzgebung des Schiedrsrichtergespanns als die Rot-Weißen, was dem TSV eigentlich die besseren Karten zuspielte. Gegen Spielende musste man dem hohen Kampfanspruch dann allerdings doch noch gerecht werden und nach mehreren vergeblichen Versuchen auch den Ausgleich hinnehmen. Gerechterweise gelang es den Bruckern mit dem letzten Angriff nicht mehr den Ball über die Linie zu bringen, so dass sich Haunstetten mit dem bereits fünften Remis der laufenden Runde weiter auf sicherem Terrain bewegt. Stefan Ebert war nach dem Schlußpfiff trotz des verpassten Sieges zufrieden und leistete eventuellen Kritikern Vorschub:
"Wir haben jetzt beiden Spitzenteams einen Punkt abknöpfen können. Wenn das kein Beweis unserer Ligatauglichkeit ist, weiß ich auch nicht."

TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Langner (9), Bause (8/5), Schaudt (5), Zahner (5/1), Fischer F., Pieniack (je 2), Zimmerly, Farner (je 1), Wiessner, Rothfischer, Keller, Röhl.

Auswärtsstärken sind beim TSV Haunstetten gefragt
von Hobbel am 12.02.2009

Handball-Bayernligisten müssen sich beweisen

(hv). Die Bayernliga-Handballteams des TSV Haunstetten haben am Samstag wieder knifflige Auswärtsaufgaben vor sich. Für die Frauen heißt es beim 1.FC Nürnberg II (17 Uhr) mit einem guten Resultat den Abstand zu den gefährdeten Rängen zu wahren, während den Männern beim Tabellenzweiten TuS Fürstenfeldbruck (19.30 Uhr) als krasser Außenseiter nur geringe Chancen eingeräumt werden können.
Andrea Langner hat nach der ausgefallenen Heimpartie gegen Weidhausen mit ihren Frauen die Zwangspause genutzt, um wieder mentale Stärken aufzubauen: "Die beiden Ein-Tore-Niederlagen gegen Vaterstetten und Ismaning haben uns schon einen leichten Knacks verabreicht, und das müssen wir baldmöglichst aufarbeiten." In Franken scheint die Auseinandersetzung mit dem Mitabsteiger aus der Regionalliga völlig offen, zumal die Nürnbergerinnen auch nicht gerade mit Stabilität glänzen. "Wir müssen erst einmal ins Spiel finden und dann in entscheidenden Phasen etwas abgeklärter agieren, dann ist alles drin," sagt die TSV-Übungsleiterin.
Nahezu konträre Verhältnisse herrschen dagegen in der Männerriege der Rot-Weißen, die in Bruck relativ unbeschwert agieren können. Coach Stefan Ebert hat nach den drei bisher ergatterten Auswärtszählern aus den vier Februar-Partien schon für ihn ungewohnte Hochrechnungen erstellt: "Wenn alles normal verläuft benötigen wir nur noch vier Punkte zum Klassenerhalt." Bei den Münchner Vorstädtern, die vor allen Dingen in ihrer Wittelsbacher Sporthalle ein Feuerwerk nach dem anderen zünden, geht es für die TSV-Burschen wieder um "kontrollierte Offensive", was auch Siebenmeter-Spezialist Bause dokumentiert: "Wir wollen zwar zeigen, dass wir mithalten können, aber nicht auf Teufel komm raus. Das hat nämlich den meisten Vereinen hier schon Kopf und Kragen gekostet." Haunstetten hat alle drei bisher gespielten Bayernliga-Partien an die Münchner Vorstädter abgegeben und wird somit mit einer knappen Niederlage durchaus leben können.

Robert Langner sichert Punktgewinn
von Hobbel am 08.02.2009

Direkter Freiwurf des Haunstetter Torjägers bringt 28:28 in Roding

Dieses Mal stand das Glück den Bayernliga-Handballern des TSV Haunstetten in letzter Sekunde zur Seite: Mit einem direkten Freiwurf nach Ablauf der regulären Spielzeit sicherte Robert Langner sich und seinen Mitstreitern ein gerechtes 28:28 (14:13)-Remis beim TB Roding.
Die Rot-Weißen waren nach der Heimpleite im Hinspiel vorgewarnt und hatten sich auf den starken Aufsteiger aus der Oberpfalz am Samstag deutlich besser eingestellt. Mit offensivem Abwehrsystem hatte man sich schnell einen komfortablen 8:3-Vorsprung (18.Minute) erarbeitet und die Gastgeber in Zugzwang gesetzt. Zum Leidwesen von TSV-Trainer Ebert waren zu diesem Zeitpunkt allerdings mit Langner und Bause beide Defensivsäulen bereits mit zwei Zeitstafen belastet, so dass der Coach gezwungen war sein System zu ändern. Das brachte seinerseits die Rodinger wieder ins Spiel und fortan sollte sich eine extrem ausgeglichene Partie entwickeln. Beide Kontrahenten konnten hier höchstens eine Zwei-Tore-Differenz erzwingen, so dass sich die Entscheidung in die Schlussphase vertagte. Hier nutzte Roding bei 27:27-Gleichstand einen technischen Fehler der Rot-Weißen 30 Sekunden vor dem Ende zur Führung, die Langner dann mit einem fulminanten direkten Freiwurf verdientermassen noch egalisierte. Stefan Ebert ist mit der augenblicklichen Rückserienbilanz durchaus zufrieden: „Bei 20 Zählern können wir vollkommen drucklos zum Titelaspiranten Fürstenfeldbruck reisen.“

TSV: Riedel, Fischer F. (Tor); Zahner (8), Bause (7/1), Schaudt (6), Langner (5), Fischer F. (2), Zimmerly, Farner, Pieniack, Keller.

Ein Arbeitssieg für Haunstetten
von Hobbel am 01.02.2009

TSV-Handballer beim Schlusslicht Trudering mit 32:25 erfolgreich



(hv). Beim Blick auf die Tabelle der Handball-Bayernliga der Männer könnte einem aus Sicht des TSV Haunstetten trotz eisiger Temperaturen derzeit recht warm ums Herz werden: Die Ebert-Burschen befinden sich nach einem 32:25 (16:12)-Auswärtsieg beim Tabellenletzten TSV Trudering und Punktverlusten der Konkurrenz an hervorragender 4.Stelle und haben nun in den nächsten Wochen die ausgezeichnete Chance den Klassenerhalt heuer rechtzeitig zu sichern.

Freilich war im Münchner Stadtteil wieder einmal nicht alles Gold, was glänzte und die Rot-Weißen mussten sich vor allen Dingen Mitte des zweiten Durchgangs erheblich strecken, um die Gastgeber nach einem 14:14-Gleichstand zu distanzieren. TSV-Coach Stefan Ebert sah das Ganze trotzdem erfrischend positiv: "Letzte Runde hätten wir hier mit Sicherheit verloren. Das zeigt, dass wir uns doch etwas weiterentwickelt haben." Tatsächlich profitierte in erster Linie Spielgestalter Zahner vom offensiven 4:2-System der Truderinger, das sich voll auf die Halbspieler Langner und Bause ausrichtete. Der Techniker nutzte so, wie schon in den letzten Spielen, die entstandenen Freiräume und kam zu acht blitzsauberen Treffern. Lediglich das Deckungsverhalten der Haunstetter wies einige Unzulänglichkeiten auf, zumal die Einheimischen während der gesamten Spielzeit zu keinem einzigen Rückraumtorerfolg gelangten: "Da waren wir viel zu schlapp, und deshalb konnten sich die Torsteher auch kaum auszeichnen," erklärt Trainer Ebert und fordert nun aus den drei weiteren Auswärtspartien in Folge noch mindestens einen Sieg: "Dann könnten wir uns etwas zurücklehnen."

TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Zahner (8), Bause (8/3), Langner (6), Pieniack (5), Farner, Schaudt (je 2), Fischer F. (1), Zimmerly, Wiessner, Keller, Rothfischer.

Haunstetten ist die Nummer eins
von Wolfgang Langner am 28.01.2009

Haunstetten ist die Nummer eins - Die Gastgeber gewinnen das Derby gegen den TSV Göggingen mit 31:24 und dürften mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Die Gäste müssen weiter zittern

Stephan Prihoda stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: "Ich weiß auch nicht, aber uns fehlt immer ein bisschen was. Wir haben vorne unsere Chancen zu leichtfertig vergeben." Der spielende Co-Trainer des Handball-Bayernligisten gehörte auch am gestrigen Nachmittag im Derby zwischen dem TSV Haunstetten und dem TSV Göggingen zu den gefährlichsten Gästespielern, dennoch gewann der TSV Haunstetten gegen den Abstiegskandidaten am Ende mit 31:24.

"Wir haben mindestens um fünf Tore zu hoch verloren", meinte Prihoda. Dabei kamen die Gögginger vor allem in den ersten 30 Minuten schlecht ins Spiel. Mit einem komfortablen 16:10-Vorsprung ging Haunstetten schließlich in die zweite Halbzeit.

Nach dem Wechsel spielten sich dann zwei Spieler in den Vordergrund. Auf Haunstetter Seite war das Martin Zahner, der dreimal hintereinander erfolgreich war, und auf der anderen Seite Stephan Volmering. Der Gögginger, der in der ersten Hälfte fast völlig abtauchte, hatte einen grandiosen zweiten Durchgang, war immer präsent und anspielbereit und erzielte in diesem zweiten Durchgang auch fünf Treffer. Allerdings, der Abgang von Stephan Volmering war weniger erbaulich. Er bekam in der Schlussminute vom Schiedsrichter-Gespann aus Deizisau noch den "roten Karton".

"Wir haben nicht optimal gespielt. Prihoda hat in der ersten Halbzeit zu viele Tore geworfen. Auch nach der Pause haben wir zu nachlässig gespielt. Wir haben uns erst in der Schlussphase zusammengerissen", kritisierte Haunstettens Spielmacher Matthias Bause. Der TSV Haunstetten kann auf alle Fälle durchatmen. Mit dem Abstieg sollte das Team nun endgültig nichts mehr zu tun haben. Für den TSV Göggingen geht dagegen der Abstiegskampf weiter. "Wir müssen wieder mehr als Mannschaft auftreten. Unsere Spiele kommen noch", blickt Stephan Prihoda in die Zukunft.

Gutes Spiel, ungutes Ende
von Hobbel am 12.01.2009

Haunstetter Handball-Männer verlieren denkbar knapp in Ottobeuren

(hv). Schade, Schade: der herzhafte Auftritt der Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten beim Allgäu-Rivalen TSV Ottobeuren war beim 31:32 (14:15) trotz tadelloser Leistung am Ende nicht von Erfolg gekrönt.
"Ich kann heute keinem einen Vorwurf machen. Jeder hat sein bestes eingebracht und zum Schluss gewann halt der Glücklichere," resümierte so auch TSV-Trainer Stefan Ebert, der sichtlich angetan war vom couragierten Auftreten seiner Burschen. Ottobeuren legte zwar erwartungsgemäß vehement los und führte schnell mit 2:0 und 5:2, aber die Rot-Weißen ließen schon hier nicht locker und schafften Anschluß und Ausgleich. Auch nach dem Seitenwechsel hielt die überragende Dreierachse Langner/Zahner/Bause den TSV im Spiel und die Ottobeurer konnten sich erst acht Minuten vor Spielende (28:24) etwas absetzen. Haunstetten legte noch einmal nach und kam beim 31:31 letztmals zum Gleichstand. Der Abschlusstreffer zum Sieg war jedoch den Einheimischen vorbehalten, welche die hochklassige Partie vielleicht auch aufgrund der größeren Routine somit für sich entschieden.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Langner (9), Bause (8/3), Zahner (7), Schaudt, Zimmerly, Fischer F. (je 2), Röhl (1), Wiessner, Keller.

Schwer zu lösende Aufgaben für Haunstetten Handball-Teams müssen bei Favoriten antreten
von Hobbel am 08.01.2009

(hv). Absolut kein Zuckerschlecken erwartet die Bayernliga-Handballteams des TSV Haunstetten zum Punktspielauftakt 2009. In ihren jeweils letzten Vorrundenpartien müssen sowohl die Frauen (Samstag, 18 Uhr beim SV Bergtheim) als auch die Männer (Samstag, 20 Uhr in Ottobeuren) bei Titelanwärtern ran und haben dabei fast identische Konstellationen vor sich.

Auf das Damenteam von Andrea Langner wartet bei ihrer weitesten Reise in die Nähe von Würzburg der wohl heimstärkste Bayernliga-Traditionsverein. Und wie schon in der Abschlusspartie in Gröbenzell vor Weihnachten heißt es für die Rot-Weißen das Hauptaugenmerk auf die Rückwärtsbewegung zu legen. Die größte Stärke der Bergtheimerinnen, den schnellen Gegenstoß, bekam nämlich schon die Hälfte der Liga zu spüren. In Gröbenzell gelang es den Haunstetterinnen knapp 50 Minuten lang , ehe man in der Schlussphase doch noch einbrach. „Wir müssen auf alle Fälle versuchen konstant die Spannung zu halten, vielleicht haben wir dann nach hinten raus endlich einmal die besseren Karten,“ gibt Langner das Motto für die schwere Auswärtshürde aus.
Keineswegs leichter wird es im Allgäu für die Truppe von Stefan Ebert, zumal sich die Gastgeber nach ihren obligatorischen Startproblemen jetzt auf Tuchfühlung zu Tabellenführer Rimpar vorgearbeitet haben. Zudem konnten die Ottobeurer mit dem finnischen Ex-Nationalspieler Mikko Koskue den wohl überragenden Regisseur der Liga an Land ziehen. Er und Torschützenkönig Daniel Berkessel verfügen über langjährige Regionalliga-Erfahrung und waren bisher von keinem Verein nur annähernd auszuschalten. Haunstettens Trainer Ebert gibt sich hier auch keinerlei Illusion hin: „Das wird auch uns nicht gelingen, deshalb müssen wir uns wohl auf den Rest der Truppe konzentrieren und hier möglichst wenig zulassen.“ In der erwartungsgemäß vollbesetzten Ottobeurer Sporthalle werden sich die Einheimischen auch für die Heimniederlage gegen die Rot-Weißen in der vergangenen Saison revanchieren wollen.

Knapper Arbeitssieg für Haunstetten
von Hobbel am 14.12.2008

TSV-Handballer kommen beim 32:29 über Winkelhaid nicht in die Gänge



(hv). Alles andere als einfach erwies sich die letzte Hausaufgabe der Hinrunde für die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten: Trotz zwischenzeitlich klarer Führungen zitterten sich die Rot-Weißen am Ende mit Müh und Not zum knappen 32:29 (15:14)-Sieg.

"Wir hatten zwar nicht viele Alternativen, aber etwas mehr Souveränität kann ich von meinen Leuten schon erwarten," war die nicht gerade zufrieden klingende Aussage von Gastgeber-Trainer Stefan Ebert nach Spielende. Tatsächlich erarbeitete sich sein Team gegen die Mittelfranken bereits im ersten Durchgang ein leichtes Übergewicht und hatte beim 14:9 in der 24.Minute den ersten scheinbar beruhigenden Vorsprung. Völlig unerklärlich für Ebert jedoch, wie man sich bis zur Pause diese Führung bis auf einen Treffer stehlen ließ: "Das war schon der erste Warnschuß, und gegen Spielende kam praktisch die Wiederholung." Was folgte war auch in der zweiten Hälfe zunächst eine enge Geschichte, ehe es den Gastgebern ab Spielminute 50 gelang mit 26:20 und kurze Zeit später mit 30:24 davonzuziehen. Winkelhaid stellte in der verbleibenden Zeit auf bedingungslose Offensive und hätte beinahe noch Erfolg damit gehabt. Mit viel Glück verteidigten die Rot-Weißen den Vorsprung bis Spielende und haben sich jetzt bei 15:9 Zählern ein ordentliches Polster vor der Weihnachtspause erarbeitet.

TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Bause (7/6), Langner (5), Zahner, Schaudt, Wiessner (je 4), Zimmerly, Farner (je 3), Fischer F. (2), Keller.

Winkelhaider im Doppelpack
von Hobbel am 11.12.2008

Haunstetter Handball-Bayernligisten erwarten formstarke Franken

(hv). In der Handball-Bayernliga kommt es am Sonntag für die Frauen und Männer des TSV Haunstetten zum Doppelvergleich mit dem TSV Winkelhaid aus der Nähe von Nürnberg. Beide Teams der Franken lieferten bisher starke Saisonleistungen ab, wobei die weibliche Fraktion sogar ohne jeglichen Punktverlust an der Tabellenspitze steht.
Für die Truppe von Andrea Langner (14.30 Uhr, AL-Halle) wird sich also nach längerer Zeit wieder zeigen, ob man auch gegen die Spitzenvereine der Liga mithalten kann. Vier Siege aus den letzten fünf Partien haben jedenfalls bei der TSV-Übungsleiterin keineswegs zum Abheben geführt: „Das waren lauter Pflichtaufgaben. Winkelhaid zählt zwar für Outsider etwas überraschend zu den heißesten Anwärtern auf den Regionalliga-Aufstieg, hat sich aber bisher noch keinerlei Schwächen erlaubt. Haunstetten hat sich bei 11:9 Punkten im Mittelfeld eingependelt, aber mit Gröbenzell und Bergtheim noch die beiden Restkonkurrenten der Franken vor sich und sollte so dringlich den ein oder anderen "Überraschungszähler" einfahren.

Den TSV-Männern (16.30 Uhr, AL-Halle) ist dies nach dem Heimpunkt gegen Leader Rimpar auch beim Regionalliga-Absteiger Simbach gelungen (29:29). Wie so oft war man aber trotzdem nicht so recht zufrieden, da 90 Sekunden vor dem Ende den Rot-Weißen eine Zwei-Tore-Führung nicht zum Sieg reichte. Coach Stefan Ebert will dennoch nicht lamentieren: "Wir müssen jeden nur möglichen Zähler hamstern, da man davon ausgehen kann, dass zu Jahresbeginn unser Pluskonto stark abgespeckt werden wird." Das letzte Auftreten gegen die Winkelhaider brachte den TSV-Burschen dank eines 25:23-Auswärtssieges in letzter Sekunde den Klassenerhalt in der Bayernliga. Vorsicht ist also gegen die Nürnberger Nachbarn allemal geboten und auf ein derartiges Herzschlag-Finale will man in Haunstetten heuer liebend gern verzichten.

Als Außenseiter in Simbach gepunktet Handballer des TSV Haunstetten auswärts in Topform
von ... am 10.12.2008

Ihrem Motto "Du hast keine Chance - also nutze sie" sind die Haunstetter Bayernliga-Handballer treu geblieben und haben als Außenseiter beim 29:29 (15:16) aus Simbach einen wichtigen Auswärtspunkt geholt. Der gastgebende TSV Simbach, der mit Aufstiegserwartungen in die Saison gegangen war, schwächelte gegen Haunstetten, sodass die Gäste einem Sieg fast näher waren als die Hausherren.

Der TSV Haunstetten präsentierte sich als starker Gegner und zeigte über weite Strecken den besseren Handball. Bis auf die 1:0-Führung der Simbacher lag ausschließlich das Team des Augsburger Trainers Stefan Ebert in Front. Den an diesem Tag überragenden Rückraum der Haunstetter (Robert Langner mit acht Toren, Matthias Bause mit zehn) bekam die Simbacher Defensive nie richtig in den Griff. "Wir haben die Taktik ausgegeben, Simbach über den Rückraum und das Tempospiel zu knacken. Das ist aufgegangen", freute sich Trainer Stefan Ebert über den Punktgewinn. Zeitweise lag Haunstetten sogar mit fünf Toren in Führung, doch bis zur Halbzeit hatten die Simbacher wieder auf 16:15 aufgeschlossen.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie hart umkämpft. Drei Minuten vor Schluss gingen die Haunstetter mit 29:27 in Führung, ließen sich dann aber von der Kaltschnäuzigkeit der Simbacher überrumpeln und kassierten noch das 29:29. In den verbleibenden 60 Sekunden schaffte es keine der beiden Mannschaften mehr, noch den Siegtreffer zu erzielen. (pm/klan)

TSV Haunstetten Riedel, D. Fischer im Tor, Langner (8), Bause (10), Schaudt (1), Zahner (3/2), Zimmerly (3), Fischer F. (3), Wiesner (1).

Weibliche C1 weiter im Soll
von H.H. am 30.11.2008

Den erwarteten Heimsieg gab es für die weibliche C 1 in der Bayernliga Süd gegen den SC Unterpfaffenhofen/Germering. Die Begegnung gegen die überwiegend mit jüngerem Jahrgang (1995) angetretenen Oberbayern war beim Stand von 8:1 (9. Minute) praktisch vorentschieden. Flüssige Kombinationen legten ein umd andere Mal Lücken im Deckungsverband der Oberbayern frei und die resultierenden Chancen konnten auch konsequent genutzt werden, was dann einen Halbzeitstand von 22:8 bedeutete.
In Halbzeit 2 setzten die wohl nicht auszurottenden (Nach-) Lässigkeiten ein, was den Gästen die Möglichkeit eröffnete, halbwegs im Spiel zu bleiben. Schon mit Blick auf die nächste Saison fanden sich einige Akteurinnen auf ungewohnten Postionen, wodurch verständlicherweise der Motor etwas ins Stottern geriet. Erfreulich das Bayernliga-Debut der erst 11-jährigen D-Jugend-Spielerin Sarah Irmler, die sich auch gleich in die Torschützenliste eintragen konnte.
Die Konzentration gilt jetzt der erfahrungsgemäß unangenehmen Auswärtsaufgabe bei der HSG Würm-Mitte am kommenden Samstag.

TSV: Kapfer (Tor), Dehne (2), Rohrmüller (1), Irmler (1), Huber (2), Nerlinger (3), Redlich (2/1), Cappek (12/1), Horner (12), Kasten

Eine kleine Handball-Sensation
von Hobbel am 30.11.2008

Haunstetten knöpft Spitzenreiter Rimpar einen Punkt ab

(hv). Die Albert-Loderer-Halle stand erstmals in dieser Bayernliga-Saison der Männer Kopf: Der gastgebende TSV Haunstetten hatte Spitzereiter DJK Rimpar nach aufopferungsvollem Kampf in letzter Sekunde beim 28:28 (14:15) einen Zähler abgeknüpft und war nach teilweise aussichtslosen Rückständen am Ende sensationell zurückgekehrt.
Zunächst verlief jedoch alles nach Plan für den fränkischen Tabellenführer, der souverän und sicher das Geschehen im Griff und schnell beim 5:1 und 10:4 die Geschichte an sich gerissen hatte. Haunstetten zeigte hier starke Probleme dem Angriffswirbel der Rimparer zu folgen und kam erst nach 17 Minuten (8:12) annähernd in bessere Gefilde. Die erste Überraschung für die Gastgeberanhänger beim 13:14-Anschlußtreffer schien jedoch eine Minute später bereits dahin, als Robert Langner kurz vor der Pause nach einem Gesichtstreffer disqualifiziert wurde. Und nachdem Rimpar die dadurch stark gehandicapten Einheimischen fünf Minuten nach dem Seitenwechsel wieder mit 20:14 distanziert hatte, wurde es merklich ruhiger in der Halle. Aber der TSV kam zurück. Und dies mit einer Präsenz, die man von der ersatzgeschwächten Truppe wahrlich nicht erwarten konnte. Tosender Jubel schon beim 22:22-Gleichstand, dem allerdings die DJK immer wieder eine passende Antwort präsentierte. Aber selbst das 26:28 1:30 Minuten vor dem Ende sollte Haunstetten noch einmal zurückbringen. Und tatsächlich gelang es Florian Zimmerly praktisch mit dem Schlusspfiff einzuwerfen, was die 250 Besucher zumindest auf Gastgeberseite von den Sitzen riss. Haunstettens Trainer Stefan Ebert hatte kurze Zeit später die Blässe im Gesicht verloren und verkündete: "Heute kann ich ausnahmslos stolz auf diese Mannschaft sein." Da gab es auch wenige, die ihm widersprechen wollten.

TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Bause (6/2), Schaudt, Zimmerly, Röhl, Fischer F. (je 4), Zahner (3/1), Wiesner (1), Rothfischer, Keller.

Haunstetten testet den Favoriten :: Handballer erwarten Spitzenreiter Rimpar
von R.L. am 30.11.2008

Folgt nach dem "Traum-Wochenende" wieder die Ernüchterung? Zuletzt feierten alle drei heimischen Handball-Bayernligisten Siege. Sogar der Aufsteiger TSV Göggingen feierte den ersten Saisonerfolg. Ein weiteres "Triple" dürfte allerdings schwierig werden, zumal die Männer des TSV Haunstetten am Sonntag (16.30 Uhr) den Spitzenreiter DJK Rimpar empfangen und die Bayernliga-Frauen des TSV Haunstetten erwarten am Sonntag (14.30 Uhr) das Schlusslicht Tuspo Heroldsberg.

TSV Haunstetten (Frauen) Dass es nach dem zähen Saisonstart nun wieder besser läuft, versucht Trainerin Andrea Langner zu begründen: "Wir mussten die Abgänge wichtiger Spielerinnen verkraften. Da braucht man etwas Zeit. Da muss man dann schon mal andere Spielerinnen aus der Reserve locken." Nun hofft die Trainerin, dass der Aufwärtstrend gegen Heroldsberg anhält. Doch Langner kennt die Gefahren: "So eine Mannschaft unterschätzt man gerne, aber ich hoffe, dass meine Mannschaft weiß, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Wir müssen alles geben."

TSV Haunstetten (Männer) Mit 11:7 Punkten stehen die Haunstetter bisher auf einem respektablen sechsten Platz. Doch Trainer Stefan Ebert bleibt realistisch: "Das darf man nicht überbewerten. Die Saison ist noch lang." Der Coach ist auch vor dem Duell mit dem Spitzenreiter Rimpar skeptisch: "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir gewinnen, ist nicht groß. Aber wir haben nichts zu verlieren. Favorit sind die anderen."

Männer 1 erfolgreich
von R.L. am 26.11.2008

Der Sieg gegen die DJK Waldbüttelbrunn hätte eine so lockere Sache werden können, doch am Ende machten es die Gastgeber noch mal richtig spannend. Trotz einer 18:12-Pausenführung sprang am Ende nur ein knapper 30:25-Erfolg heraus. Dabei hatten die Gastgeber vor knapp 100 Zuschauern in der Haunstetter Sporthalle furios begonnen.

Gleich einer Dampflok durchbrachen sie sofort nach Anpfiff die Abwehrreihen der DJK Waldbüttelbrunn und bevor sich die Gäste richtig versahen, lagen sie mit 2:7 zurück. Sie fanden lange kein Mittel gegen die dynamische Angriffsmaschinerie des TSV Haunstetten um Robert Langner, Matthias Bause und Martin Zahner.

Erst als die Gäste Robert Langner in Manndeckung nahmen und so seinen Aktionsradius begrenzten, kamen sie zu einer leichten Schadensbegrenzung und verkürzten den Rückstand sogar bis auf vier Tore. Zumal es die Haunstetter nicht schafften, das Tempo und die Durchschlagskraft aus den Anfangsminuten über die gesamte erste Spielhälfte zu halten. Trotzdem ging man mit einer beruhigenden 18:12-Führung in die Halbzeit. Nach der Pause kamen dann unverständlicher Weise die Gäste besser ins Spiel. Mit Fehlpässen und zu hektischen Abschlüssen machten sich die Haunstetter das Leben schwer und kassierten zu viele Siebenmeter. Die Quittung - nach der sicheren 18:12-Pausenführung stand es plötzlich nur noch 18:16. Nichts mehr war zu sehen von der selbstbewussten Dominanz der Haunstetter aus der ersten Hälfte. Waldbüttelbrunn witterte Morgenluft. Der TSV Haunstetten kam aber schlussendlich durch seinen immensen Kampfgeist zum Sieg gegen den Drittletzten der Tabelle.

Die Trainer fordern Punkte
von Hobbel am 21.11.2008

Haunstettens Handball-Teams benötigen Polster

(hv). Bereits das sechste Heimspielwochenende steht für die Bayernliga-Handballteams des TSV Haunstetten an. Die Frauen erwarten dabei den Erzrivalen ASV Dachau (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle), ehe die Männer im Anschluss auf die DJK Waldbüttelbrunn treffen (16.30 Uhr).
Fast vier Jahre ist es nun schon her, als das legendäre Match der Frauen gegen die Dachauerinnen am 16.Januar die Albert-Loderer-Halle fast zum Platzen gebracht hätte. Über 800 Zuseher lockte der damalige Spitzenkampf der Rot-Weißen als Tabellenführer gegen den direkten Konkurrenten an, und die Gastgeberinnen legten mit einem fulminanten 34:25-Sieg den Grundstein zum Regionalliga-Aufstieg. Jetzt allerdings ist "Bayernliga-Alltag" eingekehrt und beide Vereine werden mit der Vergabe des Titels heuer sicherlich nichts zu tun haben. TSV-Trainerin Andrea Langner betrachtet die Auseinandersetzung am Sonntag als kleines Schlüsselspiel: "Wir haben jetzt und nächste Woche wieder zwei Möglichkeiten uns zu Hause von den kritischen Rängen etwas abzusetzen, das sollten wir dringendst anpeilen." Flügelflitzerin Sina Schickentanz warnt im selben Atemzug vor dem schwierigen Restprogramm gegen die Spitzenteams Weidhausen, Bergtheim und Gröbenzell:"�Wenn wir hier mit zittrigen Händen hineingehen müssen, weiß ich nicht ob das alle durchstehen."
Männer-Coach Stefan Ebert sieht in der Auseinandersetzung mit den Waldbüttelbrunnern sogar eine erste Vorentscheidung: "Letztes Jahr hätte ein Zähler gegen die Würzburger bereits zum Klassenerhalt gereicht, wenn wir also heuer beide machen, sieht es deutlich besser aus." Tatsächlich brachte die fatale 28:29-Heimniederlage die Rot-Weißen in größte Bedrängnis, obwohl man beim Hinspiel in Waldbüttelbrunn noch mit 35:26 dominiert hatte. "Damals lief uns eben noch alles leichter von der Hand;" weiß Torjäger Bause zu berichten, der sich und seine Mitstreiter in die Pflicht nimmt: "Mit nur noch fünf Heimspielmöglichkeiten in der Rückrunde kann unsere Schönheit schnell dahin sein." Nach der schweren Knieverletzung von Stefan Jordan erwartet man auf Haunstetter Seite wieder ein Comeback von Spielmacher Christian Röhl, der zuletzt beruflich bedingt kürzer treten musste.

Keine Chance für Haunstetten
von Hobbel am 16.11.2008

Bayernligist kommt in Lohr nicht auf die Beine

(hv). Nach knapp einer Dreiviertelstunde war die Schlacht für die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten beim TSV Lohr in Mainfranken geschlagen. Die Rot-Weißen verloren hier innerhalb kürzester Zeit ihre beiden Topscorer Langner und Bause nach undurchsichtigen Zeitstrafen und hatten durch eine schwere Knieverletzung von Stefan Jordan Mühe bis Spielende noch genügend Akteure zu stellen. 25:29 (12:14) hieß es dann auf der Anzeigentafel aus Augsburger Sicht und man wusste nicht so recht wie einem geschehen war. In der mit über 600 Zuschauern voll besetzten Spessarttorhalle setzten die unbarmherzigen Gastgeber gleich von Beginn an deutliche Zeichen. Am meisten zu spüren bekam dies Robert Langner auf Halblinks, der in den ersten dreißig Minuten wahrscheinlich so viele Hiebe einstecken musste wie die letzten drei Partien zusammen. Der TSV ließ sich dadurch erheblich einschüchtern und brachte keinerlei zwingenden Spielfluss zu stande. Die ausgeglichene Partie nahm Mitte des zweiten Durchgangs beim 18:16 für die Einheimischen eine dramatische Wende, als beide Haunstetter Halbspieler nach weiterhin nicht nachvollziehbaren Entscheidungen der Unparteiischen eliminiert wurden, und die Lohrer die Auseinandersetzung innerhalb kürzester Zeit an sich rissen. Fünf Minuten später schien man beim 19:26 einem Debakel entgegenzusteuern, als noch einmal ein Ruck durch die TSV-Sieben ging. Und hätte Markus Hoinkis mit seinem glasharten Wurf beim 23:27 vier Minuten vor dem Ende das entsprechende Glück auf seiner Seite gehabt, wäre durchaus noch eine Überraschung drin gewesen. So aber überwog die lange Rückreise Enttäuschung und Frust und Pressesprecher Keller war komplett fassungslos: „Ich weiß immer noch nicht, was uns heute passiert ist.

TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Zahner (8/3), Langner (5), Schaudt (4), Zimmerly (3), Hoinkis (2), Jordan, Farner (je 1), Bause (1/1), Fischer F., Wiessner.

Handballer auf großer Fahrt
von Hobbel am 14.11.2008

TSV Haunstetten muß weit nach Franken

(hv). In den hohen Norden des Freistaats müssen die Bayernliga-Handballteams des TSV Haunstetten am Wochenende. Sowohl die Frauen (Sonntag, 15.30 Uhr beim HC Erlangen) als auch die Männer (Samstag, 19.30 Uhr beim TSV Lohr) verschlägt es dabei ins Frankenland.
Für die Männer steht heute die weiteste Auswärtsfahrt der Liga auf dem Programm, und verbunden damit eine der schwierigsten Aufgaben. Die Spessarttorhalle in Lohr gilt seit Jahren als schier uneinnehmbare Bastion, was die mittelfränkischen Gastgeber auch heuer mit blütenweißer Weste wieder unter Beweis stellen. Mit 10:2 Punkten sind die Lohrer zudem auf Tuchfühlung zum Führungsduo Rimpar und Ottobeuren, und gerade auf das Bruderduell mit Rimpar in acht Tagen fiebert man auf Lohrer Seite seit Wochen hin. Hier sieht TSV-Trainer Ebert eine leise Chance: "Vielleicht wollen sie uns kleine Schwaben "en passant" nehmen." Haunstetten ist derzeit auswärts immerhin noch ungeschlagen, hat allerdings auch erst zwei Begegnungen absolviert. Kanonier Robert Langner verspricht jedenfalls Gegenwehr: "Wir haben immer noch den fürchterlichen Auftritt der vergangenen Runde im Hinterkopf (23:25), der letztendlich auch unsere Negativserie eingeläutet hat. Und diesmal werden wir uns erheblich mehr wehren."
Vom Papier her stehen die Chancen da für die Frauen in der Nürnberger Nachbarstadt schon um einiges besser: mit 8:6 Punkten sind die Gastgeberinnen nur einen Zähler vor den Rot-Weissen, die allerdings immer noch auf der Suche nach Stabilität sind. Den augenscheinlichen Beweis dazu lieferte die Langner-Truppe vor Wochenfrist gegen Aufsteiger Waltenhofen mit zwei komplett unterschiedlichen Halbzeiten, aber wenigstens dem positiven Ende. "Es wird wieder darauf ankommen, wie wir in die Partie hinein kommen," orakelt Trainerin Andrea Langner, die dieses mal auf Verstärkung aus der B-Jugend verzichten muß, da sie parallel dazu im Einsatz ist. Haupttorjägerin Marina Kubitza fordert eine Reaktion der gesamten Mannschaft: "Wir müssen unsere Laufbereitschaft erhöhen, dann werden sich auch mehr Einwurfgelegenheiten ergeben."

Überzeugender Heimsieg für Haunstetten
von Hobbel am 10.11.2008

Handball-Bayernligist mit starker Leistung beim 38:28 über Aufsteiger Freising

(hv). Eine überzeugende Darbietung lieferten die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten im Duell mit Aufsteiger SC Freising ab. Die Rot-Weißen waren über die gesamte Spielzeit deutlich überlegen und siegten am Ende auch hochverdient mit 38:28 (19:14).
TSV-Trainer Stefan Ebert fasste das Ganze so auch mit zufriedenem Grinsen zusammen: "Auch wenn wir in der Defensive den ein oder anderen Patzer zu verkraften hatten, unser Angriff gab endlich einmal 60 Minuten Vollgas." Tatsächlich bedurfte es 20 "Durchhalte-Minuten" für die Einheimischen, da sich die stark auftrumpfenden Oberbayern bis zum 11:11 nicht abschütteln ließen. Haunstetten legte vor dem Seitenwechsel den entscheidenden Zahn zu und stellte bis zum Pausenpfiff auf 19:14. Im zweiten Durchgang gab es annähernd das gleiche Bild zu betrachten: die Fünf-Tore-Führung hatte bis zur 43.Minute (26:21) Bestand, ehe der TSV wieder die Schlagzahl erhöhte. Der bärenstarke Benjamin Riedel im Tor mit zahlreichen gutklassigen Paraden sowie ein bombensicherer Siebenmeterschütze Martin Zahner sorgten dafür, dass die Gastgeber bis Spielende den Vorsprung sogar noch ausbauten und den Sieg souverän nach Hause spielten. Zahner selbst wollte die Komplimente nach dem Schlusspfiff nicht so recht entgegennehmen: "Wenn wir die Klasse halten wollen, ist dies ein Pflichtsieg und momentan sind wir nach der Heimniederlage gegen Roding immer noch zwei Zähler im Soll."
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Zahner (8/7), Langner (7), Bause (6/1), Jordan (4), Schaudt, Hoinkis (je 3), Farner, Pieniack, Wiessner (je 2), Zimmerly (1), Fischer F., Röhl.

Keine Selbstläufer erwartet
von Hobbel am 07.11.2008

Haunstetter Handballteams treffen auf Aufsteiger

(hv). Wahrlich keine Selbstläufer erwarten die Bayernliga-Handballteams des TSV Haunstetten am Sonntag in der Albert-Loderer-Halle. Sowohl für die Frauen (14.30 Uhr gegen die SG Waltenhofen/Kottern) als auch für die Männer (16.30 Uhr gegen den SC Freising) stehen Aufsteiger auf dem Programm, die im bisherigen Saisonverlauf allerdings schon für einige Furore sorgten. Der TSV hat in beiden Partien die Möglichkeit Weichen für die nähere Zukunft zu stellen.
Frauen-Coach Andrea Langner ist gegen die Allgäuerinnen maximal vorgewarnt: "Wer hier glaubt es locker angehen zu können, ist absolut fehl am Platz." Waltenhofen hatte mit einem Heimsieg gegen den TSV-Regionalliga-Mitabsteiger Ismaning ein riesiges Ausrufezeichen gesetzt, und da sich die Rot-Weißen den Münchnerinnen zu Hause hoch mit 25:34 beugen mussten, ist höchste Konzentration gefordert: "Man muß nur die Dreisatz-Rechnung beherrschen, dann kann man die Voraussetzungen ungefähr einschätzen," erklärt die verletzte Stammtorhüterin Sabrina Müller im Bezug auf eventuelle Leichtsinnigkeiten ihrer Mitstreiterinnen. Mit 5:7 Zählern steht man derzeit nur knapp vor den gefährdeten Rängen und da von den fünf Erstplazierten noch vier auf den TSV warten, wäre ein Heimsieg mehr als wichtig.
Ähnliche Vorzeichen gibt es für Haunstettens Männer gegen die Freisinger, welche nach Minuspunkten sogar einen Zähler besser dastehen als die Rot-Weißen. TSV-Trainer Stefan Ebert, zuletzt überhaupt nicht einverstanden mit der Darbietung seiner Jungs in Bayreuth, spricht Klartext: "Jede weitere Schludrigkeit wird sich spätestens im Januar rächen." Tatsächlich steht für die Haunstetter mit der Partie gegen die Oberbayern bereits das fünfte Heimspiel auf dem Plan, und da erfahrungsgemäß in fremden Hallen oft wenig zu holen ist, verspricht auch Haupttorschütze Matthias Bause: "Keiner von uns will einen Super-Crash wie vergangene Rückrunde, also sollten wir bis Weihnachten bestmögliche Voraussetzungen schaffen, und da ist das gesamte Team gefordert." Bis auf Röhl (berufsbedingt) und Zahner (leicht angeschlagen) kann Ebert glücklicherweise auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Die Zwischenbilanz ist durchwachsen
von Hobbel am 04.11.2008

Haunstetter Handballteams müssen heuer kleinere Brötchen backen

(hv). Sechs Spieltage sind in der Bayerischen Handball-Oberliga vorbei und Zeit für den TSV Haunstetten eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Die Zielsetzung bei Frauen und Männern war im Vorfeld klar und momentan hinkt nur die weibliche Fraktion den Erwartungen leicht hinterher. Nach drei Jahren Regionalliga stehen die Rot-Weißen bei 5:7 Zählern derzeit eine Klasse tiefer nur knapp vor den Abstiegsrängen. Dass die Truppe innerhalb der letzten beiden Jahre einen enormen Aderlass zu verkraften hatte, will Neu-Trainerin Andrea Langner dabei keineswegs als Grund gelten lassen: "Wir haben immerhin noch sechs Personen mit Erfahrung auf süddeutscher Ebene, und das muss einfach für die Bayernliga ausreichen." Vielmehr sieht sie die Probleme im Motivationsbereich: "Es muss bei allen endlich ankommen, dass man auch hier stetig Vollgas geben sollte." Abteilungsleiter Herbert Vornehm trauert dagegen den Verlustigen doch immer etwas nach: "Es ist heutzutage leider Gang und Gebe, dass man bei der Studienplatzsuche den Heimatort keinesfalls bevorzugt und noch schlimmer vor der Vollendung des 23.Lebensjahres seine Handballerkarriere beendet," beschreibt er mögliche Ursachen.
Dass die Männer mit 7:5 Punkten voll im Soll stehen, sieht er somit auch begründet: "Wir spielen seit drei Jahren mit exakt der selben Truppe und das zahlt sich einfach aus, vorausgesetzt Fleiß und Einsatzbereitschaft stimmen."
Im Zuge der Personalumstrukturierungen musste man die Landesliga-Frauen abmelden und hat den Unterbau nur noch in der Bezirksoberliga Schwaben, wo die bisherige 3.Mannschaft den letzten Platz belegt. Die 2.Männermannschaft erwischte es sogar noch schlimmer, sie darf dieses Jahr lediglich in der Bezirksliga antreten, und hat hier mit nur einem Sieg momentan ebenfalls noch nicht richtig Fuß gefasst.
Vornehm sieht die augenblickliche Situation jedoch keineswegs tragisch: "In den letzten zehn Jahren ist es mit uns nur bergauf gegangen, da war es klar, dass wir irgendwann wieder kleinere Brötchen backen müssen, weil wir auch in Zukunft mindestens achtzig Prozent aus unseren eigenen Reihen rekrutieren müssen." Freilich kann die Jugendabteilung dieses Jahr nicht an das Rekordergebnis von drei Bayernligavertretern in der Saison 2007/08 hinreichen, ist aber mit der weiblichen C-Jugend und zwei B-Teams (männlich und weiblich) in den Landesligen noch gutklassig besetzt, zumal alle drei derzeit den 1.Platz belegen. "Der Großteil sollte uns schon erhalten bleiben, dann haben wir in drei, vier Jahren wieder genügend Futter für die Aktiven. So lange müssen die Jungs und Mädels halt noch durchhalten, auch wenn man das "biblische" Alter von 24 schon erreicht hat," wünscht sich der TSV-Spartenchef. Am Sonntag stehen jedenfalls für die beiden 1.Mannschaften die nächsten Heimspielaufgaben auf dem Programm. Hier empfangen die Bayernliga-Frauen die SG Waltenhofen/Kottern (14.30 Uhr, AL-Halle) und die Männer treffen im Anschluß (16.30 Uhr) auf den SC Freising.

Bayreuther Testspiele für den TSV Haunstetten
von Hobbel am 23.10.2008

Handball-Bayernligisten müssen sich in der Wagner-Stadt beweisen

(hv). Am Samstag kommen für die Handball-Teams des TSV Haunstetten in der Bayernliga die ersten richtungsweisenden Prüfsteine, beides mal beim BSV Bayreuth. Traditionell bestreiten die Männer das Vorspiel (17.30 Uhr), ehe die Frauen im Anschluß (19.30 Uhr) erwartungsgemäß so richtig gefordert sind.

Die Bayreuther Männer haben nach ihrem Abstieg aus der Regionalliga auf Bayerischer Ebene überhaupt noch nicht Fuß gefasst und stehen mit unbefriedigenden 4:6 Zählern derzeit sogar einen Rang schlechter als die Truppe von Stefan Ebert. Dieser ist obgleich des jetzigen Spiels nicht gerade begeistert: "Für die Gastgeber geht`s jetzt schon um einiges, und so werden sie sich auch ins Zeug legen." Haunstetten ist nach der Niederlage gegen Tabellenführer Fürstenfeldbruck bis auf den Heim-Patzer gegen Roding durchaus im Soll und will auch den Franken Paroli bieten: "Wir werden uns nicht verstecken," verspricht der zuletzt blendend aufgelegte Spielmacher Martin Zahner ein entsprechendes Gegenhalten seiner Mitstreiter.

Für die TSV-Frauen um Andrea Langner gab es bisher ähnliche Akklimatisierungsprobleme wie bei den Bayreuther Herren. Auch sie sind nur dürftig in die niedrigere Liga gestartet und stehen bei 3:7 nach Pluspunkten nur einen Rang vor den heimstarken Gastgeberinnen. "Wir brauchen jetzt endlich einmal ein Break, um etwas mehr Sicherheit zu bekommen," sagt die TSV-Übungsleiterin, die sich gerade in diesem Spiel die Wende zum Guten erhofft. Ausgerechnet in dieses Vorhaben platzen bei den Rot-Weißen die obligatorischen Hiobsbotschaften: neben den Langzeitausfällen Müller und Bartsch (beide mit Sprunggelenkverletzungen) sind nun mehrere Haunstetter Aktricen grippegefährdet, was die Sache nicht leichter machen wird. "Ich gehe davon aus, dass sich alle zur Verfügung stehenden dementsprechend reinhängen. Persönliche Verbesserungen konnte man ja in den letzten Wochen genügend beobachten," sagt Langner.

Dem hohen Favoriten getrotzt
von Hobbel am 19.10.2008

Haunstetten kann gegen Fürstenfeldbruck fünfzig Minuten mithalten

(hv). Am Ende waren sich alle Beteiligten plus die rund 250 Zuseher in der Albert-Loderer-Sporthalle einig: Sie hatten 60 Minuten hochklassigen Bayernliga-Handball gesehen, bei dem am Ende der gastgebende TSV Haunstetten zwar mit 28:31(14:13) gegen den Titelfavoriten TuS Fürstenfeldbruck unterlegen war, aber über weite Strecken perfekt mithalten konnte.
Haunstetten begann erwartungsgemäß um einiges kontrollierter im Vergleich zu seinen sonstigen Auftritten gegen die technisch versierten Münchner Vorstädter und lag hiermit genau richtig: Bis Mitte der ersten Halbzeit konnte man als krasser Außenseiter immer Schritt halten, und lag beim 9:8 (20.Minute) sogar erstmals in Führung. Beim 13:10 sieben Minuten später deutete sich sogar eine leise Überraschung an. Fürstenfeldbruck regelte die Geschichte erst einmal zum 13:14-Pausenstand, sah sich aber auch nach dem Seitenwechsel einer heftigen Gegenwehr der Gastgeber gegenübergestellt. Mit wechselnden Führungen hieß es so 21.20 für Haunstetten in der 50.Minute, und genau hier zeigte sich die Klasse der Gäste: außerordentlich routiniert wurden die jetzt doch etwas leichtfertig vergebenen Einwurfmöglichkeiten der Rot-Weißen in Zählbares umgemünzt und vier Zeigerumdrehungen später stand es 22:25 für die Brucker, was hier schon die Vorentscheidung liefern sollte. Die nie zurücksteckenden Hausherren kamen bis zum Ende gegen die überragende FFB-Achse Wild/Raff nicht mehr an und konnten trotzdem am Ende mit dem Gezeigten überaus zufrieden sein, hat man doch dieser Topmannschaft weit gehend Paroli bieten können. TSV-Trainer Stefan Ebert war so auch nach der Partie zu keinerlei kritischer Äußerung zu bewegen: "Auf diese Leistung können wir heute ausnahmslos stolz sein. Ich hoffe nur, dass meine Jungs das auch gegen den Rest der Liga bereitstellen können."
TSV: Riedel, Fischer (Tor); Zahner (11/4), Bause (6/1), Zimmerly (3), Langner, Schaudt, Pieniack (je 2), Farner, Hoinkis (je 1), Jordan, Elseberg, Wiessner, Röhl.

Handball-Spitzenspiele in Haunstetten
von Hobbel am 17.10.2008

TSV erwartet in der Frauen- und Männer-Bayernliga zwei Topteams

(hv). Am Sonntagnachmittag geben sich in der Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten gleich zwei Spitzenteams der Bayernliga die Klinke in die Hand. Um 14.30 Uhr erwarten die Frauen die Bundesliga-Reserve des 1.FC Nürnberg und um 16.30 Uhr steht für die Männer der absolute Top-Favorit auf die diesjährige Meisterschaft, TuS Fürstenfeldbruck, auf dem Plan.
Sowohl die Truppe von Andrea Langner als auch für die Frauen von der Noris hatten in der Vergangenheit bessere Zeiten erlebt, die letzten Jahre war man zusammen sogar noch in der Süddeutschen Regionalliga zu Gange. Der TSV weist derzeit nach zwei Niederlagen in Folge ein negatives Punktekonto aus, und will so natürlich den Focus auf dieses enorm wichtige Heimspiel richten: "Wir brauchen jetzt mal wieder ein Erfolgserlebnis, zumal die kommenden Aufgaben beileibe nicht leichter werden," fordert Langner, die noch einge Zeit auf Stammtorhüterin Sabrina Müller (Fuß-OP) verzichten muss.
Bei den Männern sind gegen die Brucker "Übermannschaft" die Vorzeichen klar: �Eine Niederlage mir weniger als fünf Toren Differenz wäre bereits ein Erfolg.� Haunstettens Trainer Stefan Ebert gibt sich da keinen Illusionen hin und trauert immer noch leicht der verlorenen Heimpartie gegen Roding nach: "Das müssen wir jetzt irgendwo auswärts regeln." Das Team aus dem Münchner Vorort um Trainer Hofmann hat bisher noch keinerlei Schwäche gezeigt und führt die Bayernliga-Tabelle auch souverän an. Für Haunstetten gilt es deshalb sein Spiel kontrollierter aufzubauen: "Wir dürfen auf keinen Fall das hohe Tempo der Fürstenfeldbrucker mitgehen. Die haben einen viel breiter gefächerten Kader und da geht uns dann irgendwann die Puste aus," deutet Spielmacher Martin Zahner die Marschroute an.

Erste Niederlage für Handballer
von Hobbel am 13.10.2008

Haunstetten muß sich zu Hause dem TB Roding beugen

(hv). Nicht`s war`s mit dem 8:0-saisonstart für Haunstettens Handballer in der Bayernliga. Die Truppe von Stefan Ebert unterlag nach einer hart geführten Partie in eigener Halle dem Aufsteiger TB Roding mit 26:29 (14:13) und bemängelte dabei vor allem die Chancenauswertung.
„Handball ist einfach kein Wunschkonzert“, kommentierte TSV-Trainer Stefan Ebert die Unzulänglichkeiten seiner Jungs im Abschluß, die im Endeffekt den Sieg kosteten. Allein 12 (!) mal scheiterten die Gastgeber an Pfosten und Latte, was ihnen den Unmut des Übungsleiters zuzog: „Da müssen wir einfach entschiedener zu Werke gehen.“ Die Rodinger loteten von Beginn an die Härte-Grenzen in ihrer Defensivarbeit aus, und hatten so schnell für Respekt bei den TSV-Angreifern gesorgt. Nach ausgeglichenem ersten Durchgang hatte Haunstetten beim 17:14 (39.Minute) trotz alledem die besseren Karten, ließ hier jedoch die wohl entscheidende Überzahlsituation aus. Die Oberpfälzer glichen aus und gingen später sogar in Führung, als sich auch noch die Disziplinlosigkeiten im Haunstetter Lager häuften. So saß alleine Christian Röhl zwei Zeitstafen wegen Gemeckere ab und Matthias Bause wurde nach einer umstrittenen Roten Karte zehn Minuten vor Schluß disqualifiziert. Als sich zudem Robert Langner nach einer rüden Attacke an der Schulter verletzte und daraufhin nicht mehr einsatzfähig war, schwammen die TSV-Felle endgültig davon. Roding spulte in den verbliebenen Minuten sein Pensum gekonnt herunter, auch weil die Gastgeber nur noch „Panik“-Aktionen entgegenzusetzen hatten.

TSV: Fischer (Tor); Langner (9), Bause (5/3), Schaudt (4), Zahner (4/1), Hoinkis (2), Zimmerly, Jordan (je 1), Farner, Wiessner, Pieniack, Röhl.

Haunstetten behält weiße Weste
von Hobbel am 06.10.2008

Handballer bezwingen Trudering

(hv). Drittes Spiel – dritter Sieg: Die Handballer des TSV Haunstetten sind in der Bayernliga der Männer nach dem 36:30 (21:14)-Heimerfolg über den TSV Trudering weiter voll im Soll.
Rund 200 Zuseher sahen in der Albert-Loderer-Halle eine abwechslungsreiche, wenngleich auch nicht immer gerade hochklassige Partie. Die Truderinger hatten den enormen Aderlass nach der vergangenen Runde gut verdaut und präsentierten sich äußerst spielfreudig. Immer wieder wurden Lücken im TSV-Abwehrverband aufgedeckt, so dass Haunstetten vor allem im ersten Drittel der Partie enorme Probleme hatte. So hieß es nach zwischenzeitlicher 6:2-Führung in der 12.Minute plötzlich 8:8 in Trainer Ebert musste seinen Schützlingen ins Gewissen reden. Den Rest der ersten Spielhälfte bestimmten dann auch eindeutig die Gastgeber und verurteilten die Münchner ein ums andere Mal zum Zusehen. Bis zum 21:14 zur Pause konnten die rot-weißen Anhänger teils sehenswerte Kombinationen bewundern und man bekam sichtlich Appetit auf den zweiten Durchgang. Haunstetten konnte hier zwar nicht an die Leistung der ersten dreißig Minuten anknüpfen, steuerte beim 34:24 acht Minuten vor dem Ende trotzdem einem Kantersieg entgegen. Bemerkennswert, dass sich hier die Truderinger nicht hängen ließen, und bis zum Schluß dagegenhielten, so dass am Ende das Ergebnis noch erträglich ausfiel. TSV-Trainer Stefan Ebert war im Großen und Ganzen zufrieden: „Den Großteil der Auseinandersetzung waren wir dominant, wenngleich auch noch viele rezessive Phasen vorhanden waren. Aber so wird auch jedem bewusst, dass es noch viel Arbeit gibt.“ Bereits am kommenden Sonntag (18 Uhr, AL-Halle) steht für die Rot-Weißen ein weiteres Heimspiel auf dem Programm. Hier wird der hoch eingeschätzte Aufsteiger TB Roding erwartet und Ebert sieht dann die erste richtige Standortbestimmung: „Da wird sich zeigen, wo wir wirklich stehen.“

TSV: Fischer (Tor); Bause (9/3), Langner (8), Schaudt, Pieniack (je 4), Röhl, Zahner (je 3), Farner (2), Jordan, Zimmerly, Elseberg (je 1), Wiessner, Hoinkins.

Haunstetten will Heimstärke zeigen
von Hobbel am 01.10.2008

Bayernliga-Handballteams empfangen direkte Konkurrenten

(hv). Der zweite Heimspieltag hat es für Haunstettens Bayernliga-Teams in sich: sowohl die Frauen (Sonntag, 14.30 Uhr gegen den TSV Ismaning) als auch die Männer (16.30 Uhr gegen den TSV Trudering) könnten dabei mit eventuellen Siegen gegen direkte Konkurrenten entscheidenden Boden gut machen.
Knüppeldick kommt es für die Langner-Truppe in den nächsten Wochen, da man nach dem Auswärtsspiel in Vaterstetten (22:22) jetzt alle drei Mitabsteiger aus der Regionalliga auf sie zu kommen. Die Ismaninger gelten von der Papierform her als das wohl stärkste Team, mussten allerdings gleich zum Rundenstart völlig überraschend beide Zähler im Allgäu beim TV Waltenhofen liegen lassen. Mittlerweile haben sich die Münchner Vorstädter allerdings stabilisiert, und die Aufeinandertreffen mit dem TSV gelten ohnehin als brisant. Relativ ausgeglichen stellt sich die bisherige Bilanz der beiden Kontrahenten dar, und so hofft auch Trainerin Andrea Langner auf ein Gegenhalten ihrer Schützlinge: "Der überraschende Punktgewinn aus Vaterstetten sollte uns mit entsprechendem Selbstvertrauen ausstatten und in eigener Halle sind wir anhängermässig sowieso mehr gefordert."

Männer-Coach Stefan Ebert könnte nach den zwei Auftaktsiegen eigentlich völlig befreit in die Partie gegen den Renommierklub TSV Trudering gehen, musste jedoch während der Woche einiges zurechtrücken: "Wir dürfen uns keinesfalls blenden lassen. Gerade der sichere Sieg in Göggingen wird in Kürze relativiert werden." Von seinen Schützlingen erwartet er für die sich einmalig bietende Chance gegen die Münchner höchste Konzentration: "Mit einem Sieg hätten wir bereits sechs Zähler gegen den Abstieg gesichert, und das sollte ein jeder bedingungslos anvisieren. Trudering ist nach bisher zwei Niederlagen schon im Zugzwang und wird sich deshalb voll reinhängen, um nicht bereits jetzt vorentscheidend zurückzufallen." Haunstetten kommt bereits eine Woche später in den "Genuss" eines weiteren Heimspiels in der Hinrunde, da der TB Roding seine Halle nicht zur Verfügung hat. Die Partie steigt nun am Sonntag, den 12.Oktober zu ungewohnter Zeit (18 Uhr) in der Albert-Loderer-Halle.

Raue Luft im Derby
von Wolfgang Langner am 30.09.2008

Es war lange ein Spiel, wie man es sich wünscht. Packend, dramatisch und emotional. Da blieb es auch nicht aus, dass auf dem Parkett sprichwörtlich schon mal die Fetzen flogen. Doch etwa zehn Minuten nach der Halbzeit setzte sich im Bayernliga-Handball-Derby zwischen dem Aufsteiger TSV Göggingen und dem TSV Haunstetten die cleverere und routiniertere Mannschaft durch, und so gewannen die Schützlinge von Gäste-Trainer Stefan Ebert in der proppenvollen Anton-Bezler-Halle mit 30:21 (11:11) noch relativ hoch.

Warum dieser Bruch beim Stande von 14:14 zustande kam, konnte auch Göggingens Trainer Peter Smotzek nicht so genau erklären: „Es ist deprimierend. In zehn Minuten haben wir diese Partie hergeschenkt. Wir sind vielleicht noch zu grün, und wir hatten auch zu wenig Alternativen auf der Bank.“ Problematisch könnte es im Laufe der Saison für den Neuling auch werden, wenn eine der drei großen Stützen - Stephan Prihoda, Maximilian Held und Keeper Benjamin von Petersdorff - längerfristig ausfällt. Maximilian Held schüttelte nach der Partie verständnislos den Kopf: „Ich bin enttäuscht. Eigentlich waren wir auf Augenhöhe, aber sieben schwache Minuten von uns haben dem TSV Haunstetten gereicht. Wir müssen uns allmählich an die raue Bayernliga-Luft gewöhnen.“

Raue Luft herrschte in der Anton-Bezler-Halle ohnehin. Es war eine Partie mit einigen Nickligkeiten. Unrühmlicher Höhepunkt war dabei, als Göggingens Stephan Volmering nach einem Ellbogenschlag von Robert Langner mit blutender Nase für längere Zeit das Parkett verlassen musste. „Das war alles keine Absicht. Es wurde halt mit Leidenschaft gekämpft“, schwächte Haunstettens Coach Stefan Ebert etwas ab. Auch Smotzek wollte nicht nachkarten: „Es war halt eine sehr emotional geführte Partie. Eigentlich war alles im Rahmen.“

Göggingen fand schneller in die Partie und ging auch mit 2:0 in Führung. Auch in der Folgezeit mussten die Gäste meist einem Rückstand hinterherlaufen. Allerdings lieferte Göggingens Keeper von Petersdorff auch eine fantastische Leistung ab. Beim Stande von 11:11 ging es dann in die Pause. Doch bald nach dem Wechsel ging beim Gastgeber nichts mehr. Held traf noch zum 14:13 für Göggingen, und dann war Sendepause. Jetzt spielte nur noch Haunstetten, und das was auf das Tor der Haunstetter kam, war eine Beute von Torhüter Daniel Fischer. Die Partie wurde nun zum „Langweiler.“ Göggingen war zu schwach auf der Brust.

Das Feuer war aus dem Spiel, und Haunstetten ging unbeirrbar seinen Weg. Haunstettens Coach Ebert freute sich über den gelungenen Saisonauftakt mit zwei Siegen in Folge: „Ich habe schon erwartet, dass meine Mannschaft hier mehr Substanz hat, und es war für mich auch nur eine Frage der Zeit, bis wir das Spiel in den Griff bekommen.“

Tor: Fischer. D, Riedel; Langer (4), Pieniack, Bause (4), Farner (1), Elseberg (1), Schaudt (4), Hoinkis (3), Zahner (8/3), Zimmerly (2), Röhl, Jordan (3), Fischer F., Keller, Wiesner

Strafzeiten 8 - 12
Zuschauer 600

Quelle: Augsburger Allgemeine

„Das Spiel des Jahres“
von Benjamin Sigmund am 27.09.2008

„Derbys haben ihre eigenen Gesetze!“ Eine oft gehörte Weisheit, vor der auch der Trainer des TSV Haunstetten Stefan Ebert nicht zurückschreckt. Am heutigen Samstag (19.30 Uhr/Anton-Bezler-Halle) steht in der Handball-Bayernliga das Augsburger Derby zwischen dem TSV Göggingen und dem TSV Haunstetten auf dem Spielplan. „Für die ist es das Spiel des Jahres“, vermutet Ebert. Der Aufsteiger werde sich auch nicht verstecken „wie das Kaninchen vor der Schlange“, wie es beim Auftaktspiel der Gögginger in Lohr (21:26) der Fall gewesen sei.

Göggingens Trainer Peter Smotzek ist mit dem Auftritt seiner Mannschaft im ersten Bayernligaspiel hingegen durchaus zufrieden. „Mein Team hat nie zuvor vor so einer Kulisse gespielt“, sagte Smotzek. Bei einem Spitzenteam der Liga vor 700 enthusiastischen Fans mit nur fünf Toren zu verlieren, sei keine Schande. „Es wäre sogar mehr drin gewesen. Leider hatten meine Jungs in der Anfangsphase zu viel Respekt.“ So konnte sich der TSV Lohr schnell einen Vorsprung erspielen.

Haunstetten konnte am ersten Spieltag hingegen knapp mit 26:25 gegen den TSV Rödelsee gewinnen. „Ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg“, so Ebert. Den Ausschlag in dem engen Spiel gegen den Aufsteiger habe die im ersten Bayernligajahr erworbene Erfahrung seiner Mannschaft gegeben. Nun steht das erste Derby an. „Göggingen hat eine sehr ausgeglichene Mannschaft“, sagt Ebert, besonders auf Stephan Prihoda müsse aber ein Auge geworfen werden. Robert Langner und Matthias Bause sind die herausragenden Akteure des TSV Haunstetten.

Das Rückraumduo steuerte zum Auftakterfolg 15 der 26 Tore bei. „Trotzdem darf man den TSV nicht auf diese beiden Spieler reduzieren“, weiß Smotzek. Das ganze Team habe eine Spielzeit in der Bayernliga hinter sich und sich auf das höhere Niveau eingestellt. Dennoch sieht Smotzek sein Team „in der Breite stärker besetzt“.

Wie sein Haunstetter Kollege Ebert („Ich gehe von einer sehr engen Partie aus“) erwartet auch Smotzek ein ausgeglichenes Spiel. „Der Respekt voreinander ist groß. Die Spieler kennen sich untereinander sehr gut.“ Eines sei jedenfalls sicher, es werde eine sehr stimmungsvolle Partie. „Die Halle wird voll sein“, vermutet Smotzek. 500 bis 600 Fans werden dann die beiden Mannschaften nach vorne peitschen.

Quelle: Augsburger Allgemeine

Spannendes Spiel mit glücklichem Ausgang
von Wolfgang Langner (Augsburger Allgemeine) am 24.09.2008

Bayernligist TSV Haunstetten startet mit einem 26:25 Sieg in die Saison

Über mangelnde Spannung konnten sich die rund 200 Zuschauer beim Handball-Auftakt in Haunstetten nicht beschweren. Die Partie der Bayernliga-Männer gegen den Aufsteiger TSV Rödelsee (Unterfranken) war dramatisch bis zur Schlusssirene und am Ende durften sich die Haunstetter über einen knappen 26:25 Sieg freuen.
"Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, aber wir hatten schon einige Mängel im Spiel. Vor allem viele technische Fehler", meinte Haunstettens Trainer Stefan Ebert.
Haunstetten verschlief die Anfangsphase regelrecht und ruck zuck stand es 3:0 für die Gäste. Erst in der Endphase der ersten Halbzeit kämpfte sich die Ebert-Truppe heran und Matthias Bause setzte mit dem 11:11 den Schlusspunkt unter die ersten 30 Minuten. "Rödelsee ist als Aufsteiger kein zwingender Abstiegskandidat. Die haben eine gute Truppe", so Haunstettens Abteilungsleiter Herbert Vornehm.
Nach der Pause erwischte Rödelsee den TSV Haunstetten wieder auf dem falschen Fuß. Bause, Langner und Co waren zunächst völlig von der Rolle und die Unterfranken zogen mit 14:11 davon. Eigentlich sprach alles für den Neuling, zumal Haunstetten immer wieder gute Chancen vergab.
Das Blatt wendete sich erst sechs Minuten vor dem Ende. Zuerst traf Martin Zahner zum 20:20, und als dann für Rödelsee eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe ausgesprochen wurde, ging Haunstetten erstmals in dieser Partie durch Robert Langner in Führung. Als in der 58. Minute Zahner zum 26:23 traf, schien endgültig alles gelaufen, aber erst nach zwei Gegentoren zitterte sich der TSV Haunstetten ins Ziel.

Derby am Samstag
Am kommenden Samstag (19.30Uhr) reist der TSV Haunstetten zum Lokalderby zum TSV Göggingen.

TSV Haunstetten Riedel; Fischer, Langner (6), Pieniack (1), Bause (7/2), Farner (1) Schaudt (2), Jordan, Röhl (2), Zahner (4/2), Hoinkis (3), Zimmerly Elsner

Rote Karte Krizek (28./Rödelsee) - Röhl (58. Haunstetten) Zeitstrafen 8 - 10 Zuschauer 200

Quelle: Augsburger Allgemeine

Der TSV Haunstetten feiert im Juli
von Hobbel am 27.06.2008

Handballabteilung wird heuer 50 Jahre alt – Frischauf Göppingen kommt

(hv). Ende Juli steht beim TSV Haunstetten ein großes Handball-Spektakel auf dem Programm. Die Handball-Abteilung feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen und trifft am 26. und 27. Juli im Rahmen des Festwochenendes auf zwei Bundesligisten. Am Samstag, den 26. erwarten dabei die Bayernliga-Frauen den Zweitligisten TuS Metzingen (16 Uhr, AL-Halle), welchem sich die Ex-Haunstetterin Sabrina Duschner angeschlossen hat. Eingerahmt wird die Partie von Testspielen der weiblichen Jugendmannschaften (ab 10 Uhr) und einem Grill- und Kameradschaftsabend im Anschluß. Hier erhofft sich Abteilungsleiter Herbert Vornehm, dass viele Ehemalige den Weg ins TSV-Gelände finden: „Es wäre toll, wenn sich die vielen Handballer und –innen der ersten fünfzig Jahre einmal austauschen könnten. Tags darauf, am Sonntag, den 27.Juli, kommt mit dem Bundesligisten Frischauf Göppingen der absolute Knaller in die Albert-Loderer-Halle (16 Uhr), dem sich die Bayernliga-Männer gegenüberstellen. „Die Kontakte bestehen bereits seit vier Jahren, als die Göppinger ein Punktspiel gegen Flensburg in der Sporthalle Augsburg austragen mussten, und der TSV Haunstetten zahlreiche Helfer abstellte,“ weiß Vornehm zu berichten und ist entsprechend stolz einen derart großen Fisch an die Angel gezogen zu haben. Die männlichen Jugendmannshaften des TSV präsentieren sich an diesem Tag ab 10 Uhr. Abends ist in der TSV-Turnhalle eine Festveranstaltung geplant (Beginn 19 Uhr), begleitet vom Augsburger Kabarettduo Liliput. Hierzu ist aus organisatorischen Gründen Anmeldung nötig direkt bei Abteilungsleiter Herbert Vornehm, Tel. 811090 (Unkostenbeitrag für Buffet 10 Euro).

Bildunterschrift.
Göppingens isländischer Nationalspieler Jaliesky Garcia gastiert mit seinem Team Ende Juli beim Handball-Jubiläum des TSV Haunstetten

Geschafft - Haunstetten bleibt drin
von Hobbel am 20.04.2008

Handballer schaffen Klasenerhalt in der Bayernliga mit Sieg in Winkelhaid

Das war wieder ein Meilenstein in der Geschichte der Haunstetter Handballabteilung: den vor einigen Wochen schon abgeschriebenen Bayernliga-Männern gelang mit drei Siegen aus den letzten vier Partien in einem wahren Herzschlagfinale doch noch der Klassenerhalt. Die alles entscheidende Partie beim TSV Winkelhaid ging nach einer wahren Nervenschlacht mit 25:23 (13:11) an die Ebert-Burschen, die sich damit noch einen Zähler vor die jetzt abgestiegene HG Regensburg schieben konnten.

Bereits vor Beginn der Begegnung war die Winkelhaider Sporthalle fest in Haunstetter Hand. Weit über hundert TSV-Fans hatten sich hier mit den verschiedensten Lärminstrumenten eingefunden und sorgten gute zwei Stunden für eine phantastische Atmosphäre, zumindest aus Gäste-Sicht. Beide Mannschaften merkte man die knisternde Spannung schon zu Beginn an, so dass die ersten fünf Minuten überhaupt kein Treffer fallen sollte. Die darauf folgende Parallelphase endete nach 18 Spielminuten mit einer 7:5-Führung für Winkelhaid. Bis zur Pause hatte unter der frenetischen Anfeuerung seiner Fans jedoch der TSV das Spiel gedreht und lag seinerseits auf Zwei Plus. Der zweite Durchgang brachte die Halle dann endgültig zum Brodeln. Haunstetten musste nach erneut fünf vergebenen Strafwürfen in der 45.Minute den 16:16-Ausgleich hinnehmen und wirkte angeknockt. Zur Überraschung aller kam genau hier die stärkste Phase der Gäste und man konnte sich mit vier Treffern in Folge absetzen. Bis zum 24:20 vier Minuten vor Schluß gab es für die TSV-Anhänger hier schon kein halten mehr, und als auch die finale Drangphase der Einheimischen überstanden war, warf man sich förmlich auf die am Boden liegende Spielertraube. Haunstettens Fan-Beauftragte Anja Dickl war komplett aus dem Häuschen: „Ich glaube so eine Stimmung haben wir nicht einmal vor drei Jahren beim Regionalliga-Aufstieg produziert.“ TSV-Trainer Ebert konnte ebenfalls sein Glück kaum fassen: „Dass uns das noch gelungen ist, damit hab ich eigentlich selbst nicht mehr gerechnet. Ausgerechnet in der alles entscheidenden Phase haben meine Jungs Nerven bewiesen, die in weitaus leichteren Begegnungen komplett abhanden gekommen schienen.“ Fakt ist, dass Haunstetten nach jetzigem Stand sage und schreibe neun (!) Zähler gegen Absteiger hat liegen lassen, und hätte man nur die Hälfte davon gesichert, wäre der Klassenerhalt viel früher gesichert gewesen.

Die Mannschaft halten, auf die Rückkehr der Verletzten hoffen und vielleicht noch die ein oder andere Verstärkung an Land ziehen“ heißt es jetzt in den kommenden Wochen für die TSV-Verantwortlichen, die nun wieder etwas beruhigter in die Zukunft blicken können.

TSV: Riedel, Stinner (Tor); Schaudt (7), Langner (5), Bause (5/2), Pieniack, Zimmerly (je 3), Röhl (2), Keller, Jordan, Farner, Wiessner, Elseberg.

Der Kampf ums Überleben
von Hobbel am 17.04.2008

Für Haunstetter Handballer geht es in Winkelhaid um Alles oder Nichts

(hv). Alle Augen und Herzen der Handballabteilung des TSV Haunstetten sind am Samstag auf die Sporthalle des TSV Winkelhaid gerichtet. Hier kämpfen die Bayernliga-Männer ab 19.30 Uhr im abschließenden Punktspiel der Saison um ihre zugleich letzte Chance die Klasse noch zu erhalten. Dabei sah es vor einigen Wochen noch ziemlich bitter aus, als der TSV einigermassen abgeschlagen und auch mental nicht mehr auf der Höhe sich langsam aber sicher mit dem Abstieg abgefunden zu haben schien. Die Niederlagenserie der HG Regensburg bei gleichzeitigen Punktgewinnen der Rot-Weißen gegen Waldbüttelbrunn und Rimpar machte Haunstetten jetzt plötzlich wieder ein Türchen auf. Und während die Oberpfälzer ihrerseits nicht mehr eingreifen können, hat es der TSV jetzt wieder selbst in der Hand und ist auch dementsprechend heiß: "Ich glaube mit dieser allerletzten Chance wird es jedem bewusst sein, was er hier einbringen muß," erwartet Coach Ebert, der zuletzt noch selbst eingreifen musste, um die Grundlage mit dem Sieg gegen Rimpar zu sichern. Der vollbesetzte Fanbus bewegt sich ab 15 Uhr in die Oberpfalz. Leicht in den Hintergrund rückt damit auch die letzte Heimpartie der Regionalliga-Frauen ebenfalls am Samstag gegen die SV Bissingen, die aufgrund der brisanten Männerbegegnung bereits auf 15.30 Uhr vorverlegt wurde. "Wir wollen Mannschaft und Fans noch die Gelegenheit geben unsere Buben in Winkelhaid zu unterstützen," erklärt Coach Drasovean und erwartet trotzdem von seinen Mädels in ihrem voraussichtlich letzten Auftritt auf süddeutscher Ebene noch eine ansprechende Leistung: "Es geht zwar für beide Vereine praktisch um nichts mehr, aber wir wollen gegen den Tabellendritten noch einmal zeigen, dass wir durchaus ligatauglich sind," verspricht der Trainer.

Der Trainer lässt Haunstetten jubeln
von Wolfgang Langner am 14.04.2008

Coach Stefan Ebert wechselt sich in der letzten Minute ein und wirft das Tor zur endgültigen Entscheidung. Klassenerhalt nun greifbar nahe

Als die Schlusssirene aufheulte, gab es kein Halten mehr. Ein Rudel Handballer nahm Anlauf in Richtung Trainer Stefan Ebert. Für den Coach gab es kein Entkommen mehr. Ebert, der sich im Handball-Krimi zwischen dem TSV Haunstetten und der SG/DJK Rimpar in den letzten beiden Minuten einwechselte und das entscheidende Tor zum 26:24-Sieg erzielte, wurde unter einer Lawine von Spielern begraben. Derweil machten 250 Zuschauer ein Spektakel, als wäre der TSV Haunstetten gerade deutscher Meister geworden. Dabei hat sich lediglich die Situation der Haunstetter im Abstiegskampf verbessert. Nach der Niederlage des Abstiegskonkurrenten SC Regensburg in Fürstenfeldbruck, könnte Haunstetten die Regensburger (sind am letzten Spieltag spielfrei) mit einem Sieg in Winkelhaid überflügeln und wäre dadurch gerettet.
Wer gedacht hat, dass die Mannschaft aus Rimpar (bei Würzburg), für die es um nichts mehr ging, den Haunstettern irgendwas schenkt, der sah sich getäuscht. Wohl kaum in dieser Saison sah man in Augsburg eine Partie, die so aggressiv geführt wurde, wie die am gestrigen Nachmittag. Zehn Zeitstrafen und drei Rote Karten verteilte das Schiedsrichtergespann Zeller / Wagner aus Pegnitz. Für die Haunstetter Robert Langner und Matthias Bause war die Partie ebenso vorzeitig beendet wie für den Gästespieler Kraus. "Im Vorfeld hat Rimpar angekündigt, dass sie uns unbedingt aus der Klasse schießen wollen, damit sie in der kommenden Saison nicht mehr so weit fahren müssen. Das hat uns zusätzlich motiviert", sagte Ebert. Dabei sah es lange nicht nach einem Haunstetter Erfolg aus. Abgesehen vom Führungstreffer zum 1:0 liefen die Hausherren der Musik immer hinterher. Die Gäste aus Unterfranken wirkten kompakter, routinierter und cleverer. Doch Haunstetten hatte an diesem Tag den größeren Willen. Rückschläge machten das Ebert-Team am Ende nur noch stärker. Als Matthias Bause beim Stande von 22:23 das Spielgerät beim Siebenmeter an die Querlatte warf, schien das Schicksal besiegelt. Doch dann kam alles anders. Haunstetten drehte das Spiel, und beim Stande von 25:24 wechselte sich Trainer Ebert bei Ballbesitz und noch einer verbleibenden Minute selbst ein. Ebert war keine zehn Sekunden im Spiel, als er mit seinem Tor zum 26:24 einen wahren Jubelorkan auslöste. Ebert konnte sein Glück selbst kaum fassen: "Nachdem Bause und Langner nicht mehr im Spiel waren, blieb mir gar nichts anderes übrig, als mich selbst einzuwechseln. Gott sei Dank haben wir gewonnen. "Jetzt fahren Ebert und seine Mannschaft mit breiter Brust nach Winkelhaid: "Diese Chance müssen wir nutzen."

TSV Haunstetten: Riedel, Stinner; Langner (5), Pieniack (2), Bause (9/8), Farner (3), Schaudt (3), Keller, Zimmerly, Röhl (3/1), Ebert (1)

Quelle: Augsburger Allgemeine
von: Wolfgang Langner

Abschiedsspiele für Haunstetter Handballer
von Hobbel am 11.04.2008

Frauen kaum noch zu retten

(hv). Die Handball-Saison 2007/08 neigt sich für den TSV Haunstetten dem Ende zu, und beide Vorzeigeteams der Rot-Weißen befinden sich erwartungsgemäß in akuten Abstiegsnöten. Für die Regionalliga-Frauen ist bei derzeit sechs Zählern Rückstand auf den sicheren 10.Rang der Zug nach der 21:23-Heimniederlage gegen Mitkonkurrent 1.FC Nürnberg 2 schon so gut wie abgefahren. Selbst wenn aus der 2.Liga kein Südverein absteigen sollte, hat man jetzt gegen die Franken entscheidenden Boden verloren. Trainer Hans Drasovean hat zudem vor der Auswärtspartie beim bereits feststehenden Absteiger TG Pforzheim (Samstag, 18.15 Uhr) wieder erhebliche Aufstellungssorgen, da Sina Schickentanz wegen Krankheit sicher fehlen wird und Andrea Elsner aus schulischen Gründen eventuell erst knapp vor Spielbeginn eintreffen wird. Trotz aller Mißlichkeiten will der Coach nichts von Aufgabe wissen: "Wir wussten von Beginn an, dass diese Runde extrem schwer werden wird. Ich hoffe, dass mein Team gewillt ist die ausstehenden drei Partien noch ordentlich zu absolvieren, aus Verantwortung gegenüber unseren Fans und Sponsoren."

Männer nur noch mit theoretischen Chancen

Nur noch ein ganz leises Lichtlein brennt noch für die Bayernliga-Männer von Stefan Ebert. Bei drei Zählern Rückstand auf das rettende Ufer müsste seine Truppe gegen die beiden schon gesicherten Mitaufsteiger DJK Rimpar (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle) und auswärts beim TSV Winkelhaid am drauffolgenden Samstag gewinnen und der einzig verbliebene Konkurrent Regensburg seine letzte Partie abgeben. "So lange die Orgel spielt, ist die Messe noch nicht aus," sagt der Trainer und will den Grundstein im Heimspiel setzen: "Alle Rechenspiele nützen vorerst nichts, wenn wir hier nicht ordentlich auftreten." Mut machte ihm dabei sowohl die letzte Heimpartie seiner Schützlinge gegen Waldbüttelbrunn (35:26) als auch der Auftritt beim Tabellenführer Friedberg, der zwar deutlich abgegeben wurde, aber einige gute spielerische Ansätze zeigte. Der starke Aufsteiger Rimpar mit seinem bundesligaerfahrenen Spielertrainer Karrer machte es jedenfalls den Rot-Weißen vor wie man die Saison ordentlich durchspielt und hat den Klassenerhalt seit Wochen in den Taschen.

Wunder benötigt
von Hobbel am 05.04.2008

Haunstetter Handballer können Klassenerhalt aus eigener Kraft nicht mehr schaffen

(hv). Showdown in der Handball-Bayernliga der Männer: Wenn am Samstag in der Sporthalle an der Hans-Böckler-Straße in Friedberg der gastgebende TSV und der TSV Haunstetten im Lokalderby Aufeinandertreffen (19.30 Uhr), könnten die Voraussetzungen nicht unterschiedlichster Natur sein. Denn während die Schwarz-Weißen mit einem Sieg die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga praktisch in der Tasche hätten, wäre für die Rot-Weißen bei gleichzeitigen Siegen der Restkonkurrenz der Abstieg am drittletzten Spieltag quasi besiegelt. Haunstettens Trainer Stefan Ebert macht auch keinen Hehl aus der Sache („Realistisch betrachtete war`s das schon.“) und will gar nicht daran denken, wie viele Zähler sein Team auf der Saisonstrecke hat liegen lassen: „Wahrscheinlich hätten am Ende nur vier der mindestens zehn verschenkten gereicht.“ Wenigstens lieferten seine Schützlinge im letzten Heimspiel gegen Waldbüttelbrunn (34:25) noch einmal eine Demonstrationn ihrer eigentlichen Ligatauglichkeit ab und Shooter Robert Langner will seine Mitstreiter auf das Hinspiel fokussieren: „Da konnten wir auch lange mithalten. Vielleicht glückt uns ja ein kleines Cottbus.“
Für die Regionalliga-Frauen von Hans Drasovean steht am Sonntag (14.30 Uhr) das bayerische Absteigerduell gegen die Bundesliga-Reserve des 1.FC Nürnberg auf dem Programm. Der TSV-Coach will mit der ersten aus den vier noch ausstehenden Spielen eine starke Endphase einläuten und noch an einen Nichtabsteigerplatz anklingeln. Bei der derzeitigen Konstellation sind es für die alle weißblauen Landesvertreter extrem bitter aus, da mit Ismaning, Weidhausen, Nürnberg und dem TSV die vier verbliebenen Bayern zurück in die Oberliga müssten. „In den anderen Landesverbänden sind einfach mehr Sponsoren aufzutreiben,“ weiß der Trainer und fügt hinzu: „Wir können eh schon stolz auf das sein, was wir bisher mit unseren Mitteln erreicht haben.“ Zum Spiel gegen die Cluberer sind bei den Rot-Weißen endlich wieder alle „Mann an Bord“ und das gesamte Team will mit einer ansprechenden Leistung im vorletzten Heimspiel noch einmal Werbung in Sachen Frauenhandball betreiben.

Alles oder Nichts
von Hobbel am 29.03.2008

TSV Haunstetten kämpft um letzte Chancen

(hv). Nur noch vier Strohhalme gibt es für die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten zu ergattern, und eine der letzten Gelegenheiten bietet sich dabei am Sonntag ab 14.30 Uhr in der Albert-Loderer-Halle gegen die DJK Waldbüttelbrunn. Der TSV ist nach der Niederlagenserie der Rückrunde derzeit auf einem der vier Abstiegsplätze einzementiert und muß gegenüber dem einzig verbliebenen Konkurrenten Winkelhaid bereits drei Zähler wettmachen. Nicht so recht erklären kann man sich beim TSV Haunstetten den stetigen Einbruch nach dem grandiosen Saisonstart mit 10:6 Punkten aus den ersten acht Partien, als man sich noch voll im Kurs befand. Trainer Ebert will hier auch die Verletzten- und Ausfallsmisere nicht unbedingt als ausschlaggebenden Fehlwurf gelten lassen: "Unser Kader ist zwar klein, aber durchaus konkurrenzfähig." Vielmehr sieht der Coach die Defizite im mentalen Bereich seiner jungen Akteure: "Wir haben uns in vielen entscheidenden Situationen von den erfahrenen Routiniers unserer Gegner zu leicht "abkochen" lassen. Die allmählich eintretende Angst vor dem Scheitern setzte sich so schrittweise in den Köpfen fest." Gegen die Waldbüttelbrunner zählt somit für die Rot-Weißen primär "Hirn ausschalten und durch", um mit vollem Einsatz die Grundlage zu legen. Spielgestalter Röhl bringt es auf den Punkt: "Wir haben jetzt eh nichts mehr zu verlieren. Da braucht sich keiner unnötig einen Kopf machen."
Die Regionalliga-Frauen haben noch eine Woche Verschnaufpause, ehe es bei ähnlicher Konstellation wie bei den Männern am 6.April im Heimspiel gegen Nürnberg in die letzte Runde geht.

Das war`s dann wohl
von Hobbel am 16.03.2008

TSV Haunstetten nach Niederlage in Regensburg kaum noch zu retten



(hv). Das Abenteuer Bayernliga neigt sich für die Handball-Männer des TSV Haunstetten unweigerlich dem Ende zu. Die Rot-Weißen unterlagen im Endspiel um den Klassenerhalt bei der HG Regensburg mit 30:36 (15:16) und besitzen in den letzten vier Partien nur noch rein rechnerische Chancen.

Gut begonnen und stark nachgelassen hat die Truppe von Stefan Ebert in der Oberpfalz und lieferte dabei eine Parallele zum gesamten Saisonverlauf. Der TSV war zwanzig Minuten spielbestimmend und hatte bis zur 12:8-Führung alle Trümpfe in der Hand. Eine gezogene Auszeit der Gastgeber sorgte dafür, dass den Rot-Weißen der Spielrhythmus abhanden kam und sich altbekannte Fehler einschlichen. Dabei war es in erster Linie der Deckungsverband, welcher Ebert starke Kopfzerbrechen bereitete: „Wir waren einfach zu brav und ließen die Domstädter gewähren.“ Ausgerechnet in dieser extrem wichtigen Partie fing man sich so mit 36 Toren die meisten Gegentreffer der Saison ein. Regensburg hatte im zweiten Durchgang leichtes Spiel und konnte mit einer ständigen Drei-Tore-Führung, in der Gewissheit nahezu jeden Angriff erfolgreich abzuschließen, das Ergebnis locker verwalten. Gegen Ende verließ den Haunstetter Akteuren zudem jegliches Selbstvertrauen und die Einheimischen konnten den jetzt für sie sicheren Ligaverbleib mit einer klaren Distanz feiern. Coach Ebert wollte nach Spielende seinen Schützlingen trotz allem nicht viele Vorwürfe machen: „Man kann nicht behaupten, dass die Einstellung nicht stimmte. In so einer Phase setzen einfach ungewollte Automismen die gewollten Abläufe außer Kraft.“

TSV: Riedel, Stinner (Tor); Bause (8/3), Langner, Schaudt (je 7), Zimmerly (4), Röhl (2), Farner, Jordan (je 1), Keller, Wiessner.

Die Handball-Endspiele finden auswärts statt
von Hobbel am 15.03.2008

TSV Haunstetten will letzte Chancen nutzen

(hv). Jetzt wird`s endgültig ernst für die Handball-Teams des TSV Haunstetten im Kampf um den Klassenerhalt. Neben den Regionalliga-Frauen (Samstag, 18 Uhr bei der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen) steht auch die entscheidende Partie bei den Bayernliga-Männern (Samstag, 17.30 Uhr in Regensburg) auf dem Programm.
Die Damenmannschaft von Hans Drasovean hat angesichts des aussichtsreichen Restprogramms mit dem Heimsieg über Albstadt (31:29) wieder Morgenluft gewittert und befindet sich derzeit mit nur einem Pluspunkt weniger in der Verfolgerposition auf die Württembergerinnen, die momentan an rettender 10.Stelle platziert sind. Und der Coach reist wieder optimistisch in den Stuttgarter Süden, auch weil man das Hinspiel klar für sich entscheiden konnte: „Eine jede weiß jetzt, was sie einbringen muß, und wenn wir uns annähernd so präsentieren können wie am vergangenen Sonntag, ist für uns alles drin.“ Die Zuversicht auf TSV-Seite ist nicht zuletzt zurückgekehrt weil Spielfreude und Einsatzbereitschaft wieder Einzug ins rot-weiße Gefüge hielten.
Fast deckungsgleich erscheint die Ausgangsposition der Herren um Stefan Ebert. Die Telefonansage „Zur Zeit ist niemand erreichbar“ klingelte seinen Schützlingen in den misslungenen Partien der vergangenen Wochen äußerst unbarmherzig in den Ohren und die Anzahl der Vereine, die sich noch in Sichtweite des TSV befinden, hat sich auf zwei verringert. Neben den Oberpfälzern ist dies lediglich noch Mitaufsteiger Winkelhaid, beide mit einem Minuszähler weniger belastet. Die Auseinandersetzung in der Domstadt ist für die Rot-Weißen nun vorläufig das absolute Endspiel und der Coach hat sein Team auf die Erfolgstugenden der Hinrunde sensiblisiert: „Wir müssen wieder Spieldisziplin zeigen und die entscheidenden Phasen konsequent für uns verbuchen.“ In der mit Sicherheit aufgeheizten Atmosphäre der Regensburger Sporthalle sind daneben Nervenstärke und Einsatzbereitschaft gefordert, um die robusten Gastgeber in Schach halten zu können.

Positives Denken ist gefordert
von Hobbel am 07.03.2008

TSV Haunstetten muß im Abstiegskampf sämtliche Kräfte mobilisieren

(hv). Die wohl schwierigste Phase seit über zehn Jahren müssen die Handballer und -innen des TSV Haunstetten im letzten Drittel der Saison 2007/08 durchmachen. Nachdem erwartungsgemäß sowohl die Regionalliga-Frauen als auch die Bayernliga-Männer mitten im Kampf um den Klassenerhalt stecken, sind jetzt in der entscheidenden Phase mit Beginn der Sonntags-Heimpartien nicht nur spielerische Fähigkeiten gefordert. Keineswegs aufgegeben haben sich trotz der Misserfolge der vergangenen Wochen die Frauen von Hans Drasovean vor der Auseinandersetzung mit der HSG Albstadt (14.30 Uhr). "Das einzige, was wir brauchen, ist dringend ein Erfolgserlebnis," weiß der Coach zu berichten und fügt hinzu: "Bis auf den Tabellenzweiten Bissingen haben wir es in den letzten sechs Spielen ausnahmslos mit Mitkonkurrenten zu tun und mit etwas Glück könnten wir da noch einigen Boden gut machen." Mit dem Ex-Zweitligisten Albstadt gastiert somit auch ein Team, welches noch nicht gesichert ist, und ein möglicher Erfolg wäre für die Rot-Weißen hier Gold wert. Leicht entspannt hat sich zum Glück die Personalsituation beim TSV, da Marina Kubitza wieder komplett und Pia Nowotny wenigstens zum Teil einsatzfähig sind.
Männer-Trainer Stefan Ebert ist bei seiner Truppe schon auf andere Tugenden angewiesen: "Wir können keinen Ball-Zauberer aus dem Ärmel schütteln, da müssen wir uns allesamt schon selber herauslotsen." Angesichts der Negativserie 2008 fordert er von seinen Burschen gegen den Münchner Renommierklub TSV Trudering (16.30 Uhr) mehr als nur hundert Prozent und nimmt hier Anleihe an das Dumas-Motto "Einer für alle und alle für Einen": "Wenn es endlich durchdringt, dass wir nur erfolgreich sein können, wenn jeder für den anderen arbeitet, werden auch Zuversicht und Selbstvertrauen zurück kommen." In der vergangenen Woche wurde in den Trainingseinheiten jedenfalls verstärkt am Positiven Denken gearbeitet, um seinen Musketieren wieder ihre individuellen Stärken bewusst zu machen und so soll gegen die Truderinger der entscheidende Schritt nach vorne getan werden.

Die Luft wird immer dünner
von Hobbel am 02.03.2008

Haunstetter Handballer können auch in Aichach nicht gewinnen



(hv). Die Rückrunde in der Handball-Bayernliga der Männer läuft für den TSV Haunstetten alles andere als rosig. Gerade mal ein Sieg steht für die Rot-Weißen zu Buche und jetzt hagelte es auch noch eine bittere Lokalderby-Pleite beim TSV Aichach. Der TSV ist nach dem 21:25 (10:11) bereits drei Punkte vom rettenden Ufer entfernt und macht auch nach dieser Vorstellung derzeit überhaupt keine Hoffnungen auf Besserung.

Wie erwartet konnten die bereits abgeschlagenen Gastgeber völlig befeit aufspielen, wogegen die Ebert-Truppe die sechzig Minuten fast ausschließlich mit Verkrampfungen gestaltete. Die technisch unterlegenen Gastgeber machten den Unterschied mit verstärkter körperlicher Präsenz bereits im ersten Durchgang wett und konnten in der ausgeglichenen Partie mit 11:10 in die Pause gehen. Auch im weiteren Verlauf war es zunächst keinem Team vergönnt eine größere Distanz zu erzwingen, so dass der größere Wille entscheiden sollte. Die einzige Führung der Rot-Weißen (17:16, 47.Minute) war dann auch neun Zeigerumdrehungen später beim 23:18 für Aichach pulverisiert und der TSV hatte sich nach erneutem Auslassen klarster Einschussmöglichkeiten hier bereits aufgegeben. Bezeichnend für die momentane Diskrepanz war zudem, dass sich auf Haunstetter Seite nur drei Akteure in die Torschützenliste eintragen konnten, obwohl die eigentlichen Protagonisten Triltsch (1) und Schmidt (0) in Reihen der Aichacher weit unter ihren Möglichkeiten blieben. TSV-Trainer Ebert fand auch danach nur wenig Erklärungen: "Wir haben uns im Vorfeld darüber unterhalten, dass wir in dieser Situation dringend kämpferisch zulegen müssen.Wenn ich mir allerdings nur das Zeitstrafenverhältnis von 9:5 für Aichach betrachte, ist das scheinbar nicht bei allen so richtig angekommen." Aufgegeben hat sich der Coach jedoch noch lange nicht: "Es sind theoretisch noch zwölf Zähler für uns zu holen, und da müssen wir einfach mal das Herz in die Hose nehmen."

TSV: Riedel, Stinner (Tor); Röhl (8/1), Langner (7), Bause (6/1), Pieniack, Schaudt, Wiessner, Jordan, Zimmerly, Farner, Keller.

Die Hoffnung auf Erfolgserlebnisse
von Hobbel am 28.02.2008

Haunstetter Handball-Teams wollen letzte Strohhalme ziehen

(hv). Ab jetzt kämpfen die Handball-Teams des TSV Haunstetten endgültig ums Überleben: Nachdem sowohl die Regionalliga-Frauen (26:28 gegen Grenzach) als auch die Bayernliga-Männer (29:30 gegen Rothenburg) ihre Hausaufgaben in den Sand gesetzt haben, müssen beide am Wochenende in fremden Hallen dringlichst punkten, um wenigstens noch die theoretischen Chancen auf den Ligaerhalt zu bewahren. Für das Team von Hans Drasovean wird es selbst bei einem Sieg beim Mitkonkurrenten Ottersweier (Sonntag, 15.30 Uhr) ein extrem schwieriges Unterfangen dieses Vorhaben zu realisieren, da nach momentanem Stand mindestens sechs Vereine die Regionalliga verlassen müssen. Zu den bekannten Personalproblemen gesellt sich für die Partie in Südbaden mit der Absenz von Marina Kubitza ein weiteres hinzu: die derzeitige TSV-Toptorjägerin (zuletzt 15 Treffer gegen Grenzach) ist studienbedingt nicht abkömmlich und so muß Coach Drasovean auf die 2.Mannschaft zurückgreifen. Dieser zeigt sich vor der schwierigen Aufgabe gewohnt kämpferisch: "So lange wir noch theoretische Chancen besitzen, werden wir das Möglichste dafür tun."
Männer-Trainer Ebert plagen vor dem Lokalderby-Gastspiel beim TSV Aichach (Samstag, 19.15 Uhr) ähnliche Sorgen und er hatte die ganze Woche Probleme sich vom 29:30-Schock des Sonntags zu erholen: "Es ist immer noch unfassbar, wie wir trotz Überzahl und klarsten Gelegenheiten in den letzten zehn Minuten ein 1:6 kassieren konnten." Der TSV hatte somit bereits den siebten (!) Zähler leichtsinnig aus der Hand gegeben und Ebert will gar nicht daran denken, wo man stünde, wären nur die Hälfte auf der Habenseite verbucht worden. Die Partie beim bereits abgeschlagenen schwäbischen Rivalen kommt so auch nicht gerade wunschgerecht: "Wenn unser Gegner völlig ohne Druck auflaufen kann, tun wir uns immer schwer. Ich hoffe aber, dass jetzt der endgültige Ruck durch die Mannschaft geht und wir endlich wieder für positive Nachrichten sorgen können," erklärt Rückraum-Shooter Robert Langner.

Ein stich mitten ins Herz
von Hobbel am 24.02.2008

Haunstetten unterliegt in letzter Sekunde

(hv). Bitterer Rückschlag im Abstiegskampf für die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten. Die Rot-Weißen unterlagen nach einer mit harten Bandagen geführten Partie dem Mitkonkurrenten TSV Rothenburg mit 29:30 (15:15) und hatten sich diese unnötige Niederlage weitgehend selbst zuzuschreiben.
Die Gäste aus Nordbayern fighteten von Beginn an um ihre wohl letzte Chance und lagen auch zunächst stetig in Front. Beim 15:15 zur Pause konnte man so auch keinen klaren Favoriten ausmachen, zumal der TSV hier schon recht fahrlässig mit seinen Chancen umging. Die erstmalige Drei-Tore-Führung in der 41.Minute für Haunstetten (21:18) sollte die Einheimischen zwischenzeitlich beruhigen, und nach dem späteren 24:19 schien man gefühlt auf der Siegerstrasse. Jetzt häuften sich auf TSV-Seite allerdings die Undiszipliniertheiten, welche sich gegen Spielende als Genickbruch erweisen sollten. Zunächst kassierte der bis dato glänzende Torsteher Riedel wegen Meckerns eine Zwei-Minuten-Strafe und kurze Zeit später gestattete man bei einfacher und doppelter Überzahl nach zwei vergebenen Siebenmetern nur dem Gast Torerfolge. Diese kamen prompt gegen Ende wieder bedrohlich auf und hatten beim 28:28 den Ausgleich erzwungen. Die nächste Reklamation von Zimmerly sorgte hier erneut für Unterzahl und Rothenburg landete praktisch mit dem Schlusspfiff den selbst nicht mehr geglaubten Siegtreffer, welcher die deprimierten Gastgeber in tiefe Depression stürzte. Trainer Stefan Ebert war so auch komplett fassungslos über diesen leichtfertig verschenkten Sieg und kündigte Konsequenzen an: „Das muß ich mir nicht bieten lassen. Einige wissen hier scheinbar noch nicht wie spät es für uns geworden ist.“

TSV: Riedel, Stinner (Tor); Langener (9), Bause (7/3), Schaudt, Röhl, Zimmerly (je 3), Pieniack, Keller (je 2), Jordan, Wiessner, Farner.

Mit dem Rücken zur Wand
von Hobbel am 22.02.2008

Abstiegskampf pur in Haunstetten

(hv). Die Alarmglocken stehen schon kurz vor dem Aufhängen: Spätestens mit Beginn der Sonntagsspiele wird für die Handballteams des TSV Haunstetten die letzte heiße Phase des Kampfes um den Klassenverbleib eingeläutet. Knifflige Hausaufgaben haben dabei sowohl die Regionalliga-Frauen (14.30 Uhr gegen Grenzach) als auch die Bayernliga-Männer (16.30 Uhr gegen Rothenburg) zu bewältigen. Beide Teams belegen zur Zeit in ihren Ligen Abstiegsplätze und müssen sich gewaltig strecken um da wieder heraus zu kommen. Ausgerechnet jetzt lichtet sich die Personaldecke bei Frauen-Coach Drasovean auf dramatische Art und Weise: Nachdem Lydia Kurstedt aufgrund ihres Auslandsstudiums ohnehin nicht mehr zur Verfügung steht, hat es jetzt ausgerechnet wieder Führungsspielerin Pia Nowotny in Weidhausen (22:23) am Knie erwischt. Drasovean ist nun gezwungen auf die eine oder andere Aktrice aus der Landesliga-Mannschaft zurückzugreifen und sogar der Einsatz von B-Jugendlichen aus dem Bayernliga-Team scheint möglich: "Uns bleibt ja nichts anderes übrig, als Ersatz in den eigenen Reihen zu finden. Der verbliebene Rest des Kaders hat auf jeden Fall die Qualität die Liga zu erhalten. Ob es allerdings gegen einen so starken Verein wie Grenzach reichen wird, weiß ich nicht," kommentiert der Übungsleiter.
Männertrainer Stefan Ebert hat eine vergleichbare Ausgangssituation vor sich und mit Hoinkis, Zahner und Fischer (2 x) gleich vier namhafte Akteure zu kompensieren und zudem die typische Saisonkurve eines Aufsteigers vor sich liegen: Nach der Unbekümmertheit mit zahlreichen Überraschungen zu Rundenbeginn ist wie bei so vielen anderen mittlerweile der herbe Liga-Alltag eingekehrt und die Suche nach spielerischer Konstanz allgegenwärtig. Keller wieder dabei Co-Trainer Andi Keller wird nach seiner Comeback-Premiere in Forchheim dagegen hauptsächlich zur Stabilisierung der Defensive beitragen können. "Er ist nicht dieser Filigran-Techniker, aber vielleicht kann er mit seinen Einsatzzeiten den immer stärker geforderten Spielgestalter Röhl unterstützen. Ab jetzt gibt es sowieso keine Schönheitspreise mehr zu vergeben," sagt Ebert.

Das war gar nichts
von Hobbel am 17.02.2008

Haunstetter Handballer geben beim Schlusslicht einen Zähler ab



(hv). Au weia ! Schwerer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt für die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten: die Rot-Weißen kamen nach indiskutabler Vorstellung beim bis dato pluspunktfreien Schlusslicht VfB Forchheim nicht über ein 23:23 (13:10)-Remis hinaus und müssen nach äußerst mässigen 1:5 Zählern aus den letzten drei Partien in Kürze dringend die Reißleine ziehen.

Trainer Stefan Ebert sah wieder einmal seine Vorwarnungen bestätigt: „Es war mir sonnenklar, dass dies kein Selbstläufer wird. Für die Forchheimer geht’s seit langem um nichts mehr und wir sind mental einfach noch nicht so weit, derartige Aufgaben souverän zu bewältigen.“ So war auch die eingeschlagene Taktik der Franken vorprogrammiert: überaus lang vorgetragene Angriffsbemühungen riefen bei Haunstetten die erwünschten Schläfrigkeiten hervor, so dass sich die Forchheimer immer auf Schlagdistanz aufhalten konnten. Der TSV mußte so auch bereits nach zwölf Minuten Matthias Bause mit seiner zweiten Zeitstrafe substituieren und war dementsprechend im Abwehrverband noch geschwächter. Da half auch das vielversprechende Comeback von Co-Trainer Andi Keller nicht gravierend weiter: Forchheim nutzte die Gunst der Stunde und war am Ende dem Sieg fast näher wie die immer unsicherer werdenden Gästespieler aus Haunstetten. „Es hilft alles nichts, wir müssen nach vorn schauen,“ seufzte Ebert bei der Pressekonferenz und hat hier allerdings mit Rothenburg (zu Hause) und in Aichach gleich wieder zwei Schicksalsspiele vor sich, bei denen es erneut nicht nur auf körperliche Qualitäten ankommen wird.

TSV: Riedel, Stinner (Tor); Langner (8), Bause (5/2), Schaudt (3), Wiesner, Zimmerly, Keller (je 2), Jordan (1), Röhl, Farner, Pieniack.

Nur Siege zählen
von Hobbel am 15.02.2008

Haunstetter Handball-Teams vor Pflichtaufgaben

(hv). Erstmalig in dieser Saison sind die höherklassigen Handball-Mannschaften des TSV Haunstetten bei ihren Auftritten auf fremden Gefilden Favoriten. Sowohl von den Regionalliga-Frauen (Sonntag, 16.30 Uhr in Weidhausen) als auch von den Bayernliga-Männern (Samstag, 16.30 Uhr beim VfB Forchheim) werden dabei allerdings von den Verantwortlichen Pflichtsiege gefordert, will man die jeweiligen Ligen erhalten.
Frauen-Coach Hans Drasovean hat nach den beiden Spielen gegen die Aufstiegskandidaten Neustadt und Sindelfingen ohnehin nur noch entscheidende Partien vor seiner Truppe, und da der bayerische Konkurrent aus dem Frankenland momentan ziemlich abgeschlagen in der Tabelle rangiert, wäre ein Punktverlust im Vergleich zu den sieben Mitkonkurrenten, die noch realistische Chancen besitzen, fatal. „Das ist tausendprozentig kein Selbstläufer,“ warnt der Trainer allerdings vor der Fahrt in Richtung Coburg und weiß dabei, wie schwer man sich im Heimspiel gegen die Weidhauserinnen getan hat: „Wir müssen mit der richtigen Einstellung an die Sache ran und sechzig Minuten Spannung behalten.“
Für die Männer von Stefan Ebert steht die dritte Auswärtspartie in Folge auf dem Programm und die TSV-Equipe ist nach den Niederlagen in Lohr und Fürstenfeldbruck beim Tabellenletzten stärker unter Druck als ihr lieb ist. Vor allem die Punktverluste des schwächelnden Tabellenzweiten Fürstenfeldbruck gegen die TSV-Rivalen Rimpar und Lohr machen Ebert schwer zu schaffen: „Jetzt sind wir auch gezwungen für mindestens eine Überraschung zu sorgen.“ Und ausgerechnet in dieser schwierigen Phase mehren sich bei den Rot-Weißen die Kaderprobleme: Neben den Lanzeitausfällen Markus Hoinkis, der immer noch an den Folgen einer mysteriösen Tropenerkrankung laboriert, und Daniel Fischer mit Kreuzbandriß hat es nun auch dessen Zwillingsbruder Fabian exakt mit der gleichen Blessur erwischt. Zudem steht Talent Zahner auf ungewisse Zeit mit Knorpelschaden nicht zur Verfügung. Der Eingriff von Co-Trainer Andi Keller ins geschehen scheint somit beschlossene Sache („Ich hab mir schon neue Turnschuhe besorgt.“). Und nicht ganz ausgeschlossen werden kann auch, dass der Trainer selbst noch einmal die Stiefel schnürt: „Aber nur wenn wirklich gar nichts mehr läuft. Körperlich fühle ich mich jedenfalls besser denn je,“ bekräftigt der TSV-Übungsleiter.

Die Chance vertan
von Hobbel am 27.01.2008

Haunsteten verpasst Überraschung in Fürstenfeldbruck

So leicht wie es heute gewesen wäre hier was zu holen, war es wahrscheinlich noch nie und wird es für uns die nächsten zehn Jahre wohl nicht mehr sein,“ war das Fazit eines ziemlich enttäuschten Handball-Trainers des TSV Haunstetten. Stefan Ebert hatte gerade mit seinen Mannen beim Tabellenzweiten TuS Füstenfeldbruck die Partie trotz starker Leistung und mehreren Chancen zum Sieg mit 26:28 (14:17) abgegeben und muß ab jetzt alles Augenmerk auf die kommenden Wochen im Abstiegskampf richten.

Bestens eingestellt und mit einem glänzenden Benny Riedel als Rückhalt boten die Rot-Weißen dem haushohen Favoriten bereits im ersten Durchgang unangenehmen Widerstand und ließen sich kaum abschütteln. Die Gastgeber waren offensichtlich angeschlagen nach der Niederlage vor Wochenfrist im Spitzenspiel gegen Friedberg und zeigten ungewohnte mentale Schwächen. Trotzdem schien die offensive Abwehrformation gegen die TSV-Recken Langner und Bause kurz vor dem Seitenwechsel zu greifen: FFB legte nach 25 ausgeglichenen Minuten ein 16:12 vor und war auf dem besten Weg die Begegnung unter Kontrolle zu bringen. Haunstetten zeigte aber Moral und schaffte kurz Zeit nach Wiederanpfiff den Anschluß. Zwölf Minuten vor Spielende wurde es dramatisch: Bruck ging viermal in Führung und Haunstetten glich postwendend aus. Das hier bereits vorherrschende Nervenflattern auf Seiten der Gastgeber hätten die Rot-Weißen beim 23:23 und einer 2:1-Gegenstoßsituation von Schaudt und Pieniack wohl entscheidend für sich nutzen können, aber dieser Ball wurde zum Entsetzen der zahlreich mitgereisten TSV-Fans in die Hände des einzig zürücklaufenden Bruckers gelegt. So musste man die letzten fünf Minuten auf Haunstetter Seite seiner Unerfahrenheit Tribut zollen und konnte zwar erhobenen Hauptes jedoch ohne Zählbares die Wittelsbacher Sporthalle verlassen. Co-Trainer Andi Keller war als Erster schnell wieder versöhnlich gestimmt: „Wir müssen schon die Kirche im Dorf lassen. Wenn man bedenkt, dass hier Regionalliga-Absteiger und Landesliga-Aufsteiger gegeneinander gespielt haben und wie chancenlos wir in eigener Halle waren, so sollte dieses Resultat lediglich als Bestätigung der Klassenberechtigung angesehen werden. Unsere primäre Aufgabe ist es, am Ende mindestens vier Vereine hinter uns zu lassen und nicht Sensationssiege zu landen.“

TSV: Riedel, Stinner (Tor); Langner (6), Bause (6/1), Schaudt, Röhl (je 4), Zimmerly, Pieniack (je 2), Zahner, Farner (je 1), Fischer F., Jordan, Wiessner.


Ausgangssperre für Handballerinnen
von Hobbel am 24.01.2008

TSV Haunstetten in Möglingen vor einem der wichtigsten Spiele der Saison

(hv). Besondere Aufgaben erfordern besondere Maßnahmen: Vor der Auswärtspartie der Regionalliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten beim SV Möglingen (Sonntag, 15.00) verhängte Trainer Hans Drasovean ein "Ausgehverbot" für seine Mädels am Samstagabend. "Es ist für uns eines der wichtigsten Partien überhaupt und da müssen wir optimal vorbereitet antreten. Ein Diskotheken- oder Gaststättenbesuch ist da absolut fehl am Platz. Sie können sich vielleicht privat treffen und Mensch-ärgere-dich-nicht oder Mikado spielen, das ist aber auch schon alles," spricht der TSV-Übungsleiter Klartext. Da zudem die Auswärtsbilanz der Rot-Weißen mit bisher nur zwei Siegen ohnehin schwer zu Wünschen übrig lässt, gilt es im Stuttgarter Vorort auch mentale Präsenz zu zeigen. Hinzu kommt, dass man das Hinspiel völlig leichtsinnig mit 28:29 abgegeben hat, was vor allem die zuletzt bärenstarke TSV-Torsteherin Sabrina Müller immer noch wurmt: "Im Tor siehst du auch nur gut aus, wenn eine einigermaßen kompakte Defensivarbeit verrichtet wird, und dies war damals überhaupt nicht der Fall." Ihre Vorderleute dürften somit in die Pflicht genommen sein, und will man den Ligaverbleib dieses Jahr sichern, müssen auch noch zwei Überraschungen her. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Sonntag an.
Eine ähnliche Konstellation deutet sich für den Rest der Runde auch bei den Bayernliga-Männern rund um Stefan Ebert an. Der TSV wird hier nicht umhin kommen zwei Überraschungen zu landen, will man am Ende auf der sicheren Seite sein. Die Partie beim Tabellenzweiten TuS Fürstenfeldbruck (Samstag, 19.30 Uhr) scheint jedoch nicht gerade geeignet dieses Vorhaben umzumünzen, zu unterschiedlich sind Leistungen und Vorgaben beider Bayernligisten. "Wir können das Spiel aber hervorragend dazu nutzen Selbstvertrauen zu tanken. Hier wird von uns eh nicht gerade viel erwartet," weiß der Coach. Die Brucker selbst haben vor Wochenfrist das Spitzenspiel gegen Friedberg überraschend klar abgegeben und befinden sich augenblicklich nur noch in der Verfolgerrolle. Jeglicher weiterer Ausrutscher wäre im Titelrennen ein herber Rückschlag, und hier setzt TSV-Spielgestalter Christian Röhl an: "Wir können locker aufspielen und darauf hoffen, dass Fürstenfeldbruck verkrampft. Das ist aber auch unsere einzige Chance."

Das Ende der Schonzeit
von Hobbel am 17.01.2008

Haunstetter Handballerinnen zum Siegen gezwungen

(hv). Die Zeiten von Verständnis und Toleranz sind ab dem kommenden Wochenende für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten endgültig passé. Mit der Heimpartie gegen Mitabstiegskandidat TSV Ismaning (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle) beginnt für die Rot-Weißen die Phase der Spiele, die man unbedingt für sich entscheiden muß, um dem Abstieg entrinnen zu können. Da zudem die ersten beiden Spiele des Jahres gegen Riesa und Leipzig von der Truppe von Hans Drasovean komplett in den Sand gesetzt wurden, ist ein Erfolg gegen den Bayerischen Konkurrenten erforderlicher denn je, was auch der Coach bekräftigt: "Ab jetzt zählen weder Ausreden noch Ausflüchte. Ich erwarte von jeder Beteiligten bedingungslosen Einsatz." Nachdem die kürzlichen Misserfolge auch für leichte Dissonanzen im Mannschaftsgefüge gesorgt haben, hat man sich unter der Woche wieder "zusammengerauft" und die Probleme beseitigt. Hierzu Spielführerin Marina Kubitza: "Das ist sowieso das Letzte was wir jetzt noch gebrauchen können. Eine jede sollte sich in nächster Zukunft an die eigene Nase fassen und nur im Kollektiv werden wir auch erfolgreich sein." Als positiv sollte sich auch die Tatsache auswirken, dass Routinier Pia Nowotny nach mehrwöchiger Abstinenz wieder zur Verfügung steht.
Bayernliga-Männer-Trainer Stefan Ebert ist nach dem Heimsieg gegen Ottobeuren (34:30) mehr als nur ein Stein vom Herzen gefallen: "Bei einigen meiner Spieler sind nach den drei Niederlagen in Serie schon Zweifel aufgetaucht, ob wir überhaupt noch ligatauglich sind." Jetzt gilt es allerdings die Reihe von drei Auswärtspartien in Folge möglichst ohne größeren Schaden zu überstehen. Da unter diesen Aufgaben Titelfavorit Fürstenfeldbruck (am 26.Januar) dabei ist, liegt das Hauptauenmerk auf die Auftritte in Lohr (Samstag, 19.30 Uhr) und Forchheim (16.Februar). "Wir haben für den Rest der Runde nur noch vier Heimauftritte und müssen gleich siebenmal auswärts ran, das heißt zum Klassenerhalt muß man mindestens auch zwei davon für sich entscheiden, vorausgesetzt man gewinnt alle Heimspiele," rechnet Ebert vor. In der Spessarttorhalle von Lohr wird den Rot-Weißen jedenfalls alles abverlangt werden, zumal die Franken ähnlich wie der TSV um jeden Zähler kämpfen müssen.

Harte Arbeit im Derby
von Andrea Bogenreuther am 14.01.2008

Handball Bayernligist gelingt wichtiger 34:30-Sieg gegen Ottobeuren

Etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg haben sich die Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten gestern mit einem 34:30 (20:13)-Sieg gegen den TSV Ottobeuren verschafft. Doch für das Team um Trainer Stefan Ebert bedeutete das eine Stunde harte Arbeit, denn die Ottobeurer wollten sich mit allen Mitteln für die erlittene Heimniederlage in der Hinrunde revanchieren. So sah es anfangs danach aus, als sollte sich aus der Begegnung in der Haunstetter Albert-Loderer-Halle vor gerade einmal 100 Zuschauern eine Abwehrschlacht entwickeln. Die Augsburger agierten hektisch in den Tempogegenstößen und vergaben unnötig gute Chancen, so dass sich Trainer Stefan Ebert an der Seitenlinie heiser schrie. Schließlich rissen sich die Haunstetter in ihren Angriffsbemühungen aber doch noch am Riemen und erkämpften sich durch den zielsicheren Matthias Bause aus dem Rückraum und den flinken Markus Schaudt auf de linken Seite eine erste Führung heraus. Die Regie als Mittelspieler führte dabei aufgrund von erkrankungsbedingten Ausfällen erstmals Stefan Jordan. Auf der für ihn ungewohnten Position hatte er sich überraschend schnelle eingespielt. "Stefan Jordan ist gut in die Bresche gesprungen", lobte denn auch Trainer Ebert dessen Einsatz. Haunstetten kam so immer besser ins Spiel. Da die Ottobeurer hin und wieder auch mal etwas kräftiger hinlangten häuften sich die Zeitstrafen, so dass die Gastgeber Mitte der ersten Hälfte zu fünft noch Überzahl spielten. All das trug dazu bei, dass Haunstetten bis zur Pause einen komfortablen Sieben-Tore-Vorsprung
(20:13) herausgearbeitet hatte.
Ein ähnliches Bild dann in der zweiten Halbzeit: Das Haunstetter Rezept aus der ersten Hälfte ging weiter auf. Jordan verteile die Bälle, Bause, Schaudt und Langner warfen ihr Team nach vorne und hielten den Vorsprung bis zum 30:22 sicher. Dann war es mit dem Haunstetter Spielfluss plötzlich vorbei - und plötzlich war Ottobeuren fünf Minuten vor Schluss mit 31:28 wieder in Schlagdistanz. Doch der TSV Haunstetten braucht den 34:30-Sieg unter Dach und Fach. "Das war ein wichtiger Sieg, denn jetzt haben wir zwei schwere Auswärtsspiel. Da kann man nicht davon ausgehen, dass wir Punkte mitbringen", so ein erleichterter Ebert.

TSV Haunstetten: Riedel, Langner (7), Bause (11/4), Farner, Schaudt (6), Fischer (1), Zahner, Zimmerly (3), Röhl, Wiesner (1), Jordan (5), Pieniak

Das Abstiegsgespenst im Nacken
von Hobbel am 10.01.2008

TSV Haunstetten benötigt dringend Punkte

(hv). So richtig ernst wird es zum Jahresbeginn für die Handball-Teams des TSV Haunstetten im Kampf um den Klassenerhalt. Sowohl für die Regionalliga-Frauen (Sonntag, 13 Uhr in Leipzig) als auch für die Bayernliga-Männer (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle gegen Ottobeuren) stehen am Wochenende enorm wichtige Partien auf dem Programm. Die Frauen um Hans Drasovean belegen nach der Heimniederlage gegen Riesa als Elftplazierter derzeit einen Abstiegsrang im 16er-Feld und sind spätestens ab jetzt auf jeden Zähler angewiesen. So gesehen kommt die Partie beim Tabellennachbarn als erste Möglichkeit zu punkten nicht gerade unrecht, hätte der TSV-Trainer allerdings seinen kompletten Kader zur Verfügung. Aber wie schon im letzten Heimspiel muß man bei den Rot-Weißen auf Abwehrchefin Pia Nowotny verzichten, die erneut studienbedingt passen muß. "Da wir uns in der momentanen Verfassung leider keineswegs stabil präsentieren, kann ich für die Fahrt nach Sachsen überhaupt keine Prognose abgeben," sagt der Coach und hofft: "Wir müssen einfach in puncto Einsatz noch eine Schippe drauflegen."
Für die Bayernliga-Truppe von Stefan Ebert deutet sich gegen den schwäbischen Rivalen TSV Ottobeuren eine ähnliche Konstellation an. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie ist man nur noch zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt und jedes Heimspiel erscheint wichtiger denn je. Vor allem die Niederlage gegen Mitaufsteiger Winkelhaid (33:34) liegt Ebert noch schwer im Magen: "Die meisten sind sich immer noch nicht bewusst, welche Chance wir damit ausgelassen haben." Die Formkurve der Ottobeurer weißt exakt gegensätzliche Richtung wie die des TSV aus: Nach dürftigem Saisonstart haben sich die Unterallgäuer in der zweiten Hälfte der Hinrunde gefangen und sind jetzt ebenfalls im breiten Mittelfeld. Im Hinspiel war der TSV zur allgemeinen Überraschung noch mit 26:24 siegreich gewesen, was Ebert jedoch relativ nüchtern bewertet: "Da wurden wir mit Sicherheit um einiges unterschätzt. Die jetztigen Voraussetzungen sind gänzlich anders, zumal der Druck nun auf unserer Seite lastet."

Pfosten steht im Weg
von Marian Gluth am 17.12.2007

Bayernliga- Männer unterliegen 33:34
In einem packenden Vergleich zweier Bayernliga- Aufsteiger mussten sich die Handballer des TSV Haunstetten im letzten Heimspiel des Jahres dem TSV Winkelhaid unglücklich mit 33:34 (16:15) geschlagen geben. Damit kassierten die Mannen von Trainer Stefan Ebert ihre dritte Niederlage in Folge.
Haunstetten, das unerwartet wieder auf den angeschlagenen Robert Langner (Sprunggelenksverletzung) zurückgreifen konnte, lief zu Beginn einem Rückstand hinterher. Grund dafür war eine schwache Trefferquote der Hausherren. Nach etwa einer Viertelstunde ließ aber auch bei den Gästen die Konzentration nach und die Augsburger kämpften sich ins Spiel zurück. Der Lohn: die erstmalige Führung (7:6) durch Rückraumstratege Bause (17.). Beide Teams spielten fortan mit offenem Visier, wobei es Haunstetten gelang, eine 16:15 Führung in die Pause zu retten.
Nach dem Seitenwechsel folgte ein Bruch im Spiel der Gastgeber, Winkelhaid traf viermal in Folge. Obwohl der Gast anschließend zwei Rote Karten kassierte, führte er zehn Minuten vor Schluss dank des überragenden Torhüters Kosnar mit 30:26. Doch Haunstetten drehte abermals das Spiel. Die 33:32- Führung hielt jedoch nur kurz. Erst fiel der Ausgleich, dann traf Robert Langner nur den Pfosten. Mit der Schlusssirene besorgte Winkelhaid den 33:34- Endstand. "Das Siegtor für die Gäste war eine klare Fehlentscheidung, die uns einen Punkt nimmt", ärgerte sich Stefan Ebert, gestand aber ein: "Wir hätte zur Halbzeit höher führen müssen, leider haben wir uns einige Unkonzentriertheiten geleistet."

TSV Haunstetten: Riedel, Stinner (Tor); Bause (12/5), Schaudt (4), Langner (8), Zahner (3), Jordan, Farner (2), Fischer (1), Zimmerly (3), Wiesner, Röhl.

Ein schwerer Gang
von Hobbel am 14.12.2007

TSV Haunstetten muß ersatzgeschwächt zum Tabellenführer

(hv). Durchhalteparolen sind angesagt bei den Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten. Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause muß man ausgerechnet beim Tabellenführer HC Neustadt/Sebnitz (Sonntag, 15 Uhr) auch noch auf Führungsspielerin Pia Nowotny verzichten. Die Top-Scorerin der Rot-Weißen zog sich ausgerechnet im Abschlusstraining eine schwere Bauchmuskelzerrung zu, die ein Mitwirken gänzlich unmöglich macht. Coach Drasovean trägts mit Fassung: ?Da müssen wir einfach durch. Jammern hilft nichts.? Bereits am morgigen Samstag macht sich der TSV-Troß auf den Weg zum Spitzenreiter nach Sachsen und will dort Anleihe an der zur Zeit stattfindenden Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich nehmen. "Angola hat es allen vorgemacht, wie man als Aussenseiter bestehen kann," sagt Nachwuchstalent Andrea Elsner, dich sich zuletzt in blendender Verfassung präsentiert hat und gegen Schlusslicht Göppingen zehn blitzsaubere Treffer verbuchen konnte.
Gänzlich anders sind die Prämissen für die Bayernliga-Männer bei ihrer Hausaufgabe gegen Mitaufsteiger DJK Winkelhaid (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle). Hier ist für Trainer Stefan Ebert und seine Jungs ein Heimsieg eigentlich Pflicht, will man nicht zu Beginn der Rückrunde in Tuchfühlung mit den Abstiegsplätzen auftauchen. Nach zwei Niederlagen in Serie hat sich die Situation für den TSV tabellenmäßig sowieso relativiert und das erwartet breite Mittelfeld ist noch enger zusammen gerückt. Und analog zu den Frauen fällt auch bei den Männern eine wichtige TSV-Stütze in der letzten Partie des Jahres aus: Robert Langner muß mit seiner Bänderdehnung im Sprunggelenk pausieren und kann seine Mitstreiter nur von der Bank aus unterstützen: "Es tut natürlich weh, wenn man nicht eingreifen kann. Aber ich vertraue meinen Kollegen und wenn sich jeder entsprechend bemüht, haben wir mit Sicherheit gute Chancen," sagt der Goalgetter.

Den Kampf nicht angenommen
von Hobbel am 09.12.2007

TSV Haunstetten unterliegt verdientermassen in Rimpar

(hv). "Da können wir uns an die eigene Nase fassen," war das Resumee von Haunstettens Handballtrainer Stefan Ebert nach der Auswärtsniederlage seiner Bayernliga-Männer bei der DJK Rimpar. Die Gastgeber zeigten über die gesamte Spielzeit einfach den größeren Siegeswillen und waren letztlich auch verdient mit 32:29 (18:11) erfolgreich. Haunstetten legte zwar vehement los und lag nach vier Minuten mit 3:0 in Front. Dies war allerdings die einzige Herrlichkeit des TSV Im Spiel, denn spätestens zehn weitere Zeigerumdrehungen später hatten die Gastgeber beim 8:5 die Partie an sich gerissen und überzeugten schon hier mit kompromissloser Defensive. Zu allem Überfluß schied bei den Rot-Weißen jetzt auch noch Robert Langner mit einer Bänderverletzung am Knöchel aus, was die TSV-Offensive für den Rest des ersten Durchgangs komplett lahm legte. Rimpar hatte zum Seitenwechsel einen beruhigenden 7-Tore-Vorsprung herausgeworfen, welcher Mitte der zweiten Hälfte sogar noch bis auf 11 anwachsen sollte (14:25). Wenigstens bewiesen die südbayerischen Gäste bis Spielende noch Charakter und gaben sich nicht gänzlich auf. Die Drei-Tore-Niederlage war am Schluß jedoch noch schmeichelhaft und der TSV findet sich nach zwei Niederlagen in Serie im kompletten Mittelfeld der Liga wieder. Coach Ebert wollte am Ende auch nichts beschönigen: "Wir haben den Kampf nicht angenommen und es den Rimparern relativ leicht gemacht. Dieses Auftreten war leider kein Vergleich zu unserer bisherigen Auswärtspräsentation und so wird es wohl in keiner Halle etwas zu erben geben."
TSV: Riedel, Stinner (Tor); Bause (9/2), Schaudt (5), Langner, Zahner, Jordan, Farner (je 3), Fischer (je 2), Zimmerly (1) Wiessner, Röhl.

Haunstetten will nochmal Gas geben
von Hobbel am 06.12.2007

TSV-Handballer benötigen dringende Punkte vor der Weihnachtspause

(hv). Jeweils zwei Partien stehen für die Handball-Vorzeige-Teams des TSV Haunstetten vor Weihnachten noch auf dem Programm. Sowohl die Regionalliga-Frauen als auch die Bayernliga-Männer wollen dabei mindestens noch einmal doppelt punkten. Die 1.Frauenmannschaft von Hans Drasovean hat es dabei mit dem derzeit Letztplazierten, FA Göppingen II (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle), und anschließend dem Tabellenführer HC Neustadt (16.Dezember) zu tun. Zwar befinden sich die Rot-Weißen momentan im Mittelfeld der Liga, mit 12:14 Zählern ist der Abstand nach unten allerdings keineswegs unbedenklich. Trainer Drasovean trauert dabei in erster Linie den drei verlorenen Heimpunkten gegen Möglingen (28:29) und Pforzheim (23:23) nach: "Da wir auswärts nicht stabil genug sind, sind die Spiele in eigener Halle doppelt wichtig." Gegen die Bundesliga-Reserve der Göppinger ist deshalb höchste Konzentration gefordert, zumal sich immer wieder die ein oder andere Spielerin für höhere Aufgaben empfehlen will: "Wir müssen von Beginn an Dampf machen und ihnen zeigen, wer der Herr im Haus ist."
Bei den Männern ist die Aufgabe ebenso klar definiert: "Zwei Punkte sind Pflicht, vor allem, wenn man die enge Tabellensituation betrachtet," fordert hier Coach Stefan Ebert aus den beiden Duellen beim Mitaufsteiger DJK Rimpar (Sonntag, 14.15 Uhr) und zu Hause gegen den TSV Winkelhaid (16.12., 16.30 Uhr, AL-Halle). Beide Vereine präsentierten sich im bisherigen Saisonverlauf ähnlich zufriedenstellend wie der TSV und sind derzeit nicht auf einem Abstiegsplatz. Haunstetten will in Rimpar den Schwung von der respektablen Leistung gegen Tabellenführer Friedberg mitnehmen. Die Franken um ihren Spielertrainer und Ex-Nationalen Heiko Karrer gelten als äußerst heimstark und haben in ihrem ersten Bayernliga-Jahr erst eine Partie abgegeben. Trainer Ebert ist trotzdem zuversichtlich, zumal sich die Auswärtsbilanz seiner Jungs durchaus sehen lassen kann: "Wir haben auf der anderen Seite erst einmal verloren und ich rechne mir in Rimpar nicht zuletzt deshalb einiges aus."

Friedberger Feiertag in Haunstetten
von Andrea Bogenreuther am 03.12.2007

Handball Gäste gewinnen temperamentvolles Bayernliga-Derby 28:25

Es war angerichtet für das erste Derby in der Handball-Bayernliga zwischen dem TSV Haunstetten und dem Nachbarn TSV Friedberg und es wurde ein sportlicher Leckerbissen serviert: Oben füllten rund 600 Fans die Haunstetter Loderer-Halle bis auf den letzten Platz und sorgten mit Pauken und Trompeten für beste Stimmung, unten boten die Teams handballkost mit viel Biss, auch wenn der Favorit aus Friedberg die Partie letztendlich mit 25:28 (12:15) gewann. Dabei hätte der spielerische Unterschied zwischen dem Tabellenführer aus Friedberg und dem Aufsteiger aus Haunstetten durchaus gravierender ausfallen können. "Wir wollen so lange wie möglich mithalten", hatte Haunstettens Coach Stefan Ebert vor Beginn des Nachbarschaftsduells als Devise ausgegeben und seine Mannen setzten diese Vorgabe mit aller Kraft um. Während Friedberg mit seinem exzellent besetzten Kader von der ersten Sekunde an aufs Tempo drückte, versuchten die Gastgeber ihr Spiel ruhig aufzubauen. Doch das Friedberger Bollwerk war nur mühsam zu durchbrechen, und wenn Bause, Langner, Röhl oder Zahner doch die Abwehrreihen durchpflügt hatten, scheiterten sie nicht selten am schier unüberwindbaren Torhüter Michael Luderschmid. Auf der Gegenseite musste sich der Ex-Friedberger Dennis Stinner öfter als ihm lieb war den dynamischen Gästen beugen - allen voran Christian Scheiber, der mit Johannes Luderschmid bis zur 5:7-Führung zu den besten Werfern der Gäste gehörte. Nach 20 Minuten war für Scheiber die Partie aufgrund einer schweren Handgelenksverletzung allerdings beendet. Haunstetten kämpfte sich beherzt immer wieder heran. Im Angriff suchte alles den hochgewachsenen Robert Langner, der die Friedberger Wand zumindest ab und an mit seinen hohen Sprüngen überwinden konnte. So blieben die Haunstetter bis zur 25. Minute mit einem 10:11-Rückstand in Schlagdistanz zum Favoriten. Da die Friedberger aber jede noch so kleine Schwäche gnadenlos ausnutzten, erarbeiteten sie sich bis zur Pause doch noch einen 12:15-Vorsprung. Verloren war für Haunstetten aber noch nichts - zumal der Ehrgeiz von Team und Trainer auch mit fortschreitender Spielzeit nicht erlahmte. Riesenjubel dann, als Christian Röhl zum 16:16 für den TSV Haunstetten ausglich. Doch die Partie wurde ruppiger. Zeitstrafen und Siebenmeterwürfe häuften sich, allein Friedbergs Florian Pfänder konnte sich sieben verwandelte Siebenmeter gutschreiben. So gelang den Gästen zehn Minuten vor Schluss doch noch, sich mit 23:19 abzusetzen. Als bei Haunstetten die Kraft nachließ, drückte der TSV Friedberg weiter aufs Gas, sicherte sich den 25:28-Sieg und liegt nur wegen der schlechteren Tordifferenz hinter Fürstenfeldbruck auf dem zweiten Platz.

Spiel im Stenogramm

Aufstellungen

TSV Haunstetten:
Stinner, Riedel, Langner (6), Bause (7/4), Schaudt (2), Jordan, Fischer, Röhl (2/1), Wiesner (2), Zahner (5), Zimmerly (1), Farner

TSV Friedberg:
M. Luderschmid, Seiler, J. Luderschmid (5), Weiß, Rosenberger, Pfänder (7/7), Rieber (2), Schubert (1), Radloff (2), Handelshauser, Segmüller (4), Scheiber (5), Schwair (2), Wagenpfeil.

Zuschauer 600

Stimmen zum Spiel

Stefan Ebert (Trainer Haunstetten):
"Wir haben ganz ordentlich gespielt, aber die taktischen Vorgaben auf 60 Minuten nicht einhalten können. In den entscheidenden Phasen war Friedberg cleverer. Einen Klassenunterschied hat man aber nicht gesehen."

Reinhold Weiher (Trainer Friedberg):
"Für uns war es heute wirklich sauschwer. Wir haben in der Abwehr zwar gut gespielt, aber die Bälle nicht richtig nach vorn bekommen. Nach der Verletzung von Scheiber hat man den personellen Engpass gespürt. Das war ein klassisches Lokalderby, denn gegen Ende waren wir auch nervlich recht angespannt."

Derby-Kracher in Haunstetten
von Hobbel am 29.11.2007

Bayernligist empfängt Friedberg

Die Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten erwartet am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) ihr nächstes Handball-Highlight. Hier kommt es zum Bayernliga-Derby der Männer mit dem Lokalrivalen und haushohen Titelfavoriten TSV Friedberg. Dabei steht aus Haunstetter Sicht das Duell David gegen Goliath auf dem Programm, was schon an der Zielsetzung für die Runde abzulesen ist. Denn während die Rot-Weißen als Aufsteiger einzig und allein um den Klassenerhalt kämpfen, wollen die Herzogstädter wieder in die Süddeutsche Regionalliga vorstoßen, in der sie schon bis Mitte der neunziger Jahre spielten. Den TSV trennten zu der Zeit vom übermächtigen Bruder fünf Ligen und man hatte niemals im Traum auf ein Aufeinandertreffen auf Augenhöhe spekuliert. Haunstettens Trainer Stefan Ebert und Abteilungsleiter Herbert Vornehm waren damals maßgeblich am Friedberger Höhenflug beteiligt und verbindet jetzt noch eine freundschaftliche Bande mit den ehemaligen Weggefährten. Die Rivalität in diesem Derby wird sich somit wohl in Grenzen halten, da die Gäste (17:1 Punkte) zusammen mit Fürstenfeldbruck die Liga eindeutig dominieren und für den TSV voraussichtlich eine Nummer zu groß sind. "Wir wollen uns möglichst gut aus der Affäre ziehen und haben nichts zu verlieren," sagt Haunstettens Coach Ebert.

Kaum eine Gewinnchance dürften auch die Regionalliga-Frauen beim Tabellenführer SV Bissingen (Samstag, 20 Uhr) haben. Die Württembergerinnen um ihre überragende Torjägerin Lacri Lazar sind derzeit eindeutig auf Titelkurs und werden sich in eigener Halle keine Blöße geben. Haunstetten will sich trotzdem so gut wie möglich verkaufen, wenngleich dies nach der schweren Rückenprellung von Pia Nowotny ein extrem schweres Unterfangen wird.
"Wir dürfen nur nicht die Nerven verlieren. Diese Partie ist für uns nicht wichtig. Da stehen noch ganz andere auf dem Programm," weiß Haunstettens Trainer Hans Drasovean.

Langner und Bause führen Haunstetten zum Sieg
von Hobbel am 18.11.2007

Rückraum-Duo trumpft in Waldbüttelbrunn groß auf

Der TSV Haunstetten konnte in der Handball-Bayernliga der Männer am Samstag wieder ein unerwartetes Ausrufezeichen setzen: Bei der sonst so heimstarken DJK Waldbüttelbrunn gelang der Ebert-Sieben ein glanzvoller 35:25 (21:15)-Auswärtssieg, was die Rot-Weißen vorläufig sogar auf den 3.Platz in der Tabelle bugsierte. Überragend dabei das TSV-Rückraumduo Robert Langner und Matthias Bause, was sich gleich für zwei Drittel der Treffer verantwortlich zeichnete. Nur bis zum 5:5 (7.Minute) war die Partie ausgeglichen, ab diesem Zeitpunkt stellten die Gäste mit drei Treffern in Folge bereits die Weichen auf Sieg. Während die Franken in der Defensive oft zu nachlässig wirkten, hatte Haunstetten hier mehr Konsequenz aufzuweisen. Dies sollte auch der Schlüssel zu mehreren Kontertreffern werden, was bis zur Pause einen 21:15-Vorsprung sicherte. Auch Valentin Okuschko, Waldbüttelbrunns Haupttorschütze, konnte sich durch das dichte Abwehrgeflecht der Schwaben nur bedingt durchsetzen und brachte es am Ende nur auf vier Feldtore. Der TSV knüpfte schließlich im zweiten Durchgang nahtlos an der Leistung des ersten an und baute seinen Vorsprung sogar auf noch bis zu elf Treffern aus. "Da haben wir noch ein Brikett nachgelegt, während bei den Einheimischen aufgrund des deprimierenden Rückstands das Feuer immer mehr ausging," kommentierte Haunstettens Trainer Stefan Ebert den restlichen Spielverlauf. Nach der Spielpause am kommenden Wochenende kommt es zum mit Spannung erwarteten Lokalderby gegen den TSV Friedberg (2.Dezember), wobei die Rot-Weißen diese Partie nun völlig gelassen angehen können:
"Da können wir nur gut aussehen, zumal dies das letzte Spiel ist, was wir gewinnen müssen," sagt Kapitän Markus Hoinkis, der weiß, dass die beiden Titelanwärter für die TSV-Ansprüche außen weit vor sind.

TSV: Stinner (Tor); Langner (12), Bause (12/4), Röhl (5), Schaudt (4), Zahner, Zimmerly (je 1), Farner, Wiessner, Fischer F., Jordan.

Haunstetten will punkten
von Hobbel am 16.11.2007

Regionalligist zu Gast in Nürnberg

(hv). "Das ist eines der wichtigsten Spiele der ganzen Saison," Haunstettens Frauen-Trainer Hans Drasovean schwörte sein Team auf die Auswärtsaufgabe bei der Bundesliga-Reserve des 1.FC Nürnberg (Sonntag, 16 Uhr) in den vergangenen Trainingseinheiten konsequent ein. Die Franken sind derzeit akut abstiegsgefährdet, während der TSV sich mit dem Heimsieg gegen die SG Haslach etwas Luft nach unten verschafft hat. Mit zwei Zählern aus der Noris hätte man sogar ein ausgeglichenes Punktverhältnis, was am Ende der Runde zum Klassenverbleib genügen sollte. An mangelnder Einstellung wird es bei den Rot-Weißen wohl nicht liegen, die Übungsstunden erfreuten sich nicht nur regen Besuchs, sondern wurden auch mit kompletter Konzentration durchgezogen. "Man merkt es einfach, wenn alle da sind und keine Mätzchen gemacht werden," erklärt der Coach.

Noch weiter nach Norden geht es für die Bayernliga-Männer zur DJK Waldbüttelbrunn (bei Würzburg). Hier ist Stefan Ebert mit seinen Jungs am Samstag (19.30 Uhr) wieder einmal krasser Aussenseiter und muss versuchen sich möglichst gut aus der Affäre zu ziehen. "Bis jetzt ist uns das relativ gut gelungen, und wenn wir an uns glauben, ist immer eine Chance da," weiß der TSV-Übungsleiter. Etwas Sorgen bereiten ihm allerdings mehrere angeschlagene Akteure, die nach dem überharten Spiel gegen Regensburg nur bedingt trainieren konnten: "Ich hoffe, dass sie bis Samstag wenigstens wieder einigermassen auf dem Damm sind." Von immenser Bedeutung ist jede Partie ohnehin, da bis auf weiteres neun der dreizehn Vereine um die beiden restlichen Abstiegsplätze fighten werden.

Den Kampf angenommen
von Hobbel am 12.11.2007

Haunstetten hält gegen Regensburg dagegen und siegt 28:22

(hv). Ganz und gar nichts für Handball-Ästheten war das Bayernliga-Absiegsduell der Handball-Männer des TSV Haunstetten gegen die SG Regensburg. Die Rot-Weißen siegten in einer harten und spielerisch auf äußerst mäßigem Niveau geführten Partie Dank der besseren Kondition mit 28:22 (11:11) und haben sich vorerst etwas Luft nach unten verschafft.
Drei Lattenkracher von Haunstetten zu Beginn der Partie brachten die Oberpfälzer zunächst mit 2:0 in Front, ehe sich im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs eine komplett ausgeglichene Partie entwickelte. Regensburg schwächte sich ab der 22. Minute selbst, als sich dessen Hauptwerfer Sigl nach einem dummen Foul die sofortige Rote Karte einhandelte. Gegen Ende sollten derer noch zwei dazu kommen, allerdings hatte sich da bereits die Frustration auf Seiten der Gäste breit gemacht. Haunstetten genügten zehn starke Minuten, um vom 14:15 (39.) mit sechs Treffern in Folge die Vorentscheidung herbeizuführen. Regensburg konnte zwar kurzfristig noch auf 20:23 verkürzen, eine weitere Annäherung war aber auf der sich dann häufenden Undiszipliniertheiten nicht mehr möglich. TSV-Trainer Stefan Ebert hakte das Ganze sofort nach Spielende ab, und wollte zum mäßigen Auftritt seiner Schützlinge auch kein rechtes Statement abgeben: „Heute nimm ich die zwei Punkte mit, mehr nicht.“
TSV: Riedel, Stinner (Tor); Langner (8), Bause (8/5), Wiessner (5), Röhl (3), Schaudt (2), Zimmerly, Farner (je 1), Jordan, Fischer F., Zahner.

Haunstetten setzt auf Heimstärke
von Hobbel am 08.11.2007

TSV-Handballteams benötigen dringend Punkte

(hv). Dringend benötigte Zähler sollten die beiden Spitzen-Handball-Teams des TSV Haunstetten am kommenden Sonntag in heimischer Albert-Loderer-Halle einfahren. Die Regionalliga-Frauen haben es dabei mit der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen zu tun (14.30 Uhr), ehe im Anschluß bei den Bayernliga-Männern gegen die SG Regensburg ein weiteres Abstiegsduell ansteht. Frauen-Coach Drasovean hatte während der Woche einiges an Aufbauarbeit zu verrichten, zumal Teile der Truppe nach dem deprimierenden 18:30 in Albstadt doch recht angeschlagen wirkten. Zudem konnte aufgrund Krankheit und Verletzungen nicht mit dem kompletten Kader trainiert werden, so dass das Hauptaugenmerk am Wochenende gegen die Württembergerinnen wieder einmal auf verstärkte kämpferische Eigenschaften gelegt wird. Die SG hat sich nach blendendem Saisonstart in den letzten Wochen ins Mittelfeld verabschiedet und zeigte ebenso wie die Rot-Weißen kaum Stabilität. Genau hier will Drasovean ansetzen: "Wenn wir von Beginn an Druck aufbauen können, verlieren sie vielleicht auch die Nerven."
In der Männer-Bayernliga scheinen die Fronten derzeit geklärt, da mit Fürstenfeldbruck und Friedberg die erwarteten Titelfavoriten vorne sind und Aichach und Forchheim das Tabellenende zieren. Im restlichen breiten Mittelfeld tummeln sich sowohl die Haunstetter als auch die Regensburger und beide sind angehalten, so viele Zähler als nur möglich zu sammeln, um nicht allzu schnell die restlichen Abstiegsränge einzunehmen. Für TSV-Trainer Ebert heißt es in erster Linie Regensburgs Top-Scorer Sigl in den Griff zu bekommen, der mittlerweile die Torjägerliste der Liga souverän anführt. Aber gerade hier sieht er für seine Jungs die größte Gefahr: "Wir dürfen uns nicht nur auf eine Person focussieren, sonst haut uns noch der Rest den Kasten voll." Maximale Teamarbeit wird also wieder beim TSV gefragt sein, um diese enorm wichtige Partie erfolgreich zu gestalten.

Handballer zahlen Lehrgeld
von Hobbel am 04.11.2007

TSV Haunstetten chancenlos in Trudering


(hv). "Da hat man den Unterschied allzu deutlich gesehen. Eine Bayernliga-Spitzenmannschaft ist einfach besser eingestellt." Haunstettens Handball-Trainer Stefan Ebert hatte die Ursache für die deftige 25:34 (12:15)-Niederlage beim TSV Trudering schnell ausgemacht und wird in den nächsten Übungseinheiten wohl einige Dinge in dieser Richtung anzusprechen haben.

Nicht viel ausgerechnet hatte man sich zwar im Vorfeld beim Münchner Spitzenklub, dass den Gastgebern dann eine durchschnittliche, aber höchst disziplinierte Leistung genügte, um Haunstetten im Zaum zu halten, war für den TSV-Coach mehr als unbefriedigend. Das Konzept von Truderings Trainer Hoffmann ging dagegen voll auf, zumal sich dessen Jungs komplett an seine Vorgaben hielten. Selbst die länger andauernden Angriffe mit Zeitspielgefahr wurden noch erfolgreich abgeschlossen, nachdem Haunstetten seine Defensivbeleuchtung ausgeschaltet hatte. Nach dem 12:15 zur Pause und späterem 15:18 verloren die Rot-Weißen endgültig den Kontakt und konnten bis Spielende auch nicht mehr Fuß fassen. Für Haunstetten gilt es nun sich akribisch und mit bestmöglichster Konzentration auf das Abstiegsduell am kommenden Sonntag gegen Regensburg einzustellen, und Ebert nimmt seine Jungs hier schon einmal in die Pflicht: "Ich erwarte von ausschließlich von jedem eine 100 %-ige bessere Einstellung und Vorbereitung."

TSV: Riedel, Stinner; Hoinkis (5), Langner (4), Bause, Zahner (je 4/1), Zimmerly, Fischer F. (je 2), Schaudt, Jordan, Röhl, Farner (je 1), Wiesner.

Haunstetten muß Farbe bekennen
von Hobbel am 02.11.2007

Handballer in fremden Hallen stark gefordert

(hv). Kein Zuckerschlecken werden die Auswärtspartien für die Handballteams des TSV Haunstetten aller Voraussicht nach am heutigen Samstag werden. Sowohl die Regionalliga-Frauen (20.00 Uhr bei der HSG Albstadt) als auch die Bayernliga-Männer (18.00 Uhr in Trudering) haben es dabei mit Spitzenmannschaften ihrer Klassen zu tun.
Der Überraschungs-Coup des Vorjahres, als man beim Zweitliga-Absteiger auf der schwäbischen Alb sensationell gewann, dürfte für die Drasovean-Mädels nur schwer zu wiederholen sein. Zwar präsentierten sich die Württembergerinnen im bisherigen Verlauf ebenso wenig stabil wie die Rot-Weißen, Haunstetten hat allerdings bis auf den Sieg beim Mitabstiegskandidaten Ismaning in fremder Halle noch keinen richtigen Fuß auf den Boden gebracht. Zuletzt gab es in Grenzach mit 24:36 sogar eine derbe Klatsche, was den TSV-Trainer zu entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen veranlasst: „Wir werden mit kontrollierter Offensive arbeiten, um den spielstarken Albstädterinnen nicht ins offene Messer zu laufen.“ Zum Glück kann er wieder auf Nachwuchstalent Andrea Elsner (Spanien) zurückgreifen: „Unsere Angriffskonzeptionen waren dadurch doch stark eingeschränkt. Jetzt können wir wieder aus dem Vollen schöpfen,“ so Drasovean.
Mindestens genauso schwierig dürfte es für die Männer rund um Stefan Ebert werden, wenn man beim Renommierklub Trudering in der Quiddestraße antreten muß. Die Münchner haben zwar schon bessere Zeiten in der Regionalliga hinter sich, zählen aber nun seit Jahren zu den absoluten Spitzenkräften im Bayerischen Raum. Zudem befindet sich das Team von Trainer Hoffmann derzeit in glänzender Form, hat man unter anderem vor Wochenfrist der DJK Rimpar die erste Heimniederlage seit Jahren beibringen können. Haunstetten hat auf der anderen Seite nach der uninspirierten Leistung im Lokalderby gegen Aichach (27:27) einiges gut zu machen: „Wir haben überhaupt keine Einstellung gefunden. So darf man sich im Abstiegskampf einfach nicht präsentieren,“ sagt Ebert. „Gerade in Trudering dürfen wir weder als Einzelkämpfer noch als Drückeberger unterwegs sein, hier zählt nur das absolute Kollektiv,“ weiß der Coach die Marschroute.

Kein Sieger im Handballderby
von Stephanie Kern am 29.10.2007

27:27 in Haunstetten

27:27 spielten die Bayernliga-Handballer des TSV Haunsteten vor Wochenfrist in Rothenburg und waren damit zufrieden. 27:27 endete gestern das Derby nach spannenden 60 Minuten gegen den TSV Aichach, doch damit war Trainer Ebert nicht zufrieden. "Wir sind traurig, konnten nicht zu unserer Bestform finden", erklärte der Haunstetter Coach, um aber noch anzufügen"das Resultat ist gereicht". Gegen die abstiegsgefährdeten Altbayern führten die Hausherren vor 200 Besuchern zur Pause zwar mit 14:10, verloren aber dann den Faden. Danach drehten die Gäste auf, gingen erstmals mit 16:15 in Führung, doch am Ende gelang den Hausherren doch noch der Ausgleich. (all/AZ)

TSV Haunstetten: Riedel, Stinner, Langner (2), Bause (4), Schaudt (1), Jordan, Hoinkis (4), Fischer, Röhl (11/5), Zahner (1), Zimmerly (4), Farner.

Hochspannung garantiert
von Hobbel am 25.10.2007

Haunstetter Handball-Teams kämpfen um wichtige Punkte

(hv). Bereits die dritte Handball-Doppelveranstaltung steht am Sonntag in der Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten auf dem Programm. Um 14.30 Uhr empfangen die Regionalliga-Frauen die TS Ottersweier und im Anschluß kommt es zum mit Spannung erwarteten ersten Lokalderby der Bayernliga-Männer gegen den TSV Aichach (16.30 Uhr). Die 1. Frauenmannschaft um Coach Hans Drasovean hat mit den kommenden drei Partien gegen Ottersweier, Albstadt und Haslach drei ganz harte Brocken vor sich. Mit derzeit 5:9 Zählern sieht auch die Tabellensituation nicht gerade rosig aus. Ein Heimsieg gegen den starken Badischen Aufsteiger wäre somit mehr als wichtig für die Rot-Weißen, die sich nach der derben 24:36-Auswärtspackung in Grenzach während den letzten Trainingseinheiten wieder auf alte Stärken besonnen haben: "Teamgeist, schnelle Beine in der Abwehr und die Flucht nach vorne, dann brauchen wir vor keinem Gegner Angst haben," weiß Flügelflitzerin Sina Schickentanz zu berichten, und sämtliche Tugenden werden am Sonntag extrem gefordert sein.
Bei den Bayernliga-Männern herrscht nach dem Punktgewinn in Rothenburg (27:27) und derzeitigem 5.Tabellenplatz positiver Optimismus. Und im schwäbischen Derby gegen den Erzrivalen aus Aichach ist man sogar leiser Favorit. Trainer Stefan Ebert sieht allerdings in diesen Umständen schlummernde Gefahren: "Wir dürfen uns nicht blenden lassen. Die bisherigen Gegner waren bis auf Fürstenfeldbruck nicht gerade die Stärksten. In dieser Bayernliga sollte man ohnehin jede Partie mit vollster Konzentration angehen und das gilt vor allem für die Derbys." Zu seiner Beruhigung konnte man vergangene Woche wenigstens in der Torhüterfrage Entwarnung vermelden. Hier hat sich Dennis Stinner vom Ligakonkurrenten TSV Friedberg den Rot-Weißen angeschlossen und vertritt den knieverletzten Daniel Fischer. Der 26-jährige verfügt über mehrjährige Bayernligaerfahrung und ist aus Sicht des Trainers alles andere als ein Notnagel: "Er wird uns mit Sicherheit wieder weiter bringen," so Ebert.

Nervenstärke wird belohnt
von Hobbel am 21.10.2007

Handballer holen Punkt in Rothenburg

(hv). "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen." Die alte Schafkopf-Weißheit von Haunstettens Handball-Trainer Stefan Ebert traf in der Partie beim TSV Rothenburg voll auf seine Schützlinge zu. Der TSV hamsterte durch ein nicht unbedingt erwartetes 27:27 (12:14)-Remis einen weiteren wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt ein und ist in seiner ersten Bayernliga-Saison auswärts weiter unbesiegt. Über 45 Minuten sahen die Zuseher eine stets ausgeglichene Auseinandersetzung mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Haunstetten blieb zur Freude seiner mitgereisten Anhänger immer auf Tuchfühlung, was die Rothenburger zunächst zu überraschen schien. Erst in der 50.Minute war die Partie am kippen, als Rothenburg auf 25:21 stellte und Haunstetten in dieser Phase mehrere klare Einwurfmöglichkeiten in den Sand gesetzt hatte. Ebert änderte hier sein Abwehrsystem auf 3:2:1 um und hatte in kürzester Zeit gegen die jetzt konditionell stark nachlassenden Franken wieder den Anschluß hergestellt. Am Ende erwies man sich sogar nervenstärker und erzielte innerhalb von 40 Sekunden zwei Treffer zum 27:27-Ausgleich. "Natürlich bin ich mit dem Punkt zufrieden, wenngleich in der zweiten Hälfte sogar noch mehr drin gewesen wäre," sagte Ebert nach der Partie und suchte auch sofort nach Verbesserungsmöglichkeiten: "Unsere Spielanlage müssen wir in nächster Zeit schon etwas überdenken. Es darf nicht sein, dass ein Kreisläufer wie Markus Hoinkis in vierzig Minuten keinen einzigen brauchbaren Ball bekommt. Der holt ja fast eine Erkältung."

TSV: Riedel (Tor); Bause (8/1), Langner (6), Röhl (5), Zahner (3), Zimmerly (2), Farner, Schaudt, Wiessner (je 1), Fischer F., Jordan, Hoinkis.

Jetzt wird`s ernst
von Hobbel am 18.10.2007

Haunstettens Handballteams auf großer Fahrt

(hv). Für die höherklassigen Handballmannschaften des TSV Haunstetten geht am Wochenende die Saison erst richtig los. Nachdem der Rundenstart sowohl für die Regionalliga-Frauen (5:7 Punkte) als auch für die Bayernliga-Männer (6:2) durchaus zufrieden stellend absolviert wurde, heißt es jetzt erstmals in weitere Entfernung Farbe bekennen. Eine kleine Weltreise haben dabei wieder die Frauen von Hans Drasovean vor sich, wenn es am Samstag (19.30 Uhr) an die Schweizer Grenze zum TV Grenzach geht. Und auch dieses (bereits sechste) Aufeinandertreffen verspricht einiges an Spannung, da sowohl die Grenzacherinnen als auch die Rot-Weißen im bisherigen Saisonverlauf nur schwer einzuschätzen waren. Aufgrund der wechselhaften Leistungen will der TSV-Coach auch keine richtige Prognose abgeben: " Man kann hier keinen Favoriten ausmachen. Wenn wir wieder alle an einem Strang ziehen, ist wie immer vieles möglich." Gerade an den Teamgeist wurde in letzter Zeit verstärkt appelliert, da sich hier laut Trainer einige "Baustellen" auftaten. "Es kann nicht sein, dass sich einige in verschiedene Richtungen bewegen. Aber die Sachen sind geklärt und ich gehe davon aus, dass jeder weiß was er zu tun hat," so Drasovean.
Männer-Trainer Stefan Ebert steht beim TSV Rothenburg (Samstag, 18 Uhr) mit seiner Truppe Dank des derzeitigen Zählerstandes kaum unter Druck. Die Franken spielen seit Jahren im Vorderfeld der Bayernliga und möchten auch heuer wieder um den Titel mitmischen. Zahlreichen "Hochkarätern" stehen gegenüber beim TSV wieder zumeist Eigengewächse auf dem Spielberichtsbogen. Mit Florian Zimmerly als Rückkehrer hat sich auch die Lage auf der Rechtsaussen-Position einigermassen entspannt, wogegen die Suche nach einem zweiten Torhüter noch immer kein Ergebnis hervorgebracht hat: "Das gestaltet sich mehr als schwierig und da wir davon ausgehen müssen, dass Benny Riedel nicht immer so einen Glanztag wie gegen Forchheim erwischt, müssen wir weiter dranbleiben", sagt Ebert. Für die Partie in Rothenburg gibt er sich zudem kaiserlich: "Schau mer mal."

Trainer Ebert gibt sich bescheiden
von Andrea Bogenreuther am 15.10.2007

Handball TSV Haunstetten wird von Forchheim kaum gefordert

Haunstettens Trainer Stefan Ebert ist nach außen hin kein sehr emotionsgeladener Mensch, trotzdem lässt sich der Spielverlauf des Handball-Bayernligaduells gegen den VfB Forchheim an seinem Gesicht ablesen. In den ersten Minuten legt er ernst und ngespannt bei jedem Fehlpass noch die Stirn in Falten, bei der 15:8-Halbzeitführung entspannen sich die Züge langsam, um sich dann beim abschließenden 29:19-Sieg in ein leichtes Grinsen zu verwandeln. Bescheiden kommentiert er den Erfolg seines Teams: "Der Gegner ist nicht der Maßstab in dieser Liga. Mit dieser Form gehören sie zu den Abstiegskandidaten." Ein Doppelschlag von Robert Langner und ein kalt platzierter Treffer vom erfolgreichsten Werfer Matthias Bause zur 3:1-Führung sind die Vorboten einer dynamischen ersten Halbzeit. Durch deine aggressive Deckung und blitzschnells Umschalten auf die Offensive knacken die Haunstetter Forchheim. Schnell geht der TSV mit 7:2 in Führung. Mit Eberts Gelassenheit ist es allerdings schnell vorbei, als Forchheim auf 7:6 herankommt. Laute Anweisungen von der Bank werden aber von den mit viel Übersicht agierenden Regisseruen Matthias Bause und Christian Röhl umgesetzt und bringen Haunstetten bis zur Pause bereits die komfortable 15:8-Halbzeitfürhung.
Auf der ruhen sich die Ebert-Schützlinge aber nicht aus. In nur sechs Minuten erhöhten sie auf 20:9. Als die Gastgeber beim Stand von 21:12 einige Chancen leichtfertig vergeben, verdüstert sich Eberts Miene. In einer Auszeit nimmt er sich seine Jungs zur Brust: "Das ist kein Schaulaufen. Wir bringen das Spiel so zu Ende wie wir es angefangen haben", fordert der Coach noch einmal volle Konzentration für die letzte Viertelstunde. Das Team setzt das schließlich so gut um, dass Ebert mit 29:19 nicht nur den dritten Saisonsieg nach Hause schaukeln, sondern zudem auch dem Personal von der Bank Spielpraxis ermöglichen kann. "Oft wird es das in dieser Saison wohl nicht geben", sagt Ebert schließlich mit einem zufriedenen Schmunzeln. (klan)

TSV Haunstetten: Riedel, Bause(12/2), Langner(4), Farner(1), Hoinkis, Fischer, Röhl(3), Zahner(4), Zimmerly(3), Wiesner(1), Schaudt, Jordan(1)

Handball total in Haunstetten
von Hobbel am 11.10.2007

Zweite Heimspiel-Doppelveranstaltung am Sonntag

(hv). Am kommenden Sonntag ist die Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten wieder ganz im Zeichen des Handball-Sports. Sowohl die Regionalliga-Frauen (14.30 Uhr gegen den TV Weidhausen) als auch die Bayernliga-Männer (16.30 Uhr gegen VfB Forchheim) haben Heimrecht und enorm wichtige Partien zu bestreiten. Für die Frauen von Hans Drasovean heißt es im Bayerischen Derby gegen den Liga-Neuling TV Weidhausen Farbe bekennen. Lediglich drei Zähler aus fünf Begegnungen konnte sich der TSV bisher sichern, und so kommt der Auseinandersetzung mit den Franken höchste Wichtigkeit zu: "Solche Spiele müssen wir einfach für uns verbuchen," sagt der Coach, der unter der Woche einiges an Aufbauarbeit zu leisten hatte. Nach dem deprimierenden 14:32 gegen Topfavorit Sindelfingen war doch etwas Verunsicherung in den Reihen seiner Spielerinnen aufgetreten, was sich bis zum Sonntag aber gelegt haben soll: "Da waren wir zum ersten Mal richtig chancenlos. Das ist aber ein gänzlich anderes Kaliber und ich gehe davon aus, dass bis Spielbeginn alle den Kopf wieder frei bekommen," erwartet der Trainer.
Gedrückte Stimmung herrschte auch bei den Bayernliga-Männern trotz der Spielpause am letzten Wochenende. Und das nicht wegen der sportlichen Bilanz, die sich mit zwei Siegen aus drei Partien durchaus sehen lassen kann. Trainer Stefan Ebert hat vielmehr Probleme mit den sich häufenden Krankheistfällen in seiner Truppe. Neben zahlreichen leichteren Blessuren und Erkältungsproblemen hat sich jetzt ausgerechnet Tormann Daniel Fischer im Training einen Kreuzbandriß zugezogen und fällt somit für die komplette weitere Runde aus: "Ein extrem schwerer Schlag, zumal er sich in einer absoluten Topform befand," lamentiert Ebert. Jetzt ist man auf TSV-Seite auf der Suche nach einem Stellvertreter für Benny Riedel, der momentan die alleinige Verantwortung tragen muss. Alles andere als eine leichte Aufgabe steht somit gegen den Regionalliga-Absteiger Forchheim auf dem Plan, der nach missglücktem Start ebenso jeden Zähler ergattern will wie die Rot-Weißen. "Ich erwarte von meinen Jungs wieder höchstmöglichen Einsatz. Die angeschlagenen Spieler müssen sich einfach durchbeißen," sagt Ebert, seines Zeichens selbst ein früheres Kämpferherz.

Erster Dämpfer für den Aufsteiger
von Andrea Bogenreuther am 01.10.2007

Handball Bayernligist TSV Haunstetten verliert zu Hause 23:30 gegen TuS Fürstenfeldbruck

von Andrea Bogenreuther

Im dritten Spiel hat der Bayernliga-Aufsteiger TSV Haunstetten nun den ersten Dämpfer erhalten: Ausgerechnet vor 300 Zuschauern in der heimischen Albert-Loderer-Halle setzte es für die ungeschlagenen Handball-Männer gegen die TuS Fürstenfeldbruck mit 23:30 (10:16) die erste Niederlage. Deutlich wurden die Unterschiede gleich in den ersten Minuten. Auf der einen Seite die favorisierten Fürstenfeldbrucker mit dynamischem Angriffsspiel und aggressiver Deckung; auf der anderen Seite die Haunstetter, die zu durchschaubar agierten: "Fürstenfeldbruck hat unsere Schwächen offengelegt", konstatierte Trainer Stefan Ebert. Folglich langen die Augsburger über 3:5 und 3:8 bis zur Pause 10:16 zurück. Danach wurde das Spiel ruppiger. Die "Brucker" packten auch mal kräftiger zu. Neun Zwei-Minuten-Strafen sammelten sie so auf ihrem Konto, und da phasenweise nur vier Spieler auf dem Feld standen, konnte Haunstetten einen Sieben-Store-Rückstand (13:20) auf vier Tore (18:22) verkürzen. Die letzte Durchschlagskraft aber fehlte, so dass die Gäste, sobald sie wieder komplett waren, locker auf 28:18 davonzogen. Bis zum Schluss beherrschte Fürstenfeldbruck das Geschehen und zeigte dem Aufsteiger bei der 23:30-Niederlage gründlich die Grenzen auf. "In einigen Situationen haben wir ausgesehen wie die Schulbuben. Gegen solche Mannschaften müssen wir zwar nicht gewinnen, aber wir sollten rechtzeitig wieder mit dem Punkten anfangen", will Trainer Stefan Ebert die Partie nun abhaken und sich auf die nächsten Aufgaben
konzentrieren.

TSV Haunstetten: Riedel, Langner (1), Bause (10/5), Farner (3), Schaudt (2), Hoinkis (2), Wiesner (2), Röhl (2), Zahner (1), Fischer, Jordan

Quelle: AZ

Handball-Knaller in Haunstetten
von Hobbel am 27.09.2007

Männer im Spitzenspiel gegen Fürstenfeldbruck / Frauen empfangen Möglingen

(hv). Wer hätte das gedacht ? Am dritten Spieltag in der Handball-Bayernliga der Männer kommt es in der Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten zum ersten Schlagerspiel: Am Sonntag um 16.30 Uhr empfängt die Truppe von Stefan Ebert den Regionalliga-Absteiger und Top-Meisterschaftsfavoriten TuS Fürstenfeldbruck. Haunstetten konnte als Liga-Neuling bisher überraschend die beiden Auftaktspiele in Ottobeuren und gegen Lohr für sich entscheiden, während die Brucker im direkten Duell beim Mitaufstiegsaspiranten Friedberg vergangene Woche den ersten Zähler liegen ließen. Auf TSV-Seite freut man sich jedenfalls auf den Auftritt der Spitzenmannschaft aus dem Münchner Westen: "Wir haben nichts zu verlieren und werden versuchen möglichst lange Paroli zu bieten," verspricht Trainer Ebert. Ob dies so gut gelingen wird wie im ersten Heimspiel gegen Lohr, scheint mehr als fraglich: "Da erwartet uns ein ganz anderes Kaliber und wir sind nochmal fünfzig Prozent mehr gefordert," weiß der Coach und fügt hinzu: "Wenn wir uns wieder als intaktes Team präsentieren können, ist aber alles möglich." Das "Vorspiel" der Regionalliga-Frauen gegen den TV Möglingen (14.30 Uhr) ist nicht von minderer Brisanz. Nach drei absolvierten Runden ist das 16er-Feld noch derart eng zusammen, so dass jeder ergatterte Zähler von enormer Wichtigkeit sein kann und wird. Trotz der phantastischen Leistung seiner Truppe beim 31:29-Auswärtssieg in Ismaning warnt TSV-Trainer Drasovean vor möglichen Nachlässigkeiten: "Da hat aufgrund scheinbarer Aussichtslosigkeit jeder für jeden gekämpft und genau dort müssen wir auch gegen Möglingen ansetzen." Der Einsatz von Pia Nowotny (Knieprobleme) wird auch am Sonntag fraglich sein, wenngleich unter der Woche schon leichte Fortschritte zu erkennen waren. "Sie fehlt uns natürlich an allen Ecken und Enden. Wir werden erst kurz vor Spielbeginn entscheiden können, ich gehe aber von einer ähnlichen Konstellation wie in der Vorwoche aus. Dann sind halt wieder alle anderen gefragt," resümiert Drasovean.

Aufsteiger sorgt weiter für Furore
von Wolfgang Langner - AZ am 24.09.2007

Handball Bayernligist TSV Haunstetten gewinnt zu Hause gegen den TSV Lohr 33:27

(Wolfgang Langner) Verdammt lang ist es her, als in Augsburg zuletzt noch Bayernliga-Handball geboten wurde. Das war in den frühen 90er Jahren. Damals spiele die Spielgemeinschaft FC Augsburg / DJK Hochzoll in Bayerns höchster Klasse. Seit dieser Saison ist es nun wieder so weit. Am gestrigen Sonntag feierte der Aufsteiger TSV Haunstetten gegen den TV Lohr seine Heimpremiere. Am Ende sah man im Haunstetter Lager nur strahlende Gesichter. Nach dem Auftaktsieg beim TSV Ottobeuren siegte die Mannschaft von Stefan Ebert gegen Lohr mit 33:27 (19:11). "Das war der erwartet schwere Gegner. Wir haben allerdings gewusst, dass Lohr auswärts nicht so stabil ist. In der ersten Halbzeit waren sie nicht wach, und das haben wir ausgenutzt", freute sich Ebert nach der Schlusssirene. Lediglich zum 0:1 gingen die Gäste einmal in dieser Partie in Führung. Dabei hatte der Neuling seine stärkste Phase in den letzten 12 Minuten vor der Pause. In dieser Zeit legte die Mannschaft um den überragenden Kapitän Matthias Bause den Grundstock zum Sieg. Beim Stande von 9:9 zog der TSV Haunstetten auf 19:11 davon. Nach dem Wechsel bleib die Heimmannschaft zwar am Drücker, aber man merkte doch, das die Kraft auch etwas nachlies. Glück hatte die Ebert-Truppe dabei auch, dass sich die Gäste, bei denen schon nach 22 Minuten Benjamin Scheiner nach einer üblen Attacke an Robert Langner Rot sah, durch etliche Strafzeiten immer wieder selbst schwächten. Dennoch kam Lohr öfter wieder auf drei Tore heran. "Da hat uns auch etwas die Cleverness gefehlt", bemängelte Ebert. Doch in der Schlussphase wurde Haunstetten dann wieder deutlich stärker, zudem zog Keeper Daniel Fischer mit Glanzparaden den Lohreren noch zusätzlich den Zahn. Etwas unzufrieden waren die Haunstetter mit der Zuschauerzahl. Knapp 180 Fans hatten sich zur Bayernliga-Premiere eingefunden. "Wir hatten schon 400 Zuschauer erwartet, aber dazu war vielleicht das Wetter zu schön", meinte Ebert. Dcoh von Kapitän Bause gab es Lob für die
Anhänger: "Die haben eine tolle Stimmung gemacht." Bause strahlte natürlich auch wegen des Sieges wie ein "Honigkuchenpferd": "Wir haben in der ersten Halbzeit sehr viel Druck gemacht und haben verdient
gewonnen:

TSV Haunstetten:
D. Fischer, Langner (5), Bause (14/1), Farner (3), Schaudt (2), Hoinkis (3), Zahner (1), Röhl (5/3), F.Fischer, Jordan, Wiesner, Riedel

Quelle: Augsburger Allgemeine


Bei den Haunstetter Handballern hebt niemand ab
von Andrea Bogenreuther am 24.09.2007

Bei den Haunstetter Handballern hebt niemand ab Interview der Woche Trotz des Überraschungserfolgs gegen Ottobeuren zählt für Trainer Stefan Ebert weiter nur der Klassenerhalt. Am Sonntag zu Hause gegen den TSV Lohr

Von Andrea Bogenreuther

Große Premiere in der Albert-Loderer-Halle in Haunstetten: Die Handball-Männer treten dort am Sonntag um 16.30 Uhr gegen den TSV Lohr zu ihrem ersten Heimspiel in der Bayernliga, der höchsten Spielklasse des Landes, an. Überraschend glänzte die Truppe von Trainer Stefan Ebert schon beim ersten Auswärtsspiel mit einem denkbar knappen 26:24-Sieg beim Geheimfavoriten Ottobeuren. Wir sprachen mit Trainer Ebert über den gelungenen Saisonstart.

Glückwunsch zum ersten Sieg in der Bayernliga. War es schwer, Ihr Team danach auf das Spiel gegen Lohr einzustellen?

Ebert: Nein, denn keiner würde da jetzt überschnappen. Außerdem habe ich der Mannschaft gesagt, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht. Der Gegner hat sicherlich unter Wert gespielt und uns zudem etwas unterschätzt. Er konnte auch nur so gut spielen, wie wir ihn gelassen haben. Meine Mannschaft hat nach dem Sieg aber ganz konzentriert weiter gearbeitet - und weiter trainiert.

Was erwarten Sie sich vom ersten Bayernliga-Spiel in der Albert-Loderer-Halle?

Ebert: Wir wollen uns natürlich möglichst erfolgreich vor unserem heimischen Publikum präsentieren. Hoffentlich wird diese Premiere den ein oder anderen Zuschauer mehr bringen.

Kennen sie die das Team des TSV Lohr denn schon?

Ebert: Ich habe noch kein Video von der Mannschaft gesehen. Die Lohrer werden uns aber jetzt sicherlich nicht mehr unterschätzen. Meiner Meinung nach stehen sie richtig unter Zugzwang, nachdem sie das erste Spiel verloren haben. Immerhin waren sie in der vergangenen Saison Tabellendritter. Je nachdem, welche Ansprüche sie an sich stellen, stehen sie unter Druck. Wahrscheinlich mehr als wir.

Wie gehen Sie die Aufgabe dann an?

Ebert: Wie bei jeder Sportart führt auch bei uns der Erfolg über eine gute Defensive. Wenn wir hinten gut stehen, kann man vorne auch so manchen Fehler verzeihen. Allerdings ist klar, dass die Trauben auch am Sonntag für uns hoch hängen werden. Es gibt für uns keine Spiele, die wir auf die leichte Schulter nehmen können. Für uns zählt immer noch nur der Klassenerhalt.

Wo sehen Sie die Stärken Ihrer Mannschaft?

Ebert: Ich glaube, der Rückraum ist unsere große Stärke, wobei bei uns natürlich auch die mannschaftliche Geschlossenheit viel ausmacht. Großartig viel verändern konnten wir die Mannschaft aufgrund der finanziellen Lage ja nicht. So weiß aber auch jeder, was er zu tun hat.

Das heißt, Sie hätten sich vor der Bayernligasaison noch gern verstärkt?

Ebert: Natürlich hätte ich noch den ein oder anderen Wunschspieler gehabt, aber die waren eben aus verschiedenen Gründen nicht zu einem Wechsel bereit.

Es ist noch ein bisschen weit hin, aber am 12. Dezember steht Ihnen das Derby gegen Friedberg ins Haus. Fiebern Sie schon ein bisschen darauf hin?

Ebert: Nein, das ist noch ein bisschen weit, wir konzentrieren uns nur von Spiel zu Spiel. Meine persönliche Aufgabe wird es in der nächsten Zeit allerdings sein, mir an spielfreien Tagen unsere restlichen Gegner anzuschauen.

Der Handballnachmittag in der Albert-Loderer-Sporthalle beginnt mit den Landesliga-Frauen des TSV Haunstetten gegen die HSG Würm-Mitte um 14.30 Uhr. Um 16.30 Uhr folgt das Bayernliga-Duell der Männer gegen den TSV Lohr.

Quelle: Augsburger Allgemeine

Premiere beim TSV Haunstetten
von Hobbel am 20.09.2007

Bayernliga-Handballer empfangen Lohr

(hv). Knapp 19 Jahre nach ihrer Erbauung erlebt die Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten am Sonntag eine besondere Premiere: Wenn um 16.30 Uhr die Partie der 1.Männermannschaft gegen den TSV Lohr/Main angepfiffen wird, sehen Fans und Verantwortliche erstmalig ein Männer-Spiel der höchsten Klasse ihres Bundeslandes auf eigenem Parkett. "Ein ganz neues Gefühl auf Augenhöhe zu sein mit den übermächtigen Nachbarn aus Friedberg, Aichach und Fürstenfeldbruck sowie den starken Nordvereinen," sagt TSV-Trainer Stefan Ebert. Dieser musste nach dem fast sensationellen Auftaktsieg in Ottobeuren während der Woche die Euphoriebremse ziehen: "Wir müssen dringend auf dem Teppich bleiben. Es waren lediglich zwei Zähler zum Ligaverbleib. Außerdem wird sich die Zahl derer, die uns unterschätzen damit deutlich verringert haben." Der stark aufspielende Rückraum mit Langner, Röhl und Bause sowie ein glänzender Torsteher Riedel waren vor Wochenfrist die Erfolgsgaranten, und diese Trümpfe sollen auch gegen die Franken stechen, die ihr erstes Match beim Mitaufsteiger Winkelhaid beim 25:26 denkbar knapp mit einem Tor abgeben mußten. Nicht ganz glücklich ist der Coach mit der Spielplangestaltung, die jetzt für den TSV drei Heimspiele in Folge vorsieht: "Da sind wir stark unter Druck und müssten eigentlich vier Zähler einfahren." Florian Zimmerly muß nach Nasenbeinbruch weiter passen, der Rest der Truppe steht bis auf kleinere Blessuren komplett zur Verfügung, und man erwartet auf TSV-Seite eine spannende Auseinandersetzung. Das Vorspiel bestreiten die Landesliga-Frauen zum Saisonauftakt gegen die HSG Würm-Mitte (14.30 Uhr). Da aufgrund einer weiteren Strukturreform fünf der zwölf Mannschaften absteigen müssen, ist das Team von Herbert Vornehm von Beginn an stark gefordert.

Ein Paukenschlag zum Auftakt - Haunstetter Handballer siegen in Ottobeuren
von Hobbel am 16.09.2007

(hv). Die Handball-Männer des TSV Haunstetten sorgten am Samstag zum Saison-Auftakt gleich für den ersten Paukenschlag: In ihrer allerersten Bayernliga-Partie überhaupt landeten die Rot-Weißen beim Geheimfavoriten TSV Ottobeuren einen völlig unerwarteten 26:24 (14:11)-Erfolg und überraschten dabei sowohl die restliche Konkurrenz als auch ihren Trainer. Dieser war aufgrund der wechselhaften Leistungen in der Vorbereitung doch recht skeptisch gewesen, wurde aber mit dem Anpfiff eines Besseren belehrt. Hellwach und voll konzentriert hielten seine Jungs von Beginn an dagegen und übernahmen nach dem 8:8 in der 20.Minute sogar selbst das Kommando.

Bis zum 16:12 (42.) hielt der 4-Tore-Vorsprung und die Unterallgäuer wurden immer hektischer. Der TSV machte sich in Folge jedoch das Leben selbst schwer, da mehrere Überzahlsituationen ungenützt blieben und Ottobeuren so zum 20:20-Ausgleich einwerfen konnte. Torsteher Riedel war es am Ende zu verdanken, dass beide Zähler nach Haunstetten gingen und Coach Ebert brauchte einige Minuten, um das Geschehene zu fassen: "Wenn mir irgendeiner vorher erzählt hätte, wie konzentriert mein Rückraum und meine Abwehr arbeiten kann, hätte ich ihn für verrückt erklärt." Bleibt also zu hoffen, dass die Achse Langner/Röhl/Bause ihre Frühform möglichst lange konservieren kann, dann werden die Anhänger des TSV Haunstetten noch viel Freude mit dieser Truppe haben.

TSV: Riedel, Fischer D. (Tor), Langner (9), Bause (8/2), Röhl (6), Farner (2), Hoinkis (1), Zahner, Fischer F., Schaudt, Wiessner, Jordan.


Der Start in eine neue Dimension
von Hobbel am 13.09.2007

Haunstetter Handballer beginnen Bayernliga-saison in Ottobeuren

(hv). Am Samstag um 20.00 Uhr wird für die Handballabteilung des TSV Haunstetten in Ottobeuren eine neue Ära eingeläutet: die 1.Männermannschaft muß hier beim gastgebenden TSV ihr allererstes Punktspiel überhaupt in der Bayernliga bestreiten, was für die Rot-Weißen komplettes Neuland bedeutet. Nur drei Jahre nach dem Landesligaaufstieg 2004 gelang der Truppe von Stefan Ebert die Meisterschaft und damit verbundene Qualifikation für Bayerns Eliteklasse. Und dies größtenteils mit einer "No-name-Truppe", zumeist rekrutiert aus der eigenen Jugendabteilung. Hierauf ist Abteilungsleiter Herbert Vornehm entsprechend stolz: "Wir haben die Bayernliga praktisch mit nur einem guten A-Jugend-Jahrgang erreicht und noch dazu ohne namhafte Verstärkungen und erheblichem finanziellen Aufwand." Er und Trainer Ebert waren exakt vor zwanzig Jahren mit dem TSV Göggingen und dem TSV Friedberg erstmalig in dieser Klasse aktiv und wissen, was jetzt auf die Burschen zukommt: "Da weht in puncto Härte und Schnelligkeit ein ganz anderer Wind. Für uns wird es von Anfang an ein Überlebenskampf sein." Die begehrten Punkte will man in erster Linie in heimischer Albert-Loderer-Halle einfahren, wenngleich man auch auf die eine oder andere Überraschung in der Fremde hofft. Ebert vertraut auch heuer der eingespielten Truppe und hat mit Stefan Jordan (SC Ichenhausen) und Johannes Wiesner (FC Burlafingen) auch nur zwei Neuzugänge in den Reihen. Mitentscheidend wird auf jeden Fall sein, wie die beiden Rückraumasse Robert Langner und Matthias Bause zum Zug kommen. Und hier ist Spielmacher Martin Zahner gefragt, dessen Ideen geforderter denn je sein dürften: "Ich bin schon ganz heiß und freu mich auf diese Runde, in der wir wieder viele Gelegeheiten haben uns weiterzuentwickeln," sagt der 23-jährige. Ob es beim Ex-Regionalligisten für den TSV zur ersten Überraschung reichen wird, scheint allerdings fraglich, zumal die Allgäuer auch heuer wieder um den Aufstieg mitspielen wollen und vor allem in eigener Halle eine Macht sind. "Wir haben jedenfalls nichts zu verlieren und werden versuchen uns möglichst gut aus der Affäre zu ziehen," verspricht Ebert.

Gesprengtes Heimspielwochenende
von Hobbel am 19.04.2007

TSV Haunstetten leidet unter Spielabsage

(hv). Den Saisonausklang haben sich die Verantwortlichen der Handballabteilung des TSV Haunstetten doch etwas anders vorgestellt: vor dem vorletzten Heimspiel der Regionalliga-Frauen gegen die TG Pforzheim (Samstag, 19.30 Uhr, AL-Halle) sollten die Abschlußpartien der Landesliga-Männer gegen Unterhaching sowie der Landesliga-Frauen, die es mit der SG Waltenhofen/Kottern (15.30 Uhr) zu tun haben, über die Bühne gehen. Gemeinsam wollte man den Klassenerhalt der beiden Frauenmannschaften sowie Meisterschaft und Bayernliga-Aufstieg der Männer feiern. Leider machte der TSV Unterhaching jetzt den Rot-Weißen einen dicken Strich durch die Rechnung und sagte die Begegnung aufgrund Spielermangel kurzfristig ab. "Eine Frechheit, wie kann man nur so verantwortungslos sein," war die Reaktion von TSV-Abteilungsleiter Herbert Vornehm. Der einstige Hauptkonkurrent und Ex-Regionalligist spielte nach internen Querelen die Rückrunde mehr schlecht als recht zu Ende und trat in fremder Halle nur noch mit Verlegenheitsaufstellungen an, so dass man der zu erwarteten Schlappe in Haunstetten wohl aus dem Weg gehen wollte. "Jetzt würdigen wir halt unsere Frauen," gibt sich Spielführer Andi Keller trotzig. Und diese haben sich nach den Saisonverläufen durchaus einigen Respekt verschafft. Die 2.Mannschaft konnte nach schwieriger Runde bereits vor drei Wochen den Ligaerhalt sicherstellen und der Ersten gelang dieses Kunststück aufgrund einer nahezu tadellosen Leistung in der Abstiegsrunde am vergangenen Sonntag. Coach Hans Drasovean gibt sich dennoch nicht zufrieden und will auch noch die drei ausstehenden Partien für sich entscheiden: "Ich habe allen noch mal klargemacht, dass der Eindruck der Abschlußspiele sowohl für die Akteure als auch für die Zuseher mit in die nächste Runde genommen wird. Deshalb wollen wir wieder entsprechend Gas geben." Bei einem Sieg über Pforzheim winkt dem TSV sogar die "Meisterschaft" in der Abstiegsrunde, die man derzeit mit drei Zählern Vorsprung anführt.

Haunstetten schlägt sich achtbar
von Hobbel am 17.04.2007

23:28-Niederlage beim Meister Gröbenzell
Misstöne in der Männer-Landesliga

(hv). Das letzte Auswärtsspiel der Saison stimmte die Verantwortlichen der Landesliga-Frauen des TSV Haunstetten wieder positiv: Die Rot-Weißen unterlagen zwar mit 23:28 (12:16) beim Meister und Bayernliga-Aufsteiger HCD Gröbenzell, lieferten aber diesmal über weite Strecken eine äußerst ansprechende Leistung ab. Im ersten Durchgang war man dabei lange Zeit sogar auf Augenhöhe (9:9, 10:10), ehe sich kurz vor dem Seitenwechsel die Überlegenheit der Einheimischen durchsetzte. Den Vier-Tore-Rückstand zur Pause konnte man in Folge zwar nicht mehr verringern, dank großartigem kämpferischen Einsatz gelang es aber die Differenz bis Spielende nur noch um einen Treffer höher zuzulassen. Jetzt fordert Spielführerin Tina Bartsch auch für die Abschlusspartie gegen die SG Waltenhofen/Kottern (Samstag, 15.30 Uhr, AL-Halle) von ihren Mitstreiterinnen die nötige Konsequenz, um im Anschluß das Finale dieser recht holprigen Saison zu feiern: "Jede weiß, dass dies nicht das Gelbe vom Ei war. Nach der Pause werden wir wieder systematisch arbeiten und in der nächsten Runde erneut angreifen."
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (12/1), Rülke (4/1), Atzenbeck, Bartsch, Lutter (je 2), Metzler, Riedel (je 1), Rathmann, Haslinger, Wengenmeir, Kern, Pieniack.

Unterhaching sorgt für Eklat
Den Rundenschluß in der Landesliga-Männer hat sich der TSV Haunstetten komplett anders vorgestellt. Hatte man nach tadelloser Vorrunde (22:0 Punkte) in der Rückserie doch einige Probleme in den Tritt zu kommen, jedoch aufgrund der schwächelnden Konkurrenz die Meisterschaft bereits drei Spieltage vor Schluß perfekt gemacht, so sorgte jetzt der einstige Hauptkonkurrent TSV Unterhaching wieder für einen Eklat. Die Münchner Vorstädter hatten als Zweiter während der Weihnachtspause erhebliche interne Probleme, was dazu führte dass größere Teile der Mannschaft das Handtuch warfen. In der Rückrunde tauchten die Unterhachinger des öfteren nur noch mit einem Verlegenheitsteam auf und waren vor allem auswärts zumeist nur noch Punktelieferant. Jetzt erhielt TSV-Abteilungsleiter Herbert Vornehm am vergangenen Wochenende die fürchterliche Mitteilung, dass der Ex-Regionalligist zum letzten Spiel in der Albert-Loderer-Halle (ursprgl. Samstag, 17.30 Uhr) kein Team stellen kann, was in Haunstetten für absolutes Missverständnis stößt: "Alle wollten mit der Truppe noch einmal Meisterschaft und Aufstieg feiern und im Anschluß auch noch den Klassenerhalt der Regionalliga-Frauen (Samstag, 19.30 Uhr gegen Pforzheim) gebührend würdigen. Es ist eine absolute Frechheit sich derart aus der Verantwortung zu ziehen," poltert Haunstettens Spielführer Andi Keller und fordert: "Hoffentlich erhalten sie dafür eine empfindliche Strafe. Wir werden uns die Stimmung trotzdem nicht vermiesen lassen."


Der Meister schwächelt erneut
von Hobbel am 16.04.2007

Dritte Saisonniederlage beim Abstiegskandidaten Dietmannsried

(hv). Der TSV Haunstetten kommt in der Rückrunde der Landesliga Süd einfach nicht in die Gänge. Jetzt setzte es für die Truppe von Stefan Ebert auch noch beim akut abstiegsgefährdeten TSV Dietmannried eine empfindliche 23:30 (9:14)-Niederlage, die ausgerechnet den Nachbarverein TSV Friedberg wieder in arge Bedrängnis bringt. "Wir wollten eigentlich unserer 2.Mannschaft zum Verbleib in der Bezirksoberliga verhelfen, das ging aber gründlich daneben," resümierte der Coach nach der Partie. Im Allgäu waren die Karten jedenfalls schnell verteilt. Die Gastgeber kämpften von Beginn an um ihre vermeintlich letzte Chance und warfen alle verfügbaren Tugenden in die Waagschale. Bereits nach zehn Minuten zogen für den TSV beim 1:5 die ersten Gewitterwolken auf. Man hatte überhaupt nicht in die Partie gefunden und ließ sich vom kernigen Abwehrverhalten der Einheimischen immer mehr beeindrucken. Das mehrfach grenzwertige Zupacken der Dietmannsrieder wurde vom serbo-kroatischen Schiedsrichtergespann aus Memmingen nur unzureichend geahndet, so daß die Offensivkünstler auf TSV-Seite immer mehr die Rückwärtsbewegung vorzogen. Trotz aller Widrigkeiten gelang bis Mitte des zweiten Durchgangs der 17:19-Anschluß. Drei Bilderbuchkonter von Dietmannsried versetzten den Rot-Weißen jedoch den entscheidenden Genickschlag und unter der begeisterten Unterstützung ihrer Fans schraubte der Abstiegskandidat das Resultat bis kurz vor Spielende sogar auf 30:22. "Die einfachen Gegenstoßtore hätte ich mir normalerweise von meiner Mannschaft gewünscht. Aber wir haben uns zu sehr einschüchtern lassen und nicht mit letztem Willen dagegengehalten," war das Resumee von Ebert bei der Pressekonferenz.
TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Schaudt (5/1), Röhl, Keller, Zahner (je 3), Bause (3/1), Pieniack, Fischer F. (je 2), Hoinkis, Farner (je 1), Zimmerly.

Endspurt für Haunstetten
von Hobbel am 14.04.2007

Handball-Regionalligist kurz vor Klassenerhalt

Die Endphase der Handballsaison 2006/07 wird für den TSV Haunstetten am Wochenende eingeläutet. Während bei den Regionalliga-Frauen noch vier Partien auf dem Programm stehen, haben die beiden Landesligisten (Männer und Frauen 2) noch deren zwei zu absolvieren.
Die 1.Frauenmannschaft von Hans Drasovean könnte am Sonntag beim TV Ehingen (11 Uhr) mit einem Sieg alles klar machen. Die Rot-Weißen hätten dann sieben Zähler Vorsprung auf den ominösen 6.Platz und wären in jedem Fall gesichert. Der TSV-Coach will sich diese Chance auf keinen Fall entgehen lassen und bei den bereits als Absteiger feststehenden Württembergerinnen den Sack zu machen: "Am Sonntagmittag wird jeglicher Zweifel beseitigt sein und wir werden die Regionalliga-Qualifikation 2007/08 gesichert haben." Bis auf Stammtorhüterin Sabrina Müller sind auf Haunstetter Seite alle Frauen an Bord, und da man die Osterpause weitgehend zur Regeneration nutzen konnte, erwarten die Verantwortlichen in Bodensee-Nähe einen konzentrierten Auftritt ihrer Schützlinge.
Um einiges schwerer haben es da schon die Landesliga-Männer am Samstag in Dietmannsried (19 Uhr). Der letztjährige Zweite kämpft heuer nach schwacher Saison ums Überleben und muß noch beide Spiele gewinnen um die Klasse sichern zu können. Haunstetten könnte auf der anderen Seite Schützenhilfe für die bedrohten Nachbarvereine Kissing und Friedberg, aber auch für die eigene 2.Mannschaft zum Verbleib in der BOL leisten. TSV-Trainer Ebert fordert nicht zuletzt deshalb von seinen Burschen noch einmal höchstmöglichen Einsatz: "Obwohl die Meisterschaft schon unter Dach und Fach ist, werden wir aus den angeführten Gründen die restlichen Partien anständig zu Ende bringen."
Schadensbegrenzung ist für die 2.Frauenmannschaft beim designierten Meister HCD Gröbenzell angesagt (Samstag, 18 Uhr). Nach einer relativ verkorksten Saison hat man wenigstens den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht und möchte sich in den ausstehenden Begegnungen noch mit anständigen Leistungen verabschieden. Hierzu Spielführerin Tina Bartsch: "Jeder weiß, dass die Eindrücke der Abschlussspiele mit in die nächste Runde genommen werden, also müssen wir uns noch mal anstrengen."

Überlegener Sieg nach Startdebakel
von Hobbel am 02.04.2007

Haunstetter Handballer drehen Partie gegen Taufkirchen

Der Landesliga-Meister TSV Haunstetten kam gegen die DJK Taufkirchen beim 33:25 (12:12) zu seinem achten Heimsieg der laufenden Saison. Rund 150 Zuschauer sahen dabei eine verrückte Partie, in der dem TSV eine komplette Wende gelang. Taufkirchen trat in der Albert-Loderer-Halle im Stile einer absoluten Spitzenmannschaft auf. Nachdem man sich über Weihnachten mit einigen Klassespielern vom einstigen Hauptkonkurrenten Unterhaching verstärkt hatte, war somit eine gänzlich andere Truppe zugange als im Hinspiel. Die Rot-Weißen bekamen dies bös zu spüren und lagen nach neunzehn Minuten mit 3:10 (!) im Hintertreffen. Schier überhaupt nichts lief im Spiel der Einheimischen zusammen, und Trainer Ebert war gezwungen die grüne Karte zu ziehen. Und diese Auszeit sollte die Begegnung komplett drehen, da für den Rest der Spielzeit die Gästespieler anscheinend selbige in Anspruch nahmen. Nach dem 12:6 sollte ihnen bis zum Seitenwechsel kein einziger Treffer mehr gelingen und Haunstetten hatte sich zu diesem Zeitpunkt nicht nur den Gleichstand, sondern auch erhebliche mentale Vorteile erarbeitet. Kurz nach der Pause war beim 17:13 für den TSV die Auseinandersetzung gänzlich gedreht und die in der Anfangsphase völlig konsternierten Fans der Gastgeber gewannen immer mehr an Begeisterung. Sogar der Langzeitverletzte Sturmtank Andi Keller blühte jetzt förmlich auf und glänzte mit Ideen und Toren. Und während Taufkirchens Coach Kqiku nach dem 22:30 völlig fassungslos die letzten Minuten verfolgte, wurde das Grinsen bei Stefan Ebert auf Haunstetter Seite merklich breiter. "Obwohl wir bereits als Meister feststanden, war es von enormer Wichtigkeit, dass wir uns zu Hause entsprechend diszipliniert präsentieren und das haben die Burschen gottseidank nach zwanzig Minuten begriffen," resümierte er nach Spielschluß.

TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Bause (10/3), Schaudt (6), Keller, Zahner (je 4), Hoinkis, Zimmerly (je 2), Farner (1), Fischer F., Röhl.

Handball-Männer am Ziel
von Hobbel am 26.03.2007

Haunstetten ist Meister

(hv). Den Landesliga-Handballern des TSV Haunstetten ist am vergangenen Wochenende der Große Wurf gelungen: Durch einen 29:25 (14:13)-Auswärtssieg beim TuS Prien sicherte sich die Truppe von Stefan Ebert nach Punktverlusten der Konkurrenz bereits vier Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bayerische Oberliga. Nach Platz zwei und drei in ihren ersten beiden Landesliga-Jahren gelang den Rot-Weißen nun im dritten Anlauf der ersehnte Titelgewinn. Für den TSV Haunstetten ist dies im Männerbereich eine absolute Premiere und die Sportstadt Augsburg kann nach über fünfzehn Jahren wieder eine Bayernliga-Männermannschaft aufbieten.
Interessant und hochklassig war die Auseinandersetzung zwischen den abstiegsgefährdeten Prienern und dem TSV während den kompletten sechzig Minuten. Die Chiemseer wehrten sich mit aller Macht und Haunstetten musste sämtliche vorhandenen Register ziehen, um die Gastgeber niederzuhalten. In der bis Mitte des zweiten Durchgangs stetig ausgeglichenen Partie gelang den es Rot-Weißen beim 19:16 erstmalig eine größere Distanz herzustellen. Trotz vehementem Aufbäumen der Gastgeber konnten diese sich nach brillanten Auflösehandlungen von Haunstetten bis Spielende nicht mehr gefährlich genug nähern, so dass der TSV nach Bekanntwerden der Restresultate in seinen Jubelsstürmen kaum noch zu halten war. Trainer Ebert zeigte sich verständlicherweise stolz und glücklich, dass sein Team nach zuletzt wechselhaften Leistungen auf den Punkt genau fit war: ?Jeder war sich dieser einmaligen Chance bewusst nicht bis zuletzt zittern zu müssen. Jetzt freuen wir uns schon auf die Derbys gegen die bisher übermächtigen Landvereine Friedberg und Aichach.? Abteilungsleiter Herbert Vornehm konnte sein Glück ebenfalls nur schwer fassen: ?Wir haben die Bayernliga-Qualifikation praktisch mit nur einem guten A-Jugend-Jahrgang geschafft. Jetzt müssen wir uns aber dringend nach Verstärkungen umsehen, denn dort oben weht ein ganz anderer Wind.?
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Pieniack (7), Bause (7/3), Röhl (5/1), Schaudt (4), Zahner, Zimmerly (je 2), Farner, Hoinkis, Keller (je 1), Fischer F..

Das Wochenende der Vorentscheidung
von Hobbel am 24.03.2007

TSV Haunstetten kann vieles klar machen

(hv). Für die Handball-Teams des TSV Haunstetten stehen am Wochenende wieder einmal vorentscheidende Partien auf dem Plan. Zweimal geht es um die Meisterschaft und zweimal um den Klassenerhalt, und dabei ist bei allen Nervenstärke gefordert, muß man doch durchgängig in fremder Halle antreten. Die wohl besten Karten haben die Regionalliga-Frauen nach einer beispiellosen Folge in der Abstiegsrunde. Alle sechs Hinspiele konnte die Drasovean-Truppe für sich entscheiden und hat bei derzeit fünf Zählern Vorsprung auf den ersten kritischen Platz eine tadellose Ausgangsposition vor dem start der Rückserie beim hochgradig gefährdeten TV Holzheim (Sonntag, 17 Uhr). Für den TSV-Trainer ist es eine Aufgabe, die keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden darf: ?Die Holzheimerinnen haben praktisch nur noch eine theoretische Chance zum Ligaverbleib und können völlig befreit aufspielen. Auf der anderen Seite wären wir mit zwei weiteren Punkten auch rechnerisch kaum noch zu verdrängen.? Verzichten muß er allerdings auf Stammtorhüterin Sabrina Müller, deren Sprunggelenksverletzung sich während der Woche doch schwerer als zunächst angenommen erwiesen hat. So wird Nachwuchsspielerin Susi Fischer erstmals über die komplette Spielzeit gefordert sein, was Drasovean allerdings kalt lässt: ?Sie genießt unser vollstes Vertrauen und hat sich schon mehrfach bewiesen.? Für die TSV-Männer könnte die Partie beim stark abstiegsgefährdeten TuS Prien (Samstag, 19 Uhr) der entscheidende Schritt zum Titelgewinn in der Landesliga Süd werden. Die Ebert-Jungs könnten bei einem Sieg nur noch vom TSV Unterhaching eingeholt werden, der dann im letzten Spiel in Haunstetten mit mindestens sechs Treffern Differenz gewinnen muß. Darüber will sich Ebert jedoch noch nicht befassen: ?Für uns ist es erst einmal wichtig in Prien zu bestehen, rechnen können andere.? Ganz in der Nähe und ebenfalls am Chiemsee kämpft die 2.Frauenmannschaft beim TuS Traunreut (Samstag, 17 Uhr) um die Landesligaberechtigung. Trotz ungenügender Leistung in den letzten Spielen hat es die Truppe von Herbert Vornehm immer noch selbst in der Hand die Klasse zu retten, was im Hinblick auf die aufstrebenden Jugendlichen beim TSV mehr als nur wünschenswert wäre. In den Startlöchern steht hier bereits die weibliche C-Jugend. Diese hat am Sonntag im Final-Hinspiel um die Bayerische Meisterschaft beim TSV Ismaning (11.30 Uhr) die Gelegenheit eine gute Ausgangsposition für den Rückkampf am 1.April zu schaffen.


Haunstetten schwächelt
von Hobbel am 19.03.2007

Erste Heimniederlage der Saison

(hv). Ja will denn in dieser konfusen Landesliga Süd der Männer kein Verein die Meisterschaft ? Der einst so souveräne Tabellenführer TSV Haunstetten schwächelt zur Zeit, dass einem Angst und Bange werden muß. Die erste Heimniederlage der Saison schien bereits vorprogrammiert und fiel nun mit dem 20:25 (11:11) gegen den Erzrivalen TSV Schwabmünchen auch recht deftig aus. Hauptkonkurrent Unterhaching bietet nach vereinsinternen Disonanzen nur noch in heimischer Halle eine vernünftige Truppe auf, Niederaunau lässt, wie am Wochenende in Friedberg, regelmäßig Federn gegen Abstiegskandidaten, und der Regionalliga-Reserve des TuS Fürstenfeldbruck bleibt ein Aufstieg sowieso verwährt, da die Erste aller Voraussicht nach zurück in die Bayernliga muß. In einem sehr intensiven Lokalderby kamen die Fans der Gastgeber nur die ersten zwanzig Minuten auf ihre Kosten (11:7). Ab diesem Zeitpunkt sollte Schwabmünchen das Geschehen dominieren. Bis zur Pause hatten sich die Menkinger nicht nur Gleichstand, sondern auch erhebliche mentale Vorteile erarbeitet. Vor allem die Rückraumachse Lammich/Daschner/Bürgle bestach mit bemerkennswerter Spielfreude und Konsequenz. Haunstetten hatte dagegen meist nur Stückwerk entgegenzusetzen und trotzdem hielt man bis Mitte des zweiten Durchgangs ein 16:16. Als in Folge Schwabmünchens blendender Torsteher Knaak konsequent warmgeschossen wurde, und auf der anderen Seite die gefühlte Betriebstemperatur der Rot-Weißen immer weiter zurückging, nahm das Schicksal seinen Lauf. Die Menkinger erzielten fünf Treffer in Folge und hatten die Rot-Weißen am Boden. Da konnte selbst Daniel Fischer mit vielen Paraden die am Ende empfindliche Schlappe nicht mehr in Grenzen halten. TSV-Trainer Ebert haderte in erster Linie mit dem mangelhaftem Dagegenhalten einiger seiner Sprösslinge: „Die meinten wohl sie sind auf einem Kinderspielplatz. Bin gespannt wie viele Punke wir noch verschenken dürfen.“
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Hoinkis (6), Bause (6/3), Röhl (3), Farner, Fischer F. (je 2), Schaudt (1), Pieniack, Keller, Zahner, Zimmerly.

Mit breiter Brust nach Grenzach
von Hobbel am 17.03.2007

TSV Haunstetten will Spitze verteidigen

(hv). Das Schlagerspiel der Regionalliga-Abstiegsrunde steigt heute Abend (19.30 Uhr) an der schweizerischen Grenze: im Duell Zweiter gegen Erster gastiert der TSV Haunstetten beim Südbaden-Vertreter TV Grenzach und hat dabei die einmalige Chance einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt zu tätigen. Beide Mannschaften agierten in den Play-Downs bisher recht souverän, der TSV konnte sogar alle fünf Partien für sich entscheiden und für die Breisgauerinnen gab es erst am vergangenen Spieltag die erste Niederlage. Haunstettens Coach Drasovean zeigt sich auch vor dieser Partie optimistisch: “Wenn wir den Schwung mitnehmen, haben wir sicherlich gute Papiere.“ Dass dieser Optimismus nicht unbegründet ist, zeigt ein Blick auf die drei zurückliegenden Aufeinandertreffen mit zwei Siegen für die Rot-Weißen und einem Remis. Entscheidend wird sein, inwieweit man die drei routinierten Ausnahmespielerinnen der Gastgeber in den Griff bekommt: „Da müssen sich unsere Jungspunde wieder gehörig strecken,“ weiß auch Co-Trainer Werner Duschner. Ohnehin ist die Vereinsphilosophie der beiden letztjährigen Aufsteiger von gänzlich unterschiedlicher Art: denn während man beim TSV auf Jugendarbeit und Ergänzung durch Talente aus der Region setzt, investieren die Grenzacher seit Jahren in Ex-Internationale. Ein Umstand, der bei Haunstettens Abteilungsleiter Herbert Vornehm außer Frage steht: „Unser Etat muss für 14 Mannschaften reichen, nicht nur für eine.“ Nach Grenzach kommen die TSV-Damen somit heuer erstmalig in den Genuss eines größeren Busses. Abfahrt ist um 12 Uhr an der Albert-Loderer-Halle. Für Fans sind noch einige Restplätze frei.
In der Landesliga stehen nun für den TSV sowohl für die Männer als auch für die 2.Frauenmannschaft die Wochen der Wahrheit an. Die Männer empfangen am Sonntag (16.30 Uhr, AL-Halle) den Erzrivalen TSV Schwabmünchen und müssen nach der Niederlage vor Wochenfrist in Niederaunau Farbe bekennen. Ausgerechnet gegen den selben Gegner haben sich nämlich die Menkinger Ende Frbruar mit einem Heimsieg aus den größten Abstiegssorgen befreien können, was beim Tabellenführer Haunstetten die letzten Nachlässigkeiten aus dem Weg räumen sollte. Dazu Trainer Ebert: „Ich halte nichts von Dreisatz-Rechnungen. Schwabmünchen wird ohnehin vollständig motiviert an die Sache ran gehen und das gleiche erwarte ich von meinen Jungs.“ Nur noch zwei Siege aus den ausstehenden fünf Partien, und der TSV hätte die Meisterschaft in der Tasche, was man natürlich möglichst früh sicher stellen will. Vier Zähler dürften den Landesliga-Frauen zum Klassenerhalt wohl kaum reichen, und nach den letzten Misserfolgen ist die Truppe von Herbert Vornehm gegen die eigentlich gleichstarke HSG Würm-Mitte (14.30 Uhr) als krasser Außenseiter einzustufen. Dennoch gibt sich die oft schmählich im Stich gelassene TSV-Torsteherin Josy Rock kämpferisch: „So lange noch eine theoretische Chance besteht, werden wir auch darum kämpfen.“

Haunstetten vergibt historische Chance
von Hobbel am 12.03.2007

26:29-Niederlage in Niederaunau

(hv). Das war abzusehen: am 17.Spieltag der Landesliga Süd setzte es für die Handballer des TSV Haunstetten ausgerechnet im Spitzenspiel beim TSV Niederaunau mit 26:29 (13:16) die erste Saisonniederlage. Die Rot-Weißen vergaben damit die historische Chance den Bayernliga-Aufstieg nach Punktverlusten der Konkurrenz bereits sechs Wochen vor Rundenschluß perfekt zu machen. Ähnlich wie beim FC Schalke in der Bundesliga bröselt die Souveränität der Vorrunde auch beim TSV nach drei Unentschieden und einer Niederlage aus den ersten sechs Spielen 2007 ziemlich auseinander. Haunstettens Kuranyi war an diesem Abend Matthias Bause. Dem Goalgetter klebte das Pech förmlich an der Pranke und er kam erstmalig zu keinem einzigen Feldtor. Wobei die Angriffsleistung nicht unbedingt der Knackpunkt für die Rot-Weißen sein sollte, vielmehr gaben die Defensivbemühungen durchgehend Anlaß zu Bedenken. Niederaunau konnte sogar ohne seinen Haupttorschützen Sadlo die Partie nach 25 Minuten an sich reißen und war zur Halbzeit mit drei Treffern enteilt. Haunstetten blieb zwar bis zum 18:19 Mitte des zweiten Durchgangs dank Torsteher Riedel noch in aussichtsreicher Position, musste aber ausgerechnet hier einige Genickschläge in Form von vermeidbaren Gegentreffern bis zum 21:25 hinnehmen, und die Gastgeber waren vorentscheidend enteilt. TSV-Trainer Ebert zeigte kurz vor Schluß dann einiges an Zornesröte, als seine Burschen beim 26:28 mit drei verhängnisvollen Fehlern in Folge den besseren direkten Vergleich mit den Krumbacher Vorstädtern leichtfertig zerstörten: "Wenn ich schon körperlich nicht auf der Höhe bin, muß ich wenigstens die Theorie im Hinterkopf haben."
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (6/6), Röhl, Zimmerly (je 4), Schaudt, Hoinkis (je 3), Farner, Fischer F., Zahner (je 2), Pieniack.

Ein munteres Scheibenschießen
von Hobbel am 05.03.2007

Marktoberdorf kann Haunstetten nicht gefährden

(hv). Die Landesliga-Handballer des TSV Haunstetten haben ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigt: mit einem ungefährdeten 35:29 (18:14)-Heimsieg über Kellerkind TSV Marktoberdorf dürfen die Rot-Weißen bei nunmehr 29:3 Punkten weiterhin von Titel und Bayernliga-Aufstieg träumen.
Fast erwartungsgemäß gehörte Beginn und erste Viertelstunde dem Schlusslicht aus dem Allgäu, welches beherzt und rotzfrech aufspielte. 1:3, 5:8 und 7:9 hieß es hier und einige der 150 Gastgeberfans wurden langsam unruhig. Das Team von Stefan Ebert schien dies zu bemerken und legte bis zum 13:10 (24.Minute) den ersten Zwischenspurt hin. Wenige Zählerumdrehungen nach der Pause hatte man beim 22:16 die Auseinandersetzung weitgehend unter Kontrolle und nach dem 30:22 ließ man das Ganze nicht gerade mit Zustimmung ihres Coaches locker ausklingen. Dieser bemängelte in erster Linie die derzeitige Rechtslastigkeit seiner Schützlinge, da sich Bause und die beiden Außen Farner und Zimmerly mit guten Quoten gleich für vier Siebtel der erzielten Treffer verantwortlich zeigten, während die Königspositionen gegenüber weitgehend verwaist waren. In einer erfrischend fairen Begegnung, wobei der TSV erstmalig ohne Zeitstrafe auskam, fiel lediglich Gästespieler Jekel durch einige unmotivierte Disziplinlosigkeiten auf, worauf die Einheimischen glücklicherweise kaum Reaktion zeigten. Bis zum Spitzenspiel am kommenden Samstag beim Zweiten TSV Niederaunau wird man nun während der Woche an möglichen Alternativen arbeiten müssen: „Sonst sind wir zu leicht auszurechnen,“ weiß Ebert.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (12/4), Farner (5), Pieniack (4), Schaudt, Keller, Zimmerly (je 3), Zahner (2), Hoinkis, Fischer F., Röhl (je 1).

Ein Sieg muß her
von Hobbel am 23.02.2007

Haunstetter Frauen erwarten Ehingen

Diese zwei Heimpunkte sind für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Pflicht: Am Sonntag (14.30 Uhr) gastiert in der Albert-Loderer-Halle der TV Ehingen, derzeit einer der heißesten Kandidaten für den Abstieg. Die Einheimischen von Hans Drasovean haben momentan vier Zähler Vorsprung auf den ersten kritischen Platz, in Ruhe zurücklehnen kann man sich allerdings noch lange nicht: ?Um ganz sicher zu gehen müssen wir noch vierzehn Punkte einfahren,? weiß der Coach. Für die Gäste aus Württemberg ist dies wahrscheinlich der letzte greifbare Strohhalm, so dass auf TSV-Seite Vorsicht geboten ist: ?Die haben nichts mehr zu verlieren und können alles in die Waagschale werfen,? weiß Torjägerin Pia Nowotny. Die einwöchige Faschingspause hat die Truppe zur Regeneration genützt, lediglich Lydia Kurstedt ist nach ihrer Bänderdehnung noch nicht spielbar.

Höchste Konzentration angesagt ist auch bei den beiden Landesliga-Teams des TSV, wenngleich mit unterschiedlichen Vorzeichen. Die Männer müssen nämlich im Derby-Schlager beim TSV Göggingen (Samstag, 19.30 Uhr) ihre Tabellenführung verteidigen und erwarten dabei heftige Gegenwehr von den Einheimischen, die als Saisonziel einen Sieg gegen den TSV ausgegeben haben. Trainer Stefan Ebert hatte während der tollen Tage neben Krankheitsfällen mit Skiausflügen zu kämpfen, und so nie den kompletten Kader im Training: ?Da kann man nur hoffen, dass es den Göggingern genauso ging.?
Für die 2.Frauenmannschaft heißt es beim Tabellenletzten TV Kempten (Samstag, 18 Uhr) den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern. Co-Trainer Helmuth F.Rathmann hat hier seine Mädels ebenfalls nur begrenzt zur Verfügung und hofft trotzdem auf die Wende: ?Erstens müssen wir uns für die katastrophale Vorrundenniederlage revanchieren und zweitens dürfte jetzt jeder endlich klar sein, dass es für uns heuer nur noch um den Klassenerhalt geht.?

Kein Sieger im Spitzenspiel
von Hobbel am 12.02.2007

Haunstetten mit Remis gegen Bruck

(hv). Das Spitzenspiel der Landesliga Süd zwischen dem TSV Haunstetten und der Regionalliga-Reserve des TuS Fürstenfeldbruck endete mit einem leistungsgerechten 23:23 (10:11)-Unentschieden, was den Einheimischen zwar den ersten Punktverlust in eigener Halle einbrachte, an der Tabellenspitze gab es jedoch keine Veränderungen. Sehr selbstbewußt und mit unbändigem Siegeswillen traten die Brucker in der Albert-Loderer-Halle auf und verschafften sich dadurch auch zunächst einmal gehörigen Respekt. Haunstetten kam mit dem agressiv-offensiven Abwehrsystem der Gäste überhaupt nicht zurecht, und sah sich so schnell im Rückstand. Beim 3:7 in der 15.Minute legte Trainer Ebert erstmalig den grünen Karton auf den Kampfrichtertisch, eine entscheidende Besserung im Spiel seiner Jungs sollte sich daraufhin allerdings nicht einstellen. Im Gegenteil: Fürstenfeldbruck musste nur die häufigen Abschlussschwächen des TSV in Zählbares umsetzen und hatte beim 11:6 gehörig Oberwasser. Einige tolle Reflexe von TSV-Keeper Fischer brachten die Einheimischen mit viel Glück bis zur Pause zum 10:11 wieder in Sichtweite. Bis acht Minuten vor Schluß war man dann im zweiten Durchgang der Verzweiflung nahe, als endlich Mathias Bause mit einem Siebenmeter zum ersten Mal der vielumjubelte 21:21-Ausgleich gelang. Aber anstatt die folgende Überzahlsituation zu seinen Gunsten zu nutzen, waren es erneut die Gäste die zwei Treffer vorlegten. Haunstetten erzwang mit maximalem Krafteinsatz das 23:23 und hatte sogar noch neunzig Sekunden Ballbesitz, zu einem vernünftigen Torwurf sollte dies allerdings nicht mehr ausreichen. Trainer Ebert nahm`s gelassen: "Vielleicht besser so, als bei unseren heutigen Torwurfvariationen noch die Niederlage in letzter Sekunde zu kassieren." Ganz sauer aufgestoßen ist ihm jedoch das Verhalten der Truppe bei numerischer Überlegenheit: "Wir waren sechzehn Minuten in Überzahl und haben dabei ganze drei Tore erzielt und fünf bekommen. Ich hatte eigentlich gedacht, dass jeder weiß wie er sich verhalten muß, aber das ist scheinbar nicht der Fall."
TS: Fischer D.(Tor); Bause (11/6), Fischer F. (4), Hoinkis (3), Schaudt, Zahner (je 2), Zimmerly (1), Pieniack, Farner, Röhl.

Der am schwersten angenommene Gang
von Hobbel am 11.02.2007

TSV Haunstetten zu Gast in Albstadt

Gleich im zweiten Spiel der Abstiegsrunde kommt es für die Handballerinnen des TSV Haunstetten in der Regionalliga Süd zum Kracher: die Rot-Weißen gastieren am Samstag (20 Uhr) beim Zweitliga-Absteiger HSG Albstadt und müssen dort Nervenstärke zeigen. Die Württembergerinnen, vor Saisonbeginn als einer der heißesten Titelkandidaten gehandelt, setzten den Rundenstart komplett ins Wasser und mussten sehr früh den Traum vom Wiederaufstieg begraben. Umso bemerkennswerter die Vorstellungen gegen Ende der Qualifikationsspiele, als man alle der Abstiegskonkurrenten förmlich aus der Halle fegte. Der TSV liegt zwar derzeit noch zwei Zähler vor Albstadt, rechnet sich allerdings bei ?normalem? Spielverlauf keine großen Chancen aus. ?Die haben sich jetzt stabilisiert und werden sich nicht überraschen lassen,? sagt Co-Trainer Werner Duschner. Laut Tabelle sind momentan nur vier Mannschaften abgeschlagen, d.h. drei von den verbliebenen acht wird es erwischen, und Haunstetten will mit einer ansprechenden Leistung Selbstvertrauen für die kommenden Spiele tanken, die als machbarer erscheinen.

Knaller bei den Männern
In der Landesliga Süd steht am 3.Spieltag der Rückrunde für die Männer das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter in der Albert-Loderer-Halle an (Sonntag, 16.30 Uhr). Die Ebert-Schützlinge erwarten die Regionalliga-Reserve des TuS Fürstenfeldbruck, die sich klammheimlich nach Querelen in Unterhaching diese Position erarbeitet hat. Haunstetten muß weiterhin auf Shooter Langner verzichten und hofft, dass Fabian Fischer wieder an die Leistung von Friedberg anknüpfen kann. Trainer Stefan Ebert strahlt Optimismus aus: ?Ich habe höchsten Respekt vor den spielstarken Bruckern, aber in unserer Halle werden wir heuer keinen Punkt abgeben.?

Die Landesliga-Frauen des TSV haben es im Vorspiel (14.30 Uhr) ebenfalls mit dem Tabellenzweiten zu tun. Allerdings scheinen die Siegchancen für das Team von Herbert Vornehm hier auf ein Minimum gesunken. Nach den drei unnötigen Niederlagen in Serie ist man auf der Suche nach Gründen und benötigt dringend Erfolgserlebnisse: ?Wir müssen uns wieder an Kleinigkeiten aufrichten und nicht zu schnell den Kopf in den Sand stecken,? lautet die Marschroute von TSV-Torsteherin Josy Rock für ihre Vorderleute. Ausgerechnet bei diesem wichtigen Spiel muß man auf die beiden starken A-Jugendlichen Michaela Haslinger und Sabia Metzler verzichten.

Haunstetten zurück in der Spur
von Hobbel am 05.02.2007

Auswärtssieg in Friedberg

(hv). Um einiges verbessert im Vergleich zur Rückrundenauftaktpartie in Kissing zeigten sich die Landesliga-Handballer des TSV Haunstetten im nächsten Lokalderby beim TSV Friedberg II. Die Rot-Weißen gewannen trotz zwischenzeitlicher Schwächephasen letztendlich sicher mit 35:26 (18:14) und dürfen bis auf weiteres den Platz an der Spitze einnehmen. Der TSV musste auf Rückraum-Bomber Robert Langner komplett verzichten und wird auch nach dem diagnostizierten Meniscusschaden die nächsten Wochen nicht auf ihn zurückgreifen können. Für ihn übernahm der erst 19-jährige Fabian Fischer die Verantwortung auf der Halblinks-Position und verdiente sich dabei über 60 Minuten Bestnoten. Nicht nur, dass er sechs blitzsaubere Treffer beisteuerte, auch die Defensivarbeit fand ausgezeichnete Unterstützung. Da auch Bause und Zahner eine solide Leistung boten, hatten die Gastgeber schnell nur noch wenig zuzusetzen. Dem TSV genügte nach dem Vier-Tore-Vorsprung zur Pause eine mittelmäßige Vorstellung im zweiten Durchgang, um den Sieg einzufahren. Trainer Ebert war dies gerade recht: "Eigentlich habe ich mir von dieser Bayernliga-Reserve schon etwas mehr Gegenwehr erwartet. Aber so konnten wir Kräfte sparen für die jetzt anstehenden schweren Aufgaben."
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (8/2), Fischer F., Zahner (je 6), Zimmerly (4), Farner (3), Röhl (3/1), Pieniack, Hoinkis (je 2), Schaudt (1).

Der erste Rückschlag
von Hobbel am 28.01.2007

Mit einem blauen Auge davongekommen ist der Handball-Landesliga-Spitzenreiter TSV Haunstetten im Lokalderby beim SC Kissing. Daß es am Ende nicht zwei wurden, lag an einem verwandelten Siebenmeter von Christian Röhl in letzter Sekunde zum 25:25 (12:13)-Remis..
Wohl keiner wollte im Vorfeld so recht an eine Chance der Gastgeber glauben, zu souverän hatte der Tabellenführer die Hinrunde beherrscht. Auch die Kissinger selbst schienen zu Beginn nur die Niederlagein Grenzen zu halten. Beim 5:2 (12.Minute) und 7:3 nach einer guten Viertelstunde hatten die Rot-Weißen die Partie auch im Griff, als sich die Nachlässigkeiten häuften. Kissing wehrte sich mit unbändigem Einsatz, war unheimlich schnell auf den Beinen und konnte dadurch das behäbige Aufbauspiel des TSV oft leicht unterbrechen. Selbst aus den sich häufenden Überzahlsituationen gelang es Haunstetten kaum Kapital zu schlagen, immer wieder verzettelte man sich in sinnlose Einzelaktionen. Beim 10:8 für Haunstetten gelangen so den Eiheimischen unter dem frenetischen Beifall ihrer zahlreichen Anhänger drei Treffer in Folge zur 11:10-Führung und die Gäste waren erstmals völlig konsterniert. Und während Kissing im weiteren Verlauf immer selbstsicherer und frecher wurde, wirkte Haunstetten gehemmt und schien im Defensivbereich Betonfüße verpasst bekommen zu haben. Der SC hatte sechzig Minuten keinen einzigen Treffer aus dem Rückraum zu verzeichnen, sondern war immer wieder von den Außenpositionen oder vom Kreis erfolgreich. Bei den Rot-Weißen war es kaum besser, hier lieferte Florian Zimmerly zwar auf Rechtsaußen eine überragende Partie ab, der linke Flügel lahmte jedoch diesmal komplett . Gegen Spielende wurde es noch einmal richtig dramatisch, als Kissing zur 25:24-Führung einwarf und in den letzten Sekunden dann doch noch einen Strafwurf verursachte. TSV-Trainer Ebert war zwar relativ gefasst, warnte allerdings vor der Zukunft: ?Wir haben noch drei Auswärts-Lokalderbys mit ähnlicher Konstellation. Und wenn wir da noch mal so unkonzentriert auftreten, sehe ich echt schwarz.?
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (8/3), Zimmerly (6), Langner (3), Röhl (3/1), Hoinkis, Zahner (je 2), Schaudt (1), Pieniack, Fischer F., Farner

Rückrundenstart für Handballer
von Hobbel am 26.01.2007

TSV Haunstetten in Kissing

(hv). Für die Landesliga-Handballer des TSV Haunstetten steht am Samstag beim Lokalrivalen SC Kissing (19.30 Uhr) die erste Partie der Rückrunde auf dem Programm und die Rot-Weißen erwarten einen schwereren Gang als ihnen lieb ist. Die Kissinger gelten in ihrer heimischen Paartalhalle nämlich als doppelt so stark wie auswärts, was auch die beiden Titelanwärter Schwabmünchen und Unterhaching erheblich zu spüren bekamen. Beide konnte die Truppe um den ausgewieften Spielertrainer Marcus Burtschak überraschen und einen Zähler abknüpfen. TSV-Coach Stefan Ebert ist sich der Bedeutung der Begegnung durchaus bewusst und hat sich mit seinem Team konsequent vorbereitet: "Wir werden auf keinen Fall derartig unbedarft auftreten und die Kissinger von Anfang an Ernst nehmen." Das sollten sie auch tun, denn bei der momentan makellosen Bilanz von 22:0 Punkten ist die Konkurrenz bei jedem Ausrutscher des TSV dankbar.

Der TSV Haunstetten will in die Bayernliga
von Hobbel am 23.01.2007

Handballer vor Rückrundenstart Spitzenreiter

(hv). Die Landesliga-Handballer des TSV Haunstetten wollen in diesem Jahr Geschichte schreiben. Nach einer makellosen Vorrunde steht das Team von Trainer Stefan Ebert mit 22:0 Zählern verlustpunktfrei an der Tabellenspitze und sind erstmalig in der TSV-Geschichte auf dem Sprung in Bayerns Eliteklasse. Vor dem Rückrundenstart am kommenden Samstag beim Lokalrivalen SC Kissing (19.30 Uhr) hat man nach Minuspunkten gegenüber den härtesten Verfolgern Unterhaching, Fürstenfeldbruck II und Niederaunau bereits acht bzw. neun Zähler Plus und könnte dadurch mit einer ähnlich konzentrierten Vorstellung in den kommenden Partien dem Ziel ein gutes Stück näher kommen. Für Ebert, früher selbst als Spieler und Trainer bayern- und regionalligaerfahren, wäre dies ebenfalls eine großartige Bestätigung seiner Arbeit, wenngleich er einen Großteil der Mannschaft zuschreiben will: "Alle arbeiten hervorragend mit und sind für die heutige Zeit überraschend diszipliniert." TSV-Abteilungsleiter Herbert Vornehm schlägt in die selbe Kerbe: "Wir haben uns diese Position quasi mit nur einem guten A-Jugendjahrgang und ohne hochkarätige Neuzugänge erarbeitet." Die besagten Jugendlichen haben faktisch in den vergangenen Spielzeiten einiges an Routine und Konstanz dazugewonnen und scheinen nun auch reif für höhere Aufgaben. Hier hofft man im gleichen Zug, dass das ein oder andere Talent im Falle eines Aufstiegs dazustoßen wird: "Jeder weiß, dass unsere Politik so weiter geführt wird und wir auf keinen Fall mit bezahlten Ex-Stars arbeiten werden," sagt der TSV-Boss. Für die Jungs stehen allerdings jetzt erst noch elf schwere Aufgaben auf dem Programm, und mit einem Sieg in Kissing wäre man schon wieder einen Schritt weiter.
Ergebnisse vom Wochenende: weibliche B-Jugend - Ludwigsfeld 21:15, Weßling - weibliche C-Jugend 9 :24.


Haunstetten ist Halbzeitmeister
von Hobbel am 11.12.2006

TSV-Handballer gewinnen auch Schlagerspiel in Unterhaching

Der TSV Haunstetten ist in der Landesliga Süd weiterhin das Maß aller Dinge. Zum Abschluß der Vorrunde gab es für die Rot-Weißen auch beim hartnäckigsten Verfolger TSV Unterhaching einen 23:18 (11:12)-Erfolg, wodurch man ohne Punktverlust nach der Hälfte aller Spiele mit vier Zählern Vorsprung an der Tabellenspitze ist.
Nicht gerade ein Handball-Leckerbissen war im nagelneuen Unterhachinger Sportzentrum zu bewundern, was auch zu erwarten war. Dafür hatten schon im Vorfeld die beiden Trainer Ebert (TSV) und Müller (Unterh.) gesorgt, die ihre Hausaufgaben prächtig erledigten und ihre Teams auf die jeweiligen Spielanlagen eingestellt hatten. So standen im Spitzenspiel meist die Abwehrformationen inclusive glänzend parierender Torsteher im Blickpunkt. Ein ausgeglichenes Spiel mit einer 12:11-Führung der Gastgeber zur Pause fand seine Wende wieder einmal zehn Minuten nach dem Seitenwechsel, als Haunstetten nach dem 14:15 eine Achterserie zum 22:15 hinlegte. Herausragend dabei die schier unüberwindliche Defensive sowie eine ausgezeichnet kooperierende Achse Langner/Zahner/Bause im Angriffsspiel. Unterhaching hatte sichtlich geschockt in Folge kaum mehr etwas zuzusetzen und musste den unerwartet klaren TSV-Erfolg am Schluß neidlos anerkennen. Haunstettens Coach Ebert blickte nach Spielende allerdings gleich in die Zukunft: ?Es ist zwar eine schöne Momentaufnahme, aber wie schnell kann alles wieder dahin sein, wenn man die Konzentration verliert.? Gar nicht gut zu sprechen ist er jedenfalls auf die jetzt anstehende WM-Pause bis Anfang Februar: "Ich weiß nicht, wie viele Spieler aus der Landesliga hier zum Einsatz kommen. Von meinen Leuten ist auf alle Fälle keiner dabei und die müssen in der Zwischenzeit quasi eine zweite Vorbereitung absolvieren."
TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Langner (6), Bause (6/2), Zahner (5), Röhl, Zimmerly (je 2), Schaudt, Hoinkis (je 1), Pieniack, Farner, Fischer F., Greisel.

Handball-Kracher für Haunstetten
von Hobbel am 07.12.2006


Frauen erwarten Oschatz - Männer zum Schlagerspiel in Unterhaching

Der TSV Haunstetten kann am Wochenende mit seinen Handballteams wieder einige Meilensteine setzen. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern stehen vorentscheidende Partien auf dem Programm.
Ein Vier-Punkte-Spiel im Kampf um den Klasenerhalt steht für die Regionalliga-Frauen am Samstag um 19 Uhr in der Albert-Loderer-Halle an: Die Truppe von Hans Drasovean erwartet dabei zum Rückspiel den SHV Oschatz und möchte natürlich den Erfolg der Vorwoche wiederholen (28:23), um sich ein möglichst gutes Punktepolster für die Abstiegsrunde zu sichern. Überhaupt fordert der Coach aus den nächsten vier Partien (allesamt zu Hause) von seinen Schützlingen drei Siege, dann hätte man sich für die unteren Play-Offs bereits 14 Zähler erarbeitet und die Chance zum Ligaverbleib wäre in erreichbarer Nähe. ?Es ist allerdings kein Selbstläufer,? warnt der Coach vor dem Rückspiel gegen die Sachsen. ?Wir müssen sie in eigener Halle wieder mit unserem schnellen Spiel unter Druck setzen. Das war auch das Erfolgserlebnis am vergangenen Sonntag.?
Im Landesliga-Schlager Zweiter gegen Erster müssen die Männer zum Abschluss der Vorrunde beim TSV Unterhaching ran (Samstag, 16 Uhr). Der Absteiger aus der Bayernliga und Ex-Regionalligist liegt derzeit, zwar ebenfalls noch ungeschlagen, zwei Punkte hinter den Rot-Weißen, die mit zehn Siegen aus zehn Spielen eine makellose Bilanz aufweisen. Vor allem das 37:37-Unentschiedem am letzten Spieltag in Kissing bereitete dem alten Trainerfuchs Hubert Müller enorme Kopfzerbrechen, hatte sein Team doch bis zwei Minuten vor Spielende mit vier Toren geführt. Für TSV-Coach Ebert ein Zeichen, dass der Favorit nicht unbezwingbar ist: ?In der Offensive sind wir sicherlich gleichwertig, also müssen wir die Abwehrarbeit einfach besser gestalten, dann klappt`s.?
Relativ entspannt fährt dagegen die 2.Frauenmannschaft in der Landesliga zum Tabellennachbarn SG Waltenhofen/Kottern (Samstag, 17.30 Uhr). Die Rot-Weißen haben sich nach drei Siegen in Folge vom Tabellenkeller abgesetzt und könnten mit einem weiteren Erfolg sogar an den Allgäuerinnen vorbeiziehen.

Haunstetten lässt nichts anbrennen
von Hobbel am 04.12.2006

TSV-Handballer auch im 10.Spiel erfolgreich

(hv). Selbst der Erzrivale und letztjährige Tabellenzweite TSV Dietmannsried war für die Landesliga-Handballer des TSV Haunstetten kein Stolperstein. Die Rot-Weißen siegten hochverdient mit 26:20 (12:8) und stehen nun verlustpunktfrei vor dem ersten Aufeinandertreffen mit Konkurrent Unterhaching (18:2).
Nur in der Anfangsphase konnten die Allgäuer den TSV in Bedrängnis bringen (2:4, 5.Minute). dann drehten allerdings die Bause, Langner und Co. auf und rissen die Partie vehement an sich. Nach dem 5:5-Ausgleich deutete man schon mit drei Treffern in Folge die Wende an, und selbst die ab jetzt eingesetzte Manndeckung der Gäste gegen Robert Langner fruchtete nicht ausreichend. Haunstetten hatte beim 17:9 nach 43 Minuten die Auseinandersetzung sicher im Griff und musste in Folge lediglich noch einige überharte Attacken der Dietmannsrieder überstehen. Bemerkennswert, wie hier die Truppe von Stefan Ebert die Ruhe behielt, sich nicht provozieren ließ, und die Sache bis Spielende sicher nach Hause manövrierte. Dies sah auch der Übungsleiter so: "Wir haben uns in puncto Disziplin enorm weiterentwickelt. Jetzt noch ein konzentrierter Auftritt am Samstag im Spitzenspiel, und wir können mit der Vorrunde mehr als zufrieden sein." Die Bilanz von 20:0 Punkten und 304:211 Toren spricht zwar deutlich für die Rot-Weißen, da aber im Amateurbereich nicht das Torverhältnis sondern der direkte Vergleich ausschlaggebend ist, reichen den Unterhachingern zwei Siege, um gegen Haunstetten im Vorteil zu sein.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (9/7), Zimmerly (4), Langner, Schaudt, Hoinkis (je 3), Pieniack (2), Fischer F., Röhl (je 1), Farner, Greisel, Zahner.

Jetzt wird`s ernst
von Hobbel am 01.12.2006

Haunstetter Handballfrauen müssen zweimal gegen Oschatz ran - Männer empfangen Dietmannsried

Die Schonfrist ist vorbei: Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten zählen ab jetzt Punkte. Innerhalb nur einer Woche trifft man dabei zweimal auf den sächsischen Vertreter SHV Oschatz, einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Zunächst geht die reise am Sonntag in den Osten Deutschlands (15.30 Uhr), ehe am darauffolgenden Samstag (19 Uhr) die Nachholpartie in der Albert-Loderer-Halle angepfiffen wird. Alle erreichten Punkte zählen ab jetzt doppelt, weil sie komplett mit in die Abstiegsrunde genommen werden. Für TSV-Trainer Hans Drasovean ein guter Grund ab sofort maximale Konzentration von seinen Schützlingen einzufordern: ?Bis zu diesem Zeitpunkt konnten wir punkten, jetzt müssen wir.? Während der Woche hat man im Training das Hauptaugenmerk auf die Zusammenarbeit in der Defensive gelegt, die in den letzten Partien ungewöhnlich viele Schwachstellen aufwies: ? Da müssen wir einfach besser miteinander arbeiten und nicht jeder für sich,? weiß der Coach.
Für die beiden Landesliga-Teams des TSV steht der Endspurt der Vorrunde auf dem Programm. In ihren jeweils vorletzten Partien empfangen die Männer den letztjährigen Zweitplazierten TSV Dietmannsried (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle) und die 2.Frauenmannschaft trifft im Vorspiel auf Tabellenführer HC Gröbenzell (14.30 Uhr). Die Männer wollen dabei gegen die derzeit schwächelnden Allgäuer ihre weiße Weste verteidigen, wogegen es bei den Frauen lediglich darum geht die Niederlage in Grenzen zu halten.

Haunstetten gibt sich keine Blöße
von Hobbel am 27.11.2006

TSV-Handballer auch im neunten Spiel erfolgreich

(hv). Neuntes Spiel, neunter Sieg und alles deutet auf einen Zweikampf mit Bayernliga-Absteiger Unterhaching hin: Die Handballer des TSV Haunstetten hielten sich mit dem 32:24 (14:15) auch beim Tabellenfünften Taufkirchen schadlos und wahrten ihre weiße Weste mit einem Zähler Vorsprung. Allerdings hatten die Rot-Weißen im Münchner Vorort im wahrsten Sinne ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Das erwartete Abwehrbollwerk bekamen die Gäste vor allem im ersten Durchgang zu spüren, als die Taufkirchner herzhaft zulangten, um einigen TSV-Akteuren rechtzeitig die Schneid abzukaufen. Zur allgemeinen Verwunderung gab es dafür von den Traunsteiner Unparteiischen nur eigentlich unzulässige vier gelbe Karten, während Haunstetten für weitaus weniger rüde Aktionen bereits viermal die Strafbank zu drücken hatten. Völlige Verständnislosigkeit herrschte auf den Zuschauerrängen in der 26.Minute, als Hoinkis beim Gegenstoß vom herauslaufenden Keeper der Gastgeber niedergecheckt und die Partie mit Abwurf fortgesetzt wurde. TSV-Trainer Ebert rief seine Schützlinge in der Halbzeitansprache zur Besonnenheit auf, was diese nach dem Seitenwechsel dann perfekt umsetzten. Man ging unsinnigen Zweikämpfen aus dem Weg und beschränkte sich auf spielerische Maßnahmen. Zehn Minuten reichten aus, um die jetzt ihrer Hauptwaffe beraubten Einheimischen mit einer 7:0-Serie in den Schockzustand zu versetzen. Die restliche Spielzeit wurde dann unter frenetischem Jubel der mitgereisten 2.Frauenmannschaft noch mit einigen Kabinettstückchen ausgeschmückt. Coach Stefan Ebert zeigte sich nach der Partie sehr angetan: "Unsere Souveränität war heute beeindruckend. Jetzt noch zwei Siege bis zur Pause wären für mich das schönste Weihnachtsgeschenk."
TSV: Fischer D., Gulde (Tor); Langner (7), Bause (7/2), Hoinkis (5), Schaudt, Zahner, Zimmerly, Röhl (je 3), Fischer F. (1), Pieniack, Farner, Greisel.

Vorentscheidende Wochen für Haunstetten
von Hobbel am 24.11.2006

Regionalligist erwartet Bissingen

(hv). Die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten wollen die Wende: Wenn am Sonntag (14.30 Uhr) die SV Bissingen in der Albert-Loderer-Halle ihre Visitenkarte abgibt soll der zweite Heimsieg perfekt gemacht werden, damit man sich tabellenmäßig in den nächsten Wochen vorarbeiten kann. Für die Rot-Weißen ist es bereits das vierte Aufeinandertreffen mit den Württembergerinnen. Nach dem Sieg im Aufstiegsspiel 2005 gab es einen weiteren Erfolg letztes Jahr in der Meisterrunde und zwei Niederlagen, zuletzt etwas unglücklich mit 29:31 im Hinspiel. "Das zeigt uns, dass wir auf Augenhöhe sind," sagt Trainer Drasovean, der fest an ein positives Auftreten seiner Truppe glaubt. "Wir brauchen wieder einmal ein Erfolgserlebnis und alle sind heiß auf dieses Match." Freilich besitzen die Gäste aus dem Stuttgarter Vorort mit der rumänischen Ex-Internationalen Lacri Lazar die Ausnahmespielerin der Liga, die es auch heuer schon wieder auf eine Trefferquote von über 12 pro Spiel gebracht hat. Ihre Kreise einzuengen wird ohnehin schwierig, deshalb will man versuchen möglichst wenig Überraschungen vom Rest des Teams einzufangen. Den Schlüssel zum Erfolg sieht der Coach in maximalem Einsatz: "Unsere Laufbereitschaft muß sechzig Minuten passen, dann klappt`s."
DJK Taufkirchen im Doppelpack heißt es für die beiden Landesligisten des TSV, allerdings erneut mit unterschiedlichen Prämissen. Während die Männer als klarer Favorit in die Partie im Münchner Vorort gehen (18 Uhr), heißt es für die 2.Frauenmannschaft gegen den letztjährigen Bayernligisten (20 Uhr) die Niederlage in Grenzen zu halten. Coach Vornehm liegt vor allem die schwere Knieverletzung von Anja Dickl im Magen (Kreuz-/Innenband und Innenmeniskus): "Sie fehlt uns hinten und vorn." Männer-Trainer Ebert kann dagegen aus dem Vollen schöpfen, weiß aber auch um die Heimstärke von Taufkirchen: "Bei den dortigen ungewöhnlichen Lichtverhältnissen mussten schon viele passen."

Nur die Punkte zählen
von Hobbel am 20.11.2006

Mittelmäßige Leistung der Haunstetter Handballer beim Sieg über Prien

Der achte Sieg im achten Spiel war für die Landesliga-Handballer des TSV Haunstetten keine Offenbarung. Nach einer gerade einmal durchschnittlichen Leistung stand für den Tabellenführer am Ende ein 25:19 (12:9) über den TuS Prien zu Buche und die Rot-Weißen hatten erstmalig Probleme eine konstante Leistung abzurufen. Vor allem die Torausbeute auf Seiten der Gastgeber bereitete TSV-Coach Ebert doch einige Sorgenfalten. Nur ein Drittel der durchwegs hochkarätigen Einschussmöglichkeiten fand dabei Verwertung, was der Übungsleiter süffisant kommentierte: "Mit einem Treffer bei drei Versuchen gewinnt man normalerweise nur auf dem Plärrer etwas:" Daß es am Ende doch noch ein sicherer Sieg wurde, lag erstens am ebenfalls ungenügenden Angriffsspiel der Gäste vom Chiemsee und zweitens an der überragenden Leistung von Daniel Fischer im TSV-Gehäuse, der aufgrund Erkrankung seines Doubles Riedel die komplette Zeit auf der Platte war. Mit unzähligen Glanzparaden ermöglichte er seinen Mitstreitern die 20:12-Führung nach 45 Minuten und auch das Überstehen der 19:23-Aufholphase der Priener fünf Minuten vor dem Ende. Co-Trainer Keller war auch nicht gerade begeistert vom unkonsequenten Auftritt seiner Burschen, hakte die Partie aber kurz nach dem Schlusspfiff ab: "Man muß auch solche Spiele erst einmal gewinnen, und gegen stärkere Mannschaften werden wir mit Sicherheit wieder bessere Auftritte zeigen."
TSV: Fischer D. (Tor); Bause (9/4), Langner (4), Pieniack, Fischer F. (je 3), Zahner (2), Schaudt, Greisel, Hoinkis, Röhl (je 1), Farner, Zimmerly.

Furchtlos beim Spitzenreiter
von Hobbel am 17.11.2006

TSV Haunstetten fährt selbstbewußt nach Nürnberg

Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten steht am Sonntag (16 Uhr) bereits das vorletzte Auswärtsspiel vor den Play-Off-Runden auf dem Programm. Die Rot-Weißen müssen dabei beim Tabellenführer 1.FC Nürnberg II antreten und erhoffen sich eine Außenseiterchance. Nach der 5er-Auswärtsserie gelang vor Wochenfrist ein mühsamer Kampfsieg zu Hause gegen Viktoria Naunhof, wodurch man wenigstens den Kontakt zum Mittelfeld nicht abreißen lassen musste. Coach Hans Drasovean spekuliert in nächster Zukunft auf den Heimvorteil (fünf von sieben), sieht sein Team allerdings auch beim Club nicht chancenlos: "Wir haben ihnen schon im Hinspiel den ersten Zähler überhaupt abgeknöpft und müssen nur an uns glauben." Zudem setzte es zuletzt für die Franken bei der SV Bissingen eine herbe 31:22-Schlappe. "Vielleicht sind sie dadurch etwas angeschlagen," hofft Torjägerin Marina Kubitza. Mitentscheidend wird sein, welche Akteure den Nürnbergerinnen aus dem Bundesligakader zur Verfügung stehen.
Auf die TSV-Landesligisten warten wieder Heimaufgaben, diesmal vom Chiemsee. Am Sonntag trifft zunächst die 2.Frauemannschaft auf den letztjährigen Dritten TuS Traunreut (14.30 Uhr, AL-Halle). Die Gäste haben heuer allerdings ähnliche Probleme in den Tritt zu kommen wie der TSV, und so wird allgemein ein hartes Abstiegsduell erwartet. Um den Klassenerhalt geht es auch für den Männer-Gegner, TuS Prien (16.30 Uhr). Vom Papier her zwar eine klare Sache für Tabellenführer Haunstetten, den Rot-Weißen dürfte jedoch hinlänglich bekannt sein, was passieren kann, wenn man diese Oberbayern unterschätzt. TSV-Trainer Ebert griff deshalb in die Trickkiste und überraschte seine Jungs im Zuge der Vorbereitung mit einem Video der schmachvollen Vorjahres-Heimniederlage (23:24), wodurch man damals jeglichen Meisterschaftsträumen entrissen wurde: "So dürfte es auch dem letzten jugendlichen Überflieger klar sein mit welcher Einstellung man an die Sache ran muß."

Haunstetten stürmt die Festung Schwabmünchen
von Hobbel am 13.11.2006

TSV-Handballer gewinnen siebtes Spiel in Folge

(hv). Der Vorjahresrekord ist eingestellt: Mit einem grandiosen 36:30 (14:12)-Auswärtssieg beim TSV Schwabmünchen schraubten die Landesliga-Handballer des TSV Haunstetten ihre Startbilanz wie in der vergangenen Saison auf 14:0 Zähler und behaupten somit eindrucksvoll die Tabellenspitze. "Ein sehr intensives Handballspiel", kommentierte Schwabmünchens Boss Holger Hübenthal und traf damit den Nagel voll auf den Kopf. Beide Teams gingen die komplette Spielzeit nicht nur an ihre körperlichen Grenzen, was dazu führte, dass das Rothenburger Schiedsrichtergespann alle Hände voll zu tun hatte. Die vollbesetzte Schwabmünchner Festung in der Grundschulhalle sah im ersten Durchgang zwei starke Abwehrformationen, wodurch die Trefferausbeute bis zum 14:12 für Haunstetten auf beiden Seiten noch relativ mager war. Nach dem Seitenwechsel lichteten sich die Reihen, bedingt durch zahlreiche Zeitstrafen auf beiden Seiten. Haunstetten lag nach zwei roten Karten gegen die Gastgeber stets mit drei bis vier Toren vorn, hatte aber ab dem 23:19 wieder einen Hänger. Schwabmünchen verkürzte hier auf 22:23 und war durch Daschner auch kurz vor dem Ausgleich. Sein leichtsinniger Heber verfehlte jedoch das Ziel und den Rot-Weißen gelang eine erneute Distanzierung. In der letzten Viertelstunde war auf TSV-Seite Martin Zahner dann der Held des Spiels: nach Manndeckung gegen Robert Langner übernahm er komplett die Verantwortung, düpierte das Schwabmünchner Abwehrbollwerk ein ums andere mal und war neben fünf Feldtoren auch zweimal souverän vom Punkt erfolgreich. Der komplett zufriedene TSV-Coach Ebert gab im Anschluß das Erfolgsgeheimins seines Jokers preis: "Man darf ihn nur nicht anfangen lassen."
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (9/2), Zahner (7/2), Zimmerly (6), Langner, Schaudt (je 4), Fischer F. (3), Greisel (2), Röhl (1/1), Pieniack, Farner, Hoinkis.

Landesligisten vor schweren Auswärtsspielen
von Hobbel am 10.11.2006

Extrem harte Auswärtsaufgaben warten auf die Landesligateams des TSV Haunstetten am Samstag. Für die Männer gilt es als aktueller Tabellenführer im Lokalderby beim TSV Schwabmünchen zu bestehen (19.30 Uhr). Die Menkinger sind bisher noch nicht so richtig in die Gängen gekommen und weisen mit 5:7 Zählern eine ihren Ansprüchen ganz und gar nicht gerechte Zwischenbilanz auf. In heimischer Halle sind sie allerdings von einem ganz anderen Kaliber, wie auch Trainer Ebert zu verstehen gibt: "Da werden sie alles daran setzen ihre Fans vom Gegenteil zu überzeugen." Die bisherigen Aufeinandertreffen verliefen jedenfalls durchweg spannend, und man darf sich auf ein hart umkämpftes Derby freuen.
Die 2.Frauenmannschaft von Coach Vornehm ist dagegen bei der HSG Würm-Mitte (18.15 Uhr) klarer Außenseiter und wäre mit einem Punktgewinn schon zufrieden. Nach dem letzten Heimsieg gab es zwar leichte Aufwärtstendenzen zu erkennen, Co-Trainer Helmuth F.Rathmann sieht jedoch noch einige Baustellen: "Da sind mehr als zwei Bereiche verbesserungswürdig."

Haunstetten will Mut beweisen
von Hobbel am 10.11.2006

Zum Rückrundenauftakt in Ismaning

(hv). Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten steht am Sonntag (17 Uhr) beim TSV Ismaning bereits die erste Partie der Rückrunde auf dem Plan. Die Rot-Weißen wollen mit dem fünften Auswärtsspiel in Folge gleichzeitig die Wende einleiten. Nach dem letzten starken Auftritt in Möglingen, als man über Dreiviertel der Begegnung die spielbestimmende Mannschaft war, ist TSV-Coach Hans Drasovean guten Mutes: "Wenn wir sechzig Minuten komplett durchspielen können, glaub ich fest an einen Erfolg." Nach dem Ausfall von Hauptangreiferin Pia Nowotny musste man sich in Möglingen erst in den letzten Minuten geschlagen geben, in Ismaning ist sie jedoch wieder mit dabei und zeigt sich kämpferisch: "Wir rollen jetzt das Feld von hinten auf." Da spielt es beim TSV auch keine Rolle, dass die Auftaktpartie gegen den bayerischen Rivalen mit 22:25 "in die Hose" ging: "Das junge Team war damals noch zu grün. Wir haben uns jetzt enorm weiterentwickelt und viel im taktischen Bereich gearbeitet," erklärt der Trainer. Die Ausgangsposition könnte sich dann in der zweiten Hälfte der Runde deutlich zu Gunsten des TSV verbessern, wenn man nur noch zweimal in fremden Hallen antreten muß und sechs Heimspiele vor sich hat. Die TSV-Ladesligisten haben dagegen am Sonntag bereits ihren vierten Auftritt in der Albert-Loderer-Halle. Und hier wartet auf die Männer die Schlagerpartie gegen den Bayernliga-Absteiger TSV Niederaunau (16.30 Uhr). Für Trainer Stefan Ebert beginnt damit praktisch die Runde: "Die ersten fünf Spiele haben sich unerwartet unproblematisch erwiesen. Jetzt wird sich definitiv zeigen, wo wir stehen." Die Rot-Weißen haben zumindestens vom Druck her die bessere Ausgangsposition, denn während der TSV ohne Punktverlust dasteht, mußten die Krumbacher schon zweimal Federn lassen und dürfen nun auf dem Weg zur Rückkehr ins Oberhaus nicht mehr schwächeln. Die schweren Partien kommen ebenfalls jetzt erst für die 2.Frauenmannschaft, allerdings hat das Team von Herbert Vornehm nach fünf Spielen erst magere fünf Zähler auf dem Konto und steckt nach einem Viertel der Runde mitten im Abstiegskampf. Gegen den schwäbischen Konkurrenten VfL Leipheim (14.30 Uhr) hilft deshalb nur ein Sieg, um sich die Hoffnung auf den Ligaverbleib zu erhalten.

Haunstetten siegt auch im Schlagerspiel
von Hobbel am 06.11.2006

Durch 22:20 über Niederaunau Tabellenspitze verteidigt

(hv). Die Landesliga-Handballer des TSV Haunstetten können heuer ein kräftiges Wort bei der Titelvergabe mitsprechen. Mit dem 22:20(12:8) im Spitzenspiel gegen Bayernliga-Absteiger TSV Niederaunau ist die Truppe von Stefan Ebert weiter ohne Punktverlust und hat seine Ansprüche damit deutlich untermauert. Bereits vor Beginn war die Schlagerpartie zur Chefsache avanciert, hatte doch Bayerns Schiri-Boss Günter Waltner zusammen mit Partner Rudi Kamm höchstpersönlich die Leitung der Begegnung übernommen. In der hartumkämpften Auseinandersetzung hatten beide keinerlei Probleme und ernteten auch am Schluß Komplimente von beiden Seiten. Von Beginn an war klar, dass die Abwehrreihen dominieren sollten, was sich auch in der niedrigen Trefferquote niederschlug. Hinzu kam, dass Niederaunaus Keeper Hessheimer einen Glanztag erwischte und mit schier unglaublichen Reflexen zahlreiche Hochkaräter der Einheimischen zunichte machte. Benny Riedel auf TSV-Seite stand hier nur wenig nach und war vor allem in der nervenaufreibenden Schlussphase Mitgarant für den Erfolg. Haunstetten sah nach 45 Minuten beim 19:14 überlegen wie der sichere Sieger aus, hatte dann allerdings seine schwächste Phase zu überstehen. Nach mehreren Patzern waren die Gäste zum 19:19-Ausgleich gelangt, und auf dem besten Weg die Sache noch zu drehen. Mit einem Kraftakt gelang den Rot-Weißen schließlich doch noch die Wende zum Guten, und als Florian "Lego" Zimmerly zwei Minuten vor Schluß zum entscheidenden 22:19 einwarf, kannte der Jubel auf TSV-Seite keine Grenzen mehr. Für Trainer Ebert war der Erfolg eine Bestätigung seiner bisherigen Arbeit: "Jetzt wissen wir, dass wir auch gegen die Spitzenmannschaften der Liga eine Chance besitzen."
TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Langner (6), Schaudt (4), Bause (4/4), Zimmerly (3), Zahner (2), Hoinkis, Fischer F. Greisel (je 1), Pieniack, Farner, Röhl.

Haunstetten nicht zu stoppen
von Hobbel am 06.11.2006

Landesliga-Handballer auch im Allgäu erfolgreich

(hv). Der TSV Marktoberdorf war für die Landesliga-Handballer des TSV Haunstetten auch kein Stolperstein. Die Rot-Weißen siegten nach überlegen geführtem Spiel mit 36:24 (19:10) und liegen damit weiter ohne Punktverlust an der Tabellenspitze.
Trainer Ebert hatte seine Truppe ausgezeichnet au die Aufgabe im Allgäu vorbereitet. Von Beginn an agierte man hochkonzentriert und ließ den Marktoberdorfern kaum Freiräume. Torsteher Riedel erwies sich zudem hellwach und sorgte vor allem in der Anfangsphase für den nötigen Rückhalt. Ab dem 5:6 in der 10.Minute übernahm der TSV vehement das Geschehen und legte Tor um Tor vor. Spielmacher Röhl setzte seine Nebenleute ein ums andere mal geschickt in Szene und diese bedankten sich mit teilweise sehenswerten Treffern. Nach dem deutlichen 19:10 zur Pause übernahm jetzt Zahner fließend das Zepter und die Rot-Weißen konnten sich im zweiten Durchgang auf ein "lockeres Schaulaufen" beschränken. Matthias Bause war mit seinen 15(!) Treffern ganz nah am Landesliga-Rekord, verwandelte alle acht Strafwürfe traumhaft sicher und lag aus dem Feld erstmalig nur dreimal daneben. Coach Ebert war jedenfalls sichtlich zufrieden: "Hier haben schon und werden auch noch Favoriten Federn lassen. Die stabile Spielfreude meiner Truppe macht mir Hoffnung für die Spitzenpartie am Sonntag gegen Niederaunau."
TSV: Riedel, Fischer D. (Tor); Bause (15/8), Langner (5), Schaudt, Zimmerly (je 4), Zahner (3), Pieniack, Röhl (je 2), Fischer F. (1).

Trainer verteilt Durchhalteparolen
von Hobbel am 03.11.2006

TSV Haunstetten muß noch zwei Auswärtsspiele überstehen

(hv). Das vorletzte Spiel der 5er-Auswärtsserie steht für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten am morgigen Sonntag (15 Uhr) beim TV Möglingen an. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen ist das Team von Hans Drasovean zwar derzeit noch im Soll, der Trainer fordert jedoch noch mindestens einen doppelten Punktgewinn aus der Partie in Württemberg oder eine Woche später beim TSV Ismaning, um das nötige Selbstvertrauen der Truppe zu stärken. Wie die junge Mannschaft zu Werke gehen sollte wurde ihr vor Wochenfrist in Leipzig vorzelebriert, als einen die Sachsen gnadenlos auskonterten und man Opfer der eigenen Behäbigkeit wurde. "Daran haben wir die Hebel angesetzt. Die fehlende Erfahrung muß einfach durch vermehrte Lauf- und Einsatzbereitschaft kompensiert werden," sagt der Coach. Gut, dass er in Möglingen wieder auf die zuletzt angeschlagene Pia Nowotny zurückgreifen kann: "Ohne sie fehlten uns eindeutig die Alternativen im Rückraum." Die beiden Landesliga-Teams des TSV zieht es am Samstag ins Allgäu: Beim TSV Marktoberdorf erwartet sowohl die 2.Frauenmannschaft (16.30 Uhr) als auch die Männer (18.30 Uhr) eine harte Bewährungsprobe. Und während es für die Frauen darum geht wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern, hat Männer-Trainer Stefan Ebert andere Prämissen: "Wir dürfen nichts liegenlassen, wollen wir weiter vorne dabei bleiben." Mit 8:0 Zählern ist sein Team glänzend in die Runde gestartet und muß nun vor dem Spitzenspiel nächste Woche gegen Niederaunau alles geben, um nicht eine böse Überraschung zu erleben. "Wir wissen wie schwer die Aufgabe bei den abstiegsbedrohten Allgäuern ist, und keiner von uns geht die Angelegenheit zu locker an," sagt Sturmführer Robert Langner.

Haunstetten gibt in Augsburg Ton an
von Robert Götz am 25.10.2006

Landesliga-Handballer gewinnen das Derby gegen den TSV Göggingen klar mit 33:17

Die Rangordnung im Augsburger Männer-Handball ist seit gestern klar geregelt. Im Landesliga-Derby besiegte der TSV Haunstetten den TSV Göggingen klar mit 33:17 (11:8).

"Wir sind gerade im Umbruch. Wir haben viele junge Spieler, aber auch einige erfahrene. Das muss erst zusammenwachsen", erklärte Göggingens Abteilungsleiter Oliver Schnorr. Allerdings herrschte in letzter Zeit auch ziemliche Unruhe. Wechsel an der Abteilungsspitze und im Trainerbereich machten die Aufgabe nicht leichter. Ganz anders sieht die Lage in Haunstetten aus. "Natürlich wollen wir nach oben", sagt Handball-Macher Herbert Vornehm nach zwei Spitzenplätzen in den vergangenen beiden Jahren. Haunstetten baut dabei auf die Jugend. Mit Robert Langner und Matthias Bause (bd. Jahrgang 84) haben sie einen überragenden Rückraum.

Und so ist auch die Geschichte des Derbys schnell erzählt. In einer hektischen und technisch nicht allzu hoch stehenden Partie konnten die Gäste aus Göggingen vor 300 Zuschauern nur bis zur Halbzeit (11:8) mithalten. Das lag zum einen an der Unkonzentriertheit der Gastgeber und zum anderen am guten Gögginger Torhüter Benjamin Jahn. Nach der Pause machte Haunstetten Ernst. Tor um Tor zog der Favorit davon, die Gögginger hatten nichts mehr entgegenzusetzen und mussten auch noch zwei Rote Karten hinnehmen.

Aber nicht erst seit gestern trennen beide Teams Welten. Während der TSV Göggingen (2:6 Punkte) nur ein Ziel hat, den Klassenerhalt, würde der TSV Haunstetten gerne aufsteigen. Mit vier Siegen in vier Spielen hat man diesen Anspruch bisher auch gründlich untermauert. Doch in der Bayernliga wäre dann auch das Ende der Fahnenstange. "Mehr ist nicht drin", sagt Herbert Vornehm. "Wir können nur auf die eigene Jugend bauen und damit alleine kannst du höherklassig nicht bestehen." Derzeit hat er für die gesamte Handball-Abteilung mit 18 Mannschaften rund 50 000 Euro zur Verfügung. "Eine Männer-Regionalliga-Mannschaft liegt schon alleine im sechsstelligen Bereich", sagt Vornehm. Und das sei in Augsburg schon gar nicht zu finanzieren.

TSV Haunstetten: Riedel, D. Fischer (Tor); Langner (9/1), Pieniack, Bause (7), Farner (1), Schaudt (2), Greisel (1), Hoinkis (1), F. Fischer (3), Röhl (1), Zahner (5/2), Zimmerly (3).

TSV Göggingen: Jahn, v. Petersdorff (Tor); Rautenstrauch (1), Manhart, Haase, Neumair (2), F. Held (2), Schnorr (3), Bartsch (1), M. Held (1), Schwendner (2), Krohne (1/1), Prihoda (4).

Zuschauer.: 300.
Zeitstrafen: 10 Min. Haunstetten - 14 Min. Göggingen.
Rote Karten: Prihoda/Haase (bd. Göggingen).

Haunstetten lässt sich auch auswärts nicht bremsen
von Hobbel am 23.10.2006

TSV-Handballer mit Sieg in Fürstenfeldbruck

(hv). Erneut eine eindrucksvolle Landesliga-Partie lieferten die Handballer des TSV Haunstetten beim TuS Fürstenfeldbruck II ab. Die Rot-Weißen überzeugten im ersten Spitzenspiel sechzig Minuten und siegten auch in der Höhe verdient mit 36:23 (16:11). Trainer Ebert hatte seine Schützlinge prächtig auf die spielstarke junge Brucker Mannschaft eingestellt, und diese erfüllten die taktischen Vorgaben ausgezeichnet.. Den ungestümen Angriffsbemühungen der Einheimischen wurde stets die passende Antwort präsentiert und mit Ruhe auf die Chance gewartet. Diese ergab sich erstmals beim 7:7, als Haunstetten vier Treffer in Folge gelangen, und der erste Widerstand gebrochen schien. Bis zur Pause beim 16:11 war der TSV schon eindeutig spielbestimmend. Und als selbst eine kritische 3:6-Unterzahlsituation beim 17:20 in der 39. Minute schadlos überstanden war, ließen sich die Brucker endgültih hängen. Zahlreiche Undisziplinierten des TuS ermöglichten den Rot-Weißen jetzt eine klare Distanzierung und bis Spielende den deutlichen Erfolg. Nach drei Spieltagen steht Haunstetten nun zusammen mit den Bayernliga-Absteigern Niederaunau und Unterhaching an der Tabellenspitze und möchte dies auch in den nächsten Wochen untermauern. "Mal sehen, ob uns das gelingt. Mit den bisherigen Auftritten meiner Truppe bin ich jedenfalls maximal zufrieden," sagt der derzeit entspannte TSV-Coach Stefan Ebert.
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Langner (7), Schaudt (6), Bause (6/3), Pieniack (4), Zahner, Greisel, Fischer F. (je 3), Farner, Zimmerly (je 2), Keller.

Haunstetten hofft auf eine Überraschung
von Hobbel am 19.10.2006

Regionalligist zu Gast in Leipzig ! Männer im Lokalderby gegen Göggingen

(hv). Schwerer Gang für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten nach Sachsen: die Rot-Weißen sind am Sonntag (17 Uhr) zu Gast beim HC Leipzig II und gelten hier als krasser Außenseiter. Der letztjährige Zweitligist will heuer wieder mit aller Macht zurück, um den zahlreichen Talenten aus der eigenen Schmiede den nötigen Schub seine 1.Mannschaft geben zu können. In der laufenden Runde gab es für die Ostdeutschen allerdings auch schon drei Niederlagen zu verzeichnen, was für den TSV eine Außenseiterchance zuäßt. Zu Hause sind die Leipzigerinnen allemal eine Klasse für sich und vor Wochenfrist bekam dies die SV Bissingen beim 23:33 deutlich zu spüren. Da Haunstetten gegen selben Gegner schon unterlegen war (28:30), scheint der Ausgang bereits vorprogrammiert, TSV-Trainer Drasovean will davon jedoch überhaupt nichts wissen: "Eine Dreisatz-Rechnung hat mich noch nie interessiert. Für uns ist in jeder Partie was zu holen, wir müssen nur alle daran glauben." Klarer Favorit sind dagegen die TSV-Männer im Landesliga-Lokalderby gegen den TSV Göggingen (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle). Denn während die Rot-Weißen nach drei Spieltagen an der Spitze stehen, spielen die Rot-Schwarzen bereits gegen den Abstieg. Haunstettens Coach Stefan Ebert sind diese Vorschußlorbeeren gar nicht so recht, trotzdem glaubt er an den Stabilitätsgewinn im Team: "Wir treten bisher viel konsequenter auf als in der Vorsaison. Jeder Spieler wurde von mir ausreichend gewarnt, und wer das nicht kapiert hat, ist selber Schuld." Und hier spricht er vor allem den Sensationssieg der Gögginger beim letztjährigen Zweiten Dietmannsried an. Den 26:9-Spaziergang zum Saisonabschluß wir es mit Sicherheit nicht mehr geben, zumal damals beide Spielertrainer der Gäste, Held und Prihoda, nicht mit von der Partie waren. Beim TSV rechnet man jedenfalls wieder mit einer gut gefüllten Albert-Loderer-Halle und einem stimmungsgeladenen Lokalkampf im Augsburger Süden. Das Vorspiel betstreitet die 2.Frauenmannschaft, ebenfalls in der Landesliga, gegen den TV Kempten (14.30 Uhr) und auch hier ist der TSV leichter Favorit. Coach Vornehm muß auf Sabrina Jäcklin urlaubsbedingt verzichten und bangt zudem um den Einsatz seiner Rückraumasse Lutter und Bartsch.

Ein kniffliges Wochenende
von Hobbel am 19.10.2006

Haunstetter Handball-Teams vor Auswärtsaufgaben

(hv). Äußerst knifflige Auswärtsspiele stehen für die Handballteams des TSV Haunstetten am Wochenende auf dem Programm. Die Landesliga-Männer haben dabei am Samstag (17 Uhr) beim TuS Fürstenfeldbruck II schon das erste Spitzenspiel vor sich, denn beide Mannschaften waren zum Saisonauftakt zweimal erfolgreich. Während der TSV mit zwei Pflichtsiegen im Gepäck die Reise in den Münchner Vorort antritt, konnten die Gastgeber durchwegs mit Überraschungen auf sich aufmerksam machen. Vor allem der klare Erfolg über Vizemeister Dietmannsried macht Trainer Ebert vorsichtig: „Wir müssen höllisch aufpassen und die Sache voll konzentriert angehen.“ Gänzlich anders ist dagegen die Ausgangssituation bei den Regionalliga-Frauen im zweiten von fünf Auswärtspartien in Folge beim TSV Schmiden (Sonntag, 17 Uhr). Coach Drasovean will zwar jeglichen Druck von seinen Schützlingen nehmen, aber auch gleichzeitig einer psychischen Problemsituation Vorschub leisten: „Der ein oder andere Punktgewinn sollte uns in den nächsten Wochen schon gelingen, sonst könnte es ab der Rückrunde schwierig werden mentale Stärke zu behalten.“ Während der Woche konnte er wenigstens ein ungewohntes Erfolgserlebnis verzeichnen: zum ersten mal überhaupt war der komplette Kader im Training und gesund. Zudem hat sich den Rot-Weißen mit Lydia Kustedt vom HC Erfurt ein hoffnungsvoller Neuzugang angeschlossen. Die 20-jährige Rückraumspielerin zog es studienbedingt nach Bayern und zählt für den TSV-Übungsleiter als ausbaufähige Alternative auf der Spielmacher-Position: „Da werden wir noch schwerer auszurechnen sein.“ Gleichzeitig scheint die Personaldecke vor einer weiteren hochkarätigen Auffrischung. Hier hält sich Drasovean allerdings noch bedeckt: „Wir arbeiten daran. Es ist jedoch noch nichts endgültig entschieden.“ Ebenfalls in der Fremde beim TSV Milbertshofen (Samstag, 17.30 Uhr) hat sich die 2.Frauenmannschaft in der Landesliga zu beweisen. Und hier soll der Punktverlust gegen Friedberg vom vergangenen Wochenende wettgemacht werden.

Kantersieg zum Auftakt
von Hobbel am 16.10.2006

TSV Haunstetten fertigt Kissing mit 33:19 ab

(hv). Gelungenes Saisondebut für die Landesliga-Handballer des TSV Haunstetten: im Heimspiel-Lokalderby gegen den SC Kissing gab es für die Truppe von Stefan Ebert einen überzeugenden 33:19 (18:9)-Sieg, was die Rot-Weißen gleich in die Spitzengruppe beförderte. TSV-Trainer Ebert konnte dabei den Ausfall von Routinier Hoinkis (beruflich verhindert) und Spielgestalter Greisel (familiär) weitaus besser kompensieren als sein Pendant Burtschak die Leistungsträger auf seiner Seite. Haunstetten hatte nur in der ersten Viertelstunde Probleme mit den Gästen (7:6). Danach war man eindeutig "Herr im Haus" und über 12:7 fünf Minuten später war spätestens beim 17:8 kurz vor der Pause die ?Messe gelesen?. Dem konsequenten Angriffs- und Abwehrspiel der Gastgeber hatten die Paartaler zu diesem Zeitpunkt nahezu nichts mehr entgegenzusetzen. Nach dem Seitenwechsel wurde dann auch auf rot-weißer Seite kräftig durchgewechselt, und die weite Garnitur konnte ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Einige sich jetzt einsetellende Nachlässigkeiten ermöglichten den Gästen bis Spielende zwar eine Resultatsverbesserung, die deutliche Niederlage konnte allerdings nicht mehr abgewendet werden. Und während sich Ebert nach dem Schlusspfiff moderat gab ("Bis auf ein paar Schönheitsfehler konnte man mit der Auftaktleistung meiner jungs komplett zufrieden sein"), war Spielertrainer Burtschak doch ziemlich "angefressen": "Da hätten wir lieber einen Freundschafts-Kick auf dem TSV-Platz gemacht."
TSV: Fischer D., Riedel (Tor); Bause (10/4), Langner (5/1), Schaudt, Fischer F. (je 4), Pieniack, Röhl, Zimmerly (je 3), Farner (1), Zahner, Keller, Heinz.

Zweites Heimspiel : zweiter Sieg
von Hobbel am 16.10.2006

TSV Haunstetten dominiert beim 25:15 über Friedberg

(hv). Bedeutend weniger Probleme als erwartet hatte der TSV Haunstetten im Landesliga-Lokalderby mit dem TSV Friedberg II. Die Rot-Weißen dominierten die Partie eindeutig und landeten einen ungefährdeten 25:15 (14:7)-Heimerfolg. Nur bis zur 20.Minute (9:7) konnten die Gäste annähernd mithalten, ab dann übernahm der TSV eindrucksvoll das Kommando, ließ bis zum Seitenwechsel keinen Treffer mehr zu und stellte vorentscheidend auf 14:7. Trainer Ebert konnte sich dabei in erster Linie auf das bemerkennswerte Abwehrverhalten seiner Truppe verlassen, so dass die technisch versierten Friedberger kaum zur Entfaltung kamen. Und da sich auch die TSV-Offensive erfrischend variabel präsentierte, war spätestens beim 21:10 neun Minuten vor Spielende die Sache gelaufen. Coach Ebert gönnte hier seinen Rückraumassen Langner und Bause sogar zusätzliche Pausen, so daß sich die 2.Garnitur ebenfalls beweisen konnte. Hervorzuheben wäre noch die äußerst engagierte Leistung von Flügelflitzer Marcus Schaudt, der seine Kontrahenten mehrere Male düpierte und einen steter Unruheherd für die Gästeabwehr darstellte. Hierzu Ebert: "Er hat mir heute sehr gut gefallen. Mal schaun, ob er diese Leistung konservieren kann."
TSV: Riedel, Fischer D.(Tor); Bause (10/2), Schaudt (4), Langner (3), Zahner (3/1), Zimmerly (2), Pieniack, Röhl, Fischer F. (je 1), Farner, Keller, Greisel.

Heimspiellokalderbys für Haunstetten
von Hobbel am 13.10.2006

TSV-Landesligisten erwarten Friedberg

(hv). Haunstetten gegen Friedberg heißt es am Sonntag in der Albert-Loderer-Halle gleich zweimal: Zu den Landesliga-Lokalderbys erwartet der TSV sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern einen „heißen“ Tanz. Zunächst trifft um 14.30 Uhr die 2.Frauenmannschaft auf die Vertretung der Herzogstädter. Und wie in der letzten Spielrunde deutet alles auf einen knappen Spielausgang hin, zumal sich beide Teams relativ ähneln. Haunstetten hat nach dem Heimsieg gegen Günzburg bereits vorgelegt, während Friedberg mit einer nicht einkalkulierten Auftaktniederlage nun Boden gut machen will.
Ab 16.30 Uhr ist der TSV gegen die Bayerliga-Reserve der Friedberger bei den Männern zwar leichter Favorit, zumal die Gäste als Aufsteiger noch frisch in der Liga sind. Gerade diese Tatsache ist für Haunstettens Trainer Ebert allerdings kein brauchbares Vorzeichen: „Gegen uns sind die Friedberger immer besonders motiviert. Und wie sich meine Jungs als vermeintlicher Krösus letztes Jahr des öfteren präsentiert haben, ist hinlänglich bekannt.“ Der überragende Sieg zum Punktspielstart gegen Kissing sollte seinen Schützlingen jedenfalls das nötige Selbstvertrauen geben. Bis Auf Spielführer Markus Hoinkis (Japanreise) dürften wieder alle Mann an Bord und auf der Bank sein.

 
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