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Spielbericht Damen 2 gegen Schwabmünchen
von Werner Smotzek am 23.01.2012
Zähe Angelegenheit
Im zweiten Punktspiel des neuen Jahres mussten die Bezirksoberliga-Damen beim Tabellenvorletzten in Schwabmünchen antreten. Doch anders als im Hinspiel, als man den Gegner von Beginn an klar beherrschte entwickelte sich ein Spiel, das die Gastgeberinnen aus Schwabmünchen lange Zeit ausgeglichen gestalten konnten. Nicht weil die Schwabmünchner Damen plötzlich so viel besser spielten als noch vor 3 Monaten, sondern weil unsere Damen viel zu sehr mit sich selbst und der Tatsache beschäftigt waren, zu ihrem eigenen Spiel zu finden, als sich mit den durchaus in Grenzen haltenden Stärken des Gegners auseinanderzusetzen. Darüber hinaus kam dazu, dass diesem Spiel auch noch die Schiedsrichter versuchten ihren Stempel aufzudrücken, indem sie immer wieder wegen Kleinigkeiten auf 7-Meter für Schwabmünchen entschieden oder 2 Minutenstrafen gegen Haunstetten verhängten. 11 7-Meter und 7 2-Minutenstrafen mussten so die Gäste verkraften, was insbesondere in der 1. Spielhälfte die Spielerinnen von Coach Werner Smotzek völlig aus dem Konzept brachte.
Als nach einer 1:0-Führung der Gastgeberinnen Haunstetten mit 4:2 in Führung ging, dachte man schon, das Spiel würde den erwarteten, klaren Verlauf nehmen. Doch weit gefehlt ! Eine unterirdische Leistung der Gäste aus Haunstetten in der restlichen 1.Hälfte machte es möglich, dass Schwabmünchen dran bleiben, seinerseits in Führung gehen und so das Spiel ausgeglichen gestalten konnte. Mit einem für Haunstetten enttäuschendem 10:10 wurden die Seiten gewechselt und klare Worte in der Halbzeitpause waren angesagt. Zwar änderte sich das Bild nach dem Pausentee nicht schlagartig, doch gelang es den Gastgeberinnen aus Schwabmünchen in der 2. Halbzeit nicht mehr in Führung zu gehen. Unsere Damen agierten nun konzentrierter und aggressiver aus einer defensiveren Abwehr heraus und so konnte sich das auf die bullige Kreisspielerin ausgerichtete Spiel von Schwabmünchen nicht mehr entwickeln. Folgerichtig gelang es unserem Team sich nach etwa 40 Minuten beim Stand von 19:15 entscheidend abzusetzen. Dieser Vorsprung wurde zunächst gekonnt verwaltet und später gegen Spielende ausgebaut. Am Ende stand ein unspektakulärer 30:21 Sieg, der von der Höhe her zwar in Ordnung war, aber wegen der Art und Weise wie er zustande kam, insbesondere wegen der mangelnden Chancenauswertung (u.a. 5 verworfene 7-Meter), doch noch das eine oder andere klärende Gespräch zwischen Coach und Mannschaft nach sich ziehen wird.
Trotzdem war der Trainer am Ende mit seinen Mädels alles in allem zufrieden, da sich die Mannschaft, wie nun schon öfters, nach schwachem Start ins Spiel gekämpft und am Ende dominiert hat. “ Am Ende ging es für nicht mehr darum einen Schönheitspreis, sondern das Spiel zu gewinnen. Das ist den Mädels am Ende doch noch in zufrieden stellender Weise gelungen, trotz der einseitigen Regelauslegung der Schiedsrichter.”
Haunstetten spielte mit :
Sabine Finger (Tor); Sina Schickentanz (2); Sonja Bänsch (1); Svenja Smotzek (3); Katja Meier (4); Anja Hartmann (3); Andrea Atzenbeck (2); Nadi Siller; Karina Maier (2); Vröni Klstermeir (2); Julia Schröder (9/1); Sabrina Pforr; Carina Lutter (2);
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Damen 2 - Pflichtsieg gegen Königsbrunn
von Werner Smotzek am 12.01.2012
Im ersten Punktspiel des neuen Jahres kamen die Damen 2 zu einem ungefährdeten uns unspektakulären 32:15 Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht aus Königsbrunn.
Nach dem Motto „wer 1:0 führt, der verliert“ ließen die Gastgeberinnen den Gästen aus Königsbrunn den Vortritt bei der Eröffnung des Torreigens. Diese 1:0 Führung sollte dann aber auch die einzige des Spiels für die Brunnstädterinnen bleiben. Anschließend zogen nur noch unsere Mädels ihre Kreis, ohne sich vollends ausgeben zu müssen, allerdings auch ohne zu überzeugen. Zu unterlegen waren die mit nur 7 Feldspielrinnen angetretenen Gäste, als dass die Mädels von Coach Werner Smotzek ihr ganzes Können abrufen mussten. Es genügte in der 1. Halbzeit eine konzentrierte Abwehrleistung um das Ergebnis über 5:1 und 11:2 auf den Halbzeitstand von 16:5 zu schrauben. Dabei konnten sich die Gastgeberinnen noch den Luxus leisten, einige gute Chancen ungenutzt zu lassen.
Die zweite Halbzeit wollte man bei den Gastgeberinnen nun nutzen in der Abwehr etwas offensiver zu Werke zu gehen, um dadurch vermehrt zu einfachen ballgewinnen zu kommen. Dass dieses Unterfangen nicht gelang lag weniger an den nun durchschlagkräftigeren Gästen, als an den Unkonzentriertheiten, mit denen man im Lager der Haunstetterinnen zu Werke ging. Und wenn dann mal ein leichter Ballgewinn erreicht wurde, wurde die sich ergebende Chance zum Gegenstoß zumindest in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit durch teilweise schlampiges Spiel nach vorne wieder zunichte gemacht. So konnten sich die Königsbrunner Mädchen relativ gut in Szene setzen und das Ergebnis in für sie annehmbaren Grenzen halten. Zwar gewannen die Gastgeberinnen die zweite Halbzeit mit 16:10 Toren, was am Ende einen Sieg mit 17 Toren Unterschied bedeutete, aber eine Offenbarung war die Vorstellung in der 2. Hälfte des Spiels beileibe nicht. So bleibt die Forderung des Trainers an sein Damen weiter bestehen, dass man versuchen muss, möglichst schnell wieder das Niveau am Ende der Hinrunde zu erreichen, um beim Schlagerspiel am 6. Februar gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer aus Wertingen in der Lage zu sein die letzte Chance beim Schopf zu ergreifen.
Die Damen spielten in folgender Aufstellung :
Verena Mock (Tor); Sina Schickentanz (5); Sonja Bänsch (2); Svenja Smotzek (2); Katja Meier (4); Anja Hartmann (2); Andrea Atzenbeck (2); Nadi Siller (1); Karina Maier (5); Vröni Klostermeir (1); Jenny John (4); Carina Lutter (4).
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D2 - Geglückte Revanche gegen Gundelfingen
von Werner Smotzek am 15.12.2011
Nachdem der TV Gundelfingen unseren Mädels am ersten Spieltag der Saison gleich eine Heimniederlage zufügte, nahmen wir hierfür am letzten Wochenende erfolgreich Revanche. 29:24 hieß es am Ende einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie.
Es bedurfte keiner großer Motivation des Trainers um seine Mädels auf das Auswärtsspiel in Gundelfingen einzustimmen. Zu tief saß immer noch der Stachel der Heimniederlage am ersten Spieltag, die womöglich am Ende der Saison noch sehr bedeutsam werden kann. Konzentriert gingen die Mädels diesmal ab Spielbeginn zu Werke, so dass es schnell 6:2 für Haunstetten stand. Doch wer dachte, dass das Spiel damit ein Selbstläufer werden würde und sich Gundelfingen schnell mit dem Schicksal eines Punktelieferanten abfinden würde, sah sich schnell getäuscht. Die Mädels des Aufsteigers kämpften sich in die Partie und gingen wenig später seinerseits mit 9:8 in Führung. Dass die Mädels von Coach Werner Smotzek inzwischen auch in Punkto Abgeklärtheit dazugelernt haben, bewiesen sie in der Folgezeit, als sie wieder mit 11:9 die Führung an sich rissen und bis zur Halbzeit beim Stand von 13:11 verteidigten.
So wie die erste Halbzeit endete, ging es in der zweiten Hälfte weiter: Gundelfingen verkürzte jeweils um einen Treffer, Haunstetten legte wieder 2 Tore vor. Dieses Spiel wiederholte sich bis zum 23:21 etwa 10 Minuten vor dem Ende, als unseren Mädels die erste 3-Tore-Führung gelang. Zwar versuchte Gundelfingen mit seiner körperlichen Dominanz weiterhin alles um nochmals heranzukommen, aber die Haunstetter Abwehr stand relativ sicher und konnte bis auf einige Aktionen auf der gegnerischen Linksaußenposition die wütenden, jedoch größtenteils uninspirierten Angriffsbemühungen der Gastgeber entschärfen. Im Gegenteil: Die gegnerischen Ballverluste wurden überlegt und clever in eigene Torerfolge umgesetzt. Ob aus dem Gegenstoß oder im gebundenen Spiel, die Gastgeber hatten der Schlussoffensive unserer Truppe nichts mehr entgegenzusetzen. So konnte der Vorsprung bis kurz vor dem Ende auf 28:22 ausgebaut werden und Gundelfingen gelang am Ende trotz der etwas heimlastigen Spielauslegung der Ichenhausener Schiedsrichter (5:8 7m-Entscheidungen und 1:5- Zeitstrafenverhältnis (1) zugunsten der Heimmannschaft) nur noch Ergebniskosmetik zum 29:24-Endstand.
Trainer Smotzek war dann am Ende auch sehr zufrieden: „Trotz des nur knappen Vorsprungs während des Spiels hatte ich nie die Befürchtung, dass wir hier verlieren könnten. Meine Mannschaft hat eine abgeklärte Leistung geboten und war jederzeit „Frau“ der Lage. Unsere Ausgeglichenheit (alle Feldspieler als Torschützen !) hat wieder einmal den Ausschlag gegeben.“
Haunstetten spielte mit:
Sabine Finger (Tor); Sina Schickentanz (7); Sonja Bänsch (3/3); Svenja Smotzek (3/1); Katja Meier (2); Anja Hartmann (1); Andrea Atzenbeck (3); Karina Maier (4/1); Jenny John (2); Sabrina Pforr (1); Carina Lutter (3);
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Spielbericht Damen 2 gegen VfL Leipheim
von Werner Smotzek am 28.11.2011
In der BOL kamen unsere Mädels zum 5. Sieg in Serie. Auch der VfL Leipheim war im Heimspiel am letzten Wochenende kein echter Prüfstein. Am Ende konnten unsere Damen einen nie gefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten 26:13 Sieg einfahren.
Durch den Ausfall von 4 Stammkräften war Trainer Smotzek gezwungen die Mannschaft umzubauen und auf Spielerinnen der WJA zurückzugreifen. Dass dadurch kein Qualitätsverlust zu erwarten sein würde, machte die Aufgabe leichter. Nur einmal im Spiel und zwar beim 0:1 konnte Leipheim in Führung gehen. In der Folgezeit machten unsere Mädels schnell klar, dass sie nicht gewillt waren, dem Gegner mehr als nur eine Statistenrolle zuzugestehen. Über 3:1 und 6:3 erspielte man sich einen knappen aber dennoch beruhigenden Vorsprung, da der Gast aus Leipheim, angereist mit einer ganz jungen Mannschaft, bereits frühzeitig deutlich machte, dass es nur bei den Bemühungen einen ernsthaften Gegner abzugeben, bleiben würde. Trotzdem wehrten sich die Leipheimer Damen im ersten Durchgang tapfer und kamen dank einer sehr gut aufgelegten Torhüterin über 7:5 bis zur Halbzeit nochmals auf 10:8 heran. Ein etwas trügerisches Ergebnis, das der Trainer in der Halbzeitansprache zum Anlass nahm, seine Damen daran zu erinnern Kimme und Korn vielleicht etwas feiner zu justieren und mit den sich bietenden Torchancen nicht so leichtfertig umzugehen.
Gesagt, getan. Die Mädels setzen des Trainers Auftrag im zweiten Durchgang tatkräftig und gezielt um und schraubten bis 10 Minuten vor dem Ende den Zwischenstand auf 21:9. In dieser Zeit arbeitete die Defensive überragend und ließ nur ein Gegentor zu; so führte man durch schnelle Gegenstöße und sehenswerte Aktionen über den Kreis, aber auch aus dem Rückraum die Entscheidung herbei. Dass anschließend die Konzentration etwas nachließ war verständlich. Man gönnte der gegnerischen Torfrau noch einige gute Aktionen und auch in der Abwehr war man nicht mehr ganz so aufmerksam. So stand am Ende ein 26:13-Erfolg der dem Trainer nicht wegen der Tordifferenz gut gefiel, sondern weil in der Abwehr endlich miteinander und gut sowohl gegen den Ball als auch gegen die gegnerischen Angreifer gearbeitet wurde. Des Trainers Fazit : „ Eine solide Leistung, die nicht überbewertet wird. Leipheim nicht erste Klasse, aber man spielt auch immer nur so gut, wie es der Gegner zulässt. Und wir haben heute nicht viel zugelassen!“
Haunstetten spielte mit :
Sabine Finger (Tor); Sabrina Pforr; Sina Schickentanz (8); Sonja Bänsch (1/1); Svenja Smotzek (2); Julia Schröder (4); Anja Hartmann (2); Vicki Tischinger; Alina Schneider; Karina Maier (4/1); Vröni Klostermeir (3); Jenny John; Carina Lutter (2);
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D2 - Unspektakulärer Sieg gegen Wittislingen
von Werner Smotzek am 21.11.2011
Unspektakulärer Sieg gegen Wittislingen
Am letzten Wochenende kamen die Damen 2 zu einem weiteren Erfolg in der Bezirksoberliga und bleiben so dem Tabellenführer aus Wertingen weiter auf den Fersen. 31:23 hieß es am Ende einer unspektakulären Partie, die von vielen Ruppigkeiten der Gäste aus Wittislingen begleitet war, welche vom sehr einseitig leitenden Schiedsrichter aus Kissing (!) entweder überhaupt nicht oder nur sehr zurückhaltend geahndet wurden. Und so taten sich die Mädels von Trainer Smotzek das ganze Spiel über sehr schwer ihre Linie zu finden. Obwohl der Trainer bereits vor Spielbeginn auf die körperliche Robustheit der Gäste hingewiesen hatte, war von körperlichem Einsatz seitens der Gastgeberinnen während der gesamten ersten Hälfte nur wenig zu sehen. Immer wieder konnten sich die Wittislinger gegen die zu passiv agierende Haunstetter Defensive durchsetzen und so das Spiel praktisch die komplette 1. Halbzeit offen gestalten. Erst beim Stand von 12:8 nach etwa 20 Minuten hatten die Haunstetterinnen zum ersten Mal für einen größeren Vorsprung gesorgt; der Trainer hatte zu diesem Zeitpunkt eine kurze Deckung gegen die Wittislinger Mittelspielerin angeordnet. Diese Führung konnten die Mädels bis zum Halbzeitpfiff verteidigen und so wurden mit 18:14 die Seiten gewechselt.
Die zweite Halbzeit begann sehr zerfahren; die Gastgeberinnen leisteten sich während der ersten Minuten viele unnütze Ballverluste, Wittislingen war zum Glück nicht in der Lage diese Geschenke auszunützen. Und so erzielten die Mädels von Trainer Smotzek das erste Tor in der zweiten Hälfte, dem weitere bis zu einer beruhigenden 8-Tore-Führung beim 24:16 folgten. Bis dahin waren etwa 45 Minuten gespielt und die Abwehr stand wesentlich besser als in Halbzeit eins. Auch die bereits in der ersten Hälfte angeordnete kurze Deckung gegen die Wittislinger Hauptangreiferin zahlte sich nun immer mehr aus. Das Angriffsspiel der Gäste litt unter Kreativitätsmangel und so konnte die Führung bis zum Ende des Spiels sicher und problemlos verwaltet werden.
Letztlich war man im Haunstetter Lager mit dem Ergebnis, jedoch nicht vollständig mit der gezeigten Leistung zufrieden. Zu schwer tat man sich lange Zeit mit einem Gegner, der dem Spiel mit teilweise übertriebener Härte seinen Stempel aufdrückte und so die Angriffe der Gastgeberinnen immer wieder robust unterband, hierfür jedoch nur eine Zeitstrafe kassierte. Und so fiel auch des Trainers Fazit aus: „Wir haben in dieser Saison schon besser gespielt. Hauptsache ist: gewonnen. Dieses Spiel sollten wir schnell vergessen und uns auf die nächsten Aufgaben konzentrieren.“
Haunstetten spielte mit:
Sabine Finger (Tor); Michi Haslinger; Sina Schickentanz (5); Sonja Bänsch (1/1); Svenja Smotzek (1); Katja Meier (4); Anja Hartmann (5); Andrea Atzenbeck (3); Nadi Siller (1); Karina Maier (5/5); Vröni Klostermeir (3); Jenny John (2); Carina Lutter (1);
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Spielbericht Damen 2 gegen TSV Neu Ulm
von Werner Smotzek am 11.11.2011
Im Heimspiel gegen den TSV Neu Ulm kamen die Damen in der BOL zu einem letztlich ungefährdeten 37:24 Erfolg. Es war ein Spiel in dem die Gäste nur in den ersten 10 Minuten des Spiels und der 2. Halbzeit mithalten bzw. ernsthaft Paroli bieten konnten; ansonsten dominierten die Gastgeberinnen die Partie klar und souverän.
Nach der 1:0 Führung durch Kati Meier wogte das Spiel bis zum 6:4 für unsere Mädels hin und her. Dann begann sich langsam die bessere Spielanlage und die bessere individuelle Qualität der Haunstetter Mädchen durchzusetzen. Über 10:6 schraubte man das Ergebnis auf 17:10 und erreichte damit die höchste Führung im ersten Durchgang. Bis zum Halbzeitpfiff gelang den Gästen nurmehr eine Ergebniskorrektur und so wurden mit 19:13 die Seiten gewechselt.
Zu Beginn der 2. Halbzeit waren die Mädels von Coach Werner Smotzek wohl noch mit der Verdauung des Pausentees beschäftigt, als es plötzlich 19:16 stand und wieder so etwas wie Spannung aufkam. Nachdem der Vorsprung aber wieder auf 5 Tore ausgebaut war, stellte sich das Ulmer Aufbäumen schnell als Strohfeuer heraus. In der Folgezeit kamen die Gastgeberinnen immer wieder zu leicht erzielten Toren und die Gegenwehr der Gäste ließ weiter nach. So gelang es nach einem 22:17 Zwischenstand binnen kurzer Zeit das Ergebnis auf 30:19 zu stellen und so die Entscheidung herbeizuführen. In den letzten Minuten wurde der Vorsprung gut verwaltet und man gewann am Ende sicher.
Trainer Smotzek war dann auch größtenteils zufrieden. Besonders freute ihn die Tatsache, dass vom linken Rückraum diesmal viel Torgefahr ausging; Kati Meier und Carina Lutter trafen beide zusammen 12 mal und legten so den Grundstein für den Erfolg. Aber auch von anderen Positionen wurden schön herausgespielte Tore erzielt, so dass es an der Angriffsleistung eigentlich nichts auszusetzen gab. Nicht so gut gefallen hat ihm die Defensivabteilung, die im Lauf des Spiels immer wieder leichte Gegentore zuließ. Hier müssen sich die Mädels im Hinblick auf das nächste Spiel in Kissing besser sortieren. Denn dieser Gegner wird unserem Angriff nicht so viele Möglichkeiten gestatten wie die Ulmer Damen; dann muss die Abwehr besser stehen, will man am Ende etwas Zählbares in den Händen halten. Dies wird Hauptaufgabe in der anstehenden Trainingswoche und in der Vorbereitung auf das nächste schwere Spiel in Kissing sein.
Aufstellung und Torschützen :
Sabine Finger; Michi Haslinger (1); Sina Schickentanz (2); Sonja Bänsch (5/3); Svenja Smotzek (5/1); Kati Meier (7); Anja Hartmann (2); Andrea Atzenbeck (1); Nadi Siller (1); Karina Maier (5/1); Vröni Klostermeir (2); Jenny John (1); Carina Lutter (5);
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Spielbericht D2 – TSV Wertingen
von Werner Smotzek am 24.10.2011
In einem kampfbetonten und bis zur letzten Sekunde spannenden Spiel verloren die Haunstetter Mädels knapp und unverdient mit 21:22 beim Landesligaabsteiger TSV Wertingen.
Von Beginn an war allen Beteiligten klar, dass es sich bei dieser Begegnung um das Treffen zweier Mannschaften auf Augenhöhe handeln würde. Und so entwickelte sich eine teilweise dramatische Partie in der Haunstetten in der ersten Hälfte klar tonangebend war. Mit druckvollem Spiel und vielen Positionswechseln wurde in den ersten 30 Minuten das im Vorfeld besprochene Konzept nahezu optimal umgesetzt. Ob aus dem Rückraum, von den Außenpositionen oder aus dem Spiel 1:1 konnten sich die Mädels immer wieder durchsetzen und setzten so in der 1. Halbzeit eindeutig die Akzente. Nur einmal, nämlich beim 6:5 Zwischenstand für Wertingen gerit man in Rückstand, den man jedoch prompt wieder egalisieren und seinerseits in eine 2-Tore-Führung umwandeln konnte. Schließlich wurden mit einer knappen 11:10-Führung für Haunstetten die Seiten gewechselt.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs veränderte sich dann aber das Bild. Wertingen nahm immer mehr das Heft in Hand und war in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit klar dominant. Aus dem knappen Halbzeitrückstand machten die Wertingerinnen eine 17:14- Führung und so sah sich Coach Werner Smotzek zum Handeln gezwungen. Eine Auszeit und eine neue Einstimmung auf die restliche Spielzeit verfehlte ihr Ziel nicht. Etwas konzentrierte zu Werke gehend konnte Haunstetten den Vorsprung egalisieren und nach ständigem Ein-Tore-Rückstand und Ausgleich seinerseits beim 21:20 mit einem Tor in Führung gehen. Leider hielt diese Führung nich lange und so sah man sich wenig später bereits wieder im Rückstand. Einen in dieser Phase zugesprochenen Siebenmeter konnte man leider nicht verwerten und auch die sich in der Folge in Überzahl ergebende Chance wurde leider nicht zum Unentschieden genutzt, so dass man am Ende leider mit leeren Händen dastand.
Trotzdem war der Trainer mit der gebotenen Leistung zufrieden. Sein Fazit : „ Wir haben ein sehr emotionale Partie abgeliefert, in der die Einstellung zu 100% stimmte. Lediglich der etwas lasche Umgang mit unseren Chancen (u.a. wurden 4 Siebenmeter verworfen) und Unkonzentriertheiten zu Beginn der zweiten Halbzeit sind zu bemängeln. Hier in Wertingen werden sicherlich noch mehr Mannschaften Punkte lassen.“
Der TSV Haunstetten spielte mit :
Sabine Finger, Michi Haslinger, Sina Schickentanz (4), Sonja Bänsch (4), Svenja Smotzek (1), Katja Meier (2), Anja Hartmann (2), Andrea Atzenbeck, Nadi Siller, Karina Maier (3/2), Verena Klostermeir, Jenny John (4/1), Carina Lutter (1);
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Spielbericht 2. Damen gegen BHC Königsbrunn
von Werner Smotzek am 04.10.2011
Nach der Saisonauftaktpleite gegen Gundelfingen war für die 2.Damenmannschaft im Auswärtsspiel gegen Königsbrunn Rehabilitation angesagt. Diese Aufgabe lösten die Mädels von Coach Werner Smotzek mit Bravour und fanden mit einem klaren und niemals gefährdeten 31:17 – Sieg zurück in die Spur.
Nur einmal konnten die Gastgeber in diesem Spiel in Führung gehen, und das war beim 1:0, als die Haunstetter Damen mit ihren Gedanken wohl noch in der Kabine waren. In der Folgezeit präsentierten sie sich aber voll auf der Höhe und ließen am späteren Erfolg niemals mehr Zweifel aufkommen. Bis auf eine kurze Phase nach etwa 12 Minuten der ersten Halbzeit, als Königsbrunn einen 2:5 Rückstand auf 5:6 verkürzen konnte, zeigte sich die Truppe hoch konzentriert und motiviert. Die knappe 6:5 Führung wurde bis zur Halbzeit auf 15:7 ausgebaut und auch nach der Pause wurde fleißig am Ausbau der Führung weitergearbeitet. Über 20:9 und 25:15 hieß es am Ende einer einseitigen Partie 31:17. Der Trainer war mit dem Ergebnis und größtenteils auch mit dem Spiel zufrieden, auch wenn dieses Spiel kein Gradmesser für die folgenden Aufgaben darstellte. Dafür war der Gegner einfach zu harmlos und die Rückkehr der beim ersten Spiel fehlenden Akteure Sina Schickentanz, Jenny John und Svenja Smotzek gab der Mannschaft zusätzliche Stabilität. Die Chancenverwertung hätte besser sein können, ja müssen, meinte der Trainer und auch bei der Abwehrarbeit in der 2.Halbzeit ließ man in manchen Phasen die notwendige Konzentration vermissen, was jedoch angesichts des Spielverlaufs verständlich war.
Die Aufgaben für die Trainingsarbeit der nächsten Wochen sind somit klar. Wegen der Verlegung des Spiels gegen den TSV Schwabmünchen sind die Mädels erst in 3 Wochen, am 22.10. wieder im Einsatz. Danne geht es gegen den Landesligaabsteiger aus Wertingen . Das wird eine weitaus schwierigere Aufgabe und dann wird man sehen ob man aus der Auftaktniederlage gegen Gundelfingen wirklich die richtigen Lehren gezogen hat.
TSV Haunstetten
Sabine Finger, Michi Haslinger (1), Sina Schickentanz (6), Sonja Bänsch (4), Svenja Smotzek, Katja Meier (5), Anja Hartmann (1), Andrea Atzenbeck (1), Nadi Siller (3), Karina Maier (3/1), Vröni Klostermeir (3), Jenny John (2), Carina Lutter (2),
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Damen 2 starten in die neue Saison !
von bl am 08.10.2010
Zum Saisonauftakt der 2. Damenmannschaft wartet gleich ein schwerer Brocken.
Mit dem TSV Aichach kommt der Landesliga Absteiger und Top-Favorit in die
Loderer-Halle. Die Aichacherinnen hatten bereits letzte Woche ihr 1. Spiel.
Gegen die Damen aus Donauwörth konnten sie sicher ihre ersten Punkte
verbuchen. Dies wollen auch die 2.TSV Damen ihr erstes Punktspiel
für sich entscheiden. Wir hoffen, daß sich einige Fan`s für das 1. Match
aufraffen und in die Halle kommen.
Also wir sehn uns in der Halle !!
DHL
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Sieg in der Höhle des Löwen - Frauen-Reserve behält beim 22:21 in Schwabmünchen die Nerven
von hv am 03.11.2009
(hv). Als einzige Handballmannschaft war am Allerheiligen-Wochenende die Frauen-Reserve des TSV Haunstetten in der Bezirksoberliga zu Gange. Die Rot-Weißen siegten beim leicht favorisierten Lokalrivalen TSV Schwabmünchen knapp mit 22:21 (11:11) und können mit 6:2 Punkten auf dem Konto entspannt in das Heimspiel gegen den Titelaspiranten TSV Wertingen (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle) gehen.
Vor allen Dingen in den Endphasen der beiden Hälften bewies die Lechner-Truppe Charakter und hielt gegen den hoch motivierten Ex-Bayernligisten mit Glück und Geschick dagegen. So konnte kurz vor dem Seitenwechsel die 11:9-Führung der Einheimischen egalisiert werden, was für Haunstetten ein psychologischer Vorteil sein sollte. Denn auch nach der Pause ließ man sich trotz vehement vorgetragener Angriffsbemühungen der Gelb-Blauen nicht verschrecken und gestaltete die Auseinandersetzung stetig offen. Vier Minuten vor Spielende schien beim 22:19 sogar alles gelaufen, ehe die Schwabmünchner Schlussoffensive noch einmal Gestalt annahm. Trotz numerischer Unterzahl überstand man die verbliebenen 8 Sekunden ohne Schaden und konnte mit dem erlösenden Schlusspfiff den glücklichen Erfolg feiern. Trainer Hubert Lechner nach der Partie: Ich habe von meiner Mannschaft zwar schon bessere Spiele gesehen, aber was für uns heuer primär zählt, sind die Punkte.
TSV: Czerny (Tor); Reuß (5), Maier (4/2), Schoser, Förster (je 3), Bänsch, Sturm (je 2), Atzenbeck, Klostermeier, Ludwig (je 1), Siller, Weitzel, Hartmann.
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Ein versöhnlicher Abschluß
von Hobbel am 08.04.2008
Haunstetter Landesliga-Handballerinnen trotz Niederlage in Günzburg mit starker Leistung
(hv). Im letzten Saisonspiel zeigten die Landesliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten noch einmal, was in ihnen steckt ? zumindest über 50 Minuten: beim Tabellenweiten VfL Günzburg konnte die Vornehm-Truppe die Partie lange Zeit offen und phasenweise sogar für sich gestalten, mußten sich letztendlich aber doch mit 21:25 (12:10) geschlagen geben. Die erste Schrecksekunde hatten die Rot-Weißen bereits vor dem Anpfiff zu überstehen, als sich Torsteherin Carina Maier nach einem Tritt auf den Ball am Knöchel verletzte und nur unter starken Schmerzen durchspielen konnte. Ihre Mitstreiterinnen auf dem Feld machten die Sache jedoch diesmal recht ordentlich und brachten den Tabellenzweiten vor allem im ersten Durchgang in arge Bedrängnis. Beim 12:10 zur Pause wunderte sich so auch die zahlreich erschienene Günzburger Anhängerschar , und dessen Trainer Maier musste schon tief in die Trickkiste greifen, um das Ganze noch zu drehen. Mit einem 3:3-Abwehrsystem schlich sich somit der Erfolg ein, zumal die TSV-Gäste immer nachlässiger in der Rückwärtsbewegung wurden, nachdem man jetzt immer mehr an der starken Torhüterin der Einheimischen zu knabbern hatte. Knackpunkt der Partie war dann schließlich, als Sabia Metzler beim 18:19 mit einem glasharten Wurf frei vor dem gegnerischen Gehäuse scheiterte und Günzburg bis zum 24:19 davonzog. Trainer Herbert Vornehm zog im Anschluß dennoch ein positives Fazit: "Wären wir die gesamte Saison so aufgetreten wie heute, hätten wir nie mit Abstiegssorgen zu tun gehabt. So aber freuen wir uns trotzdem über den nicht unbedingt erwarteten Klassenerhalt."
TSV: Maier (Tor); Jäcklin (11/7), Bartsch (4), Rathmann (2), Wengenmeir, Riedel, Pieniack, Ludwig (je 1), Dickl, Atzenbeck, Lutter, Metzler. |
Chancenlos und gesichert
von Hobbel am 01.04.2008
Haunstetten unterliegt Taufkirchen deutlich, kann aber weiter für Landesliga planen
(hv). Die 2.Handball-Frauenmannschaft des TSV Haunstetten wird auch in der kommenden Saison in der Landesliga Süd vertreten sein. Trotz der hohen 17:31 (9:12)-Niederlage im letzten Heimspiel gegen den Aufstiegsanwärter DJK Taufkirchen kann die Truppe von Herbert Vornehm bei nur noch einer ausstehenden Partie beim VfL Günzburg (Sonntag, 14.30 Uhr) nicht mehr auf den kritischen 8.Platz zurückfallen, da alle Hauptkonkurrenten nicht mehr den entscheidenden Boden auf die Rot-Weißen gut machen konnten. Der TSV wollte zwar in eigener Halle noch einmal zeigen, dass man auch gegen Spitzenmannschaften der Liga bestehen kann, dies ging allerdings komplett in die Hose. Ausschlaggebend dafür dürfte der völlig indisponierte Beginn auf TSV-Seite gewesen sein, als man in der ersten Viertelstunde sage und schreibe acht mal freistehend vor dem gegnerischen Gehäuse scheiterte. Taufkirchen lief bis zu diesem Zeitpunkt noch auf niedriger Betriebstemperatur und so stand auf der Anzeigentafel ein 4:4-Zwischenstand zu Buche. Jetzt erst machten die Gäste vorübergehenden Ernst und hatten beim 8:5 und späteren 11:6 schon erwartungsgemäßes Oberwasser. Obwohl man sich auf Gastgeberseite zur Pause noch einmal für die 2.Halbzeit motivierte, wollte hier dann ganz und gar nichts mehr klappen. Haunstetten wurde hier Schritt für Schritt schwächer, während die Münchner Vorstädterinnen immer mehr an Sicherheit gewannen und jetzt nur noch auf die Fehler der Einheimischen zu warten hatten. Diese wurden bis Spielende bereitwillig in größeren Mengen geliefert, so dass am Schluß die 17:31-Kanterniederlage zu verdauen war. "Das können wir verschmerzen. Viel wichtiger war für uns der erreichte Klassenerhalt. Jetzt müssen wir zum Abschluß in Günzburg nur noch das Resultat in Grenzen halten, dann ist diese wacklige Runde noch positiv zu Ende gebracht," sagt Spielführerin Anja Dickl.
TSV: Maier (Tor); Jäcklin (6/1), Lutter (3/1), Wengenmeir, Dickl, Atzenbeck (je 2), Rathmann, Pieniack (je 1), Riedel, Bartsch, Metzler, Ludwig. |
Haunstetten kurz vor Ligaerhalt
von Hobbel am 27.03.2008
Landesliga-Handballerinnen benötigen noch einen Zähler
(hv). Ausgerechnet die Mannschaft, der man es in der Handballabteilung des TSV Haunstetten vor Saisonbeginn wohl am wenigsten zugetraut hat, steht am kommenden Wochenende vor dem Klassenerhalt: die Landesliga-Frauen benötigen nach der Osterpause und Punktverlusten der Mitkonkurrenten zur Sicherung des 7.Platzes und der damit verbundenen Nächstjahres-Qualifikation aller Vorraussicht nach nur noch einen Zähler. Allerdings warten auf die Truppe von Herbert Vornehm dabei mit der DJK Taufkirchen (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle) und dem VfL Günzburg (6.April) zwei Vereine, die sich noch heiße Hoffnungen auf den Bayernliga-Aufstieg machen. Die Rot-Weißen sind nach der schmerzhaften Niederlage und schwachem Spiel beim TSV Friedberg ziemlich angefressen, und wollen nun gegen weitaus stärkere Teams wieder ihre Ligatauglichkeit unter Beweis stellen. Dazu ist am Sonntag allerdings einiges mehr an Einsatzbereitschaft erforderlich als bei den letzten Auftritten und Coach Vornehm erhofft sich eine entsprechende Trotzreaktion: Jede Einzelne weiß, dass sie weit unter ihren Möglichkeiten lag, und wird diese ungenügende Präsentation revidieren. Um ihre letzte theoretische Chance kämpfen im Anschluß die Bayerliga-Männer gegen die DJK Waldbüttelbrunn (16.30 Uhr). Hier heißt es für das Team von Stefan Ebert Alles oder Nichts, denn bei einer weiteren Niederlage wäre man bereits drei Spieltage vor dem Ende nicht mehr unter den Überlebenden. |
Das war zu wenig
von Hobbel am 18.03.2008
Haunstetter Landesliga-Frauen in Friedberg chancenlos
(hv). Völlig von der Rolle präsentierten sich die Landesliga-Handballerinnen in ihrer Auswärtspartie beim Abstiegskandidaten TSV Friedberg. Die Rot-Weißen waren gegen die um ihre letzte Chance kämpfenden Gastgeberinnen klar unterlegen und mussten die Partie mit 22:26 (9:11) abgeben. Dabei hätte dem TSV bereits ein Zähler gereicht, um den rettenden 7.Platz endgültig zu sichern. Und gerade das sollte dem Verantwortlichengespann Rathmann/Vornehm einiges an Unverständnis abringen, zumal die geforderte Gegenwehr die gesamte Spielzeit auf rot-weißer Seite abhanden gekommen schien. Ganz anders die Herzogstädterinnen, die sich um jeden Ball bemühten, den viel zu pomadig agierenden TSV-Rückraum gänzlich ausschalteten und mit viel Bewegung und Dynamik selbst zu guten Gelegenheiten gelangten. Die Gäste wollten nach dem 9:11 zur Pause die bis dato ungenügende Leistung im zweiten Durchgang revidieren, was allerdings komplett misslang. Friedberg war auch in dieser Phase mental um einiges stärker und viel bewegungsfreudiger, woraus ein deprimierender 14:23-Rückstand resultierte (47.Minute). Haunstetten agierte nun im Alles-oder-Nichts-Prinzip mit offensiver Abwehr und war mit fünf Treffern in Folge auf dem Weg zur Schadensbegrenzung. Den verdienten Sieg ließen sich die Einheimischen jedoch nicht mehr nehmen und für den TSV muß der letzte notwendige Punkt nach der Osterpause gegen die Aufstiegskandidaten Taufkirchen oder Günzburg her.
TSV: Maier (Tor), Jäcklin (8/1), Ludwig, Atzenbeck (je 4), Bartsch (3), Wengenmeir, Dickl, Metzler (je 1), Riedel, Rathmann, Lutter, Pieniack. |
Nur noch ein Sieg fehlt
von Hobbel am 11.03.2008
Landesliga-Frauen des TSV Haunstetten kurz vor dem Klassenerhalt
(hv). Schön langsam kann man beim TSV Haunstetten wenigstens für die 2.Handball-Frauenmannschaft in der Landesliga planen. Die Truppe von Herbert Vornehm war im Pflichtspiel gegen den bereits abgestiegenen TSV Milbertshofen mit 26:15 (9:7) erfolgreich und benötigt aus den noch ausstehenden drei Partien nach Punktverlusten der Konkurrenz lediglich noch einen Sieg zur Klassensicherung.
Der schon obligatorische Leichtsinn auf TSV-Seite währte zum Glück nur 20 Minuten. Die Gäste waren hier noch konditionsstark und setzten den Einheimischen mit einer 3:0 und 7:6-Führung erheblich zu. Haunstetten seinerseits übertraf sich im Auslassen der klarsten Einschussmöglichkeiten und sah sich so über siebzig Prozent der Zeit in der Defensive, da die Münchnerinnen es keineswegs eilig hatten. Die Zwei-Tore-Führung zur Pause war kurz nach Wiederanpfiff noch auf 9:8 zusammengeschmolzen, ehe die Rot-Weißen den entscheidenden Zahn zulegten: über 15:9 (37.Minute) kam man mit etwas mehr Konsequenz bis zum 21:12 (48.) und hatte diese Auseinandersetzung entschieden. Da fielen auch die restlichen Nachlässigkeiten nicht mehr ins Gewicht, ohne die weit über 40 TSV-Treffer im Bereich des Möglichen gewesen werden. "Sei es ihnen verziehen. Wir wollten deutlich gewinnen, und das ist uns gelungen. Man muß nicht immer alles so negativ sehen," erklärte Vornehm im Anschluß. Das Endspiel steigt für sein Team jetzt erst einmal am Samstag beim TSV Friedberg (15.30 Uhr). Hier können die gastgebenden Schwarz-Weißen nur mit einem Sieg ihre Minimalchance waren.
TSV: Meier (Tor); Jäcklin (12/5), Metzler (3), Bartsch, Atzenbeck, Lutter, Ludwig (je 2), Riedel, Rathmann, Nowotny (je 1), Dickl, Pieniack. |
Ein Zähler reicht (noch) nicht
von Hobbel am 04.03.2008
Punktgewinn des Haunstetter Landesligisten in Schwabmünchen
(hv). Es war noch nicht der erhoffte Befreiungsschlag für die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten im Lokalderby-Abstiegskampf beim TSV Schwabmünchen: Die Rot-Weißen ergatterten zwar in einer schon verloren geglaubten Partie beim 24:24 (10:11) noch einen Zähler, müssen aber in den noch ausstehenden vier Spielen voraussichtlich noch vier davon sichern, um weiter in der Südbayernliga zu verbleiben. Wie erwartet fighteten die Gastgeberinnen um ihre wohl letzte Chance von Beginn an und setzten den Rot-Weißen auch enorm zu. Die erste Hälfte ging so trotz leichter Überlegenheit für Haunstetten knapp an die Menkinger, die ihrerseits hauptsächlich von Aussetzern des TSV im Abwehrverband profitierten. Nach der Pause war zwar schnell der Ausgleich erzwungen, was allerdings keineswegs für verstärkte Ruhe im Haunstetter Spiel sorgte. Ganz im Gegenteil: Beflügelt von der hitzigen Atmosphäre in der Schwabmünchner Sporthalle gelang den Einheimischen die zwischenzeitliche 20:16-Führung und der an diesem Tag extrem schwache Gäste-Rückraum war in Folge komplett indisponiert. Bis zum 24:21 sahen die Gelb-Blauen wie der sichere Sieger aus, als der TSV zum Glück noch einmal zurückschlug. Hier sorgte das glänzende Dreieck Riedel/Atzenbeck/Wengenmeir sogar für den nicht mehr geglaubten Ausgleich und man hatte Sekunden vor Spielende tatsächlich noch eine Einschussmöglichkeit durch Sabrina Jäcklin, die allerdings ihr Ziel knapp verfehlte. ?Das wäre des Guten auch ein wenig zuviel gewesen,? meinte TSV-Trainer Vornehm im Anschluß, der sich nach erstem Durchatmen doch noch über den gewonnenen Punkt freuen konnte: "Wenigstens haben wir damit den Abstand halten können. Jetzt muß aber am Sonntag gegen den bereits abgestiegenen TSV Milbertshofen (12.30 Uhr, AL-Halle) dringend ein Sieg her, da wir davon ausgehen müssen, dass die restlichen Begegnungen nicht unbedingt zu unseren Gunsten laufen."
TSV: Maier (Tor); Jäcklin (7/4), Riedel (5), Wengenmeir, Atzenbeck (je 4), Metzler (2), Lutter, Pieniack (je 1), Dickl, Bartsch, Rathmann, Ludwig. |
Post-Blockade bei Haunstetten
von Hobbel am 26.02.2008
Handball-Landesligist ohne Chance gegen Münchnerinnen
(hv). Das Heimspiel der Handball-Landesliga-Frauen des TSV Haunstetten gegen den Tabellendritten Post SV München sorgte erwartungsgemäß wieder für allgemeine Ernüchterung. Die Rot-weißen konnten wie in der Hinrunde dem Aufsteiger nur in Fragmenten Paroli bieten und unterlagen letztendlich schmeichelhaft mit 21:25 (8:15). Während die Münchnerinnen somit weiter im Titelrennen sind, geht es nun für den TSV in den nächsten drei Partien um Alles oder Nichts. Bereits im ersten Durchgang deutete Haunstetten sein regelrechtes "Post-Trauma" an, als man nicht wirklich einen Fuß auf den Boden brachte und sich von den bewegungsfreudigen Gästen schier in seine Einzelteile zerlegen ließ. Unzählige Fang- und Abspielfehler machten es den Postlerinnen allerdings auch leicht die deutliche Distanz herbeizuführen. Beim 8:17 kurz nach Wiederanpfiff schien der TSV einem schrecklichen Debakel entgegenzusteuern, ehe man sich doch noch eines Besseren besann. Das kurzzeitige Aufbäumen mit verstärkter Präsenz brachte die Rot-Weißen sogar noch aussichtsreich auf 20:23 (55.) heran, ehe die letzten Minuten gerechterweise wieder an den SV gingen. Trainer Vornehm hatte wieder einmal nicht mit einer derartigen Statik im Positionsangriff sowie im Abwehrverhalten gerechnet, und sah sich auch von Youngster Sabia Metzler im Kommentar bestätigt: "Wenn ich eh schon da bin, dann möchte ich mich wenigstens ordentlich bewegen." Somit steigt für Haunstetten am Samstag in Schwabmünchen (17.30 Uhr) das Abstiegsduell Nummer Eins, und nur der Sieger kann sich berechtigte Hoffnungen auf ein weiteres Jahr in der Landesliga Süd machen.
TSV: Maier, Rock (Tor); Wengenmeir, Lutter, Ludwig (je 4), Jäcklin (4/3), Rathmann, Metzler (je 2), Riedel (1), Bartsch, Atzenbeck. |
Chancenlos beim Zweiten
von Hobbel am 19.02.2008
Haunstetter Landesligist leistet in Kempten zu wenig Widerstand
(hv). Nur ein Sechstel der Partie gelang es den Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten beim Tabellenzweiten SG Waltenhofen/Kottern Widerstand zu leisten. Der Aufstiegsfavorit hatte am Ende leichtes Spiel um die Auseinandersetzung mit 29:22 (14:11) für sich zu entscheiden und besitzt im Kampf um die Meisterschaft weiterhin die besten Karten. Zehn Minuten waren gespielt, als an der Anzeigentafel in der Westendstraße ein unglaubliches 6:2 für die Augsburger Gäste zu Buche stand. SG-Trainer Hutner nahm hier mit einer Auszeit dem bis dato furiosen Spiel der Rot-Weißen die weitere Grundlage. Sein Team war ab diesem Zeitpunkt Herr im Haus und drehte die Begegnung binnen kürzester Zeit (11:8, 24.). Der TSV konnte in dieser Phase zumeist nur hinterherschauen und -laufen, hatte allerdings beim 14:15 nach der Pause erneut den besseren Start erwischt. Und ausgerechnet hier sollte die Geschichte endgültig kippen: Waltenhofen erzielte in eigener Unterzahl vier Treffer in Serie, was die geschockten Gäste dazu veranlasste noch zwei bei doppelter Überzahl als Zugabe zu verschenken. Den routininerten Gastgeberinnen war bis Spielende nicht mehr viel zuzusetzen und Trainer Vornehm analysierte recht gefasst: "Es wäre schön gewesen, wenn wir länger dagegen gehalten hätten. Wir haben jetzt noch drei Endspiele in Schwabmünchen und Friedberg, sowie zu Hause gegen Milbertshofen, und die sind viel wichtiger." Zunächst erwarten die Rot-Weißen jedoch mit dem Viertplazierten Post SV München (Sonntag, 12.30 Uhr, AL-Halle) eine weitere Spitzenmannschaft, gegen die es erneut gilt Ruhe zu bewahren.
TSV: Maier (Tor); Jäcklin (8/1), Lutter (4), Wengenmeir, Bartsch, Metzler, Ludwig (je 2), Dickl, Pieniack (je 1), Rathmann.
Weitere Ergebnisse: Männer 2 - Bobingen 25:38, Meitingen - Frauen 3 10:16, Regensburg - weibliche B1-Jugend 22:22, Wittislingen - weibliche B2-Jugend 17:12, weibliche B2-Jugend - Ludwigsfeld 11:26, männliche B-Jugend - Wullenstetten 34:40. |
Ein Zittersieg für die Handballerinnen
von Hobbel am 12.02.2008
TSV Haunstetten gwinnt Abstiegs-Lokalderby gegen Kissing
(hv). Nichts für schwache Nerven war das Abstiegs-Lokalderby der Landesliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten gegen den SC Kissing. Die Rot-Weißen hatten nach sechzig äußerst emotionalen Spielminuten mit 24:23 (11:12) knapp die Nase vorn und besitzen nun selbst beste Karten das Vorhaben Klassenerhalt doch noch zu realisieren. Wie bereits im Vorfeld erwartet bot das Aufeinandertreffen der beiden schwäbischen Konkurrenten nicht gerade spielerische Leckerbissen, sondern war stets von kämpferischen Elementen geprägt. Haunstetten erwischte dabei den besseren Start (6:3, 14.Minute), ließ sich jedoch durch eigene Nachlässigkeiten die Partie innerhalb kürzester Zeit aus der Hand nehmen. So waren die aufopferungsvoll kämpfenden Kissingerinnen beim Seitenwechsel und bis Mitte des zweiten Durchgangs durchgehend in Front. 17:15 hieß es hier, als der TSV mit drei Treffern in Serie der Wende zuzusteuern schien. Da allerdings die flinken Gäste immer wieder in vielversprechende Abwehrlücken der Einheimischen stießen, war selbst beim 23:20 noch keine Entscheidung gefallen. Und sogar die letzte Führung durch Sabrina Jäcklin per Gewaltwurf aus 13 Metern sollte dem SC im direkten Anschluß noch eine Riesenchance bescheren. Diese wurde zum Glück für die Rot-Weißen doch nicht verwertet, so dass die Freude über den dritten Saisonzähler gegen den Lokalgegner am Ende riesengroß war. Die angeschlagene TSV-Goalgetterin (Schulterprobleme) fasste das Geschehen im Anschluß auch entsprechend zusammen: ?Das war wie Balsam auf unsere Wunden. Jetzt können wir wieder optimistischer nach vorne schauen.? Und ihr Achsenpendant Carina Lutter , die ihr wohl bestes Rundenspiel hinlegte fand auch das entscheidende Haar in der Suppe. ?Wir müssen unser Defensivverhalten noch einmal überdenken. Wenn man in sechzig Minuten keinen einzigen Treffer von weiter weg als acht Meter von unserem Tor bekommt, ist die Teamarbeit nicht unbedingt erstklassig.?
TSV: Maier, Rock (Tor); Lutter (8), Jäcklin (8/2), Wengenmeir (4), Atzenbeck (2), Dickl, Ludwig (je 1), Riedel, Bartsch, Rathmann, Pieniack, Metzler.
Weitere Ergebnisse: Aichach II - Frauen 3 22:20, Schwabmünchen - männliche B-Jugend 33:20, Schongau - weibliche C1-Jugend 17:33, Dasing - weibliche C2-Jugend 19:19, männliche C1-Jugend - Ismaning 20:28. |
Das war zu erwarten
von Hobbel am 05.02.2008
Haunstetter Handballteams kämpfen um den Klassenerhalt
(hv). Nach sieben "goldigen" Jahren mit mindestens einem Aufstieg pro Saison scheint die Handballabteilung des TSV Haunstetten dieses Jahr endgültig an seine Grenzen zu stoßen. Alle höherklassigen Mannschaften kämpfen erwartungsgemäß gegen den Abstieg und stehen vor dem letzten Drittel der Runde in den nächsten Wochen vor entscheidenden Partien. Ein vehementes Lebenszeichen gab es dabei von den Regionalliga-Frauen mit dem 23:22-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Neustadt. Hans Drasovean hat mit seinem Team noch den längsten Weg vor sich und muß aus den verbleibenden zehn Spielen voraussichtlich mindestens die Hälfte für sich entscheiden, um den rettenden 10.Rang zu erreichen. Nicht viel besser dürfte es Stefan Ebert um seine Bayernliga-Männer ergehen, der rein rechnerisch sogar noch fünf von neun zu seinen Gunsten gestalten muß. So gesehen ist am Samstag (16.30 Uhr) beim Schlusslicht Forchheim ein doppelter Punktgewinn ein absolutes Muß. Abteilungsleiter Herbert Vornehm sieht seine beiden Vorzeige-Mannschaften immer noch im Soll: "Wir besitzen noch ausreichend Gelegenheit die Geschichte aus eigener Kraft zu erledigen. Es war uns eh sonnenklar, dass die Erfolgskurve nicht immer nach oben gehen wird, umso wichtiger ist es für die Abteilung die Klassen zu halten, auch wenn wir jetzt an unserer Obergrenze angelangt sind." Für dessen Landesliga-Frauen könnte mit einem Sieg am Sonntag im Lokalderby gegen Kissing (16.30 Uhr, AL-Halle) ein Meilenstein zum Ligaerhalt gelegt werden. Relativ aussichtslos gestaltet sich dagegen die Situation bei der 2.Männermannschaft in der Bezirksoberliga. Mit aktuell nur zwei Siegen im Gepäck muß sich das Team von David Cordas bei nur noch fünf Chancen wohl jetzt schon in die Bezirksliga verabschieden.
Und tatsächlich können sich beim TSV auch dieses Jahr noch zwei Aktivenmannschaften mit Meisterehren beschmücken: Die 3.Frauenmannschaft steht als verlustpunktfreier Tabellenführer an der Spitze der Bezirksliga und benötigt lediglich noch zwei Siege zum Titelgewinn und der 3.Männermanschaft könnten bereits am Wochenende beim Spieltag in Wertingen (Samstag ab 14 Uhr) ebenso zwei Erfolge zur Sicherung der AH-Meisterschaft genügen. |
Zwei ganz wichtige Punkte
von Hobbel am 29.01.2008
Haunstetter Landesliga-Handballerinnen siegen in Fürstenfeldbruck
(hv). Einen enorm wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt konnten die Landesliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten beim Mitabstiegskandidaten TuS Fürstenfeldbruck landen. Die Truppe von Herbert Vornehm war mit 22:17 (8:11) erfolgreich und hat damit bereits die neben Leipheim den zweiten von fünf nötigen Vereinen hinter sich. Wie schon vierzehn Tage zuvor war die Auseinandersetzung von spielerisch unzureichender Linie geprägt und der TSV sah vor allem im ersten Durchgang überhaupt nicht gut aus. Hier machte den Verantwortlichen in erster Linie die miserable Defensivarbeit Sorgen, welche es den biederen Gastgeberinnen immer wieder ermöglichte in entscheidende Lücken zu stoßen. So war beim 8:11 bei Halbzeit ein besorgniserregender 8:11-Rückstand zu verkraften. Die Trainer schienen dann in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben: "Mit Kampf zum Spiel" bedeutete dies für die Rot-Weißen, und das sollte letztendlich auch klappen. Bruck war noch bis zum 15:13 in Führung, ab diesem Zeitpunkt bekamen die jetzt konditionsstärkeren Haunstetterinnen immer mehr Oberwasser. 17:17 hieß es zehn Minuten vor Spielende und den Einheimischen wollte daraufhin kein einziger Treffer mehr gelingen. "Eindeutig ein Verdienst unserer besseren Zurücklauftaktik in den zweiten dreißig Minuten," wusste Spielmacherin Janina Rathmann im Anschluß zu berichten. Nach einwöchiger Faschingspause wartet auf die Rot-Weißen mit dem Lokalderby gegen den SC Kissing bereits die nächste Bewährungsprobe und mit einem weiteren sieg könnte man hier die dritte Mannschaft hinter sich platzieren.
TSV: Rock, Maier (Tor); Atzenbeck (5), Nowotny (5/1), Lutter (4/2), Pieniack (3), Riedel (2), Bartsch, Metzler, Rathmann (je 1), Ludwig, Dickl. Weitere
Ergebnisse: Männer 2 - Günzburg 26:39, weibliche B1-Jugend - Oberhausen 21:26, Strass - weibliche B2-Jugend 15:20, männliche B-Jugend - Dinkelscherben 30:34, weibliche C1-Jugend - Forstenried 37:18, Fürstenfeldbruck - männliche C1-Jugend 30:25, Hochzoll- männliche C2-Jugend 23:33. |
Ein glanzloser Pflichtsieg
von Hobbel am 22.01.2008
Landesliga-Frauen bezwingen Schlusslicht Leipheim
(hv). "Jetzt müssen wir wenigstens nicht mehr gegen Tabellenführer Waltenhofen gewinnen," war das einzige Resumee von Co-Trainer Helmuth F. Rathmann nach der 26:19 (13:9)-Pflichtaufgabe der Landesliga-Handballerinen des TSV Haunstetten gegen den Tabellenletzten VfL Leipheim. Im Hinspiel gab es noch eine bittere 17:20-Niederlage für die Rot-Weißen, die sich trotz des doppelten Punktgewinns weiterhin mit akutem Abstiegskampf auseinandersetzen müssen. Die Partie hielt auch komplett das, was ein Absteigerduell versprechen sollte: beide Teams verzichteten weitgehend auf spielerische Linie und setzten auf Magerkost mit Hauptaugenmerk auf kämpferische Einlagen. Keineswegs überraschend war dann auch der 9:9-Zwischenstand nach 21 Minuten, als sich alle Akteure hauptsächlich mit Unzulänglichkeiten ausgewiesen hatten. Ein kleiner Konzentrationsschub der Gastgeberinnen brachte diese bis zum Seitenwechsel mit vier Treffern in Front, was bei den Donaustädterinnen zu leichter Resignation führte. Haunstetten war in der zweiten Hälfte stetig bemüht sein Torverhältnis etwas aufzubessern, was beim 24:15 (52.Minute) auch noch vielversprechend aussah. Bis Spielende war allerdings wieder alles verpufft und Kräfteschonung angesagt, und man ließ Leipheim die Geschichte noch ordentlich gestalten. Am Samstag (17.15 Uhr) wartet auf den TSV beim TuS Fürstenfeldbruck die nächste Vorentscheidung, da den Gastgeberinnen ebenfalls das Wasser nicht nur bis zum Hals steht und Rückraumass Carina Lutter gibt die Marschroute an: "Wir müssen unsere positiven Ansätze um verstärkte Laufbereitschaft erweitern. Nur so können wir den Kampf annehmen."
TSV: Rock, Meier (Tor); Nowotny (6/3), Lutter (4), Bartsch, Ludwig (je 3), Riedel, Atzenbeck, Pienack, Metzler (je 2), Wengenmeir, Dickl.
Weiter Ergebnisse: Männer 2 - Leipheim 20:24, Bergtheim - weibliche B1-Jugend 21:18, Wertingen - weibliche B2-Jugend 12:17, Gundelfingen - männliche B-Jugend 28:21, weibliche C1-Jugend - Ismaning 25:23, Bobingen - weibliche C2-Jugend 26:35. |
Eine einzige Enttäuschung
von Hobbel am 15.01.2008
Haunstetter Handballerinnen gehen in Würm baden
Analog zum Rundenbeginn gab es für die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten auch im Rückspiel bei der HSG Würm-Mitte nichts zu erben. Die Rot-Weißen unterlagen nach erneut mäßiger Leistung mit 20:25 (12:13) und befinden sich damit in akuter Abstiegsgefahr. Bereits vor der Partie häuften sich die Hiobsbotschaften auf TSV-Seite: Martina Wengenmeir und Janina Rathmann mussten krankheitsbedingt kurzfristig passen und Torjägerin Sabrina Jäcklin war durch Schulterprobleme stark gehandicapt. Sie sollte trotzdem die einzige Haunstetter Akteurin bleiben, die annähernd Normalform erreichte und ihr Team im Spiel hielt. Sah es im ersten Durchgang noch recht hoffnungsvoll für die Augsburger Gäste aus (12:13), so war ab Mitte der zweiten Hälfte jegliche Gegenwehr dahin. Die Würmer zeigten sich hier deutlich frischer und willensstärker im Kampf um den Ball. Vom 15:18 bis zum 16:24 fingen sich die Rot-Weißen so sechs Gegenstöße ein und hatten damit den Knock-Out hingenommen. Die Resultatsverbesserung bis Spielende konnte dann auf Seiten der Verantwortlichen die Mienen keineswegs erhellen und Co-Trainer Rathmann stellte ernüchternd fest: Da hat zwei Drittel der Truppe die Weihnachtspause zu wörtlich genommen. Zur Pflichtaufgabe wird nun die Heimpartie gegen das Schlusslicht VfL Leipheim (Sonntag, 12.30 Uhr, AL-Halle). Die Donaustädter besitzen erst zwei Zähler auf der Habenseite (20:17 gegen Haunstetten) und stehen abgeschlagen am Tabellenende.
Sollte auch hier kein Sieg herausspringen können wir unsere Koffer gleich packen, weiß Flügelflitzerin Julia Riedel.
TSV: Rock, Meier (Tor); Jäcklin (12/6), Lutter (4), Pieniack (2), Metzler, Atzenbeck (je 1), Dickl, Bartsch, Ludwig, Riedel. |
Das war nichts
von Hobbel am 18.12.2007
Haunstetter Landesliga-Handballerinnen unterliegen dem VfL Günzburg
(hv). Die Negativserie des vergangenen Wochenendes für den TSV Haunstetten konnte auch die 2. Frauenmannschaft in der Landesliga Süd nicht stoppen. Nach Niederlagen für die Regionalliga-Frauen und die Bayernliga-Männer gab auch die Truppe von Herbert Vornehm beim 23:26 (12:17) gegen den VfL Günzburg beide Zähler ab. Ohnehin hatte man sich gegen den Tabellendritten aus der Donaustadt auf TSV-Seite nicht gerade viel ausgerechnet, wie die Begenung jedoch gestaltet wurde, sorgte allerdings bei den Verantwortlichen doch für sehr ärgerliche Mienen. Der VfL lag zwar von Beginn an in Front, spätestens Mitte des ersten Durchgangs sollte sich bei den Gastgeberinnen beim 8:8-Zwischenstand allerdings Mut zum Optimismus breit machen. Bis zum 10:11 fünf Minuten später hatte man so tatsächlich noch Anschluß gehalten. Eine entscheidende Schwächephase kurz vor dem Seitenwechsel brachte dem TSV einen Fünf-Tore-Rückstand ein, von dem man sich in der zweiten Hälfte trotz heftiger Gegenwehr nicht mehr erholte. Selbst der Anschluß zum 22:24 stellte dann für die Günzburgerinnen keine große Gefahr mehr dar, zumal die Einheimischen ihren obligatorischen Ballverlusten treu blieben. "Jetzt sind wir halt zum Start der Rückrunde wieder in akuter Abstiegsgefahr, und nur weil wir in der Hinserie zu viele gute Gelegenheiten ausgelassen haben," sagt ein enttäuschter Co-Trainer Helmuth F.Rathmann.
TSV: Rock, Meier (Tor); Jäcklin (8/3), Dickl, Rathmann (je 4), Metzler (3), Bartsch, Ludwig, Lutter, Pieniack (je 1), Smotzek. |
Ein Rückfall in alte Zeiten
von Hobbel am 11.12.2007
TSV Haunstetten unterliegt in Taufkirchen
Das weckte Erinnerungen wach: Wie zu Beginn der Saison lieferten die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten eine Demonstration der negativen Art ab. Völlig saft-, kraft- und mutlos präsentierte man sich in der Auswärtspartie bei der DJK Taufkirchen und musste eine herbe 19:32 (9:13)-Niederlage mit nach Hause nehmen. Nach vier Siegen in Folge ist die Truppe von Herbert Vornehm wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt und trifft nun am Sonntag in eigener Halle zum Abschluß der Hinrunde ausgerechnet auf den Tabellenzweiten VfL Günzburg (14..30 Uhr, AL-Halle). Was sich im Münchner Vorort abspielen sollte, hatte sich schon in der Heimpartie gegen Friedberg angedeutet. Die Rot-Weißen agierten viel zu pomadig, konnten weder im Angriff den nötigen Druck aufbauen sondern ließen auch im Defensivbereich jegliche Beinarbeit vermissen. Hinzu kamen erneut unzählige technische Fehler, welche den Einheimischen zu mehreren leichten Torerfolgen verhalfen. Taufkirchen kontrollierte nach der 13.Minute (8:2) die Auseinandersetzung nach Belieben und hatte selbst die kritische Phase beim 18:14 und doppelter Unterzahl (44.) nach Fehlpässen der Haunstetterinnen erfolgreich überstanden. Diese ließen sich zum Verdruß ihrer verantwortlichen bis Spielende auch noch extrem durchhängen, so dass zum Schluß ein überhohes Resultat zugunsten der Gastgeber heraussprang. Das letzte Spiel vor Weihnachten ist jetzt noch ein Motivationsproblem. Danach wird die Pause wohl von allen Beteiligten mehr als erwünscht kommen, konstatierte ein zum wiederholten Male deprimierter TSV-Co-Trainer Helmuth F. Rathmann.
TSV: Rock, Meier (Tor); Jäcklin (8/5), Lutter (3), Ludwig, Riedel (je 2), Smotzek, Dickl, Bartsch, Wengenmeir (je 1), Rathmann.
Weitere Ergebnisse: Ichenhausen Männer 2 30:25, 1871 Augsburg Frauen 3 14:17, weibliche B1-Jugend Würm-Mitte 20:16, weibliche B2-Jugend Günzburg 18:17, Wittislingen männliche B-Jugend 21:29, weibliche C1-Jugend Waltenhofen 32:19, weibliche C2-Jugend Schwabmünchen 16:14.
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Sensation durch Handballerinnen
von Hobbel am 27.11.2007
TSV Haunstetten bezwingt in der Landesliga den Tabellenführer Waltenhofen
(hv). Eine nahezu sensationelle Leistung vollbrachten die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten in ihrer Heimpartie gegen den Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten Waltenhofen/Kottern. Mit 29:28 (17:13) bezwangen die Rot-Weißen die Allgäuerinnen nach einer dramatischen und hochklassigen Partie und konnten sich dadurch vorläufig sogar auf den 5.Tabellenplatz schieben. Gleich zu Beginn wollte kaum jemand in der Albert-Loderer-Halle seinen Augen so recht trauen, denn nicht die favorisierten Gäste übernahmen die Initiative, sondern der einheimische TSV , der einen 3:0-Blitzstart hinlegte und sich auch in Folge viel konzentrierter zeigte als die fahrig wirkenden Waltenhoferinnen. Über 9:3, 11:5 und 14:7 wurden später beruhigende Führungen erarbeitet, die allerdings bis zum Seitenwechsel erwartungsgemäß nicht zu halten waren. Bis 12 Minuten nach der Pause konnte Haunstetten die SG auf Distanz halten (23:19), ehe sich die Wende zugunsten des Tabellenführers andeutete. Zu allem Unglück zog sich in dieser Phase die bis dato bärenstarke Andrea Atzenbeck nach einem unglücklichen Zusammenprall einen Nasenbeinbruch zu und fiel für den Rest der Begegnung aus. Der TSV leistete sich jetzt gegen die immer offensiver agierenden Allgäuerinnen viele leichte Ballverluste und ermöglichte diesen nicht nur den Ausgleich zum 26:26, sondern auch zwei weitere Treffer zur vermeintlichen Entscheidung. Eine letzte Zeitstrafe für die Gäste nutzten die Einheimischen dann doch noch zum nicht mehr erwarteten Ausgleich, um im Anschluß noch 35 Defensivsekunden meistern zu müssen. Zehn Sekunden vor Spielende kam man nach einem technischen Fehler überraschend noch einmal in Ballbesitz und der besten TSV-Spielerin Janina Rathmann war es vorbehalten praktisch mit der Schlusssirene das vielumjubelte Siegtor zu erzielen. Spielerinnen und Trainer lagen sich sofort im Anschluß überglücklich in den Armen, als hätte man den Klassenerhalt schon geschafft. Co-Trainer Helmuth F.Rathmann rang nur mühsam mit der Fassung: "Das ist zwar noch ein langer Weg, aber so hab ich mich seit zwei Jahren nicht mehr gefreut."
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (7/4), Dickl (6), Atzenbeck (5), Lutter (4), Rathmann, Pieniack (je 3), Ludwig (1), Bartsch, Metzler, Riedel.
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Wichtiger Sieg für Haunstetten
von Hobbel am 20.11.2007
Die 2.Handball-Frauenmannschaft des TSV Haunstetten hat sich in der Landesliga Süd etwas Luft im Absiegskampf verschafft: Mit einem hochverdienten 29:18 (15:9) beim Mitkonkurrenten TSV Milbertshofen gelang der Truppe von Herbert Vornehm der zweite doppelte Punktgewinn in ununterbrochener Reihenfolge und somit auch vorläufig ein Sprung ins Mittelfeld. Da allerdings bis zu fünf der zwölf Vereine nach Abschluß der Runde den Rückweg in die Bezirksoberliga antreten müssen, ist nicht nur beim TSV noch lange nicht Entwarnung angesagt. In München jedenfalls präsentierten sich die Rot-Weißen von Beginn an hellwach und hochmotiviert, so dass die stark ersatzgeschwächten Gastgeberinnen nie eine wirkliche Gewinnchance hatten. Besonders erfreulich dabei, dass diesmal Defensive und Offensive optimal ineinandergriffen und dadurch den Einheimischen keine Annäherung gelingen sollte. Zwei nahezu identische Spielhälften sorgten schließlich für den gerechten Ausgang, den man jetzt zu Hause gegen Tabellenführer Waltenhofen/Kottern (Samstag, 17 Uhr, AL-Halle) bestätigen will. "Nach unserem miserablen Saisonstart müssen wir auch weiterhin die ein oder andere Überraschung landen, da wir momentan immer noch vier Zähler im Hintertreffen sind," erklärt Trainer Vornehm die Ausgangssituation für die kommenden Wochen.
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (10/4), Lutter (7/1), Atzenbeck (3), Dickl, Ludwig, Bartsch, Pieniack (je 2), Wengenmeir (1), Rathmann.
Weitere Ergebnisse: Lauingen - Männer 2 29:24, weibliche B1-Jugend - Regensburg 18:10, weibliche B2-Jugend - Ichenhausen 33:5, Dasing - männliche B-Jugend 28:12, weibliche C1-Jugend - Schongau 36:22, weibliche C2-Jugend - Aichach 12:14, Ismaning - männliche C1-Jugend 37:31. |
Aufwärtstrend bei Landesligistem
von Hobbel am 13.11.2007
TSV Haunstetten II bezwingt Schwabmünchen
(hv). Lokalderbys scheinen in dieser Saison ein gutes Pflaster für die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten. Nach dem unerwarteten Punktgewinn in Kissing (31:31) gelang der Truppe von Herbert Vornehm jetzt zu Hause gegen den letztjährigen Bayernligisten TSV Schwabmünchen sogar ein 29:23 (10:13)-Sieg. Bei derzeit 5:7 Zählern und einer ähnlichen Leistung in den kommenden Wochen ist für die Rot-Weißen jetzt wieder Land in Sicht. Der erste Durchgang verhieß allerdings für die Einheimischen nichts Gutes. Die favorisierten Menkingerinnen führten dort schnell mit 3:0 und Haunstetten präsentierte sich hier und die restlichen 30 Minuten wie das Kaninchen vor der Schlange. Ohne jegliches Selbstvertrauen und mit einer Fehlerfrequenz, dass einem Angst und Bange werden musste, ging es auch noch schmeichelhaft mit 10:13 in die Pause. TSV-Trainer Vornehm ließ zu diesem Zeitpunkt schon die auffälligste Schwabmünchnerin, Sibylle Jendrzej, in kurze Deckung nehmen, diese Maßnahme sollte aber erst zehn Minuten nach dem Seitenwechsel fruchten. Haunstetten agierte jetzt wesentlich wacher und hatte auch mit seinen Wurfversuchen besseren Erfolg. Beim 15:15 war erstmals der Gleichstand erzwungen, und ab diesem Zeitpunkt lagen nur noch die Rot-Weißen in Führung. Schwabmünchen kämpfte zwar aufopferungsvoll, musste allerdings ab dem 26:23 noch drei weitere Gegentreffer zum Endstand hinnehmen. Coach Vornehm hofft nun, dass endlich mehr Stabilität in sein Team Einzug hält: ?Es nützt uns nichts, wenn wir nach Überraschungen mit weiteren Unzulänglichkeiten wieder alles verspielen,? sagt er auch schon in Anspielung auf die Auswärtsaufgabe beim TSV Milbertshofen (Samstag, 17.30 Uhr), dem das Wasser nach nur einem Saisonsieg jetzt bereits bis zum Hals steht.
TSV: Rock, Meier (Tor); Jäcklin (13/7), Wengenmeir (4), Lutter (3), Atzenbeck, Ludwig, riedel (je 2), Rathmann, Pieniack, Metzler (je 1), Dickl, Bartsch.
Weitere Ergebnisse: Männer 2 - 1871 Augsburg 27:37, Frauen 3 - Aichach II 21:14, männliche B-Jugend - Gersthofen 31:24, Silheim - weibliche B2-Jugend 11:19, weibliche C2-Jugend - Dasing 18:13. |
Einen Punkt erkämpft
von Hobbel am 23.10.2007
Haunstetter Landesliga-Handballerinnen gelingt Überraschung in Kissing
(hv). Den Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten gelang am vergangenen Wochenende mit dem 31:31 (15:14)-Remis beim Lokalrivalen SC Kissing die erste Saisonüberraschung. Als krasser Aussenseiter konnte man aus der hitzigen Paartalhalle in einer gutklassigen Partie einen am Ende hochverdienten Zähler entführen. Die ambitionierten Gastgeberinnen legten bis zum 3:1 (5.Minute) zwar los wie die Feuerwehr, der TSV hielt allerdings dagegen. Vier Zählerumdrehungen später hatte man beim 5:4 erstmals die Nase vorn und die Einheimischen überrascht. Selbst eine10:7-Führung von Kissing wurde bis zum Seitenwechsel in ein 15:14 für Haunstetten umgewandelt. Auffälligste Akteure auf TSV-Seite hier schon Rückraumshooter Sabrina Jäcklin sowie die beiden glänzend aufgelegten Aussen Julia Riedel und Martina Wengenmeir. Diese sollten dann auch im zweiten Durchgang für die Akzente bei den Rot-Weißen zuständig sein, als bis zwölf Minuten vor dem Ende ein ausgeglichenes Spiel zu sehen war. Ausgerechnet Wengenmeir und Riedel ließen sich jedoch beim 24:22 für Haunstetten die vielleicht spielentscheidende Gelegenheit entgehen, so dass die Gastgeber wieder Oberhand gewannen und beim 28:25 selbst die Trümpfe in der Hand hatten. Der TSV bäumte sich jedoch noch einmal auf und schaffte tatsächlich den 30:30-Ausgleich. In der letzten Minute überschlugen sich dann die Ereignisse: Haunstetten hatten dreißig Sekunden vor dem Ende Ballbesitz, ließ diesen allerdings nach fürchterlichem Zuspiel fünf Sekunden später in die Hände der Kissinger fallen, die dankbar zur 31:30-Führung einwarfen. Julia Riedel gelang zwar sofort im Gegenzug der erneute Ausgleich, vier Sekunden waren jedoch noch zu absolvieren und der SC setzte nach drei Pässen einen Gewaltwurf aus 17 1/2 Metern neben die verdutze TSV-Torhüterin Rock ins linke Kreuzeck. Glück für die Gäste, dass in den finalen Versuch die Schlusssirene ertönte, womit dem vermeintlichen Treffer keine Anerkenung zuteil wurde. TSV-Co-Trainer Helmuth F. Rathmann war nach der Partie sichtlich gezeichnet, aber auch erleichtert: "Der Punktgewinn ist mehr als verdient. Wir wussten, dass wir Handballspielen können, und so schlecht wie uns manche schon gesehen haben, sind wir einfach nicht."
TSV: Rock, Maier (Tor); Jäcklin (14/8), Wengenmeir (6), Riedel (5), Dickl, Bartsch (je 2), Rathmann, Lutter (je 1), Atzenbeck, Pieniack, Metzler, Ludwig, Dengel.
Weitere Ergebnisse: Oberhausen - weibliche B1-Jugend 20:12, weibliche C2-Jugend - TSG Augsburg 17:18, männliche C1-Jugend - Ebersberg 47:28 |
Erster Lichtblick für Haunstetten
von Hobbel am 16.10.2007
Handball-Landesligist landet Sieg gegen Fürstenfeldbruck
(hv). Die Negativ-Serie der Frauen-Handball-Reserve des TSV Haunstetten scheint vorläufig gestoppt. Mit einem mühevollen 18:17 (8:10)-Heimsieg über den starken Aufsteiger TuS Fürstenfeldbruck hat die Truppe von Herbert Vornehm die ersehnte Bremse in der Talfahrt gezogen. Dabei sah es über lange Strecken der Partie eher nach der dritten Niederlage als nach dem ersten Sieg für die Rot-Weißen aus. Trotz deutlich verbesserter Spielanlage gelang es nämlich dem TSV wieder nicht die Begegnung an sich zu reißen, ganz im Gegenteil: Die Münchner Vorstädter spielten in der Albert-Loderer-Halle "rotzfrech" und überraschend selbstbewusst auf, während die Einheimischen ihrerseits stetig auf der Suche nach Konstanz und Zutrauen waren. Glück für den TSV, dass viele Würfe der Brucker am Gebälk hängen blieben oder Torsteherin Rock zur Stelle war. Ihr hatten es die Gastgeberinnen auch zu verdanken, dass man beim 15:17 fünf Minuten vor Spielende noch dabei war, da sie hier bereits den fünften der elf gegebenen Siebenmeter-Strafwürfe der Gäste entschärfte. Mit der "letzten Luft" gelang Haunstetten noch einmal die Wende und man erhofft sich jetzt für das Lokalderby am Samstag in Kissing (17.15 Uhr) eine weitere Steigerung. In der mit Sicherheit aufgeheizten Atmosphäre kommt es zum Wiedersehen mit Ex-TSV-Trainerin Zsuzsa Kleitsch, die seit zwei Jahren die Kissinger Frauen betreut. Haunstettens Trainer Herbert Vornehm sieht seine Schützlinge dort in der Pflicht: "Auch die jüngeren Spielerinnen müssen endlich einmal Farbe bekennen und dürfen sich nicht immer verstecken und auf andere verlassen."
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (7/3), Ludwig (4), Pieniack (3), Dickl (2), Haslinger, Rathmann (je 1), Riedel, Bartsch, Lutter, Wengenmeir, Atzenbeck.
Weitere Ergebnisse:
Königsbrunn II - Frauen3 8:23
weibliche B2-Jugend - Wittislingen 17:18
männliche B-Jugend - Schwabmünchen 21:28
Gundelfingen - männliche C1-Jugend 27:29
Friedberg II - männliche C2-Jugend 30:15. |
Zweites Spiel – zweite Niederlage
von Hobbel am 10.10.2007
Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten kommen nicht in Schwung
(hv). Auch im zweiten Saisonspiel sprang für die 2.Handball-Frauenmannschaft des TSV Haunstetten nichts Zählbares heraus. Diesmal musste man sich im Absteiger-Duell beim VfL Leipheim mit 17:20 (10:9) geschlagen geben und wartet somit immer noch auf den ersten Punktgewinn.
Stark ersatzgeschwächt konnte die TSV-Equipe in diesem Kampfspiel den Gastgeberinnen nur im ersten Durchgang wirklich Paroli bieten. Hier versäumte man es allerdings einen größeren Vorsprung herauszuwerfen und scheiterte trotz klarster Einwurfmöglichkeiten an der überragenden Torhüterin der Einheimischen, Sabine Gnann, oder an den eigenen Nerven. Nach der 13:12-Führung (44.Minute) war es dann auch um die Rot-Weißen geschehen, da jetzt zudem die Kräfte deutlich nachließen, Leipheim jedoch noch zulegen konnte. Spätestens beim 15:19 war die Sache gelaufen und der TSV ans Ende der Tabelle gerutscht. „Wir benötigen jetzt dringend ein Erfolgserlebnis,“ konstatierte der deprimierte TSV-Trainer Vornehm nach der Begegnung. „Am Sonntag gegen den Aufsteiger Fürstenfeldbruck (12.30 Uhr, AL-Halle) zählt deshalb nur ein Sieg.“
TSV: Rock (Tor); Pieniack (4), Lutter (4/3), Dickl, Dengel (je 3), Haslinger (2), Bartsch (1), Riedel, Maier.
Licht und Schatten bei den Bayernliga-Jugendmannschaften: während sich die weibliche C-Jugend mit einem schön herausgespielten 28:20 über Gundelfingen in die Spitzengruppe vorarbeiten konnte, herrscht nach der neuerlichen 19:21-Heimniederlage der B-Jugend gegen Bergtheim Katerstimmung. Trainerin Gabi Irmler war dabei vor allem vollkommen schockiert über die Ausbeute ihrer Leistungsträgerinnen: „Eine scheinbare mentale Blockade. Da müssen wir uns was einfallen lassen.“ Jubel dagegen bei der männlichen C-Jugend mit Coach Michael Rothfischer nach ihrem ersten Bayernliga-Sieg mit 32:26 gegen Gersthofen: „Jetzt sind wir in der Liga angekommen.“
Weitere Ergebnisse: Günzburg – Männer 2 45:35, Frauen 3 – 1871 Augsburg 24:9, Burlafingen – weibliche B2-Jugend 6:19. |
Fehlstart für Landesliga-Frauen
von Hobbel am 25.09.2007
TSV Haunstetten im alten Trott
(hv). Der Saisonauftakt für die 2.Frauenmannschaft des TSV Haunstetten in der Landesliga Süd ging gründlich daneben: absolut parallel zum Abschluß der letzten Runde gab es für die Rot-Weißen eine 26:31(12:15)-Heimniederlage gegen die HSG Würm-Mitte, wobei die Truppe von Herbert Vornehm altbekannte Schwächen offenbarte. Gegen die agilen und sehr lauffreudigen Würmer tat man sich wieder einmal von Beginn an schwer, da auf eigener Seite die nötige Einsatzbereitschaft sehr zu wünschen übrig ließ. Bis zum 7:7-Gleichstand nach zwanzig Minuten hielt man trotzdem gut mit, jedoch kurz vor dem Seitenwechsel wurde die Begegnung gleich mit 12:15 aus den Händen gegeben. Alle restlichen Bemühungen verpufften im weiteren Spielverlauf, zumal sich das Defensivgefüge außer Rand und Band präsentierte. Zudem wurden über zwanzig Überzahlgelegenheiten ausgelassen, so dass den Gästen eine mittelmäßige Leistung ausreichte, um am Ende beide Zähler mitzunehmen. Angesichts der Tatsache, dass aufgrund Strukturreformen dieses Jahr ein verschärfter Abstieg ausgespielt wird, ziehen auf TSV-Seite nach dieser Leistung ziemlich schwarze Wolken auf, was Co-Trainer Helmuth F. Rathmann mit starken Bedenken kommentierte: " Ich weiß nicht, welche fünf Mannschaften da auftauchen sollen, die sich in der Endabrechnung hinter uns platzieren."
TSV: Rock, Maier (Tor); Jäcklin (9/2), Dickl, Metzler (je 4), Dengel (4/2), Lutter (3), Bartsch (2), Wengenmeir, Haslinger, Riedel, Atzenbeck, Pieniack, Rathmann.
Ernüchterung auch für zwei der drei Bayernliga-Jugendmanschaften des TSV: Hier erwischte es sowohl die weibliche B-jugend (14:17 in Würm) als auch die männliche C-Jugend (16:29 gegen Herrsching) mit empfindlichen Niederlagen. Die Fahnen hoch hielt dagegen die weibliche C-Jugend beim 21:19-auswärtserfolg in Gröbenzell.
Weitere Ergebnisse: Männer 2 - Ichenhausen 33:31, Günzburg - weiblich B2 11:5, männlich B - Wittislingen 30:15, Göggingen - weiblich C2 37:6, männlich C2 - Mering 5:35.
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Der Abschluß einer verkorksten Runde
von Hobbel am 24.04.2007
TSV Haunstetten unterliegt Waltenhofen/Kottern
(hv). Das letzte Saisonspiel ging für die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten erwartungsgemäß in die Hose: mit dem 18:28 (8:15) gegen die SG Waltenhofen/Kottern fingen sich die Rot-Weißen die neunte Rückrundenniederlage im elften Spiel ein und gehen nun in die seit Wochen ersehnte Pause. Viele Parallelen taten sich im Vergleich zu allen Auftritten nach Weihnachten auch wieder gegen die Allgäuer auf. Der TSV wusste zwar von der Spielanlage durchaus zu gefallen, offenbahrte jedoch durchgehend Unzulänglichkeiten in Konsequenz und Kondition. So hatte die SG trotz einiger Schwächephasen kaum Mühe die Begegnung zu kontrollieren und die Gastgeber in Schach zu halten. Frappierend die Phase beim 15:20 nach 48 Minuten, als Haunstetten mehrere günstige Gelegenheiten ausließ, und der Tabellenzweite mit sechs Treffern in Serie spielend leicht alles klar machte. "Abhaken und neu organisieren," heißt nun das Motto für TSV-Coach Herbert Vornehm. "Es gab einfach in dieser Saison zu viele Unwägbarkeiten, die wir jetzt abzustellen haben. Da 2007/08 gleich fünf Vereine aus der Landesliga absteigen müssen, ist der Kampf um den Klassenerhalt ab Beginn der Vorbereitung angesagt."
TSV: Rock (Tor); Bartsch (4), Metzler, Haslinger, Wengenmeir, Lutter, Atzenbeck, Rülke (je 2), Riedel, Pieniack (je 1), Kern.
Recht erfolgreich verliefen die ersten Turniere der Bayernliga-Qualifikationen für den TSV, und alle drei Teams konnten sich für die 2.Runde qualifizieren.
Einen vielversprechenden Auftritt lieferte dabei die weibliche B-Jugend in Regensburg mit zwei Siegen gegen den gastgebenden ESV (12:11) und den TV Oberwallenstadt (12:3) ab. Dem Favoriten Oberhausen (bei Weilheim) musste man sich nach hartem Kampf mit 11:13 geschlagen geben, war jedoch durchgängig auf Augenhöhe.
Die weibliche C-Jugend kam aus Grafing mit zwei Siegen gegen die Einheimischen (16:10) und Altenerding (21:11) sowie zwei Niederlagen gegen Gröbenzell (13:17) und Würm-Mitte (9:16) nach Hause.
Bitter war es für die männliche C-Jugend in heimischer Albert-Loderer-Halle. Die Buben von Robert Langner hatten dem Bayerischen Meister Ismaning beim 11:11-Start völlig überraschend einen Zähler abgeknüpft, mussten allerdings ab diesem Zeitpunkt auf Spielgestalter Alexander Horner (Handbruch) verzichten. Im Schockzustand setzte man prompt die folgende Partie gegen Forstenried in den Sand (13:15), ehe die beiden letzten Spiele gegen Memmingen (13:13) und Eichenau (22:9) wieder positiv gestaltet wurden.
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Gesprengtes Heimspielwochenende
von Hobbel am 19.04.2007
TSV Haunstetten leidet unter Spielabsage
(hv). Den Saisonausklang haben sich die Verantwortlichen der Handballabteilung des TSV Haunstetten doch etwas anders vorgestellt: vor dem vorletzten Heimspiel der Regionalliga-Frauen gegen die TG Pforzheim (Samstag, 19.30 Uhr, AL-Halle) sollten die Abschlußpartien der Landesliga-Männer gegen Unterhaching sowie der Landesliga-Frauen, die es mit der SG Waltenhofen/Kottern (15.30 Uhr) zu tun haben, über die Bühne gehen. Gemeinsam wollte man den Klassenerhalt der beiden Frauenmannschaften sowie Meisterschaft und Bayernliga-Aufstieg der Männer feiern. Leider machte der TSV Unterhaching jetzt den Rot-Weißen einen dicken Strich durch die Rechnung und sagte die Begegnung aufgrund Spielermangel kurzfristig ab. "Eine Frechheit, wie kann man nur so verantwortungslos sein," war die Reaktion von TSV-Abteilungsleiter Herbert Vornehm. Der einstige Hauptkonkurrent und Ex-Regionalligist spielte nach internen Querelen die Rückrunde mehr schlecht als recht zu Ende und trat in fremder Halle nur noch mit Verlegenheitsaufstellungen an, so dass man der zu erwarteten Schlappe in Haunstetten wohl aus dem Weg gehen wollte. "Jetzt würdigen wir halt unsere Frauen," gibt sich Spielführer Andi Keller trotzig. Und diese haben sich nach den Saisonverläufen durchaus einigen Respekt verschafft. Die 2.Mannschaft konnte nach schwieriger Runde bereits vor drei Wochen den Ligaerhalt sicherstellen und der Ersten gelang dieses Kunststück aufgrund einer nahezu tadellosen Leistung in der Abstiegsrunde am vergangenen Sonntag. Coach Hans Drasovean gibt sich dennoch nicht zufrieden und will auch noch die drei ausstehenden Partien für sich entscheiden: "Ich habe allen noch mal klargemacht, dass der Eindruck der Abschlußspiele sowohl für die Akteure als auch für die Zuseher mit in die nächste Runde genommen wird. Deshalb wollen wir wieder entsprechend Gas geben." Bei einem Sieg über Pforzheim winkt dem TSV sogar die "Meisterschaft" in der Abstiegsrunde, die man derzeit mit drei Zählern Vorsprung anführt.
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Haunstetten schlägt sich achtbar
von Hobbel am 17.04.2007
23:28-Niederlage beim Meister Gröbenzell
Misstöne in der Männer-Landesliga
(hv). Das letzte Auswärtsspiel der Saison stimmte die Verantwortlichen der Landesliga-Frauen des TSV Haunstetten wieder positiv: Die Rot-Weißen unterlagen zwar mit 23:28 (12:16) beim Meister und Bayernliga-Aufsteiger HCD Gröbenzell, lieferten aber diesmal über weite Strecken eine äußerst ansprechende Leistung ab. Im ersten Durchgang war man dabei lange Zeit sogar auf Augenhöhe (9:9, 10:10), ehe sich kurz vor dem Seitenwechsel die Überlegenheit der Einheimischen durchsetzte. Den Vier-Tore-Rückstand zur Pause konnte man in Folge zwar nicht mehr verringern, dank großartigem kämpferischen Einsatz gelang es aber die Differenz bis Spielende nur noch um einen Treffer höher zuzulassen. Jetzt fordert Spielführerin Tina Bartsch auch für die Abschlusspartie gegen die SG Waltenhofen/Kottern (Samstag, 15.30 Uhr, AL-Halle) von ihren Mitstreiterinnen die nötige Konsequenz, um im Anschluß das Finale dieser recht holprigen Saison zu feiern: "Jede weiß, dass dies nicht das Gelbe vom Ei war. Nach der Pause werden wir wieder systematisch arbeiten und in der nächsten Runde erneut angreifen."
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (12/1), Rülke (4/1), Atzenbeck, Bartsch, Lutter (je 2), Metzler, Riedel (je 1), Rathmann, Haslinger, Wengenmeir, Kern, Pieniack.
Unterhaching sorgt für Eklat
Den Rundenschluß in der Landesliga-Männer hat sich der TSV Haunstetten komplett anders vorgestellt. Hatte man nach tadelloser Vorrunde (22:0 Punkte) in der Rückserie doch einige Probleme in den Tritt zu kommen, jedoch aufgrund der schwächelnden Konkurrenz die Meisterschaft bereits drei Spieltage vor Schluß perfekt gemacht, so sorgte jetzt der einstige Hauptkonkurrent TSV Unterhaching wieder für einen Eklat. Die Münchner Vorstädter hatten als Zweiter während der Weihnachtspause erhebliche interne Probleme, was dazu führte dass größere Teile der Mannschaft das Handtuch warfen. In der Rückrunde tauchten die Unterhachinger des öfteren nur noch mit einem Verlegenheitsteam auf und waren vor allem auswärts zumeist nur noch Punktelieferant. Jetzt erhielt TSV-Abteilungsleiter Herbert Vornehm am vergangenen Wochenende die fürchterliche Mitteilung, dass der Ex-Regionalligist zum letzten Spiel in der Albert-Loderer-Halle (ursprgl. Samstag, 17.30 Uhr) kein Team stellen kann, was in Haunstetten für absolutes Missverständnis stößt: "Alle wollten mit der Truppe noch einmal Meisterschaft und Aufstieg feiern und im Anschluß auch noch den Klassenerhalt der Regionalliga-Frauen (Samstag, 19.30 Uhr gegen Pforzheim) gebührend würdigen. Es ist eine absolute Frechheit sich derart aus der Verantwortung zu ziehen," poltert Haunstettens Spielführer Andi Keller und fordert: "Hoffentlich erhalten sie dafür eine empfindliche Strafe. Wir werden uns die Stimmung trotzdem nicht vermiesen lassen."
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Endspurt für Haunstetten
von Hobbel am 14.04.2007
Handball-Regionalligist kurz vor Klassenerhalt
Die Endphase der Handballsaison 2006/07 wird für den TSV Haunstetten am Wochenende eingeläutet. Während bei den Regionalliga-Frauen noch vier Partien auf dem Programm stehen, haben die beiden Landesligisten (Männer und Frauen 2) noch deren zwei zu absolvieren.
Die 1.Frauenmannschaft von Hans Drasovean könnte am Sonntag beim TV Ehingen (11 Uhr) mit einem Sieg alles klar machen. Die Rot-Weißen hätten dann sieben Zähler Vorsprung auf den ominösen 6.Platz und wären in jedem Fall gesichert. Der TSV-Coach will sich diese Chance auf keinen Fall entgehen lassen und bei den bereits als Absteiger feststehenden Württembergerinnen den Sack zu machen: "Am Sonntagmittag wird jeglicher Zweifel beseitigt sein und wir werden die Regionalliga-Qualifikation 2007/08 gesichert haben." Bis auf Stammtorhüterin Sabrina Müller sind auf Haunstetter Seite alle Frauen an Bord, und da man die Osterpause weitgehend zur Regeneration nutzen konnte, erwarten die Verantwortlichen in Bodensee-Nähe einen konzentrierten Auftritt ihrer Schützlinge.
Um einiges schwerer haben es da schon die Landesliga-Männer am Samstag in Dietmannsried (19 Uhr). Der letztjährige Zweite kämpft heuer nach schwacher Saison ums Überleben und muß noch beide Spiele gewinnen um die Klasse sichern zu können. Haunstetten könnte auf der anderen Seite Schützenhilfe für die bedrohten Nachbarvereine Kissing und Friedberg, aber auch für die eigene 2.Mannschaft zum Verbleib in der BOL leisten. TSV-Trainer Ebert fordert nicht zuletzt deshalb von seinen Burschen noch einmal höchstmöglichen Einsatz: "Obwohl die Meisterschaft schon unter Dach und Fach ist, werden wir aus den angeführten Gründen die restlichen Partien anständig zu Ende bringen."
Schadensbegrenzung ist für die 2.Frauenmannschaft beim designierten Meister HCD Gröbenzell angesagt (Samstag, 18 Uhr). Nach einer relativ verkorksten Saison hat man wenigstens den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht und möchte sich in den ausstehenden Begegnungen noch mit anständigen Leistungen verabschieden. Hierzu Spielführerin Tina Bartsch: "Jeder weiß, dass die Eindrücke der Abschlussspiele mit in die nächste Runde genommen werden, also müssen wir uns noch mal anstrengen." |
Knapp an der Sensation vorbei
von Hobbel am 03.04.2007
Haunstettens Handballmädchen scheitern an Tordifferenz
(hv). Die Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten erlebte am vergangenen Wochenende erneut ein Handball-Fest. In einem hochdramatischen Final-Rückspiel um die Bayerische Meisterschaft gelang der weiblichen C-Jugend ein 25:21 (13:12)-Sieg über den TSV Ismaning, was jedoch nach dem 19:24 vor Wochenfrist knapp nicht mehr zum Titelgewinn ausreichte.
Rund 300 Zuseher waren vor den tollen Auftritten der Regionalliga-Frauen und der Landesliga-Männer bereits in der Halle und sahen ein Jugendspiel erster Klasse. Beide Teams zeigten eine Laufbereitschaft und Spielfreude, daß "einem die Augen tropften" (Originalkommentar von TSV-Trainerin Gabi Irmler). Nach nervösem Beginn und allgemeinem Abtasten konnte sich zunächst keine Mannschaft entscheidende Vorteile erarbeiten. Während die Einheimischen sich mit ihren stürmischen Angriffen immer wieder in der beweglichen Gästedeckung festliefen, spielten die Isis auf der anderen Seite überaus diszipliniert und warteten geduldig auf ihre Chance. 12:9 hieß es trotzdem plötzlich für Haunstetten und erste Hoffnungsschimmer kamen auf. Diese wurden allerdings bis zum Seitenwechsel und Mitte der zweiten Hälfte wieder relativiert, als Ismaning stetig Kontakt fand. Höchstdramatisch dann die letzten Spielminuten: unter den ohrenbetäbenden Anfeuerungsrufen beider Anhängerscharen gelang es dem TSV tatsächlich bis zwei Minuten vor Schluß beim 25:20 die Differenz zu egalisieren. Ausgerechnet hier sorgten bei Ballbesitz zwei Flüchtigkeitsfehler für die letztendlich verdiente Entscheidung zugunsten der Oberbayern. Kein geringerer als BHV-Präsident Gerd Tschochohei nahm im Anschluß die Siegerehrung vor und beglückwüschte dabei beide Teams für das grandiose Spiel. Beim TSV flossen zunächst zwar einige Tränen, die jedoch kurze Zeit später schon vertrocknet waren, zumal man mit nur einer Saisonniederlage erhobenen Hauptes die Halle verlassen konnte.
TSV: Wengenmeir, Scheurer (Tor); Bänsch (12/3), Drasovean I., Drasovean J., Siller, Sturm (je 3), Schönauer (1), Schaudt, Laws.
Ernüchterung dagegen wieder einmal bei der 2.Frauenmannschaft in der Landesliga Süd. Nach dem glänzenden Sieg in Traunreut und der Sicherung des Klassenerhaltes hatte man jetzt beim 16:21 (7:11) gegen den Tabellendritten DJK Taufkirchen sämtliche Tugenden vermissen lassen. 5:0 hätte es nach Auswertung der "Hundertprozentigen" stehen müssen, stattdessen gelang den Gästen in der 6.Minute das 1:0, und diese Problematik sollte sich über den Rest der Partie durchziehen. Selbst als man sich nach der Pause noch vom 10:16 auf 16:17 herankämpfen konnte, war eine Wende nicht mehr möglich. Viel zu behäbig wurden die letzten Angriffe vorgetragen und Taufkirchen nahm vier Fehlleistungen dankbar an.
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (8/6), Bartsch, Pieniack (je 3), Atzenbeck, Wengenmeir (je 1), Metzler, Haslinger, Riedel, Lutter, Kern. |
Das Lebenszeichen schlechthin
von Hobbel am 27.03.2007
Haunstetten gewinnt Abstiegsduell in Traunreut
(hv). Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Der Geistesblitz, der die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten in ihrer vorentscheidenden Partie beim TuS Traunreut ereilte, war nicht von schlechten Eltern. Mit sage und schreibe 29:16 (14:8) fegten die Rot-Weißen die Einheimischen aus ihrer Halle und jeder der Anwesenden rieb sich sowohl während der Partie als auch nach dem Schlusspfiff verwundert die Augen. Der TSV war nach den ungenügenden Vorstellungen der letzten Wochen als krasser Außenseiter an den Chiemsee gereist und wäre bei einer Niederlage bereits mit einem Bein in der BOL gewesen. So aber hat sich das Team von Herbert Vornehm die vielleicht entscheidende Luft verschafft, und kann bei vier Punkten Vorsprung vor den restlichen drei Partien für ein weiteres Jahr Landesliga planen. Den Erfolg am Chiemsee hat sich der TSV jedenfalls redlich verdient, denn nach der einzigen Führung der Traunreuterinnen beim 1:0 zeigte man sich den Rest der Begegnung in allen Belangen hoch überlegen und hatte beim 14:6 kurz vor der Pause bereits den Grundstein gelegt. Co-Trainer Helmuth F.Rathmann hatte hier schon kaum Kritikpunkte anzubringen und wurde im zweiten Durchgang noch weiter positiv überrascht. Der deutliche 29:16-Endstand verursachte dennoch einiges Kopfschütteln bei den Verantwortlichen: "Wenn man das heute gesehen hat, fragt man sich schon wie gegen gleichwertige Mannschaften derartig unterirdische Leistungen zustande kommen." Am Sonntag hat man nun im Heimspiel gegen die DJK Taufkirchen (12.30 Uhr, AL-Halle) die Chance alles klar zu machen und mit einem Sieg jegliche Restzweifel am Klassenerhalt zu beseitigen.
TSV: Rock (Tor); Atzenbeck, Jäcklin (je 6), Bartsch (5), Metzler (4/1), Lutter (3/1), Rülke (2), Wengenmeir, Riedel, Kern (je 1), Haslinger.
Fünf Tore aufholen muß zuvor (11 Uhr) die weibliche C-Jugend im Final-Rückspiel um die Bayerische Meisterschaft gegen den TSV Ismaning. Die Mädels von Gabi Irmler hatten im ersten Match erhebliche Probleme mit der Zeitumstellung und lagen nach zwölf Minuten bereits mit 2:8 im Hintertreffen. Trotzdem hatte man sich nach dem Seitenwechsel den Gleichstand erarbeitet (13:13), als vier erneute Blackouts die Isis auf die Siegerstraße brachten. 19:24 hieß es am Ende und die TSV-Trainerin hatte doch einige Sorgenfalten auf der Stirn: "Da müssen wir uns am Sonntag schon gewaltig strecken und mindestens 110 Prozent bringen."
TSV: Wengenmeir, Scheurer (Tor); Drasovean I. (5), Bänsch (4), Sturm (3), Drasovean J., Schönauer, Siller (je 2), Horner (1), Laws, Schaudt.
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Das Wochenende der Vorentscheidung
von Hobbel am 24.03.2007
TSV Haunstetten kann vieles klar machen
(hv). Für die Handball-Teams des TSV Haunstetten stehen am Wochenende wieder einmal vorentscheidende Partien auf dem Plan. Zweimal geht es um die Meisterschaft und zweimal um den Klassenerhalt, und dabei ist bei allen Nervenstärke gefordert, muß man doch durchgängig in fremder Halle antreten. Die wohl besten Karten haben die Regionalliga-Frauen nach einer beispiellosen Folge in der Abstiegsrunde. Alle sechs Hinspiele konnte die Drasovean-Truppe für sich entscheiden und hat bei derzeit fünf Zählern Vorsprung auf den ersten kritischen Platz eine tadellose Ausgangsposition vor dem start der Rückserie beim hochgradig gefährdeten TV Holzheim (Sonntag, 17 Uhr). Für den TSV-Trainer ist es eine Aufgabe, die keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden darf: ?Die Holzheimerinnen haben praktisch nur noch eine theoretische Chance zum Ligaverbleib und können völlig befreit aufspielen. Auf der anderen Seite wären wir mit zwei weiteren Punkten auch rechnerisch kaum noch zu verdrängen.? Verzichten muß er allerdings auf Stammtorhüterin Sabrina Müller, deren Sprunggelenksverletzung sich während der Woche doch schwerer als zunächst angenommen erwiesen hat. So wird Nachwuchsspielerin Susi Fischer erstmals über die komplette Spielzeit gefordert sein, was Drasovean allerdings kalt lässt: ?Sie genießt unser vollstes Vertrauen und hat sich schon mehrfach bewiesen.? Für die TSV-Männer könnte die Partie beim stark abstiegsgefährdeten TuS Prien (Samstag, 19 Uhr) der entscheidende Schritt zum Titelgewinn in der Landesliga Süd werden. Die Ebert-Jungs könnten bei einem Sieg nur noch vom TSV Unterhaching eingeholt werden, der dann im letzten Spiel in Haunstetten mit mindestens sechs Treffern Differenz gewinnen muß. Darüber will sich Ebert jedoch noch nicht befassen: ?Für uns ist es erst einmal wichtig in Prien zu bestehen, rechnen können andere.? Ganz in der Nähe und ebenfalls am Chiemsee kämpft die 2.Frauenmannschaft beim TuS Traunreut (Samstag, 17 Uhr) um die Landesligaberechtigung. Trotz ungenügender Leistung in den letzten Spielen hat es die Truppe von Herbert Vornehm immer noch selbst in der Hand die Klasse zu retten, was im Hinblick auf die aufstrebenden Jugendlichen beim TSV mehr als nur wünschenswert wäre. In den Startlöchern steht hier bereits die weibliche C-Jugend. Diese hat am Sonntag im Final-Hinspiel um die Bayerische Meisterschaft beim TSV Ismaning (11.30 Uhr) die Gelegenheit eine gute Ausgangsposition für den Rückkampf am 1.April zu schaffen.
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Mit breiter Brust nach Grenzach
von Hobbel am 17.03.2007
TSV Haunstetten will Spitze verteidigen
(hv). Das Schlagerspiel der Regionalliga-Abstiegsrunde steigt heute Abend (19.30 Uhr) an der schweizerischen Grenze: im Duell Zweiter gegen Erster gastiert der TSV Haunstetten beim Südbaden-Vertreter TV Grenzach und hat dabei die einmalige Chance einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt zu tätigen. Beide Mannschaften agierten in den Play-Downs bisher recht souverän, der TSV konnte sogar alle fünf Partien für sich entscheiden und für die Breisgauerinnen gab es erst am vergangenen Spieltag die erste Niederlage. Haunstettens Coach Drasovean zeigt sich auch vor dieser Partie optimistisch: “Wenn wir den Schwung mitnehmen, haben wir sicherlich gute Papiere.“ Dass dieser Optimismus nicht unbegründet ist, zeigt ein Blick auf die drei zurückliegenden Aufeinandertreffen mit zwei Siegen für die Rot-Weißen und einem Remis. Entscheidend wird sein, inwieweit man die drei routinierten Ausnahmespielerinnen der Gastgeber in den Griff bekommt: „Da müssen sich unsere Jungspunde wieder gehörig strecken,“ weiß auch Co-Trainer Werner Duschner. Ohnehin ist die Vereinsphilosophie der beiden letztjährigen Aufsteiger von gänzlich unterschiedlicher Art: denn während man beim TSV auf Jugendarbeit und Ergänzung durch Talente aus der Region setzt, investieren die Grenzacher seit Jahren in Ex-Internationale. Ein Umstand, der bei Haunstettens Abteilungsleiter Herbert Vornehm außer Frage steht: „Unser Etat muss für 14 Mannschaften reichen, nicht nur für eine.“ Nach Grenzach kommen die TSV-Damen somit heuer erstmalig in den Genuss eines größeren Busses. Abfahrt ist um 12 Uhr an der Albert-Loderer-Halle. Für Fans sind noch einige Restplätze frei.
In der Landesliga stehen nun für den TSV sowohl für die Männer als auch für die 2.Frauenmannschaft die Wochen der Wahrheit an. Die Männer empfangen am Sonntag (16.30 Uhr, AL-Halle) den Erzrivalen TSV Schwabmünchen und müssen nach der Niederlage vor Wochenfrist in Niederaunau Farbe bekennen. Ausgerechnet gegen den selben Gegner haben sich nämlich die Menkinger Ende Frbruar mit einem Heimsieg aus den größten Abstiegssorgen befreien können, was beim Tabellenführer Haunstetten die letzten Nachlässigkeiten aus dem Weg räumen sollte. Dazu Trainer Ebert: „Ich halte nichts von Dreisatz-Rechnungen. Schwabmünchen wird ohnehin vollständig motiviert an die Sache ran gehen und das gleiche erwarte ich von meinen Jungs.“ Nur noch zwei Siege aus den ausstehenden fünf Partien, und der TSV hätte die Meisterschaft in der Tasche, was man natürlich möglichst früh sicher stellen will. Vier Zähler dürften den Landesliga-Frauen zum Klassenerhalt wohl kaum reichen, und nach den letzten Misserfolgen ist die Truppe von Herbert Vornehm gegen die eigentlich gleichstarke HSG Würm-Mitte (14.30 Uhr) als krasser Außenseiter einzustufen. Dennoch gibt sich die oft schmählich im Stich gelassene TSV-Torsteherin Josy Rock kämpferisch: „So lange noch eine theoretische Chance besteht, werden wir auch darum kämpfen.“ |
Abstiegssorgen und Siegestaumel
von Hobbel am 13.03.2007
Mit einer bösen 15:26 (8:14)-Packung kehrten die Landesliga-Handballerinnen vom Abstiegsduell beim VfL Leipheim zurück. Der spielerische Offenbarungseid der Rot-Weißen entwickelte sich an der Donau zur kompletten Bankrotterklärung, angesichts dessen der Ligaerhalt in immer weitere Ferne rückt. „Ziel-, plan- und wirkungslos“, beschrieb die verletzte und schmerzlich vermisste Kreisspielerin Anja Dickl den entsetzlichen Auftritt des TSV beim Tabellennachbarn, dem selbst eine mittelmäßige Leistung genügte, um die Gäste sicher zu distanzieren. Haunstetten erwies sich in allen Mannschaftsteilen ungenügend auf diese wichtige Partie vorbereitet und hatte die Quittung bereits zur Pause erhalten. Spätestens das 12:22 nach 45 Minuten verschlug den Verantwortlichen total die Sprache und man musste sich nach Spielende eingestehen, dass dieses Team ohne Torjägerin Sabrina Jäcklin nicht landesligatauglich ist. Obwohl am Sonntag mit der HSG Würm-Mitte (14.30 Uhr, AL-Halle) eine der letzten Chancen auf die Vornehm-Truppe wartet, überlegt man sich derzeit beim TSV, ob es unter diesen Umständen überhaupt noch Sinn macht für die nächste Runde zu melden.
TSV: Rock (Tor); Lutter (6/3), Wengenmeir, Bartsch, Riedel (je 2), Atzenbeck, Kern, Pieniack (je 1), Metzler, Haslinger.
Weibliche C-Jugend vor Finaleinzug
Die völlig andere Gefühlsrichtung vermittelt dagegen derzeit die weibliche C-Jugend des TSV. Mit einem 16:14 (8:9)-Hinspielsieg beim Post SV Nürnberg steht das Team von Gabi Irmler im Halbfinalrückkampf um die Bayerische Meisterschaft am Sonntag (12.30 Uhr, AL-Halle) vor dem Einzug ins Endspiel. Nach hart umkämpftem ersten Durchgang setzten sich die Haunstetterinnen bis zum 14:11 vorentscheidend ab und haben nun gute Karten auch das Finale zu erreichen. „Ich bin total stolz auf meine Mädchen. sie haben sich von der Atmosphäre und den zahlreichen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen nicht drausbringen lassen,“ schwärmt die TSV-Trainerin von ihren ädels.
TSV: Wengenmeir, Scheurer (Tor); Drasovean I. (5), Bänsch (4/1), Drasovean J. (3), Siller (2), Schönauer, Schaudt (je 1), Sturm, Horner, Laws.
Weitere Ergebnisse: Frauen 3 - Dasing 33:10, männliche B-Jugend - Bäumenheim 27:17, männliche C-Jugend - Aichach 30:23, Aichach - männliche D-Jugend 20:13, männliche D-Jugend - Gundelfingen 21:7, weibliche D-Jugend - Silheim 14:13, Lauingen - weibliche D-Jugend 7:16.
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Das Licht am Ende des Tunnels
von Hobbel am 06.03.2007
Haunstetten gelingt nach fünf Niederlagen wieder ein Sieg
(hv). Sie können also doch noch gewinnen: die Landesliga-Frauen des TSV Haunstetten haben zunächst ihren freien Fall gestoppt. Nach fünf Niederlagen in Serie gab es jetzt für die Truppe von Herbert Vornehm beim 28:26 (13:13) über den TSV Marktoberdorf endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu verzeichnen, wenngleich sich die prekäre Situation für die Einheimischen dadurch nicht entscheidend verbessert hat. Die Gäste aus dem Allgäu werden dagegen aller Vorraussicht nach in der kommenden Runde wieder in der Bezirksoberliga antreten müssen, da bei sieben Zählern Rückstand in den ausbleibenden sechs Partien nur noch ein Wunder helfen wird. Dagegen haben es die Rot-Weißen jetzt wieder selbst in der Hand, allerdings benötigt man noch drei Siege, was bedeutet, dass mindestens ein Spitzenteam geschlagen werden muß. In einer extrem flotten Partie sah Haunstetten nach 44 Minuten beim 21:16 wie der sichere Sieger aus, eh der schon obligatorische Einbruch Einzug hielt. Zehn Minuten ohne jegliche Peilung sah Marktoberdorf plötzlich beim 23:22 in Front, und alle TSV-Anhänger schockiert über das schwache Nervenkostüm ihrer Mädels. Sabrina Jäcklin war es wieder einmal zu verdanken, dass Haunstetten das glücklichere Ende auf seiner Seite hatte. Drei Treffer in Serie zum 25:23 wendeten das Blatt noch einmal und der TSV konnte nach 360 unsäglichen Minuten wieder jubeln. Die wohl entscheidende Partie steigt nun am Samstag beim VfL Leipheim (17.30 Uhr). Bei momentaner Punktgleichheit hat der Sieger der Auseinandersetzung die absolut besten Karten.
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (13/4), Metzler (6), Lutter (4), Pieniack (3), Bartsch, Rülke (je 1), Haslinger, Wengenmeir, Riedel, Kern, Rathmann, Atzenbeck.
Weibliche C-Jugend spielt um die Bayerische Das erste Highlight steht der Saison steigt für den TSV Haunstetten am Sonntag in Nürnberg (15 Uhr). Hier darf die weibliche C-Jugend im Halbfinal-Hinspiel um die Bayerische Meisterschaft beim dortigen Post SV antreten und Farbe bekennen. Die Truppe von Gabi Irmler hat zwar die Bayernliga Süd souverän mit 28:0 Punkten abgeschlossen, da jedoch die Nordstaffel erfahrungsgemäß um einiges stärker ist, erwartet die Rot-Weißen an der Noris eine harte Bewährungsprobe.
Weitere Ergebnisse: Männer 2 - Wertingen 33:28, Aichach II - Frauen 3 19:19, weibliche A-Jugend - Kissing 24:23, 1871 Augsburg - weibliche B-Jugend 23:24, Dasing - männliche B- Jugend 32:16, Bobingen - männliche C- Jugend 27:43, männliche D-Jugend - Günzburg 17:17, Friedberg - männliche D-Jugend 25:15.
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Haunstetten am Tiefpunkt
von Hobbel am 27.02.2007
Landesliga-Frauen nach Niederlage in Kempten in akuter Abstiegsnot
(hv). "Schlimmer geht`s nimmer", Helmuth F.Rathmann, Co-Trainer der Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten, der den verhinderten Coach Vornehm zu vertreten hatte, zog nach der erneuten Niederlage seiner Truppe beim Schlusslicht TV Kempten ein deprimierendes Fazit. Mit 16:22 (11:9) war man im Allgäu unterlegen und zeigte dabei vor allem im zweiten Durchgang einen erschreckenden Auftritt. Mit Jäcklin, Bartsch (Grippe) sowie Rülke (privat) fehlten zwar wieder tragende Säulen des TSV-Gebildes, dem Rest des Teams war jedoch ein Erfolg bei den abgeschlagenen Kemtenerinnen durchaus zuzutrauen. Und die erste Spielhälfte sah die Rot-Weißen auch noch überlegen, wenngleich auch mit unübersehbaren Schwächen im Defensivverhalten. Beim 11:9 war man zur Pause somit noch guter Hoffnung, zumal Carina Lutter bereits siebenmal den Ball erfolgreich ins gegnerische Gehäuse bugsiert hatte. Ein kollektiver Blackout nach dem Seitenwechsel brachte die Gastgeberinnen dann allerdings binnen acht Minuten auf die Siegerstraße. 0:6 hieß es hier und der TSV überließ dem TV mut- und kampflos das Feld. Da in der verbliebenen Spielzeit zudem kein rechtes Aufbäumen mehr aufkommen wollte, blieb Rathmann am Ende nur noch Ratlosigkeit: ?Bei uns läuft in den letzten Spielen immer der gleiche Film ab. Vielleicht sollten wir mal ins Kino gehen.? Für das nächste Abstiegsspiel gegen den TSV Marktoberdorf (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle) sind die Prognosen nach der fünften Nullnummer in Serie derzeit nur unwesentlich besser: "Minus eins gibt es gottseidank nicht."
TSV: Rock (Tor); Lutter (9/6), Pieniack, Kern (je 2), Metzler, Wengenmeir, Riedel (je 1), Haslinger, Rathmann, Atzenbeck.
Ihre letzte Chance auf den direkten Klassenerhalt hat bereits die Männer-Reserve in der Bezirksoberliga verspielt. Mit 22:23 mußte man sich beim TSV Gersthofen trotz zwischenzeitlicher 17:11-Führung geschlagen geben und sicherte damit den Gastgebern ihrerseits den Ligaverbleib. Zu allem Unglück vergab der sonst bombensichere Alexander Reiter auch noch in letzter Sekunde die Ausgleichschance mit einem verschossenen Siebenmeter.
Weitere Ergebnisse: Vöhringen - weibliche B-Jugend 17:22, Ismaning - weibliche C-Jugend 21:23. |
Ein Sieg muß her
von Hobbel am 23.02.2007
Haunstetter Frauen erwarten Ehingen
Diese zwei Heimpunkte sind für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Pflicht: Am Sonntag (14.30 Uhr) gastiert in der Albert-Loderer-Halle der TV Ehingen, derzeit einer der heißesten Kandidaten für den Abstieg. Die Einheimischen von Hans Drasovean haben momentan vier Zähler Vorsprung auf den ersten kritischen Platz, in Ruhe zurücklehnen kann man sich allerdings noch lange nicht: ?Um ganz sicher zu gehen müssen wir noch vierzehn Punkte einfahren,? weiß der Coach. Für die Gäste aus Württemberg ist dies wahrscheinlich der letzte greifbare Strohhalm, so dass auf TSV-Seite Vorsicht geboten ist: ?Die haben nichts mehr zu verlieren und können alles in die Waagschale werfen,? weiß Torjägerin Pia Nowotny. Die einwöchige Faschingspause hat die Truppe zur Regeneration genützt, lediglich Lydia Kurstedt ist nach ihrer Bänderdehnung noch nicht spielbar.
Höchste Konzentration angesagt ist auch bei den beiden Landesliga-Teams des TSV, wenngleich mit unterschiedlichen Vorzeichen. Die Männer müssen nämlich im Derby-Schlager beim TSV Göggingen (Samstag, 19.30 Uhr) ihre Tabellenführung verteidigen und erwarten dabei heftige Gegenwehr von den Einheimischen, die als Saisonziel einen Sieg gegen den TSV ausgegeben haben. Trainer Stefan Ebert hatte während der tollen Tage neben Krankheitsfällen mit Skiausflügen zu kämpfen, und so nie den kompletten Kader im Training: ?Da kann man nur hoffen, dass es den Göggingern genauso ging.?
Für die 2.Frauenmannschaft heißt es beim Tabellenletzten TV Kempten (Samstag, 18 Uhr) den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern. Co-Trainer Helmuth F.Rathmann hat hier seine Mädels ebenfalls nur begrenzt zur Verfügung und hofft trotzdem auf die Wende: ?Erstens müssen wir uns für die katastrophale Vorrundenniederlage revanchieren und zweitens dürfte jetzt jeder endlich klar sein, dass es für uns heuer nur noch um den Klassenerhalt geht.? |
Der am schwersten angenommene Gang
von Hobbel am 11.02.2007
TSV Haunstetten zu Gast in Albstadt
Gleich im zweiten Spiel der Abstiegsrunde kommt es für die Handballerinnen des TSV Haunstetten in der Regionalliga Süd zum Kracher: die Rot-Weißen gastieren am Samstag (20 Uhr) beim Zweitliga-Absteiger HSG Albstadt und müssen dort Nervenstärke zeigen. Die Württembergerinnen, vor Saisonbeginn als einer der heißesten Titelkandidaten gehandelt, setzten den Rundenstart komplett ins Wasser und mussten sehr früh den Traum vom Wiederaufstieg begraben. Umso bemerkennswerter die Vorstellungen gegen Ende der Qualifikationsspiele, als man alle der Abstiegskonkurrenten förmlich aus der Halle fegte. Der TSV liegt zwar derzeit noch zwei Zähler vor Albstadt, rechnet sich allerdings bei ?normalem? Spielverlauf keine großen Chancen aus. ?Die haben sich jetzt stabilisiert und werden sich nicht überraschen lassen,? sagt Co-Trainer Werner Duschner. Laut Tabelle sind momentan nur vier Mannschaften abgeschlagen, d.h. drei von den verbliebenen acht wird es erwischen, und Haunstetten will mit einer ansprechenden Leistung Selbstvertrauen für die kommenden Spiele tanken, die als machbarer erscheinen.
Knaller bei den Männern
In der Landesliga Süd steht am 3.Spieltag der Rückrunde für die Männer das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter in der Albert-Loderer-Halle an (Sonntag, 16.30 Uhr). Die Ebert-Schützlinge erwarten die Regionalliga-Reserve des TuS Fürstenfeldbruck, die sich klammheimlich nach Querelen in Unterhaching diese Position erarbeitet hat. Haunstetten muß weiterhin auf Shooter Langner verzichten und hofft, dass Fabian Fischer wieder an die Leistung von Friedberg anknüpfen kann. Trainer Stefan Ebert strahlt Optimismus aus: ?Ich habe höchsten Respekt vor den spielstarken Bruckern, aber in unserer Halle werden wir heuer keinen Punkt abgeben.?
Die Landesliga-Frauen des TSV haben es im Vorspiel (14.30 Uhr) ebenfalls mit dem Tabellenzweiten zu tun. Allerdings scheinen die Siegchancen für das Team von Herbert Vornehm hier auf ein Minimum gesunken. Nach den drei unnötigen Niederlagen in Serie ist man auf der Suche nach Gründen und benötigt dringend Erfolgserlebnisse: ?Wir müssen uns wieder an Kleinigkeiten aufrichten und nicht zu schnell den Kopf in den Sand stecken,? lautet die Marschroute von TSV-Torsteherin Josy Rock für ihre Vorderleute. Ausgerechnet bei diesem wichtigen Spiel muß man auf die beiden starken A-Jugendlichen Michaela Haslinger und Sabia Metzler verzichten.
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Tendenz fallend
von Hobbel am 06.02.2007
Haunstetten II nähert sich der Abstiegszone nach Niederlage in Friedberg
(hv). Einen überdimensionalen Kursverlust erfahren derzeit die Aktien der 2.Handball-Frauenmannschaft des TSV Haunstetten in der Landesliga Süd. Die Rot-Weißen haben sich beim abstiegsbedrohten TSV Friedberg mit 19:21 (13:12) die dritte Niederlage in Serie eingehandelt und sind dadurch selbst nur noch vier Zähler von den prekären Positionen entfernt. Und wieder verlief die Auseinandersetzung fast spiegelbildlich zu den bisherigen Negativerlebnissen, denn erst in den letzten Minuten erwiesen sich die Einheimischen mental und physisch frischer und konnten dem TSV den entscheidenden Genickschlag verpassen. Dabei gehörte die erste Viertelstunde ganz eindeutig den Gästen, die sowohl aus dem Rückraum als auch mit schönen Kombinationen vom Kreis erfolgreich waren. Friedbergs Trainerin Sandy Mair zog beim 6:10 die grüne Karte und hatte damit den Nerv der Rot-Weißen entscheidend erwischt, denn während diese sich nach dem Wiederanpfiff bereits auf den Pausentee eingerichtet schienen, erzielten die Weiß-Schwarzen fünf Treffer in Folge. Haunstetten gelang mit größter Anstrengung zur Halbzeit das 13:12, die anfängliche Souveränität war jedoch komplett dahin. Bis zehn Minuten vor Spielende zitterte man sich immer wieder zur Ein-Tore-Führung, der drohende Konck-Out stand allerdings erneut unausweichlich bevor. Als Friedberg das 18:19 in ein 20:19 verwandelte, stand die Halle Kopf und der halbherzige Ausgleichsversuch von Haunstetten fand im Anschluß erwartungsgemäß keinen Erfolg. Bemerkennswert am Rande: das sicher leitende Schiedsrichtergespann Kaiser/Lutz musste keine einzige Zeitstrafe und nur zwei Siebenmeter verhängen: "Das hätte am Spielverlauf auch nichts geändert." Und da hatten sie beileibe Recht. Für den TSV brechen jedenfalls jetzt bedeutend schwerere Zeiten an, beginnend mit dem Heimspiel gegen den Titelanwärter TSV Milbertshofen (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle).
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (7/1), Metzler, Lutter (je 4), Wengenmeir (2), Haslinger, Riedel (je 1), Bartsch, Rülke, Pieniack.
Weitere Ergebnisse: Donauwörth - Männer 2 23:26, Gröbenzell- weibliche C-Jugend 13:22, Lauingen - männliche C-Jugend 27:37
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Das alte Lied
von Hobbel am 16.01.2007
Auswärtsschwäche macht Haunstetter Handballerinnen zu schaffen
(hv). Das neue Jahr begann für die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten wie das alte endete, nämlich mit einer vermeidbaren Auswärtsniederlage. Begünstigter war diesmal der Tabellennachbar VfL Günzburg, der mit dem 22:18 (9:8)-Sieg in der aktuellen Rangliste an den Rot-Weißen vorbeiziehen konnte. Die Skepsis von TSV-Trainer Vornehm im Vorfeld zeigte sich schon im ersten Durchgang als berechtigt. Hier hatte man trotz spielerischer Überlegenheit erhebliche Defizite in Lauf- und Einsatzbereitschaft, wodurch die Gastgeberinnen den 5:7-Rückstand in der 20.Minute bis zum Seitenwechsel in eine Führung umwandeln konnten. Die TSV-Aktionen ähnelten hier und auch im weiteren Verlauf einem "Kolbenfresser", da man sich immer wieder im gegnerischen Deckungsverband oder bereits beim Überbrücken des Mittelfelds ausbremsen ließ. Trotzdem gelang es den Rot-Weißen bis Mitte der zweiten Spielhälfte die Partie beim 16:17 offen zu halten. Als man allerdings in dieser entscheidenden Phase gegen die glänzende Torhüterin der Günzburger mehrfach in aussichtsreicher Position scheiterte, ging´s für die Gäste dahin. Den Einheimischen gelangen ihrerseits vier leichte Treffer in Folge und Haunstetten war geschlagen. Bis zum nächsten nicht weniger leichten Auswärtsspiel beim Lokalrivalen Friedberg hat Coach Vornehm glücklicherweise drei Wochen Zeit, um in erster Linie konditionelle Defizite aufzuarbeiten: " Die Freude an der Bewegung muß bis dahin wieder da sein, sonst sieht´s wieder ganz bitter aus."
TSV: Rock (Tor); Metzler (5), Jäcklin (4/1), Atzenbeck, Riedel, Bartsch, Rülke (je 2), Pieniack (1), Haslinger, Wengenmeir.
Weitere Ergebnisse: Bobingen - Männer 2 30:24, Männer 2 - Dasing 27:33, Frauen 3 - Neusäß 28:24, weibliche A-Jugend - Nürnberg 28:39, weibliche C-Jugend - Metten 26:19, Wittislingen - männliche B-Jugend 31:21.
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Handball-Landesligist hat Sorgen
von Hobbel am 09.01.2007
TSV Haunstetten mit Rumpftruppe nach Günzburg
(hv). Während der 1.Frauenmannschaft mit dem grandiosen 27:23-Heimsieg über Tabellenführer Leipzig ein glänzender Start ins Jahr 2007 gelungen ist, sieht es für die Zweite zur Zeit gar nicht rosig aus. Neben der langzeitverletzten Anja Dickl (Kreuzband) ist mit Sabrina Jäcklin (Knochenhautentzündung) der zweite Routinier seit Wochen kaum einsatzfähig. Zudem haben sich über die Feiertage die beiden Leistungsträgerinnen Wengenmeir und Lutter diverse Knieblessuren zugezogen, was deren Einsatz mehr als fraglich erscheinen läßt. Somit wird der Startschuß am Samstag beim VfL Günzburg (17.30 Uhr) doch mit gemischten Gefühlen angegangen und Trainer Vornehm ist gezwungen zu improvisieren: "Lamentieren hat keinen Wert. Hier müssen einfach andere in die Bresche springen." Nach der Hälfte der Runde ist man zwar bei 13:9 Zählern relativ gesichert, was sich allerdings nach nur wenigen Mißerfolgen schlagartig ändern könnte. "Wenigstens haben wir nach dem Jahresauftakt gleich zwei Wochen Spielpause, bis dahin wird sich hoffentlich Dreiviertel wieder erholt haben," sagt der Coach.
Für die Landesliga-Männer fällt dagegen der Startschuß ohnehin erst am 27.Januar beim Lokalrivalen SC Kissing und Trainer Ebert durchläuft deshalb mit seiner Truppe derzeit quasi eine zweite Vorbereitungsphase. Der verlustpunktfreie Tabellenführer will dann für die zweite Saisonhälfte entsprechend gewappnet sein, um diese Spitzenposition verteidigen zu können.
Im Mittelpunkt des Interesses steht am Wochenende zweifelsohne wieder die 1.Frauenmannschaft in der Regionalliga, wenn zum Abschluß der Rundenspiele der TV Möglingen in der Albert-Loderer-Halle erwartet wird (Samstag, 17 Uhr). Die Truppe von Hans Drasovean hat hier noch mal die Gelegenheit mit einem Sieg zwei wichtige Punkte in die Abstiegs-Play-Offs mitzunehmen und hätte dann ihr Konto bereits auf deren 14 ausgebaut. "Das ist jetzt ein erstes Endspiel für uns und weitere zwölf folgen ab Anfang Februar," weiß der TSV-Übungsleiter.
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Rückfall in alte Zeiten
von Hobbel am 12.12.2006
Haunstetter Landesliga-Frauen schwächeln in Waltenhofen
Die Reise ins Allgäu hat sich für die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten wieder einmal nicht gelohnt: Die Rot-weißen unterlagen beim Tabellennachbarn nach dürftiger Leistung mit 22:26 (8:11) und gehen so mit gemischten Gefühlen in die Weihnachtspause. Nach zuletzt drei Siegen in Folge, zudem gegen die Spitzenteams der Liga, war es diesmal nichts mit der Herrlichkeit des TSV-Spiels. Die Gastgeberinnen zeigten sich von Beginn an wacher und viel spiel- und lauffreudiger, was ihnen auch schnell die entsprechenden Vorteile einbrachte. Haunstetten hatte mit etwas Glück beim 6:6 noch Augenhöhe, einige Zeigerumdrehungen und alt bekannte Unzulänglichkeiten später war die Sache beim 7:11 bereits dahin. Bis Mitte der zweiten Hälfte steuerte man über ein 12:20 sogar einem Debakel entgegen. Co-Trainer Rathmann zog hier die Notbremse und forderte von seinem Team endlich mehr Kommunikation: ?In der Defensive konnte man meinen man befindet sich bei einer spiritistischen Sitzung und nicht in einem Kampfspiel.? Bis zum 19:23 gelang den Rot-Weißen wenigstens Schadensbegrenzung, eine weitere Annäherung blieb den Gästen jedoch bis Spielende versagt, da unter anderem wieder fünf der neun Strafwürfe nicht den Weg ins Ziel fanden. Mit 13:9 Zählern aus der Vorrunde ist die TSV-Equipe zwar ziemlich im Soll, die Wechselhaftigkeit der Auftritte macht den Verantwortlichen doch etwas Sorge. Somit dürfte die Weihnachtpause bis zum ersten Spiel am 13.Januar heuer einige Abstriche erfahren.
TSV: Rock (Tor); Lutter (5/1), Jäcklin (4/1), Rülke (4/2), Atzenbeck (3), Metzler, Bartsch (je 2), Haslinger, Kern (je 1), Wengenmeir, Riedel.
Weitere Ergebnisse: Ichenhausen - Männer 2 30:28, Würm-Mitte - weibliche A-Jugend 18:26, Herrsching - weibliche C-Jugend 12:19, Niederaunau - männliche C-Jugend 23:31. |
Handball-Kracher für Haunstetten
von Hobbel am 07.12.2006
Frauen erwarten Oschatz - Männer zum Schlagerspiel in Unterhaching
Der TSV Haunstetten kann am Wochenende mit seinen Handballteams wieder einige Meilensteine setzen. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern stehen vorentscheidende Partien auf dem Programm.
Ein Vier-Punkte-Spiel im Kampf um den Klasenerhalt steht für die Regionalliga-Frauen am Samstag um 19 Uhr in der Albert-Loderer-Halle an: Die Truppe von Hans Drasovean erwartet dabei zum Rückspiel den SHV Oschatz und möchte natürlich den Erfolg der Vorwoche wiederholen (28:23), um sich ein möglichst gutes Punktepolster für die Abstiegsrunde zu sichern. Überhaupt fordert der Coach aus den nächsten vier Partien (allesamt zu Hause) von seinen Schützlingen drei Siege, dann hätte man sich für die unteren Play-Offs bereits 14 Zähler erarbeitet und die Chance zum Ligaverbleib wäre in erreichbarer Nähe. ?Es ist allerdings kein Selbstläufer,? warnt der Coach vor dem Rückspiel gegen die Sachsen. ?Wir müssen sie in eigener Halle wieder mit unserem schnellen Spiel unter Druck setzen. Das war auch das Erfolgserlebnis am vergangenen Sonntag.?
Im Landesliga-Schlager Zweiter gegen Erster müssen die Männer zum Abschluss der Vorrunde beim TSV Unterhaching ran (Samstag, 16 Uhr). Der Absteiger aus der Bayernliga und Ex-Regionalligist liegt derzeit, zwar ebenfalls noch ungeschlagen, zwei Punkte hinter den Rot-Weißen, die mit zehn Siegen aus zehn Spielen eine makellose Bilanz aufweisen. Vor allem das 37:37-Unentschiedem am letzten Spieltag in Kissing bereitete dem alten Trainerfuchs Hubert Müller enorme Kopfzerbrechen, hatte sein Team doch bis zwei Minuten vor Spielende mit vier Toren geführt. Für TSV-Coach Ebert ein Zeichen, dass der Favorit nicht unbezwingbar ist: ?In der Offensive sind wir sicherlich gleichwertig, also müssen wir die Abwehrarbeit einfach besser gestalten, dann klappt`s.?
Relativ entspannt fährt dagegen die 2.Frauenmannschaft in der Landesliga zum Tabellennachbarn SG Waltenhofen/Kottern (Samstag, 17.30 Uhr). Die Rot-Weißen haben sich nach drei Siegen in Folge vom Tabellenkeller abgesetzt und könnten mit einem weiteren Erfolg sogar an den Allgäuerinnen vorbeiziehen. |
Verkehrte Handball-Welt
von Hobbel am 05.12.2006
Hunstetten gewinnt wieder gegen Spitzenreiter
(hv). Die Top-Teams der Landesliga sind für die 2.Handball-Frauenmannschaft des TSV Haunstetten willkommene Gegner. Nach dem 17:13 bei der DJK Taufkirchen gab es jetzt in heimischer Halle gegen den HCD Gröbenzell einen 21:19 (11:12)-Sieg, wodurch sich die Rot-Weißen etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschaffen konnten. Somit hat der TSV kurioserweise die vier Erstplazierten allesamt bezwungen, während man gegen die drei derzeitigen Absteiger unterlegen war. Rund 100 Zuseher sahen zunächst eine klar dominierende Gröbenzeller Mannschaft, die ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden schien. Bis zum 1:5 fanden die Gastgeber überhaupt nicht ins Spiel, und man konnte sich schon auf die zweite Heimniederlage gefasst machen. Co-Trainer Helmuth F.Rathmann, der diesmal Herbert Vornehm vertreten musste, hatte in dieser Phase mit seiner Auswechseltaktik gleich zwei "glückliche Händchen". Eine verbesserte Laufbereitschaft und die immer stärker werdende Josy Rock im TSV-Gehäuse sorgten dadurch noch vor dem Seitenwechsel für den Anschluß Nach der Pause haderte man zunächst noch mit den vielen vergebenen guten Einschussmöglichkeiten und Gröbenzell hatte beim 16:13 wieder eine beruhigende Distanz geschaffen. Einige leichte Treffer der überragenden Sabrina Jäcklin aus dem Rückraum brachten Haunstetten dann doch bis zum 19:17 auf die Siegerstraße. Und als selbst der 19:19-Ausgleich fünf Minuten vor Spielende noch gedreht werden konnte, gab es am Ende trotz des anhaltenden Jubels einige Fragezeichen in den Gesichtern der Verantwortlichen: "Man muß sich nur vorstellen, wo wir stehen könnten, wenn wir die Spiele gegen die Abstiegskandidaten nicht in den Sand gesetzt hätten," sinierte Spielführerin Tina Bartsch.
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (9), Lutter (3/1), Bartsch, Rülke, Riedel (je 2), Metzler, Haslinger, Wengenmeir, (je 1), Atzenbeck, Kern, Pieniack.
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Jetzt wird`s ernst
von Hobbel am 01.12.2006
Haunstetter Handballfrauen müssen zweimal gegen Oschatz ran - Männer empfangen Dietmannsried
Die Schonfrist ist vorbei: Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten zählen ab jetzt Punkte. Innerhalb nur einer Woche trifft man dabei zweimal auf den sächsischen Vertreter SHV Oschatz, einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Zunächst geht die reise am Sonntag in den Osten Deutschlands (15.30 Uhr), ehe am darauffolgenden Samstag (19 Uhr) die Nachholpartie in der Albert-Loderer-Halle angepfiffen wird. Alle erreichten Punkte zählen ab jetzt doppelt, weil sie komplett mit in die Abstiegsrunde genommen werden. Für TSV-Trainer Hans Drasovean ein guter Grund ab sofort maximale Konzentration von seinen Schützlingen einzufordern: ?Bis zu diesem Zeitpunkt konnten wir punkten, jetzt müssen wir.? Während der Woche hat man im Training das Hauptaugenmerk auf die Zusammenarbeit in der Defensive gelegt, die in den letzten Partien ungewöhnlich viele Schwachstellen aufwies: ? Da müssen wir einfach besser miteinander arbeiten und nicht jeder für sich,? weiß der Coach.
Für die beiden Landesliga-Teams des TSV steht der Endspurt der Vorrunde auf dem Programm. In ihren jeweils vorletzten Partien empfangen die Männer den letztjährigen Zweitplazierten TSV Dietmannsried (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle) und die 2.Frauenmannschaft trifft im Vorspiel auf Tabellenführer HC Gröbenzell (14.30 Uhr). Die Männer wollen dabei gegen die derzeit schwächelnden Allgäuer ihre weiße Weste verteidigen, wogegen es bei den Frauen lediglich darum geht die Niederlage in Grenzen zu halten.
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Überraschung in der Landesliga
von Hobbel am 28.11.2006
TSV Haunstetten stürzt Tabellenführer
(hv). Wer am Samstagabend wie gewohnt die Teletext-Seite des Bayerischen Fernsehens aufrief, sollte in der Handball-Landesliga der Frauen seinen Augen nicht trauen. Dort stand nämlich ein 17:13 (7:8)-Erfolg der 2.Frauenmannschaft des TSV Haunstetten beim Spitzenreiter DJK Taufkirchen zu lesen und viele waren geneigt an einen Eingabefehler zu glauben. Tatsächlich lieferten die Rot-Weißen beim Bayernliga-Absteiger ihre wohl beste Saisonleistung ab, und behielten am Ende auch verdient die Oberhand.
Znächst schien jedoch alles nach Plan zu verlaufen, als die Gastgeberinnen relativ mühelos mit 3:1 in Führung gingen und dabei aus Fehlpässen der Haunstetterinnen Profit schlugen. Nach dem 4:2 hielten die Gäste erstmals dagegen und hatten beim 5:5 in der 19.Minute Gleichstand. Taufkirchen wurde schon bis zum Seitenwechsel immer nervöser, und die Truppe von Herbert Vornehm hielt unerwarteten 7:8-Anschluß. Nach der Pause kam es für die Einheimischen noch dicker. Josy Rock steigerte sich im TSV-Gehäuse immens und die tadellose Laufbereitschaft ihrer Mitstreiterinnen führte zur 12:9-Führung. Als selbst die kritische Situation beim 14:12 nach 47 Minuten überstanden war, und Haunstetten weitere zwei Treffer vorlegte, war die Moral der Münchner Vorstädterinnen endgültig gebrochen und bis Spielende konnten die Rot-Weißen die Jubelgesänge der Männermannschaft auf der Tribüne genießen (diese hatten im Vorspiel ihre Tabellenführung mit einem 32:24 verteidigt). Trainer Vornehm und sein Co Rathmann starrten nach dem Schlusspfiff noch lange ungläubig auf die Anzeigentafel und suchten nach Erklärungen: "Da verlieren wir in Serie gegen alle aktuellen Tabellenletzten und dann passiert so was." Der jetzige Erste Gröbenzell dürfte nun am Sonntag (14.30 Uhr, Albert-Loderer-Halle) jedenfalls entsprechend vorgewarnt sein und den TSV keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Mit einer ähnlichen Abwehrleistung will man es den ambitionierten Oberbayern ebenfalls möglichst schwer machen.
TSV: Rock (Tor); Metzler (4), Lutter (4/2), Jäcklin (3/1), Kern (2), Pieniack,, Haslinger, Bartsch, Rülke (je 1), Atzenbeck, Sedlmayr, Riedel.
Weitere TSV-Ergebnisse: Männer 2 - Günzburg 21:33, weibliche A-Jugend - Ismaning 29:25, weibliche B-Jugend - Burgau 22:9, männliche B-Jugend - TSG Augsburg 22:37, weibliche C-Jugend - Gröbenzell 29:14, männliche C-Jugend - Dinkelscherben 34:29.
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Vorentscheidende Wochen für Haunstetten
von Hobbel am 24.11.2006
Regionalligist erwartet Bissingen
(hv). Die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten wollen die Wende: Wenn am Sonntag (14.30 Uhr) die SV Bissingen in der Albert-Loderer-Halle ihre Visitenkarte abgibt soll der zweite Heimsieg perfekt gemacht werden, damit man sich tabellenmäßig in den nächsten Wochen vorarbeiten kann. Für die Rot-Weißen ist es bereits das vierte Aufeinandertreffen mit den Württembergerinnen. Nach dem Sieg im Aufstiegsspiel 2005 gab es einen weiteren Erfolg letztes Jahr in der Meisterrunde und zwei Niederlagen, zuletzt etwas unglücklich mit 29:31 im Hinspiel. "Das zeigt uns, dass wir auf Augenhöhe sind," sagt Trainer Drasovean, der fest an ein positives Auftreten seiner Truppe glaubt. "Wir brauchen wieder einmal ein Erfolgserlebnis und alle sind heiß auf dieses Match." Freilich besitzen die Gäste aus dem Stuttgarter Vorort mit der rumänischen Ex-Internationalen Lacri Lazar die Ausnahmespielerin der Liga, die es auch heuer schon wieder auf eine Trefferquote von über 12 pro Spiel gebracht hat. Ihre Kreise einzuengen wird ohnehin schwierig, deshalb will man versuchen möglichst wenig Überraschungen vom Rest des Teams einzufangen. Den Schlüssel zum Erfolg sieht der Coach in maximalem Einsatz: "Unsere Laufbereitschaft muß sechzig Minuten passen, dann klappt`s."
DJK Taufkirchen im Doppelpack heißt es für die beiden Landesligisten des TSV, allerdings erneut mit unterschiedlichen Prämissen. Während die Männer als klarer Favorit in die Partie im Münchner Vorort gehen (18 Uhr), heißt es für die 2.Frauenmannschaft gegen den letztjährigen Bayernligisten (20 Uhr) die Niederlage in Grenzen zu halten. Coach Vornehm liegt vor allem die schwere Knieverletzung von Anja Dickl im Magen (Kreuz-/Innenband und Innenmeniskus): "Sie fehlt uns hinten und vorn." Männer-Trainer Ebert kann dagegen aus dem Vollen schöpfen, weiß aber auch um die Heimstärke von Taufkirchen: "Bei den dortigen ungewöhnlichen Lichtverhältnissen mussten schon viele passen."
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Ein Sieg und viele Fragezeichen
von Hobbel am 21.11.2006
TSV Haunstetten läuft Form hinterher
Es war beileibe nicht der erhoffte Befreiungsschlag für die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten. Die Rot-Weißen behielten im Abstiegsduell gegen den TuS Traunreut zwar mit 18:14 (11:6) die Oberhand, offenbarten aber erneut zahlreiche Schwachstellen und gaben einen sicher geglaubten Sieg fast wieder aus der Hand. Ein weitgehend überlegen geführter erster Durchgang und zehn starke Minuten nach der Pause hatte die Truppe von Herbert Vornehm bis zum 15:8 scheinbar auf die sichere Seite gebracht. Aber, wie schon in allen zurückliegenden Partien, begann aus Seiten der Gastgeber jetzt das Nervenflattern. Plötzlich fand kein einziger Ball mehr den Weg ins Tor und Traunreut nutzte die sich häufenden Fehlabgaben leidlich zum 12:15-Anschluß. Erst eine Auszeit sollte die Entscheidung zu Gunsten der Einheimischen bringen, denen daraufhin zwei Blitztreffer in Folge gelangen, wodurch es für die Gäste vom Chiemsee in der Restspielzeit nicht mehr ausging. Das derzeitige Polster von 9:7 Punkten wird für die Rot-Weißen jedenfalls schwer ausreichend sein, zumal man bis zur Weihnachtspause nur noch die drei Erstplazierten vor sich hat. Trainer Vornehm gibt sich kämpferisch: "Unser bestes Spiel war heuer auch gegen eine Spitzenmannschaft (31:29 in Milbertshofen). Warum sollte uns das nicht noch einmal gelingen ?" Fraglos diffiziler gestaltet sich jedenfalls die Personalsituation nach der schweren Knieverletzung von TSV-Kreisspielerin Anja Dickl, die nach einem Rot-Foul zehn Minten vor Spielende aufgeben musste und nun die nächsten Wochen nicht zur Verfügung steht.
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (5/1), Lutter (4), Bartsch (3), Wengenmeir (2), Haslinger, Dickl, Kern, Riedl (je 1), Atzenbeck, Sedlmeyr.
Zum Landesliga-Doppelpack am Samstag in Taufkirchen (Männer 18 Uhr, Frauen 20 Uhr) setzt der TSV Haunstetten einen Bus ein. Abfahrt ist um 15.30 Uhr an der Albert-Loderer-Halle.
Weitere Ergebnisse: Dasing ? Frauen 3 9:23, DJK Hochzoll ? weibliche B-Jugend 18:20, Bäumenheim ? männliche B-Jugend 16:18, Würm-Mitte ? weibliche C-Jugend 23:34, Aichach ? männliche C-Jugend 26:27.
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Furchtlos beim Spitzenreiter
von Hobbel am 17.11.2006
TSV Haunstetten fährt selbstbewußt nach Nürnberg
Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten steht am Sonntag (16 Uhr) bereits das vorletzte Auswärtsspiel vor den Play-Off-Runden auf dem Programm. Die Rot-Weißen müssen dabei beim Tabellenführer 1.FC Nürnberg II antreten und erhoffen sich eine Außenseiterchance. Nach der 5er-Auswärtsserie gelang vor Wochenfrist ein mühsamer Kampfsieg zu Hause gegen Viktoria Naunhof, wodurch man wenigstens den Kontakt zum Mittelfeld nicht abreißen lassen musste. Coach Hans Drasovean spekuliert in nächster Zukunft auf den Heimvorteil (fünf von sieben), sieht sein Team allerdings auch beim Club nicht chancenlos: "Wir haben ihnen schon im Hinspiel den ersten Zähler überhaupt abgeknöpft und müssen nur an uns glauben." Zudem setzte es zuletzt für die Franken bei der SV Bissingen eine herbe 31:22-Schlappe. "Vielleicht sind sie dadurch etwas angeschlagen," hofft Torjägerin Marina Kubitza. Mitentscheidend wird sein, welche Akteure den Nürnbergerinnen aus dem Bundesligakader zur Verfügung stehen.
Auf die TSV-Landesligisten warten wieder Heimaufgaben, diesmal vom Chiemsee. Am Sonntag trifft zunächst die 2.Frauemannschaft auf den letztjährigen Dritten TuS Traunreut (14.30 Uhr, AL-Halle). Die Gäste haben heuer allerdings ähnliche Probleme in den Tritt zu kommen wie der TSV, und so wird allgemein ein hartes Abstiegsduell erwartet. Um den Klassenerhalt geht es auch für den Männer-Gegner, TuS Prien (16.30 Uhr). Vom Papier her zwar eine klare Sache für Tabellenführer Haunstetten, den Rot-Weißen dürfte jedoch hinlänglich bekannt sein, was passieren kann, wenn man diese Oberbayern unterschätzt. TSV-Trainer Ebert griff deshalb in die Trickkiste und überraschte seine Jungs im Zuge der Vorbereitung mit einem Video der schmachvollen Vorjahres-Heimniederlage (23:24), wodurch man damals jeglichen Meisterschaftsträumen entrissen wurde: "So dürfte es auch dem letzten jugendlichen Überflieger klar sein mit welcher Einstellung man an die Sache ran muß."
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Jetzt kommt auch noch das Pech dazu
von Hobbel am 14.11.2006
Holztreffer verhindern Punktgewinn für Haunstetten in Würm
Auf die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten kommt es derzeit knüppeldick.. Nachdem man in den vergangenen Wochen mit mäßigen Leistungen gegen mehrere Abstiegskandidaten unnötige Zähler ließ, setzte es jetzt bei der heimstarken HSG Würm-Mitte trotz vielversprechendem Auftreten eine unglückliche 24:26 (10:14)-Niederlage.
Der ersehnte Punktgewinn beim hohen Favoriten war kurz vor Spielende beim 24:25 in greifbarer Nähe, wurde aber von einem verwandelten Siebenmeter der Gastgeberinnen jäh zunichte gemacht. Zuvor sah man vor allem im ersten Durchgang und bis Mitte des Zweiten eine noch immer leicht verunsicherte TSV-Truppe, die irgendwie nicht an ihre Chance glauben wollte. Immer wieder agierte man zu zaghaft gegen die dynamischen 1:1-Aktionen der Würmer und gelang dadurch stetig ins Hintertreffen. Beim 13:19 in der 45.Minute wähnten sich so die Gastgeber auf der Siegesstraße, als ein vehementes Aufbäumen der Rot-Weißen einsetzte. Schon sechs Minuten später warf Anja Dickl zum 18:20 ein und man war in gefährlicher Nähe. Ausgerechnet in der Schlussphase hatte man dann mit einigen Holztreffern Pech und trotzdem gelang noch der Anschlusstreffer. Mehr war allerdings für den TSV nicht drin und die schmerzliche Niederlage musste verdaut werden. Rückraum-Shooter Sabrina Jäcklin blickt nichts desto trotz positiv auf das jetzt folgende Heimspiel gegen den TuS Traunreut (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle): ?Mit einer vergleichbaren Leistung haben wir gegen den letztjährigen Dritten mit Sicherheit eine Chance.?
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (12/7), Dickl, Kern (je 3), Lutter (2), Wengenmeir, Sedlmayr, Riedl, Metzler (je 1), Bartsch, Haslinger.
Weitere Ergebnisse: Wertingen ? Männer 2 29:26, Frauen 3 ? Aichach 2 22:19, Kissing ? weibliche A-Jugend 29:16, weibliche B- Jugend ? 1871 Augsburg 17:14, männliche B-Jugend ? Dasing 25:28, männliche C-Jugend ? Bobingen 47:20.
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Landesligisten vor schweren Auswärtsspielen
von Hobbel am 10.11.2006
Extrem harte Auswärtsaufgaben warten auf die Landesligateams des TSV Haunstetten am Samstag. Für die Männer gilt es als aktueller Tabellenführer im Lokalderby beim TSV Schwabmünchen zu bestehen (19.30 Uhr). Die Menkinger sind bisher noch nicht so richtig in die Gängen gekommen und weisen mit 5:7 Zählern eine ihren Ansprüchen ganz und gar nicht gerechte Zwischenbilanz auf. In heimischer Halle sind sie allerdings von einem ganz anderen Kaliber, wie auch Trainer Ebert zu verstehen gibt: "Da werden sie alles daran setzen ihre Fans vom Gegenteil zu überzeugen." Die bisherigen Aufeinandertreffen verliefen jedenfalls durchweg spannend, und man darf sich auf ein hart umkämpftes Derby freuen.
Die 2.Frauenmannschaft von Coach Vornehm ist dagegen bei der HSG Würm-Mitte (18.15 Uhr) klarer Außenseiter und wäre mit einem Punktgewinn schon zufrieden. Nach dem letzten Heimsieg gab es zwar leichte Aufwärtstendenzen zu erkennen, Co-Trainer Helmuth F.Rathmann sieht jedoch noch einige Baustellen: "Da sind mehr als zwei Bereiche verbesserungswürdig." |
Haunstetten will Mut beweisen
von Hobbel am 10.11.2006
Zum Rückrundenauftakt in Ismaning
(hv). Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten steht am Sonntag (17 Uhr) beim TSV Ismaning bereits die erste Partie der Rückrunde auf dem Plan. Die Rot-Weißen wollen mit dem fünften Auswärtsspiel in Folge gleichzeitig die Wende einleiten. Nach dem letzten starken Auftritt in Möglingen, als man über Dreiviertel der Begegnung die spielbestimmende Mannschaft war, ist TSV-Coach Hans Drasovean guten Mutes: "Wenn wir sechzig Minuten komplett durchspielen können, glaub ich fest an einen Erfolg." Nach dem Ausfall von Hauptangreiferin Pia Nowotny musste man sich in Möglingen erst in den letzten Minuten geschlagen geben, in Ismaning ist sie jedoch wieder mit dabei und zeigt sich kämpferisch: "Wir rollen jetzt das Feld von hinten auf." Da spielt es beim TSV auch keine Rolle, dass die Auftaktpartie gegen den bayerischen Rivalen mit 22:25 "in die Hose" ging: "Das junge Team war damals noch zu grün. Wir haben uns jetzt enorm weiterentwickelt und viel im taktischen Bereich gearbeitet," erklärt der Trainer. Die Ausgangsposition könnte sich dann in der zweiten Hälfte der Runde deutlich zu Gunsten des TSV verbessern, wenn man nur noch zweimal in fremden Hallen antreten muß und sechs Heimspiele vor sich hat. Die TSV-Ladesligisten haben dagegen am Sonntag bereits ihren vierten Auftritt in der Albert-Loderer-Halle. Und hier wartet auf die Männer die Schlagerpartie gegen den Bayernliga-Absteiger TSV Niederaunau (16.30 Uhr). Für Trainer Stefan Ebert beginnt damit praktisch die Runde: "Die ersten fünf Spiele haben sich unerwartet unproblematisch erwiesen. Jetzt wird sich definitiv zeigen, wo wir stehen." Die Rot-Weißen haben zumindestens vom Druck her die bessere Ausgangsposition, denn während der TSV ohne Punktverlust dasteht, mußten die Krumbacher schon zweimal Federn lassen und dürfen nun auf dem Weg zur Rückkehr ins Oberhaus nicht mehr schwächeln. Die schweren Partien kommen ebenfalls jetzt erst für die 2.Frauenmannschaft, allerdings hat das Team von Herbert Vornehm nach fünf Spielen erst magere fünf Zähler auf dem Konto und steckt nach einem Viertel der Runde mitten im Abstiegskampf. Gegen den schwäbischen Konkurrenten VfL Leipheim (14.30 Uhr) hilft deshalb nur ein Sieg, um sich die Hoffnung auf den Ligaverbleib zu erhalten.
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Handballfrauen außer Tritt
von Hobbel am 07.11.2006
Zweite Niederlage in Folge für den TSV Haunstetten
(hv). Der TSV Haunstetten zeigt sich in der Handball-Landesliga heuer wieder mit zwei Gesichtern. Denn während die Männer bei bisher fünf überzeugenden Siegen mit blütenweißer Weste dem Spitzenspiel am Sonntag gegen den Bayernliga-Absteiger TSV Niederaunau zufiebern (16.30 Uhr, AL-Halle), ist die 2.Frauenmannschaft nach der 15:16 (6:4)-Niederlage beim Mitabstiegskandidaten TSV Marktoberdorf völlig außer Tritt geraten. Mit dem zweiten Negativ-Erlebnis in Folge herrscht auf Haunstetter Seite ziemliche Ratlosigkeit. War es gegen den TV Kempten noch die Defensivleistung der Truppe, so hatte man jetzt in Marktoberdorf in der Offensive kaum eine Peilung. Einzig der ungestüme Geginn mit einer 4:0-Führung nach zwölf Minuten schien die spielerische Wende zugunsten der Augsburger anzudeuten. Ein Time-out der Allgäuerinnen brachte diese allerdings auf einfachstem Weg ins Geschehen zurück. Bis zur Pause hatte man komplett den Faden verloren und nur noch zwei weitere Treffer zu verbuchen. Danach sollte es noch dicker kommen, als Marktoberdorf einen Gang zulegte und plötzlich mit 8:7 in Front lag. Jetzt war es plötzlich den Rot-Weißen zu bunt: mit verstärktem Einsatzwillen konnte das Spiel in den folgenden zehn Minuten bis zum 12:8 scheinbar gedreht werden. Aber das war, wie schon in der Vorwoche "Ende der Fahnenstange" für die Gäste, die nun sämtlivche Bemühungen nach vorn und hinten eingestellt hatten und 30 Sekunden vor Schluß das entscheidende 14:16 den Einheimischen praktisch selbst in die Hand legten. Vor dem Heimspiel gegen den VfL Leipheim (Sonntag, 14.30 Uhr), einen weiteren Abstiegskonkurrenten, hat Spielführerin Tina Bartsch nun den Mannschaftsrat einberufen: "Wir mußten einige Dinge aus der Welt schaffen. Am Sonntag bieten wir mit Sicherheit eine bessere Leistung und somit auch den nötigen Ansporn für unsere Männer in der Schlagerpartie."
TSV: Rock (Tor); Haslinger (4), Dickl (3), Kern (2), Lutter (2/1), Bartsch, Rülke, Metzler, Sedlmeyr (je 1), Atzenbeck, Wengenmeir.
Weitere Ergebnisse: Lauingen : Männer 2 26:19, Meitingen : Frauen 3 12:15, weibliche A-Jugend : Ingolstadt 24:27, Burlafingen : weibliche C-Jugend 13:12, weibliche C-Jugend : Weßling 16:11.
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An der Reißleine gezogen
von Hobbel am 07.11.2006
Haunstetter Landesliga-Handballerinnen beenden Negativserie
(hv). Nach zuletzt zwei deprimierenden Niederlagen gegen Kempten und Marktoberdorf haben die Landesliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten jetzt die Notbremse gezogen. Im Heimspiel gegen den VfL Leipheim, einen weiteren Abstiegkonkurrenten, gelang den Rot-Weißen mit dem 20:17 (10:7) endlich wieder ein Sieg, wodurch zumindest vorerst ein weiteres Abrutschen verhindert werden konnte. Fast spiegelbildlich zu den letzten verkorksten Auftritten verlief die Heimpartie gegen die Donaustädter: trotz klarer spielerischer Überlegenheit und zwischenzeitlicher 5-Tore-Führung verlor man wieder Nerven und Sicherheit und brachte einen schwachen Gegner ins Spiel. 6:1 hieß es diesmal nach einer Viertelstunde und jeder Zuseher fragte sich, wie diese Leipheimer bei einem derartigen Fehlerfestival noch zu Toren kommen sollten. Aber wieder einmal sorgten die Einheimischen dafür, übertrafen sich im Auslassen von weiteren guten Einschußmöglichkeiten und waren viel zu bequem in der Rückwärtsbewegung. Wenigstens konnte bis zur Pause ein knappes 10:7 mitgenommen werden. Aber selbst ein 13:8 in der 35.Minute und wenig später das 16:10 sollte keine Beruhigung ins TSV-Spiel bringen. Immer wieder vertendelte man den Ball und stand sich in der Laufarbeit oft genug selbst im Weg. So konnte Leipheim den zweiten Durchgang tatsächlich ausgeglichen gestalten, was vor allem Torsteherin Josselyn Rock sauer aufstieß: " Da muß einfach mehr dabei herausspringen. Wenn wir uns gegen solche Gegner schon so anstellen, heißt es gegen bessere "Gute Nacht" ." Ein mit Sicherheit stärkerer Kontrahent wartet auf die Rot-Weißen bereits am Samstag bei der HSG Würm-Mitte (18.15 Uhr).
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (6/5), Dickl, Bartsch (je 3), Atzenbeck, Wengenmeir, Riedel (je 2), Rülke, Lutter (je 1), Sedlmeyr, Metzler, Haslinger.
Ergebnisse: Männer 2 : Gersthofen 27:29, weibliche A-Jugend : Stein 21:41.
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Trainer verteilt Durchhalteparolen
von Hobbel am 03.11.2006
TSV Haunstetten muß noch zwei Auswärtsspiele überstehen
(hv). Das vorletzte Spiel der 5er-Auswärtsserie steht für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten am morgigen Sonntag (15 Uhr) beim TV Möglingen an. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen ist das Team von Hans Drasovean zwar derzeit noch im Soll, der Trainer fordert jedoch noch mindestens einen doppelten Punktgewinn aus der Partie in Württemberg oder eine Woche später beim TSV Ismaning, um das nötige Selbstvertrauen der Truppe zu stärken. Wie die junge Mannschaft zu Werke gehen sollte wurde ihr vor Wochenfrist in Leipzig vorzelebriert, als einen die Sachsen gnadenlos auskonterten und man Opfer der eigenen Behäbigkeit wurde. "Daran haben wir die Hebel angesetzt. Die fehlende Erfahrung muß einfach durch vermehrte Lauf- und Einsatzbereitschaft kompensiert werden," sagt der Coach. Gut, dass er in Möglingen wieder auf die zuletzt angeschlagene Pia Nowotny zurückgreifen kann: "Ohne sie fehlten uns eindeutig die Alternativen im Rückraum." Die beiden Landesliga-Teams des TSV zieht es am Samstag ins Allgäu: Beim TSV Marktoberdorf erwartet sowohl die 2.Frauenmannschaft (16.30 Uhr) als auch die Männer (18.30 Uhr) eine harte Bewährungsprobe. Und während es für die Frauen darum geht wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern, hat Männer-Trainer Stefan Ebert andere Prämissen: "Wir dürfen nichts liegenlassen, wollen wir weiter vorne dabei bleiben." Mit 8:0 Zählern ist sein Team glänzend in die Runde gestartet und muß nun vor dem Spitzenspiel nächste Woche gegen Niederaunau alles geben, um nicht eine böse Überraschung zu erleben. "Wir wissen wie schwer die Aufgabe bei den abstiegsbedrohten Allgäuern ist, und keiner von uns geht die Angelegenheit zu locker an," sagt Sturmführer Robert Langner.
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Ein viertelstündiger Blackout
von Hobbel am 31.10.2006
TSV Haunstetten verschenkt möglichen Sieg
(hv). Äußerst unglücklich verlief die Landesliga-Partie der 2.Handball-Frauenmannschaft des TSV Haunstetten gegen den TV Kempten. Die Rot-Weißen gaben einen sicher geglaubten Sieg in den letzten fünfzehn Minuten aus der Hand und mussten sich den Allgäuerinnen mit 18:23 (13:10) geschlagen geben. Dabei sah es über weite Strecken der Auseinandersetzung für das ersatzgeschwächte Team des TSV noch recht gut aus. Man konnte sowohl spielerisch als auch kämpferisch mit dem hartnäckigen Gegner mithalten und hatte sich nach ausgeglichenem Beginn bis zur Pause eine 10:7-Führung erarbeitet. Kempten fiel in dieser Phase und auch die komplette zweite Hälfte zumeist mit Undiszipliniertheiten und "rotgefährdeten" Fouls auf. Ausgerechnet hier zeigte sich auch der Knackpunkt im Spiel der Gastgeber: von den neun ausgesprochenen Strafwürfen fanden nur vier den Weg ins gegnerische Netz und die zwanzig verhängten Zeitstrafen konnten nur zu einem Viertel verwertet werden. Nach der scheinbar sicheren 15:10-Führung nach 45 Minuten brachen dann bei den Einheimischen alle Dämme. Weder die stetige numerische Überlegenheit noch klarste Einschusssituationen wurden von den Rot-Weißen zur möglichen Entscheidung genutzt, im Gegenteil: die Allgäuerinnen wurden jetzt zum Toreschießen förmlich eingeladen. Und jeder Ballverlust des TSV führte in den letzten Minuten mit einfachsten Mitteln zu einem Gegentreffer. Trainer Vornehm konnte sich den plötzlichen Einbruch nicht richtig erklären: "Wir hatten zwar wenig Alternativen und mussten wie immer mit einem jungen Team agieren, aber etwas mehr Emotionen und Gegenwehr hätte ich mir schon gewünscht." Am Samstag soll nun beim TSV Marktoberdorf (16.30 Uhr) erneut Wiedergutmachung geschehen, wenngleich sich die Personalsituation auch hier nicht wesentlich entschärfen wird.
TSV: Rock (Tor); Metzler (4), Wengenmeir (3), Rülke, Haslinger (je 3/2), Bartsch (2), Atzenbeck, Dickl, Kern (je 1).
Weitere Ergebnisse: Männer 2 : Donauwörth 31:25, Frauen 3 : Königsbrunn II 36:18, Metten : weibliche C-Jugend 20:22, TSV Augsburg : männliche C-Jugend 18:34.
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Haunstetten auswärtsstark
von Hobbel am 23.10.2006
Auch Landesliga-Frauen punkten
(hv). Durchwegs Siege konnten die höherklassigen Mannschaften des TSV Haunstetten am vergangenen Wochenende einfahren. Nach den Erfolgen der Regionalliga-Frauen (31:21 in Schmiden) und der Landesliga-Männer (36:23 in Fürstenfeldbruck) setzte sich auch die 2.Frauenmannschaft in der Landesliga beim TSV Milbertshofen mit 31:29 (14:12) durch und bleibt damit auch im dritten Rundenspiel ungeschlagen. Die Truppe von Herbert Vornehm zeigte sich dabei deutlich verbessert gegenüber der miserablen Vorstellung vom letzten Heimspiel gegen Friedberg (17:17). Von Beginn an merkte man den Rot-Weißen an, dass sie diese Scharte auswetzen wollten. Mit verstärkter Dynamik ging man schnell 3:0 in Führung und hatte damit die Einheimischen praktisch auf dem falschen Fuß erwischt. Diese hatten nach vorheriger Begutachtung wieder mit einem pomadigen Spielaufbau des TSV gerechnet, und davon sollten sie sich die gesamte Partie nicht erholen. Zwar bot die Ex-Haunstetterin Sabine Amler eine tadellose Leistung und setzte neben sechs Eigentreffern immer wieder die ehemalige Bundesliga-Akteurin Miriam Pfarr in Szene, eine Führung sollte den Milbertshoferinnen jedoch während der gesamten Spielzeit nicht gelingen. Selbst als beim 28:24 mit Carina Lutter (Brustkorbprellung) und Tina Bartsch (Hand) die beiden Hauptangreiferinnen verletzungsbedingt die Segel streichen mussten, hatten die Rot-Weißen immer die passende Antwort parat. Anika Kern erwies sich hier als sichere Vollstreckerin auf der Linksaußen-Position und reüssierte sieben mal. "Für uns war es erst einmal wichtig nach dem fürchterlichen Spiel gegen Friedberg Emotionen zu zeigen. Jetzt können wir die kommenden Aufgaben wieder etwas positiver angehen," bemerkte ein sichtlich zufriedener TSV-Co-Trainer Helmuth F.Rathmann im Anschluß. Gegen den derzeitigen Tabellenletzten Kempten (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle) müssen die TSVlerinnen trotzdem aufpassen, dass sie nicht wieder in den alten Trott verfallen.
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (9/7), Kern (7), Dickl, Bartsch, Lutter (je 3), Wengenmeir, Metzler, Haslinger (je 2), Atzenbeck, Rülke. Weitere Ergebnisse: Dasing : Männer 2 26:17, Neusäß : Frauen 3 18:20, Ludwigsfeld : weibliche B-Jugend 16:14, Meitingen : männliche B-Jugend 20:12, männliche C-Jugend : Lauingen 32:24.
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Haunstetten hofft auf eine Überraschung
von Hobbel am 19.10.2006
Regionalligist zu Gast in Leipzig ! Männer im Lokalderby gegen Göggingen
(hv). Schwerer Gang für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten nach Sachsen: die Rot-Weißen sind am Sonntag (17 Uhr) zu Gast beim HC Leipzig II und gelten hier als krasser Außenseiter. Der letztjährige Zweitligist will heuer wieder mit aller Macht zurück, um den zahlreichen Talenten aus der eigenen Schmiede den nötigen Schub seine 1.Mannschaft geben zu können. In der laufenden Runde gab es für die Ostdeutschen allerdings auch schon drei Niederlagen zu verzeichnen, was für den TSV eine Außenseiterchance zuäßt. Zu Hause sind die Leipzigerinnen allemal eine Klasse für sich und vor Wochenfrist bekam dies die SV Bissingen beim 23:33 deutlich zu spüren. Da Haunstetten gegen selben Gegner schon unterlegen war (28:30), scheint der Ausgang bereits vorprogrammiert, TSV-Trainer Drasovean will davon jedoch überhaupt nichts wissen: "Eine Dreisatz-Rechnung hat mich noch nie interessiert. Für uns ist in jeder Partie was zu holen, wir müssen nur alle daran glauben." Klarer Favorit sind dagegen die TSV-Männer im Landesliga-Lokalderby gegen den TSV Göggingen (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle). Denn während die Rot-Weißen nach drei Spieltagen an der Spitze stehen, spielen die Rot-Schwarzen bereits gegen den Abstieg. Haunstettens Coach Stefan Ebert sind diese Vorschußlorbeeren gar nicht so recht, trotzdem glaubt er an den Stabilitätsgewinn im Team: "Wir treten bisher viel konsequenter auf als in der Vorsaison. Jeder Spieler wurde von mir ausreichend gewarnt, und wer das nicht kapiert hat, ist selber Schuld." Und hier spricht er vor allem den Sensationssieg der Gögginger beim letztjährigen Zweiten Dietmannsried an. Den 26:9-Spaziergang zum Saisonabschluß wir es mit Sicherheit nicht mehr geben, zumal damals beide Spielertrainer der Gäste, Held und Prihoda, nicht mit von der Partie waren. Beim TSV rechnet man jedenfalls wieder mit einer gut gefüllten Albert-Loderer-Halle und einem stimmungsgeladenen Lokalkampf im Augsburger Süden. Das Vorspiel betstreitet die 2.Frauenmannschaft, ebenfalls in der Landesliga, gegen den TV Kempten (14.30 Uhr) und auch hier ist der TSV leichter Favorit. Coach Vornehm muß auf Sabrina Jäcklin urlaubsbedingt verzichten und bangt zudem um den Einsatz seiner Rückraumasse Lutter und Bartsch.
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Ein kniffliges Wochenende
von Hobbel am 19.10.2006
Haunstetter Handball-Teams vor Auswärtsaufgaben
(hv). Äußerst knifflige Auswärtsspiele stehen für die Handballteams des TSV Haunstetten am Wochenende auf dem Programm. Die Landesliga-Männer haben dabei am Samstag (17 Uhr) beim TuS Fürstenfeldbruck II schon das erste Spitzenspiel vor sich, denn beide Mannschaften waren zum Saisonauftakt zweimal erfolgreich. Während der TSV mit zwei Pflichtsiegen im Gepäck die Reise in den Münchner Vorort antritt, konnten die Gastgeber durchwegs mit Überraschungen auf sich aufmerksam machen. Vor allem der klare Erfolg über Vizemeister Dietmannsried macht Trainer Ebert vorsichtig: „Wir müssen höllisch aufpassen und die Sache voll konzentriert angehen.“ Gänzlich anders ist dagegen die Ausgangssituation bei den Regionalliga-Frauen im zweiten von fünf Auswärtspartien in Folge beim TSV Schmiden (Sonntag, 17 Uhr). Coach Drasovean will zwar jeglichen Druck von seinen Schützlingen nehmen, aber auch gleichzeitig einer psychischen Problemsituation Vorschub leisten: „Der ein oder andere Punktgewinn sollte uns in den nächsten Wochen schon gelingen, sonst könnte es ab der Rückrunde schwierig werden mentale Stärke zu behalten.“ Während der Woche konnte er wenigstens ein ungewohntes Erfolgserlebnis verzeichnen: zum ersten mal überhaupt war der komplette Kader im Training und gesund. Zudem hat sich den Rot-Weißen mit Lydia Kustedt vom HC Erfurt ein hoffnungsvoller Neuzugang angeschlossen. Die 20-jährige Rückraumspielerin zog es studienbedingt nach Bayern und zählt für den TSV-Übungsleiter als ausbaufähige Alternative auf der Spielmacher-Position: „Da werden wir noch schwerer auszurechnen sein.“ Gleichzeitig scheint die Personaldecke vor einer weiteren hochkarätigen Auffrischung. Hier hält sich Drasovean allerdings noch bedeckt: „Wir arbeiten daran. Es ist jedoch noch nichts endgültig entschieden.“ Ebenfalls in der Fremde beim TSV Milbertshofen (Samstag, 17.30 Uhr) hat sich die 2.Frauenmannschaft in der Landesliga zu beweisen. Und hier soll der Punktverlust gegen Friedberg vom vergangenen Wochenende wettgemacht werden. |
Handballerinnen enttäuschen
von Hobbel am 17.10.2006
TSV Haunstetten nur mit Remis gegen Friedberg
(hv). Im Landesliga-Lokalderby kam die 2.Handball-Frauenmannschaft des TSV Haunstetten in eigener Halle nicht über ein 17:17 (4:8)-Unentschieden gegen den TSV Friedberg hinaus und bot dabei über weite Strecken der Partie eine enttäuschende Leistung. Überhaupt bekamen rund 100 Zuseher nur Handball-Magerkost in der Albert-Loderer-Halle zu sehen, da sich beide Teams in der Produktion von Fehlleistungen scheinbar übertreffen wollten. Dabei bekam der TSV nach unsäglichen 20 Minuten die Begegnung mit dem 4:2 scheinbar in den Griff. Was jedoch in Folge geschah, war laut Coach Vornehm „unterirdisch“: bis zur Pause und fünf Minuten später gelang den Einheimischen kein einziger Torerfolg, zumal auch sämtliche Angriffsbemühungen an Drucklosigkeit kaun zu überbieten waren. Friedberg führte jetzt 10:4 und war bis dato achtmal mit einfachen Kontertoren erfolgreich. Selbst als man nach verstärkter Konzentration beim 10:12 in der 45.Minute wieder Kontakt gefunden hatte, wurde dieser wieder leichtfertig verschenkt, und den Gästen keine acht Zeigerumdrehungen später beim 11:17 die Auseinandersetzung praktisch kampflos in die Hände gelegt. Diese nahmen jedoch zur allgemeinen Überraschung das eigentlich schmackhafte Angebot nicht an, erzielten jetzt selbst in der verbleibenden Viertelstunde keinen weiteren Treffer und hatten kurz vor Schluß beim 17:17 sogar noch 35 Sekunden Ballbesitz der Rot-Weißen zu überstehen. In der allgemeinen Verwirrung gelang Haunstetten gerechterweise kein vernünftiger Wurf mehr, so dass sich beide Teamverantwortlichen am Ende kopfschüttelnd verabschieden mußten.
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (4/3), Haslinger, Dickl (je 4), Pieniack (2), Rülke, Metzler, Lutter (je 1), Atzenbeck, Wengenmeir, Bartsch, Kern.
Wiedergutmachung gelang der weiblichen A-Jugend in der Bayernliga nach der deprimierenden Auftaktniederlage in Nürnberg. Die Völker-Truppe bot diesmal eine tadellose Leistung und bezwang die favorisierte HSG Würm-Mitte mit 27:21, was in erster Linie ein Verdienst der starken Susi Fischer im TSV-Gehäuse war.
Pech hatte dagegen erneut die 2.Männermannschaft in der Bezirksoberliga beim 27:29 gegen Tabellenführer Bobingen. Hier haderte Coach Cordas trotz der zahlreichen Tore mit dem Abschlussverhalten seiner Burschen: „Wir haben mindestens noch zehn „Hundertprozentige“ in den Sand gestzt.“
Weitere Ergebnisse: weibliche B-Jugend – Vöhringen 18:11, männliche B-Jugend – Wittislingen 14:26, männliche C-Jugend – Wertingen 41:15.
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Heimspiellokalderbys für Haunstetten
von Hobbel am 13.10.2006
TSV-Landesligisten erwarten Friedberg
(hv). Haunstetten gegen Friedberg heißt es am Sonntag in der Albert-Loderer-Halle gleich zweimal: Zu den Landesliga-Lokalderbys erwartet der TSV sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern einen „heißen“ Tanz. Zunächst trifft um 14.30 Uhr die 2.Frauenmannschaft auf die Vertretung der Herzogstädter. Und wie in der letzten Spielrunde deutet alles auf einen knappen Spielausgang hin, zumal sich beide Teams relativ ähneln. Haunstetten hat nach dem Heimsieg gegen Günzburg bereits vorgelegt, während Friedberg mit einer nicht einkalkulierten Auftaktniederlage nun Boden gut machen will.
Ab 16.30 Uhr ist der TSV gegen die Bayerliga-Reserve der Friedberger bei den Männern zwar leichter Favorit, zumal die Gäste als Aufsteiger noch frisch in der Liga sind. Gerade diese Tatsache ist für Haunstettens Trainer Ebert allerdings kein brauchbares Vorzeichen: „Gegen uns sind die Friedberger immer besonders motiviert. Und wie sich meine Jungs als vermeintlicher Krösus letztes Jahr des öfteren präsentiert haben, ist hinlänglich bekannt.“ Der überragende Sieg zum Punktspielstart gegen Kissing sollte seinen Schützlingen jedenfalls das nötige Selbstvertrauen geben. Bis Auf Spielführer Markus Hoinkis (Japanreise) dürften wieder alle Mann an Bord und auf der Bank sein.
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Starke Heimauftritte der Haunstetter Handballteams
von Hobbel am 26.09.2006
Alle 7 Mannschaften ohne Niederlage
(hv). Nahezu komplett erfreute Gesichter gab es am vergangenen Wochenende bei den Hanballer/-innen des TSV Haunstetten in heimischer Albert-Loderer-Halle zu sehen. Alle sieben Teams konnten dabei mindestens einen Zähler verbuchen, was Appetit auf die kommenden Auftritte macht. Neben dem Punktgewinn der 1.Frauenmannschaft (20:20 gegen Nürnberg II) und dem Kantersieg der Männer (33:19 über Kissing) stand die Saisonpremiere der 2.Frauenmannschaft in der Landesliga gegen dem VfL Günzburg im Blickpunkt. Das nahezu völlig neuformierte Team von Trainer Vornehm hatte im Vorfeld mit mehreren Ausfällen zu kämpfen und somit erst zum Auftakt die ersehnte Standortbestimmung. Und diese fiel erwartungsgemäß mit Licht und Schatten aus. Die Gäste aus Günzburg erwiesen sich wieder als äußerst unangenehm und hielten von Beginn an voll dagegen. Denn während die Einheimischen ihre Angriffsversuche oft überhastet und unkonzentriert abschlossen, agierten die Donaustädter um einiges ruhiger und besonnener und ließen sich mit der finalen Aktion bedeutend länger Zeit. Der TSV lag trotz leichter spielerischer und körperlicher Überlegenheit so bis zur Pause lediglich mit 12:11 in Front und sah sich Mitte des 2.Durchgangs beim 16:17 sogar im Hintertreffen. Erst jetzt ließen die Kräfte der Günzburgerinnen spürbar nach und die Rot-Weißen legten fünf Treffer in Serie zur Entscheidung hin. Nicht nur der bärenstark aufspielenden Anja Dickl fiel nach dem Schlußpfiff ein Stein vom Herzen: Das war enorm wichtig. Wir wussten überhaupt nicht wo wir stehen und jetzt können wir wenigstens mit mehr Zuversicht in die nächsten Auseinandersetzungen gehen.
TSV: Rock (Tor); Jäcklin (7), Dickl (5), Wengenmeir (3), Lutter (3/1), Haslinger, Bartsch, Pieniack, Atzenbeck (je 1), Rülke, Kern, Metzler.
Eine bemerkennswerte Leistung bot auch die 2.Männermannschaft in ihrem ersten Spiel der Bezirksoberliga gegen den Titelanwärter SC Ichenhausen. Coach David Cordas sah sich hier mit seinen Schützlingen beim zwischenzeitlichen 7-Tore-Rückstand schon auf der sicheren Verliererstraße, ehe man im zweiten Durchgang bis Spielende die Geschichte fast noch drehen konnte. Zumindestens ein 21:21-Remis sprang letztendlich heraus, wobei der fast 40-jährige Jürgen Schwindt mit zehn Treffern die Aufholjagd fast im Alleingang forcierte.
Weitere Ergebnisse: weibliche B-Jugend Kissing 22:22, männliche B-Jugend Kissing 18:16, männliche C-Jugend Niederaunau 32:18.
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