DAMEN 1 :: 3.LIGA SüD - SPIELBERICHTE
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Ein starker Auftritt von Haunstetten
von HV himself am 17.01.2012

TSV-Handballerinnen bieten in Herrenberg lange Zeit paroli

(hv). Das Endergebnis täuscht über den Spielverlauf etwas hinweg: Mit 27:32 (15:17) unterlagen die Handballfrauen des TSV Haunstetten zum Auftakt der Rückrunde in der 3.Liga Süd bei der SG Herrenberg vermeintlich deutlich, mussten sich dabei aber nach bemerkennswerter Gegenwehr erst in der Schlussphase geschlagen geben.
Im Vorfeld wusste wohl keiner so recht, wie sich das Team von Herbert Vornehm nach fünfwöchiger Spielpause beim hohen Favoriten wird präsentieren können. Aber die Rot-Weißen straften allen vermeintlichen Pessimisten Lügen und lieferten vor allen Dingen in kämpferischer Hinsicht eine tadellose Leistung ab. Damit hatte man auch die Gastgeber überrascht, die sich bis zum 5:7 im Hintertreffen sahen. Haunstetten war ab diesem Zeitpunkt erstmals etwas nachlässig und ließ den Gastgebern mit drei Treffern in Folge den Vortritt. Spielerin des Abends sollte bereits hier die alles überragende Herrenbergerin Claudia Janoch werden, die sämtliche Fäden in der Hand hatte und dazu immer wieder selbst traf, wenn es nötig war. „Wenn die auf unserer Seite gestanden hätte, wäre es genau anders herum ausgegangen,“ philosophierte auch sofort nach dem Ende Co-Trainer Horner. Tatsächlich gelang es dem TSV mit sämtlichen Defensivvarianten nicht die Ausnahmespielerin in den Griff zu bekommen. Und trotzdem legten sich die Rot-Weißen derart ins Zeug, dass man beim 27:29 und Ballgewinn nahe an der Sensation war. Eine unglückliche Zeitstrafe in der Schlussphase gegen Haunstetten genügte allerdings den einen Tick clevereren Gastgeberinnen zur Entscheidung. Coach Vornehm war mit der Leistung zufrieden: „Eines unserer besten Saisonspiele und das sollte Mut machen für die kommenden Aufgaben.“

TSV: Müller, Mock (Tor); Kurstedt (9/4), Thurner (5), Cappek (4), Duschner, Hochmair (je 3), Elsner (2), Drasovean I. (1), Amler, Kubitza

Haunstetten ausgebremst
von HV himself am 11.12.2011

Handballerinnen mit Niederlage in Albstadt

(hv). Nicht wurde es mit einer vorweihnachtlichen Bescherung für die Handballerinnen des TSV Haunstetten: Zum Abschluß der Vorrunde gab es für die Rot-Weißen beim Schlusslicht HSG Albstadt eine bittere 26:28 (10:14)-Niederlage und damit auch keine vorläufige Beruhigung für den weiteren Saisonverlauf.
„Wir haben eine große Chance ausgelassen. Aber es hat sich bereits in den letzten Spielen angedeutet, dass uns irgendwann das Glück nicht mehr hold ist,“ sagte ein total enttäuschter Trainer Herbert Vornehm nach dem erschreckend schwachen Auftreten seiner Truppe auf der schwäbischen Alb. Die einzige Führung beim 5:4 (12.Minute) drehten die tapferen Gastgeber zum 8:5 und waren fortan die ganze Partie in Front. Haunstetten hatte neben den Zweikampfschwächen in der Defensive erneut mit vielen technischen Fehlern im Spielaufbau zu kämpfen, so dass man in keiner Phase den richtigen Rhythmus fand. Selbst der mögliche 24:25-Anschluß wurde leichtfertig vergeben und Albstadt setzte mit drei Treffern in Serie den K.o.-Schlag. Auf TSV-Seite war Wiebke Orth wie zuletzt wegen Rückenbeschwerden überhaupt nicht einsatzfähig und Franziska Cappek fiel mit einer Handverletzung bereits nach einer Viertelstunde aus, was der Coach allerdings überhaupt nicht als Entschuldigung gelten lasen wollte: „Der Rest der Truppe ist mit Sicherheit stark genug gegen Albstadt zu bestehen, wenn hier allerdings noch ganze Mannschaftsteile ihr Potential nicht in Ansätzen ausschöpfen können, siehst du einfach schlecht aus.“ Für Haunstetten steht nun bis zum 14.Januar Punktspielpause an, und während dieser Zeit will man sich intensiv verbessern.

TSV: Müller, Buschendorf (Tor); Duschner (7), Kurstedt (7/2), Hochmair (5), Thurner (3), Kubitza (2), Amler, Drasovean I. (je 1), Elsner, Cappek

Den Glauben nie verloren
von Andrea Bogenreuther am 05.12.2011

In der letzten Sekunde gelingt den Haunstetter Drittliga-Frauen der 29:29-Ausgleichstreffer gegen den TV Grenzach. Lob der Spielerinnen geht ans Publikum


Die letzte Minute ist schon zur Hälfte abgelaufen, doch die Haunstetter Handballerinnen kämpfen unerbittlich weiter: 14 Sekunden vor Schluss schaffen sie den Anschlusstreffer zum 28:29 gegen den Drittligakonkurrenten TV Grenzach. Banger Blick auf die Uhr. Reicht das noch für den Ausgleich? Es reicht, signalisieren ihnen die 150 Zuschauer und peitschen ihr Team lautstark nach vorn. Prompt verliert Grenzach den Ball, Lydia Kurstedt wirft ihn über die komplette Länge des Spielfelds passgenau in die Arme von Sabrina Duschner, und die überlegt nicht lange, sondern zieht sofort ab – 29:29 mit dem Aufjaulen der Schlusssirene.

„Als der Ball hinten war, habe ich auf die Uhr geschaut und vier Sekunden gesehen. Da wusste ich, sobald ich den Ball habe, muss ich werfen. Ich habe alles riskiert und Glück gehabt“, freut sich Duschner über den gelungenen Coup.

Ausgepumpt, erschöpft, aber überglücklich bejubeln die Spielerinnen wie auch das Trainergespann Herbert Vornehm und Herbert Horner den Punktgewinn gegen einen starken Gegner, der das Haunstetter Kombinationsspiel routiniert ausbremst. Vom Start weg stellen die Gäste mit ihrer hochgewachsenen Rumänin Anna-Maria Stoica (1,98 Meter) die Haunstetter Abwehr vor Probleme, allein fünf Siebenmeter kassieren die Gastgeberinnen in der Anfangsphase und geraten immer mehr in Rückstand. Auch die eigene Offensive bleibt farblos, sodass man bis zur Halbzeitpause 13:16 zurückliegt.

Wer geglaubt hat, dass Grenzach, das nur mit acht Spielerinnen angereist ist, zumindest in der zweiten Halbzeit konditionell einbrechen würde, sieht sich getäuscht. Frisch aus der Kabine drehen die Gäste erst richtig auf und bauen ihren Vorsprung weiter aus – auf ganze neun Tore –, während die Haunstetterinnen Chance um Chance mit unkonzentrierten und zu ungenau platzierten Würfen zunichtemachen. Es braucht lange, bis sie endlich ein taktisches Rezept finden.

Erst als die Lage eine Viertelstunde vor Schluss richtig aussichtslos scheint (15:24), finden die Gastgeberinnen in die Spur, erhöhen das Tempo und holen mit Tempogegenstößen Punkt für Punkt – unterstützt von den frenetischen Zuschauern. „Das Publikum war abartig. Es hat uns zum Punktgewinn getragen“, ist Sabrina Duschner voll des Lobes für diese Heimspielkulisse. Den Erfolg haben die Gastgeberinnen zwar weniger ihrem geschickten Spiel denn vielmehr ihrem Kämpferherzen zu verdanken, Anerkennung gibt es dafür am Ende aber auch von Trainer Vornehm: „Trotz der vielen vergebenen Chancen haben sie den Glauben an sich niemals verloren.“

Beste Vorzeichen also für das letzte Spiel des Jahres 2012 am nächsten Samstag beim Tabellenletzten, der HSG Albstadt.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de
Direkter Link:
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/sport/Den-Glauben-nie-verloren-id17803136.html

Noch zwei Chancen
von HV himself am 02.12.2011

Haunstetter Handballerinnen können Boden gut machen

(hv). Zwei Möglichkeiten Punkte zu sammeln gibt es noch vor der Weihnachtspause für die Handballfrauen des TSV Haunstetten in der 3.Liga Süd: Am Sonntag erwarten die Rot-Weißen in eigener Halle den TV Grenzach (14.30 Uhr), ehe es zum Abschluß der Vorrunde am nächsten Samstag zur HSG Albstadt geht (20 Uhr).
Nach vier Siegen in Folge hat sich das Team von Herbert Vornehm bei 9:13 Zählern in der Klasse etabliert, und nun gilt es eine möglichst gute Ausgangsposition für die Rückserie zu schaffen. „Wir haben zwar jetzt bereits so viele Punkte auf dem Konto als die beiden Bayerischen Meister der Vorjahre, aber davon kann man sich noch nichts kaufen,“ sagt der Trainer und fordert dabei von seinen Mädels noch „mindestens einen Sieg“. Der TV Grenzach gilt in der 3.Liga als die „Wundertüte“ schlechthin im Hinblick auf Kaderzusammensetzung und die erzielten Resultate. Lediglich vier deutsche Spielerinnen haben die Südbadener in ihrer Mannschaftsliste angegeben und stehen dabei im krassen Gegensatz zum TSV, der keine einzige Ausländerin beschäftigt und gleich auf 11 Akteure zurückgreift, die schon in der eigenen Jugend aktiv waren oder noch sind. Haunstetten ist aktuell sogar einen Platz vor den Grenzachern positioniert und auch deshalb will man alle Hebel ansetzen: „Mit einem weiteren Sieg könnten wir einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen, und das sollte sich jede Einzelne zu Herzen nehmen,“ sagt Co-Trainer Horner.
Eine unendlich lange Serie mit sieben Niederlagen in Folge hat die männliche Bundesliga-A-Jugend des TSV Haunstetten hinter sich und möchte nun am Sonntag (16.30 Uhr, AL-Halle) gegen die SG Balingen/Weilstetten den entscheidenden Break landen. Coach Rothfischer arbeitete trotz oder gerade wegen der ellenlangen Verletztenliste in den letzten Einheiten akribisch mit der Truppe und erhofft sich ebenso den Befreiungsschlag: „Meine Jungs zeigen durchgehend Charakter und brauchen jetzt einfach einmal wieder das Gefühl auch gewinnen zu können.“ Ein entscheidender Faktor könnte dabei Spielgestalter Alexander Horner werden, der schon in Bietigheim erste vielversprechende Gehversuche machte.

Der vierte Sieg in Folge
von HV himself am 27.11.2011

Haunstetter Handballfrauen machen Boden gut

(hv). Jetzt kommt auch noch das Glück dazu: Gegen Ende der Vorrunde in der 3.Liga Süd läuft es für die Handballerinnen des TSV Haunstetten im Gegensatz zum Saisonstart immer besser. Nun gab es auch am Samstag beim TV Möglingen mit 21:20 (9:6) den zweiten Auswärtssieg, was die Rot-Weißen momentan aus den Abstiegsplätzen bringt.
Die Partie an sich war allerdings nicht gerade etwas für Handball-Ästheten. Die Gastgeber waren nach zwei hohen Niederlagen sichtlich verunsichert und produzierten Eigenfehler am laufenden Band. Allerdings stach ihnen der TSV in dieser Hinsicht kaum etwas nach, so dass es nach fünf Minuten immer noch 0:0 stand und der ein oder andere neutrale Zuschauer noch einmal im Hallenheft kontrollierte, um welche Liga es sich hier handelt. Glücklicherweise war die Defensive mit einer erneut grandiosen Sabrina Müller im Gehäuse einigermaßen auf dem Laufenden, so dass für Haunstetten zur Pause eine Drei-Tore-Führung zu Buche stand. Die erhoffte Besserung trat nach dem Seitenwechsel auch nicht ein, ganz im Gegenteil: Möglingen kämpfte jetzt verbissener und lag urplötzlich mit 15:14 (47.Minute) in Front. Haunstetten war jetzt auf Einzelaktionen von Duschner und Cappek angewiesen und kam nochmals auf 19:16 weg (55.). Bis zur letzten Spielminute hatten die Gastgeber allerdings wieder egalisiert und alles deutete auf ein Remis hin. Exakt bei 59:59 stand noch ein Freiwurf für den TSV an der 9m-Linie an, den Wiebke Orth unter großem Jubel ihrer Mitspielerinnen und Betreuer in die Maschen hämmerte. Co-Trainer Herbert Horner analysierte nüchtern: „Das war unsere schlechteste Angriffsleistung der Saison. Aber wir hatten schon so oft am Ende kein Glück, deshalb sind die zwei Punkte hochverdient.“

TSV: Müller, Buschendorf (Tor); Duschner (7), Cappek (6), Thurner, Drasovean I., Orth (je 2), Elsner, Hochmair (je 1), Amler, Kluge, Kurstedt, Drasovean L.

Ein starker Heimauftritt
von HV himself am 20.11.2011

TSV Haunstetten mit überragendem 41:26-Sieg gegen Grossbottwar

(hv). Die Drittliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten kommen gegen Ende der Vorrunde immer besser in die Gänge: Gegen den Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt, TV Grossbottwar, gab es jetzt in einem mitreißenden Spiel ein hochverdientes 41:26 (15:14), was den Rot-Weißen sogar vorübergehend einen Nichtabstiegsplatz einbringt.
Dass es gegen den derzeitigen Vorletzten der Tabelle kein Spaziergang geben würde, war allen Beteiligten im Vorfeld klar, und die Württembergerinnen demonstrierten vor allen Dingen im ersten Durchgang Stärke. Trotz 4:1-Start sahen sich die teilweise fahrigen Gastgeber des Öfteren im Hintertreffen und es bedurfte schon einer deutlichen Leistungssteigerung, um die Partie zu drehen zu können. Dies gelang der Vornehm-Truppe dann in der zweiten Hälfte mehr als eindrucksvoll. Wieder hatte man den besseren Einstieg erwischt, nur diesmal blieb man dran. Gästetrainerfuchs Paul Herbiger haderte zwar mit der ein oder anderen Zeitstrafe für seine Schützlinge, musste aber anschließend neidlos die Überlegenheit des TSV anerkennen, der jetzt Vollgas gaben und sich den klaren Erfolg nicht mehr nehmen ließen. Haunstettens Coach Herbert Vornehm war sichtlich zufrieden mit dem Gezeigten, blickte allerdings bereits wieder nach vorn: „Wir müssen auf diese Leistung aufbauen und erhoffen uns natürlich aus den letzten drei Hinrundenpartien noch den ein oder anderen Zähler.“

TSV: Müller, Mock (Tor); Duschner (12), Hochmair (11), Elsner (7/4), Cappek (5), Kurstedt (3), Orth (2), Amler (1), Kubitza, Kluge, Thurner , Drasovean I.

Der Bann ist gebrochen
von HV himself am 07.11.2011

Haunstetter Handballerinnen landen ersten Sieg

(hv). Im achten Anlauf hat es endlich geklappt: Die Drittliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten landeten ihren ersten Saisonsieg, und das ausgerechnet im bayerischen Derby gegen den ESV Regensburg. In einer weiteren Nervenschlacht waren die Rot-Weißen am Ende glücklich, aber verdient mit 28:26 (16:16) erfolgreich.
Allen Beteiligten fiel am Ende ein riesiger Stein vom Herzen, zumal man trotz leichter Feldüberlegenheit den Oberpfälzern nie so richtig enteilen konnte. Gerade im ersten Durchgang hatte man erhebliche Probleme in der Defensive und musste immer wieder Rückschläge einstecken, nachdem man eigentlich schon selbst den Ball hätte für sich sichern können. Dem 16:16-Pausenstand folgte die wohl stärkste Phase der Gastgeberinnen bis zum 22:18 (38.Minute). Aber als man elf Minuten später bei gleichbleibender Differenz (25:21) wieder mit einigen Nachlässigkeiten aufwartete, drohte der bekannte Verlauf. Regensburg stellte die Abwehr um und kam vier Minuten vor Schluß zum bedrohlichen 25:26-Anschluß. Dieses mal behielt man jedoch in der Endphase die nötigen Nerven und erzielte bei 59:30 durch Lydia Kurstedt den entscheidenden Siegtreffer. Trainer Vornehm freute sich wohl am meisten: „Das haben sich die Mädels schon lange verdient, zumal wir bis auf eine Partie immer in Reichweite waren.“

TSV: Müller, Buschendorf (Tor); Elsner (8/5), Hochmair (7), Cappek, Amler (je 3), Kurstedt, Duschner (je 2), Thurner (2/1), Kubitza (1), Drasovean I., Drasovean L.

Haunstetten schlägt sich selbst
von HV himself am 16.10.2011

Desolate Angriffsleistung bei der Niederlage gegen Waiblingen

(hv). Die Drittliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten müssen weiter auf ihren ersten Saisonsieg warten. Gegen den Spitzenreiter VfL Waiblingen hatten die Rot-Weißen zu viele Probleme mit der Chancenverwertung und unterlagen am Ende etwas zu hoch mit 18:24 (8:11).
Den Württembergerinnen sollte an diesem Tag eine äußerst mittelmäßige Vorstellung genügen, um die Punkte mitzunehmen. Der TSV wartete wie gewohnt mit beweglicher Defensive auf, was dem Favoriten sichtlich zu schaffen machte. Nach zwölf Minuten stand es 2:3 und allen Zusehern war klar, dass das Angriffspiel beider Kontrahenten diesmal nicht gerade zu bestaunen war. Haunstetten leistete sich bei 5:5 (16.) die erste Fehlwurfserie und spielte so den Waiblingern bis zum 5:10 selbst in die Karten. Nach dem 8:11 zur Pause waren die Gastgeber sichtlich bemüht etwas mehr Dynamik in ihre Aktionen zu bekommen. Dies gelang leidlich und da Waiblingen auch kurzzeitig seine Souveränität ablegte, schloss man in der 45.Minute sogar bis 15:17 auf. Einer der insgesamt fünf (!) vergebenen Strafwürfe sorgte ausgerechnet hier wieder für die zweite Fünferserie der Gäste und das ließen sie sich bis Spielende nicht mehr nehmen. Co-Trainer Horner war diesmal ziemlich ratlos: „Heute hätten wir mit einer 40%-igen Leistung Erfolg haben können, aber das haben wir einfach nicht auf die Platte gebracht.“

TSV: Müller, Buschendorf (Tor); Duschner (5), Thurner, Drasovean I. (je 3), Cappek (2), Kurstedt (2/1), Elsner, Hochmair, Orth (je 1), Amler, Drasovean L.

Haunstetten kann (noch) nicht gewinnen - Wieder ein hoher Vorsprung beim 29:29 in Nürtingen vergeben
von hv am 09.10.2011

(hv). Die Drittliga-Frauen des TSV Haunstetten sind auf dem besten Wege alle Startrekorde zu brechen, allerdings in negativer Hinsicht: nachdem in drei der ersten vier Partien ein Vier-Tore-Vorsprung verspielt wurde, reichte jetzt beim Mitaufsteiger TG Nürtingen eine Zehn-Tore-Führung nicht zum Sieg, und man musste sich am Ende mit einem äußerst unbefriedigenden 29:29 (19:9)-Remis zufrieden geben.
Ein phantastisches Spiel aus Sicht der Haunstetter Anhängerschar lieferten die Rot-Weißen im ersten Durchgang ab. Die Defensive mit einer erneut superstarken Sabrina Müller im Gehäuse arbeitete ausgezeichnet, so dass sich die Nürtingerinnen durchgehend die Zähne ausbissen und immer wieder in gefühlvolle Gegenangriffe des TSV liefen. Bereits beim 19:9 (!) zur Pause war es totenstill in der Halle und die Gastgeber schienen ziemlich geschockt. Und auch nach dem Seitenwechsel waren zunächst die Augsburger tonangebend: Man ließ sich von den jetzt immer ungestümer werdenden Württembergerinnen kaum beeindrucken und hielt die Distanz bis zur 47.Minute (27:17). Was jedoch in Folge passierte, war wohl für alle Beteiligten in die höchste Kategorie unter „kaum zu glauben“ einzuordnen. Die Gastgeber setzten alles auf eine Karte und stellten ab sofort eine Harakiri-Abwehr, die sofort Erfolg hatte. Kaum hatte sich Haunstetten versehen, waren bereits drei Bälle vertendelt und ein Siebenmeter vergeben. Als in Folge Spielgestalterin Lydia Kurstedt mit einer Augenverletzung ausschied schwammen die Felle Stück für Stück davon. Sieben Minuten vor dem Ende hatte man beim 29:25 immer noch gute Karten, aber bereits jegliche Zuversicht verloren. Drei Zeitstrafen in der Schlussphase taten das übrige dazu, dass die Halle bebte und Haunstetten mit dem unverdienten und extrem deprimierenden Ausgleich von dannen schlich. Trainer Vornehm war natürlich völlig bedient: „Ich weiß nicht, wie hoch wir noch führen müssen, dass endlich ein Sieg herausspringt. Es ist mir bei den verschiedenen Routiniers völlig unerklärlich, wie die gesamte Truppe einen vollständigen Blackout bekommen kann.“
TSV: Müller, Buschendorf (Tor); Duschner (10), Orth (7), Hochmair (4), Kurstedt (3/2), Elsner (2), Amler, Cappek, Drasovean I. (je 1), Drasovean L., Thurner

Die Serie hält an - Haunstetter Handballerinnen können auch beim zweiten Mainz Auftritt nicht gewinnen
von hv am 03.10.2011

(hv). Wieder wurde es nichts mit dem ersehnten Punktgewinn für die Drittliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten. Bei ihrer zweiten langen Reise nach Mainz zur SG Bretzenheim und dem bitteren 24:25 (13:12) waren die Rot-Weißen allerdings dieses mal näher dran als je zuvor.
Zwei Drittel der Truppe hatte den Trip dazu genutzt am Vortag den FCA bei seinem Gastspiel in Dortmund zu unterstützen. Und gerade weil die Fuggerstädter die nächste Enttäuschung einstecken mussten, war man auf Haunstetter Seite fest gewillt in Mainz etwas zu holen. Bereits in den ersten Minuten deuteten sich die Möglichkeiten für die Gäste an, als man gegen die ungestümen Mainzerinnen dagegenhielt und selbst die Führung übernahm. Aber auch hier zeigte sich der wahrscheinliche Knackpunkt, da die Fehlerquote im technischen Bereich nicht minimiert werden konnte und nach unverständlichen Fehlwürfen die Einheimischen stetig präsent sein konnten. Schon zehn Minuten vor der Pause operierten diese mit einer kuriosen 6:0-Angriffsformation, was dem TSV neben Verwunderung auch einige ärgerliche Gegentore einbrachte. Dennoch hatte man ab der 50.Minute wieder die besseren Karten: vom 18:19 bis zum 23:19 (55.) setzte man sich mit fünf Treffern in Serie scheinbar vorentscheidend ab, zumal auch in dieser Phase den Mainzern sichtlich die Beherrschung abkam. Und so musste wieder einmal Haunstetten selber für die Negativwende sorgen: ein vegebener Siebenmeter, ein technischer Fehler und die dritte Zeitstrafe für Lydia Kurstedt wegen Reklamierens brachten die unermüdlichen Gastgeber wieder heran. Beim 24:22 (57.) hatte Isabell Drasovean auf Außen die Entscheidung auf der Hand, aber ihr versagten ebenso die Nerven wie der TSV-Defensive im Anschluß, die zum Entsetzen des Betreuerstabs acht Sekunden vor dem Ende noch den Siegtreffer zuließ. Trainer Vornehm war fassungslos: „Wir haben jetzt schon zum dritten Mal eine Vier-Tore-Führung verschenkt, und das nicht weil der Gegner in dieser Phase besser war, sondern wir vollkommen konfus.“ Vom Tabellenkeller wird Haunstetten in nächster Zeit kaum wegkommen, da die kommenden Gegner Nürtingen, Waiblingen und Neunkirchen absolute Spezialisten im Bestrafen von Eigenfehlern sind.
TSV: Müller, Buschendorf (Tor); Orth (7), Elsner (4), Thurner, Duschner (je 3), Kurstedt (3/2), Hochmair (2), Amler, Drasovean I. (je 1), Cappek

Mainz, die Zweite - Haunstetter Handballerinnen vor der nächsten langen Reise
von hv am 30.09.2011

(hv). Innerhalb von nur zwei Wochen müssen die Drittliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten die nächste Reise nach Mainz antreten. Der Zufall wollte es so, dass nach der Partie beim Titelanwärter Mainz 05 im Spielplan gleich der Mitaufsteiger SG Mainz-Bretzenheim ansteht (Sonntag, 16.30 Uhr).
Nach den drei einkalkulierten Niederlagen gegen die Spitzenvereine Haslach, Mainz und Allensbach scheint vom Papier her jetzt die erste Möglichkeit für die Rot-Weißen zu punkten. Allerdings landeten die Bretzenheimer vergangene Woche einen hohen Auswärtssieg in Grossbottwar und werden damit um einiges mehr an Selbstvertrauen aufweisen können als der TSV. Trainer Vornehm erhofft sich dennoch eine passable Vorstellung seiner Truppe und will von Favoriten oder Aussenseitern nichts wissen: „In der 3.Liga ist jede Mannschaft so stark, dass sie zu Hause gewinnen kann. Für uns gilt es die obligatorische zehnminütige Schwächephase abzustellen, dann steigen unsere Chancen um ein Vielfaches.“

Großartig gekämpft und trotzdem wieder verloren
von HV himself am 26.09.2011

Großartig gekämpft und trotzdem wieder verloren


(hv). Fast ein Spiegelbild zur ersten Heimpartie lieferten die 3.Liga-Handballfrauen des TSV Haunstetten bei ihrem zweiten Auftritt in der Albert-Loderer-Halle gegen den Titelaspiranten SV Allensbach ab: Die Rot-Weißen hielten über zwei Drittel der Partie großartig mit, ehe man am Schluß den Gästen mit 23:27 (14:12) die Zähler überlassen musste.
Vor allen Dingen der erste Durchgang machte Mut auf TSV-Seite, als man die favorisierten Gäste bis zum 9:9-Gleichstand so richtig ärgern konnte. Und selbst der 10:11-Rückstand konnte bis zur Pause in eine 14:12-Führung umgemünzt werden. Co-Trainer Horner warnte in seiner Halbzeitansprache vor der drohenden Trotzphase der Gäste, sah aber auch zur Verwunderung der Gastgeber-Anhänger nicht das Team vom Bodensee im Vorteil, sondern die Rot-Weißen selber. 19:15 hieß es in der 40.Spielminute und den Gästen kamen langsam aber sicher die Nerven abhanden. Ausgerechnet in dieser Phase konnte Haunstetten die entstandenen Überzahlsituationen nicht zu seinem Vorteil nutzen, und Allensbach witterte zusehends Morgenluft. Eine 1:9-Serie setze dem TSV praktisch den Knock-Out und man stand trotz einer insgesamt sehr starken Leistung mit leeren Händen da.
Trainer Herbert Vornehm war ebenso deprimiert wie die gesamte Truppe: „Wenn man ein Team dieses Kalibers schon so weit hat, muß einfach mehr dabei rausspringen.“

TSV: Müller, Buschendorf (Tor); Duschner (8), Kurstedt (6/1), Drasovean I., Elsner (je 3), Orth (2), Hochmair (1), Drasovean L., Kurstedt, Amler, Kluge, Cappek

Nicht den Hauch einer Chance Haunstetter - Handballerinnen erhalten in Mainz eine Lehrstunde
von hv am 18.09.2011

(hv). Ziemlich ernüchternd war die erste Auswärtsfahrt für die Drittliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten: beim Meisterschaftskandidaten FSV Mainz 05 setzte es für die Rot-Weißen eine herbe 25:40 (10:19)-Klatsche und spätestens ab jetzt beginnt für den TSV der Abstiegskampf.
Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bekamen rund 200 Zuschauer in der Mainzer Sporthalle zu Gesicht, denn während die Gastgeberinnen in puncto Athlethik, Spielwitz und Ballsicherheit durchgehend brillieren konnten, gelang es dem TSV in keiner Phase nur annähernd seine Stärken anzudeuten. Gleich in den ersten zehn Minuten mußte der Bundesliga-Absteiger nur auf Fehler des Aufsteigers warten, um diese konsequent in Gegenzüge umzumünzen. Herbert Vornehm nahm beim 1:8 die erste Auszeit und appellierte bereits hier an den Charakter seiner Schützlinge. Bis zum 8:12 (17.Minute) sah es auch zunächst etwas besser für die Rot-Weißen aus, was sie allerdings in Folge nicht mehr halten konnten. Und die Einheimischen kannten bei ihrem ersten Auftritt in eigener Halle auch für den Rest der Auseinandersetzung kein Erbarmen, spulten ihr Pensum unwiderstehlich herunter und zementierten so den deprimierenden Endstand für Haunstetten. Auch Co-Trainer Horner war nach Spielschluß ziemlich konsterniert: „Das es gleich so bitter werden wird, damit hätte ich nicht gerechnet. Nächste Woche kommt Allensbach, und da diese zum Auftakt den Mainzern ein Remis abgeknöpft haben, habe ich starke Zweifel, dass wir da was holen können. Auf der anderen Seite müssen wir wirklich Geduld haben, da die für uns schlagbaren Gegner erst in der zweiten Hälfte kommen.“
TSV: Müller, Buschendorf (Tor); Elsner (7), Duschner (6), Hochmair, Cappek, Thurner (je 3), Kurstedt (3/1), Amler, Kluge, Drasovean I., Drasovean L.

Engagiert, aber erfolglos Handball Frauen des TSV Haunstetten unterliegen nach gutem Spiel Herrenberg
von faa / Augsburger Allgemeine am 14.09.2011

Bei der Premiere in der dritten Bundesliga Süd unterlagen die Handballerinnen des TSV Haunstetten der SG H2KU Herrenberg. Der Aufsteiger musste sich in der Albert-Loderer-Halle mit 22:25 dem Titelaspiranten geschlagen geben, nachdem es zeitweise sogar nach einer Auftaktüberraschung ausgesehen hatte.

Denn die Gäste fanden zu Beginn des Spieles weder in ihre Favoritenrolle noch in die Partie, während Außenseiter Haunstetten ein furioser Start gelang. Nachdem der erste Angriff gleich mit einem Torerfolg abgeschlossen wurde, spielte der Gastgeber selbstbewusst. So stand es nach einem sicher verwandelten Konter von Sabrina Duschner, die mit acht Treffern die meisten TSV-Tore erzielte, nach fünf gespielten Minuten bereits 4:1 für Haunstetten. Vorne funktionierte das Angriffsspiel, hinten ließen TSV-Keeperin Sabrina Müller und ihre Abwehr in Hälfte eins kaum Torchancen zu. In der Halbzeit stand es dank einer überragenden Torhüterin und dank den Gästen, die noch deutliche Unsicherheiten zeigten, 10:7 für den Außenseiter aus Augsburg.

Haunstetten zeigt Nerven

Zu Beginn der zweiten Hälfte tat sich die TSV-Mannschaft gegen eine zunehmend stabilere Gästeabwehr im Spiel nach vorne schwerer. Nach vierzig Minuten konterten die Gäste nach einem Fehler im Angriff und glichen zum 13:13 aus. In den nun folgenden Minuten zeigte der Aufsteiger aus Haunstetten Nerven und konditionelle Defizite. Im Vergleich mit Herrenberg wirkten die Spielerinnen erschöpft und das Angriffsspiel unorganisiert, oft überhastet. TSV-Coach Herbert Vornehm erkannte das Problem: „In dieser Liga wird einfach mit höherem Tempo gespielt, daran müssen wir uns erst noch gewöhnen.“

Doch die Gastgeber gaben sich in ihrem ersten Saisonspiel nicht so einfach geschlagen und glichen einen Rückstand von fünf Punkten nochmals aus. Bei dieser Aufholjagd war streckenweise das selbstbewusste Spiel aus der ersten Halbzeit wieder zu finden und die Herrenbergerinnen wussten sich in dieser Phase der Partie oft nur noch mit Fouls gegen den wiedererstarkten Aufsteiger zu helfen. Letztendlich mussten sich die Spielerinnen aus Haunstetten aber den zum Schluss deutlich fitter wirkenden Gästen aus Herrenberg geschlagen geben. Sie unterlagen nach engagiertem Spiel dem Favoriten mit 22:25.

Zufrieden war Trainer Vornehm mit der Leistung seiner Mannschaft trotz der Niederlage: „Die Mädels haben ein super Spiel gemacht. Nur in der Rückwärtsbewegung waren noch zu viele Fehler aufgetreten. Aber auf dieser Leistung kann man in den kommenden Spielen aufbauen.“ (faa)

TSV Haunstetten Müller; Amler, Kluge, Elsner (2), Thurner, Kurstedt (3), I. Drasovean (3), Buschendorf, Duschner (8), Hochmair (3). L. Drasovean, Cappek (2) Zuschauer 100

Eine tolle Geschichte für Haunstetter Handballerinnen - Beim Test gegen Frischauf Göppingen gab es Anschauungsunterricht
von hv am 17.07.2011

(hv). Am Ende war die Sache beim 15:31 (9:14)-Erfolg der Gäste dann doch leistungsgemäß:
die Regionalliga-Frauen des TSV Haunstetten lieferten dennoch gegen den Erstligisten Frischauf Göppingen eine bemerkennswert engagierte Leistung ab und erhielten dafür auch viel Szenenapplaus der ca. 400 Besucher.
Vor allen Dingen der erste Durchgang sorgte für Euphorie auf der Seite der Gastgeber-Fans, als die Rot-Weißen eine Viertelstunde lang mit aufopferungsvoller Defensive die Württembergerinnen auf Schlagdistanz halten konnten und beim 8:9 sogar die Chance zum sensationellen Ausgleichstreffer hatten. Frischauf machte jedoch ab diesem Zeitpunkt ernst und zog mit unwiderstehlichen Aktionen bis zum Seitenwechsel erst einmal mit fünf Toren davon. Nach der Pause rannte sich die junge TSV-Truppe immer wieder am Abwehrbollwerk des Bundesligisten fest und die Kräfte der Einheimischen schwanden spürbar. Göppingen zeigte jetzt seine individuelle Klasse und enteilte kompromisslos vorrangig über Maria Kieckowski und Karin Weigelt (jeweils 7). Für Haunstetten war es trotz der deutlichen Niederlage eine überaus lehrreiche Veranstaltung, was auch Trainer Vornehm bestätigte: „Uns sind viele Sachen gelungen, an die wir vorher kaum zu glauben gewagt hatten. Der Unterschied zur 1.Liga wurde allerdings auch deutlich aufgezeigt und meine Spielerinnen konnten sich viel abschauen.“
TSV: Müller, Buschendorf (Tor); Horner (4/2), Cappek (3), Elsner (3/1), Kurstedt, Thurner (je 2), Duschner (1), Amler, Kluge, Drasovean, Hochmair

„Wir sind dann mal oben“
von Andrea Bogenreuther am 28.03.2011

Haunstetter Frauen feiern nach dem 33:22-Sieg über die HSG Würm-Mitte die vorzeitige Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga. Auch die Männer gewinnen Von Andrea Bogenreuther

Mit der Schlusssirene, die den 33:22 (13:11)-Erfolg der Haunstetter Handballerinnen über die HSG Würm-Mitte besiegelte, verschwanden die neuen Meisterinnen in der Kabine, um postwendend in schwarzen T-Shirts und goldenen Sonnenbrillen zurückzukommen und sich von ihren Anhängern ausgiebig feiern zu lassen: „Wir sind dann mal oben“, hatten sie in Goldlettern auf die Shirts drucken lassen und hüpften angesichts der vier Spieltage vor Schluss feststehenden Meisterschaft und des Regionalliga-Aufstiegs durch die Halle.

Dabei waren die Haunstetter Handballerinnen tags zuvor tief enttäuscht, als sie erfahren hatten, dass ihr Aufstieg nach der Niederlage Ismanings bereits perfekt war. „Es ist einfach schöner, wenn man direkt mit einem Spiel gewinnt und feiern kann, als in der Tabelle zu lesen, dass man Meister ist“, sagt Mannschaftsführerin Svea Thurner.

Trotzdem wollten die Spielerinnen um das Trainergespann Hans Drasovean und Herbert Horner am nächsten Tag gegen das Bayernliga-Schlusslicht HSG Würm-Mitte dem heimischen Publikum noch einmal deutlich aufzeigen, dass man zu Recht mit bisher nur drei Verlustpunkten vorzeitig Meister geworden ist.

Raffinierte Spielzüge und hektische Aktionen

Dieser Wunsch schien allerdings so stark, dass er die Frauen mehr hemmte als beflügelte. Die Haun-stetterinnen taten sich schwerer als erwartet und schafften es in der kompletten ersten Halbzeit nicht, mehr als zwei Tore Vorsprung herauszuarbeiten. Raffinierten Spielzügen folgten hektische Aktionen und leichtfertige Ballverluste, die die Gäste nur deshalb nicht in Tore ummünzen konnten, weil Haunstettens Torfrau Sabrina Müller einen umwerfenden Tag erwischt hatte. Allein neun Tore verhinderte sie in der ersten Hälfte.

„Die Mädels waren übermotiviert und wollten alles perfekt machen“, stand für Trainer Drasovean schnell fest, warum sein Team anfangs solche Probleme hatte. Angesichts der reiferen Spielanlagen und der körperlichen Überlegenheit war es aber letztlich nur eine Frage der Zeit, bis bei den Haunstetterinnen der Knoten platzen würde. Mitte der zweiten Halbzeit war es so weit: Lydia Kurstedt und Svea Thurner peitschten ihr Team immer wieder nach vorn, und als die Gastgeberinnen erstmals den Drei-Tore-Vorsprung geknackt hatten (16:13), konnten sie ihn mühelos weiter ausbauen, sodass es letztendlich doch noch zu einem standesgemäßen 33:22 kam.

„Wir sind sehr stolz“, so Trainer Drasovean, „denn wir haben sehr viele Jahre darauf hingearbeitet, um diesen Erfolg mit den eigenen Leuten, mit der eigenen Jugend zu schaffen. Leider ist unsere Jugendnationalspielerin Patricia Horner noch verletzt, sonst wären wir noch besser gewesen.“ Kehrt sie wieder zurück, sieht er seine Mannschaft im Alter zwischen 16 und 28 Jahre auch für die kommende Regionalliga-Saison gut aufgestellt.

Vor ihrer Meisterfeier versammelten sich die Haunstetter Aufsteigerinnen gleich noch auf der Tribüne, um im Anschluss an ihren Sieg den Bayernliga-Männern des Vereins, die den Frauen mit einem großen Plakat zu ihrem Erfolg gratuliert hatten, beim Spiel gegen den HC Erlangen II beizustehen.

Bayernliga-Männer Die euphorische Stimmung in der Halle beflügelte auch das Team um Trainer Stefan Ebert. Der 37:26 (18:11)- Sieg war ein wichtiger Schritt auf dem Weg, den Klassenerhalt doch noch zu sichern. Die Haunstetter zeigten eines ihrer bisher besten Heimspiele. Von Anfang an erarbeiteten sie sich gegen den HC Erlangen II eine Führung, die sie im gesamten Spielverlauf nicht mehr hergaben, sondern stetig ausbauten. Fast alle Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein, allen voran der bestens aufgelegte Matthias Bause mit acht Treffern.

Nur noch ein Sieg fehlt - Haunstetter Frauen nach 25:19 in Herzogenaurach kurz vor der Meisterschaft
von hv am 21.03.2011

(hv). Bereits am nächsten Wochenende könnten die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten alles klar machen: Nach dem 25:19 (13:13)-Auswärtserfolg beim TSV Herzogenaurach benötigen die Rot-Weißen nur noch einen Sieg zum Erreichen der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die 3.Liga.
Einiges an Arbeit zu verrichten hatte der TSV in Franken, wo man auf eine starke Gastgeber-Truppe traf, die vor allen Dingen im ersten Durchgang über sich hinaus wuchs und Haunstetten ein Remis abtrotzte. Coach Drasovean war in seiner Halbzeitansprache dennoch zufrieden mit dem Gezeigten und mahnte seine Schützlinge die Ruhe zu bewahren. Ab der 45.Minute setzte sich dann auch die physische Präsenz der Rot-Weißen erstmalig durch, als man auf 20:16 stellen konnte. In Folge steigerte sich die Defensive zusehends und Herzogenaurach gingen langsam Ideen und Kräfte aus. Der am Ende doch noch deutliche Sieg wurde von den Gästespielerinnen entsprechend gefeiert, zumal sie jetzt den Titel direkt vor Augen haben. Die alles überragende Lydia Kurstedt lehnte sich sogar aus dem Fenster: „Jetzt kann uns keiner mehr aufhalten. Am Sonntag feiern wir weiter.“
TSV: Müller, John (Tor); Duschner (10), Kurstedt (7/2), Elsner (4/1), Thurner, Drasovean I., Drasovean L., Hochmair (je 1), Amler, Kluge

Ein Arbeitssieg erster Güte - Haunstetten schaltet den starken Bayreuther Rückraum aus
von hv am 20.02.2011

(hv). Das war der Schritt in die richtige Richtung: nach zuletzt fahrigen Vorstellungen gelang es den Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten gegen die Haspo Bayreuth die Defensive zu stabilisieren, so das am Ende ein sicherer 27:20 (17:8)-Heimsieg heraussprang.
Die Oberfranken deuteten dabei vor allen Dingen in der Anfangsphase ihre Stärken an, als sie gleich einmal mit 4:1 in Führung gingen und die Rot-Weißen damit völlig überrascht hatten. Diese fingen sich allerdings schnell und konnten die gefährliche Rückraumachse der Gäste weitgehend neutralisieren. Man bekam die Spielzüge der Wagnerstädter immer besser in den Griff und hatte mit einem 8:1-Zwischenspurt bereits die Wende eingeläutet. Nach dem 17:8 zur Pause und wenige Zeit später beim 19:9 war die Geschichte für die Gastgeber praktisch gelaufen und man konnte in die nächste Experimentierphase übergehen. Selbst die sich jetzt anhäufenden technischen Fehler des TSV wurden von den nie aufsteckenden Gästen nicht entscheidend ausgenutzt und so konnten sich die Einheimischen über den sicheren Sieg freuen. Coach Hans Drasovean war mit der Gesamtleistung zufrieden: „Man hat auf alle Fälle wieder eine Steigerung gesehen und ich hoffe, dass wir uns in den letzten sieben Spielen noch weiter stabilisieren können.“ In absoluter Topform präsentiert sich schon seit Wochen seine Kreisläuferin Fanny Hochmair, die trotz der acht Torerfolge bescheiden blieb: „Die muß ich auch reinmachen.“
TSV: Müller (Tor); Hochmair (8), Duschner (5), Cappek (3), Kluge, Elsner, Thurner, Kurstedt, Drasovean I. (je 2), Amler (1), Drasovean L., Strauch

Haunstetten lässt nichts anbrennen - Handballerinnen überzeugen auch bei der HSG Fichtelgebirge
von hv am 13.12.2010

(hv). Die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten sind auf ihrer Rekordjagd auch von der HSG Fichtelgebirge nicht ausgebremst worden. Mit 31:25 (17:12) siegten die Rot-Weißen in Marktredwitz und haben vor der Schlagerpartie gegen den TSV Ismaning am kommenden Sonntag astreine 24:0 Zähler auf ihrem Konto.
Gleich im ersten Durchgang widerlegten die TSV-Mädels die Befürchtungen ihres Trainers Hans Drasovean eindrucksvoll. Anstatt es erst einmal langsam anzugehen, und womöglich in eine Motivationsphase des Gegners hineinzulaufen, gab man von Beginn an Vollgas und ließ den Hausherren kaum Zeit zum Verschnaufen. Selbst die rustikale Gangart der Oberfranken, die vom frenetischen Publikum stürmisch angetrieben wurden, hinterließ bei den Haunstetterinnen kaum Eindruck und zur Pause war man beim 17:12 klar auf Kurs. „Die beste Phase der bisherigen Runde“ wollte Betreuer Hellfeuer in den folgenden elf Minuten ausgemacht haben. Hier spielte man die Fichtelgebirgler bis zum 23:12 in Grund und Boden und in der Marktredwitzer Halle wurde es merklich ruhiger. Anders als in den bisherigen Partien gab es in der anschließenden Experimentierphase durch Coach Drasovean diesmal einen leichten Bruch im TSV-Spiel, am sicheren Sieg war allerdings nichts mehr zu rütteln. Ein Sonderlob hatte die alles überragende Patricia Horner für die beiden Schiedsrichterinnen Herberth und Richter (Zirndorf/Nürnberg) nach Spielende zu bieten: „Die haben eine klare Linie gehabt und sich von den vielen Nicklichkeiten nicht aus der Ruhe bringen lassen.“
TSV: Müller, John (Tor); Horner (9/1), Elsner (6/3), Duschner (5), Hochmair (4), Thurner (4/1), Kurstedt (2), Cappek (1), Drasovean I., Drasovean L., Strauch

Handballerinnen lassen nichts anbrennen - TSV Haunstetten kommt mit Kantersieg zurück aus Würm
von hv am 29.11.2010

(hv).Die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten marschieren auch nach dem 10.Spieltag unaufhaltsam vorne weg. Bei der HSG Würm-Mitte ließen die Rot-Weißen mit dem 38:23 (20:8) überhaupt nichts anbrennen und zeigten eine äußerst konzentrierte Vorstellung.
Dies bestätigte auch Coach Drasovean sofort nach Spielende: „Wir haben von Beginn an keine Zweifel aufkommen lassen.“ Mit dem 9:1 nach gerade einmal zehn Minuten hatte man die Einheimischen schon in der ersten Schockzustand versetzt, von dem sie sich bis zur Pause auch nicht mehr erholen sollten. Die Rot-Weißen zeigten sich erneut bestens vorbereitet und vermieden geringste Nachlässigkeiten, während Würm Schritt für Schritt die spielerischen Möglichkeiten ausgingen. Haunstettens Trainer probierte es ab dem 20:8 nach dem Seitenwechsel mit zahlreichen Testaufstellungen, die es Oberbayern ermöglichten den zweiten Durchgang etwas freundlicher zu gestalten. Für die TSV-Mädels stehen bis zur Weihnachtspause noch drei Partien auf dem Programm und Torjägerin Svea Thurner weiß wie hungrig das Team derzeit ist: „Wir wollen die Vorrunde ohne Punktverlust abschließen und da ziehen alle volle Kanne mit.“
TSV: Müller, John (Tor); Elsner (10/3), Thurner, Duschner (je 7), Hochmair, Horner (je 4), Kluge (2), Cappek, Lechner, Drasovean I., Drasovean L. (je 1), Strauch

Blitzstart sorgt für klare Verhältnisse - Haunstetter Handballerinnen überzeugen im Spitzenspiel
von hv am 15.11.2010

(hv). Kaum aufzuhalten scheinen die Frauen des TSV Haunstetten derzeit in der Handball-Bayernliga. Die Rot-Weißen setzten sich auch im Spitzenspiel gegen den TSV Herzogenaurach am Sonntag überzeugend mit 36:26 (19:15) durch und haben nach einer Niederlage des TSV Ismaning bereits vier Zähler Vorsprung.
Ein 7:1-Blitzstart der Einheimischen sollte nach bereits acht Minuten die Grundlage zum späteren Erfolg sein. Haunstetten war das Geschehen mit höchster Konzentration angegangen, zumal man die Franken im Vorfeld als äußerst spielstark eingeschätzt hatte. Diese stellten dies nach der ersten Auszeit auch durchaus unter Beweis und verkürzten in Folge auf 7:10 sowie zur Pause auf 15:19. Erst als sich in der 38.Minute beim 20:26 mit Kristina Müller eine der Hauptangreiferinnen nach ihrer dritten Zeitstrafe verabschieden musste, ging den Herzogenauracherinnen Schritt für Schritt die Puste aus. Der TSV dagegen präsentierte sich bis Spielende als homogene Einheit extrem konditionsstark. Coach Drasovean war zum wiederholten Mal hochzufrieden: „Von den bisher neun Partien habe ich überhaupt nur eine schlechte gesehen, der Rest hat einfach nur Spass gemacht.“
TSV: Müller, John (Tor); Duschner (10), Kurstedt (7/4), Elsner (5), Thurner, Horner (je 4), Kluge (3), Hochmair (2), Drasovean I. (1)

Unwiderstehliche Handballerinnen - Der TSV Haunstetten fertigt den ASV Dachau mit 40:21 ab
von hv am 08.11.2010


(hv). „Heute hab ich zum ersten mal nicht die geringste Kleinigkeit auf meiner Mängelliste. Alles hat hervorragend geklappt und ich muss der ganzen Truppe ein Riesenkompliment machen.“ Haunstettens Frauentrainer Hans Drasovean kam nach der Partie seiner Bayernligafrauen beim ASV Dachau aus dem Schwärmen kaum noch heraus. Die Rot-Weißen siegten in der gefürchteten Georg-Scherer-Halle souverän mit 40:21 (14:11) und belegen weiterhin den Platz an der Sonne.
„Von mir aus hätte es noch sechzig Minuten gehen können,“ erklärte Haunstettens Rückraum-Ass Andrea Elsner, die wie ihre Kolleginnen vor Spielfreude nur so sprühte. Der TSV sorgte mit dem 4:0-Start nach viereinhalb Minuten gleich einmal für Beruhigung und hatte auch vierzehn Zeigerumdrehungen später beim 11:5 die Angelegenheit klar im Griff. Leichte Unkonzentriertheiten im Abschluß ermöglichten es den Einheimischen zwar bis zum Seitenwechsel aufzuschließen, aber spätestens in der 36.Minute hatte Haunstetten beim 18:11 wieder die Kontrolle übernommen. Dachau wirkte im Anschluß zusehends deprimierter und musste im letzten Viertel eine wahre Torflut über sich ergehen lassen, zumal die Rot-Weißen hier wie aus einem Guss agierten. Coach Drasovean konnte sich dementsprechend nicht auf eine spielentscheidende Figur festlegen und freut sich schon auf die nächsten Aufgaben: „Wir müssen einfach so weiter machen.“
TSV: Müller, John (Tor); Kurstedt (8/5), Hochmair (6), Thurner (5), Duschner, Elsner, Drasovean I., Horner (je 4), Cappek (3), Kluge, Drasovean L. (je 1), Strauch

Die Serie hält - Haunstetter Handballerinnen gewinnen auch ihr siebtes Spiel
von hv am 01.11.2010

Am Ende war es dann doch noch standesgemäß: 33:29 stand an der Anzeigetafel in der Albert-Loderer-Halle für die Gastgeberinnen zu Buche, die nach einem ziemlich zerfahrenen Spiel gegen die HC Erlangen die Oberhand behalten konnte.
Die Franken gingen dabei erst einmal mit 2:1 in Führung (4.Minute), ehe der TSV auf Betriebstemperatur kam. Die Defensive hatte sich stabilisiert und mit zahlreichen Tempogegenstößen setzte man sich schnell auf 11:3 ab (19.Minute). Das Gefühl des sicheren Vorsprungs sorgte wie so oft bei den Einheimischen für eine gewisse Unbekümmertheit, die es den Erlangerinnen bis zum 14:10-Pausenstand ermöglichte aufzuschließen. Nicht sehr ansehnlich waren dabei schon die letzten zehn Minuten des ersten Durchgangs und weitere fünfzehn in Hälfte zwei sollten dazukommen. Beide Teams produzierten technische Fehler en masse und der TSV konnte von Glück reden, dass Erlangen nur bis auf drei Tore herankam (20:23). Kurioserweise sorgte jetzt der „TSV-Kindergarten“ mit den drei Sechzehnjährigen Patricia Horner, Annika Strauch und Franziska Cappek für die nötigen Treffer zum sicheren Endstand. „Die Chancenverwertung war zwar nicht optimal, aber es ist schon beruhigend, dass wir uns so viele erarbeiten können,“ kommentierte Coach Drasovean.
TSV: Müller, John (Tor); Kurstedt (9/2), Horner, Duschner (je 6), Thurner (4), Amler (3), Cappek (2), Elsner, Hochmair, Strauch (je 1), Kluge, Drasovean I., Drasovean L.

Haunstetten bleibt auf Erfolgskurs - Handball-Frauen lassen auch gegen Neuaubing nichts anbrennen
von hv am 11.10.2010

(hv). Viertes Spiel, vierter Sieg: Die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten bleiben auch nach dem überlegenen 37:26 (16:7) gegen den ESV Neuaubing auf Kurs.
Ausschlaggebend für den deutlichen Erfolg war eine überragend gespielte erste Halbzeit, in der dem Landesliga-Aufsteiger Hören und Sehen verging. Die Rot-Weißen präsentierten sich hier voll konzentriert in der Defensivarbeit und zeigten auch im Abschluß nur wenige Nachlässigkeiten. Hinzu kam, dass Verena John im Tor die verletzte Sabrina Müller glänzend vertrat und mit insgesamt 28 parierten Bällen eine weit überdurchschnittliche Quote aufwies. Beim 16:7-Pausenstand musste man für die Münchnerinnen schon Schlimmes befürchten, der TSV erwies sich allerdings im zweiten Durchgang als äußerst gnädig und gestattete hier den Aubingern unzählige Torgelegenheiten, die sie auch leidlich zu nutzen wussten. Coach Drasovean sah die Halbherzigkeiten seiner Schützlinge gelassen: „Sollen sie doch ihre Freude haben. Für mich war es wieder wichtig, das wir alle zum Einsatz bringen konnten und jede ihre Aufgabe bestmöglichst erledigt hat.“
TSV: John, Müller (Tor); Thurner (9/3), Duschner (7), Elsner (5), Horner (3), Kurstedt (3/1), Amler, Hochmair, Strauch, Drasovean L. (je 2), Drasovean I., Cappek (je 1), Kluge

Erst am Schluß wird`s deutlich - Haunstetter Frauen mit mühevollem Heimsieg gegen Etwashausen
von hv am 27.09.2010

(hv). Erheblich schwerer als erwartet gestaltete sich der erste Heimspiel-Auftritt der Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten. Der TV Etwashausen erwies sich über weite Strecken als äußerst unbequemer Gegner und musste sich erst in den letzten Minuten mit einer 22:31 (13:16)-Niederlage noch deutlich beugen.
Hans Drasovean`s Frauen konnten lange Zeit ihre Nervosität nicht in den Griff bekommen und hatten so nach vergebenen Torchancen und instabiler Defensive die Gäste stetig im Nacken. Hinzu kam, dass sich die Franken im Vergleich zur Vorsaison erheblich verbessert haben und nicht, wie im Vorfeld erwartet, zum sicheren Kreis der Abstiegsanwärter zählen. Der Knackpunkt der Partie solle ausgerechnet eine Unterzahl-Situation des TSV beim 18:17 in der 41.Minute werden. Sabrina Müller entschärfte hier einen Strafwurf und mit zwei Folgetreffern konnte man auf 20:17 stellen. Etwashausen kämpfte sich zwar noch einmal auf 21:22 heran, ehe dessen Kräfte in den nächsten Minuten völlig schwanden. Mit acht Torerfolgen in Serie sorgte Haunstetten jetzt für klare Verhältnisse und ließ am Sieg keinen Zweifel mehr aufkommen. Recht moderat fiel somit auch das Resumee von Drasovean im Anschluß aus: „Man muß dieser jungen Truppe einfach die Anfangs-Nervosität zugestehen. Wenn jede Einzelne im weiteren Saisonverlauf etwas stabiler wird, bin ich mir sicher, dass das auch besser geht.“
TSV: Müller, John (Tor); Kurstedt (7/4), Hochmair (6), Thurner (5/2), Drasovean I. (4), Duschner (3), Elsner, Amler (je 2), Kluge, Strauch (je 1), Horner, Drasovean L.

Ein durchwachsener Auftakt - Haunstetter Handball-Teams in Winkelhaid mit Licht und Schatten - Damen 1
von hv am 20.09.2010

hv). Freud und Leid liegen im Sport oft nah beieinander. Im Falle der Auftaktpartien der Handball-Bayernligisten des TSV Haunstetten beim TSV Winkelhaid waren es am Samstag exakt zwei Stunden. Während die Frauen sich mit einem 25:20 (14:11) schadlos hielten, mussten die Männer beim 34:37 (15:13) den ersten Nackenschlag einstecken.
Gleich zum Saisonstart gab es für die Truppe von Hans Drasovean mit den Gastgeberinnen eine harte Nuß zu bewältigen, und seine Frauen erledigten die Aufgabe am Ende mit Bravour. Der 3:0-Anfangsführung von Haunstetten folgten dabei immer wieder gefährliche Annäherungen der Gastgeberinnen, die den Rot-Weißen in erster Linie mit ihrem starken Rückraumspiel zu schaffen machten. In der Defensive sollte nach dem 14:11 zur Pause auch der Schlüssel zum Erfolg liegen. Drasovean probierte es hier zunächst mit einer geänderten Komplexvariante, die er aber beim 15:15-Ausgleich wieder zurücknehmen musste. Als Haunstetten beim 21:20 auch die letzte kritische Phase gemeistert hatte, spielte man die Geschichte bis zum Schluß erfreulich souverän zu Ende. „Ein Kompliment der ganzen Truppe. Wir hatten viel Laufarbeit zu verrichten und dabei trotzdem den Kopf oben behalten. In Winkelhaid werden noch einige Vereine Probleme bekommen,“ war die Analyse des Trainers.
TSV: Müller, John (Tor), Duschner (6), Elsner (6/1), Kurstedt (6/4), Hochnmeir, Drasovean I., Horner (je 2), Thurner (1), Amler, Drasovean L., Strauch, Kluge

Damen 1 überzeugen im letzten Test
von hh am 13.09.2010

Mit einem Minimalkader reiste die 1. Damenmannschaft am vergangenen Sonntag zum Vorbereitungsturnier nach Günzburg. Was die Verbliebenen dann ablieferten, sorgte für durchwegs zufriedene Gesichter beim Trainergespann. Prunkstück ist mittlerweile die kompromißlose Dechungsreihe vor den beiden zuverlässigen Torhüterinnen Sabrian Müller und Verena John. So ist auch die eine oder andere verballerte 100%ige Einschussmöglichkeit verschmerzbar. Kreisläuferin Franziska Hochmair mußte nach der Hälfte der Veranstaltung terminbedingt das Feld räumen. Die 6 noch anwesenden Feldspielerinnen lösten das Restprogramm absolut souverän. Die aus der Vorsaison gefürchteten Leistungsschwankungen konnten wesentlich reduziert werden. Das Team fährt nun mit verhaltenem Optimismus am kommenden Samstag zum Bayernliga-Auftakt nach Winkelhaid. Dort wird sich zeigen, ob dessen in Günzburg ebenfalls anwesender Coach aus dem Gesehenen die richtigen Schlüsse ziehen konnte.
Der TuS Metzingen nahm mit einem gemischten Team aus Zweitliga- und Jugendspielerinnen teil. Ligakonkurrent Ismaning sagte kurzfristig ab.

Ergebnisse / Spielzeit 30 Minuten:

TSV - VfL Günzburg 12:8
TSV - TuS Metzingen 11:9
TSV- HCD Gröbenzell 19:14
TSV- TSG Augsburg 21:11

TSV: Müller, John (Tor); Amler (2), Kluge (6), Drasovean I. (6), Duschner (20), Elsner (9/2), Kurstedt (13/4), Hochmair (7)

D 1 gewinnt Vorbereitungsturnier
von hh am 26.07.2010

Gelungener Einstand für die neu formierte Frauen-1-Mannschaft. Vier Siege in vier Spielen (Spielzeit 25 Minuten) bedeutete Platz 1 am vergangenen Samstag in Kissing. Aufstellungs- und Taktikexperimente ließen nur zeitweise geregelten Spielfluss zu. Die Umstellung auf offensivere Abwehrvarianten verbunden mit einer zügigeren Gangart nach vorne verursachte noch zahlreiche Holprigkeiten. Cheftrainer Hans Drasovean war mit dem Gezeigten zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung jedoch schon durchwegs zufrieden:"Man muss den Mädels noch etwas Zeit geben, bis alle Räder ineinander greifen. Sehr positiv war der Auftritt der vier eingesetzten Jugendspielerinnen. Alle haben ihre Aufgaben hervorragend gelöst und sind problemlos einsetzbar." Erfreuliche Randnotiz war der gelungene Wiedereinstieg von Patricia Horner in den Spielbetrieb nach mehr als viermonatiger Verletzungspause.

TSV - SG Ulm/Wiblingen 15 : 12
TSV - Kissinger SC 17:7
TSV - ESV Neuaubing 15:14
TSV - HG Ansbach 12:9

Im Einsatz: Müller, John (Tor); Elsner (7/1), Kluge (2), Thurner (8/3), Kurstedt (9), Duschner (12), Hochmair (8), Kamlah, Amler (1), Cappek (2), Strauch (3), Drasovean L. (3), Horner (4)


Haunstetten meldet sich zurück - Handballerinnen mit sicherem Heimsieg gegen Etwashausen
von hv am 28.03.2010

(hv). Der Bann ist gebrochen: Nach längerer Durststrecke gab es für die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten jetzt gegen das Kellerkind TV Etwashausen mit einem 33:22 (19:10) das langersehnte Erfolgserlebnis.
Ein munteres Spielchen entwickelte sich von Beginn an, wenngleich mit augenscheinlichen Vorteilen für die Gastgeber. Während sich die Franken den kompletten ersten Durchgang an der bärenstarken Sabrina Müller im Tor die Zähne ausbissen, mussten sich die Rot-Weißen schon fast den Vorwurf gefallen lassen beim Seitenwechsel nicht noch höher zu führen. Und selbst als der Gast in der zweiten Hälfte mit unsäglich in die Länge gezogenen Angriffen den Nachweis der Bayernliga-Tauglichkeit allzu oft in Frage stellte, gelang es dem TSV in vielen Phasen nicht seine Überlegenheit an der Anzeigetafel noch deutlicher zu untermauern. Man ließ hier allzu oft den finalen Pass an die Nahwurfzone zu, so dass Etwashausen das Resultat durchgehend ausschmücken konnte. Haunstettens Trainer Drasovean war`s relativ egal: „Für uns war es wichtig mit einem positiven Gefühl aus der Sache herauszukommen, und das ist uns gelungen.“
TSV: Müller, Wengenmeir (Tor); Thurner (13/6), Elsner (7/1), Hochmair (6), Drasovean (3), Amler (2), Dickl, Schickentanz (je 1), Kamlah, Siller

Zu wenig Alternativen - Haunstetter Handballerinnen können Niederlage in Winkelhaid nicht abwenden
von hv am 22.03.2010

(hV).Wieder war es nichts mit einem Erfolgserlebnis für die Bayernliga-Frauen des TSV Haunstetten. Trotz bemerkennswerter kämpferischer Einstellung musste sich die stark ersatzgeschwächte Truppe beim TSV Winkelhaid mit 25:30 (11:11) geschlagen geben.
Die Rot-Weißen erwischten im Nürnberger Vorort sogar den besseren Start und hatten beim 6:3 (14.Minute) und 9:7 (21.) die Nase vorn. Der 11:11-Pausenstand konnte auch noch keine Tendenz über den potentiellen Sieger abgeben. Als die Gastgeberinnen jedoch nach dem Seitenwechsel drei schnelle Treffer in Serie vorlegten, bekamen die Haunstetterinnen ihre ersten Probleme. Hier machte sich die Absenz der Spezialisten Schickentanz und Kubitza vor allen Dingen in der Defensive schmerzlich bemerkbar. Bis zum 20:21 (47.Minute) konnte man mit viel Engagement noch dagegenhalten, gegen Ende fehlten TSV-Trainer Drasovean dann aber augenscheinlich die Alternativen und die Gastgeberinnen spielten Kondition und Routine aus.
„Schade für die Mannschaft, sie hätte mit dieser Einstellung ein besseres Resultat verdient,“ kommentierte der Coach.TSV: Müller (Tor); Hochmair (10), Thurner (7/1), Drasovean (3), Elsner, Amler (je 2), Kamlah (1), Dickl, Sturm.

Frauen unter Druck - TSV Haunsteten will in Winkelhaid Negativserie stoppen
von hv am 19.03.2010

(hv). Viele Fragezeichen gibt es vor der Auswärtspartie der Handball-Bayernliga-Frauen des TSV Haunstetten am Samstag in Winkelhaid (17 Uhr).
Nur zwei mäßige Zähler konnten die Rot-Weißen aus den letzten vier Begegnungen ergattern und mit 4:8 Punkten ist man auch in der Rückrundentabelle nicht einmal unter den ersten Neun zu finden. Sorge macht TSV-Trainer Drasovean zudem eine hartnäckige Beinverletzung von Topscorerin Marina Kubitza, deren Einsatzmöglichkeit auch am Wochenende stark in Frage steht. Zum gleichen Zeitpunkt in der Hinserie sah dagegen alles noch rosig aus, als man bis dato ungeschlagen ausgerechnet gegen die vermeintlichen Außenseiter aus Winkelhaid die erste Schlappe einstecken musste und Torsteherin Sabrina Müller wusste schon damals um die Gefährlichkeit der Franken: „Eine enorm starke Truppe und ich weiß überhaupt nicht, warum die in der Tabelle nicht noch weiter vorne stehen.“ Der TSV sollte also im Nürnberger Vorort gewarnt sein und mit einer anständigen Leistung den Abwärtstrend vor dem Saisonausklang beenden.

Einbruch nach der Halbzeit - Haunstetter Frauen unterliegen Erlangen
von hv am 14.03.2010

(hv). Nur eine Spielhälfte konnten die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten dem Tabellenzweiten HC Erlangen Paroli bieten. Die Franken setzten sich nach dem 9:11 zur Pause am Ende noch deutlich mit 26:19 durch und behalten damit ihre Aufstiegschancen.
Der TSV kam in der für ihn ungewohnten Sporthalle Haunstetten nur schlecht in Betrieb. Die Gäste führten schnell mit 5:0 und hatten beim 7:3 nach einem gespielten Viertel eindeutige Vorteile. Hier sollte sich dann die beste Phase der Rot-Weißen anschließen: Mit solider Deckungsarbeit und jetzt sehr engagierten Offensivaktionen konnte man die Begegnung bis zur Pause beim 11:9 sogar drehen. Was allerdings ab dem Anpfiff zum zweiten Durchgang folgte, wollte Coach Hans Drasovean kaum in Worte fassen: „Das geht gar nicht.“ Schlagartig lief auf TSV-Seite überhaupt nichts mehr in geordneten Bahnen ab. Man überließ den keineswegs überzeugenden Erlangern komplett die Initiative und sorgte mit unzähligen Eigenfehlern für deren mühelose Einschußmöglichkeiten. Der 19:26-Endstand sorgte zudem für einges an Verstimmung bei den Gastgeberinnen: „Verlieren mit Anstand müssen wir auch noch lernen,“ kommentierte der ziemlich angefressene Trainer die aufgetretenen schwachen Umgangsformen.
TSV: Müller, Wengenmeir (Tor); Kubitza (6/1), Elsner (3), Thurner, Amler, Dickl, Drasovean (je 2), Schickentanz, Hochmair (je 1), Kamlah

Haunstetten will mithalten - TSV-Handballerinnen erwarten den Tabellenzweiten Erlangen
von hv am 11.03.2010

(hv). „Mal schaun, was geht,“ sagt Haunstettens Frauentrainer vor der Heimpartie des TSV gegen den Tabellenzweiten HC Erlangen. Die Begegnung findet ausnahmsweise um 19 Uhr in der Sporthalle Haunstetten (am Hallenbad, Joh-Strauß-Str.) statt.
Für die Rot-Weißen geht es in den letzten sieben Saisonspielen praktisch nur noch darum, sich ordentlich aus der Affäre ziehen, wogegen die Erlanger nur ein Zähler vom Spitzenplatz trennt. Allerdings mussten die Franken vor Wochenfrist im Schlager gegen den SV Bergtheim die vielleicht vorentscheidende Heimniederlage einstecken und können so aus eigener Kraft den Titel nicht mehr realisieren. Der TSV ging in der Rückrunde gegen sämtliche Spitzenvereine bisher leer aus, und steht damit gegen die Erlanger leicht in der Pflicht. Spielmacherin Svea Thurner fordert deshalb von sich und ihren Mitstreiterinnen eine entsprechend engagierte Leistung: „Wir haben in der Hinserie gegen die drei Führenden nur einen Zähler abgegeben, und müssen jetzt endlich auch einmal wieder zeigen, dass wir mit solchen Aufgaben auch fertig werden können.“ Mitentscheidend wird dabei sein, ob man die Kreise der stärksten HC-Angreiferin, Angelika Elfinger, einigermaßen einschränken kann.

Handballerinnen geht die Luft aus - TSV Haunstetten zieht in Bayreuth den Kürzeren
von hv am 08.03.2010

(hv). Die längste Auswärtsfahrt der Saison war für die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten nicht von Erfolg gekrönt: Im direkten Duell um den dritten Rang unterlagen die Rot-Weißen mit 24:28 (12:16) bei der Haspo Bayreuth und mussten die Franken in der Tabelle vorbeiziehen lassen.
Nach ausgeglichenem Beginn setzten sich die Gastgeberinnen bereits Mitte der ersten Hälfte mit fünf Toren ab (4:9, 16.Minute). Haunstetten hatte hier enorme Probleme Schritt zu halten und benötigte zehn Minuten um sich einigermaßen zu erholen. Dem schwer erarbeiteten 9:10-Anschlußtreffer musste man so auch wieder kurze Zeit später Tribut zollen und den Bayreutherinnen zur Pause mit 16:12 den Vortritt lassen. Nach dem Seitenwechsel sollte sich zunächst nicht viel ändern, den Gastgeberinnen genügte zumeist Minimalaufwand um die Distanz zu halten. Und trotzdem gelang dem TSV eine knappe Viertelstunde vor dem Ende die 20:19-Führung. Marina Kubitza hatte trotz Beinbeschwerden Haunstetten wieder heran gebracht und Sabrina Müller im Tor schien in dieser Phase nahezu unüberwindbar. Leider leistete man sich in den Schlussminuten dann mit vielen technischen Fehlern doch wieder die obligatorische Schwächephase und hatte gegen die jetzt auch mental überlegenen Franken gegen Ende nichts mehr zuzusetzen.
Müller, Wengenmeir B. (Tor); Kubitza (14/7), Hochmair (3), Elsner (3/1), Schickentanz, Thurner, Drasovean, Dickl (je 1), Wengenmeir M., Amler.

Ein mühsamer Pflichtsieg - Haunstetter Handballerinnen im Allgäu mit Schwierigkeiten
von hv am 01.03.2010

(hv). Die erwarteten Probleme tauchten für die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten bei ihrem Gastspiel im Allgäu vor allem im zweiten Durchgang auf: Die Rot-Weißen landeten bei der hochkarätig abstiegsgefährdeten SG Kottern/Waltenhofen einen glanzlosen 22:19 (15:9)-Pflichtsieg, der ihnen weiter gute Chancen auf den 3.Rang eröffnet, wenngleich man sich in en ausstehenden Partien dazu um einiges steigern muß.
Haunstettens Coach Drasovean hatte seine Schützlinge vor der gefürchteten Atmosphäre in der Waltenhofener Sporthalle gewarnt und nach der einzigen Führung der Gastgeberinnen (5:4, 12.Minute) schienen seine Vorgaben auch zu greifen. Die Rot-Weißen übernahmen vehement das Kommando und stellten trotz frühzeitiger Beinverletzung von Marina Kubitza zur Pause auf 15:9. Bis zum 19:12 nach gespielten 42 Minuten schien für den TSV alles nach Plan zu laufen, aber spätestens ab diesem Zeitpunkt machte sich das Fehlen seiner Haupttorjägerin immer mehr bemerkbar. Gerade der Rückraum wurde gegen die erstaunlich frischer werdenden Allgäuer jetzt zusehends blasser und man musste sich bis Spielende noch gefährliche Annäherungen gefallen lassen, was in erster Linie Torsteherin Müller erzürnte: „Neben dem Konzept verlieren wir in diesen Phasen auch noch die Motivation. Wenn uns das nächste Woche in Bayreuth genauso passiert, dann gute Nacht.“
TSV: Müller, Wengenmeir B. (Tor), Thurner (8/1), Kubitza (4/1), Drasovean, Hochmair (je 3), Schickentanz (2), Elsner, Kamlah (je 1), Wengenmeir M., Bartsch, Amler, Dickl

Eine Lehrstunde für Haunstetten - Handballerinnen bekommen gegen Bergtheim ihre Grenzen aufgezeigt
von hv am 21.02.2010

(hv). Ganz und gar nichts wurde es mit einer erhofften zweiten Überraschung für die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten gegen den SV Bergtheim. Die Rot-Weißen wurden in eigener Halle gnadenlos ausgekontert und kassierten eine verdiente 23:29 (10:14)-Niederlage.
Ganze zwei der 29 Bergtheimer Treffer fielen dabei aus dem Rückraum, der Rest gelangte aus sechs bis sieben Metern ins TSV-Gehäuse, was auch Trainer Drasovean als Hauptursache für den Punktverlust ausmachte: „Unser Defensivverhalten war heute unter aller Kanone.“ Tatsächlich setzten die Franken die Gastgeberinnen von Beginn an mit ihrem schnellen Spiel mächtig unter Druck, und die ersten Ermüdungserscheinungen traten so auf Haunstetter Seite bereits nach zehn gespielten Minuten ein. Aus dem 5:2 wurde hier zügig ein 6:8 und bis zum Seitenwechsel war man auch schon auf vier zurück. Der TSV gab zunächst nicht auf und hatte beim 19:21 (45.Minute) mehrmals die Gelegenheit zu einer weiteren Annäherung. Jetzt zeigte sich jedoch die individuelle Klasse der Gäste, die sämtliche Unzulänglichkeiten innerhalb von nur acht Minuten zum 27:20 stellten und den Rest der Partie als großzügiges Schaulaufen bestreiteten. Maßlos enttäuscht auf Haunstetter Seite war nach Spielende die unermüdlich rackernde Andrea Elsner: „Wir hatten uns so viel vorgenommen, aber konnten aus irgendwelchen Gründen nicht so richtig dagegen halten.“
TSV: Müller, Wengenmeir B. (Tor); Elsner (9/6), Kubitza (6/1), Amler (3), Drasovean, Schickentanz (je 2), Hochmair (1), Thurner, Dickl, Wengenmeir M., Kamlah

Haunstetten lässt nichts anbrennen - Handballerinnen mit sicherem Sieg in Würm
von hv am 09.02.2010

(hv). Souveräner Auswärtssieg für die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten: Das 31:26 (14:12) bei der HSG Würm-Mitte sorgte gleichzeitig dafür, dass die Rot-Weißen weiterhin munter im Spitzenquartett mitmischen können.
Nach beruhigendem 4:2-Start (5.Minute) ließ man zunächst die Zügel etwas schleifen und fand im Defensivbereich nicht so die richtige Einstellung. Die Würmer hatten so sechs Zeigerumdrehungen später beim 8:6 sogar die Nase vorne. Coach Drasovean appellierte in Folge an die Intensivierung der Beinarbeit und schon lief es bis zum Seitenwechsel wieder besser. Vor allen Dingen Marina Kubitza war an diesem Tag kaum zu bremsen und stellte die Gastgeberinnen mit exzellenten Wurffinten vor unlösbare Probleme. Mit ihren 14 Treffern übernahm sie sogar die Führung in der internen Torjägerliste. Beim 24:18 in der 51.Minute war die Geschichte praktisch gelaufen und Haunstetten konnte sich in der Endphase sogar noch einige Leichtsinnsfehler in Form von überhasteten Abschlüssen erlauben. „Ich bin hochzufrieden, zumal wir mit etlichen Kaderproblemen zu kämpfen hatten. Jetzt sind wir gut gerüstet für das Schlagerspiel gegen den Aufstiegsfavoriten Bergtheim nach der Faschingspause,“ resümierte TSV-Trainer Hans Drasovean.
TSV:
Müller, Wengenmeir (Tor); Kubitza (14/1), Thurner (6), Elsner (5), Amler (3), Hochmair (2), Wengenmeir (1), Schickentanz, Kamlah

Haunstetten knapp unterlegen - Bayernliga-Frauen halten in Nürnberg lange mit
von hv am 26.01.2010

(hv). Die Bayernlga-Handballerinnen des TSV Haunstetten kassierten in ihrer Auswärtspartie beim 1.FC Nürnberg mit 25:28 (13:16) ihre zweite Saisonniederlage und fielen dadurch vorerst auf den 3.Tabellenplatz zurück.
Vor einer beeindruckenden Kulisse mit über 600 Zusehern machte Coach Drasovean am Ende die fehlende Cleverness als Ursache aus: „In der entscheidenden Phase haben wir viel zu hektisch abgeschlossen.“ Dem TSV gelang es an der Noris über weite Strecken die Partie offen zu gestalten. Der Ex-Bundesligist erwischte allerdings einen „Sahnetag“ und machte kaum Eigenfehler. Beim 16:13 hatten die Cluberer erstmalig die Nase mit drei Toren vorn, sahen sich jedoch bis zum 21:21 wieder mit den schwäbischen Gästen auf Augenhöhe. Und die Rot-Weißen legten sogar noch eine Schippe drauf: 24:21 hieß es plötzlich in der 51.Minute für den TSV, der jetzt die besseren Karten zu haben schien. Angetrieben vom frenetischen Heimpublikum verlor man allerdings in der Folgezeit leider etwas den Überblick, so dass Nürnberg kontern konnte. Haunstetten schloß nahezu alle Angriffe viel zu überhastet ab, und musste bei nachlassendem Rückzugsverhalten die Quittung in Form von Gegenstoß-Treffern hinnehmen. Drasovean war dennoch mit der Gesamtvorstellung keineswegs unzufrieden: „Wir sind auf einem guten Weg und haben uns trotz der Niederlage von Spiel zu Spiel gesteigert.“
TSV: Wengnmeir (Tor); Kubitza (9/1), Amler (5), Thurner (5/1), Schickentanz (3), Elsner (2), Drasovean (1), Dickl, Wengenmeir, Kamlah, Siller.

Pflichtsieg nach merkwürdigem Spiel - Haunstetter Handballerinnen tun sich schwer gegen Dachau
von hv am 11.01.2010

(hv). Die Handballfrauen des TSV Haunstetten zählen auchnach dem vorletzten Spiel der Hinrunde zum Spitzenquartett der Bayernliga. Der hart umkämpfte 23:20 (10:9)-Erfolg über den Erzrivalen ASV Dachau ließ allerdings einige Wünsche offen.
Ein komplett merkwürdiges Spiel sahen rund 100 Zuschauer am Sonntag in der Albert-Loderer-Halle. Beide Mannschaften hatten dabei nicht nur mit zahlreichen eigenen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, sondern mussten sich auch mit einer bisher nicht bekannten Regelauslegung der Unparteiischen auseinandersetzen. So entwickelte sich von Beginn an eine sehr zerfahrene Partie mit vielen Rhythmusschwankungen. Die Einheimischen konnten dabei ihre spielerische und körperliche Überlegenheit nie richtig zur Geltung bringen, so dass sich die Oberbayern bis zum Schlusspfiff immer in gefährlicher Schlagdistanz aufhielten. Letztendlich entschied das Quäntchen Glück für die Truppe von Hans Drasovean, der die sechzig Minuten sofort nach Spielende abhakte: „Gewonnen und fertig,“ war auch sein lapidarer Kommentar. Im letzten Spiel der Hinrunde muß der TSV nun am Samstag nach Gröbenzell, und gegen die stark abstiegsgefährdeten Münchner Vorstädter wird eine deutliche Leistunssteigerung dringlich nötig sein, um nicht eine böse Überraschung mitzunehmen.
TSV: Müller (Tor); Kubitza (7/2), Hochmair, Drasovean (je 4), Thurner (4/1), Elsner (2/1), Amler, Dickl (je 1), Schickentanz, Kamlah


Ein Arbeitssieg für Haunstetten - Handballerinnen in Günzburg erfolgreich
von hv am 14.12.2009

(hv). Nichts wurde es mit einer Überraschung für den Bayernliga-Aufsteiger VfL Günzburg gegen den TSV Haunstetten. Die Rot-Weißen behielten in der Rebay-Halle mit 30:20 (15:11) nach überlegen geführtem Spiel die Oberhand und stehen nun zum Jahresabschluß vor der Schlagerpartie gegen die Haspo Bayreuth (Samstag, 18 Uhr, AL-Halle).
Reichlich Gelegenheit durchzuwechseln hatte Haunstettens Trainer Hans Drasovean die gesamten 60 Minuten und sämtliche Akteure dankten es ihm mit vielen positiven Ansätzen. Bereits im ersten Durchgang deutete sich die Überlegenheit des TSV trotz heftiger Gegenwehr der Donaustädter in jeder Phase an. Einige Schönheitsfehler in der Defensive wurden hier und auch in der zweiten Hälfte geflissentlich übersehen. „Das ist völlig normal, wenn hier die Konzentration nachlässt. Ausserdem haben wir einige Varianten ausprobiert, bei denen sich die jeweiligen Gruppierungen gänzlich geändert sahen.“ Torsteherin Sabrina Müller war trotz der 20 Gegentore zum wiederholten Male der entscheidende Rückhalt und gibt für den Spitzenkampf am Samstag schon Parolen aus: „Da werden wir noch einmal richtig Gas geben und den hoffentlich zahlreichen Zuschauern ein schönes Spiel bieten.“
TSV: Müller (Tor); Kubitza (7/1), Thurner (5/2), Elsner, Schickentanz, Bartsch (je 3), Dickl, Wengenmeir, Drasovean, Hochmair (je 2), Amler (1), Kamlah, Siller

Handball-Frauen gewinnen Spitzenspiel - TSV Haunstetten siegt gegen Sulzbach
von hv am 06.12.2009

(hv). Stark verbessert präsentierten sich die Handballerinnen des TSV Haunstetten im Bayernliga-Spitzenspiel gegen den TV Sulzbach. Die Rot-Weißen siegten nach deutlicher Leistungssteigerung im 2.Durchgang mit 26:22 (9:11) und haben dadurch weiterhin direkten Kontakt zum Führungsquartett.
Dabei sah es im ersten Durchgang gegen die erwartet robusten Oberpfälzerinnen ganz und gar nicht nach einem Erfolgserlebnis für den TSV aus. Analog zur letzten Partie in Etwashausen gestaltete man seine Angriffsbemühungen viel zu pomadig und ließ auch in der Defensive ungewollt vielen Freiraum für die kernigen Gästespielerinnen. Deutliche Worte von Coach Drasovean schienen nach der Pause Wirkung zu zeigen: Schnell hatte man den Ausgleich erzwungen und beim 14:13 (39.) auch die erstmalige Führung. Torsteherin Sabrina Müller war jetzt der entscheidende Rückhalt und in Folge dessen wurden auch die Haunstetter Aktionen immer sicherer. Der TV Sulzbach ließ sich nun des öfteren zu Unbeherrschtheiten hinreißen, welche die Rot-Weißen leidlich zu ihrem Vorteil ausnutzten. Die letzten fünf Minuten zeigten die Gastgeber dann aber endlich einmal die nötige Cleverness und ließen schlußendlich nichts mehr anbrennen. „Mit den beiden Punkten bin ich einverstanden, allerdings nicht mit der Vorstellung im ersten Durchgang. Da müssen wir uns noch einmal unterhalten,“ sprach TSV-Trainer Drasovean Klartext.
TSV: Müller (Tor); Thurner (9/1), Kubitza (9/2), Elsner (5), Amler (2), Hochmair (1), Bartsch, Drasovean, Schickentanz, Wengenmeir, Dickl, Kamlah.

Nicht schön, aber erfolgreich - Haunstetter Handballerinnen siegen in Etwashausen
von hv am 29.11.2009

(hv). Nicht gerade etwas für Handball-Feinschmecker war die Bayernliga-Partie der Frauen zwischen dem TV Etwashausen und dem TSV Haunstetten. Der Gast aus Augsburg siegte dank Torsteherin Sabrina Müller mit 25:21 (12:6) und darf so weiterhin von einer Spitzenplatzierung träumen.
Den Unterschied zum Aufsteiger machte schon im ersten Durchgang die TSV-Torhüterin aus, die reihenweise gute Einwurfmöglichkeiten der Einheimischen zunichte machte. Ihre Vorderleute geizten dagegen mit Engagement, so das eine äußerst mittelmäßige Darbietung zum 12:6-Pausenstand ausreichte. Als man auch nach dem Seitenwechsel den Druck nicht verstärken konnte, und zudem die Beinarbeit in der Defensive erheblich nachließ, kamen die Würzburger Vorstädter immer bedrohlicher auf und hatten beim 14:16 sogar die Chance zum Anschlusstreffer, den allerdings wiederum Müller vereitelte. Die letzten zehn Minuten genügte gegen die zunehmend schwächer werdenden Etwashausenerinnen eine mittelprächtige Leistung, um schließlich die Zähler einzufahren. Trainer Hans Drasovean war nach Spielende sichtlich mitgenommen: „Das genügt unseren Ansprüchen in keinster Weise. Wir müssen mal nachforschen, was da in den Köpfen so vor sich geht, zumal ich dringlichst gefordert habe diese Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Viel Zeit bleibt da nicht, da bereits am kommenden Wochenende mit dem TV Sulzbach wieder einer der Spitzenvereine auf Haunstetten wartet.
TSV: Müller (Tor); Elsner (6/3), Schickentanz, Thurner (je 5), Kubitza (5/1), Hochmair (2), Amler, Kamlah (je 1), Dickl, Bartsch ____________________________________________________________________________________

Unnötig wie ein Kropf - Haunstetter Handballerinnen handeln sich gegen Winkelhaid die erste Saisonniederlage ein
von hv am 23.11.2009

(hv). Irgendwann musste es ja einmal passieren, aber gerade in der Heimpartie gegen den TSV Winkelhaid hatte keiner damit gerechnet: Die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten kassierten mit 25:26 (11:12) ihre erste Saisonniederlage und statt sich in der Spitze manifestieren zu können, fiel man dadurch erst einmal etwas zurück.
„Ein guter Tag zum sterben,“ war das erschöpfte Resumee von Haunstettens Kreisspielerin Franziska Hochmair, die zusammen mit ihren Kolleginnen in keiner Phase an die gezeigten guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen konnte. Während die Gastgeberinnen mit einer unterirdischen Abwehrleistung und vielen Eigenfehlern in der Offensive aufwarteten, nutzten die engagierten Gäste ihre Chance und lagen die gesamte Spielzeit in Führung. Sogar eine 6.3-Überzahl führte zu einem Einwurf für die Gäste, die kurze Zeit später zu viert einen Torerfolg plus Zeitstrafe realisierten. TSV-Trainer Drasovean musste mit ansehen, wie seine Schützlinge in puncto Beinarbeit nahezu sämtliche Aktivität einstellten. Neun Zeitstrafen und elf Siebenmeter standen deshalb im Spielbericht zu Buche und der Coach war am Ende stinksauer über die gezeigte Einstellung: „Wenn man sich im Vorfeld nur mit der Tabellensituation beschäftigt, wird es ganz schwierig nach dem Anpfiff die Kurve zu kratzen. Spätestens jetzt muß jedem klar sein, dass man mit fehlendem Engagement nicht von der grauen Maus des Vorjahres zum Titelfavorit mutieren kann.“
TSV: Müller, Wengenmeir B. (Tor); Thurner (6), Kubitza (6/1), Hochmair, Elsner (je 4), Amler, Schickentanz (je 2), Bartsch (1), Wengenmeir M., Kamlah, Dickl.

Punktgewinn nach Torfestival - Haunstetter Frauen trotzen Erlangen ein 37:37 ab
von hv am 16.11.2009

(hv). Ein munteres Scheibenschießen erlebten die rund 200 Zuschauer im Bayernliga-Schlagerspiel der Frauen zwischen dem HC Erlangen und dem TSV Haunstetten. Beide Mannschaften trennten sich am Ende leistungsgerecht mit 37:37 (18:18) und können so weiter in der Spitzengruppe mitmischen.
„Ich muß mal nachsehen, aber ich glaube die 74 Tore sind Bayernligarekord,“ sagte TSV-Coach Hans Drasovean nach der Partie und war zudem begeistert von den Offensivleistungen beider Teams: „Das war Handball auf höchsten Niveau.“ Tatsächlich lieferten sich beide Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch und sowohl Haunstetten (10:5, 17.Minute) als auch Erlangen (27:23, 45.Minute) hatte sich zwischenzeitlich einen komfortablen Vorsprung erarbeitet. Kritikpunkte gab es zwangsläufig im Abwehrverhalten: hier mußten die Rot-Weißen zu viele Aktionen vom Kreis hinnehmen, während bei den Franken das Rückzugsverhalten unübersehbare Mängel aufwies. Ihr mit Abstand bestes Spiel im TSV-Dress machte dadurch Svea Thurner, die immer wieder in der zweiten Welle zum Zug kam und sämtliche Siebenmeter traumwandlerisch sicher in die Maschen setzte. Dramatik pur gegen Spielende, als Haunstetten beim 37:36 ein gut angesetzter Wurf mißglückte, und nach dem Ausgleich der Erlangerinnen in den verbleibenden 20 Sekunden nichts Brauchbares mehr heraussprang.
TSV: Müller, Wengenmeir (Tor); Thurner (18/10), Kubitza (6), Elsner (4), Bartsch (3), Hochmair, Schickentanz (je 2), Amler, Dickl (je 1), Kamlah.

Viel Arbeit für Haunstetten - Bayernligist mit Mühe zum Heimsieg über Waltenhofen
von hv am 28.10.2009


(hv). Nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben sich die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten beim mühsamen 32:26 (13:11)-Heimsieg über die SG Waltenhofen/Kottern. Die Rot-Weißen konnten trotzdem ihren Spitzenplatz untermauern und haben jetzt drei Wochen Spielpause ehe es zum neuen Tabellenführer Erlangen geht.
Bis dahin sollten einige Baustellen wieder abgetragen sein, die sich vor allem im ersten Durchgang gegen die Allgäuerinnen augenscheinlich aufgetan haben. „Unser Defensivverhalten war heute nicht das Gelbe vom Ei,“ versuchte TSV-Coach Hans Drasovean die Nachlässigkeiten seiner Schützlinge zu beschönigen, die nach dem 7:8 (20.Minute) bis zum Seitenwechsel wenigstens im Angriff die Führung übernahmen. Wer weiß, was passiert wäre, wenn Haunstetten nicht die ersten zehn Minuten nach der Pause mehrere Gänge zugelegt hätte, und beim 21:13 die Partie praktisch vorentschied. Die kampfstarken Waltenhofener gaben nie auf und profitierten die restliche Spielzeit von vielen technischen Unzulänglichkeiten der Einheimischen, die allerdings nicht mehr in Gefahr gerieten. „Da müssen wir in nächster Zeit verstärkt den Hebel ansetzen, denn was wir hier teilweise geboten haben, war ein offenes Rodeo,“ gibt Drasovean die Marschrichtung bis zur Reise zum Spitzenreiter an.
TSV: Müller, Wengenmeir B. (Tor); Kubitza (8/3), Hochmair (6), Amler, Elsner (je 4), Dickl (3), Bartsch, Thurner (je 2), Wengenmeir M., Drasovean, Kamlah (je 1), Schickentanz, Smotzek.

Die Euphorie mitnehmen Haunstetter Handballerinnen streben gegen Waltenhofen den fünften Sieg in Serie an
von hv am 23.10.2009

(hv). Die Stimmung ist gut, kein Wunder: Nach dem sensationellen 29:27-Erfolg beim Tabellenführer Bergtheim schwimmen die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten auf einer Euphorie-Welle. Das soll sich nun auch nach dem Heimspiel am Sonntag gegen die SG Waltenhofen (14.30 Uhr, Albert-Loderer-Halle) nicht ändern. Coach Hans Drasovean ist obgleich der Trainingseindrücke während der Woche jedenfalls fest davon überzeugt, dass seine Schützlinge derzeit den richtigen Weg eingeschlagen haben: „Alle haben gemerkt, zu was sie fähig sind und zeigen weiter maximalen Fleiß und Einsatzbereitschaft.“ Unterschätzen dürfen die Rot-Weißen den Gast aus dem Allgäu keineswegs, der zuletzt mit einem souveränen Sieg über den spielstarken Aufsteiger Günzburg auf sich aufmerksam machte. Haupttorschützin Marina Kubitza weiß da auch schon die richtige Marschroute: „Wir haben heuer zu Hause noch nicht gerade berauschend gespielt und sind deshalb schon in dieser Hinsicht gefordert.“ Mit einem möglichen fünften Sieg im fünften Spiel könnte sich Haunstetten vor der dreiwöchigen Spielpause erstmals an die Tabellenspitze setzen.

Glanzvoller Sieg nach überzeugender Vorstellung Haunstetter Handball-Frauen mit 29:27 in Bergtheim erfolgreich
von hv am 20.10.2009

(hv). Haunstettens Frauen-Handball-Trainer Hans Drasovean war nach dem 29:27 (17:8)-Überraschungs-Coup seiner Bayernliga-Truppe beim Ligaprimus SV Bergtheim noch lange nach Spielende komplett aus dem Häuschen: „Phantastisch, genial, was wir heute hier geboten haben. Meine Mädels haben alle Vorgaben glänzend umgesetzt und sich diesen Erfolg redlich verdient.“ Tatsächlich lieferte der TSV in Unterfranken wohl eines seiner besten Spiele auf bayerischer Ebene ab und überraschte den souveränen Tabellenführer im ersten Durchgang in jeglicher Hinsicht. Während man selbst mit schnellem, disziplinierten Aktionen immer wieder erfolgreich war, gelang es den Einheimischen kaum ihre sonstigen Stärken unter Beweis zu stellen. Haunstetten glänzte hier in erster Linie mit aufopferungsvollem Rückzugsverhalten, was den Unterfranken ihre Hauptwaffe, den schnellen Gegenstoß, nahm. Kurz vor der Halbzeit war es so in der proppenvollen Bergtheimer Sporthalle ungewohnt ruhig geworden, und die Rot-Weißen hatten nur zehn Minuten Pause, um das Geschehene selbst zu fassen. Erwartungsgemäß drehten die Gastgeber im zweiten Durchgang mit aller Macht auf und sofort war auch die Kulisse präsent. Beim 19:21 waren sie schon in bedrohliche Nähe gekommen. Haunstetten ließ aber dank seiner auffälligsten Akteure Marina Kubitza (13 Treffer) und Torsteherin Sabrina Müller nichts mehr anbrennen und brachte beide Zähler souverän mit nach Hause.
TSV: Müller, Wengenmeir B. (Tor); Kubitza (13/4), Thurner (6), Drasovean, Hochmair (je 3), Bartsch, Elsner (je 2), Wengenmeir M., Dickl, Kamlah, Amler, Schmaus.

Haunstetten wahrt weiße Weste - Hart emkämpfter Heimsieg gegen Würm
von hv am 11.10.2009

(hv). Die Handballfrauen des TSV Haunstetten bleiben in der Bayernliga weiter auf Erfolgskurs:
Mit einem hart umkämpften 29:26 (26:14)-Heimsieg im Spitzenspiel gegen die HSG Würm-Mitte sind die Schützlinge von Hans Drasovean auch im dritten Saisonspiel ohne Punktverlust.
Die Würmerinnen erwiesen sich dabei als der erwartet hartnäckige Gegner und setzten vor allem im ersten Drittel eindeutig die Akzente. So tat sich der TSV erheblich schwer um in der 9.Minute (6:5) erstmals in Führung zu gehen, hatte diese jedoch kurze Zeit später sofort wieder los. Die einsetzende zehnminütige Schwächephase der Einheimischen ermöglichte es den Oberbayern sogar bis auf 14:10 zu enteilen. Jetzt sollte allerdings die an diesem Tage stärkste Periode der Rot-Weißen kommen: Bis zur Pause hatte man auf 16:14 gedreht und gleich nach dem Seitenwechsel mit weiteren vier Treffern in Serie für die vermeintliche Vorentscheidung gesorgt. Daß es zum Ende dann doch noch spannend wurde, lag zum einen an der nachlassenden Konzentration der Gastgeberinnen und zum anderen, dass die HSG sich mit toller Moral gegen die drohende Niederlage stemmte. In der hektischen Endphase vergaben sie zum Äußerst erfreulich auf TSV-Seite war die Darbietung von Barbara Wengenmeir, die in der zweiten Spielhälfte für Sabrina Müller das Tor hütete und mit vielen bemerkennswerten Paraden ihre nicht immer ganz sicher wirkenden Mitstreiterinnen unterstützen konnte.
TSV: Müller, Wengenmeir B. (Tor); Hochmair (9), Thurner (7/1), Kubitza (4), Drasovean (3), Kamlah (2), Elsner (2/1), Bartsch, Schickentanz (je 1), Wengenmeir M., Dickl.


Eine Halbzeit genügt - Haunstetter Handballerinnen mit sicherem Auswärtssieg in Vaterstetten
von hv am 05.10.2009

(hv). Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die Handballfrauen des TSV Haunstetten gelang heuer in der Bayernliga einen Start nach Maß. Beim 26:16 (13:4)-Erfolg gegen den TSV Vaterstetten genügte den Rot-Weißen eine Halbzeit, um die Gastgeberinnen in Schach zu halten.
Eine Viertelstunde benötigten die TSVlerinnen allerdings schon, um ins Spiel zu finden. Die schwachen Gastgeberinnen hatten hier sogar den 3:3-Gleichstand hergestellt. Haunstettens Coach Hans Drasovean erzwang mit einer Auszeit die erforderliche Konzentration seiner Schützlinge, die in Folge nicht nur einen Zahn zulegten. Vaterstetten gelang bis zur Pause nur noch ein Treffer und dem TSV sollten deren zehn zur Vorentscheidung genügen. Auffälligste Spielerin auf Haunstetter Seite war hier schon und auch im weiteren Verlauf Marina Kubitza, die viele Akzente setzen konnte. Nicht sehr ansehnlich gestalteten beide Mannschaften dann den zweiten Durchgang, wo man sich regelmäßig im Fehlermachen abwechselte und oft den Beweis der Ligatauglichkeit schuldig blieb. „Was soll`s,“ meinte schließlich Drasovean nach Spielende. „Wir haben sicher gewonnen und einen besseren Rundenstart hingelegt als letztes Jahr.“
TSV: Müller, Wengenmeir B. (Tor); Kubitza (9/3), Thurner (5/2), Drasovean (4), Hochmair (3), Elsner (2), Bartsch (2/1), Wengenmeir M. (1), Schickentanz, Dickl, Schmaus, Kamlah.


Eine Überraschung gleich zum Rundenstart
von hv am 29.09.2009

(hv). Gleich zum Auftakt der Bayernliga-Saison 2009/10 konnten die Handballfrauen des TSV Haunstetten ein erstes Ausrufezeichen setzen: Der hart umkämpfte 31:29 (18:13)-Heimsieg über den 1.FC Nürnberg machte vor allem nach dem ersten Durchgang Appetit auf mehr.
Nach ausgeglichenem Beginn mit viel Nervosität auf beiden Seiten gelang den Einheimischen erstmalig beim 5:3 in der 8.Minute eine Zwei-Tore-Führung, die sichtlich mehr Sicherheit ins TSV-Spiel brachte. Der immer stabiler werdende Abwehrverband, unterstützt durch mehrere Paraden von Sabrina Müller, ermöglichte den Rot-Weißen zahlreiche Konter-Gegenstöße, die fast traumwandlerisch sicher verwandelt wurden. Hier beeindruckte in erster Linie Svea Thurner mit konsequenter Chancenverwertung, was auch Drasovean sichtlich beeindruckte: „ Sie macht beim Abschluß keine Mätzchen, und das sollten sich einige andere auch zu Herzen nehmen.“ Bis zur Pause hatte der TSV so seine Anhänger mit dem 18:13 durchaus überrascht. Die Franken gaben sich allerdings keineswegs geschlagen und legten in der zweiten Hälfte noch einmal zu. Haunstetten konnte seine Führung zwar stetig halten, sah sich bei nachlassenden Kräften in der 58.Minute trotzdem plötzlich nur noch mit einem Treffer in Front (30:29). Ein Kraftakt von Marina Kubitza und ein in der Schlusssekunde parierter Siebenmeter durch Müller sorgten für den glücklichen, aber verdienten Sieg des TSV. Coach Hans Drasovean zeigte sich verständlicherweise hoch zufrieden: „Wir wollten mit schnellem Spiel dagegenhalten, und das ist uns fast perfekt gelungen. In der ein oder anderen Situation sollten wir uns sicherlich noch etwas cleverer bewegen.“
TSV: Müller, Wengenmeir B. (Tor); Thurner (9), Hochmair (5), Kubitza (5/2), Drasovean, Bartsch, Elsner (je 3), Schickentanz (2), Wengenmeir M. (1), Kamlah, Dickl.

Abschluß-Knaller für Handballteams
von Hobbel am 01.05.2009

TSV Haunstetten erwartet Spitzenmannschaften zum Saison-Finale

(hv). Zwei Abschluß-Kracher erwarten die Bayernliga-Handball-Teams des TSV Haunstetten zum Saisonende in der Albert-Loderer-Halle. Sowohl die Frauen mit Vizemeister SV Bergtheim (Sonntag, 16.30 Uhr) als auch die Männer gegen den Tabellenvierten TSV Ottobeuren (Samstag, 19.30 Uhr) treffen dabei auf absolute Spitzenmannschaften.
Zu ungewohnter Zeit müssen die Männer am Samstagabend ihren letzten Heimauftritt absolvieren und gegen die Allgäuer wird ihnen mit Sicherheit noch einmal alles abverlangt werden. Die herausragenden Akteure mit dem finnischen Ex-Internationalen Mikko Koskue als genialem Regisseur sowie Bayernliga-Torschützenkönig Daniel Berkessel waren im gesamten Saisonverlauf von keinem Verein nur annähernd auszuschalten. Und auch TSV-Trainer Ebert gibt sich da keinerlei Illusionen hin: "Warum sollte das ausgerechnet uns gelingen ? Ich hoffe nur, dass wir den Rest einigermassen in den Griff kriegen." Mit 31:19 Punkten und einem sicheren 6.Platz haben die Rot-Weißen ihr Saisonziel jedenfalls weit übertroffen und können komplett ohne Druck agieren.
Nicht ganz so rosig sieht die Bilanz in der Frauen-Abteilung aus. Zwar konnte mit dem sicheren Klassenerhalt nach dem Regionalliga-Abstieg ein weiterer Absturz vermieden werden, konstante Leistungen blieben jedoch während der gesamten Runde Mangelware. So folgten recht ansehnlichen Vorstellungen durchwegs Auftritte die einige Fragezeichen hinterließen, wie zuletzt beim TSV Winkelhaid, wo man sich einfach nicht zur entsprechenden Gegenwehr durchringen konnte. Der Renommierklub Bergtheim zählt seit Jahrzehnten zu Bayerns Elite und musste in diesem Jahr nur hauchdünn dem TSV Ismaning den Vortritt zur Meisterschaft lassen. Das gefürchtete Tempospiel bekam die Langner-Truppe bereits in der Hinrunde vehement zu spüren, als man mit klassisch überrollt wurde. "Kontrolle ist somit heute die Vorgabe Nummer Eins für uns. Gerade in eigener Halle und im letzten Saisonspiel wollen wir uns keine Kanter-Niederlage leisten;" sagt die Trainerin.

Die Luft war raus (Damen 1)
von Hobbel am 26.04.2009

Haunstetter Handballerinnen zeigen gegen willenstarke Winkelhaider zu wenig Gegenwehr

(hv). Das letzte Auswärtsspiel war für die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten nicht von Erfolg gekrönt: Trotz phasenweise ausreichender Leistung musste man sich dem TSV Winkelhaid mit 29:32 (16:17) beugen und ist somit auf dem 9.Platz fest zementiert.
„Die Gastgeber wollten unbedingt den Sieg und haben viel mehr investiert als meine Mannschaft,“ analysierte TSV-Trainerin Andrea Langner. Und tatsächlich musste man nach den sechzig torreichen Minuten feststellen, dass die Rot-Weißen nur zu 50 Prozent bei der Sache waren. Zunächst lief es wie am Schnürchen und man lag bis zum 10:8 (17.Minute) regelmäßig zwei bis drei Treffer in Front. Winkelhaid ließ sich allerdings kaum beeindrucken und zog sein schnelles Spiel weiterhin durch. Der TSV hatte hier schon Probleme mit der Beinarbeit in der Abwehr und da beide Torleute auf den Außenpositionen einen nicht gerade glücklichen Eindruck machten, war es in er 25.Minute passiert: Die Franken düpierten sogar bei Unterzahl die TSV-Defensive und warfen zur erstmaligen Führung (15:14) ein. Das kurze Haunstetter Strohfeuer nach dem Seitenwechsel (18:17) war auch wenige Zeit später schon wieder pulverisiert und selbst die mögliche Wende neun Minuten vor dem Ende (27:26) konnte durch die jetzt völlig entkräfteten Schwaben nicht mehr herbeigeführt werden.

TSV: Müller, Fischer (Tor); Kurstedt (8/1), Kubitza (8/2), Hochmair (5), Amler, Thurner (je 4), Dickl, Wengenmeir, Bartsch, Kamlah.

Winkelhaid im Doppelpack
von Hobbel am 25.04.2009

Letzte Auswärtsfahrt führt Haunstetter Bayernligisten

(hv). Ab nach Nürnberg geht es für die Handball-Bayernliga-Teams des TSV Haunstetten am heutigen Samstag. Sowohl die Frauen (17 Uhr) als auch die Männer (19 Uhr) dürfen dabei beim Vorortclub TSV Winkelhaid antreten. Obwohl für beide weder nach oben noch nach unten keinerlei großartige Veränderungen mehr möglich sind, wollen die Rot-Weißen noch einmal ordentliche Leistungen abliefern.
Männer-Trainer Ebert könnte eigentlich mit dem Saisonverlauf restlos zufrieden sein, wären da nicht die ungewöhnlich vielen (7) Punkteteilungen: „Da sind wir immer noch zu grün.“ Der derzeitige 5.Rang stellt allerdings weit mehr da, als vor Rundenbeginn erwartet wurde, und gerade das Abschlussspiel gegen die Franken weckt noch große Gefühle bei allen Beteiligten: „Wir haben immer noch den in letzter Sekunde realisierten Klassenerhalt vor Augen,“ weist Top-Torschütze Bause auf das 25:23 hin, welches den TSV mit 21 Zählern noch in der Liga behielt. Ebert fordert im Blick auf die kommende Saison noch einmal volle Konzentration: „Man nimmt immer die Eindrücke der Abschlussleistungen mit.“ Gleiches gilt eigentlich auch für das Frauen-Team von Andrea Langner, das nach vielen Aufs und Abs plötzlich ungewohnte Stabilität ausstrahlt. Gerne erinnert man sich dabei an die Auseinandersetzung der Vorrunde, als die Winkelhaiderinnen als Tabellenführer mit 20:0 Zählern aus der Albert-Loderer-Halle mit 34:23 heimgeschickt wurden. „Unsere vielleicht beste Saisonleistung und das sollte Auftrieb genug geben,“ sagt die Trainerin, für die nach einem Jahr bereits wieder Schluß sein wird: „Ich bin beruflich und privat zu sehr eingespannt und die Arbeit mit den Frauen erfordert sowohl psychische als auch physische Freiräume, die ich nicht mehr bereitstellen kann.“ Das größte Abschiedsgeschenk könnten ihr ihre Mädels mit zwei Siegen in Winkelhaid und zu Hause gegen den Vizemeister Bergtheim mitgeben.

Keine Probleme für Haunstetten
von Hobbel am 20.04.2009

Handballerinnen dominieren Schlusslicht Weidhausen

(hv). Gegen Saisonende scheinen die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten so richtig in Schwung zu kommen: Die Rot-Weißen siegten nun im Nachholspiel gegen den bereits feststehenden Absteiger TV Weidhausen leicht und lässig mit 32:20 (17:10) und mussten sich dabei lediglich den Vorwurf gefallen lassen die 40-Tore-Marke nicht überschritten zu haben.
Richtigen Sommerhandball bekamen rund 150 Zuseher zu Gesicht mit eindeutigen Vorteilen für die erneut stark beginnenden Gastgeber. Bereits nach einer Viertelstunde hatte der TSV die bis dato schon restlos überforderten Franken mit 12:3 distanziert und zeigte sich spielfreudiger denn je. Ein ums andere Mal wurde die Weidhausener Defensive ausgehebelt und so ergaben sich die Einschussmöglichkeiten fast von alleine. Im Gefühl der lockeren Dominanz verlor man naturgemäß die letzte Konzentration im Abschluß, so dass der TV den Rest der Partie für seine Verhältnisse noch offen gestalten konnte. Alleine Tina Bartsch scheiterte siebenmal in aussichtsreicher Position, nachdem sie sich zuvor mit sehenswerter Eleganz durchgesetzt hatte. Trainerin Andrea Langner freute sich sehr über den Auftritt der Langzeitverletzten ("Sie hat mich überzeugt."), packte zudem die Gelegenheit am Schopf und ließ allen Bankakteuren Einsatzzeiten zukommen, welche sich auch prompt mit schönen Treffern bedankten. Das Duell der beiden Ex-Regionalligisten fiel so eindeutig zu Gunsten der Schwaben aus, die nun die beiden ausstehenden Partien in Winkelhaid und zum Abschluß gegen Vizemeister Bergtheim ebenfalls noch zufrieden stellend gestalten wollen.

TSV: Müller, Fischer (Tor); Thurner (7/1), Kubitza (6/2), Dickl, Bartsch, Kurstedt (je 3), Wengenmeir, Amler, Pieniack, Hochmair (je 2), Drasovean, Siller (je 1).

Die Rollen sind verteilt
von Hobbel am 17.04.2009

Haunstetter Handballfrauen gehen als Favorit ins Nachholspiel gegen Weidhausen

(hv). Für die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten wird am Sonntag (15.30 Uhr, AL-Halle) mit der Nachholpartie gegen den TV Weidhausen die letzte Phase der Saison 2008/09 eingeläutet. Und die Rot-Weißen gehen nach längerer Zeit und einer Miniserie von zwei Siegen in Folge als klarer Favorit in die Auseinandersetzung mit den Franken. Genau vor einem Jahr sah man sich noch eine Etage höher in der Regionalliga Süd gegenüber, aber während Haunstetten die hochkarätigen Abgänge trotz vieler Achterbahnfahrten letztendlich mit dem Klassenerhalt kompensieren konnte, geht es für die Weidhausenerinnen nach Rundenschluß im freien Fall in die Landesliga Nord. Gerade einmal sechs Zähler hat der TV in den 23 Partien auf der Habenseite verbuchen können, und von den zwei Siegen war ausgerechnet einer gegen den TSV davei (24:23). Anlaß genug für Haunstettens Haupttorschützin Marina Kubitza zur Wiedergutmachung: "Das war schon recht peinlich im Oktober, aber jetzt ist bei uns allen der Druck weg und wir haben gerade in den letzten Partien gezeigt zu was wir fähig sind. Das sollten wir auch am Sonntag auf die Platte bringen können."

Haunstetten hellwach
von Hobbel am 05.04.2009

Frauen-Handballteam dominiert gegen Aufstiegsanwärter



(hv). Hellwach präsentierten sich die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten am Samstagabend gegen den aufstiegsambitionierten HCD Gröbenzell. Nach einem mitreißenden Spiel gab es für die Langner-Schützlinge einen hochverdienten 25:22 (14:10)-Heimerfolg und die Rot-Weißen hatten wieder einmal bewiesen, dass sie es doch besser können als zuletzt gezeigt.

Und gleich der Start in die Begegnung dürfte den Gröbenzellerinnen noch lange im Magen liegen, denn der TSV legte ein erstes Viertel hin, dass denen Hören und Sehen verging. 8:1 hieß es hier und die Vorentscheidung war praktisch schon vor der 20.Minute gefallen. Haunstetten düpierte immer wieder die Offensiv-Abwehr der Münchner Vorstädterinnen und zeigte sich auch im Abschluß hochkonzentriert. Als nach dem Seitenwechsel dann auch noch der obligatorische Zehn-Minuten-Einbruch ausblieb, war es spätestens beim 25:19 für Haunstetten (55.) entschieden. Den Einheimischen gelang danach zwar kein Torerfolg mehr, den Belobigungen ihrer Anhängerschar nach Spielende waren sie sich allerdings sicher: "Ich habe schon lange nicht mehr eine derart couragierte und engagierte Leistung gesehen. Heut hat es mal wieder richtig Spass gemacht," kommentierte Alt-Abteilungsleiter und Edelfan Rudi Peschanel.

TSV: Fischer, Müller (Tor); Kubitza (8/4), Kurstedt, Thurner (je 5/1), Hochmair (3), Amler, Kamlah, Pieniack, Dickl (je 1), Siller, Wengenmeir, Bartsch, Bänsch.

Die Endphase wird eingeläutet
von Hobbel am 02.04.2009

Interessante Heimspiel-Aufgaben für Haunstetter Handball-Teams

(hv). Die Handball-Saison 2008/09 neigt sich für den TSV Haunstetten langsam dem Ende zu. Nachdem im Jugendbereich und auf Bezirksebene die Runde bereits abgeschlossen ist, stehen jetzt nur noch die Restpartien in der Bayernliga der Frauen und Männer an.
Noch viermal ans Gerät müssen die Frauen von TSV-Trainerin Andrea Langner. Die Partie gegen den HCD Gröbenzell musste dabei kurzfristig von Sonntag auf Samstag (20 Uhr, AL-Halle) vorverlegt werden, da die Gröbenzellerin Aline Fischer bereits am Sonntag zum DHB-Lehrgang anreisen muß. Die Rot-Weißen haben sich mit dem 33:21-Auswärtssieg in Heroldsberg der größten Sorgen entledigt und wollen zu Hause gegen die aufstiegsambitionierten Münchner Vorstädterinnen eine ordentliche Leistung abrufen: „Unsere zurückliegenden Heimspiel-Auftritte waren ja nicht gerade erbaulich. Wenn wir jetzt ohne Druck auflaufen können gelingt uns das vielleicht besser,“ erhofft sich Kreisspielerin Franziska Hochmair, die nach überstandener Krankheit erstmals wieder voll zur Verfügung stehen wird. Im Hinspiel gab es für Haunstetten eine knappe und äußerst schmerzhafte 24:25-Niederlage, zumal man damals die Begegnung lange Zeit dominiert hatte. Nach der Pause am Osterwochenende steht am 19.April (14.30 Uhr, AL-Halle) zusätzlich die Nachholpartie gegen den TV Weidhausen auf dem Plan.

Die TSV-Männer sehen sich nur noch vor drei Aufgaben, wovon zwei in heimischen Gefilden zu absolvieren sind. Hier gibt zunächst Regionalliga-Absteiger TSV Simbach in der Albert-Loderer-Halle seine Visitenkarte ab (Sonntag, 16.30 Uhr). Die Innstädter haben sich nach vielen sprunghaften Auftritten im ersten Drittel gegen Saisonende zunehmend stabilisiert und stehen punktgleich mit Haunstetten (28:18) aufgrund der Tordifferenz einen Platz hinter den Rot-Weißen. Da es somit für beide Vereine lediglich noch darum geht eine ansprechende Endplatzierung zu realisieren, darf ein spannende Auseinandersetzung erwartet werden. In Simbach überraschte die Ebert-Truppe mit einem 29:29, was allerdings in erster Linie am viel zu sorglosen Auftreten der Oberbayern lag, die sich dann am Ende sogar noch für einen Zähler bedanken durften. „Das wird auf jeden Fall ein echter Bayernliga-Knaller,“ freut sich Haunstettens Coach Stefan Ebert, der nach Ostern in Winkelhaid (25.4.) und zu Hause gegen Ottobeuren (2.5.) die jetzt schon ausgezeichnete Platzierung noch manifestieren kann.

Alle Achtung !!!!
von Hobbel am 01.04.2009


Spiel Frauen gegen Gröbenzell verlegt
von Sonntag 14.30 Uhr
auf Samstag 20.00 Uhr !!!
Männer gegen Simbach bleiben am Sonntag um 16.30 Uhr

Bitte merken und weitersagen !!!

Den Trend gestoppt
von Hobbel am 29.03.2009

Haunstetten beendet Negativserie

(hv). Es war der erhoffte Befreiungsschlg:für die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten: Mit einem eindrucksvollen 33:21 (18:13)-Auswärtssieg bei der Tuspo Heroldsberg beendeten die Rot-Weißen ihren Negativ-Trend und beseitigten gleichzeitig die letzten Zweifel am Ligaverbleib.
Düster sieht es dagegen für die Gastgeberinnen aus, die es nach dieser Heimpleite wohl kaum noch schaffen werden. "Wir haben Moral gezeigt", war somit auch der schlichte Kommentar von Haunstettens Coach Andrea Langner, die eine bemerkennswerte Teamleistung der ersatzgeschwächten Truppe bewundern konnte. 8:8 hieß es zwar nach 18 gespielten Minuten, der TSV übernahm jetzt aber eindeutig das Kommando und legte bis zur Pause gleich einmal fünf Treffer vor. Und auch in der zweiten Hälfte zeigte sich Haunstetten spielfreudig wie schon lange nicht mehr. Hier war es dann nicht verwunderlich, dass sich alle eingesetzten Akteure in die Torschützenliste eintragen konnten. "Das war für unser Selbstvertrauen von enormer Bedeutung, denn einige haben schon an sich gezweifelt. Heute jedenfalls haben wir uns endlich wieder nicht gegenseitig kritisiert, sondern angefeuert," wußte Rückraum-Ass Lydia Kurstedt zu berichten. Das letzte Viertel der Partie machte zumindest aus TSV-Sicht wieder Appetit für das nächste Heimspiel gegen das Top-Team aus Gröbenzell.
TSV: Fischer, Müller (Tor); Amler (6), Kurstedt, Thurner (je 6/2), Kubitza (5), Pieniack (5/1), Bartsch, Siller (je 2), Kamlah (1).

Frauen unter Druck - Männer vogelfrei
von Hobbel am 27.03.2009

Haunstetter Handball-Bayernligisten wieder auswärts

(hv). Die Endphase in der Bayernliga könnte sich für die Handballfrauen des TSV Haunstetten noch einmal dramatisch zuspitzen: nach der Negativserie der vergangenen Wochen ist man derzeit nur noch vier Zähler von den Abstiegsrängen entfernt, und da gleichzeitig in der Regionalliga der bayerische Vertreter ESV Regensburg wieder in Schwierigkeiten geraten ist, kann es für die Rot-Weißen durchaus noch eng werden. Für die nächste Schlüsselpartie bei der Tuspo Heroldsberg (Samstag, 16.30 Uhr) haben sich die Personalprobleme von TSV-Trainerin Andrea Langner zudem keineswegs verringert, so dass in Franken ein enormer Kraftakt gefordert sein wird. "In dieser Phase muss sich einfach zeigen, wie stark unser Mannschaftsgefüge ist. Alles Lamentieren hat hier keinen Sinn und jede Einzelne kann nur versuchen sich noch mehr einzubringen." Da es für die Gastgeber ihre wohl letzte Chance zum Ligaerhalt darstellt, kann sich der TSV-Tross ohnehin auf einiges gefasst machen.
Das "leichteste Spiel der Runde" wartet dagegen auf die Haunstetter Männer beim Tabellenführer DJK Rimpar (Samstag, 19.45 Uhr). Die Würzburger Vorstädter stehen seit letzter Woche vier Spieltage vor Schluß als Meister und Aufsteiger in die Regionalliga Süd fest und haben in den bisherigen 22 Partien nur einen (!) einzigen Zähler abgegeben. Dies gelang ausgerechnet dem TSV beim 26:26-Unentschieden im Hinspiel und so werden sich die Franken, welche die Liga derart souverän dominierten, voraussichtlich für diesen "Patzer" revanchieren wollen. Haunstettens Trainer Stefan Ebert macht aus der Rollenverteilung auch keinen Hehl: "Seit Jahren gab es keinen stärkeren Byaernligisten mehr. Sie haben sich hochverdient den Titel geholt und wir können nur hoffen, dass sie die vergangenen sieben Tage zu viel gefeiert haben." Andreas Keller steht wieder zur Verfügung und soll dafür sorgen, dass keiner seiner jüngeren Mitstreiter die Geschichte allzu übermotiviert angeht.

Zu wenig Substanz
von Hobbel am 22.03.2009

Haunstetter Handballerinnen unterliegen ersatzgeschwächt in Dachau

(hv). Keine Siegchance gab es für die Handballfrauen des TSV Haunstetten beim ASV Dachau. Der Bayernligist unterlag dem Erzrivalen mit 28:36 (13:18) und befindet sich weiter auf Talfahrt.
Da mit Kubitza und Hochmair schon vor Spielbeginn zwei Leistungsträgerinnen passen mussten, wurde beim TSV kurzfristig Sabrina Jäcklin reaktiviert, die auch einige Impulse setzen konnte. Überhaupt konnte man den Rot-Weißen in puncto Einstellung und Kampfgeist keinerlei Vorwürfe machen, selbst Sina Schickentanz biss sich trotz Kinnverletzung durch. Das 1:0 für Haunstetten war allerdings die einzige Führung der Gäste, ansonsten hatten die Gastgeber mit vollbesetzter Auswechselbank die Sache schnell im Griff. "Uns fehlten einfach die Alternativen, aber angesichts der angespannten Personalsituation kann man mit dem Gezeigten durchaus zufrieden sein," bestätigte auch Haunstettens Trainerin Andrea Langner nach dem Schlusspfiff und hatte dabei noch ein Sonderlob für Laydia Kurstedt parat: "Heute hat sie endlich einmal gezeigt, was in ihr steckt."
TSV: Fischer, Müller (Tor); Kurstedt (11/2), Thurner (5/1), Dickl (4), Amler (3), Jäcklin, Schickentanz (je 2), Pieniack (1), Kamlah.

Auswärts-Sorgen bei Handballern
von Hobbel am 20.03.2009

TSV Haunstetten muß stark ersatzgeschwächt antreten

(hv). Die Auswärtspartien der Bayernliga-Handballer des TSV Haunstetten stehen am Wochenende unter keinem guten Stern. Sowohl die Frauen (Samstag, 16 Uhr beim ASV Dachau) als auch die Männer (19.30 Uhr in Waldbüttelbrunn) müssen dabei stark ersatzgeschwächt antreten.

Ganz schlimm hat es diesmal die Frauenmannschaft erwischt. Hier stehen gleich hinter drei Spielerinnen enorme Fragezeichen, weil mit Kubitza und Hochmair (krank) auch Sina Schickentanz (Platzwunde) kaum zur Verfügung stehen werden. Da auch keine Verstärkung aus der Jugend zu erwarten ist, die sich auf Abschlussfahrt befindet, muß TSV-Trainerin Langner erheblich jonglieren: "Ich kann überhaupt noch nicht sagen, wer auflaufen wird." Der ASV Dachau war zu einer Spielverlegung nicht zu bewegen, und so müssen sich die Rot-Weißen halt irgendwie "durchwurschteln".

Nicht ganz so hart ist die Situation bei den TSV-Männern, aber Stefan Ebert hat in Waldbüttelbrunn wiederholte Probleme auf der Spielmacher-Position. Nachdem Zahner ohnehin für den Rest der Runde absent ist, muß nun für die Partie bei den Franken auch Andi Keller (nicht abkömmlich) passen, was den Coach gefühlsmäßig wieder leicht zurückwirft: "Wir haben ihn in den vergangenen Wochen stark aufgebaut, und er hatte im letzten Heimspiel gegen Lohr viele lichte Momente." Somit wird die Hauptverantwortung wieder auf Christian Röhl liegen, der aufgrund beruflicher Überlastung allerdings sein Trainingspensum stark einschränken musste. Ebert hat auf alle Fälle schon am Alternativ-Programm gebastelt: "Kann durchaus sein, dass sich der ein oder andere in einer anderen Rolle wieder finden wird."

Der Wurm ist drin (Damen 1)
von Hobbel am 16.03.2009

Haunstetter Handballerinnen kommen auch gegen Erlangen nicht voran

(hv). Wieder war es nichst: Auch gegen das Spitzenteam des HC Erlangen hatten die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten trotz engagiertem Auftritt beim 24:31 (10:13) letztendlich keine Siegchance. Die Jahresbilanz von zwei Siegen bei nunmehr bereits sechs Niederlagen ist damit für Trainer und Verantwortliche alles andere als erbaulich.
"Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Bei uns ist einfach derzeit der Wurm drin," resümierte eine etwas ratlose TSV-Trainerin Andrea Langner das Geschehene.
Haunstetten hatte vor allem im ersten Durchgang durchaus ansehnliche Ansätze, stand sich durch mangelhafte Konsequenz aber meist selbst im Weg. Hinzu kam, dass bereits nach einer Viertelstunde der stetige Unruheherd Sina Schickentanz mit einer Platzwunde am Kinn ausfiel. Die mögliche Annäherung kurz vor der Pause wurde von den Gastgeberinnen leichtsinnig ausgelassen, so dass Erlangen mit drei plus in die Halbzeit ging. Daran sollte sich auch die folgenden fünfzehn Minuten nichts ändern, da sich die Gäste wieder einmal weitaus abgeklärter präsentierten. Spielentscheidender Knackpunkt war schließlich die Fünf-Minuten-Phase beim 18:22, als die Rot-Weißen gleich viermal aussichtsreich scheiterten, ehe Erlangen der 23. Treffer gelang. "Mir fehlt einfach das Feuer und der entsprechende Kampfgeist im Team. Nur so kann man gegen bessere Mannschaften etwas reißen," stellte Langner sichtlich enttäuscht nach der Schlusssirene fest.

TSV: Fischer, Müller (Tor); Kubitza (11/3), Kurstedt (8/3), Thurner (3/1), Dickl, Amler (je 1), Schickentanz, Kamlah, Hochmair.

Bayernliga-Spitzen in Haunstetten
von Hobbel am 13.03.2009

Frauen erwarten Erlangen - Männer treffen auf Lohr

(hv). Wer hätte das gedacht ? Im Spitzenspiel der Männer-Bayernliga erwarten die Handballer des TSV Haunstetten als Tabellenvierter am Sonntag (16.30 Uhr, AL-Halle) den Drittplazierten TSV Lohr und könnten bei einem Heimsieg die Franken aktuell sogar überflügeln. Zuvor steht für die Frauen mit dem HC Erlangen ebenso ein Spitzenteam auf dem Plan, allerdings sind die Rot-Weißen nach zuletzt nicht gerade berauschenden Vorstellungen in der Tabelle ins untere Mittelfeld abgerutscht.
Für TSV-Trainerin Andrea Langner heißt es also erst einmal wieder zu alter Stärke zurückzufinden, was im Klartext bedeutet aus einer beständigen Defensive heraus kontrolliert nach vorne zu agieren. Hauptaugenmerk sollte dabei auf Erlangens Beste, Ex-Bundesliga-Spielerin Angelika Elfinger, gelegt werden, die den Rot-Weißen bereits bei der Hinspielniederlage zwölf "Kisten" einschenkte. "Wenn es uns gelingt ihre Kreise einigermassen einzuschränken wird auch die Leichtigkeit in unserem Sein zurückkehren, "verspricht TSV-Torjägerin Marina Kubitza.
Die einmalige Chance auf diese Spitzenposition will Männercoach Ebert zusammen mit Langner, Bause und Co. natürlich nutzen: "Ich habe schon in den letzten Wochen allen klargemacht, welche Verantwortung wir jetzt nach dem gesicherten Klassenerhalt haben. Und jetzt gehe ich davon aus, dass dies alle beherzigen." Immer noch in den Köpfen der Rot-Weißen sind jedoch die Vorkommnisse beim 25:29 in Lohr, als sich nicht nur Spielmacher Stefan Jordan schwer am Knie verletzte. Auf TSV-Seite haderte man hier schwer mit der Spielleitung der beiden Referees, die bereits nach 45 Minuten die beiden Rückraumsäulen der Haunstetter mit der jeweils dritten Zeitstrafe auf die Tribüne verbannt hatten. Ebert will allerdings nicht mehr lange herum lamentieren: „Das ist Schnee von gestern und insgesamt waren die Schiedsrichterleistungen in dieser Runde bisher voll in Ordnung.

Ein schwarzer Samstag (Damen 1)
von Hobbel am 09.03.2009

Haunstetter Handballerinnen enttäuschen beim 25:27 in Waltenhofen auf der ganzen Linie

(hv). Als hätte man es nicht kommen sehen: die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten handelten sich trotz Vorwarnungen mit einer indisponierten Leistung beim Abstiegskandidaten SG Waltenhefen/Kottern mit dem 25:27 (15:15) ihre bereits zehnte Saisonniederlage ein, und müssen nun in den noch ausstehenden Partien mindestens zwei mal punkten, um der Gefahrenzone zu entrinnen.
TSV-Coach Andrea Langner war natürlich im Anschluß entsprechend angefressen: "Man hat das komplette Team vor dem Allgäu-Gastspiel gewarnt, aber scheinbar waren noch zu wenige schon mal dort. Wir haben heute nicht nur Federn gelassen, sondern sind ordentlich gerupft worden." Gelang es den Rot-Weißen im ersten Durchgang wenigstens noch ein Remis zu halten, so sollten in den zweiten dreißig Minuten auf Haunstetter Seite alle Dämme brechen. Waltenhofens Haupttorschützen Bareth und Stransky (jeweils zehn Treffer) durften schalten und walten wie sie wollten und auf der Gegenseite wurde die Wurfleistung der Gäste immer erbärmlicher. Einziger Lichtblick war noch das Comeback von Torsteherin Sabrina Müller, die ihren Gefährten vom aussichtslosen 20:27 mit gewohnten Glanzleistungen noch die 25:27-Ergebniskosmetik ermöglichte.
TSV: Fischer, Müller (Tor), Thurner (9/1), Kubitza (7/1), Schickentanz, Kurstedt (je 3), Amler (2), Hochmair (1), Dickl, Siller, Kamlah, Wengenmeir.

Ganz gefährliche Pflaster
von Hobbel am 06.03.2009

Haunstetter Bayernligisten zu Gast bei Abstiegskandidaten

(hv). Zwei heiße Tänze stehen den Handball-Bayernliga-Teams des TSV Haunstetten am Wochenende bevor. Sowohl die Frauen (Samstag, 18.15 Uhr bei der SG Waltenhofen) als auch die Männer (Sonntag, 16 Uhr beim SC Freising) müssen bei Vereinen antreten, die sich in akuter Abstiegsnot befinden.
Dieses Problem sollte sich für die Damen-Truppe von Andrea Langner nach dem mühevollen 27:25-Heimerfolg gegen Bayreuth erledigt haben, zumal der erste gefährdete Platz derzeit neun Zähler entfernt ist. Im Allgäu gab es für den TSV Haunstetten jedoch seit Jahrzehnten überhaupt nichts zu erben. Selbst zu Bezirksoberliga-Zeiten kam man regelmäßig mit der ein oder anderen Packung zurück. "Vielleicht vertragen wir einfach die dünnere Luft nicht," versucht Spielmacherin Anna-Wiebke Amler zu erklären. Für die Waltenhoferinnen dürfte die Partie zudem eine ihrer letzten Chancen sein, den Klassenerhalt noch zu sichern. Zuletzt musste sogar Erfolgstrainer Christian Hutner seinen Stuhl räumen, so dass man die letzten Register bereits gezogen hat.

Fast identisch ist die Aufgabe der TSV-Männer beim SC Freising. Stefan EbertŽs Jungs sonnen sich allerdings momentan auf dem 4.Tabellenrang, und das sollte laut Coach Anreiz genug sein: „Das Thema Ligaerhalt ist weg vom Tisch und jetzt wollen wir auf eine ansprechende Endplatzierung hinarbeiten.“ Allerdings fehlt ihm für den Rest der Runde sein Ideengeber Zahner, der zum ersten seiner Auslandspraktika gleich bis Birmingham abkommandiert wurde. Den gastgebenden Freisingern bleibt dagegen nicht mehr viel Zeit, wollen sie das rettende Ufer noch erreichen. Da jedoch in der jetzigen Situation mit den sich häufenden Bundesliga-Insolvenzen überhaupt noch nicht abzusehen ist, wer die Ligen darunter verlassen muß, ist man unbedingt angehalten auf Platz zu spielen und sich nicht frühzeitig aufzugeben.

Haunstetter Handballer erfolgreich (Damen 1)
von Augsburger Allgemeine am 02.03.2009

"Ich bin unheimlich froh, dass wir diese zwei Punkte geholt haben", sagte Trainerin Andrea Langner erleichtert, auch wenn sie die sportliche Darbietung nüchtern als "Not gegen Elend" einstufte. Ihre Mannschaft spielte zwar eine gute erste Hälfte und ging mit vier Toren Vorsprung (19:14) in die Pause. Doch nach dem Wechsel verlor Haunstetten den Faden. Kubitza und Schicketanz vergaben Siebenmeter, mehrere Würfe landeten am Pfosten oder wurden von Bayreuths Torfrau gestoppt, weswegen Haunstetten nun vollends aus dem Tritt geriet. Zehn Minuten vor Schluss glich Bayreuth erstmals aus, drei Minuten vor Schluss stand es 27:27. Ein platzierter Wurf von Kurstedt und ein Treffer von Dickl zum 29:27 brachten dann aber noch das Happy End. (klan/enton)

TSV,Haunstetten Fischer, Wengenmeir, Kubitza (4), Amler (4), Dickl (1), Schicketanz (4), Thurner (5), Kurstedt (6), Pieniack (1), Hochmair (4)

Quelle: Augsburger Allgemeine

Endlich wieder daheim (Herren 1 / Damen 1)
von Hobbel am 27.02.2009

Haunstetter Handball-Doppelpack gegen Bayreuth

(hv). Lang, lang ist`s her, genau gesagt fünf Wochen: Seit dem 25.Januar gab es für die Handball-Bayernligisten des TSV Haunstetten kein Heimspiel mehr. Und sowohl die Frauen (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle) als auch die Männer (16.30 Uhr) brennen förmlich darauf sich wieder in heimischen Gefilden zu präsentieren. Gegner ist dabei jeweils die Haspo Bayreuth.

Als leichter Favorit geht das Frauenteam von Andrea Langner an den Start, zumal man das Hinspiel locker und leicht für sich entscheiden konnte. Die letzten Rundenspiele verliefen für die Rot-Weißen jedoch alles andere als befriedigend und so wird man auch gegen die Wagner-Städter, die zudem mitten im Abstiegskampf stecken, zuerst einmal den Blick auf volle Konzentration richten: "Wir benötigen einfach wieder mehr Sicherheit, und da gilt es die vielen unforced errors erst einmal zu minimieren," sagt Langner.

Stefan Ebert ist mit seiner Männertruppe gegen den fränkischen Ex-Regionalligist nach den Prognosen Aussenseiter, obwohl Tabellenstand und Hinspiel-Resultat (28:28) eigentlich für die Rot-Weißen sprechen. "Wir werden glücklicherweise immer noch unterschätzt, und das hat uns heuer schon einige Zähler eingebracht," weiß Ebert. Haunstetten hat die Serie von vier Auswärtsspielen in Folge immerhin ohne Niederlage überstanden und bereits jetzt zwei Punkte mehr ergattert als bei Abschluß der vergangenen Saison.

Zu spät aufgewacht (Damen 1)
von Hobbel am 22.02.2009

Haunstetter Handballfrauen verschlafen drei Viertel der Partie in Nürnberg und unterliegen deutlich mit 29:34

(hv). Ein katastrophaler erster Durchgang der Handballerinnen des TSV Haunstetten bescherte den Rot-Weißen in der Bayernliga-Partie bei der Bundesliga-Reserve des 1.FC Nürnberg mit einem 29:34 (10:18) die neunte Saisonniederlage und den Absturz ins untere Mittelfeld.
"Ich weiß nicht wo wir da waren, aber mit Sicherheit nicht auf der Platte," kommentierte TSV-Trainerin Andrea Langner die erste Halbzeit ihrer Schützlinge mit dem bisher schwächsten Rundenauftritt. Die Mittelfranken hatten hier mit unorthodoxer Abwehrformation leichtes Spiel und bestraften sämtliche behäbigen Offensivversuche des TSV mit unbarmherziger Konsequenz. Haunstetten scheiterte immer wieder an der starken Gastgeber-Torfrau und lag zur Pause bereits mit acht Treffern zurück. Auch nach dem Seitenwechsel wurde die Wurfdynamik auf Haunstetter Seite nicht besser, und beim 11:22 steuerte man schnurstracks einem Debakel entgegen. Coach Langner beorderte daraufhin Flügelflitzerin Sina Schickentanz für die stark gehandicapte Svea Thurner in den Rückraum und sollte damit Erfolg haben. Sie bedankte sich prompt mit zehn Treffern und ein komplettes Aufbäumen der Schwaben brachte bis fünf Minuten vor Schluß die 26:30-Annäherung, in der verbleibenden Spielzeit konnte man jedoch die Partie nicht mehr drehen. Nach der Faschingspause wird für die Rot-Weißen somit schnell Schluß mit lustig sein, wenn man gegen die Abstiegskandidaten Bayreuth und Waltenhofen dringend punkten muß.

TSV: Fischer (Tor); Schickentanz (10/4), Amler (5), Kubitza (5/5), Hochmair (4), Kurstedt (3), Dickl, Pieniack (je 1), Thurner, Kamlah.

Auswärtsstärken sind beim TSV Haunstetten gefragt
von Hobbel am 12.02.2009

Handball-Bayernligisten müssen sich beweisen

(hv). Die Bayernliga-Handballteams des TSV Haunstetten haben am Samstag wieder knifflige Auswärtsaufgaben vor sich. Für die Frauen heißt es beim 1.FC Nürnberg II (17 Uhr) mit einem guten Resultat den Abstand zu den gefährdeten Rängen zu wahren, während den Männern beim Tabellenzweiten TuS Fürstenfeldbruck (19.30 Uhr) als krasser Außenseiter nur geringe Chancen eingeräumt werden können.
Andrea Langner hat nach der ausgefallenen Heimpartie gegen Weidhausen mit ihren Frauen die Zwangspause genutzt, um wieder mentale Stärken aufzubauen: "Die beiden Ein-Tore-Niederlagen gegen Vaterstetten und Ismaning haben uns schon einen leichten Knacks verabreicht, und das müssen wir baldmöglichst aufarbeiten." In Franken scheint die Auseinandersetzung mit dem Mitabsteiger aus der Regionalliga völlig offen, zumal die Nürnbergerinnen auch nicht gerade mit Stabilität glänzen. "Wir müssen erst einmal ins Spiel finden und dann in entscheidenden Phasen etwas abgeklärter agieren, dann ist alles drin," sagt die TSV-Übungsleiterin.
Nahezu konträre Verhältnisse herrschen dagegen in der Männerriege der Rot-Weißen, die in Bruck relativ unbeschwert agieren können. Coach Stefan Ebert hat nach den drei bisher ergatterten Auswärtszählern aus den vier Februar-Partien schon für ihn ungewohnte Hochrechnungen erstellt: "Wenn alles normal verläuft benötigen wir nur noch vier Punkte zum Klassenerhalt." Bei den Münchner Vorstädtern, die vor allen Dingen in ihrer Wittelsbacher Sporthalle ein Feuerwerk nach dem anderen zünden, geht es für die TSV-Burschen wieder um "kontrollierte Offensive", was auch Siebenmeter-Spezialist Bause dokumentiert: "Wir wollen zwar zeigen, dass wir mithalten können, aber nicht auf Teufel komm raus. Das hat nämlich den meisten Vereinen hier schon Kopf und Kragen gekostet." Haunstetten hat alle drei bisher gespielten Bayernliga-Partien an die Münchner Vorstädter abgegeben und wird somit mit einer knappen Niederlage durchaus leben können.

Handballspiele am Sonntag entfallen !!!
von Hobbel am 06.02.2009

wegen Krankheit
(betrifft FR1 und wB)

Eine Niederlage nach dem Schlusspfiff
von Hobbel am 01.02.2009

Haunstetter Handballfrauen kassieren in Ismaning einen direkten Freiwurf zum 29:30

59:30 gespielte Minuten standen auf der Anzeigentafel in der Sporthalle des TSV Ismaning zu Buche, 29:29 hieß es im Bayernliga-Duell der Gastgeber gegen den TSV Haunstetten, und die Rot-Weißen hatten Ballbesitz und Überzahl. Innerhalb von nur fünf Sekunden kamen die Einheimischen ans Spielgerät wie die Jungfrau zum Kind und hatten es selbst wieder in der Hand. Als bis zur Schlusssirene lediglich noch ein direkter Freiwurf zu Buche stand, schien für Haunstetten die mögliche Sensation in greifbarer Nähe. Aber irgendwie zirkelte die Hauptwerferin der Ismaninger den Ball um die Mauer und dieser schlug ein zum 29:30 (15:15) aus Sicht der Gäste.
Die Rot-Weißen hatten bis dato in einem nervenzerreissenden Spiel überraschend gut mitgehalten und waren beim 7:4 (13.Minute) und 21:18 (39.) zweimal mit drei Treffern in Front gelegen. Aber gerade in diesen Phasen sowie kurz vor dem Ende ließ zum Ärgernis von TSV-Coach Andrea Langner die Disziplin zu Wünschen übrig: „Es war abgemacht, dass wir in diesen Punkt unser Hauptaugenmerk legen, aber leider schaffen das nicht alle über die gesamte Spielzeit.“ Dabei attestierten selbst neutrale Zuseher dem TSV an diesem Tag eine sehr starke Leistung, wenngleich man sich vom Duell zweier Regionalliga-Absteiger doch etwas mehr versprochen hatte. Für Haunstetten heißt es jetzt in den nächsten beiden Partien zu Hause gegen Weidhausen und bei Nürnberg II wieder Boden gut zu machen, um den Mittelfeldplatz zu stabilisieren.

TSV: Fischer, Wengenmeir (Tor); Thurner (8), Kubitza (7/1), Kurstedt (6/1), Hochmair (4), Amler (3), Schickentanz (1), Dickl, Kamlah, Drasovean.

Langner-Team von der Rolle Handballerinnen unterliegen 22:23
von Wolfgang Langner am 28.01.2009

Das war nicht der Tag des TSV Haunstetten. Die Frauen des Handball-Bayernligisten zeigten bei der 22:23-Niederlage am gestrigen Sonntag gegen den TSV Vaterstetten eine äußerst schwache Leistung.

Dabei begann die Partie für die Schützlinge von Trainerin Andrea Langner ganz gut. Zwar gingen die Gäste mit 1:0 in Führung, doch anschließend übernahm Haunstetten das Kommando und über 5:1 führte die Heimtruppe dann 8:3. Doch dann kam ein Knick ins Spiel der Haunstetterinnen und der Vorsprung schmolz wie das Eis in der Sonne. "Ihr spielt so undiszipliniert und keine läuft einen Schritt für die andere", stauchte Langner ihr Team während einer Auszeit zusammen. Bis zur Pause rettete Haunstetten noch einen 12:10-Vorsprung ins Ziel.

Nach dem Wechsel konnten die Haunstetterinnen noch einmal auf 16:12 davonziehen, doch Vaterstetten schlug wieder zurück. In der Schlussphase waren die Langner-Schützlinge dann völlig von der Rolle. Völlig mühelos drehte Vaterstetten vier Minuten vor dem Ende einen 20:22-Rückstand noch zu einem 23:22-Sieg. (wla)

TSV Haunstetten Fischer, Wengenmeir; Kubitza (9/2), Amler (2), Dickl, Drasovean (1), Schickentanz (2/1), Thurner (3), Kurstedt (1), Pieniack, Kamlah (2), Hochmair (2). Zuschauer 100

Handball-Frauen wollen Heimbilanz aufbessern
von Hobbel am 23.01.2009

TSV Haunstetten erwartet Vaterstetten

(hv). Für die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten steht am Sonntag die Partie gegen den TSV Vaterstetten auf dem Plan (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle) und die Rot-Weißen sind dabei angehalten ihre Heimbilanz aufzufrischen, um etwas beruhigter in die nächsten Auswärtsaufgaben gehen zu können.
Im Duell zweier Ex-Regionalligisten stehen sich gleichzeitig Mittelfeld-Tabellennachbarn gegenüber, die aller Voraussicht nach dieses Jahr weder mit Ab- noch mit Aufstieg in Verbindung gebracht werden können. Während allerdings Haunstetten am vergangenen Wochenende mit dem hohen Auswärtssieg in Sulzbach ordentlich Selbstvertrauen getankt hat, gab es für Vaterstetten nach der Heimniederlage gegen Erlangen doch recht betretene Gesichter. So will sich das Team von Langzeit-Trainer Tom Eck verständlicherweise in der Albert-Loderer-Halle rehabilitieren, um nicht noch in Tuchfühlung zur Gefahrenzone zu gelangen. Die Marschroute bei den Einheimischen gibt 7-Tore-Wunderkind Anja Dickl vor: "Wir haben uns jetzt eine gute Position erarbeitet und müssen einfach dran bleiben."

Dickl nutzt ihre Chance - Sieben Tore für Haunstetten
von M.X am 22.01.2009

Die Handball-Frauen des Bayernligisten TSV Haunstetten zeigten sich nach ihrer 21:29-Niederlage beim SV Bergtheim wieder gut erholt. Am vergangenen Samstag siegten die Schützlinge von Andrea Langner beim HC Sulzbach hoch mit 37:23 (18:11).

Gäste waren "Herr im Haus"

"Es war zwar ein schwacher Gegner, aber wir haben auch sehr diszipliniert gespielt", meinte die Trainerin. Vor allem hat sich Langner über die Leistung von Anja Dickl gefreut. Dickl spielte erstmals von Beginn an und war mit sieben Toren hinter Svea Thurner (8) auch erfolgreichste Werferin des TSV Haunstetten. "Das wird ihr Selbstvertrauen stärken. Es freut mich, dass sie ihre Chance genutzt hat", sagt Langner.

Die Gäste aus Haunstetten waren fast die ganze Spielzeit der "Herr im Haus." Lediglich in der Anfangsphase war die Partie einmal beim Stande von 4:4 ausgeglichen. Mit einem komfortablen 18:11-Vorsprung ging der TSV Haunstetten in die Pause.

Nach dem Wechsel nahmen die Sulzbacher zwar die Haunstetterinnen Marina Kubitza und Svea Thurner in Manndeckung, doch geholfen hat das der Heimmannschaft gar nichts. Haunstetten war kaum zu stoppen und traf vor rund 100 Zuschauer oft nach Belieben. (AZ)

TSV Haunstetten Fischer, Wengenmeir; Kubitza (5), Amler (1), Dickl (7), Schickentanz (5/1), Thurner (8/1), Kurstedt (3), Pieniack (1), Kamlah (4), Hochmair (3).

Ein gefährliches Pflaster
von Hobbel am 16.01.2009

Haunstetter Handballerinnen müssen in Sulzbach aufpassen

(hv). Die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten müssen auch im zweiten Spiel des neuen Jahres auf Reisen gehen: Zum Auftakt der Rückrunde steht die Fahrt in die Oberpfalz zum HC Sulbach (Samstag, 18.30 Uhr) auf dem Plan und die Rot-Weißen müssen dabei höllisch aufpassen.
Bereits im Hinspiel (26:25) hätte es für die Langner-Truppe gegen den Aufsteiger beinahe eine böse Überraschung gesetzt.Wie schon in vielen Spielen der laufenden Saison kam man trotz weitgehender Überlegenheit aufgrund nachlassender Kondition noch in arge Bedrängnis. Gegen die kampfstarken Sulzbacherinnen ist also Vorsicht geboten. "Wir müssen die viertelstündigen Aussetzer minmieren, deshalb haben wir in der Vorbereitung verstärkt die Beinarbeit trainiert," sagt die TSV-Trainerin, die gleichzeitig auf die Durchschlagskraft ihrer Routiniers hofft: "Im Rückraum haben wir mit Sicherheit ein deutliches Übergewicht, und das muß sich einfach auszahlen."
Spielfrei sind die Bayernliga-Männer des TSV Haunstetten. Die Partie beim TSV Rödelsee wurde nach Hallenproblemen der Gastgeber verlegt auf den 21.Februar.

Haunstetten chancenlos in Bergtheim
von Hobbel am 12.01.2009

Abwehr- und Abschlussschwächen verhindern Positivergebnis für Handballfrauen

(hv). Nur wenig entgegenzusetzen hatten die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten beim SV Bergtheim in Franken. Mit 21:29 (8:12) unterlagen die Langner-Mädchen verdient deutlich auch aufgrund unübersehbarer Konditionsmängel.
Die heimstarken Bergtheimerinnen zeigten den Rot-Weißen schnell wer Herr im Haus ist und ehe sich diese versahen, waren sie auch schon fünf Treffer zurück. Immer wieder lief man in schnelle Steilangriffe der Gastgeberinnen, zumeist resultierend aus eigener Abschlussschwäche. "Unsere Torausbeute lag heute deutlich unter 40 Prozent, und damit gewinnst du kein Spiel," kommentierte Trainerin Andrea Langner die eine Seite. Die andere war Bergtheims Rechtaußen Claudia Pfleger, die den Gästen sage und schreibe neun Treffer von der eigentlich ungünstigen Position in die Maschen jagte. Hier zeigte der TSV überhaupt keine Präsenz und hätten Haunstettens Torsteherinnen Fischer und Wengenmeir nicht noch den ein oder anderen "Freien" entschärft, wäre die Niederlage sogar noch deutlicher ausgefallen.
Einzig positiv, dass sich der Abstand zur Gefahrenzone nicht verringert hat und die Rot-Weißen mit einem möglichen Sieg in Sulzbach am kommenden Wochenende schon den Grundstein zum Ligaerhalt legen könnten.
TSV: Fischer, Wengenmeir (Tor); Kubitza (9/4), Schickentanz, Kurstedt (je 3), Amler, Hochmair (je 2), Dickl (1), Thurner (1/1), Pieniack, Kamlah.

Schwer zu lösende Aufgaben für Haunstetten Handball-Teams müssen bei Favoriten antreten
von Hobbel am 08.01.2009

(hv). Absolut kein Zuckerschlecken erwartet die Bayernliga-Handballteams des TSV Haunstetten zum Punktspielauftakt 2009. In ihren jeweils letzten Vorrundenpartien müssen sowohl die Frauen (Samstag, 18 Uhr beim SV Bergtheim) als auch die Männer (Samstag, 20 Uhr in Ottobeuren) bei Titelanwärtern ran und haben dabei fast identische Konstellationen vor sich.

Auf das Damenteam von Andrea Langner wartet bei ihrer weitesten Reise in die Nähe von Würzburg der wohl heimstärkste Bayernliga-Traditionsverein. Und wie schon in der Abschlusspartie in Gröbenzell vor Weihnachten heißt es für die Rot-Weißen das Hauptaugenmerk auf die Rückwärtsbewegung zu legen. Die größte Stärke der Bergtheimerinnen, den schnellen Gegenstoß, bekam nämlich schon die Hälfte der Liga zu spüren. In Gröbenzell gelang es den Haunstetterinnen knapp 50 Minuten lang , ehe man in der Schlussphase doch noch einbrach. „Wir müssen auf alle Fälle versuchen konstant die Spannung zu halten, vielleicht haben wir dann nach hinten raus endlich einmal die besseren Karten,“ gibt Langner das Motto für die schwere Auswärtshürde aus.
Keineswegs leichter wird es im Allgäu für die Truppe von Stefan Ebert, zumal sich die Gastgeber nach ihren obligatorischen Startproblemen jetzt auf Tuchfühlung zu Tabellenführer Rimpar vorgearbeitet haben. Zudem konnten die Ottobeurer mit dem finnischen Ex-Nationalspieler Mikko Koskue den wohl überragenden Regisseur der Liga an Land ziehen. Er und Torschützenkönig Daniel Berkessel verfügen über langjährige Regionalliga-Erfahrung und waren bisher von keinem Verein nur annähernd auszuschalten. Haunstettens Trainer Ebert gibt sich hier auch keinerlei Illusion hin: „Das wird auch uns nicht gelingen, deshalb müssen wir uns wohl auf den Rest der Truppe konzentrieren und hier möglichst wenig zulassen.“ In der erwartungsgemäß vollbesetzten Ottobeurer Sporthalle werden sich die Einheimischen auch für die Heimniederlage gegen die Rot-Weißen in der vergangenen Saison revanchieren wollen.

Unglückliche Niederlage für Haunstetten
von Hobbel am 21.12.2008

TSV-Handballerinnen brechen beim 24:25 in Gröbenzell ein

(hv). 51 Minuten lang sah es gut aus für die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten beim neuen Spitzenreiter HCD Gröbenzell. Die Langner-Truppe führte zu diesem Zeitpunkt verdient mit 22:19, ehe man in der Schlussphase mit einem kompletten Einbruch bis zum 24:25 (13:11)-Endstand noch beide Punkte liegen ließ.
In einem zweifelhaften Spitzenspiel leisteten sich die Kontrahenten durchgehend unzählige technische Fehler, so dass es keinem Team gelang sich mehr als zwei Treffer zu distanzieren. Der TSV lag zwar immer in Front, ließ sich aber meist sofort im Gegenzug wieder düpieren. Trainerin Andrea Langner vermisste gerade in diesen Phasen eine angebrachte Cleverness ihrer Führungsspielerinnen: "Da muß man einfach einen Gang zurückschalten, wenn man merkt dass so viel danebengeht." Gröbenzell konnte bis auf die letzten acht Minuten kaum sein gefürchtetes Konterspiel aufbauen, da Haunstetten sich zumindest in der Rückwärtsbewegung hellwach zeigte. Erst als vom 22:19 bis zum 22:24 sechs Minuten überhaupt nichts mehr gelingen wollte, stellten die von 350 frenetischen Anhängern angepeitschten Gastgeberinnen die Weichen auf Sieg. Co-Trainer Mario Malovetz war wohl am meisten enttäuscht: "Ich glaube nicht, dass die Gröbenzellerinnen noch einmal so leicht zu bezwingen sein werden. Es tut mir schon leid für die Mädels, die wenigstens einen Punkt verdient gehabt hätten."
TSV: Fischer, Wengenmeir (Tor); Hochmair (6), Kubitza (5/3), Amler, Schickentanz (je 4), Thurner (3), Kurstedt (2), Dickl, Rülke, Pieniack, Kamlah, Drasovean.

Handball-Frauen müssen nachsitzen
von Hobbel am 21.12.2008

TSV Haunstetten zum Jahresabschluß in Gröbenzell

(hv). Nachsitzen heißt es für die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten am Samstag (18 Uhr) beim Titelaspiranten HCD Gröbenzell. Die Partie wurde von Anfang Dezember auf diesen Termin verlegt, was Coach Andrea Langner mit einem lachenden und einen weinenden Auge sieht: "Einerseits wären wir gerne schon eine Woche früher in die Weihnachtspause gegangen, aber andererseits hoffe ich, dass wir die Form vom Spiel gegen Spitzenreiter Winkelhaid wiederholen können." Die Rot-Weißen lieferten vor Wochenfrist gegen die bis dato verlustpunktfreien Franken ihre wohl beste Saisonleistung ab und siegten unerwartet klar mit 34:23. Ungleich schwerer dürfte es allerdings im Münchner Vorort werden, zumal die Gröbenzeller zusammen mit Bergtheim nach dem Ausrutscher des Tabellenführers wieder Morgenluft im Kampf um den Regionalliga-Aufstieg wittern. Die zuletzt extrem stark agierende TSV-Spielmacherin Anna-Wiebke Amler verspricht jedenfalls größtmöglichste Gegenwehr: "Wir haben im letzten Spiel bewiesen, dass wir auch gegen die Spitzenteams der Liga bestehen können und wenn jede Einzelne mit der entsprechenden Einstellung an die Sache rangeht, bin ich mir sicher, dass wir auch in Gröbenzell nicht chancenlos sind."

Eine Demontage für den Spitzenreiter
von Hobbel am 14.12.2008

Haunstetter Handball-Frauen fertigen Winkelhaid mit 34:23 ab



(hv). Am 3.Advent zündeten die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten die bisher wohl größte vorweihnachtliche Kerze für ihre Anhängerschar an. Die Rot-Weißen bezwangen in eigener Halle den bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer DJK Winkelhaid mit einem schier unglaublichen 34:23 (19:11) und festigten dadurch eindrucksvoll ihre Position hinter den Spitzenmannschaften.

"Jetzt sind wir endgültig zusammengewachsen," strahlte TSV-Trainerin Andrea Langner über alle Backen und sprach dabei nicht nur die phantastische Leistung ihrer Schützlinge, sondern auch die überaus produktive Zusammenarbeit mit Co-Trainer Mario Malovetz an. "Wir haben uns in der Pause besprochen, und trotz der überraschenden Führung erst einmal alle kritisch bewertet." Auf Haunstetter Seite wurde dadurch die Konzentration auch im weiteren Verlauf sehr hoch gehalten, so dass man auch den zweiten Durchgang für sich entscheiden konnte. Winkelhaid legte bis zum 2:0 erwartungsgemäß vor, hatte aber bereits vier Minuten später (5:5) den Ausgleich der Gastgeberinnen hinzunehmen. Ab diesem Zeitpunkt waren die Rot-Weißen in ihrer Albert-Loderer-Halle eindeutig Herr im Haus und neben den Rückraum-Routiniers Kurstedt, Kubitza und Thurner spielte sich vor allem Anna-Wiebke Amler in den Vordergrund. Nicht nur, dass sie in der Defensive mit schnellen Beinen für etliche Ballgewinne sorgte, auch ihre Wurfausbeute mit sieben Treffern bei nur acht Versuchen war exquisit. Rund 150 Zuschauer zollten der sehenswerten Leistung des TSV nach Spielende mit langanhaltendem Applaus ordentlich Respekt. "Jetzt können wir mit breiter Brust in die noch ausstehenden Vorrundenpartien in Gröbenzell und gegen Bergtheim gehen. Mit diesem Ergebnis hat wohl keiner der Winkelhaider Konkurrenten gerechnet," freute sich TSV-Kreisspielerin Fanny Hochmair bereits diebisch auf die nächsten Aufgaben.

TSV: Fischer, Wengenmeir (Tor); Thurner (8/1), Kubitza (8/2), Amler (7), Kurstedt (5/1), Hochmair (2), Schickentanz, Rülke, Dickl (je 1), Drasovean (1/1), Siller.

Winkelhaider im Doppelpack
von Hobbel am 11.12.2008

Haunstetter Handball-Bayernligisten erwarten formstarke Franken

(hv). In der Handball-Bayernliga kommt es am Sonntag für die Frauen und Männer des TSV Haunstetten zum Doppelvergleich mit dem TSV Winkelhaid aus der Nähe von Nürnberg. Beide Teams der Franken lieferten bisher starke Saisonleistungen ab, wobei die weibliche Fraktion sogar ohne jeglichen Punktverlust an der Tabellenspitze steht.
Für die Truppe von Andrea Langner (14.30 Uhr, AL-Halle) wird sich also nach längerer Zeit wieder zeigen, ob man auch gegen die Spitzenvereine der Liga mithalten kann. Vier Siege aus den letzten fünf Partien haben jedenfalls bei der TSV-Übungsleiterin keineswegs zum Abheben geführt: „Das waren lauter Pflichtaufgaben. Winkelhaid zählt zwar für Outsider etwas überraschend zu den heißesten Anwärtern auf den Regionalliga-Aufstieg, hat sich aber bisher noch keinerlei Schwächen erlaubt. Haunstetten hat sich bei 11:9 Punkten im Mittelfeld eingependelt, aber mit Gröbenzell und Bergtheim noch die beiden Restkonkurrenten der Franken vor sich und sollte so dringlich den ein oder anderen "Überraschungszähler" einfahren.

Den TSV-Männern (16.30 Uhr, AL-Halle) ist dies nach dem Heimpunkt gegen Leader Rimpar auch beim Regionalliga-Absteiger Simbach gelungen (29:29). Wie so oft war man aber trotzdem nicht so recht zufrieden, da 90 Sekunden vor dem Ende den Rot-Weißen eine Zwei-Tore-Führung nicht zum Sieg reichte. Coach Stefan Ebert will dennoch nicht lamentieren: "Wir müssen jeden nur möglichen Zähler hamstern, da man davon ausgehen kann, dass zu Jahresbeginn unser Pluskonto stark abgespeckt werden wird." Das letzte Auftreten gegen die Winkelhaider brachte den TSV-Burschen dank eines 25:23-Auswärtssieges in letzter Sekunde den Klassenerhalt in der Bayernliga. Vorsicht ist also gegen die Nürnberger Nachbarn allemal geboten und auf ein derartiges Herzschlag-Finale will man in Haunstetten heuer liebend gern verzichten.

Munteres Scheibenschiessen in Haunstetten
von Hobbel am 30.11.2008

Handballerinnen beim 38:20 gegen Heroldsberg kaum gefordert

(hv). Der TSV Haunstetten hat sich in der Handball-Bayernliga der Frauen erst einmal etwas Luft verschafft: Mit einem hohen 38:20 (20:9)-Heimsieg gegen den Tabellenletzten Tuspo Heroldsberg tankten die Rot-Weißen ordentlich Selbstvertrauen für die schweren Aufgaben in den Vorweihnachtswochen.
Kein echter Prüfstein waren die Franken von Beginn an, die sich gleich mit zahlreichen technischen Fehlern auf die Verliererstrasse brachten. Der TSV musste eigentlich nur abwarten, ehe ihm der Ball in die Hände fiel, und sich bei gebotener Dynamik auch die entsprechenden Einwurfmöglichkeiten ergaben. Haunstettens Trainerin Andrea Langner bemerkte schon zum Seitenwechsel den entscheidenden Unterschied: �Beide Mannschaften spielen eigentlich viel zu schnell für ihre technischen Fähigkeiten, nur wir haben etwas weniger Fehlerquellen.� Der obligatorische TSV-Einbruch nach der Pause verpuffte so auch dieses mal wirkungslos und die verbliebene Spielzeit zeigte in Folge nur noch ein munteres "Scheibenschiessen" auf beiden Seiten. Jetzt wird es in den nächsten Wochen allerdings wieder ernst für die Haunstetterinnen, die mit Winkelhaid, Gröbenzell und Bergtheim noch ale drei Titelanwärter auf dem Programm haben.

TSV: Fischer, Wengenmeir (Tor); Kubitza (9/2), Amler (7/1), Kurstedt (6), Thurner, Hochmair (je 5), Dickl (4), Pieiack, Rülke (je 1), Drasovean.

In Haunstetten "entsteht" eine Mannschaft Handball-Frauen besiegen Dachau
von R.L. am 26.11.2008

Einen dringend nötigen Sieg gegen den Tabellendritten ASV Dachau haben die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten mit einem 27:21 vor der mageren Kulisse von rund 50 Fans eingefahren.

Mit einer guten ersten Halbzeit, in der sie einen Sechs-Tore-Vorsprung herausgeworfen hatten, legten die Schützlinge von Trainerin Andrea Langner den Grundstein für den Erfolg. "Was ich toll finde, ist, dass hier langsam eine richtige Mannschaft entsteht, in der jeder für jeden kämpft. Lob auch an Susi Fischer und unsere B-Jugendtorhüterin Barbara Wengenmeier, Ersatz für unsere Stammtorhüterin Müller, die sich hundertprozentig eingesetzt haben", freute sich Langner.

Haunstetten spielte schnell eine komfortable 6:1-Führung heraus, wobei TSV-Keeperin Wengenmeier zwei Siebenmeter hielt. Durch schnelle Tempogegenstöße, meist über Lisa Kurstedt und Svea Thurner, erhöhte Haunstetten bis zur Pause auf 13:6. Danach kam wie üblich die bange Zeit für die Haunstetterinnen. "Haunstetten hat immer das Problem, dass in der zweiten Halbzeit ein bisschen der Schlenz reinkommt, aber heute haben wir das auf eine sehr kurze Zeit minimiert", zeigte sich Trainerin Langner erleichert. Die Zitterpartie nach der Halbzeitpause dauerte etwa fünfzehn Minuten. In diesen war die Führung auf drei Tore Abstand zusammengeschrumpft. Doch dann zogen die Gastgeberinnen wieder an, angetrieben von einer unermüdlich vorwärtsdrängenden Svea Thurner, die in dieser Phase die beste Werferin und ständiger Unruheherd war. (klan)

TSV Haunstetten Fischer, Wengenmeier, Kubitza (5/2), Amler (4), Dickl (1), Schickentanz (1), Thurner (8/2), Kurstedt (2), Kamlah, Hochmair (5/2)

Die Trainer fordern Punkte
von Hobbel am 21.11.2008

Haunstettens Handball-Teams benötigen Polster

(hv). Bereits das sechste Heimspielwochenende steht für die Bayernliga-Handballteams des TSV Haunstetten an. Die Frauen erwarten dabei den Erzrivalen ASV Dachau (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle), ehe die Männer im Anschluss auf die DJK Waldbüttelbrunn treffen (16.30 Uhr).
Fast vier Jahre ist es nun schon her, als das legendäre Match der Frauen gegen die Dachauerinnen am 16.Januar die Albert-Loderer-Halle fast zum Platzen gebracht hätte. Über 800 Zuseher lockte der damalige Spitzenkampf der Rot-Weißen als Tabellenführer gegen den direkten Konkurrenten an, und die Gastgeberinnen legten mit einem fulminanten 34:25-Sieg den Grundstein zum Regionalliga-Aufstieg. Jetzt allerdings ist "Bayernliga-Alltag" eingekehrt und beide Vereine werden mit der Vergabe des Titels heuer sicherlich nichts zu tun haben. TSV-Trainerin Andrea Langner betrachtet die Auseinandersetzung am Sonntag als kleines Schlüsselspiel: "Wir haben jetzt und nächste Woche wieder zwei Möglichkeiten uns zu Hause von den kritischen Rängen etwas abzusetzen, das sollten wir dringendst anpeilen." Flügelflitzerin Sina Schickentanz warnt im selben Atemzug vor dem schwierigen Restprogramm gegen die Spitzenteams Weidhausen, Bergtheim und Gröbenzell:"�Wenn wir hier mit zittrigen Händen hineingehen müssen, weiß ich nicht ob das alle durchstehen."
Männer-Coach Stefan Ebert sieht in der Auseinandersetzung mit den Waldbüttelbrunnern sogar eine erste Vorentscheidung: "Letztes Jahr hätte ein Zähler gegen die Würzburger bereits zum Klassenerhalt gereicht, wenn wir also heuer beide machen, sieht es deutlich besser aus." Tatsächlich brachte die fatale 28:29-Heimniederlage die Rot-Weißen in größte Bedrängnis, obwohl man beim Hinspiel in Waldbüttelbrunn noch mit 35:26 dominiert hatte. "Damals lief uns eben noch alles leichter von der Hand;" weiß Torjäger Bause zu berichten, der sich und seine Mitstreiter in die Pflicht nimmt: "Mit nur noch fünf Heimspielmöglichkeiten in der Rückrunde kann unsere Schönheit schnell dahin sein." Nach der schweren Knieverletzung von Stefan Jordan erwartet man auf Haunstetter Seite wieder ein Comeback von Spielmacher Christian Röhl, der zuletzt beruflich bedingt kürzer treten musste.

Gut gespielt und verloren
von Hobbel am 17.11.2008

Haunstetter Frauen kommen ohne Punkte aus Erlangen zurück

(hv). So paradox es wohl klingen mag: die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten lieferten beim HC Erlangen eines ihrer besten Saisonspiele ab, unterlagen jedoch trotzdem klar und deutlich mit 28:35 (13:17). „Kein Glück und Angelika Elfinger beim Gegner,“ resümierte TSV-Trainerin Andrea Langner. Die Ex-Bundesliga-Spielerin im Frankenteam erzielte nicht nur zwölf Treffer für ihre Farben, sondern war auch Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gastgeberinnen. Haunstetten konnte zunächst die Auseinandersetzung offen gestalten und lag phasenweise sogar in Führung. Als sich allerdings die Flüchtigkeitsfehler in der Abwehr häuften und man auch vorne leicht die Konsequenz vermissen ließ, enteilten die Erlanger Schritt für Schritt. 13:17 aus Sicht der Rot-Weißen hieß es beim Seitenwechsel, was aber nicht dazu führte, dass man sich jetzt hängen ließ. Zunächst waren jedoch wieder die Einheimischen am Drücker, die jede Fahrlässigkeit des TSV schonungslos in Gegentreffer umwandelten, und beim 23:13 einem Kantersieg zusteuerten. Haunstetten kam aber noch einmal zurück und hatte sieben Minuten vor dem Ende nur noch Minus drei. Am letztendlich verdienten Sieg der Erlangerinnen gab es dann doch bis zum Schlusspfiff nichts mehr zu rütteln. „Jetzt müssen wir unbedingt die beiden nächsten Heimspiele für uns entscheiden, damit endlich der Kontakt zu den Anstiegszonen weiter weg ist,“ machte Haunstettens auffälligste Akteurin, Franziska Hochmair nach der Partie klar.

TSV: Fischer (Tor); Kubitza (8/1), Hochmair, Thurner (je 6), Schickentanz (4), Pieniack (2), Amler, Kurstedt (je 1), Rülke, Dickl.

Gerade noch die Kurve gekratzt
von Hobbel am 09.11.2008

Haunstetter Handballerinnen geben hohe Führung fast noch aus der Hand

(hv). Ein tolles Bayernliga-Handballspiel sahen rund 150 Zuseher der Frauen des TSV Haunstetten gegen die SG Waltenhofen/Kottern, allerdings nur eine Halbzeit lang. Die Rot-Weißen lagen hier sage und schreibe 17:6 in Front, ehe sie im zweiten Durchgang jegliche Bemühungen einstellten, und den hohen Vorsprung gegen Ende mit größter Not bis zum 26:22 über die Runden brachten.
Was der Aufsteiger aus dem Allgäu in den ersten dreißig Minuten bot, hatte mit Bayernliga-Format überhaupt nichts zu tun. Der Truppe von Andrea Langner gelangen immer wieder mühelose Torerfolge und nach dem 2:2 in der 5.Minute war man zehn Zeigerumdrehungen später bereits mit 9:4 enteilt. Da Waltenhofen auch läuferisch nichts entgegensetze, schien beim Seitenwechsel bereits alles gelaufen. Was sich allerdings nach der Pause in den Köpfen der Gastgeberinnen abspielte, wird wohl für TSV-Coach Langner ein ewiges Rätsel bleiben: "Wir haben das Spiel des Gegners exakt kopiert und keine einzige vernünftige Aktion mehr zustande gebracht." SG-Trainer Hutner traute dagegen seinen Augen nicht mehr, als seine zur Pause so gescholtenen Schützlinge einen Treffer nach dem anderen aufholten und zehn Minuten vor Schluß beim 20:23 sogar zwei 7m nicht verwerteten. Haunstetten brachte die bombensicher geglaubte Auseinandersetzung in den letzten Minuten mit Hängen und Würgen über die Runden, und wird sich in den nächsten Spielen enorm steigern müssen, zumal hier mit Sicherheit keine derart hohen Führungen erwartet werden.
TSV: Fischer, Wengenmeir (Tor); Kubitza (8/3), Thurner (5), Kurstedt (4), Hochmair (3), Amler, Rülke (je 2), Schickentanz, Drasovean (je 1), Dickl, Kamlah.

Keine Selbstläufer erwartet
von Hobbel am 07.11.2008

Haunstetter Handballteams treffen auf Aufsteiger

(hv). Wahrlich keine Selbstläufer erwarten die Bayernliga-Handballteams des TSV Haunstetten am Sonntag in der Albert-Loderer-Halle. Sowohl für die Frauen (14.30 Uhr gegen die SG Waltenhofen/Kottern) als auch für die Männer (16.30 Uhr gegen den SC Freising) stehen Aufsteiger auf dem Programm, die im bisherigen Saisonverlauf allerdings schon für einige Furore sorgten. Der TSV hat in beiden Partien die Möglichkeit Weichen für die nähere Zukunft zu stellen.
Frauen-Coach Andrea Langner ist gegen die Allgäuerinnen maximal vorgewarnt: "Wer hier glaubt es locker angehen zu können, ist absolut fehl am Platz." Waltenhofen hatte mit einem Heimsieg gegen den TSV-Regionalliga-Mitabsteiger Ismaning ein riesiges Ausrufezeichen gesetzt, und da sich die Rot-Weißen den Münchnerinnen zu Hause hoch mit 25:34 beugen mussten, ist höchste Konzentration gefordert: "Man muß nur die Dreisatz-Rechnung beherrschen, dann kann man die Voraussetzungen ungefähr einschätzen," erklärt die verletzte Stammtorhüterin Sabrina Müller im Bezug auf eventuelle Leichtsinnigkeiten ihrer Mitstreiterinnen. Mit 5:7 Zählern steht man derzeit nur knapp vor den gefährdeten Rängen und da von den fünf Erstplazierten noch vier auf den TSV warten, wäre ein Heimsieg mehr als wichtig.
Ähnliche Vorzeichen gibt es für Haunstettens Männer gegen die Freisinger, welche nach Minuspunkten sogar einen Zähler besser dastehen als die Rot-Weißen. TSV-Trainer Stefan Ebert, zuletzt überhaupt nicht einverstanden mit der Darbietung seiner Jungs in Bayreuth, spricht Klartext: "Jede weitere Schludrigkeit wird sich spätestens im Januar rächen." Tatsächlich steht für die Haunstetter mit der Partie gegen die Oberbayern bereits das fünfte Heimspiel auf dem Plan, und da erfahrungsgemäß in fremden Hallen oft wenig zu holen ist, verspricht auch Haupttorschütze Matthias Bause: "Keiner von uns will einen Super-Crash wie vergangene Rückrunde, also sollten wir bis Weihnachten bestmögliche Voraussetzungen schaffen, und da ist das gesamte Team gefordert." Bis auf Röhl (berufsbedingt) und Zahner (leicht angeschlagen) kann Ebert glücklicherweise auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Die Zwischenbilanz ist durchwachsen
von Hobbel am 04.11.2008

Haunstetter Handballteams müssen heuer kleinere Brötchen backen

(hv). Sechs Spieltage sind in der Bayerischen Handball-Oberliga vorbei und Zeit für den TSV Haunstetten eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Die Zielsetzung bei Frauen und Männern war im Vorfeld klar und momentan hinkt nur die weibliche Fraktion den Erwartungen leicht hinterher. Nach drei Jahren Regionalliga stehen die Rot-Weißen bei 5:7 Zählern derzeit eine Klasse tiefer nur knapp vor den Abstiegsrängen. Dass die Truppe innerhalb der letzten beiden Jahre einen enormen Aderlass zu verkraften hatte, will Neu-Trainerin Andrea Langner dabei keineswegs als Grund gelten lassen: "Wir haben immerhin noch sechs Personen mit Erfahrung auf süddeutscher Ebene, und das muss einfach für die Bayernliga ausreichen." Vielmehr sieht sie die Probleme im Motivationsbereich: "Es muss bei allen endlich ankommen, dass man auch hier stetig Vollgas geben sollte." Abteilungsleiter Herbert Vornehm trauert dagegen den Verlustigen doch immer etwas nach: "Es ist heutzutage leider Gang und Gebe, dass man bei der Studienplatzsuche den Heimatort keinesfalls bevorzugt und noch schlimmer vor der Vollendung des 23.Lebensjahres seine Handballerkarriere beendet," beschreibt er mögliche Ursachen.
Dass die Männer mit 7:5 Punkten voll im Soll stehen, sieht er somit auch begründet: "Wir spielen seit drei Jahren mit exakt der selben Truppe und das zahlt sich einfach aus, vorausgesetzt Fleiß und Einsatzbereitschaft stimmen."
Im Zuge der Personalumstrukturierungen musste man die Landesliga-Frauen abmelden und hat den Unterbau nur noch in der Bezirksoberliga Schwaben, wo die bisherige 3.Mannschaft den letzten Platz belegt. Die 2.Männermannschaft erwischte es sogar noch schlimmer, sie darf dieses Jahr lediglich in der Bezirksliga antreten, und hat hier mit nur einem Sieg momentan ebenfalls noch nicht richtig Fuß gefasst.
Vornehm sieht die augenblickliche Situation jedoch keineswegs tragisch: "In den letzten zehn Jahren ist es mit uns nur bergauf gegangen, da war es klar, dass wir irgendwann wieder kleinere Brötchen backen müssen, weil wir auch in Zukunft mindestens achtzig Prozent aus unseren eigenen Reihen rekrutieren müssen." Freilich kann die Jugendabteilung dieses Jahr nicht an das Rekordergebnis von drei Bayernligavertretern in der Saison 2007/08 hinreichen, ist aber mit der weiblichen C-Jugend und zwei B-Teams (männlich und weiblich) in den Landesligen noch gutklassig besetzt, zumal alle drei derzeit den 1.Platz belegen. "Der Großteil sollte uns schon erhalten bleiben, dann haben wir in drei, vier Jahren wieder genügend Futter für die Aktiven. So lange müssen die Jungs und Mädels halt noch durchhalten, auch wenn man das "biblische" Alter von 24 schon erreicht hat," wünscht sich der TSV-Spartenchef. Am Sonntag stehen jedenfalls für die beiden 1.Mannschaften die nächsten Heimspielaufgaben auf dem Programm. Hier empfangen die Bayernliga-Frauen die SG Waltenhofen/Kottern (14.30 Uhr, AL-Halle) und die Männer treffen im Anschluß (16.30 Uhr) auf den SC Freising.

Bayreuther Testspiele für den TSV Haunstetten
von Hobbel am 23.10.2008

Handball-Bayernligisten müssen sich in der Wagner-Stadt beweisen

(hv). Am Samstag kommen für die Handball-Teams des TSV Haunstetten in der Bayernliga die ersten richtungsweisenden Prüfsteine, beides mal beim BSV Bayreuth. Traditionell bestreiten die Männer das Vorspiel (17.30 Uhr), ehe die Frauen im Anschluß (19.30 Uhr) erwartungsgemäß so richtig gefordert sind.

Die Bayreuther Männer haben nach ihrem Abstieg aus der Regionalliga auf Bayerischer Ebene überhaupt noch nicht Fuß gefasst und stehen mit unbefriedigenden 4:6 Zählern derzeit sogar einen Rang schlechter als die Truppe von Stefan Ebert. Dieser ist obgleich des jetzigen Spiels nicht gerade begeistert: "Für die Gastgeber geht`s jetzt schon um einiges, und so werden sie sich auch ins Zeug legen." Haunstetten ist nach der Niederlage gegen Tabellenführer Fürstenfeldbruck bis auf den Heim-Patzer gegen Roding durchaus im Soll und will auch den Franken Paroli bieten: "Wir werden uns nicht verstecken," verspricht der zuletzt blendend aufgelegte Spielmacher Martin Zahner ein entsprechendes Gegenhalten seiner Mitstreiter.

Für die TSV-Frauen um Andrea Langner gab es bisher ähnliche Akklimatisierungsprobleme wie bei den Bayreuther Herren. Auch sie sind nur dürftig in die niedrigere Liga gestartet und stehen bei 3:7 nach Pluspunkten nur einen Rang vor den heimstarken Gastgeberinnen. "Wir brauchen jetzt endlich einmal ein Break, um etwas mehr Sicherheit zu bekommen," sagt die TSV-Übungsleiterin, die sich gerade in diesem Spiel die Wende zum Guten erhofft. Ausgerechnet in dieses Vorhaben platzen bei den Rot-Weißen die obligatorischen Hiobsbotschaften: neben den Langzeitausfällen Müller und Bartsch (beide mit Sprunggelenkverletzungen) sind nun mehrere Haunstetter Aktricen grippegefährdet, was die Sache nicht leichter machen wird. "Ich gehe davon aus, dass sich alle zur Verfügung stehenden dementsprechend reinhängen. Persönliche Verbesserungen konnte man ja in den letzten Wochen genügend beobachten," sagt Langner.

Drei-Tore-Führungen reichen nicht
von Hobbel am 20.10.2008

Haunstetter Handballerinnen unterliegen auch dem 1.FC Nürnberg

(hv). Die Handballerinnen des TSV Haunstetten handelten sich in der Bayerischen Oberliga mit einem 24:28 (10:12) gegen die zweite Mannschaft des 1.FC Nürnberg bereits die dritte Niederlage in Folge ein. Wieder reichte eine mehrfache Drei-Tore-Führung nicht zum Erfolg und so muss die Truppe von Andrea Langner in den nächsten Wochen dringend punkten, um sich nicht blitzartig in den Abstiegsrängen wieder zu finden.
Im Duell zweier letztjähriger Regionalligisten gab es auffällig mehr Licht als Schatten und beide Teams überzeugten unverständlich oft mit Fahrigkeit als mit Souveränität.
Haunstetten erwischte den besseren Start und hatte in der 10.Minute beim 5:2 die erste der besagten Möglichkeiten. Selbst ein 6:3 wenig später brachte allerdings keinerlei Sicherheit ins TSV-Spiel, im Gegenteil: Nürnberg musste nur ein paar Aussetzer der Einheimischen auswerten und hatte mit vier Treffern in Serie das Blatt schnell gewendet. Beim 8:12 vier Minuten vor der Pause sah man so schon in viele besorgte Gesichter, die sich erst nach 45 Spielminuten aufhellen sollten. Der TSV schien hier beim 21:18 und späterem 23:20 leise auf die Siegerstrasse einzubiegen, verschaffte sich jedoch ausgerechnet in dieser Phase den endgültigen Knock-Out: Zehn Zeigerumdrehungen lang gelang den Gastgeberinnen kein Torerfolg mehr, und da man sich auch im Defensivverhalten nicht gerade wach präsentierte, drehten die Mädels von der Noris mit 25:23 und 26:24 die Auseinandersetzung noch einmal um. Haunstettens Trainerin Andrea Langner war zwar nach der Partie doch leicht geknickt, gab sich allerdings gewohnt kämpferisch: "Wir müssen uns jetzt Schritt für Schritt verbessern. Auf einzelnen Leistungsträgern herumzuhacken bringt uns überhaupt nicht weiter."

TSV: Fischer (Tor); Kubitza (6/2), Thurner, Hochmair (je 5), Kurstedt (4), Amler, Dickl, Schickentanz, Rülke (je 1), Kamlah.

Handball-Spitzenspiele in Haunstetten
von Hobbel am 17.10.2008

TSV erwartet in der Frauen- und Männer-Bayernliga zwei Topteams

(hv). Am Sonntagnachmittag geben sich in der Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten gleich zwei Spitzenteams der Bayernliga die Klinke in die Hand. Um 14.30 Uhr erwarten die Frauen die Bundesliga-Reserve des 1.FC Nürnberg und um 16.30 Uhr steht für die Männer der absolute Top-Favorit auf die diesjährige Meisterschaft, TuS Fürstenfeldbruck, auf dem Plan.
Sowohl die Truppe von Andrea Langner als auch für die Frauen von der Noris hatten in der Vergangenheit bessere Zeiten erlebt, die letzten Jahre war man zusammen sogar noch in der Süddeutschen Regionalliga zu Gange. Der TSV weist derzeit nach zwei Niederlagen in Folge ein negatives Punktekonto aus, und will so natürlich den Focus auf dieses enorm wichtige Heimspiel richten: "Wir brauchen jetzt mal wieder ein Erfolgserlebnis, zumal die kommenden Aufgaben beileibe nicht leichter werden," fordert Langner, die noch einge Zeit auf Stammtorhüterin Sabrina Müller (Fuß-OP) verzichten muss.
Bei den Männern sind gegen die Brucker "Übermannschaft" die Vorzeichen klar: �Eine Niederlage mir weniger als fünf Toren Differenz wäre bereits ein Erfolg.� Haunstettens Trainer Stefan Ebert gibt sich da keinen Illusionen hin und trauert immer noch leicht der verlorenen Heimpartie gegen Roding nach: "Das müssen wir jetzt irgendwo auswärts regeln." Das Team aus dem Münchner Vorort um Trainer Hofmann hat bisher noch keinerlei Schwäche gezeigt und führt die Bayernliga-Tabelle auch souverän an. Für Haunstetten gilt es deshalb sein Spiel kontrollierter aufzubauen: "Wir dürfen auf keinen Fall das hohe Tempo der Fürstenfeldbrucker mitgehen. Die haben einen viel breiter gefächerten Kader und da geht uns dann irgendwann die Puste aus," deutet Spielmacher Martin Zahner die Marschroute an.

Zweite Niederlage für Handballerinnen
von Hobbel am 13.10.2008

Haunstetten vergibt zu viele Chancen in Weidhausen

(hv). Mit leeren Händen kamen die Bayernliga-Handballerinnen von ihrem Gastspiel beim Favoriten TV Weidhausen zurück. Die Rot-Weißen lieferten zwar eine recht ahnsehnliche Leistung ab, musste sich am Ende jedoch denkbar knapp mit 23:24 (11:11) geschlagen geben.
„Wir haben es versäumt den Sack zuzumachen,“ beschrieb TSV-Trainerin Andrea Langner die wohl spielentscheidende Phase acht Minuten vor vor Schluß. Haunstetten hatte hier mit 21:19 die Nase vorn und mehrere gute Einwurfmöglichkeiten, die allerdings nicht ihr Ziel fanden. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Auseinandersetzung stets offen, so dass sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Der TSV agierte im Vergleich zur Vorwochenniederlage um einiges wacher und vor allem im Defensivbereich mit erhöhter Laufbereitschaft. "Man hat gemerkt, dass die Mädels allesamt an ihrer Einstellung gearbeitet haben, dann geht`s gleich besser," bemerkte die verletzte Stammtorhüterin Sabrina Müller am Spielfeldrand. Nichts desto trotz musste sie mit ansehen wie der Ex-Regionalliga-Konkurrent in den letzten Minuten die Begegnung noch einmal drehte und die wichtigen Zähler zu Hause behielt. "Wir dürfen jetzt nicht den Kopf hängen lassen. Unser Auftaktprogramm ist und bleibt unheimlich schwer. (Mit Nürnberg II und Bayreuth stehen die beiden nächsten Wochenenden nochmals zwei Spitzenteams an). Ich glaube, wenn wir uns mannschaftlich noch ein wenig besser finden, kommen wir sicher wieder zurück auf die Erfolgsspur zurück," sagt Langner und verteilt dabei fleissig Schulterklopfen.

TSV: Fischer (Tor); Kubitza (6/2), Kurstedt (4), Hochmair, Thurner (je 3), Amler, Dickl (2), Schickentanz (2/1), Pieniack (1), Rülke.

Erster Dämpfer für Haunstetten
von Hobbel am 05.10.2008

Bayernliga-Handballerinnen chancenlos beim 25:34 gegen Ismaning

(hv). Im dritten Saisonspiel handelten sich die Bayernliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten ihre erste Niederlage ein. Und diese fiel in eigener Halle mit einem 25:34 (12:15) gegen den TSV Ismaning recht deftig aus.
Die Rot-Weißen fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel und lagen so gegen die wendigen Münchner Vorstädter schnell mit 0:3 im Hintertreffen (5.Minute). Als Wiebke Amler jedoch vier Zeigerumdrehungen später zum 3:3 einwarf, schien alles wieder offen und der TSV konnte im weiteren Verlauf durchwegs Schritt halten. Der nächste Knackpunkt kam neun Minuten vor dem Seitenwechsel, als man eine 10:9-Führung fast ohne Gegenwehr mit vier Gästetreffern in Folge herschenkte. Bis zur Pause hatten sich die Ismaninger schon mit überlegener Laufarbeit hervorgetan, was nach dem Seitenwechsel noch deutlicher werden sollte. Die Gäste ließen hier überhaupt nichts mehr anbrennen und spätestens beim 14:22 steuerte der TSV-Dampfer konsequent in die Untiefe. "Die kurze Deckung gegen Marina Kubitza hat uns von Beginn an aus dem Konzept gebracht. Wir konnten nicht einmal die dadurch entstandenen Freiräume halbwegs nutzen, da sowohl Laufwege als auch Laufbereitschaft überhaupt nicht stimmten," analysierte TSV-Trainerin Andrea Langner, die jetzt einiges an Aufbauarbeit zu stemmen hat, da man bereits nächste Woche beim TV Weidhausen einen weiteren Ex-Regionalligisten vor sich hat.
TSV: Fischer, Wengenmeir (Tor); Kubitza (6/4), Schickentanz (5/1), Hochmair (4), Amler (3), Rülke, Kurstedt (je 2), Dickl, Thurner, Pieniack (je 1).

Haunstetten will Heimstärke zeigen
von Hobbel am 01.10.2008

Bayernliga-Handballteams empfangen direkte Konkurrenten

(hv). Der zweite Heimspieltag hat es für Haunstettens Bayernliga-Teams in sich: sowohl die Frauen (Sonntag, 14.30 Uhr gegen den TSV Ismaning) als auch die Männer (16.30 Uhr gegen den TSV Trudering) könnten dabei mit eventuellen Siegen gegen direkte Konkurrenten entscheidenden Boden gut machen.
Knüppeldick kommt es für die Langner-Truppe in den nächsten Wochen, da man nach dem Auswärtsspiel in Vaterstetten (22:22) jetzt alle drei Mitabsteiger aus der Regionalliga auf sie zu kommen. Die Ismaninger gelten von der Papierform her als das wohl stärkste Team, mussten allerdings gleich zum Rundenstart völlig überraschend beide Zähler im Allgäu beim TV Waltenhofen liegen lassen. Mittlerweile haben sich die Münchner Vorstädter allerdings stabilisiert, und die Aufeinandertreffen mit dem TSV gelten ohnehin als brisant. Relativ ausgeglichen stellt sich die bisherige Bilanz der beiden Kontrahenten dar, und so hofft auch Trainerin Andrea Langner auf ein Gegenhalten ihrer Schützlinge: "Der überraschende Punktgewinn aus Vaterstetten sollte uns mit entsprechendem Selbstvertrauen ausstatten und in eigener Halle sind wir anhängermässig sowieso mehr gefordert."

Männer-Coach Stefan Ebert könnte nach den zwei Auftaktsiegen eigentlich völlig befreit in die Partie gegen den Renommierklub TSV Trudering gehen, musste jedoch während der Woche einiges zurechtrücken: "Wir dürfen uns keinesfalls blenden lassen. Gerade der sichere Sieg in Göggingen wird in Kürze relativiert werden." Von seinen Schützlingen erwartet er für die sich einmalig bietende Chance gegen die Münchner höchste Konzentration: "Mit einem Sieg hätten wir bereits sechs Zähler gegen den Abstieg gesichert, und das sollte ein jeder bedingungslos anvisieren. Trudering ist nach bisher zwei Niederlagen schon im Zugzwang und wird sich deshalb voll reinhängen, um nicht bereits jetzt vorentscheidend zurückzufallen." Haunstetten kommt bereits eine Woche später in den "Genuss" eines weiteren Heimspiels in der Hinrunde, da der TB Roding seine Halle nicht zur Verfügung hat. Die Partie steigt nun am Sonntag, den 12.Oktober zu ungewohnter Zeit (18 Uhr) in der Albert-Loderer-Halle.

Der TSV Haunstetten setzt erstes Ausrufezeichen
von Hobbel am 30.09.2008

Handball-Frauen entführen Punkt aus Vaterstetten

(hv). Die Handball-Frauen des TSV Haunstetten haben in der noch jungen Bayernliga-Saison ihr erstes Ausrufezeichen gesetzt: nach grandioser Teamleistung entführten die Rot-Weißen beim hohen Favoriten TSV Vaterstetten mit dem 22:22(8:10)-Unentschieden einen nicht unbedingt einkalkulierten Zähler.
Die Truppe von Andrea Langner zeigte sich im Vergleich zum Auftaktspiel vor allem in der Defensive stark verbessert und ließ gegen die robusten Gastgeberinnen nur wenig zu. Allerdings lief nach vorne nicht gerade viel zusammen, so dass zur Pause dementsprechend ein 8:10 aus Haunstetter Seite auf der Anzeigentafel zu Buche stand. Nach dem Seitenwechsel bekamen die Gäste die Partie dann immer besser in den Griff, man schaffte Anschluß und Ausgleich und hatte zehn Minuten vor Spielende bei einer 19:16-Führung sogar die Überraschung in greifbarer Nähe. Vaterstetten holte allerdings nochmals tief Luft und hatte wenige Zeigerumdrehungen später mit der Führung die Auseinandersetzung wieder an sich gerissen. Bis zum Schlusspfiff herrschte bei steiger Gastgeber-Führung "Dramatik pur" und es war Marina Kubitza vorbehalten zehn Sekunden vor dem Ende zum gerechten 22:22 einzuwerfen. TSV-Trainerin Andrea Langner zollte ihren Schützlingen jedenfalls ein großes Lob: "Die Mannschaftsleistung hat mich schon beeindruckt, aber auf diese müssen wir sowieso bauen, zumal wir mit überragenden Einzelspielerinnen eh nicht übermäßig bestückt sind." Einen phantastischen Einstand im Aktivenbereich hatte zudem die B-Jugendliche Barbara Wengenmeir, die bereits ab der 17.Spielminute das TSV-Gehäuse hüten mußte, als sich Susi Fischer eine Knieverletzung zugezogen hatte. Nachdem auch Stammkeeperin Sabrina Müller nicht einsatzfähig war, lieferte die erst 16-jährige mit zahlreichen guten Paraden ein großartiges Spiel ab und erhielt auch dementsprechendes Lob von ihrer Trainerin: "Es ist schon höchst erfreulich, wenn man sieht, dass immer wieder ein Talent nachkommt."
TSV: Fischer, Wengenmeir (Tor); Kustedt (7), Kubitza, Thurner (je 5), Amler (2), Dickl, Hochmair (je 1), Schickentanz (1/1), Kamlah, Rülke.

Jetzt wird`s ernst für Haunstetten
von Hobbel am 26.09.2008

Handball-Frauen in Vaterstetten auf dem Prüfstand

(hv). Kaum hat die neue Runde begonnen, kommt es jetzt schon knüppeldick für die Bayernliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten: Am Sonntag (15.30 Uhr) muss die Langner-Truppe beim hoch ambitionierten Titelfavoriten TSV Vaterstetten auf die Platte und die darauf folgenden Wochen bringen mit Ismaning, Weidhausen und Nürnberg 2 alle drei Mitabsteiger aus der Regionalliga ins Geschehen. Der TSV hatte nach dem knappen Auftaktsieg gegen den TV Sulzbach einiges aufzuarbeiten, zumal vor allem die Defensivabteilung nicht gerade den Ansprüchen entsprach. Zu allem Übel verletzte sich auch noch Stammtorhüterin Sabrina Müller am Sprunggelenk und wird noch einige Wochen pausieren müssen. In Vaterstetten hat die TSV-Equipe nun die schwere Aufgabe dem langjährigen Regionalligisten Paroli zu bieten, was erfahrungsgemäß nicht einfach wird: "Gerade in eigener Halle ist die Eck-Truppe kaum zu schlagen. Wir haben die Woche über allerdings sehr gut trainiert und uns auf das Wesentliche konzentriert. Ich glaube, jede weiß jetzt, was Sache ist, und wenn wir im vorderen Drittel dabei sein wollen, muß man selbst das schwerste Programm so nehmen wie es kommt," gibt sich TSV-Trainerin Andrea Langner gewohnt kämpferisch.

Ein mühsamer Auftakt
von Hobbel am 21.09.2008

Bayernliga-Frauen mit knappem Sieg gegen Sulzbach

(hv). Diese Bayernliga-Saison wird für die Handball-Frauen des TSV Haunstetten wahrlich kein Selbstläufer. Gleich zum Auftakt gab es für die Truppe von Andrea Langner ein sehr sehr mühsames 27:26 (16:16) über den Aufsteiger HC Sulzbach. Dass sich das neuformierte Team noch nicht richtig gefunden hat, war bereits nach 20 Sekunden klar, als eine Gästespielerin völlig ohne Gegenwehr durch den Abwehrverband spazierte und nur siebenmeterreif gefoult werden konnte. Der Neuling lag so überraschend 1:0 in Front und ließ sich den kompletten ersten Durchgang aufgrund der weitergehenden Deckungsprobleme nie abschütteln. Bereits ab der 14.Minute musste der TSV zu allem Überfluß noch auf Torsteherin Sabrina Müller verzichten, die sich eine Knöchelverletzung zuzog. Beim 16:16-Halbzeitstand fing es zudem an in Strömen zu regnen, und da auf Haunstetter Seite auch nach vorne die nötige Konsequenz fehlte, entwickelte sich bis zum Schluß ein offener Schlagabtausch. Da konnte auch eine Zwei-Tore-Führung zwei Minuten vor dem Ende nicht für Beruhigung sorgen, und man durfte nach zwei Fehlwürfen der Oberpfälzer mit dem gesicherten Sieg noch höchst zufrieden sein.

TSV: Müller, Fischer (Tor); Kubitza (9/2), Kurstedt (6), Hochmeir (4), Schickentanz (3), Amler, Thurner (je 2), Rülke (1), Kamlah, Dickl, Pieniack.

Haunstetter Damen unterliegen Metzingen nach guter Leistung!
von Hobbel am 27.07.2008

Rund 350 Zusschauer verfolgten die Partie der Bayernliga-Frauen gegen den Zweitligisten TuS Metzingen und sahen eine hoffnungsvolle Vorstellung der neuformierten Gastgeber-Mannschaft. Gerade in der ersten Viertelstunde spielte man munter mit und lag zur Überraschung aller sogar mit 10:9 in Front (15.Minute). dann machten die Württembergerinnen jedoch Ernst. Mit einer unwiderstehlichen Dynamik ließen sie die TSV -Abwehr ein ums andere mal schlecht aussehen und überzeugten jetzt auch im Defensivbereich. Mit fünf Treffern in Serie sorgte man so für klare Verhältnisse und spätestens beim 14:21 zur Pause waren die Fronten geklärt. Der TSV ließ sich erfreulicherweise auch im zweiten Durchgang nicht hängen und hielt das Endergebnis (24:38) vornehmlich durch Marina Kubitza (13 Treffer) und Andrea Elsner (6) im Rahmen. Bei Metzingen waren die auffälligsten Akteure zwei ehemalige Haunstetterinnen: Alexandra Kubasta (7) und Sabrina Duschner (6) lieferten einen eindrucksvollen Beweis ihrer Ligatauglichkeit ab und erhielten auch von TuS-Coach Jochen Grießmeier ein Sonderlob: "Zwei echte Verstärkungen, die uns noch viel Freude machen werden," Auch Haunstettens Trainerin Andrea Langner war mit dem Auftritt ihrer neuen Schützlinge durchaus zufrieden ("Ich habe schon viele gute Ansätze gesehen.") und gab auch Spielerinnen der 2.Mannschaft einige kurze Einsatzzeiten.

Ein versöhnlicher Abschluß
von Hobbel am 27.04.2008

TSV Haunstetten siegt im letzten Regionalliga-Spiel



(hv). Eine lange Saison mit 30 Spielen ging für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten am Samstag zu Ende. Die Rot-Weißen siegten in ihrer letzten Partie beim Schlusslicht Frischauf Göppingen II mit 33:21 (16:11) und müssen als Abschluß-Zwölfter zusammen mit fünf weiteren Vereinen zurück in die Oberliga ihres Landesverbands.

Der TSV kam nach Problemen bei der Hallenfindung erst ziemlich knapp vor Spielbeginn an und hatte dadurch auch die erste Viertelstunde Anlaufschwierigkeiten. 5:4 führten hier die Württemberger, was allerdings für diese der einzige Vorteil für den Rest der Partie bleiben sollte. Haunstetten kam jetzt immer besser ins Spiel und ergatterte sich zusehends die am Anfang liegen gelassenen Abpraller. So kam man bis zum Seitenwechsel zu einer doch noch komfortablen 16:11-Führung. Da sich die Einheimischen auch nach der Pause mit der immer defensiver agierenden 6:0-Abwehr von Haunstetten vor mehr und mehr unlösbare Aufgaben gestellt sahen, war die Sache hier schnell entschieden und die Augsburger Gäste konnten in Folge locker aufspielen. So gelang es auch, dass sich jede Akteurin in die Torschützenliste eintragen konnte, sogar die erst 16-jährige B-Jugendliche Lisa Sturm, was Trainer Drasovean besonders freute: „Sie hat ihre Sache ganz prima gemacht. Da sieht man wieder, dass hier was nachkommt.“ Verstärkung aus dem nächsten Jugend-Jahrgang braucht man beim TSV allemal, da mit Sabrina Duschner (TuS Metzingen, 2.Liga) und Pia Nowotny (TSG Augsburg, Bezirksoberliga) zwei Stützen nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Rest der Truppe hat dankenswerter Weise ein weiteres Engagement zugesagt, und so ist man in Haunstetten bemüht um die Achse Kubitza/Elsner ein schlagkräftiges Bayernliga-Team zu formen. Nach drei Jahren Regionalliga kam bei einigen Spielerinnen zum Abschluß doch noch etwas Wehmut auf, allen voran Geburtstagskind Sabrina Müller: „Das war eine ganz tolle Zeit. Wir haben viel erlebt und noch mehr dazu gelernt. Schade, dass es uns ausgerechnet mit dieser drastischen Reduktion (von ursprünglich 20 auf jetzt 14) jetzt doch erwischt hat, aber wir schauen zuversichtlich nach vorne.“

TSV: Fischer, Müller (Tor); Duschner (7), Kubitza (6), Thurner (6/1), Elsner, Schickentanz (je 4), Hochmair (3), Amler, Rülke, Sturm (je 1).

Die Luft ist raus
von Hobbel am 20.04.2008

TSV Haunstetten muß auch letzte Heimpartie abgeben



Nichts war mehr drin für die Handball-Regionalliga-Frauen des TSV Haunstetten in ihrem letzten Heimauftritt gegen die SV Bissingen. Die Rot-Weißen hatten sich am Ende ihrem Schicksal ergeben und mussten beim 23:32 (13:16) eine weitere deutliche Niederlage einstecken.

Dabei lief es im ersten Durchgang gar nicht so schlecht für die Drasovean-Schützlinge. Trotz deutlicher körperlicher Unterlegenheit hielt man sehr gut mit und lag phasenweise gar in Front. Beim 13:16-Halbzeitstand sah man so auch durchaus zufriedene Gesichter auf rot-weißer Seite. Dies sollte sich nach dem Seitenwechsel allerdings schlagartig ändern. Bissingen sorgte mit zwei schnellen Treffern bald für klare Verhältnisse und ließ sich auch von der späteren 18:20-Annäherung der Einheimischen nicht mehr aus der Fassung bringen. Und während die Gäste daraufhin immer sicherer wurden, mehrten sich beim TSV die Eigenfehler schrittweise. Regionalliga-Torschützenkönigin Lacri Lazar erhöhte dadurch am Ende ihren 12er-Schnitt sogar um weitere drei Zähler. Kurz duschen und ab nach Winkelhaid hieß es sofort im Anschluß für die komplette Truppe, die es nicht versäumen wollte den Männern im finalen Spiel beizustehen. Für Haunstetten ist in der kommenden Runde der Neuaufbau in der Bayernliga angesagt und der scheidende Trainer Drasovean sieht diesen Abstieg gar nicht dramatisch: „Wir haben wieder viele junge Talente, für die es eh leichter ist in einer niedrigen Liga den Frauensport zu starten.“ Interessant wird es allemal, da neben dem TSV mit Nürnberg, Ismaning und Weidhausen alle vier Bayernvertreter zurück müssen, und mit Dachau und Vatertstetten dort schon zwei weitere übliche Titelverdächtigen warten.

TSV: Müller, Fischer (Tor); Kubitza (7), Elsner (5/1), Nowotny (4), Amler, Duschner, Hochmair (je 2), Schickentanz (1), Thurner, Kurstedt, Sturm, Bänsch.

Drasovean macht Schluss
von am 14.04.2008

Handball-Trainer hilft künftig der Jugend

Die Handball-Frauen des (Noch)-Regionalligisten TSV Haunstetten haben das Siegen nicht verlernt. Doch trotz des 27:23-Erfolgs bei der TG Pforzheim ist der Abstieg bereits so gut wie besiegelt. Außerdem wird es einige Änderungen geben. So müssen sich die Verantwortlichen der Haunstetter auf Trainersuche begeben. "Ich werde lediglich noch im Jugendbereich arbeiten", sagt Trainer Hans Drasovean.
Außerdem werden mit Sicherheit zwei absolute Leistungsträgerinnen dem Verein den Rücken kehren. Sabrina Duschner wechselt in die 2. Bundesliga, zum TuS Metzingen, und Pia Nowotny geht voraussichtlich zum Bezirksoberligisten TSG Augsburg.
Mit der Leistung in Pforzheim war Drasovean absolut zufrieden: "Das war ein ganz tollen Spiel. Meine Mannschaft hat sich nicht hängen lassen. Man hat gesehen, dass wir nicht mehr unter Druck stehen." Ein Sonderlob bekam Andrea Elsner, die insgesamt elf Mal für Haunstetten traf: "Sie machte eine hervorragende Partie."

TSV Haunstetten: Müller, Fischer; Kubitza (3/1), Nowotny (3), Duschner (7), Hochmair (3), Thurner (1), Rülke (1), Elsner (11/2), Amler.
Strafzeiten 10 - 10. Zuschauer 100.

Quelle: Augsburger Allgemeine

Abschiedsspiele für Haunstetter Handballer
von Hobbel am 11.04.2008

Frauen kaum noch zu retten

(hv). Die Handball-Saison 2007/08 neigt sich für den TSV Haunstetten dem Ende zu, und beide Vorzeigeteams der Rot-Weißen befinden sich erwartungsgemäß in akuten Abstiegsnöten. Für die Regionalliga-Frauen ist bei derzeit sechs Zählern Rückstand auf den sicheren 10.Rang der Zug nach der 21:23-Heimniederlage gegen Mitkonkurrent 1.FC Nürnberg 2 schon so gut wie abgefahren. Selbst wenn aus der 2.Liga kein Südverein absteigen sollte, hat man jetzt gegen die Franken entscheidenden Boden verloren. Trainer Hans Drasovean hat zudem vor der Auswärtspartie beim bereits feststehenden Absteiger TG Pforzheim (Samstag, 18.15 Uhr) wieder erhebliche Aufstellungssorgen, da Sina Schickentanz wegen Krankheit sicher fehlen wird und Andrea Elsner aus schulischen Gründen eventuell erst knapp vor Spielbeginn eintreffen wird. Trotz aller Mißlichkeiten will der Coach nichts von Aufgabe wissen: "Wir wussten von Beginn an, dass diese Runde extrem schwer werden wird. Ich hoffe, dass mein Team gewillt ist die ausstehenden drei Partien noch ordentlich zu absolvieren, aus Verantwortung gegenüber unseren Fans und Sponsoren."

Männer nur noch mit theoretischen Chancen

Nur noch ein ganz leises Lichtlein brennt noch für die Bayernliga-Männer von Stefan Ebert. Bei drei Zählern Rückstand auf das rettende Ufer müsste seine Truppe gegen die beiden schon gesicherten Mitaufsteiger DJK Rimpar (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle) und auswärts beim TSV Winkelhaid am drauffolgenden Samstag gewinnen und der einzig verbliebene Konkurrent Regensburg seine letzte Partie abgeben. "So lange die Orgel spielt, ist die Messe noch nicht aus," sagt der Trainer und will den Grundstein im Heimspiel setzen: "Alle Rechenspiele nützen vorerst nichts, wenn wir hier nicht ordentlich auftreten." Mut machte ihm dabei sowohl die letzte Heimpartie seiner Schützlinge gegen Waldbüttelbrunn (35:26) als auch der Auftritt beim Tabellenführer Friedberg, der zwar deutlich abgegeben wurde, aber einige gute spielerische Ansätze zeigte. Der starke Aufsteiger Rimpar mit seinem bundesligaerfahrenen Spielertrainer Karrer machte es jedenfalls den Rot-Weißen vor wie man die Saison ordentlich durchspielt und hat den Klassenerhalt seit Wochen in den Taschen.

Wunder benötigt
von Hobbel am 05.04.2008

Haunstetter Handballer können Klassenerhalt aus eigener Kraft nicht mehr schaffen

(hv). Showdown in der Handball-Bayernliga der Männer: Wenn am Samstag in der Sporthalle an der Hans-Böckler-Straße in Friedberg der gastgebende TSV und der TSV Haunstetten im Lokalderby Aufeinandertreffen (19.30 Uhr), könnten die Voraussetzungen nicht unterschiedlichster Natur sein. Denn während die Schwarz-Weißen mit einem Sieg die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga praktisch in der Tasche hätten, wäre für die Rot-Weißen bei gleichzeitigen Siegen der Restkonkurrenz der Abstieg am drittletzten Spieltag quasi besiegelt. Haunstettens Trainer Stefan Ebert macht auch keinen Hehl aus der Sache („Realistisch betrachtete war`s das schon.“) und will gar nicht daran denken, wie viele Zähler sein Team auf der Saisonstrecke hat liegen lassen: „Wahrscheinlich hätten am Ende nur vier der mindestens zehn verschenkten gereicht.“ Wenigstens lieferten seine Schützlinge im letzten Heimspiel gegen Waldbüttelbrunn (34:25) noch einmal eine Demonstrationn ihrer eigentlichen Ligatauglichkeit ab und Shooter Robert Langner will seine Mitstreiter auf das Hinspiel fokussieren: „Da konnten wir auch lange mithalten. Vielleicht glückt uns ja ein kleines Cottbus.“
Für die Regionalliga-Frauen von Hans Drasovean steht am Sonntag (14.30 Uhr) das bayerische Absteigerduell gegen die Bundesliga-Reserve des 1.FC Nürnberg auf dem Programm. Der TSV-Coach will mit der ersten aus den vier noch ausstehenden Spielen eine starke Endphase einläuten und noch an einen Nichtabsteigerplatz anklingeln. Bei der derzeitigen Konstellation sind es für die alle weißblauen Landesvertreter extrem bitter aus, da mit Ismaning, Weidhausen, Nürnberg und dem TSV die vier verbliebenen Bayern zurück in die Oberliga müssten. „In den anderen Landesverbänden sind einfach mehr Sponsoren aufzutreiben,“ weiß der Trainer und fügt hinzu: „Wir können eh schon stolz auf das sein, was wir bisher mit unseren Mitteln erreicht haben.“ Zum Spiel gegen die Cluberer sind bei den Rot-Weißen endlich wieder alle „Mann an Bord“ und das gesamte Team will mit einer ansprechenden Leistung im vorletzten Heimspiel noch einmal Werbung in Sachen Frauenhandball betreiben.

Die Chance vertan
von Hobbel am 16.03.2008

Haunstetter Regionalliga-Frauen knapp unterlegen



(hv). Ein tolles Spiel lieferten die Regionalliga-Handballerinen des TSV Haunstetten im Abstiegs-Krimi bei der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen ab. Die Rot-Weißen unterlagen äußerst unglücklich mit 26:27 (13:14) und haben damit die erste Chance vertan entscheidenden Boden gegenüber den Württembergerinnen gut zu machen.

TSV-Coach Hans Drasovean hatte sein Team in der Vorbereitung auf diese wichtige Partie vortrefflich eingestellt und stand aufgrund der „Super-Mitarbeit“ erstmalig vor der Qual der Wahl: „Ich wusste gar nicht, wen ich draußen lassen sollte.“

Haunstetten spielte auch zu Beginn forsch mit und konnte die Gastgeberinnen gleich unter Druck setzen. Selbst ein Durchhänger beim 4:9 Mitte des ersten Durchgangs wurde bis zum 11:11 zehn Minuten später mit verstärkter Disziplin wieder kompensiert. Kein Favorit auf den Gesamtsieg war somit beim Seitenwechsel auszumachen und die erstmalige Führung von Haunstetten (18:17, 38.) zeigte auf Seiten der SG Wirkung. Sichtlich geschockt mussten sie wenige Zeit darauf gar das 18:21 durch den TSV hinnehmen, der jetzt mental stärker wirkte. Eigene Fehler sollten es sein, welche die Partie noch einmal zu drehen vermochten. Haunstetten verzettelte sich in der Überzahl in diffuse Einzelaktionen und gab so eine 23:22-Führung ungewohnt überhastet bis zum 23:25 aus der Hand. Haslach hatte in der folgenden Phase mit der dadurch entstandenen Euphorie entsprechendes Übergewicht und gab bis Spielende diese wichtigen Zähler nicht mehr aus der Hand. Haunstettens Trainer Drasovean war trotz des unglücklichen Ausgangs mit dem Gesamtauftritt seiner Schützlinge höchst zufrieden: „Wenn man die letzten sieben Minuten weglässt, war das eine Klasseleistung. Und die kämpferische Einstellung sollte als Video-Demonstrations-Beispiel genommen werden.“

Nach der Osterpause stehen für den TSV Haunstetten noch vier Partien auf dem Programm, und, sieht man vom Tabellenzweiten Bissingen ab, trifft man dabei durchwegs auf Gegner, die auf Augenhöhe sind.

TSV: Müller, Fischer (Tor); Kubitza (7), Elsner (5/4), Nowotny, Duschner (je 4), Schickentanz (3), Hochmair (2), Amler (1), Thurner, Rülke.

Die Handball-Endspiele finden auswärts statt
von Hobbel am 15.03.2008

TSV Haunstetten will letzte Chancen nutzen

(hv). Jetzt wird`s endgültig ernst für die Handball-Teams des TSV Haunstetten im Kampf um den Klassenerhalt. Neben den Regionalliga-Frauen (Samstag, 18 Uhr bei der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen) steht auch die entscheidende Partie bei den Bayernliga-Männern (Samstag, 17.30 Uhr in Regensburg) auf dem Programm.
Die Damenmannschaft von Hans Drasovean hat angesichts des aussichtsreichen Restprogramms mit dem Heimsieg über Albstadt (31:29) wieder Morgenluft gewittert und befindet sich derzeit mit nur einem Pluspunkt weniger in der Verfolgerposition auf die Württembergerinnen, die momentan an rettender 10.Stelle platziert sind. Und der Coach reist wieder optimistisch in den Stuttgarter Süden, auch weil man das Hinspiel klar für sich entscheiden konnte: „Eine jede weiß jetzt, was sie einbringen muß, und wenn wir uns annähernd so präsentieren können wie am vergangenen Sonntag, ist für uns alles drin.“ Die Zuversicht auf TSV-Seite ist nicht zuletzt zurückgekehrt weil Spielfreude und Einsatzbereitschaft wieder Einzug ins rot-weiße Gefüge hielten.
Fast deckungsgleich erscheint die Ausgangsposition der Herren um Stefan Ebert. Die Telefonansage „Zur Zeit ist niemand erreichbar“ klingelte seinen Schützlingen in den misslungenen Partien der vergangenen Wochen äußerst unbarmherzig in den Ohren und die Anzahl der Vereine, die sich noch in Sichtweite des TSV befinden, hat sich auf zwei verringert. Neben den Oberpfälzern ist dies lediglich noch Mitaufsteiger Winkelhaid, beide mit einem Minuszähler weniger belastet. Die Auseinandersetzung in der Domstadt ist für die Rot-Weißen nun vorläufig das absolute Endspiel und der Coach hat sein Team auf die Erfolgstugenden der Hinrunde sensiblisiert: „Wir müssen wieder Spieldisziplin zeigen und die entscheidenden Phasen konsequent für uns verbuchen.“ In der mit Sicherheit aufgeheizten Atmosphäre der Regensburger Sporthalle sind daneben Nervenstärke und Einsatzbereitschaft gefordert, um die robusten Gastgeber in Schach halten zu können.

Positives Denken ist gefordert
von Hobbel am 07.03.2008

TSV Haunstetten muß im Abstiegskampf sämtliche Kräfte mobilisieren

(hv). Die wohl schwierigste Phase seit über zehn Jahren müssen die Handballer und -innen des TSV Haunstetten im letzten Drittel der Saison 2007/08 durchmachen. Nachdem erwartungsgemäß sowohl die Regionalliga-Frauen als auch die Bayernliga-Männer mitten im Kampf um den Klassenerhalt stecken, sind jetzt in der entscheidenden Phase mit Beginn der Sonntags-Heimpartien nicht nur spielerische Fähigkeiten gefordert. Keineswegs aufgegeben haben sich trotz der Misserfolge der vergangenen Wochen die Frauen von Hans Drasovean vor der Auseinandersetzung mit der HSG Albstadt (14.30 Uhr). "Das einzige, was wir brauchen, ist dringend ein Erfolgserlebnis," weiß der Coach zu berichten und fügt hinzu: "Bis auf den Tabellenzweiten Bissingen haben wir es in den letzten sechs Spielen ausnahmslos mit Mitkonkurrenten zu tun und mit etwas Glück könnten wir da noch einigen Boden gut machen." Mit dem Ex-Zweitligisten Albstadt gastiert somit auch ein Team, welches noch nicht gesichert ist, und ein möglicher Erfolg wäre für die Rot-Weißen hier Gold wert. Leicht entspannt hat sich zum Glück die Personalsituation beim TSV, da Marina Kubitza wieder komplett und Pia Nowotny wenigstens zum Teil einsatzfähig sind.
Männer-Trainer Stefan Ebert ist bei seiner Truppe schon auf andere Tugenden angewiesen: "Wir können keinen Ball-Zauberer aus dem Ärmel schütteln, da müssen wir uns allesamt schon selber herauslotsen." Angesichts der Negativserie 2008 fordert er von seinen Burschen gegen den Münchner Renommierklub TSV Trudering (16.30 Uhr) mehr als nur hundert Prozent und nimmt hier Anleihe an das Dumas-Motto "Einer für alle und alle für Einen": "Wenn es endlich durchdringt, dass wir nur erfolgreich sein können, wenn jeder für den anderen arbeitet, werden auch Zuversicht und Selbstvertrauen zurück kommen." In der vergangenen Woche wurde in den Trainingseinheiten jedenfalls verstärkt am Positiven Denken gearbeitet, um seinen Musketieren wieder ihre individuellen Stärken bewusst zu machen und so soll gegen die Truderinger der entscheidende Schritt nach vorne getan werden.

TSV-Frauen brauchen jetzt ein Wunder - Nach Niederlage schwindet Hoffnung
von R.L. am 06.03.2008

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Regionalliga Süd wird die Lage für den TSV Haunstetten immer prekärer. Beim Mitkonkurrenten im Kampf gegen den Abstieg TS Ottersweier (Baden) unterlagen die TSV-Frauen gestern mit 22:27 (10:16).
„Das war natürlich ein weiterer Rückschlag“, klagte Trainer Hans Drasovean, der bei diesem Auswärtsspiel auch noch auf seine Torjägerin Marina Kubitza verzichten musste. Allerdings, die aus der zweiten Mannschaft aufgebotene Sabrina Jäcklin bot eine einwandfreie Leistung und erzielte neun Treffer.
Das Unheil nahm für die Gäste sehr schnell seinen Lauf. Ottersweier wirkte hochkonzentriert, Haunstetten dagegen lethargisch. Die Folge: eine schnelle 4:0- und 5:1-Führung für die Gastgeberinnen. „Dabei hatten wir uns so viel vorgenommen“, haderte Drasovean mit diesem Fehlstart. Auch anschließend wurde es zunächst nicht besser, den Ottersweier zog bis auf 16:8 davon.
Erst nach der Pause wachte Haunstetten auf. Die Mannschaft zeigte Moral. „Alle haben gekämpft“, lobte der Trainer seine Mädchen, die in der Schlussphase sogar auf 21:22 herangekommen waren. „Eine Zeitstrafe gegen Andrea Elsner hat dann unseren Elan gebremst“, erklärte der Coach. Zumal beim TSV Haunstetten in der Schlussphase auch die Kräfte mächtig schwanden.
Trotz der bitteren Pille gibt der Trainer nicht auf, „ich hoffe, dass auch meine Spielerinnen sich nicht hängenlassen“, sagte Drasovean, auch wenn die Hoffnung auf den Verbleib in der Regionalliga immer mehr schwinden.

TSV Haunstetten Müller/Fischer (Tor), Jäcklin (9/4), Amler (1), Elsner (1), Schickentanz (3), Thurner (2), Duschner (4), Hochmair (1), Kurstedt, Rühlke


Die Hoffnung auf Erfolgserlebnisse
von Hobbel am 28.02.2008

Haunstetter Handball-Teams wollen letzte Strohhalme ziehen

(hv). Ab jetzt kämpfen die Handball-Teams des TSV Haunstetten endgültig ums Überleben: Nachdem sowohl die Regionalliga-Frauen (26:28 gegen Grenzach) als auch die Bayernliga-Männer (29:30 gegen Rothenburg) ihre Hausaufgaben in den Sand gesetzt haben, müssen beide am Wochenende in fremden Hallen dringlichst punkten, um wenigstens noch die theoretischen Chancen auf den Ligaerhalt zu bewahren. Für das Team von Hans Drasovean wird es selbst bei einem Sieg beim Mitkonkurrenten Ottersweier (Sonntag, 15.30 Uhr) ein extrem schwieriges Unterfangen dieses Vorhaben zu realisieren, da nach momentanem Stand mindestens sechs Vereine die Regionalliga verlassen müssen. Zu den bekannten Personalproblemen gesellt sich für die Partie in Südbaden mit der Absenz von Marina Kubitza ein weiteres hinzu: die derzeitige TSV-Toptorjägerin (zuletzt 15 Treffer gegen Grenzach) ist studienbedingt nicht abkömmlich und so muß Coach Drasovean auf die 2.Mannschaft zurückgreifen. Dieser zeigt sich vor der schwierigen Aufgabe gewohnt kämpferisch: "So lange wir noch theoretische Chancen besitzen, werden wir das Möglichste dafür tun."
Männer-Trainer Ebert plagen vor dem Lokalderby-Gastspiel beim TSV Aichach (Samstag, 19.15 Uhr) ähnliche Sorgen und er hatte die ganze Woche Probleme sich vom 29:30-Schock des Sonntags zu erholen: "Es ist immer noch unfassbar, wie wir trotz Überzahl und klarsten Gelegenheiten in den letzten zehn Minuten ein 1:6 kassieren konnten." Der TSV hatte somit bereits den siebten (!) Zähler leichtsinnig aus der Hand gegeben und Ebert will gar nicht daran denken, wo man stünde, wären nur die Hälfte auf der Habenseite verbucht worden. Die Partie beim bereits abgeschlagenen schwäbischen Rivalen kommt so auch nicht gerade wunschgerecht: "Wenn unser Gegner völlig ohne Druck auflaufen kann, tun wir uns immer schwer. Ich hoffe aber, dass jetzt der endgültige Ruck durch die Mannschaft geht und wir endlich wieder für positive Nachrichten sorgen können," erklärt Rückraum-Shooter Robert Langner.

Nach dem Spiel fließen auch Tränen - Handball-Frauen verlieren mit 26 : 28
von R.L. am 25.02.2008

Für die Regionalliga-Handabllerinnen des TSV Haunstetten stand bei der eminent wichtigen Partie gegen den TV Grenzach sehr viel auf dem Spiel. " Ab heute zählen nur Siege, da hilft auch kein Jammern", hatte Trainer Hans Drasovean vor dem Duell gegen den direkten Abstiegskonkurrenten angemerkt. Doch nicht die Augsburger holten beide Zähler, sondern die Gäste aus Baden-Württemberg. Entsprechend groß war die Enttäuschung nach der 26 : 28 (15 : 14) - Heimniederlage. Zwar mussten die Augsburger zwar wichtige Stammkräfte, wie z.B. Pia Nowotny (Knieverletzung), ersetzen, doch dies durfte angesichts der Personalsituation von Grenzach nicht als Ausrede gelten. Der Tabellenneunte trat nämlich mit dem letzten Aufgebot an, hatte lediglich eine Auswechselspielerin auf der Ersatzbank.
Man hätte daher meinen können, Haunstetten müsste über die größeren Kraftreserven verfügen, um eine 15:14 Halbzeitführung nicht mehr aus der Hand zu geben. Doch die Gastgeber wirkten über die gesamte Partie nervös und überhastet. Dabei hatte der TSV Haunstetten zu Beginn der zweiten Halbzeit eine starke Phase, zog mit vier Treffern davon. Doch in der Schlussviertelstunde erlahmte die Offensive völlig. Mit haarsträubenden Ballverlusten wurde Grenzach zum Kontern eingeladen. Nach 51 Minuten war die Partie gedreht, der Gast spielte seine ganze Routine aus und sicherte sich einen verdienten Sieg. Nach dem Abpfiff flossen bei einigen Spielerinnen Tränen der Enttäuschung. "Der Biss hat gefehlt, im Rückraum waren wir zu schwach besetzt", resümierte Hans Drasovean, der nun ernste Zweifel am Klassenerhalt hat: " Ich wüsste nicht, wie wir das jetzt noch schaffen sollten. Da muss schon ein Wunder passieren."
TSV Haunstetten Müller, Fischer (Tor), Kubitza (15/3), Elsner (1), Amler (1), Schickentanz (1), Thurner (2), Hochmair (2), Duschner (4), Rülke, I.Drasovean

Mit dem Rücken zur Wand
von Hobbel am 22.02.2008

Abstiegskampf pur in Haunstetten

(hv). Die Alarmglocken stehen schon kurz vor dem Aufhängen: Spätestens mit Beginn der Sonntagsspiele wird für die Handballteams des TSV Haunstetten die letzte heiße Phase des Kampfes um den Klassenverbleib eingeläutet. Knifflige Hausaufgaben haben dabei sowohl die Regionalliga-Frauen (14.30 Uhr gegen Grenzach) als auch die Bayernliga-Männer (16.30 Uhr gegen Rothenburg) zu bewältigen. Beide Teams belegen zur Zeit in ihren Ligen Abstiegsplätze und müssen sich gewaltig strecken um da wieder heraus zu kommen. Ausgerechnet jetzt lichtet sich die Personaldecke bei Frauen-Coach Drasovean auf dramatische Art und Weise: Nachdem Lydia Kurstedt aufgrund ihres Auslandsstudiums ohnehin nicht mehr zur Verfügung steht, hat es jetzt ausgerechnet wieder Führungsspielerin Pia Nowotny in Weidhausen (22:23) am Knie erwischt. Drasovean ist nun gezwungen auf die eine oder andere Aktrice aus der Landesliga-Mannschaft zurückzugreifen und sogar der Einsatz von B-Jugendlichen aus dem Bayernliga-Team scheint möglich: "Uns bleibt ja nichts anderes übrig, als Ersatz in den eigenen Reihen zu finden. Der verbliebene Rest des Kaders hat auf jeden Fall die Qualität die Liga zu erhalten. Ob es allerdings gegen einen so starken Verein wie Grenzach reichen wird, weiß ich nicht," kommentiert der Übungsleiter.
Männertrainer Stefan Ebert hat eine vergleichbare Ausgangssituation vor sich und mit Hoinkis, Zahner und Fischer (2 x) gleich vier namhafte Akteure zu kompensieren und zudem die typische Saisonkurve eines Aufsteigers vor sich liegen: Nach der Unbekümmertheit mit zahlreichen Überraschungen zu Rundenbeginn ist wie bei so vielen anderen mittlerweile der herbe Liga-Alltag eingekehrt und die Suche nach spielerischer Konstanz allgegenwärtig. Keller wieder dabei Co-Trainer Andi Keller wird nach seiner Comeback-Premiere in Forchheim dagegen hauptsächlich zur Stabilisierung der Defensive beitragen können. "Er ist nicht dieser Filigran-Techniker, aber vielleicht kann er mit seinen Einsatzzeiten den immer stärker geforderten Spielgestalter Röhl unterstützen. Ab jetzt gibt es sowieso keine Schönheitspreise mehr zu vergeben," sagt Ebert.

Nur Siege zählen
von Hobbel am 15.02.2008

Haunstetter Handball-Teams vor Pflichtaufgaben

(hv). Erstmalig in dieser Saison sind die höherklassigen Handball-Mannschaften des TSV Haunstetten bei ihren Auftritten auf fremden Gefilden Favoriten. Sowohl von den Regionalliga-Frauen (Sonntag, 16.30 Uhr in Weidhausen) als auch von den Bayernliga-Männern (Samstag, 16.30 Uhr beim VfB Forchheim) werden dabei allerdings von den Verantwortlichen Pflichtsiege gefordert, will man die jeweiligen Ligen erhalten.
Frauen-Coach Hans Drasovean hat nach den beiden Spielen gegen die Aufstiegskandidaten Neustadt und Sindelfingen ohnehin nur noch entscheidende Partien vor seiner Truppe, und da der bayerische Konkurrent aus dem Frankenland momentan ziemlich abgeschlagen in der Tabelle rangiert, wäre ein Punktverlust im Vergleich zu den sieben Mitkonkurrenten, die noch realistische Chancen besitzen, fatal. „Das ist tausendprozentig kein Selbstläufer,“ warnt der Trainer allerdings vor der Fahrt in Richtung Coburg und weiß dabei, wie schwer man sich im Heimspiel gegen die Weidhauserinnen getan hat: „Wir müssen mit der richtigen Einstellung an die Sache ran und sechzig Minuten Spannung behalten.“
Für die Männer von Stefan Ebert steht die dritte Auswärtspartie in Folge auf dem Programm und die TSV-Equipe ist nach den Niederlagen in Lohr und Fürstenfeldbruck beim Tabellenletzten stärker unter Druck als ihr lieb ist. Vor allem die Punktverluste des schwächelnden Tabellenzweiten Fürstenfeldbruck gegen die TSV-Rivalen Rimpar und Lohr machen Ebert schwer zu schaffen: „Jetzt sind wir auch gezwungen für mindestens eine Überraschung zu sorgen.“ Und ausgerechnet in dieser schwierigen Phase mehren sich bei den Rot-Weißen die Kaderprobleme: Neben den Lanzeitausfällen Markus Hoinkis, der immer noch an den Folgen einer mysteriösen Tropenerkrankung laboriert, und Daniel Fischer mit Kreuzbandriß hat es nun auch dessen Zwillingsbruder Fabian exakt mit der gleichen Blessur erwischt. Zudem steht Talent Zahner auf ungewisse Zeit mit Knorpelschaden nicht zur Verfügung. Der Eingriff von Co-Trainer Andi Keller ins geschehen scheint somit beschlossene Sache („Ich hab mir schon neue Turnschuhe besorgt.“). Und nicht ganz ausgeschlossen werden kann auch, dass der Trainer selbst noch einmal die Stiefel schnürt: „Aber nur wenn wirklich gar nichts mehr läuft. Körperlich fühle ich mich jedenfalls besser denn je,“ bekräftigt der TSV-Übungsleiter.

Keine Chance gegen den Tabellenführer - Haunstetter Handabllerinnen verlieren 20:37
von R.L. am 13.02.2008

Die Handballerinnen des TSV Haunstetten hatten schon damit gerechnet, dass sie im Auswärtsspiel gegen den VFL Sindelfingen, den Tabellenführer der Regionalliga, keine große Cahnce haben würden. Dass es aber eine so deutliche 20:37 (12:17) Schlappe werden würde, enttäuschte Team und Trainer dann doch ein bisschen.
"Wir hatten uns vorgenommen, das gegnerische Spiel taktisch etwas zu zerstören. Das ist uns nicht gelungen, da hatten wir uns etwas anderes vorgenommen",war Trainer Hans Drasovean mit der Vorstellung seiner Schützlinge nicht zufrieden. Von Beginn an gingen die Gastgeberinnen mit ein, zwei Toren in Führung, und die Haunstetterinnen agierten zu hektisch und überhastet, um dranzubleiben. Kontinuierlich baute Sindelfingen seinen Vorsprung aus. Bis zur Halbzeit schaffte es der TSV Haunstetten, den Abstand mit fünf Toren nicht zu groß werden zu lassen, danach aber zog Sindelfingen das Tempo noch einmal an, und die Gäste mussten sich dem besseren Gegner beugen. "Die Sindelfinger haben höhere Ziele",so TSV-Coach Hans Drasovean,"wir müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen".
TSV Haunstetten Müller (Tor), Fischer (Tor), Kubitza (8/4), Nowotny (5), Elsner (3), Schickentanz (1), Thurner (1), Duschner (2), Amler, Rülke, Hochmair, Drasovean

Der TSV Haunstetten muss zum Tabellenführer
von Hobbel am 08.02.2008

Handballfrauen vor aussichtsloser Partie in Sindelfingen

(hv). Du hast keine Chance,– nutze sie: vor der schier aussichtslosen Auswärtspartie beim Tabellenführer und Aufstiegsfavorit Nummer Eins, VfL Sindelfingen (Sonntag, 15 Uhr), haben die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten gehörig Selbstvertrauen getankt. Und ausgerechnet der 23:22-Heimsieg gegen Neustadt warf den hartnäckigsten Verfolger der Württembergerinnen im Titelrennen um einiges zurück. „Es war schön zu sehen, dass wir auch gegen Spitzenmannschaften mithalten können, aber da muß natürlich alles passen,“ schwärmte TSV-Trainer Hans Drasovean noch von der Glanzleistung im letzten Heimspiel. Allerdings schwebt im Hinterkopf gleichzeitig das Wissen um die bisher ungenügende Präsentation in fremden Hallen. Und gerade gegen die Sindelfinger haben die Rot-Weißen in der Vergangenheit immer schlecht ausgesehen: Alle fünf Regionalliga-Aufeinandertreffen gingen an den Ex-Bundesligisten, der dem TSV zudem im Hinspiel beim 14:32 die höchste Schlappe der Geschichte beibrachte. „Da haben wir uns aufgegeben und sind ins offene Messer gelaufen. Aber am Sonntag werden wir uns mit Sicherheit anders präsentieren,“ erklärt Jungspund Andrea Elsner die voraussichtliche Strategie und der Coach untermauert dies: „Kämpfen bis zum Ende und sich ja nicht wieder abschlachten lassen muß unser einziges Motto sein. Die viel wichtigeren Spiele warten sowieso erst in den kommenden Wochen auf uns.“

Das war zu erwarten
von Hobbel am 05.02.2008

Haunstetter Handballteams kämpfen um den Klassenerhalt

(hv). Nach sieben "goldigen" Jahren mit mindestens einem Aufstieg pro Saison scheint die Handballabteilung des TSV Haunstetten dieses Jahr endgültig an seine Grenzen zu stoßen. Alle höherklassigen Mannschaften kämpfen erwartungsgemäß gegen den Abstieg und stehen vor dem letzten Drittel der Runde in den nächsten Wochen vor entscheidenden Partien. Ein vehementes Lebenszeichen gab es dabei von den Regionalliga-Frauen mit dem 23:22-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Neustadt. Hans Drasovean hat mit seinem Team noch den längsten Weg vor sich und muß aus den verbleibenden zehn Spielen voraussichtlich mindestens die Hälfte für sich entscheiden, um den rettenden 10.Rang zu erreichen. Nicht viel besser dürfte es Stefan Ebert um seine Bayernliga-Männer ergehen, der rein rechnerisch sogar noch fünf von neun zu seinen Gunsten gestalten muß. So gesehen ist am Samstag (16.30 Uhr) beim Schlusslicht Forchheim ein doppelter Punktgewinn ein absolutes Muß. Abteilungsleiter Herbert Vornehm sieht seine beiden Vorzeige-Mannschaften immer noch im Soll: "Wir besitzen noch ausreichend Gelegenheit die Geschichte aus eigener Kraft zu erledigen. Es war uns eh sonnenklar, dass die Erfolgskurve nicht immer nach oben gehen wird, umso wichtiger ist es für die Abteilung die Klassen zu halten, auch wenn wir jetzt an unserer Obergrenze angelangt sind." Für dessen Landesliga-Frauen könnte mit einem Sieg am Sonntag im Lokalderby gegen Kissing (16.30 Uhr, AL-Halle) ein Meilenstein zum Ligaerhalt gelegt werden. Relativ aussichtslos gestaltet sich dagegen die Situation bei der 2.Männermannschaft in der Bezirksoberliga. Mit aktuell nur zwei Siegen im Gepäck muß sich das Team von David Cordas bei nur noch fünf Chancen wohl jetzt schon in die Bezirksliga verabschieden.
Und tatsächlich können sich beim TSV auch dieses Jahr noch zwei Aktivenmannschaften mit Meisterehren beschmücken: Die 3.Frauenmannschaft steht als verlustpunktfreier Tabellenführer an der Spitze der Bezirksliga und benötigt lediglich noch zwei Siege zum Titelgewinn und der 3.Männermanschaft könnten bereits am Wochenende beim Spieltag in Wertingen (Samstag ab 14 Uhr) ebenso zwei Erfolge zur Sicherung der AH-Meisterschaft genügen.

Überraschung im Handball - Haunstetten besiegt Favorit Neustadt
von R.L. am 05.02.2008

Die Handballerinnen des TSV Haunstetten haben in der Regionalliga Süd eine kleine Sensation geschafft und den Tabellenzweiten HC Sachsen Neustadt-Sebnitz mit 23:22 (10:10) geschlagen. Die Haunstetterinnen kamen zwar etwas schlechter in die Partie als ihre Gäste, doch bis zur Halbzeit (10:10) waren beide Teams gleichauf.
Auch im zweiten Durchgang konnte sich keine Mannschaft einen klaren Vorsprung herausspielen. Zumeist führten die Augsburger und konnten diesen Vorsprung auch in der höchst spannenden Schlussphase behaupten, als die Sächsinnen mit aller Macht auf den Ausgleich drängten. Aber selbst mit einer Spielerin weniger auf dem Feld ließen sich die Gastgeberinnen die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Den größten Beitrag zum Erfolg lieferte am gestrigen Sonntag TSV-Keeperin Sabrina Müller: Zwei gehaltene Siebenmeter und jede Menge Glanzparaden standen am Ende auf ihrer Bilanz. Vor allem in Hälfte zwei brachte sie die Sächsischen Angreiferinnen immer wieder zur Verzweiflung. "Wir haben das Spiel durch unseren Kamofgeist in der Abwehr gewonnen", bestätigt Trainer Hans Drasovean. "Eigentlich war nicht mit einem Punktgewinn zu rechnen. Aber wir haben per Video-Analyse überlegt, wie wir sie überwinden können. Das hat heute wunderbar geklappt." Sechs Mannschaften steigen ab, also muss der TSV am Ende mindestens auf dem zehnten Tabellenplatz stehen, um sicher in der Liga zu bleiben. Momentan liegen Drasoveans Schützlinge mit Platz elf noch hinter dieser Zielvorgabe. (seb)
TSV Haunstetten : Müller (Tor), Fischer (Tor), Kubitza (10), Amler, Nowotny (4), Elsner (2), Schickentanz, Thurner, Kurstedt (4), Duschner (2), Hochmair (1), Rülke

Keine Faschingspause für Handballerinen
von Hobbel am 01.02.2008

TSV Haunstetten empfängt Tabellenzweiten Neustadt

(hv). Während sich alle Vereine auf Bezirks- und Landesebene mit entsprechender Euphorie ins Faschingstreiben werfen können, heißt es für die Regionalliga-Handball-Frauen des TSV Haunstetten am Sonntag in der Albert-Loderer-Halle "antanzen". Um 14.30 Uhr erwarten die Rot-Weißen den Tabellenzweiten HC Neustadt-Sebnitz und müssen dabei erneut an ihre Leistungsgrenzen gehen. Hans Drasovean hat in den vergangenen Trainingseinheiten seine Truppe wieder eingeschworen und muß im letzten Drittel der Runde einiges bewegen, um diese Klasse zu erhalten: "Unsere Auswärtsschwäche macht uns heuer mehr als üblich zu schaffen. Somit müssen wir in den ausbleibenden Partien zu Hause schon die ein oder andere Überraschung setzen," sagt der Coach und trauert gleichzeitig den schon vier abgegebenen Heimzählern nach: "Das war Leichtsinn, aber somit sind wir ab jetzt gefordert." Ob es gegen die Sachsen ausreichen wird, scheint fraglich, zumal der Ex-Zweitligist wieder über einen hochkarätigen Kader verfügt und zurück in die Bundesliga möchte. Allerdings setzte es vor Wochenfrist beim Hauptkonkurrenten Sindelfingen eine herbe Niederlage, was vor allem die scheidende Spielmacherin Lydia Kurstedt (Auslandsstudium) als möglichen Vorteil ansieht: "Die sind vielleicht mental angeschlagen und wenn wir uns mit dem entsprechenden Selbstvertrauen präsentieren, haben wir sicher eine Chance." Die Ruhe bewahren muß man auf TSV-Seite allemal, da bereits nächste Woche die aussichtslose Partie in Sindelfingen für die Drasovean-Truppe auf dem Spielplan steht.

Pleite für Haunstetten - Frauen verlieren in Möglingen
von R.L. am 30.01.2008

Das war kein Tag für Handballfreunde. Erst unterlag die deutsche Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Norwegen gegen Frankreich 26:36, dann gab es auch für die Regionalliga-Frauen des TSV Haunstetten am Nachmittag beim TV Möglingen eine herbe 21:32 Schlappe.
Dabei schien es in dem Ludwigsburger Vorort zunächst sehr gut für die Mädels aus Augsburg zu laufen. Man begann konzentriert, lag sogar mal mit vier Toren in Führung. Doch dann kam der Einbruch. "Unerklärlich", wie Hans Drasovean befand. Von draussen musste der Trainer mit ansehen, wie die Gastgeberinnen das Blatt wendeten und zur Pause mit 14:12 in Führung lagen. Drasovean hoffte trotzdem auf die Wende, die dann allerdings nicht kam. Im Gegenteil: Von einem Aufbäumen war auch in der zweiten Spielhälfte nichts zu spüren und schon gar nichts zu sehen. Denn bei den Haunstetterinnen häuften sich die Pannen, und diese führten am Ende auch zu einer Pleite. "Wir waren ganz einfach zu unkonzentriert, die Gastgeberinnen immer einen Schritt schneller", sagte Hans Drasovean, der auch die vielen technischen Fehler bemängelte. "Dadurch wurden wir gnadenlos ausgekontert", führte der Coach weiter aus und wollte auch gar nichts beschönigen : "Unsere Niederlage war auch in dieser Höhe verdient".
TSV Haunstetten : Müller/Fischer (Tor), Kubitza (3/1), Amler (1), Nowotny (2), Elsner (4/1), Schickentanz (2), Thurner (3/1), Kurstedt (1), Duschner (3), Hochmair (2), Rülke

Ausgangssperre für Handballerinnen
von Hobbel am 24.01.2008

TSV Haunstetten in Möglingen vor einem der wichtigsten Spiele der Saison

(hv). Besondere Aufgaben erfordern besondere Maßnahmen: Vor der Auswärtspartie der Regionalliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten beim SV Möglingen (Sonntag, 15.00) verhängte Trainer Hans Drasovean ein "Ausgehverbot" für seine Mädels am Samstagabend. "Es ist für uns eines der wichtigsten Partien überhaupt und da müssen wir optimal vorbereitet antreten. Ein Diskotheken- oder Gaststättenbesuch ist da absolut fehl am Platz. Sie können sich vielleicht privat treffen und Mensch-ärgere-dich-nicht oder Mikado spielen, das ist aber auch schon alles," spricht der TSV-Übungsleiter Klartext. Da zudem die Auswärtsbilanz der Rot-Weißen mit bisher nur zwei Siegen ohnehin schwer zu Wünschen übrig lässt, gilt es im Stuttgarter Vorort auch mentale Präsenz zu zeigen. Hinzu kommt, dass man das Hinspiel völlig leichtsinnig mit 28:29 abgegeben hat, was vor allem die zuletzt bärenstarke TSV-Torsteherin Sabrina Müller immer noch wurmt: "Im Tor siehst du auch nur gut aus, wenn eine einigermaßen kompakte Defensivarbeit verrichtet wird, und dies war damals überhaupt nicht der Fall." Ihre Vorderleute dürften somit in die Pflicht genommen sein, und will man den Ligaverbleib dieses Jahr sichern, müssen auch noch zwei Überraschungen her. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Sonntag an.
Eine ähnliche Konstellation deutet sich für den Rest der Runde auch bei den Bayernliga-Männern rund um Stefan Ebert an. Der TSV wird hier nicht umhin kommen zwei Überraschungen zu landen, will man am Ende auf der sicheren Seite sein. Die Partie beim Tabellenzweiten TuS Fürstenfeldbruck (Samstag, 19.30 Uhr) scheint jedoch nicht gerade geeignet dieses Vorhaben umzumünzen, zu unterschiedlich sind Leistungen und Vorgaben beider Bayernligisten. "Wir können das Spiel aber hervorragend dazu nutzen Selbstvertrauen zu tanken. Hier wird von uns eh nicht gerade viel erwartet," weiß der Coach. Die Brucker selbst haben vor Wochenfrist das Spitzenspiel gegen Friedberg überraschend klar abgegeben und befinden sich augenblicklich nur noch in der Verfolgerrolle. Jeglicher weiterer Ausrutscher wäre im Titelrennen ein herber Rückschlag, und hier setzt TSV-Spielgestalter Christian Röhl an: "Wir können locker aufspielen und darauf hoffen, dass Fürstenfeldbruck verkrampft. Das ist aber auch unsere einzige Chance."

Das Ende der Schonzeit
von Hobbel am 17.01.2008

Haunstetter Handballerinnen zum Siegen gezwungen

(hv). Die Zeiten von Verständnis und Toleranz sind ab dem kommenden Wochenende für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten endgültig passé. Mit der Heimpartie gegen Mitabstiegskandidat TSV Ismaning (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle) beginnt für die Rot-Weißen die Phase der Spiele, die man unbedingt für sich entscheiden muß, um dem Abstieg entrinnen zu können. Da zudem die ersten beiden Spiele des Jahres gegen Riesa und Leipzig von der Truppe von Hans Drasovean komplett in den Sand gesetzt wurden, ist ein Erfolg gegen den Bayerischen Konkurrenten erforderlicher denn je, was auch der Coach bekräftigt: "Ab jetzt zählen weder Ausreden noch Ausflüchte. Ich erwarte von jeder Beteiligten bedingungslosen Einsatz." Nachdem die kürzlichen Misserfolge auch für leichte Dissonanzen im Mannschaftsgefüge gesorgt haben, hat man sich unter der Woche wieder "zusammengerauft" und die Probleme beseitigt. Hierzu Spielführerin Marina Kubitza: "Das ist sowieso das Letzte was wir jetzt noch gebrauchen können. Eine jede sollte sich in nächster Zukunft an die eigene Nase fassen und nur im Kollektiv werden wir auch erfolgreich sein." Als positiv sollte sich auch die Tatsache auswirken, dass Routinier Pia Nowotny nach mehrwöchiger Abstinenz wieder zur Verfügung steht.
Bayernliga-Männer-Trainer Stefan Ebert ist nach dem Heimsieg gegen Ottobeuren (34:30) mehr als nur ein Stein vom Herzen gefallen: "Bei einigen meiner Spieler sind nach den drei Niederlagen in Serie schon Zweifel aufgetaucht, ob wir überhaupt noch ligatauglich sind." Jetzt gilt es allerdings die Reihe von drei Auswärtspartien in Folge möglichst ohne größeren Schaden zu überstehen. Da unter diesen Aufgaben Titelfavorit Fürstenfeldbruck (am 26.Januar) dabei ist, liegt das Hauptauenmerk auf die Auftritte in Lohr (Samstag, 19.30 Uhr) und Forchheim (16.Februar). "Wir haben für den Rest der Runde nur noch vier Heimauftritte und müssen gleich siebenmal auswärts ran, das heißt zum Klassenerhalt muß man mindestens auch zwei davon für sich entscheiden, vorausgesetzt man gewinnt alle Heimspiele," rechnet Ebert vor. In der Spessarttorhalle von Lohr wird den Rot-Weißen jedenfalls alles abverlangt werden, zumal die Franken ähnlich wie der TSV um jeden Zähler kämpfen müssen.

Haunstetten enttäuscht in Leipzig
von Hobbel am 14.01.2008

Handballerinnen unterliegen 21:31

Optimal vorbereitet wollten die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten in as wichtige Spiel beim Tabellennachbarn HC Leipzig 2 gehen. Deshalb reiste die Mannschaft von Trainer Hans Drasovean bereits am Samstag gen Sachsen und übernachtete vor Ort. Genützt hat es nichts. Im Gegenteil. Nach einer enttäuschenden Leistung unterlag Haunstetten mit 21:31 (10:18). "Wir sind gegen die jüngste Mannschaft der Liga, die hauptsächlich aus A-Jugendlichen bestand, nie als Team aufgetreten. Ich bin sehr enttäuscht über die Leistung meiner Mannschaft", machte Trainer Drasovean keinen Hel aus seinen Ärger. Nur in der Anfangsphase hielten die Gäste mit. Nah dem 7:8 ging es allerdings in Windeseile dahin und beim 10:18-Halbzeitstand war die Entscheidung schon gefallen. "Wir sind einfach ausgekontert worden. Meine Anweisungen wurden einfach nicht gehört. Wir waren immer einen oder zwei Schritte zu spät. Es hat einfach nichts gepasst", bilanzierte Drasovean. Doch der Trainer hat ein tiefer sitzendes Problem ausgemacht: "Es scheint im Team nicht mehr zu stimmen. Darüber müssen wir reden. Heute hat jede ihren eigenen Käse gemacht. Es steigen fünft oder sechs Mannschaften ab, wenn wir nicht dabei sein wollen, müssen wir einen Gang zulegen." Gar nicht gut zu sprechen war der Übungsleiter auf seine Leistungsträger wie Marina Kubitza ("Ein Tor ist viel zu wenig"). Zudem fehlte Pia Nowotny wegen ihres Studiums. Nach der derben Niederlage belegt Haunsteten mit Platz zwölf der 16er-Liga derzeit also einen Abstiegsplatz. (hv)

TSV Haunstetten Müller, Fischer, Kubitza (1) Elsner (7/1), Thurner (5), Duschner (5), Kurstedt (1), Hochmair (1), Rülke (1), Amler, Schickentanz

Das Abstiegsgespenst im Nacken
von Hobbel am 10.01.2008

TSV Haunstetten benötigt dringend Punkte

(hv). So richtig ernst wird es zum Jahresbeginn für die Handball-Teams des TSV Haunstetten im Kampf um den Klassenerhalt. Sowohl für die Regionalliga-Frauen (Sonntag, 13 Uhr in Leipzig) als auch für die Bayernliga-Männer (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle gegen Ottobeuren) stehen am Wochenende enorm wichtige Partien auf dem Programm. Die Frauen um Hans Drasovean belegen nach der Heimniederlage gegen Riesa als Elftplazierter derzeit einen Abstiegsrang im 16er-Feld und sind spätestens ab jetzt auf jeden Zähler angewiesen. So gesehen kommt die Partie beim Tabellennachbarn als erste Möglichkeit zu punkten nicht gerade unrecht, hätte der TSV-Trainer allerdings seinen kompletten Kader zur Verfügung. Aber wie schon im letzten Heimspiel muß man bei den Rot-Weißen auf Abwehrchefin Pia Nowotny verzichten, die erneut studienbedingt passen muß. "Da wir uns in der momentanen Verfassung leider keineswegs stabil präsentieren, kann ich für die Fahrt nach Sachsen überhaupt keine Prognose abgeben," sagt der Coach und hofft: "Wir müssen einfach in puncto Einsatz noch eine Schippe drauflegen."
Für die Bayernliga-Truppe von Stefan Ebert deutet sich gegen den schwäbischen Rivalen TSV Ottobeuren eine ähnliche Konstellation an. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie ist man nur noch zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt und jedes Heimspiel erscheint wichtiger denn je. Vor allem die Niederlage gegen Mitaufsteiger Winkelhaid (33:34) liegt Ebert noch schwer im Magen: "Die meisten sind sich immer noch nicht bewusst, welche Chance wir damit ausgelassen haben." Die Formkurve der Ottobeurer weißt exakt gegensätzliche Richtung wie die des TSV aus: Nach dürftigem Saisonstart haben sich die Unterallgäuer in der zweiten Hälfte der Hinrunde gefangen und sind jetzt ebenfalls im breiten Mittelfeld. Im Hinspiel war der TSV zur allgemeinen Überraschung noch mit 26:24 siegreich gewesen, was Ebert jedoch relativ nüchtern bewertet: "Da wurden wir mit Sicherheit um einiges unterschätzt. Die jetztigen Voraussetzungen sind gänzlich anders, zumal der Druck nun auf unserer Seite lastet."

Eine Bauchlandung für Haunstetten
von Hobbel am 06.01.2008

Regionalligist hat mit 23:29 gegen Riesa das nachsehen

So hat sich Regionalliga-Coach Hans Drasovean vom TSV Haunstetten den Start ins Neue Jahr nicht vorgestellt: Zum Auftakt der Rückrunde setzte es für seine Frauen gegen den SC Riesa eine tatsächlich vermeidbare 23:29 (8:16)-Niederlage, welche die Rot-Weißen mittelfristig auf einen Abstiegsplatz beförderte.
Und so kurios es klingen mag: die Einheimischen hätten trotz eines zwischenzeitlichen 14-Tore-Rückstands (13:27, 45.Minute) Möglichkeiten genug gehabt die Partie für sich zu entscheiden. Als absoluter Knackpunkt in dieser Begegnung sollte sich die 15.Minute im ersten Durchgang ausweisen. Haunstetten hatte sich hier nach mühevollem Start auf 7:8 an die Sachsen herangetastet und in tauchte in der folgenden Phase sage und schreibe sechs mal in Folge allein vor dem gegnerischen Gehäuse auf. Aber zum Leidwesen des Trainers fand kein einziger der genannten Gelegenheiten den Weg ins Ziel, so dass Riesa letztendlich mühelos mit vorentscheidenden acht Toren Differenz den Pausentee einnehmen konnte. Die Gäste erwiesen sich auch die erste Viertelstunde der zweiten Hälfte als die wesentlich besseren Verwerter, wobei Haunstetten hier seine Flügel gänzlich hängen ließ, und die gut 200 Besucher mussten Schlimmeres für ihr Team befürchten. Der Ausgang der Partie ließ diese allerdings wieder aufatmen, die Rot-Weißen rissen sich noch einmal zusammen und machten gegen die jetzt zweite sächsische Garnitur eine 10:2-Teilwiedergutmachung. „Da waren wir wieder dabei, aber wenn du nur die Häflte der 60 Minuten auf der Platte bist, hast du einfach keine Chance,“ bilancierte Drasovean und weiter: "Was mich am meisten geärgert hat, ist die Tatsache, dass wir wieder unzählige Bälle aus der Hand fallen gelassen und die Spielentscheidung praktisch ohne Gegenwehr selbst herbeigeführt haben."

TSV: Müller, Fischer (Tor); Kubitza (8/6), Hochmair, Elsner (je 4), Kurstedt (3), Duschner (2), Amler, Thurner (je 1), Schickentanz, Rülke.

Die Handballerinnen müssen wieder ran
von Hobbel am 03.01.2008

TSV Haunstetten empfängt zum Auftakt der Rückrunde den SC Riesa

(hv). Extrem kurz war die Weihnachtspause heuer für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten. Nach nur dreiwöchiger Spielunterbrechung steht für die Rot-Weissen zum Auftakt der Rückrunde am Sonntag (14.30 Uhr, AL-Halle) die enorm wichtige Partie gegen den SC Riesa auf dem Programm. Während der letztjährige Zweitligist als derzeitiger Fünfter eher den Blick nach oben werfen kann, geht es für den TSV mit direktem Kontakt zur Abstiegszone wie in fast jedem Spiel ums Überleben. Haunstettens Coach Hans Drasovean hat seinen Schützlingen in Anbetracht des komplizierten Rückserien-Programms deshalb auch nur für die Feiertage trainingsfrei gegeben, den Rest mussten die Frauen aussergewöhnlich konzentriert absolvieren. "Uns darf der Ball einfach nicht so oft aus der Hand fallen," weiß der Trainer um die Wichtigkeit der Übungseinheiten und fügt hinzu: "Gegen Riesa sind wir zwar wieder nur Aussenseiter, ich hoffe allerdings, dass wir den Heimvorteil diesmal nutzen können." Seine Mädels jedenfalls zeigten sich trotz der Feierlichkeiten taufrisch und hochmotiviert und die zuletzt sehr starke TSV-Kreisspielerin Fanny Hochmair gibt auch schon das notwendige Rezept aus: "Wir müssen nur an die Leistung beim Tabellenfüher Neustadt (24:28) anknüpfen, dann ist für uns alles möglich."

Nach Kräften gewehrt
von klan am 17.12.2007

Haunstetter Frauen verlieren 24:29
Sie haben sich nach Kräften gewehrt, doch es hat nicht gereicht für die Regionalliga- Handballerinnen des TSV Haunstetten. Aufgrund zahlreicher umstrittender Schiedsrichter- Entscheidungen und einer höchst fragwürdigen Roten Karte gegen Sabrina Duschner musste sich die Mannschaft von Trainer Hans Drasovean beim Tabelleführer HC Sachsen Neustadt- Sebnitz 24:29 (11:15) geschlagen geben.
Dabei waren die Haunstetterinnen schon vor dem Spiel gehandicapt, mussten sie doch auf Pia Nowotny und Sina Schickentanz verzichten. Trotzdem boten die Gäste dem mit sechs Tschechinnen im Kader aufgelaufenen Favoriten lange Zeit Paroli und blieben bis zum 10:10 in Schlagdistanz. Aber gefördert durch diverse Schiedsrichterentscheidungen konnten die Gastgeberinnen den Sieg harauswerfen. "Trotz der Niederlage muss ich mein Team loben. Es hat trotz den Umständen hervorragend gekämpft. Außerdem gibt es in dieser Saison noch ein Rückspiel", sinnt Trainer Hans Drasovean schon auf Revanche. Die erfolgt allerdings erst im nächsten Jahr, denn bis zum 6. Januar haben die Handballerinnen nun Spielpause.

TSV Haunstetten: Müller, Fischer, Kubitza (9/4), Duschner (6), Elsner (3/1), Kurstedt (3), Thurner (1), Amler (1), Hochmair (1), Rülke

Ein schwerer Gang
von Hobbel am 14.12.2007

TSV Haunstetten muß ersatzgeschwächt zum Tabellenführer

(hv). Durchhalteparolen sind angesagt bei den Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten. Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause muß man ausgerechnet beim Tabellenführer HC Neustadt/Sebnitz (Sonntag, 15 Uhr) auch noch auf Führungsspielerin Pia Nowotny verzichten. Die Top-Scorerin der Rot-Weißen zog sich ausgerechnet im Abschlusstraining eine schwere Bauchmuskelzerrung zu, die ein Mitwirken gänzlich unmöglich macht. Coach Drasovean trägts mit Fassung: ?Da müssen wir einfach durch. Jammern hilft nichts.? Bereits am morgigen Samstag macht sich der TSV-Troß auf den Weg zum Spitzenreiter nach Sachsen und will dort Anleihe an der zur Zeit stattfindenden Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich nehmen. "Angola hat es allen vorgemacht, wie man als Aussenseiter bestehen kann," sagt Nachwuchstalent Andrea Elsner, dich sich zuletzt in blendender Verfassung präsentiert hat und gegen Schlusslicht Göppingen zehn blitzsaubere Treffer verbuchen konnte.
Gänzlich anders sind die Prämissen für die Bayernliga-Männer bei ihrer Hausaufgabe gegen Mitaufsteiger DJK Winkelhaid (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle). Hier ist für Trainer Stefan Ebert und seine Jungs ein Heimsieg eigentlich Pflicht, will man nicht zu Beginn der Rückrunde in Tuchfühlung mit den Abstiegsplätzen auftauchen. Nach zwei Niederlagen in Serie hat sich die Situation für den TSV tabellenmäßig sowieso relativiert und das erwartet breite Mittelfeld ist noch enger zusammen gerückt. Und analog zu den Frauen fällt auch bei den Männern eine wichtige TSV-Stütze in der letzten Partie des Jahres aus: Robert Langner muß mit seiner Bänderdehnung im Sprunggelenk pausieren und kann seine Mitstreiter nur von der Bank aus unterstützen: "Es tut natürlich weh, wenn man nicht eingreifen kann. Aber ich vertraue meinen Kollegen und wenn sich jeder entsprechend bemüht, haben wir mit Sicherheit gute Chancen," sagt der Goalgetter.

Haunstetten will nochmal Gas geben
von Hobbel am 06.12.2007

TSV-Handballer benötigen dringende Punkte vor der Weihnachtspause

(hv). Jeweils zwei Partien stehen für die Handball-Vorzeige-Teams des TSV Haunstetten vor Weihnachten noch auf dem Programm. Sowohl die Regionalliga-Frauen als auch die Bayernliga-Männer wollen dabei mindestens noch einmal doppelt punkten. Die 1.Frauenmannschaft von Hans Drasovean hat es dabei mit dem derzeit Letztplazierten, FA Göppingen II (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle), und anschließend dem Tabellenführer HC Neustadt (16.Dezember) zu tun. Zwar befinden sich die Rot-Weißen momentan im Mittelfeld der Liga, mit 12:14 Zählern ist der Abstand nach unten allerdings keineswegs unbedenklich. Trainer Drasovean trauert dabei in erster Linie den drei verlorenen Heimpunkten gegen Möglingen (28:29) und Pforzheim (23:23) nach: "Da wir auswärts nicht stabil genug sind, sind die Spiele in eigener Halle doppelt wichtig." Gegen die Bundesliga-Reserve der Göppinger ist deshalb höchste Konzentration gefordert, zumal sich immer wieder die ein oder andere Spielerin für höhere Aufgaben empfehlen will: "Wir müssen von Beginn an Dampf machen und ihnen zeigen, wer der Herr im Haus ist."
Bei den Männern ist die Aufgabe ebenso klar definiert: "Zwei Punkte sind Pflicht, vor allem, wenn man die enge Tabellensituation betrachtet," fordert hier Coach Stefan Ebert aus den beiden Duellen beim Mitaufsteiger DJK Rimpar (Sonntag, 14.15 Uhr) und zu Hause gegen den TSV Winkelhaid (16.12., 16.30 Uhr, AL-Halle). Beide Vereine präsentierten sich im bisherigen Saisonverlauf ähnlich zufriedenstellend wie der TSV und sind derzeit nicht auf einem Abstiegsplatz. Haunstetten will in Rimpar den Schwung von der respektablen Leistung gegen Tabellenführer Friedberg mitnehmen. Die Franken um ihren Spielertrainer und Ex-Nationalen Heiko Karrer gelten als äußerst heimstark und haben in ihrem ersten Bayernliga-Jahr erst eine Partie abgegeben. Trainer Ebert ist trotzdem zuversichtlich, zumal sich die Auswärtsbilanz seiner Jungs durchaus sehen lassen kann: "Wir haben auf der anderen Seite erst einmal verloren und ich rechne mir in Rimpar nicht zuletzt deshalb einiges aus."

Nahe an der Überraschung
von Hobbel am 02.12.2007

TSV Haunstetten unterliegt denkbar knapp beim Favoriten Bissingen

(hv). Eine tadellose Leistung der Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten wurde diesmal nicht belohnt. Mit 28:30 (16:15) unterlagen die Rot-Weißen beim Titelanwärter SV Bissingen denkbar knapp und waren dabei die komplette Spielzeit meist sogar auf Augenhöhe. Die favorisierten Gastgeberinnen waren schnell überrascht von der sehenswerten Gegenwehr des TSV, der zweimal sogar in Führung gehen konnte. Ohne die verletzte Leitfigur Pia Nowotny war durchgängig Teamarbeit angesagt und das beherzigten die Drasovean-Schützlinge perfekt. Mitte des zweiten Durchgangs hatten die Gäste beim 19:19 somit überraschend immer noch fünfzigprozentige Chancen, als die Einheimischen dann Ernst machten. 24:20 und später 28:23 deuteten jetzt auf eine klare Angelegenheit hin, Haunstetten kam allerdings noch einmal bedrohlich auf. Der verdiente Ausgleich wollte jedoch am Ende einfach nicht mehr gelingen, auch weil auf Bissinger Seite Lacri lazar immer wieder für die notwendigen Treffer sorgte. Haunstettens Coach Hans Drasovean war dennoch sehr angetan von der Vorstellung seiner Schützlinge: "Das war eine Klasseleistung meiner Mädels und kaum jemand hätte es ihnen so zugetraut." Und Pia Nowotny, die es trotz schmerzhaftem Rücken kaum auf der Bank hielt, fügte treffend hinzu: "Moralisch gesehen haben wir hier sogar gewonnen."
TSV: Müller, Fischer (Tor); Kubitza (8/3), Elsner, Kurstedt (je 5), Hochmair (4), Thurner (3), Duschner (1), Amler, Rülke.

Ein ganz schwerer Gang
von Hobbel am 30.11.2007

TSV Haunstetten muß zur aufstiegsambitionierten SV Bissingen

(hv). Das wird kein Sonntagsausflug: Die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten haben vor der Weihnachtspause noch einiges an Arbeit zu verrichten, muß man doch innerhalb zwei Wochen bei den beiden Titelanwärtern SV Bissingen (heute, 20 Uhr) und HC Neustadt (16.Dezember) antreten. Dazwischen befindet sich zwar noch die Hoffnungspartie gegen das Schlusslicht Göppingen II, die Spiele gegen die Spitzenteams haben es jedoch in sich. Hier gilt es vor allem Ruhe zu bewahren und die zu erwartenden Misserfolge positiv zu verarbeiten. In Bissingen hat man es wieder einmal mit der Topscorerin der Liga, Lacri Lazar, zu tun. Die rumänische Ex-Internationale brachte es in den bisherigen 13 Partien schon wieder auf 168 Treffer und wird sich auch von den TSV-Defensivspezialisten kaum bremsen lassen. Coach Hans Drasovean erhofft sich von seinen Schützlingen eine kontrolliert-couragierte Leistung, auch im Hinblick auf das nach Weihnachten dringend benötigte Nervenkostüm: "Wir müssen vor allem zusammenhalten, auch wenn es nicht so laufen sollte, wie wir uns das vorstellen." Nicht gerade förderlich war hierbei der schmerzhafte und komplett unnötige Punktverlust vor Wochenfrist gegen Pforzheim (23:23). Pia Nowotny wird nach ihrer dabei erlittenen schweren Rückenprellung deshalb heute abend kaum zum Einsatz kommen. In der Albert-Loderer-Halle richten sich dagegen am Wochenende alle Augen auf den Bayernliga-Lokalderby-Kracher der Männer gegen den TSV Friedberg (Sonntag, 16.30 Uhr). Haunstettens Abteilungsleiter Herbert Vornehm hofft dabei endlich einmal wieder auf eine spürbare Kulisse: "Der Zeitpunkt ist eigentlich günstig, da alle umliegenden Vereine bereits am Samstag im Einsatz sind. Einen würdigen Rahmen mit 500 bis 600 Zusehern hätte dieses erstmalige Aufeinandertreffen mit Sicherheit verdient."

Ein Heimsieg ist jetzt Pflicht
von Hobbel am 22.11.2007

TSV Haunstetten erwartet Pforzheim

(hv). Zwei vorn ? zwei hinten, und möglichst keinen fallen lassen: die letzten vier Spiele in der Vorrunde der Regionalliga Süd haben es für die Handballerinnen des TSV Haunstetten in sich. Zu Hause erwartet man mit der TG Pforzheim (Sonntag, 14.30 Uhr, AL-Halle) sowie FA Göppingen II (9.12.) zwei Mitkunkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, während man es auswärts bei der SV Bissingen (1.12.) und dem HC Neustadt (16.12.) mit absoluten Favoriten um die Titelvergabe zu tun hat. TSV-Trainer Hans Drasovean fordert deshalb von seinen Schützlingen dringlich die so wichtigen Heimzähler zu sichern, was zum Start der Rückrunde ein ausgeglichenes Punktepolster bedeuten würde: "Das wär schon mal der erste Weihnachtswusch für mich," sagt der Coach. Unliebsame Erinnerungen haben die Rot-Weißen an die Pforzheimerinnen in der vergangenen Runde, als die Württembergerinnen mit einem 29:28 in der Albert-Loderer-Halle den Rot-Weißen ihren Saisonabschluß gehörig versalzten. "Damals war aufgrund des vorzeitig gesicherten Klassenerhalts einfach schon die Luft raus bei uns. Die Konstellation jetzt ist gänzlich anders und wir werden die von uns geforderten Dinge am Sonntag um einiges besser parat stellen," verspricht TSV-Abwehrchefin Pia Nowotny. Der zwar etwas mühsame, aber enorm wichtige Auswärtssieg vor Wochenfrist in Nürnberg sollte dazu sein übriges beitragen: "Da konnten sich auch endlich die Ergänzungsspielerinnen positiv einbringen," erlärt Drasovean.
Die Bayernliga-Männer sind vor dem Lokalschlager gegen den TSV Friedberg (Sonntag, 2.Dezember, 16.30 Uhr) an diesem Wochenende spielfrei und können die zahlreichen Blessuren und Weh-Wehchen auskurieren.

Frauen gelingt ein Pflichtsieg 25:23 in Nürnberg
von AZ am 20.11.2007

Wie vom Trainer vorgegeben, haben die Haunstetter Regionalliga-Handballerinnen beim
beim 1.FC Nürnberg II einen Sieg eingefahren. Wenn auch mit 25:23 (10:11) etwas knapp
und nicht ganz so souverän, wie sich Hans Dravosean das eigentlich gewünscht hätte.
Schließlich mussten die Nürnbergerinnen auf sechs A-Jugend-Spielerinnen zurückgreifen,
weil die erste Mannschaft mit den Bundesligaspielerinnen im Europacup im Einsatz war.
„Deshalb hätte ich von meinem Team eigentlich erwartet“, so Drasovean. Doch eine geringe
Laufbereitschaft und eine schlechte Wurfquote drückten das Ergebnis. Grund genug für den
Trainer, beim 10:11-Halbzeitstand in der Kabineetwas lauter zu werden. „Dann haben alle
plötzlich verstanden, dass sie sich besser bewegen müssen, und gegen Ende sogar sechs Punkte sechs Punkte herausgespielt“, berichtet der Coach. Franziska Hochmair und Lydia
Kurstedt setzten dabei die Akzente, so dass es am Ende doch mit dem Pflichtsieg klappte.
TSV Haunstetten: Müller, Fischer; Kubitza (6/2), Novotny (23), Elsner (2), Schicketanz (1),
Duschner (2), Kurstedt (4), Hochmair (6), Rülke (1), Amler,Thurner.

Haunstetten will punkten
von Hobbel am 16.11.2007

Regionalligist zu Gast in Nürnberg

(hv). "Das ist eines der wichtigsten Spiele der ganzen Saison," Haunstettens Frauen-Trainer Hans Drasovean schwörte sein Team auf die Auswärtsaufgabe bei der Bundesliga-Reserve des 1.FC Nürnberg (Sonntag, 16 Uhr) in den vergangenen Trainingseinheiten konsequent ein. Die Franken sind derzeit akut abstiegsgefährdet, während der TSV sich mit dem Heimsieg gegen die SG Haslach etwas Luft nach unten verschafft hat. Mit zwei Zählern aus der Noris hätte man sogar ein ausgeglichenes Punktverhältnis, was am Ende der Runde zum Klassenverbleib genügen sollte. An mangelnder Einstellung wird es bei den Rot-Weißen wohl nicht liegen, die Übungsstunden erfreuten sich nicht nur regen Besuchs, sondern wurden auch mit kompletter Konzentration durchgezogen. "Man merkt es einfach, wenn alle da sind und keine Mätzchen gemacht werden," erklärt der Coach.

Noch weiter nach Norden geht es für die Bayernliga-Männer zur DJK Waldbüttelbrunn (bei Würzburg). Hier ist Stefan Ebert mit seinen Jungs am Samstag (19.30 Uhr) wieder einmal krasser Aussenseiter und muss versuchen sich möglichst gut aus der Affäre zu ziehen. "Bis jetzt ist uns das relativ gut gelungen, und wenn wir an uns glauben, ist immer eine Chance da," weiß der TSV-Übungsleiter. Etwas Sorgen bereiten ihm allerdings mehrere angeschlagene Akteure, die nach dem überharten Spiel gegen Regensburg nur bedingt trainieren konnten: "Ich hoffe, dass sie bis Samstag wenigstens wieder einigermassen auf dem Damm sind." Von immenser Bedeutung ist jede Partie ohnehin, da bis auf weiteres neun der dreizehn Vereine um die beiden restlichen Abstiegsplätze fighten werden.

Haunstetten zeigt sich als Team
von Stefanie Kern am 12.11.2007

Handball Regionalliga-Frauen besiegen die SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen mit 28:20

von Stefanie Kern

"Das war eine super Mannschaftsleistung, so wie es sein sollte. Dann kann man auch gewinnen." Damit hat Spielerin Sabrina Duschner den Sieg ihrer Mannschaft, an dem sie selbst mit fünf Toren maßgeblich beteiligt war, perfekt zusammengefasst. Denn nach einem sehr temporeichen Regionalliga-Spiel bezwang der TSV Haunstetten den Aufsteiger SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen verdient mit 28:20. Und das, obwohl die Gäste gleich in der ersten Minute nach einem 7-Meter-Wurf in Führung gingen. Doch die Haunstetter schienen sich nach der 30:18 Niederlage in Albstadt viel vorgenommen zu haben. Nach 30 Minuten gingen sie mit einer 10:6-Führung in die Kabine. Das Publikum durfte sich auf mehr freuen. Doch die Schützlingen von Trainer Hans Drasovean wollten es noch einmal spannend machen. "Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir einige Probleme, so dass der Gegner kurzzeitig in Führung gehen konnte", so der Trainer. Die Betonung liegt jedoch auf kurzzeitig, denn jetzt drehten die Mädels des TSV Haunstetten - trotz einiger fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen - so richtig auf. "Zum ersten Mal haben wir nicht nur gekämpft, sondern auch richtig gut gespielt", freute sich Torfrau MÜLLER, die trotz ihrer zahlreichen Paraden - darunter fünf abgewehrte 7-Meter - weniger ihre eigene Leistung, als viel mehr die ihrer Abwehr lobte, denn die sei "perfekt gewesen". Auch die neunfache Torschützin Marina Kubitza ist voll des Lobes: "Wir haben zum ersten Mal alle zusammengehalten und nicht nur jede für sich gespielt." Auch Trainer der Trainer wusste, dass es um viel ging: "Bei einer Niederlage wären wir auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Die Mannschaft wusste, um was es ging und hat gezeigt, dass sie da nicht hin will."

TSV Haunstetten: Müller, Fischer, Kubitza (9/1), Amler, Nowotny (7), Elsner (2), Schickentanz, Thurner, Kurstedt (3), Duschner (5), Hochmair (1), Rülke (1)

Haunstetten setzt auf Heimstärke
von Hobbel am 08.11.2007

TSV-Handballteams benötigen dringend Punkte

(hv). Dringend benötigte Zähler sollten die beiden Spitzen-Handball-Teams des TSV Haunstetten am kommenden Sonntag in heimischer Albert-Loderer-Halle einfahren. Die Regionalliga-Frauen haben es dabei mit der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen zu tun (14.30 Uhr), ehe im Anschluß bei den Bayernliga-Männern gegen die SG Regensburg ein weiteres Abstiegsduell ansteht. Frauen-Coach Drasovean hatte während der Woche einiges an Aufbauarbeit zu verrichten, zumal Teile der Truppe nach dem deprimierenden 18:30 in Albstadt doch recht angeschlagen wirkten. Zudem konnte aufgrund Krankheit und Verletzungen nicht mit dem kompletten Kader trainiert werden, so dass das Hauptaugenmerk am Wochenende gegen die Württembergerinnen wieder einmal auf verstärkte kämpferische Eigenschaften gelegt wird. Die SG hat sich nach blendendem Saisonstart in den letzten Wochen ins Mittelfeld verabschiedet und zeigte ebenso wie die Rot-Weißen kaum Stabilität. Genau hier will Drasovean ansetzen: "Wenn wir von Beginn an Druck aufbauen können, verlieren sie vielleicht auch die Nerven."
In der Männer-Bayernliga scheinen die Fronten derzeit geklärt, da mit Fürstenfeldbruck und Friedberg die erwarteten Titelfavoriten vorne sind und Aichach und Forchheim das Tabellenende zieren. Im restlichen breiten Mittelfeld tummeln sich sowohl die Haunstetter als auch die Regensburger und beide sind angehalten, so viele Zähler als nur möglich zu sammeln, um nicht allzu schnell die restlichen Abstiegsränge einzunehmen. Für TSV-Trainer Ebert heißt es in erster Linie Regensburgs Top-Scorer Sigl in den Griff zu bekommen, der mittlerweile die Torjägerliste der Liga souverän anführt. Aber gerade hier sieht er für seine Jungs die größte Gefahr: "Wir dürfen uns nicht nur auf eine Person focussieren, sonst haut uns noch der Rest den Kasten voll." Maximale Teamarbeit wird also wieder beim TSV gefragt sein, um diese enorm wichtige Partie erfolgreich zu gestalten.

TSV Haunstetten bricht ein
von Hobbel am 04.11.2007

Handballerinnen können nur ein Drittel mithalten



(hv). Die dritte Regionalliga-Saison deutet sich für die Handball-Frauen des TSV Haunstetten als die bisher schwierigste an. Vor allen Dingen in den Auswärtspartien finden die Drasovean-Schützlinge kaum zu eigentlicher Spielstärke, und da man zu Hause auch bereits drei Zähler abgegeben hat, ist schon nach einem Drittel der Runde der bedingungslose Kampf um den Klassenerhalt angesagt.

Bei der HSG Albstadt hat es am Samstag jedenfalls wieder nicht zum Punktgewinn gereicht: Die Rot-Weißen unterlagen deutlich mit 18:30 (12:17) und müssen sich auf harte Wochen einstellen. Tatsächlich konnte man im ersten Durchgang durchaus mithalten, lag einige Male in Führung und hatte bis zur 20.Minute noch den 11:11-Gleichstand. Wie so oft gab man jedoch hier die Partie innerhalb kürzester Zeit aus der Hand. Mehrere technische Fehler und einige überhastete Würfe gestatteten den Gastgeberinnen einen 6:0-Zwischenspurt, der bis zur Pause bei nur einem Erfolg von Haunstetten schon die Vorentscheidung andeutete. Ein leines Strohfeuer zu Beginn der zweiten Hälfte war dann nur noch ein kurzes Lebenszeichen der Gäste, die in Folge jegliche Konzeption verloren hatten und im Deckungsverband immer wieder über die rechte Angriffsseite der Einheimischen ausgekurbelt wurden. Trainer Hans Drasovean sprach nach der Partie von einer ?mentalen Blockade? seiner Mädels, die durchaus Kampf- und Einsatzwillen zeigten: ?Man kann nicht sagen, dass eine oder mehrere Spielerinnen nicht wollten. Mit einer gewissen Fehlerhäufung bricht allerdings alles wieder zusammen.? Aufbauarbeit ist für ihn und seinen Trainerstab also in der kommenden Woche angesagt, da im nächsten Heimspiel am Sonntag mit der SG Haslach ein weiterer harter Brocken wartet.

TSV: Müller, Fischer (Tor); Kubitza (8/1), Nowotny (5/1), Duschner (3), Elsner, Kurstedt (je 1), Hochmair, Schickentanz, Amler, Rülke.

Haunstetten muß Farbe bekennen
von Hobbel am 02.11.2007

Handballer in fremden Hallen stark gefordert

(hv). Kein Zuckerschlecken werden die Auswärtspartien für die Handballteams des TSV Haunstetten aller Voraussicht nach am heutigen Samstag werden. Sowohl die Regionalliga-Frauen (20.00 Uhr bei der HSG Albstadt) als auch die Bayernliga-Männer (18.00 Uhr in Trudering) haben es dabei mit Spitzenmannschaften ihrer Klassen zu tun.
Der Überraschungs-Coup des Vorjahres, als man beim Zweitliga-Absteiger auf der schwäbischen Alb sensationell gewann, dürfte für die Drasovean-Mädels nur schwer zu wiederholen sein. Zwar präsentierten sich die Württembergerinnen im bisherigen Verlauf ebenso wenig stabil wie die Rot-Weißen, Haunstetten hat allerdings bis auf den Sieg beim Mitabstiegskandidaten Ismaning in fremder Halle noch keinen richtigen Fuß auf den Boden gebracht. Zuletzt gab es in Grenzach mit 24:36 sogar eine derbe Klatsche, was den TSV-Trainer zu entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen veranlasst: „Wir werden mit kontrollierter Offensive arbeiten, um den spielstarken Albstädterinnen nicht ins offene Messer zu laufen.“ Zum Glück kann er wieder auf Nachwuchstalent Andrea Elsner (Spanien) zurückgreifen: „Unsere Angriffskonzeptionen waren dadurch doch stark eingeschränkt. Jetzt können wir wieder aus dem Vollen schöpfen,“ so Drasovean.
Mindestens genauso schwierig dürfte es für die Männer rund um Stefan Ebert werden, wenn man beim Renommierklub Trudering in der Quiddestraße antreten muß. Die Münchner haben zwar schon bessere Zeiten in der Regionalliga hinter sich, zählen aber nun seit Jahren zu den absoluten Spitzenkräften im Bayerischen Raum. Zudem befindet sich das Team von Trainer Hoffmann derzeit in glänzender Form, hat man unter anderem vor Wochenfrist der DJK Rimpar die erste Heimniederlage seit Jahren beibringen können. Haunstetten hat auf der anderen Seite nach der uninspirierten Leistung im Lokalderby gegen Aichach (27:27) einiges gut zu machen: „Wir haben überhaupt keine Einstellung gefunden. So darf man sich im Abstiegskampf einfach nicht präsentieren,“ sagt Ebert. „Gerade in Trudering dürfen wir weder als Einzelkämpfer noch als Drückeberger unterwegs sein, hier zählt nur das absolute Kollektiv,“ weiß der Coach die Marschroute.

Mit Kampf und Teamgeist zum verdienten Sieg
von Stephanie Kern am 29.10.2007

Handball TSV Haunstetten besiegt TS Ottersweier mit 25:22
Zu früh gefreut! Denn was zu Anfang nach einem leichten Spiel für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten aussah, entpuppte sich schnell als ein wahrer Nervenkrimi - für die Mannschaft und die zahlreichen Fans. "Mein Vater dachte schon, das wird ein langweiliges Spiel", lachte die mehrfache Torschützin Pia Nowotny nah dem am Ende knappen 25:22 (13:12)-Sieg gegen den TS Ottersweier, "doch dann hatten wir große Probleme mit den Kreisläuferinnen". Und die machten den Spielerinnen unter Trainer Hans Drasovean das Leben unnötig schwer. Denn obwohl Haunstetten dank einer sehr starken Anfangsphase bereits mit 8:2 führte, ließen sie die Gäste aus Ottersweier mit einem 13:12-Halbzeitpausenstand an sich rankommen. "Wir haben stark begonnen, dann haben sich aber die technischen Fehler gehäuft", erklärte sich Trainer Drasovean das Zurückkommen des Gegners. Auch nach der Pause konnten die Haunstetter nicht an die Leistung aus den ersten 20 Minuten anknüpfen. Die Fouls nahmen im gleichen Maße zu, in dem die Trefferquote der Torschüsse abnahm. Einzig Torfrau Sabrina (die) Müller(in) lies sich nicht aus dem Konzept bringen und hielt ihre Mannschaft mit Glanzparaden im Spiel. Doch auch sie konnte nicht verhindern, dass Ottersweier ab der 40. Spielminute zweimal in Führung ging. Das schien sowohl die Spielerinnen des TSV Haunstetten als auch die Fans wachzurütteln. In den letzten 10 Minuten gab Haunstetten auf dem Platz und auf der Tribüne noch einmal alles und ging am Ende verdient mit 25:22 als Sieger aus der Regionalligapartie hervor. "Wir haben durch viel Kampf und Teamgeist gewonnen", freute sich Torfrau Müller über den wichtigen Sieg. Denn laut Trainer Drasovean mussten er und sein Team "heute unbedingt gewinnen". Und das ist ihnen dank der kämpferisch besseren Leistung gelungen. Da fehlten auch Sina Schickentanz die Worte: "Endlich haben wir mal wieder zweif Punkte geholt. Wir sind alle so aufgelöst, darum können wir nichts sagen." Macht ja nichts, das Ergebnis sagt ja fast schon alles.

TSV Haunstetten: Müller, Kubitza (3), Amler (3), Nowotny (8/2), Schickentanz (2) Tumer, Kurstedt (2), Duschner (4), Hochmeir (3), Rülke, Fischer

Hochspannung garantiert
von Hobbel am 25.10.2007

Haunstetter Handball-Teams kämpfen um wichtige Punkte

(hv). Bereits die dritte Handball-Doppelveranstaltung steht am Sonntag in der Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten auf dem Programm. Um 14.30 Uhr empfangen die Regionalliga-Frauen die TS Ottersweier und im Anschluß kommt es zum mit Spannung erwarteten ersten Lokalderby der Bayernliga-Männer gegen den TSV Aichach (16.30 Uhr). Die 1. Frauenmannschaft um Coach Hans Drasovean hat mit den kommenden drei Partien gegen Ottersweier, Albstadt und Haslach drei ganz harte Brocken vor sich. Mit derzeit 5:9 Zählern sieht auch die Tabellensituation nicht gerade rosig aus. Ein Heimsieg gegen den starken Badischen Aufsteiger wäre somit mehr als wichtig für die Rot-Weißen, die sich nach der derben 24:36-Auswärtspackung in Grenzach während den letzten Trainingseinheiten wieder auf alte Stärken besonnen haben: "Teamgeist, schnelle Beine in der Abwehr und die Flucht nach vorne, dann brauchen wir vor keinem Gegner Angst haben," weiß Flügelflitzerin Sina Schickentanz zu berichten, und sämtliche Tugenden werden am Sonntag extrem gefordert sein.
Bei den Bayernliga-Männern herrscht nach dem Punktgewinn in Rothenburg (27:27) und derzeitigem 5.Tabellenplatz positiver Optimismus. Und im schwäbischen Derby gegen den Erzrivalen aus Aichach ist man sogar leiser Favorit. Trainer Stefan Ebert sieht allerdings in diesen Umständen schlummernde Gefahren: "Wir dürfen uns nicht blenden lassen. Die bisherigen Gegner waren bis auf Fürstenfeldbruck nicht gerade die Stärksten. In dieser Bayernliga sollte man ohnehin jede Partie mit vollster Konzentration angehen und das gilt vor allem für die Derbys." Zu seiner Beruhigung konnte man vergangene Woche wenigstens in der Torhüterfrage Entwarnung vermelden. Hier hat sich Dennis Stinner vom Ligakonkurrenten TSV Friedberg den Rot-Weißen angeschlossen und vertritt den knieverletzten Daniel Fischer. Der 26-jährige verfügt über mehrjährige Bayernligaerfahrung und ist aus Sicht des Trainers alles andere als ein Notnagel: "Er wird uns mit Sicherheit wieder weiter bringen," so Ebert.

Zu viele müde Knochen
von Hobbel am 21.10.2007

Haunstetten kommt nach Mammutfahrt in Grenzach nicht auf die Beine

(hv). Die alljährliche Weltreise an die Schweizer Grenze fand für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten dieses Mal kein positives Ende: Mit 24:36 (9:19) musste man sich beim Erzrivalen TV Grenzach mehr als deutlich geschlagen geben.

Nach 6 1/2 - stündiger Busfahrt war die Begegnung praktisch schon nach dem ersten Durchgang entschieden. Haunstetten lag bereits in der 10.Minute mit 1:6 im Hintertreffen und selbst die gezogene Auszeit von Trainer Drasovean zeigte bei seinen Schützlingen nicht die erhoffte Wirkung. Zu viele technische Fehler gepaart mit ungenügender Lauf- und Kampfbereitschaft ermöglichten den hochmotivierten Breigauerinnen zahllose leichte Treffer, so dass spätestens ab dem 9:19 zum Seitenwechsel Schadensbegrenzung angesagt war. Das sollte dann wenigstens in Massen gelingen, begünstigt auch dadurch, dass Grenzach in Folge verstärkt seine Reservisten zum Einsatz brachte. Haunstettens Trainer Drasovean bemängelte in erster Linie die mangelhafte Durchschlagskraft seines Rückraums: "Da waren wir viel zu harmlos. Ausserdem haben uns die Grenzacher mit ihrem schnellen Spiel mit unseren eigenen Waffen geschlagen." Bei nunmehr 5:9 Zählern sind die Rot-Weißen in Tuchfühlung mit der Abstiegszone und müssen in den kommenden keineswegs leichteren Partien extrem aufpassen, dass es nicht noch weiter abwärts geht.

TSV: Müller, Fischer (Tor); Kurstedt, Duschner (je 5), Kubitza (4/4), Nowotny (3), Thurner, Rülke (je 2), Amler, Schickentanz, Hochmair (je 1), Elsner.

Jetzt wird`s ernst
von Hobbel am 18.10.2007

Haunstettens Handballteams auf großer Fahrt

(hv). Für die höherklassigen Handballmannschaften des TSV Haunstetten geht am Wochenende die Saison erst richtig los. Nachdem der Rundenstart sowohl für die Regionalliga-Frauen (5:7 Punkte) als auch für die Bayernliga-Männer (6:2) durchaus zufrieden stellend absolviert wurde, heißt es jetzt erstmals in weitere Entfernung Farbe bekennen. Eine kleine Weltreise haben dabei wieder die Frauen von Hans Drasovean vor sich, wenn es am Samstag (19.30 Uhr) an die Schweizer Grenze zum TV Grenzach geht. Und auch dieses (bereits sechste) Aufeinandertreffen verspricht einiges an Spannung, da sowohl die Grenzacherinnen als auch die Rot-Weißen im bisherigen Saisonverlauf nur schwer einzuschätzen waren. Aufgrund der wechselhaften Leistungen will der TSV-Coach auch keine richtige Prognose abgeben: " Man kann hier keinen Favoriten ausmachen. Wenn wir wieder alle an einem Strang ziehen, ist wie immer vieles möglich." Gerade an den Teamgeist wurde in letzter Zeit verstärkt appelliert, da sich hier laut Trainer einige "Baustellen" auftaten. "Es kann nicht sein, dass sich einige in verschiedene Richtungen bewegen. Aber die Sachen sind geklärt und ich gehe davon aus, dass jeder weiß was er zu tun hat," so Drasovean.
Männer-Trainer Stefan Ebert steht beim TSV Rothenburg (Samstag, 18 Uhr) mit seiner Truppe Dank des derzeitigen Zählerstandes kaum unter Druck. Die Franken spielen seit Jahren im Vorderfeld der Bayernliga und möchten auch heuer wieder um den Titel mitmischen. Zahlreichen "Hochkarätern" stehen gegenüber beim TSV wieder zumeist Eigengewächse auf dem Spielberichtsbogen. Mit Florian Zimmerly als Rückkehrer hat sich auch die Lage auf der Rechtsaussen-Position einigermassen entspannt, wogegen die Suche nach einem zweiten Torhüter noch immer kein Ergebnis hervorgebracht hat: "Das gestaltet sich mehr als schwierig und da wir davon ausgehen müssen, dass Benny Riedel nicht immer so einen Glanztag wie gegen Forchheim erwischt, müssen wir weiter dranbleiben", sagt Ebert. Für die Partie in Rothenburg gibt er sich zudem kaiserlich: "Schau mer mal."

Nowotny macht den Unterschied
von Andrea Bogenreuther am 15.10.2007

Handball Haunstettens Frauen siegen 30 : 25

Dank ihrer blendend aufgelegten Torhüterin Sabrina Müller, der blitzgefährlichen Werferin Sabrina Duschner und der nahezu
unersetzlichen Pia Nowotny erkämpften sich die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten einen 30:25 (15:12)-Sieg gegen Waidhausen. Das Personal-Experiment von Trainer Hans Drasovean ging dennoch schief: Er ließ seine Mannschaft erst einmal ohne die immer noch an einer Knieverletzung laborierende Leitfigur Pia Nowotny auflaufen. Anfangs kamen die Haunstetterinnen gegen Waidhausen auch recht gut ins Spiel und erarbeiteten sich über ein 4:4 mit flotten Kontern und ansehnlichen Spielzügen eine 8:5-Führung. Doch als Waidhausen mehr Druck aufbaute, häuften sich die Haunstetter Fehler. Die Gäste glichen zum 8:8 aus. Zeit zu Handeln für Haunstettens Trainer Drasovean. Er wechselte Pia Nowotny ein und die brachte Ruhe und Übersicht zurück. "Eigentlich soll Pia langsam wieder zurückkommen und ich möchte den anderen, die immer gut mittrainieren, auch die Chance geben. Jede muss dann aber mehr initiative zeigen", weiß Drasovean, wo es im Teamverbund gerade bei den jüngeren Spielerinnen noch hakt. Mit dem Rückhalt Sabrina Müller im Tor, die fast immer an der richtigen Stelle stand, gelang Haunstetten bis zur Pause aber doch eine 15:12 Führung.

Selbstbewusstsein kehrt Stück für Stück zurück.
Nach der Halbzeit drehte Drasovean zu seiner ursprünglichen Aufstellung zurück - Nowotny blieb wieder auf der Bank. Allerdings mit dem gleichen Ergebnis. Schnell war die Führung aufgebraucht, beim 17:17 schien das Spiel endgültig zu kippen. Drasovean reagierte erneut. Wieder kam Nowotny rein. Mit ihr im Team kehrte das Haunstetter Selbstbewusstsein Stück für Stück zurück. 24:21 hieß es acht Minuten vor Schluss. Waidhausen schien endlich angeschlagen, die Haunstetter Tormaschinerie kam nun richtig auf Touren und erhöhte bis zur Schlusssirene verdient auf 30:25.

TSV Haunstetten: Müller, Duschner (9), Kubitza (8/5), Elsner (4), Hochmair (2), Kurstedt (2), Nowotny (2), Schicketanz (2), Rülke (1), Amler, Thurner

Handball total in Haunstetten
von Hobbel am 11.10.2007

Zweite Heimspiel-Doppelveranstaltung am Sonntag

(hv). Am kommenden Sonntag ist die Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten wieder ganz im Zeichen des Handball-Sports. Sowohl die Regionalliga-Frauen (14.30 Uhr gegen den TV Weidhausen) als auch die Bayernliga-Männer (16.30 Uhr gegen VfB Forchheim) haben Heimrecht und enorm wichtige Partien zu bestreiten. Für die Frauen von Hans Drasovean heißt es im Bayerischen Derby gegen den Liga-Neuling TV Weidhausen Farbe bekennen. Lediglich drei Zähler aus fünf Begegnungen konnte sich der TSV bisher sichern, und so kommt der Auseinandersetzung mit den Franken höchste Wichtigkeit zu: "Solche Spiele müssen wir einfach für uns verbuchen," sagt der Coach, der unter der Woche einiges an Aufbauarbeit zu leisten hatte. Nach dem deprimierenden 14:32 gegen Topfavorit Sindelfingen war doch etwas Verunsicherung in den Reihen seiner Spielerinnen aufgetreten, was sich bis zum Sonntag aber gelegt haben soll: "Da waren wir zum ersten Mal richtig chancenlos. Das ist aber ein gänzlich anderes Kaliber und ich gehe davon aus, dass bis Spielbeginn alle den Kopf wieder frei bekommen," erwartet der Trainer.
Gedrückte Stimmung herrschte auch bei den Bayernliga-Männern trotz der Spielpause am letzten Wochenende. Und das nicht wegen der sportlichen Bilanz, die sich mit zwei Siegen aus drei Partien durchaus sehen lassen kann. Trainer Stefan Ebert hat vielmehr Probleme mit den sich häufenden Krankheistfällen in seiner Truppe. Neben zahlreichen leichteren Blessuren und Erkältungsproblemen hat sich jetzt ausgerechnet Tormann Daniel Fischer im Training einen Kreuzbandriß zugezogen und fällt somit für die komplette weitere Runde aus: "Ein extrem schwerer Schlag, zumal er sich in einer absoluten Topform befand," lamentiert Ebert. Jetzt ist man auf TSV-Seite auf der Suche nach einem Stellvertreter für Benny Riedel, der momentan die alleinige Verantwortung tragen muss. Alles andere als eine leichte Aufgabe steht somit gegen den Regionalliga-Absteiger Forchheim auf dem Plan, der nach missglücktem Start ebenso jeden Zähler ergattern will wie die Rot-Weißen. "Ich erwarte von meinen Jungs wieder höchstmöglichen Einsatz. Die angeschlagenen Spieler müssen sich einfach durchbeißen," sagt Ebert, seines Zeichens selbst ein früheres Kämpferherz.

Haunstetten geht unter
von Hobbel am 08.10.2007

Regionalligist beim 14:32 gegen Sindelfingen absolut chancenlos

(hv). Der TSV Haunstetten bleibt in der Regionalliga Süd der Frauen weiterhin ein dankbarer Gegner für den VfL Sindelfingen. Auch im dritten Aufeinandertreffen gab es für die Rot-Weißen nichts zu erben, ganz im Gegenteil: beim 14:32 (9:14) handelte man sich in eigener Halle eine derbe Packung ein, und war dabei auch komplett chancenlos. Die Sindelfinger präsentierten sich auf der anderen Seite als heißer Titelanwärter und lieferten sowohl mit ihrer robust-beweglichen Abwehrformation als auch dem schnellen Kombinations- und Gegenstoßspiel eine kleine Handball-Demonstration ab. Die erste Viertelstunde sollte dabei über die Kräfteverhältnisse entscheidend hinwegtäuschen: Hier lag der TSV mit 6:5 in Front, die Gäste hatten allerdings bereits sieben Holztreffer zu verzeichnen. Ab diesem Zeitpunkt kam definitiv die Wende in die Auseinandersetzung, als Sindelfingen an Konzentration im Abschluß um einiges zulegte und mit einem 8:0-Zwischenspurt die Sache klarstellte. Haunstetten biß sich hier und auch in Folge immer wieder die Zähne am Abwehrbollwerk der Württembergerinnen aus, die spätestens beim 20:10 in der 45. Minute den Widerstand der Einheimischen endgültig gebrochen hatten. Bis Spielende sollte es dann noch schlimmer kommen, als die Defensivarbeit des TSV vollkommen zerbröselte und dadurch ein deprimierendes 14:32 an der Anzeigetafel zu Buche stand. Trainer Hans Drasovean war anschließend doch etwas fassungslos über die derart misslungene Präsentation seiner Schützlinge: „Diese vollständige Kapitulation kann ich nicht so annehmen. Etwas mehr Gegenwehr hätte ich mir aus Gründen der Psychologie da schon erwünscht, vor allem im Hinblick auf die nächste extrem wichtige Heimpartie gegen Weidhausen.“

TSV: Müller, Fischer (Tor); Kubitza (4/2), Nowotny, Elsner (je 3/1), Kurstedt (2), Duschner, Hochmair (je 1), Amler, Schickentanz, Thurner, Rülke.

Eine harte Nuss für Haunstetten
von Hobbel am 04.10.2007

Regionalliga-Handballerinnen erwarten Titelfavoriten Sindelfingen

(hv). "Die werden ganz schwer zu knacken sein," weiß Hans Drasovean, der Trainer der Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten über den VfL Sindelfingen zu berichten. Am Sonntag (14.30 Uhr, Albert-Loderer-Halle) erwarten die Rot-Weißen mit den Württembergerinnen einen der heißesten Anwärter auf die diesjährige Meisterschaftskrone. Nach der unnötigen 28:29-Heimniederlage gegen Möglingen ist der TSV mit derzeit 3:5 Zählern nicht ganz im Soll und vor allen Dingen in heimischer Halle noch nicht so recht in Tritt gekommen. Hinzu kommt, dass man gegen die Sindelfinger die beiden bisherigen Aufeinandertreffen auf süddeutscher Ebene abgeben musste. Ein äußerst schwieriges Unterfangen also, welches der TSV-Coach jedoch mit gewohnter Zuversicht angeht: "Wenn wir die nötige Laufbereitschaft an den Tag legen und zu unserem schnellen Spiel finden, sind wir in keiner Partie chancenlos," ist die Parole von Drasovean. Pia Nowotny ist zum Glück wieder voll einsatzfähig und auch Svea Thurner steht nach ihrem Auslandsaufenthalt uneingeschränkt zur Verfügung, so dass der Trainer personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Am Ende fehlt dem TSV Haunstetten ein Tor
von klan am 01.10.2007

Regionalliga Für die Handball-Frauen reicht es gegen den TV Möglingen mit 28:29 nicht zum Sieg

Alles was die Kräfte hergaben boten die Handballerinnen des TSV Haunstetten gegen die Regionalligakonkurrenten TV Möglingen auf, doch am Ende reichte es ganz knapp nicht zu einem Punktgewinn. Mit 28:29 (13:13) musste sich die Mannschaft von Trainer Hans Drasovean den Gästen beugen. "Wir waren in der Abwehr zu passiv, haben im Angriff zu wenig Druck und zu viele technische Fehler gemacht. Da kann man das Spiel nicht gewinnen", lautete dann auch die Analyse des enttäuschten Hans Drasovean, der mit einem Sieg gerechnet hatte. Lange sah es auch so aus, als könnten die Haunstetterinnen, die mit der immer noch nicht vollständig genesenen Pia Nowotny und der angeschlagenen Marina Kubitza antraten, als Sieger vom Platz gehen. Vor allem, als sie sich in der ersten Hälfte mit konzentriertem Angriffsspiel einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeiteten. Doch dann häuften sich die technischen Fehler, ungenaues Abspiel, Schrittfehler und hektische Aktionen stärkten den TV Möglingen, der nach dem 13:13 zur Halbzeit erst richtig das Tempo anzog. "Eigentlich gehört die Schnelligkeit zu unserem Spiel, aber das konnten wir heute nicht zeigen", so Drasovean. Möglingen erhöhte so den Druck in der Offensive, dass die Haunstetterinnen schnell 21:25 zurückfielen. Die Gastgeberinnen holten zwar Tor für Tor auf, hatten fünf Minuten vor Schluss aber immer noch ein Tor Rückstand. Die Nerven langen blank, die Spielweise wurde härter. 28:29 - zwei Minuten vor Schluss hatte Haunsteten noch die Chance auf den Ausgleich. Trainer Drasovean schrie sich die Seele aus dem Leib, um sein Team zu dirigieren, doch Pia Nowotny warf in letzter Sekunde übers Tor. (klan)

TSV Haunstetten: Müller, Fischer, Kubitza (6/4), Nowotny (4/1), Duschner (7), Elsner (6/1), Kurstedt (4) Hochmair (1), Amler, Thurner, Rülke

Quelle: AZ

Handball-Knaller in Haunstetten
von Hobbel am 27.09.2007

Männer im Spitzenspiel gegen Fürstenfeldbruck / Frauen empfangen Möglingen

(hv). Wer hätte das gedacht ? Am dritten Spieltag in der Handball-Bayernliga der Männer kommt es in der Albert-Loderer-Halle des TSV Haunstetten zum ersten Schlagerspiel: Am Sonntag um 16.30 Uhr empfängt die Truppe von Stefan Ebert den Regionalliga-Absteiger und Top-Meisterschaftsfavoriten TuS Fürstenfeldbruck. Haunstetten konnte als Liga-Neuling bisher überraschend die beiden Auftaktspiele in Ottobeuren und gegen Lohr für sich entscheiden, während die Brucker im direkten Duell beim Mitaufstiegsaspiranten Friedberg vergangene Woche den ersten Zähler liegen ließen. Auf TSV-Seite freut man sich jedenfalls auf den Auftritt der Spitzenmannschaft aus dem Münchner Westen: "Wir haben nichts zu verlieren und werden versuchen möglichst lange Paroli zu bieten," verspricht Trainer Ebert. Ob dies so gut gelingen wird wie im ersten Heimspiel gegen Lohr, scheint mehr als fraglich: "Da erwartet uns ein ganz anderes Kaliber und wir sind nochmal fünfzig Prozent mehr gefordert," weiß der Coach und fügt hinzu: "Wenn wir uns wieder als intaktes Team präsentieren können, ist aber alles möglich." Das "Vorspiel" der Regionalliga-Frauen gegen den TV Möglingen (14.30 Uhr) ist nicht von minderer Brisanz. Nach drei absolvierten Runden ist das 16er-Feld noch derart eng zusammen, so dass jeder ergatterte Zähler von enormer Wichtigkeit sein kann und wird. Trotz der phantastischen Leistung seiner Truppe beim 31:29-Auswärtssieg in Ismaning warnt TSV-Trainer Drasovean vor möglichen Nachlässigkeiten: "Da hat aufgrund scheinbarer Aussichtslosigkeit jeder für jeden gekämpft und genau dort müssen wir auch gegen Möglingen ansetzen." Der Einsatz von Pia Nowotny (Knieprobleme) wird auch am Sonntag fraglich sein, wenngleich unter der Woche schon leichte Fortschritte zu erkennen waren. "Sie fehlt uns natürlich an allen Ecken und Enden. Wir werden erst kurz vor Spielbeginn entscheiden können, ich gehe aber von einer ähnlichen Konstellation wie in der Vorwoche aus. Dann sind halt wieder alle anderen gefragt," resümiert Drasovean.

Die Mädels begeistern ihren Trainer
von Hobbel am 23.09.2007

TSV Haunstetten überrascht in Ismaning


(hv). Hans Drasovean, der Coach der Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten, ansonsten ein eher ruhiger Geselle, war nach der Partie in Ismaning kaum noch zu bremsen: "Phantastisch, überwätigend", so die meist gefallenen Kommentare über die Leistung seiner Schtützlinge beim doch etwas überraschenden 31:29 (16:15)-Sieg über Angstgegner TSV Ismaning in deren Halle. Haunstetten hatte die beiden bisherigen Aufeinandertreffen abgegeben, zumal man meist kein geeignetes Mittel gegen das schnelle Kombinationsspiel der Münchner Vorstädter fand. Das sollte sich jedoch am Samstag ändern: "Wir haben während der Woche verstärkt die Rückwärtsbewegung trainiert und das hat sich ausgezahlt," erklärt der Trainer. Zudem präsentierten sich die Rot-Weißen selbst sehr kombinationssicher, wiesen eine viel bessere Wurfquote aus und legten einen Kampfgeist und Siegeswillen an den Tag, dass sogar den 50 mitgereisten Fans die Augen tropften. Ismaning wurde zunächst durch einen "Raketenstart" der Haunstetterinnen überrascht und musste beim 1:5 nach sieben Minuten mit einer Auszeit die erste Vollbremsung ziehen. Dies zeigte Wirkung, da sich nun in Folge eine weitaus ausgeglichenere Partie zeigte, allerdings immer mit leichten Vorteilen für die Gäste aus Haunstetten. Denen schien jedoch kurz vor Spielende dann doch noch die Luft auszugehen, als die "Isis" zur 29:28-Führung einwarfen. Drei Minuten waren hier noch zu spielen, als der große Auftritt von Sabrina Müller im TSV-Gehäuse kommen sollte. Mit einigen Wahnsinns-Reflexen vernagelte sie jetzt ihr Tor und ließ bis zum Schluß kleinen einzigen Gegentreffer mehr zu. Ihre Kolleginnen holten, dadurch beflügelt, zur letzten Attacke aus und setzten mit drei Toren in Folge dem vermeindlichen Favoriten den Kock-Out. "Was die Mannschaft ohne ihre Leitfigur Pia Nowotny auf die Platte gebracht hat, ist aller Ehren wert. Es war unsere bisher beste Leistung und so kann es ruhig weitergehen," brachte Drasovean die Sache auf den Punkt.

TSV: Müller, Fischer (Tor), Kubitza (10/5), Duschner (6), Elsner, Kurstedt (je 5), Schickentanz (3), Hochmair (2), Amler, Rülke, Nowotny (n.e.), Dengel (n.e.)

Missglückter Auftakt in Riesa
von Robert am 21.09.2007

Missglückter Auftakt in Riesa Handballteam beim 27:32 ohne Chance

Der Start der Haunstetter Handballerinnen in die neue Regionalliga-Saison ist missglückt: Beim Zweitliga-Absteiger SC Riesa gab es für die Mannschaft von Trainer Hans Drasovean eine 27:32 (13:18)-Niederlage. Man merkt, dass diese Mannschaft Bundesliga gespielt hat, musste Haunstettens Coach Drasovean nach dem Abpfiff anerkennen.
Die Gastgeber gingen von Anfang an hohes Tempo, Haunstetten hatte Mühe mitzuhalten. Ab dem Zwischenstand von 3:2 erhöhte Riesa den Druck und enteilte den Gästen auf 11:3. Die steckten zwar nicht auf und verkürzten bis zur Pause den Rückstand auf fünf Tore, doch kleinere Schwächephasen nutzte Riesa gnadenlos aus. Anfang der zweiten Hälfte folgte die beste Phase der Haunstetterinnen, die sich zwischenzeitlich bis auf 19:21 heranarbeiteten. Doch die Gastgeber, die mit der Japanerin Emi Uchibayshi und Ivana Vujica zwei starke Leistungsträgerinnen im Kader haben, zogen das Tempo sofort wieder an und fuhren den Sieg ohne Mühe ein. Wir haben auch gute Spielzüge gezeigt, sind aber noch nicht so konstant. Gegen eine routinierte Mannschaft wie Riesa wird eben jeder Fehler hart bestraft, lautete das Fazit von Hans Drasovean.
TSV Haunstetten Müller, Fischer, Novotny (8), Duschner (8), Kubitza (5/2), Schicketanz (2), Elsner (2/1), Kurstedt (1), Amler (1), Rülke, Thurner, Hochmair.

Der Trainer verteilt Durchhalteparolen
von Hobbel am 21.09.2007

Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten vor schwieriger Phase

(hv). Erst zwei Spieltage sind in der Handball-Regionalliga Süd der Frauen absolviert, und der TSV Haunstetten steht vor der ersten kritischen Situation. Trotz ansprechender Leistungen sprang für die Truppe von Hans Drasovean bisher nur ein Zähler beim 24:24 vor Wochenfrist gegen Leipzig heraus und nun steht man vor der unangenehmen Auswärtsaufgabe beim Angstgegner TSV Ismaning (Samstag, 19 Uhr). Die "Isis" konnten bisher beide Aufeinandertreffen in der Süddeutschen Regionalliga für sich entscheiden und weisen nach einem Heimsieg auch einen Zähler mehr als die Rot-Weißen auf ihrem Konto aus. Coach Drasovean sieht trotz eines möglichen Negativerfolgs die Situation noch unproblematisch: "Wir haben in der vergangenen Runde ein wesentlich komplizierteres Auftaktprogramm bis zur Halbzeit gut überstanden, warum sollte uns dies nicht heuer auch gelingen ?" Das Potential dazu scheint auf TSV-Seite jedenfalls vorhanden, die Mannschaft ist insgesamt nur schlecht auszurechnen. Haben nämlich in der Auftaktpartie die Routiniers Duschner und Nowotny die Akzente gesetzt, so übernahmen im zweiten Spiel die TSV-Youngsters Andrea Elsner und Franziska Hochmair (beide Jahrgang 89) die Verantwortung. Freilich kommen am Wochenende jetzt noch Kaderprobleme auf den Trainer zu, da hinter dem Einsatz von Pia Nowotny (Knieprobleme) ein großes Fragezeichen steht und Svea Thurner (Urlaub) ohnehin nicht zur Verfügung steht. "Wir werden wie immer das Beste draus machen und selbst eine Niederlage wird uns nicht aus der Bahn werfen. Danach gibt es noch 27 Möglichkeiten den Klassenverbleib zu sichern," gibt sich Drasovean wieder kämpferisch.

Haunstetten erkämpft nur einen Punkt
von Robert am 17.09.2007

Haunstetten erkämpft nur einen Punkt
24:24 der Handballerinnen

Die Handballerinnen des TSV Haunstetten müssen in der Regionalliga weiter auf den ersten Sieg warten. Bei ihrer Heimpremiere mussten sich die Schützlinge von Trainer Hans Drasovean mit einem 24:24 (13:11)-Unentschieden gegen HC Leipzig 2 begnügen.

Dabei sah es lange nach einem doppelten Punktgewinn für die Gastgeberinnen aus. Zwar lag der TSV früh mit 0:2 zurück, nach 20 Spielminuten waren die Spielerinnen um Abwehrchefin Pia Nowotny den Gästen jedoch auf 11:4 enteilt. Bis dahin hatte sich Torhüterin Müller mit starken Paraden mehrfach auszeichnen können. Die Leipzigerinnen vergaben ihrerseits viele Tormöglichkeiten kläglich. Danach schlichen sich bei Haunstetten Unkonzentriertheiten ein, Leipzig kam bis auf 12:10 heran. Offenbar wähnten sich einige TSV-Akteure bereits in der Pause. Mit einer 13:11-Führung für den TSV endete schließlich der erste Durchgang.

Gäste führten kurz vor Schluss

Nach der Pause kamen die Gastgeber zunächst besser ins Spiel, bauten die Führung auf vier Tore aus. Auch weil das Mendel-Team drei Siebenmeter nicht verwertete. Nach 45 Minuten hieß es 19:15. Danach agierte der TSV nervös, zeigte unerklärliche Schwächen im Spielaufbau. Die Gäste drehten auf und kamen auf 21:20 heran. Eine kritische Phase rund neun Minuten vor dem Ende. Haunstetten fing sich aber wieder. Als Kubitza und Amler einen Drei-Tore-Vorsprung herausschossen, schien der Heimsieg sicher. Leipzig rappelte sich jedoch nochmals auf, traf vier Mal in Folge, auch weil die Abwehr um die schwächelnde Pia Nowotny zu wenig Gegenwehr zeigte und sich die Fehlpässe im Angriff häuften. So führte Leipzig in der 59. Minute sogar mit einem Tor. Duschner gelang in einer hektischen Schlussphase noch der 24:24-Endstand. Trainer Drasovean sagte: Wir haben uns zwei Punkte ausgerechnet. Am Ende müssen wir mit dem einen zufrieden sein. Leider waren wir in vielen Situationen zu hektisch und wurden dann bestraft.” (mglu)

TSV Haunstetten Müller, Fischer - Kubitza (4/2), Amler (1), Nowotny (2), Elsner (6), Kurstedt (1), Duschner (5), Hochmair (5), Schickentanz, Rülke. Zuschauer 255

Die ersten Punkte müssen her
von Hobbel am 14.09.2007

Haunstetter Regionalliga-Handballerinnen bereits unter Druck

(hv). Gleich im ersten Heimspiel der Saison 2007/08 stehen die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten unter Druck: Wenn die Rot-Weißen am Sonntag um 14.30 Uhr in der Albert-Loderer-Halle auf die Bundesliga-Reserve des HC Leipzig treffen, kommt es zum Verliererduell aus Runde eins. Haunstetten hatte trotz guter Leistung beim Zweitliga-Absteiger SC Riesa (27:32) den Kürzeren gezogen und dem HC Leipzig ereilte selbiges Schicksal in eigener Halle gegen Neustadt-Sebnitz (24:33). Damit man sich also nicht gleich für längere Zeit in den unteren Gefilden aufhalten muß, fordert TSV-Trainer Hans Drasovean von seinen Schützlingen dringlich den ersten Heimsieg: "Wir können auf der Leistung zum Saisonauftakt aufbauen, gegen Leipzig sind jedoch wieder andere Dinge gefordert." Hier gilt es vor allem nicht nur schön, sondern auch erfolgreich zu spielen. In den bisherigen Aufeinandertreffen steht eine ausgeglichene Bilanz zu Buche und die Gäste aus Sachsen waren zumeist schlecht auszurechnen, je nachdem wie viele Spielerinnen aus der 1.Mannschaft zur Verfügung standen. Abwehrchefin Pia Nowotny weiß jedenfalls das geeignete Mittel: "Hinten kompakt stehen und mit viel Zug nach vorne. Dann ist es egal, welcher Gegner kommt." Sie und Flügelflitzerin Sabrina Duschner waren in Riesa mit jeweils acht Treffern erfolgreichste TSV-Werferinnen und wollen natürlich auch am Sonntag ihre Gefährlichkeit unter Beweis stellen.

Es geht wieder los
von Hobbel am 05.09.2007

Für den TSV Haunstetten beginnt das dritte Regionalliga-Jahr

(hv). Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit: nach knapp viermonatiger Pause starten für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten am Sonntag beim Zweitliga-Absteiger SC Riesa (16 Uhr) die Rundenspiele 2007/08 und die Rot-Weißen möchten dabei zum dritten mal in Folge ihre Drittligatauglichkeit unter Beweis stellen. So richtig zum Pausieren kamen die Mädels ohnehin nicht, da Coach Hans Drasovean seine Schützlinge bereits Anfang Juni wieder zum Aufbautraining in die Halle bat. Mit vier bis fünf Übungseinheiten pro Woche war man dann auch in der Folgezeit sehr gewissenhaft damit beschäftigt die konditionellen und spieltaktischen Grundlagen auf Vordermann zu bringen. Bis auf Junioren-Nationalspielerin Barbara Hetmanek kann Drasovean zum Glück auf den kompletten letztjährigen Kader zurückgreifen und hat mit Svea Thurner (vom TSV Schabmünchen) und Julia Rülke (2.Mannschaft) sogar zwei Verstärkungen zu verzeichnen: "Das war ziemlich haarig, da sich einige mit Abwanderungs- bzw. Aufhörgedanken befasst haben. Da ist mir dann schon ein Stein vom Herzen gefallen," spricht der Trainer mit begründeter Erleichterung. Aber obwohl er mit den Leistungen in der Vorbereitungsphase mehr als zufrieden war, gab es jetzt gegen Ende doch noch ein paar Unstimmigkeiten. Hauptursache war das kuriose Urlaubsverhalten einiger Leistungsträgerinnen, die sich ausgerechnet in der letzten Woche noch einige freie Tage genehmigten, was beim TSV-Coach nur wenig Verständnis hervorrief: "Wir sind halt nur unbezahlte Amateure, das muß man leider so hinnehmen. Ich gehe aber davon aus, dass, wenn es losgeht, jede mit maximalem Einsatz bei der Sache ist." Schwer dürfte das erneute Unternehmen Klassenerhalt allemal wieder werden, da von den sechzehn Mannschaften fünf bis sechs den Weg zurück ins Landes-Oberhaus antreten müssen. Dem SC Riesa nahmen die Rot-Weissen vor zwei Jahren jedenfalls zu Hause beim 22:22-Remis völlig unerwartet einen Zähler ab, was sich Betreuer Werner Duschner komplett im Hinterkopf der wieder extrem jungen Truppe (Durchschnittsalter 19,8 Jahre) wünscht: "Warum soll uns das nicht noch einmal gelingen?"

Der erste Test ist gelungen
von Hobbel am 23.07.2007

Haunstetter Handbal-frauen zeigen bei Vorbereitungsturnier gute Ansätze



(hv). Allseits zufriedene Gesichter gab es nach dem ersten Vorbereitungstest der Haunstetter Handballfrauen beim Kurzturnier in der Albert-Loderer-Halle. Der TSV Hatte mit Regensburg, Vaterstetten und Bayreuth drei Spitzenteams der Bayernliga zu Gast und diese demonstrierten ihre Möglichkeiten mit Nachdruck. Gleich in der ersten Partie trafen die Rot-Weißen auf den Ex-Ligarivalen Vaterstetten und hatten alle Hände voll zu tun, ehe der knappe 16:14-Sieg unter Dach und Fach war. Im zweiten Spiel gegen Regensburg tat man sich noch schwerer. Die Oberpfälzerinnen lagen von Beginn an in Front und setzten sich hartnäckig zur Wehr. Haunstetten fand überhaupt nicht ins Geschehen und in der entscheidenden Phase auch nicht die notwendige Konsequenz im Abschluss. So musste man trotz hochkarätiger Einschussmöglichkeiten die Begegnung mit 16:17 abgeben. Gleich im Anschluss gegen Bayreuth lief es dann wieder um einiges besser. Hier machte sich allerdings auch der konditionelle Vorteil der Gastgeberinnen bemerkbar. Die Franken ließen jetzt erheblich nach und liefen immer wieder in unwiderstehliche Schnellangriffe der Gastgeber, so dass am Ende ein deutlicher 20:13-Sieg für Haunstetten zu Buche stand. TSV-Trainer Hans Drasovean war trotz einiger unübersehbaren Holprigkeiten im Spiel seiner Schützlinge mehr als zufrieden: „Man hat viele positive Ansätze gesehen und jeder hat sich bemüht im Zusammenspiel zuzulegen. Letztes Jahr waren wir jedenfalls zum selben Zeitpunkt noch weit davon entfernt.“ Auch alle drei Gästetrainer waren mit den gezeigten Leistungen durchwegs einverstanden. Die weiteren Ergebnisse: Bayreuth - Regensburg 15:21, Vaterstetten - Bayreuth 18:17, Regensburg - Vaterstetten 13:17.

Alle müsen ran
von Hobbel am 20.07.2007

Haunstetter Handballteams vor Rekordsaison

(hv). Herbert Vornehm, dem Handballabteilungsleiter des TSV Haunstetten, raucht jetzt noch der Kopf. Über 130 Heimspieltermine mussten in den vergangenen Wochen koordiniert werden, ehe die Planung für die Runde 2007/08 unter Dach und Fach war. Und wieder steht dem TSV eine neue Rekordsaison ins Haus, hat man doch heuer sage und schreibe 20 Mannschaften im Rennen um die begehrten Punkte. Dabei stößt man nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ schön langsam an die noch machbaren Grenzen. Nach dem Aufstieg der 1.Männermannschaft und der nun bereits dritten Saison der Frauen in der Regionalliga Süd ist der TSV Haunstetten in Schwaben und sogar Südbayern führend. Hinzu kommt noch, dass sich erstmalig drei Jugendteams (weiblich B und C sowie männlich C) für die höchste Klasse, die Bayernliga, qualifiziert haben. ?Ein wahnsinnig logistischer Aufwand,? sagt der Handball-Boss, der mit seinen Mitstreitern alle Hände voll zu tun haben wird und noch permanent auf der Suche nach unterstützenden Sponsoren ist. Gehörige Erleichterung war dann auch bei den Verantwortlichen zu spüren, als Vorstandsmitglied Thomas Hausfeld und Abteilungsleiter Wolfgang Rutha von der psd-Bank vor kurzem wieder ihre Zusage für die anstehende Runde gaben dem TSV finanziell unter die Arme zu greifen. Den größten Teil des Etats verschlingt zwangsläufig die Frauen-Regionalliga, obwohl man komplett ohne Spielergehälter fährt: ?Wir arbeiten immer mit talentierten Jugendlichen und könnten uns Halb- oder Vollprofis sowieso nicht leisten. Das wird auch in absehbarer Zeit so bleiben,? sagt Vornehm.
Hetmanek nach Oldenburg
Seit mehreren Wochen bereiten sich die Vorzeigeteams des TSV schon auf die kommende Runde vor, und Frauentrainer Drasovean kann bis auf Junioren-Nationalspielerin Barbara Hetmanek wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen. Die 19-jährige Einser-Abiturientin vom Maria Ward-Gymnasium zieht es erwartungsgemäß in die Bundesliga, und zwar in den hohen Norden zum VfL Oldenburg. Hier soll die sympatische und ehrgeizige Vollblut-Sportlerin sowohl in der 2.Mannschaft als auch im Bundesliga-Team für weitere höhere Aufgaben aufgebaut werden. Im nicht weit entfernten Bremen startet für sie das -Studium an der dortigen Universität. Lediglich zwei Neuzugänge kann der Coach mit Svea Thurner vom TSV Schwabmünchen und Julia Rülke (2.Mannschaft) heuer präsentieren, gibt sich allerdings gewohnt zuversichtlich: ?Beide sind sehr gute Ergänzungen und passen ausgezeichnet in unsere junge Truppe.? Ein felsenartiger Stein dürfte ihm jedenfalls vom Herzen gefallen sein, als die von zahlreichen Württembergern heiß umworbenen Top-Scorerinnen des TSV, Sabrina Duschner und Pia Nowotny, Haunstetten weiterhin treu bleiben. Zusätzliche Verstärkung bekommt der TSV-Coach auf der Bank: BHV-Auswahltrainerin Maria Dushkova wird den TSV ab sofort sowohl im Trainingsbetrieb als auch in der Spielbetreuung unterstützen. Die bulgarische Ex-Erstliga-spielerin arbeitet seit Jahren mit jungen Talenten auf Bezirks- und Landesebene und wird dem Team zusätzliche Impulse geben können. Am morgigen Samstag steht mit einem Kurzturnier in der Albert-Loderer-Halle der erste Härtetest auf dem Programm. Die Rot-Weißen messen sich hier mit den drei Bayernligisten Bayreuth, Regensburg und Vaterstetten. Beginn ist um 12 Uhr.

Keine Sause vor der großen Pause
von wla am 08.05.2007

Handballerinnen 26:32 gegen Grenzach

Die Luft war raus. Der Handball-Regionalligist TSV Haunstetten hatte im letzten Saisonspiel dem TV Grenzach nicht mehr viel entgegenzusetzen und unterlag vor 100 Zuschauern 26:32.
„Wir wollten uns eigentlich schon noch aufbäumen, aber es hat leider nicht mehr geklappt. Meine Spielerinnen sind einfach mental platt“, meinte Haunstettens Coach Hans Drasovean, der froh ist, dass die strapaziöse Saison zu Ende ist. Bis nach Pfingsten verabschieden sich die TSV-Frauen nun in die Pause, dann beginnt schon wieder die Vorbereitung auf die kommende Saison, die am 8./9. September beginnt. In der ersten Halbzeit konnte der TSV Haunstetten die Partie noch relativ offen gestalten und lag zur Pause lediglich mit einem Tor Rückstand (14:15) im Hintertreffen. Doch Grenzach, bei dem auch die 96-fache litauische Nationalspielerin Line Spalvine im Einsatz war, zeigte sich nun wesentlich routinierter und cleverer und kam am Ende zu einem ungefährdeten Sieg. „Letztlich haben wir eine gute Saison gespielt, aber ich denke, dass meinen Mädchen die Pause nun gut tun wird“, ist Trainer Drasovean überzeugt.
Fischer, Heinrich; Kubitza (2), Amler (1), Nowotny (7), Elsner (2), Schickentanz (3), Kurstedt (2), Duschner (6), Hochmair(2), Dengel (1/1).

Letztes Spiel – letztes Glück
von Hobbel am 07.05.2007

Haunstetter Handballerinnen wollen gegen Grenzach noch einmal Gas geben

Für die Handball-Frauen des TSV Haunstetten steht am heutigen Samstag mit der Partie gegen den TV Grenzach (17 Uhr, AL-Halle) der Abschluß ihrer zweiten Regionalliga-Saison auf dem Programm. Das 28.Spiel ist nach einer langen und kräftezehrenden Runde gleichzeitig der Kampf um die „Meisterschaft“ in der Abstiegsrunde.
Die Rot-Weißen haben den Klassenerhalt seit Wochen in der Tasche und könnten mit dem neunten Erfolg im zwöflten Spiel nicht mehr von der Spitze verdrängt werden. Freilich machten sich in den zurückliegenden Partien auf TSV-Seite doch einige Verschleißerscheinungen bemerkbar, kein Wunder, hat man dieses Spieljahr komplett mit einer blutjungen Truppe bestritten. „Wir mussten stets an unsere Grenzen gehen und die fehlende Routine mit maximaler Laufbereitschaft ausgleichen,“ weiß Trainer Hans Drasovean und erklärt gleichzeitig: „Was die Mäfdels über weite Strecken zustande gebracht haben, ist aller Ehren wert. Und kaum jemand hätte uns vor Rundenbeginn den Ligaverbleib zugetraut.“ Gegen Grenzach will sich das Team jedenfalls abschließend von ihrer besten Seite präsentieren und den Fans wieder eine packende Partie bieten. Hier weiß Top-Torjägerin Pia Nowotny das passende Rezept: „Wenn wir die drei Ausnahmespielerinnen der Breisgauerinnen in den Griff kriegen, haben wir mit Sicherheit Chancen.“

Haunstetten geht die Luft aus
von Hobbel am 29.04.2007

Deutliche 16:28-Schlappe in Leutershausen



(hv). Bös unter die Räder gekommen sind die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten in ihrem letzten Auswärtsspiel der Abstiegsrunde: Beim Renommierklub SG Leutershausen setzte es für die Truppe von Hans Drasovean eine empfindliche 16:28 (6:14)-Schlappe, wodurch man nun Gefahr läuft den Spitzenplatz auf der Zielgeraden noch zu verlieren.

Ohne Sabrina Duschner (Mandelentzündung) und Barbara Hetmanek (gesperrt) musste der TSV-Troß die Reise ins Badische antreten. In der Nähe von Heidelberg war für den Haunstetten allerdings lediglich das Wetter bemerkenswert, was sich 60 Minuten in der Halle abspielte, könnte man getrost unter der Rubrik „Schnell vergessen“ ablegen. Nach ausgeglichenem Beginn bis zum 4:4-Zwischenstand in der 11.Minute, sollte für die Gäste schon frühzeitig das Schicksal seinen Lauf nehmen. Den Einheimischen gelang in dieser Phase mit einer Siebener-Serie der vorentscheidende Schlag, und bis zum 6:14 war die Partie bei Halbzeit praktisch schon gelaufen. „Wir waren immer einen Schritt zu spät, sowohl hinten als auch vorn,“ wusste der immer ratloser werdende Drasovean auch in der zweiten Hälfte kein geeignetes Rezept mehr für seine Truppe herzuzaubern. Leutershausen zeigte sich auf der Gegenseite auch mental erheblich frischer und hatte so kaum Mühe über 17:10 und 19:11 den klaren Endstand herzustellen. „Wir haben die gesamte Vorrunde auf höchstem Niveau und Tempo gespielt, und jetzt geht der blutjungen Truppe scheinbar die Luft aus. In solchen Situationen wären einige ältere Routiniers durchaus nützlich, aber woher nehmen?“ sagte der Trainer nach Spielende und verspricht für das Heimspiel am Samstag (17 Uhr) gegen Grenzach noch einmal Vollgas: „Da werden wir mit Sicherheit wieder besser auftreten.“

TSV: Fischer, Heinrich (Tor); Nowotny (5/1), Kubitza (3), Elsner (3/1), Amler, Kurstedt (je 2), Dengel(1), Schickentanz, Hochmair.

Gesprengtes Heimspielwochenende
von Hobbel am 19.04.2007

TSV Haunstetten leidet unter Spielabsage

(hv). Den Saisonausklang haben sich die Verantwortlichen der Handballabteilung des TSV Haunstetten doch etwas anders vorgestellt: vor dem vorletzten Heimspiel der Regionalliga-Frauen gegen die TG Pforzheim (Samstag, 19.30 Uhr, AL-Halle) sollten die Abschlußpartien der Landesliga-Männer gegen Unterhaching sowie der Landesliga-Frauen, die es mit der SG Waltenhofen/Kottern (15.30 Uhr) zu tun haben, über die Bühne gehen. Gemeinsam wollte man den Klassenerhalt der beiden Frauenmannschaften sowie Meisterschaft und Bayernliga-Aufstieg der Männer feiern. Leider machte der TSV Unterhaching jetzt den Rot-Weißen einen dicken Strich durch die Rechnung und sagte die Begegnung aufgrund Spielermangel kurzfristig ab. "Eine Frechheit, wie kann man nur so verantwortungslos sein," war die Reaktion von TSV-Abteilungsleiter Herbert Vornehm. Der einstige Hauptkonkurrent und Ex-Regionalligist spielte nach internen Querelen die Rückrunde mehr schlecht als recht zu Ende und trat in fremder Halle nur noch mit Verlegenheitsaufstellungen an, so dass man der zu erwarteten Schlappe in Haunstetten wohl aus dem Weg gehen wollte. "Jetzt würdigen wir halt unsere Frauen," gibt sich Spielführer Andi Keller trotzig. Und diese haben sich nach den Saisonverläufen durchaus einigen Respekt verschafft. Die 2.Mannschaft konnte nach schwieriger Runde bereits vor drei Wochen den Ligaerhalt sicherstellen und der Ersten gelang dieses Kunststück aufgrund einer nahezu tadellosen Leistung in der Abstiegsrunde am vergangenen Sonntag. Coach Hans Drasovean gibt sich dennoch nicht zufrieden und will auch noch die drei ausstehenden Partien für sich entscheiden: "Ich habe allen noch mal klargemacht, dass der Eindruck der Abschlußspiele sowohl für die Akteure als auch für die Zuseher mit in die nächste Runde genommen wird. Deshalb wollen wir wieder entsprechend Gas geben." Bei einem Sieg über Pforzheim winkt dem TSV sogar die "Meisterschaft" in der Abstiegsrunde, die man derzeit mit drei Zählern Vorsprung anführt.

Endspurt für Haunstetten
von Hobbel am 14.04.2007

Handball-Regionalligist kurz vor Klassenerhalt

Die Endphase der Handballsaison 2006/07 wird für den TSV Haunstetten am Wochenende eingeläutet. Während bei den Regionalliga-Frauen noch vier Partien auf dem Programm stehen, haben die beiden Landesligisten (Männer und Frauen 2) noch deren zwei zu absolvieren.
Die 1.Frauenmannschaft von Hans Drasovean könnte am Sonntag beim TV Ehingen (11 Uhr) mit einem Sieg alles klar machen. Die Rot-Weißen hätten dann sieben Zähler Vorsprung auf den ominösen 6.Platz und wären in jedem Fall gesichert. Der TSV-Coach will sich diese Chance auf keinen Fall entgehen lassen und bei den bereits als Absteiger feststehenden Württembergerinnen den Sack zu machen: "Am Sonntagmittag wird jeglicher Zweifel beseitigt sein und wir werden die Regionalliga-Qualifikation 2007/08 gesichert haben." Bis auf Stammtorhüterin Sabrina Müller sind auf Haunstetter Seite alle Frauen an Bord, und da man die Osterpause weitgehend zur Regeneration nutzen konnte, erwarten die Verantwortlichen in Bodensee-Nähe einen konzentrierten Auftritt ihrer Schützlinge.
Um einiges schwerer haben es da schon die Landesliga-Männer am Samstag in Dietmannsried (19 Uhr). Der letztjährige Zweite kämpft heuer nach schwacher Saison ums Überleben und muß noch beide Spiele gewinnen um die Klasse sichern zu können. Haunstetten könnte auf der anderen Seite Schützenhilfe für die bedrohten Nachbarvereine Kissing und Friedberg, aber auch für die eigene 2.Mannschaft zum Verbleib in der BOL leisten. TSV-Trainer Ebert fordert nicht zuletzt deshalb von seinen Burschen noch einmal höchstmöglichen Einsatz: "Obwohl die Meisterschaft schon unter Dach und Fach ist, werden wir aus den angeführten Gründen die restlichen Partien anständig zu Ende bringen."
Schadensbegrenzung ist für die 2.Frauenmannschaft beim designierten Meister HCD Gröbenzell angesagt (Samstag, 18 Uhr). Nach einer relativ verkorksten Saison hat man wenigstens den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht und möchte sich in den ausstehenden Begegnungen noch mit anständigen Leistungen verabschieden. Hierzu Spielführerin Tina Bartsch: "Jeder weiß, dass die Eindrücke der Abschlussspiele mit in die nächste Runde genommen werden, also müssen wir uns noch mal anstrengen."

Duschner-Gala in Haunstetten
von Hobbel am 02.04.2007

Zwölf Treffer der TSV-Flügelflitzerin beim 30:28-Sieg über Albstadt

(hv). Das Spitzenspiel der Regionalliga-Abstiegsrunde hielt was es versprach: Im Duell Erster gegen Zweiter blieb der TSV Haunstetten in einer hochklassigen Partie vor über 300 Zusehern mit 30:28 (14:13) knapp aber verdient Sieger über den Zweitliga-Absteiger HSG Albstadt. Und eine Akteurin drückte der Partie vehement ihren Stempel auf: TSV-Flügelflitzerin Sabrina Duschner machte ?das Spiel ihres Lebens?, erzielte 12 spektakuläre Treffer und ackerte 60 Minuten lang erfolgreich auf der Vorgezogenen-Position. ?So was hab ich von einer 1,64 m großen Sportlerin überhaupt noch nicht gesehen,? war auch TSV-Trainer Drasovean restlos begeistert von seiner Außenspielerin. Das sollte jedoch die Leistung der restlichen Mannschaftsteile keinesfalls schmälern, ganz im Gegenteil: hinten fightete jeder für jeden und im Angriff wurde ein enormes Tempo vorgelegt. Bis zum Pausenstand von 14:14 konnte bei wechselnden Führungen kein Favorit auf den Sieg ausgemacht werden, und das sollte auch bis Mitte des zweiten Durchgangs Bestand haben. Ausgerechnet beim 23:20, als sich der TSV erstmalig leicht absetzen konnte, handelte sich Marina Kubitza ihre dritte Zeitstrafe ein und musste auf der Tribüne Platz nehmen. Trotzdem legten die Rot-Weißen bis zum 27:23 noch eins drauf, nicht zuletzt dank einer erneut glänzenden Müller-Vertretung Susi Fischer im Tor. Albstadt steckte allerdings in keinster Weise auf und kam beim 29:28 zwei Minuten vor dem Ende höchst bedrohlich auf. ?Duschi? Duschner krönte zum allgemeinen Glück ihre Glanzleistung mit dem 30. TSV-Treffer und hat damit mit ihren Gefährtinnen den Klassenerhalt in der Regionalliga Süd praktisch in der Tasche. Vater und Co-Trainer Werner Duschner war jedenfalls nach Spielende davon felsenfest überzeugt: ?Das müsste schon mit dem Teufel zugehen und ist nach menschlichem Ermessen kaum noch möglich, dass wir jetzt noch von fünf Vereinen überholt werden.?
TSV: Fischer (Tor); Duschner (12), Nowotny (10/3), Kurstedt (2), Kubitza (2/1), Elsner, Hetmanek, Hochmair (je 1), Dengel (1/1), Amler, Schickentanz.

Das Wochenende der Vorentscheidung
von Hobbel am 24.03.2007

TSV Haunstetten kann vieles klar machen

(hv). Für die Handball-Teams des TSV Haunstetten stehen am Wochenende wieder einmal vorentscheidende Partien auf dem Plan. Zweimal geht es um die Meisterschaft und zweimal um den Klassenerhalt, und dabei ist bei allen Nervenstärke gefordert, muß man doch durchgängig in fremder Halle antreten. Die wohl besten Karten haben die Regionalliga-Frauen nach einer beispiellosen Folge in der Abstiegsrunde. Alle sechs Hinspiele konnte die Drasovean-Truppe für sich entscheiden und hat bei derzeit fünf Zählern Vorsprung auf den ersten kritischen Platz eine tadellose Ausgangsposition vor dem start der Rückserie beim hochgradig gefährdeten TV Holzheim (Sonntag, 17 Uhr). Für den TSV-Trainer ist es eine Aufgabe, die keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden darf: ?Die Holzheimerinnen haben praktisch nur noch eine theoretische Chance zum Ligaverbleib und können völlig befreit aufspielen. Auf der anderen Seite wären wir mit zwei weiteren Punkten auch rechnerisch kaum noch zu verdrängen.? Verzichten muß er allerdings auf Stammtorhüterin Sabrina Müller, deren Sprunggelenksverletzung sich während der Woche doch schwerer als zunächst angenommen erwiesen hat. So wird Nachwuchsspielerin Susi Fischer erstmals über die komplette Spielzeit gefordert sein, was Drasovean allerdings kalt lässt: ?Sie genießt unser vollstes Vertrauen und hat sich schon mehrfach bewiesen.? Für die TSV-Männer könnte die Partie beim stark abstiegsgefährdeten TuS Prien (Samstag, 19 Uhr) der entscheidende Schritt zum Titelgewinn in der Landesliga Süd werden. Die Ebert-Jungs könnten bei einem Sieg nur noch vom TSV Unterhaching eingeholt werden, der dann im letzten Spiel in Haunstetten mit mindestens sechs Treffern Differenz gewinnen muß. Darüber will sich Ebert jedoch noch nicht befassen: ?Für uns ist es erst einmal wichtig in Prien zu bestehen, rechnen können andere.? Ganz in der Nähe und ebenfalls am Chiemsee kämpft die 2.Frauenmannschaft beim TuS Traunreut (Samstag, 17 Uhr) um die Landesligaberechtigung. Trotz ungenügender Leistung in den letzten Spielen hat es die Truppe von Herbert Vornehm immer noch selbst in der Hand die Klasse zu retten, was im Hinblick auf die aufstrebenden Jugendlichen beim TSV mehr als nur wünschenswert wäre. In den Startlöchern steht hier bereits die weibliche C-Jugend. Diese hat am Sonntag im Final-Hinspiel um die Bayerische Meisterschaft beim TSV Ismaning (11.30 Uhr) die Gelegenheit eine gute Ausgangsposition für den Rückkampf am 1.April zu schaffen.


War das schon der Klassenerhalt ?
von Hobbel am 19.03.2007

Haunstetten nach 31:24-Sieg in Grenzach weiter ungeschlagen

(hv). Der TSV Haunstetten bleibt in den Abstiegs-Play-Offs der Regionalliga Süd weiter das Maß aller Dinge: Auch im sechsten und letzten Spiel der Hinrunde gab es für die Schützlinge von Hans Drasovean mit einem 31:24 (12:14)-Sieg im Spitzenspiel beim TV Grenzach beide Punkte. Mit derzeit sieben Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsplatz kann man sich Augsburg schön langsam auf ein weiteres Jahr in der dritthöchsten Handball-Liga einrichten. Haunstetten hatte an der schweizer Grenze im ersten Durchgang einige kritische Momente zu überstehen. Zunächst fand man nicht ins Spiel und die Gastgeber legten erwartungsgemäß eine schnelle 3:0-Führung hin. In der 8.Minute folgte die erste Schrecksekunde, als sich Torsteherin Müller am Knöchel verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Susi Fischer hütete ab diesem Zeitpunkt das TSV-Gehäuse, und sollte sich vor allem im zweiten Durchgang als Matchwinner erweisen. Zwar war der 6:6-Gleichstand kurze Zeit später innerhalb weniger Minuten wieder verspielt, bis zum Seitenwechsel hatte man zumindest den 12:14-Anschluß gehalten. Nach der Pause kam wieder einmal die stärkste Phase der Rot-Weißen. Mit einer bemerkennswerten Dynamik übernahmen sie schubweise das Kommando und hatten nach zehn Minuten beim 19:16 die Begegnung an sich gerissen. Unter der geschickten Regie von Junorinnen-Nationalspielerin Barbara Hetmanek setzte man einen Stachel nach dem anderen in den Abwehrballon der Gäste, dem zusehends die Luft ausging. Spätestens ab dem 26:20 hatte sich die stärkere Physis des TSV durchgesetzt und Susi Fischer konnte sich in der letzten Viertelstunde noch mehrfach auszeichnen. Die tadellose Vorrundenbilanz wurde anschließend noch lange in der Grenzacher Halle gefeiert und Erinnerungen wurden dabei wach an das phantastische Aufstiegsspiel vor zwei Jahren. Trainer Hans Drasovean wollte sein Glück immer noch nicht richtig fassen: "Es ist unglaublich, was die Mädels in den letzten Wochen leisten. Das lassen wir uns jetzt mit Sicherheit nicht mehr nehmen."
TSV: Müller, Fischer (Tor), Nowotny (8/4), Kubitza (7/2), Hetmanek, Duschner (je 6), Hochmeir (2), Schickentanz, Dengel (je 1), Kurstedt, Amler.

Mit breiter Brust nach Grenzach
von Hobbel am 17.03.2007

TSV Haunstetten will Spitze verteidigen

(hv). Das Schlagerspiel der Regionalliga-Abstiegsrunde steigt heute Abend (19.30 Uhr) an der schweizerischen Grenze: im Duell Zweiter gegen Erster gastiert der TSV Haunstetten beim Südbaden-Vertreter TV Grenzach und hat dabei die einmalige Chance einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt zu tätigen. Beide Mannschaften agierten in den Play-Downs bisher recht souverän, der TSV konnte sogar alle fünf Partien für sich entscheiden und für die Breisgauerinnen gab es erst am vergangenen Spieltag die erste Niederlage. Haunstettens Coach Drasovean zeigt sich auch vor dieser Partie optimistisch: “Wenn wir den Schwung mitnehmen, haben wir sicherlich gute Papiere.“ Dass dieser Optimismus nicht unbegründet ist, zeigt ein Blick auf die drei zurückliegenden Aufeinandertreffen mit zwei Siegen für die Rot-Weißen und einem Remis. Entscheidend wird sein, inwieweit man die drei routinierten Ausnahmespielerinnen der Gastgeber in den Griff bekommt: „Da müssen sich unsere Jungspunde wieder gehörig strecken,“ weiß auch Co-Trainer Werner Duschner. Ohnehin ist die Vereinsphilosophie der beiden letztjährigen Aufsteiger von gänzlich unterschiedlicher Art: denn während man beim TSV auf Jugendarbeit und Ergänzung durch Talente aus der Region setzt, investieren die Grenzacher seit Jahren in Ex-Internationale. Ein Umstand, der bei Haunstettens Abteilungsleiter Herbert Vornehm außer Frage steht: „Unser Etat muss für 14 Mannschaften reichen, nicht nur für eine.“ Nach Grenzach kommen die TSV-Damen somit heuer erstmalig in den Genuss eines größeren Busses. Abfahrt ist um 12 Uhr an der Albert-Loderer-Halle. Für Fans sind noch einige Restplätze frei.
In der Landesliga stehen nun für den TSV sowohl für die Männer als auch für die 2.Frauenmannschaft die Wochen der Wahrheit an. Die Männer empfangen am Sonntag (16.30 Uhr, AL-Halle) den Erzrivalen TSV Schwabmünchen und müssen nach der Niederlage vor Wochenfrist in Niederaunau Farbe bekennen. Ausgerechnet gegen den selben Gegner haben sich nämlich die Menkinger Ende Frbruar mit einem Heimsieg aus den größten Abstiegssorgen befreien können, was beim Tabellenführer Haunstetten die letzten Nachlässigkeiten aus dem Weg räumen sollte. Dazu Trainer Ebert: „Ich halte nichts von Dreisatz-Rechnungen. Schwabmünchen wird ohnehin vollständig motiviert an die Sache ran gehen und das gleiche erwarte ich von meinen Jungs.“ Nur noch zwei Siege aus den ausstehenden fünf Partien, und der TSV hätte die Meisterschaft in der Tasche, was man natürlich möglichst früh sicher stellen will. Vier Zähler dürften den Landesliga-Frauen zum Klassenerhalt wohl kaum reichen, und nach den letzten Misserfolgen ist die Truppe von Herbert Vornehm gegen die eigentlich gleichstarke HSG Würm-Mitte (14.30 Uhr) als krasser Außenseiter einzustufen. Dennoch gibt sich die oft schmählich im Stich gelassene TSV-Torsteherin Josy Rock kämpferisch: „So lange noch eine theoretische Chance besteht, werden wir auch darum kämpfen.“

Jugend forscht – Haunstetten weiter auf der Erfolgssträhne
von Hobbel am 12.03.2007

TSV-Youngsters überragend

Der TSV Haunstetten hat auch sein fünftes Spiel in der Abstiegsrunde der Regionalliga Süd für sich entschieden. Mit 33:27 (16:12) zwangen die Handballfrauen diesmal die SG Leutershausen in die Knie und haben so weiter die besten Karten zum Klassenerhalt.

Die „Jungfüchse“ drückten der torreichen Begegnung ihren Stempel auf, und hier in erster Linie Andrea Elsner, die den Part von Marina Kubitza auszufüllen hatte, und der es auch mit Bravour gelang. Viermal war die 17-jährige aus dem Feld erfolgreich und fünf weitere Treffer gelangen ihr in ihrem bisher besten Spiel vom Siebenmeterpunkt. Die gleichaltrige Susi Fischer sollte der zweite Siegesgarant für die Rot-Weißen werden: in der zweiten Hälfte eingewechselt parierte sie nicht nur zwei Strafwürfe, sondern auch mindestens neun hundertprozentige der SG. Diese enttäuschte in keinster Weise und war vor allem im ersten Durchgang von den Gastgeberinnen kaum abzuschütteln. Im Bewusstsein mit der vermeindlich letzten Chace die Liga zu halten kämften die Schützlinge der gewohnt engagierten Gästetrainerin Ellen Volk mit Händen und Füßen und ließen sich erstmalig vier Minuten vor der Pause ab dem 12:13 etwas distanzieren. Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst stürmisch hin und her, ehe die stärkste Phase des TSV kam. Innerhalb von acht Minuten stellte man von 24:21 auf 33:23, und die Begenung war entschieden. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass Haunstetten bis Spielende kein weiterer Treffer mehr gelang, und Trainer Drasovean drückte in Anbetracht des nun einsetzenden Übermuts gutmütig das ein oder andere Auge zu: „Laßt doch diese Jugendlichen auch einmal etwas ausprobieren.“ Bemerkennswert am Rande: nach Spielende war kaum jemandem bewußt, dass „TSV-Oldie“ Pia Nowotny (22) mit sechs Treffern zweitbeste Torschützin war, was ein Fan süffisant kommentierte: „Das ist ja viel zu einfach. Die haut sie halt einfach rein.“ Zum Abschluß der Hinspiele gastieren die Rot-Weißen im Spitzenspiel der Abstiegsrunde beim Zweiten TV Grenzach und Coach Drasovean hat schon jetzt seine obligatorische Marschroute: „Das werden wir auch für uns entscheiden.“

TSV: Müller, Fischer (Tor); Elsner (9/5), Nowotny (6), Hetmanek, Duschner (je 5), Schickentanz (3), Amler, Hochmair (je 2), Kurstedt (1), Dengel.

Wie lange hält die Serie ?
von Hobbel am 09.03.2007

TSV Haunstetten will gegen Leutershausen den fünften Sieg in Folge

(hv). Eitel Sonnenschein herrscht derzeit bei den Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten. Alle vier Partien der Abstiegsrunde konnten die Rot-Weißen für sich entscheiden und am kommenden Sonntag gegen die SG Leutershausen (14.30 Uhr, AL-Halle) ist die Truppe von Hans Drasovean sogar leichter Favorit. Dieser zeigt sich von Woche zu Woche immer begeisterter über Einstellung und Auftreten seiner Schützlinge: ?Wenngleich auch nicht immer alles ohne Fehl und Tadel ist, die Art und Weise wie sich meine Mädels präsentieren, ist aller Ehren wert.? Entwarnung ist obgleich der Tabellensituation jedoch noch lange nicht gegeben, zumal der Abstand zu den gefährdeten Rängen immer noch nur fünf Zähler beträgt. Jedes Heimspiel gewinnt somit doppelt an Wichtigkeit, und diese Punkte will man in Haunstetten auf alle Fälle sichern: ?Wenn wir zu Hause nichts abgeben, ist der Klassenerhalt so gut wie sicher,? weiß Top-Scorerin Pia Nowotny. Ausgerechnet zu diesem vorentscheidenden Spiel muß der TSV-Coach allerdings auf die zuletzt bombenstarke Marina Kubitza verzichten, die keine Freigabe vom Sportstudium-Skikurs erhalten hat. Ein Umstand, der bei den TSV-Verantwortlichen auf wenig bis überhaupt kein Verständnis stößt: ?Da werden dem Amateursport konsequent Steine in den Weg gelegt, und noch dazu von Leuten, die auf seiner Seite sein sollten.? Die beiden Landesligisten des TSV könnten am Samstag entscheidende Schritte tätigen. Dabei geht es für die Männer im Schlagerspiel beim Tabellenzweiten TSV Niederaunau (19.30 Uhr) um die Eventual-Vorentscheidung der Meisterschaft. Sollte sich die Truppe von Stefan Ebert auch in Krumbach schadlos halten, wären zum Titelgewinn in den ausstehenden fünf Partien lediglich noch drei Zähler von Nöten. ?Wir müssen dieses Spiel zwar nicht gewinnen, aber ich erhoffe mir von der Mannschaft eine konsequente Vorstellung,? zeigt sich Ebert relativ gelassen. Ganz andere Probleme hat dagegen die 2.Frauenmannschaft vor dem Gastspiel beim VfL Leipheim (17.30 Uhr): ?Wir sind zum Siegen verdammt,? weiß Co-Trainer Helmuth F.Rathmann aufgrund der akuten Abstiegsnot des TSV. Der Verlierer der Begegnung kann praktisch schon ?seine Koffer packen?, vor allem auf Haunstetter Seite würden die Chancen auf den Klassenerhalt aufgrund des extrem schweren Restprogramms auf ein Minimum sinken.


Mit breiter Brust nach Pforzheim
von Hobbel am 03.03.2007

TSV Haunstetten selbstbewußt vor der nächsten Aufgabe

(hv). Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten geht es am heutigen Samstag (18.15 Uhr) zur TG Pforzheim. Mit drei Siegen aus drei Spielen der Abstiegsrunde haben die Rot-Weißen einen ausgezeichneten Start hingelegt, so dass sie jetzt nicht unbedingt unter Zugzwang stehen. Zwar waren darunter mit Ehingen und Holzheim die vermeintlich schwächsten Teams der Play-Offs, der nicht einkalkulierte Auswärtserfolg beim Zweitliga-Absteiger Albstadt ließ jedoch allerorts aufhorchen. Die Pforzheimerinnen scheiterten ihrerseits nur denkbar knapp an der Qualifikation zur Bundesliga-Aufstiegsrunde und dürften nach den bisherigen Auftritten des TSV vorgewarnt sein: ?So unterschätzen wie Albstadt werden sie uns auf keinen Fall,? vermutet Coach Hans Drasovean. Zudem brachte eine nicht eingeplante Niederlage vor Wochenfrist in Ismaning die Württembergerinnen leicht aus der Erfolgsspur, wodurch sie jetzt sogar zwei Zähler hinter den TSV gefallen sind. Geschickt taktieren ist somit für die Rot-Weißen angesagt, die auf Franziska Hochmair (verletzt) und Barbara Hetmanek (Länderspielreise) verzichten müssen.
In der Handball-Landesliga heißt es am Sonntag zweimal Haunstetten gegen Marktoberdorf in der Albert-Loderer-Halle. Ab 14.30 Uhr zählt für die 2.Frauenmannschaft endgültig nur noch ein Sieg, will man sich in den verbleibenden sieben Rundenspielen noch auf die sichere Seite begeben. Und genau das wird nach den letzten Fehltritten immer schwerer, zumal man bereits jetzt mindestens zwei Siege gegen Favoriten feiern muß, um dieses Ziel zu realisieren. Erster gegen Letzter folgt im Anschluß ab 16.30 Uhr im Aufeinandertreffen der Männermannschaften. Vom Papier her eine klare Sache, auch weil die Allgäuer bereits für die BOL geplant haben. Der TSV-Expreß ist allerdings an der Tabellenspitze in der Rückrunde noch nicht ins Rollen geraten. Das 20:20 im Lokalderby beim TSV Göggingen war für die Ebert-Truppe bereits der dritte Punktverlust bei einem Abstiegskandidaten. Der Trainer fordert deshalb gerade im Hinblick auf das Schlagerspiel nächste Woche in Niederaunau höchste Konzentration: "Wir dürfen uns nicht mehr oft so halbherzig präsentieren, sonst gibt es irgendwann ein böses Erwachen."

Ein Sieg muß her
von Hobbel am 23.02.2007

Haunstetter Frauen erwarten Ehingen

Diese zwei Heimpunkte sind für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Pflicht: Am Sonntag (14.30 Uhr) gastiert in der Albert-Loderer-Halle der TV Ehingen, derzeit einer der heißesten Kandidaten für den Abstieg. Die Einheimischen von Hans Drasovean haben momentan vier Zähler Vorsprung auf den ersten kritischen Platz, in Ruhe zurücklehnen kann man sich allerdings noch lange nicht: ?Um ganz sicher zu gehen müssen wir noch vierzehn Punkte einfahren,? weiß der Coach. Für die Gäste aus Württemberg ist dies wahrscheinlich der letzte greifbare Strohhalm, so dass auf TSV-Seite Vorsicht geboten ist: ?Die haben nichts mehr zu verlieren und können alles in die Waagschale werfen,? weiß Torjägerin Pia Nowotny. Die einwöchige Faschingspause hat die Truppe zur Regeneration genützt, lediglich Lydia Kurstedt ist nach ihrer Bänderdehnung noch nicht spielbar.

Höchste Konzentration angesagt ist auch bei den beiden Landesliga-Teams des TSV, wenngleich mit unterschiedlichen Vorzeichen. Die Männer müssen nämlich im Derby-Schlager beim TSV Göggingen (Samstag, 19.30 Uhr) ihre Tabellenführung verteidigen und erwarten dabei heftige Gegenwehr von den Einheimischen, die als Saisonziel einen Sieg gegen den TSV ausgegeben haben. Trainer Stefan Ebert hatte während der tollen Tage neben Krankheitsfällen mit Skiausflügen zu kämpfen, und so nie den kompletten Kader im Training: ?Da kann man nur hoffen, dass es den Göggingern genauso ging.?
Für die 2.Frauenmannschaft heißt es beim Tabellenletzten TV Kempten (Samstag, 18 Uhr) den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern. Co-Trainer Helmuth F.Rathmann hat hier seine Mädels ebenfalls nur begrenzt zur Verfügung und hofft trotzdem auf die Wende: ?Erstens müssen wir uns für die katastrophale Vorrundenniederlage revanchieren und zweitens dürfte jetzt jeder endlich klar sein, dass es für uns heuer nur noch um den Klassenerhalt geht.?

Der am schwersten angenommene Gang
von Hobbel am 11.02.2007

TSV Haunstetten zu Gast in Albstadt

Gleich im zweiten Spiel der Abstiegsrunde kommt es für die Handballerinnen des TSV Haunstetten in der Regionalliga Süd zum Kracher: die Rot-Weißen gastieren am Samstag (20 Uhr) beim Zweitliga-Absteiger HSG Albstadt und müssen dort Nervenstärke zeigen. Die Württembergerinnen, vor Saisonbeginn als einer der heißesten Titelkandidaten gehandelt, setzten den Rundenstart komplett ins Wasser und mussten sehr früh den Traum vom Wiederaufstieg begraben. Umso bemerkennswerter die Vorstellungen gegen Ende der Qualifikationsspiele, als man alle der Abstiegskonkurrenten förmlich aus der Halle fegte. Der TSV liegt zwar derzeit noch zwei Zähler vor Albstadt, rechnet sich allerdings bei ?normalem? Spielverlauf keine großen Chancen aus. ?Die haben sich jetzt stabilisiert und werden sich nicht überraschen lassen,? sagt Co-Trainer Werner Duschner. Laut Tabelle sind momentan nur vier Mannschaften abgeschlagen, d.h. drei von den verbliebenen acht wird es erwischen, und Haunstetten will mit einer ansprechenden Leistung Selbstvertrauen für die kommenden Spiele tanken, die als machbarer erscheinen.

Knaller bei den Männern
In der Landesliga Süd steht am 3.Spieltag der Rückrunde für die Männer das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter in der Albert-Loderer-Halle an (Sonntag, 16.30 Uhr). Die Ebert-Schützlinge erwarten die Regionalliga-Reserve des TuS Fürstenfeldbruck, die sich klammheimlich nach Querelen in Unterhaching diese Position erarbeitet hat. Haunstetten muß weiterhin auf Shooter Langner verzichten und hofft, dass Fabian Fischer wieder an die Leistung von Friedberg anknüpfen kann. Trainer Stefan Ebert strahlt Optimismus aus: ?Ich habe höchsten Respekt vor den spielstarken Bruckern, aber in unserer Halle werden wir heuer keinen Punkt abgeben.?

Die Landesliga-Frauen des TSV haben es im Vorspiel (14.30 Uhr) ebenfalls mit dem Tabellenzweiten zu tun. Allerdings scheinen die Siegchancen für das Team von Herbert Vornehm hier auf ein Minimum gesunken. Nach den drei unnötigen Niederlagen in Serie ist man auf der Suche nach Gründen und benötigt dringend Erfolgserlebnisse: ?Wir müssen uns wieder an Kleinigkeiten aufrichten und nicht zu schnell den Kopf in den Sand stecken,? lautet die Marschroute von TSV-Torsteherin Josy Rock für ihre Vorderleute. Ausgerechnet bei diesem wichtigen Spiel muß man auf die beiden starken A-Jugendlichen Michaela Haslinger und Sabia Metzler verzichten.

So kann`s weitergehn
von Hobbel am 11.02.2007

Haunstetter Frauen gelingt 23:19-Überraschung in Albstadt

Den Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten gelang im zweiten Spiel der Abstiegsrunde der erste große Coup: Mit einem nie erwarteten 23:19 (9:10)-Auswärtssieg kehrte man am Samstag vom Zweitliga-Absteiger HSG Albstadt zurück und hat nun erst einmal vier Punkte Abstand auf die Abstiegsplätze.
Trainer Hans Drasovean konnte sein Glück kaum fassen: "Wir haben taktisch derart diszipliniert gespielt. So was hab ich von den Mädels bisher noch nicht gesehen." Tatsächlich versuchte der TSV in Durchgang eins sein Glück mit kontrollierter Offensive. "Wir wussten um die Heimstärke der Albstädterinnen und wollten auf keinen Fall ins offene Messer laufen," begründete der Coach seine auf Zurückhaltung ausgelegten Maßnahmen. Und die Vorgaben fruchteten: nicht nur dass die Rot-Weißen den Einheimischen Paroli boten, über weite Strecken waren sie sogar die spielbestimmende Mannschaft. Alstadt hatte zur Pause ein mühevolles 10:9 erzwungen und war damit ganz und gar nicht zufrieden. Nach dem Seitenwechsel gelang Haunstetten dann die spielentscheidende Wende: man stellte überraschend um auf Offensivdeckung, was die Albstädterinnen komplett aus dem Konzept brachte. Vom 10:11 in der 34.Minute gelangen dem TSV sieben Treffer in Serie zum 17:11 (47.), gleichbedeutend mit dem Genickbruch für das Gastgeber-Spiel. Drasovean strahlte obgleich dieser Maßnahme übers ganze Gesicht: "Damit haben die nicht gerechnet." Mit viel Geschick und einem erneut sicheren Goalie Müller im Rücken wurde in Folge der hochverdiente Sieg sicher eingefahren und zwei weitere wichtige Punkte mit nach Hause gebracht. Mit einer vergleichbar engagierten Teamleistung sind dem TSV Haunstetten in dieser Abstiegsrelegation jedenfalls noch einige Überraschungen zuzutrauen.

TSV: Müller, Fischer (Tor); Nowotny, Duschner (je 6), Kubitza (4/1), Hochmair (3), Hetmanek (2), Amler, Schickentanz (je 1), Elsner.

Der erste Heimsieg ist perkekt
von Hobbel am 04.02.2007

TSV Haunstetten startet mit 27:23 über Holzheim in die Abstiegsrunde

(hv). Dem TSV Haunstetten ist mit seinen Regionalliga-Handballerinnen ein perkekter Start in die Abstiegs-Relegation gelungen. In der Albert-Loderer-Halle wurde der TV Holzheim sicher mit 27:23 (15:9) bezwungen, was den Rot-Weißen zwei weitere wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt einbrachte. Von Beginn an war man auf TSV-Seite recht skeptisch, galt doch die Weststaffel in der Qualifikationsrunde um einiges stärker als die im Osten, in der Haunstetten zu Gange war. Und der Siebtplazierte TV Holzheim sollte dies auch untermauern. Die Württembergerinnen erwiesen sich keineswegs als potentieller Absteiger, agierten sehr lauffreudig und beweglich und kämpften um jeden Zentimeter Boden. Der TSV erwischte zwar den besseren Start und führte mit 3:1 und nach einer Viertelstunde mit 6:3, Holzheim hielt jedoch immer wieder dagegen und kam nach 22 Minuten zum verdienten 8:8-Ausgleich. Jetzt läuteten die Einheimischen ihre stärkste Phase ein und angetrieben von den glänzend aufgelegten Flügelspielerinnen Sabrina Duschner (insgesamt 7 Treffer) und Sina Schickentanz (5) gelang bis zur Pause der vorentscheidende 15:9-Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel wogte das Geschehen bis fünf Minuten vor dem Ende stetig hin und her. Die Rot-Weißen verwalteten geschickt und den Gästen wollte einfach keine Annäherung mehr glücken. Als selbst beim 26:23 die letzte kritische Situation überstanden war, hatte man die ersten beiden Zähler unter Dach und Fach. Coach Hans Drasovean war trotz einiger unübersehbarer Holprigkeiten mit den Geschehnissen weitgehend zufrieden und blickte bereits nach vorn: "Jetzt brauchen wir nur noch sieben Siege. Wichtig war, dass heute auch die zweite Garnitur voll überzeugen konnte und wir uns so der Alternativen sicher sein können."
TSV: Müller, Fischer (Tor); Duschner (7), Kubitza (7/5), Schickentanz (5), Amler, Nowotny, Elsner (je 2), Hetmanek, Hochmair (je 1), Dengel.

Alle Frauen an Bord
von Hobbel am 02.02.2007

TSV Haunstetten startet selbsbewußt in Abstiegsrunde

(hv). Während die deutsche Nationalmannschaft morgen vor dem großen Wurf steht, geht für die Handballerinnen des TSV Haunstetten bereits am heutigen Samstagabend der harte Regionalliga-Alltag wieder los. Die Rot-Weißen starten mit der Partie gegen den TV Holzheim (20 Uhr, AL-Halle) nach dreiwöchiger Pause die Abstiegsrunde. 14:6 Zähler hat der TSV vor Beginn der Play-Offs gesammelt und steht damit in der aktuellen Tabelle sogar auf Rang zwei. Da allerdings die ersten Acht ganze vier Punkte trennt, ist jede Heimpartie von enormer Bedeutung. Zusätzliche Nervenbelastung entsteht durch die derzeitige Abstiegskonstellation, so dass sieben (!) der zwölf Gefährdeten momentan ins Landes-Oberhaus zurückmüssen. Trainer Hans Drasovean glaubt aber fest an seine Mädels: "Wir werden am Schluß Fünfter sein. Alles andere steht für mich nicht zur Debatte." In puncto Trainingsarbeit zollt er dem Team sowieso höchstes Lob: "Das muß man in diesem Alter erst einmal schaffen bei dreimal Training maximalen Einsatz zu bringen." Da sich zudem in der letzten Woche sämtliche angeschlagenen Akteure wieder zurückgemeldet haben, geht man auf TSV-Seite die erste Aufgabe voll selbstbewußt an. Die Landesliga-Männer von Stefan Ebert haben im Lokalderby beim TSV Friedberg II (Samstag, 17.30 Uhr) dagegen einige Sorgen. Nicht nur dass der Rückrundenstart beim SC Kissing (25:25) planlos in den Sand gesetzt wurde, jetzt hat sich auch noch Hauptkanonier Robert Langner während der Woche das Knie lädiert. Gegen die abstiegsbedrohten Gastgeber muß der Coach jetzt in die Trickkiste greifen: "Ich erwarte höchste Konzentration und dass der Rest in die Bresche springt." Ebenfall nicht auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen kann im Vorspiel (15.30 Uhr) Trainer Herbert Vornehm mit seinen Landesliga-Frauen beim selben Gegner. Und hier wird vor allem Kreisspielerin Anja Dickl (Kreuzbandriß) schmerzlich vermisst: "Da haben wir noch keine richtige Alternative gefunden. Und gerade im Überzahlspiel hängen wir deshalb gewaltig durch."

Haunstetter Handballfrauen zuversichtlich
von Hobbel am 23.01.2007

Spielplan der Abstiegsrunde steht

(hv). Während Gesamtdeutschland zur Zeit euphorisch auf die Handball-Weltmeisterschaft blickt, steht nun für die Regionalliga-Frauen des TSV Haunstetten der Spielplan für die ab Februar beginnende Abstiegsrunde fest. Die Rot-Weißen haben sich nach zuletzt vier Siegen in Folge in den Gruppenspielen der Staffel Ost eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet und müssen sich nun auch gegen die sechs Mannschaften der Weststaffel beweisen. Das 28:20 in der letzten Partie gegen Möglingen katapultierte den TSV sogar auf Platz zwei der "Starttabelle", in der allerdings die Abstände auch gefährlich gering sind.

01. TV Möglingen 300:259 16:04
02. TSV Haunstetten 280:236 14:06
03. SHV Oschatz 280:265 14:06
04. TV Grenzach 269:257 14:06
05. TG Pforzheim 239:237 14:06
06. SG Leutershausen 266:249 13:07
07. HSG Albstadt 273:222 12:08
08. TSV Ismaning 305:270 12:08
09. TV Holzheim 236:245 07:13
10. HSC Schmiden 257:335 02:18
11. BSC Naunhof 257:314 02:18
12. TV Ehingen 196:269 00:20

Fünf bis sieben (!) Teams müssen am Ende den Weg in ihre Oberliga gehen, je nach Absteiger aus der 2.Liga, und dabei hofft Haunstettens Trainer Drasovean auf die Heimstärke seiner Truppe: "Mit Erfolgen gegen die direkten Konkurrenten zu Hause und dem ein oder anderen Punkt bei den Abstiegskandidaten der anderen Staffel glaube ich fest an den Klassenerhalt." In der ersten Partie am Tag vor dem WM-Finale empfängt der TSV am Samstag, den 3.Februar (20 Uhr, Albert-Loderer-Halle) den TV Holzheim und hat hier gleich die Chance weiteren Boden gut zu machen. Die weiteren Spiele sind:

Samstag, 10.02., 20.00 HSG Albstadt - TSV
Sonntag, 25.02., 14.30 TSV - TV Ehingen
Samstag, 03.03., 18.15 TG Pforzheim - TSV
Sonntag, 11.03., 14.30 TSV - SG Leutershausen
Samstag, 17.03., 19.30 TV Grenzach - TSV
Sonntag, 25.03., 17.00 TV Holzheim - TSV
Sonntag, 01.04., 14.30 TSV - HSG Albstadt
Sonntag, 15.04., 11.00 TV Ehingen - TSV
Samstag, 21.04., 19.30 TSV - TG Pforzheim
Samstag, 28.04., 17.00 SG Leutershausen - TSV
Samstag, 05.05., 17.00 TSV - TV Grenzach


Haunstetten kontert Möglingen aus
von Hobbel am 15.01.2007

„Ja ist denn schon Schluß ?“, fragte sich mancher der rund 200 Besucher nach dem grandiosen 28:20 (13:13)-Heimsieg der Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten über den TV Möglingen. Die Rot-Weißen landeten mit dem letzten Rundenspiel ihren vierten Sieg in Folge und haben nun bei 14:6 Punkten eine glänzende Ausgangsposition für die Anfang Februar beginnenden Abstiegs-Play-Offs.

Möglingen hatte vor der Partie noch leise Chancen auf die Aufstiegsrunde und wehrte sich im ersten Durchgang mit aller Macht. Die teils mit harten Bandagen geführte Auseinandersetzung sah somit bis zum Seitenwechsel beide Teams stetig auf Augenhöhe. Nach der Pause erwischte der TSV allerdings einen Blitzstart: vom 13:13 zog man binnen fünfeinhalb Minuten auf 19:13 davon und hatte so den Gästen den ersten Zahn gezogen. Torhüterin Müller vernagelte ihren Kasten zunehmends und die pfeilschnelle und bombensichere Sabrina Duschner sorgte im Gegenzug für den Rest. Möglingen ließ sich jetzt immer wieder zu Gewaltwürfen hinreißen, die nur selten ihr Ziel fanden und die Rot-Weißen spielten in Folge wie aus einem Guss. Trainer Hans Drasovean konnte sich diesmal komplett auf die Achse Kubitza/Elsner/Nowotny verlassen und war nach Spielende voll des Lobes über sein Team nach den ersten 16 Spielen: „Wir haben uns in den letzten Wochen mannschaftlich gefunden und dadurch auch spielerisch enorm verbessert. Alle sind bereits heiß auf die Abstiegsrunde und mit dieser Ausgangsposition werden wir uns den Klassenerhalt nicht nehmen lassen,“ verspricht er für die restlichen 12 Partien.

TSV: Müller, Fischer (Tor); Duschner (7), Nowotny (6/1), Kubitza (5/1), Elsner (4), Kurstedt, Hochmair (je 2), Hetmanek, Dengel (je 1), Amler, Schickentanz.


Die Gelegenheit beim Schopf packen
von Hobbel am 12.01.2007

Haunstetter Handballerinnen wollen mit Sieg über Möglingen zwei wichtige Zähler für die Abstiegsrunde sichern

(hv). Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten steht mit dem Rundenabschluß gegen den TV Möglingen (Samstag, 17 Uhr, Albert-Loderer-Halle) schon das erste Schicksalsspiel der laufenden Saison auf dem Programm. Die Rot-Weißen könnten mit einem Sieg nicht nur die Württembergerinnen mit in die Abstiegs-Play-Offs nehmen, sondern auch gleichzeitig ihr eigenes Punktepolster bis zum Start Anfang Febraur auf glänzende 14:6 Zähler ausbauen. Diese Chance will man auf TSV-Seite natürlich am Schopf packen und Trainer Hans Drasovean zeigt sich dabei gewohnt zuversichtlich: "Alle wissen worum es hier bereits geht und nach den zuletzt gezeigten Leistungen in heimischen Gefilden spricht alles für uns." Faktisch konnten die Rot-Weißen hier drei Siege in Folge feiern, und vor allem das beeindruckende 27:23 über Tabellenführer Leipzig vor Wochenfrist dürfte für das nötige Selbstvertrauen sorgen. Die Möglinger werden dagegen mit Sicherheit angeschlagen sein, zumal sie die entscheidende Partie gegen den Lokalrivalen Bissingen mit 25:28 hergeben mussten und somit die Qualifikation für die Aufstiegsrunde aus eigener Tasche nicht mehr bewerkstelligen können. Flügelflitzerin Sabrina Duschner sieht hier den vielleicht ausschlaggebenden Vorteil: "Die Enttäuschung ist bestimmt noch in deren Köpfen. Das müssen wir ausnützen."

Eine kleine Handballsensation
von Hobbel am 07.01.2007

Haunstetter Frauen schlagen Spitzenreiter Leipzig



(hv). So kann`s weitergehen im Neuen Jahr für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten: den Rot-Weißen gelang im vorletzten Spiel der Qualifikationsrunde vor rund 300 begeisterten Zusehern ein sensationeller 27:23 (13:13)-Heimsieg über Tabellenführer HC Leipzig II, was jetzt Mut machen sollte für die entscheidende Partie am kommenden Samstag gegen Möglingen.

Die beiden blutjungen Mannschaften zelebrierten dabei sechzig Minuten Anschauungsunterricht in Sachen moderner Handballphilosophie und setzten komplett auf bedingungslose Offensive. Und der Favorit wurde von den Einheimischen bereits in der Anfangsphase unter Druck gesetzt. Die beiden genialen Spielgestalterinnen Hetmanek (TSV, 18 Jahre) und Schaarschmidt (HCL, 19) sorgten dabei immer wieder für die nötigen Akzente, welche ihre Nebenleute nahezu hundertprozentig in Treffer umsetzten. Nach der überraschenden 7:4-Führung für Haunstetten in der 20.Minute kamen die Sachsen erstmalig besser in die Partie und sahen sich wenig später mit 12:11 erwartungsgemäß in Front. Der TSV hielt jedoch dagegen, schaffte bis zum Seitenwechsel den Ausgleich und gab auch im Anschluß nicht klein bei. Beim 20:20 zwölf Minuten vor Spielende war man somit immer noch auf Augenhöhe, und danach sollte die Überraschung perfekt werden: trotz zwischenzeitlicher Unterzahl gelangen den Rot-Weißen vier Treffer in Folge zum 24:20, und als Marina Kubitza unter frenetischem Jubel der Anhänger drei Minuten vor Spielende sogar zum 26:21 einwarf, gab es auf Seiten der Gastgeber kein Halten mehr. Die erst 17-jährige Susi Fischer im TSV-Gehäuse machte im zweiten Durchgang das „Spiel ihres Lebens“ und entschärfte zehn „Hundertprozentige“, was TSV-Trainer Drasovean ins Schwärmen brachte: „Ich bin völlig begeistert, wie unsere Küken bereits mit der enormen Belastung fertig werden, und zwischenzeitliche Rückschläge wegstecken können. So macht Handball jedenfalls Spaß.“ Und damit hatte er alle Anwesenden auf seiner Seite, die auch die erfrischend zwanglose Darbietung der beiden Teams mit langanltendem Beifall honorierten.

TSV: Müller, Fischer (Tor); Kubitza (7/3), Nowotny (5), Kurstedt, Duschner (je 4), Hetmanek, Hochmair (je 3), Elsner (1), Amler, Schickentanz, Dengel.


Den Tabellenführer zu Gast
von Hobbel am 04.01.2007

TSV Haunstetten startet neues Jahr mit Schlagerspiel gegen Leipzig

Erdenklich kurz war die Weihnachtpause heuer für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten. Nur zwei Wochen nach dem letzten Spiel 2006 steht für die Rot-Weißen der Schlager gegen den HC Leipzig II (Samstag, 17 Uhr, AL-Halle) auf dem Programm und der TSV will hier beweisen, dass er auch den Spitzenteams der Liga Paroli bieten kann. Freilich sind die Prämissen der beiden Vereine für die Saison unterschiedlichster Art, zumal die Sachsen unbedingt zurück in die 2.Bundesliga wollen, während Haunstetten mit dem Klassenerhalt mehr als zufrieden wäre, was auch Trainer Drasovean bestätigt: "Wir sind schon stolz, dass es die Partie Haunstetten gegen Leipzig überhaupt gibt." Hier untertreibt er allerdings ein wenig, da sich ein Großteil beider Mannschaften bereits vor zwei Jahren in den Süddeutschen A-Jugend-Finals gegenüberstand und Haunstetten immerhin einen Sieg davontrug.
Trotz der klaren 21:31-Niederlage im Hinspiel mit einem deutlichen Kräfteunterschied vor allem im zweiten Durchgang sieht der zuetzt wieder überragende TSV-Goalie Sabrina Müller für ihr Team durchaus Siegchancen: "In eigener Halle sind wir mindestens eine Klasse besser und da wir nahezu komplett durchtrainiert haben, dürften wir diesmal auch konditionell mithalten." Die entscheidende Partie steigt für die Rot-Weißen allerdings erst eine Woche später, wenn man erneut zu Hause den TV Möglingen empfängt und diesen mit einem Heimsieg mit in die Abstiegsrunde reißen könnte, was das TSV-Punktekonto auf 14 Zähler erhöhen würde.

Fast jeder Schuss ein Treffer
von wla (AZ vom 18.12.2006) am 18.12.2006

Handball-Frauen siegen 41:22

(wla). 63 Tore sind selbst bei einem Handballspiel eine Menge Holz. Allein 41 Treffer steuerte am gestrigen Sonntag in der Regionalliga-Partie zwischen dem TSV Haunstetten und dem TSV Schmiden-Oeffingen der Gastgeber bei. Das Schützenfest beim 41:22 hat Haun-stettens Trainer Hans Drasovean natürlich mächtig Spaß gemacht.

So hoch haben wir noch nie gewonnen. Das war eine tolle Leistung meiner Mannschaft. Ich bin sehr zufrieden. Wir haben teilweise sehr schön kombiniert. Lediglich vor der Pause hatten wir mal eine kleine schwächere Phase, meinte der Coach. Dabei vergaben die Haunstetter Frauen aber immer wieder weitere hochkarätige Möglichkeiten. Beim 16:11-Halbzeitstand war Co-Trainer Werner Duschner sogar leicht verärgert: Wir müssten viel höher führen. Mindestens mit acht oder neun Toren Unterschied.

In Grund und Boden gespielt

Doch in der zweiten Hälfte spielten die Haunstetterinnen ihre Gäste aus Baden-Württemberg in Grund und Boden. Nach dem Motto: Fast jeder Schuss ein Treffer, konnte einem die gegnerische Torhüterin fast Leid tun. Von der Heimmannschaft konnte sich dabei auch jede Akteurin profilieren. Alle haben heute ein Tor geschossen. Das freut mich am meisten, strahlte Drasovean übers ganze Gesicht. Der Coach wagte dabei auch ein kleines Experiment: In den letzten zehn Minuten standen fast nur die Spielerinnen auf dem Parkett, die in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend gespielt haben. Ein durchaus gelungenes Experiment, denn Anna-Wiebke Amler, Sina Schickentanz, Franziska Hochmair oder Andrea Elsner fügten sich glänzend in die Partie ein. Drasovean macht das natürlich Mut: Auf diesen Nachwuchs können wir bauen. Da haben wir einiges in der Hinterhand.

Allerdings war der Tabellenvorletzte TSV Schmiden-Oeffingen auch nicht mehr als ein besserer Trainingspartner. Die Mannschaft war sowohl im taktischen als auch im spielerischen Bereich haushoch unterlegen. Doch das lässt Drasovean nicht ganz gelten: Wir haben von Beginn an klargemacht, dass wir den Gegner nicht unterschätzen. Die Haun-stetter Frauen gehen nun in die wohlverdiente Weihnachtspause. Am 6. Januar (14.30 Uhr) kommt dann der HC Leipzig II.

TSV Haunstetten: Müller, Fischer; Kubitza (5/1), Amler (1), Nowotny (8), Elsner (3), Schickentanz (3), Hetmanek (4), Kurstedt (1), Duschner (6), Hochmair (6), Dengel (4/2). - Strafzeiten: 4 - 6.


Kubitza bremst Oschatz aus
von klan (AZ vom 11.12.2006) am 11.12.2006

Handballerinnen siegen 35:24

(klan). Eine brillant werfende Martina Kubitza, Kampfgeist in allen Mannschaftsteilen und munterer Kombinationshandball waren das Erfolgsrezept des TSV Haunstetten im zweiten Spiel gegen den SVH Oschatz. Mit 35:24 (16:11) schickten die Augsburger Regionalliga-Frauen die Sachsen nach Hause und fügten ihnen damit die zweite Niederlage in nur sechs Tagen zu.

Es war der Abend von Marina Kubitza, die die Oschatzerinnen gleich mal mit sieben Toren in Folge einbremste. Bis zum 7:4 hatte die 20-Jährige zudem zwei Siebenmeter verwandelt. Dann schlossen sich auch ihre Teamkolleginnen dem munteren Scheibenschießen an, selbst als sie von der wirr agierenden Oschatzer Abwehr, die von der Manndeckung bis zum rustikalen Einsteigen alles durchprobierte, immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt wurden. Doch mit flink herausgespielten Kombinationen knockte Haunstetten den sächsischen Abwehrriegel immer wieder aus, so dass man mit einer 16:11-Führung in die Pause ging.

Danach wurde es nochmal eng für das Team um Trainer Hans Drasovean, als Oschatz den Rückstand auf vier Tore verkürzte. Doch deren kleines Hoch war schnell vorbei, als Haunstetten wieder aufs Tempo drückte. Dabei kam sogar Keeperin Sabrina Müller zu einem Torerfolg. Müller wollte bei einem Tempogegenstoß Sabrina Duschner in Wurfposition bringen, doch weder Duschner noch die herauslaufende Oschatzer Torfrau kamen an den Ball und der kullerte unter dem Jubel der Haunstetterinnen zur 20:14-Führung ins Tor.

Drasovean konnte es sich sogar leisten, seinen Leistungsträgerinnen auch mal Verschnaufpausen zu gönnen, weil auch die jungen Spielerinnen wie Lydia Kurstedt und Franziska Hochmair ihre Aufgaben mit großem Einsatz erfüllten. Heute hat alles gestimmt, die Mannschaft hat gezeigt, was sie kann. Mich freut besonders, dass alle Verantwortung übernommen haben, so der zufriedene Coach. Marina Kubitza hatte eine ähnliche Erklärung für diese Leistung: Der Mannschaftszusammenhalt ist toll. Wir haben einfach Spaß am Handballspielen.

TSV Haunstetten: Müller (1), Fischer; Kubitza (15), Nowotny (2), Elsner (1), Duschner (7), Kurstedt (2), Hetmanek (3), Dengl (4), Amler, Hochmair.


Handball-Kracher für Haunstetten
von Hobbel am 07.12.2006


Frauen erwarten Oschatz - Männer zum Schlagerspiel in Unterhaching

Der TSV Haunstetten kann am Wochenende mit seinen Handballteams wieder einige Meilensteine setzen. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern stehen vorentscheidende Partien auf dem Programm.
Ein Vier-Punkte-Spiel im Kampf um den Klasenerhalt steht für die Regionalliga-Frauen am Samstag um 19 Uhr in der Albert-Loderer-Halle an: Die Truppe von Hans Drasovean erwartet dabei zum Rückspiel den SHV Oschatz und möchte natürlich den Erfolg der Vorwoche wiederholen (28:23), um sich ein möglichst gutes Punktepolster für die Abstiegsrunde zu sichern. Überhaupt fordert der Coach aus den nächsten vier Partien (allesamt zu Hause) von seinen Schützlingen drei Siege, dann hätte man sich für die unteren Play-Offs bereits 14 Zähler erarbeitet und die Chance zum Ligaverbleib wäre in erreichbarer Nähe. ?Es ist allerdings kein Selbstläufer,? warnt der Coach vor dem Rückspiel gegen die Sachsen. ?Wir müssen sie in eigener Halle wieder mit unserem schnellen Spiel unter Druck setzen. Das war auch das Erfolgserlebnis am vergangenen Sonntag.?
Im Landesliga-Schlager Zweiter gegen Erster müssen die Männer zum Abschluss der Vorrunde beim TSV Unterhaching ran (Samstag, 16 Uhr). Der Absteiger aus der Bayernliga und Ex-Regionalligist liegt derzeit, zwar ebenfalls noch ungeschlagen, zwei Punkte hinter den Rot-Weißen, die mit zehn Siegen aus zehn Spielen eine makellose Bilanz aufweisen. Vor allem das 37:37-Unentschiedem am letzten Spieltag in Kissing bereitete dem alten Trainerfuchs Hubert Müller enorme Kopfzerbrechen, hatte sein Team doch bis zwei Minuten vor Spielende mit vier Toren geführt. Für TSV-Coach Ebert ein Zeichen, dass der Favorit nicht unbezwingbar ist: ?In der Offensive sind wir sicherlich gleichwertig, also müssen wir die Abwehrarbeit einfach besser gestalten, dann klappt`s.?
Relativ entspannt fährt dagegen die 2.Frauenmannschaft in der Landesliga zum Tabellennachbarn SG Waltenhofen/Kottern (Samstag, 17.30 Uhr). Die Rot-Weißen haben sich nach drei Siegen in Folge vom Tabellenkeller abgesetzt und könnten mit einem weiteren Erfolg sogar an den Allgäuerinnen vorbeiziehen.

Jetzt wird`s ernst
von Hobbel am 01.12.2006

Haunstetter Handballfrauen müssen zweimal gegen Oschatz ran - Männer empfangen Dietmannsried

Die Schonfrist ist vorbei: Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten zählen ab jetzt Punkte. Innerhalb nur einer Woche trifft man dabei zweimal auf den sächsischen Vertreter SHV Oschatz, einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Zunächst geht die reise am Sonntag in den Osten Deutschlands (15.30 Uhr), ehe am darauffolgenden Samstag (19 Uhr) die Nachholpartie in der Albert-Loderer-Halle angepfiffen wird. Alle erreichten Punkte zählen ab jetzt doppelt, weil sie komplett mit in die Abstiegsrunde genommen werden. Für TSV-Trainer Hans Drasovean ein guter Grund ab sofort maximale Konzentration von seinen Schützlingen einzufordern: ?Bis zu diesem Zeitpunkt konnten wir punkten, jetzt müssen wir.? Während der Woche hat man im Training das Hauptaugenmerk auf die Zusammenarbeit in der Defensive gelegt, die in den letzten Partien ungewöhnlich viele Schwachstellen aufwies: ? Da müssen wir einfach besser miteinander arbeiten und nicht jeder für sich,? weiß der Coach.
Für die beiden Landesliga-Teams des TSV steht der Endspurt der Vorrunde auf dem Programm. In ihren jeweils vorletzten Partien empfangen die Männer den letztjährigen Zweitplazierten TSV Dietmannsried (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle) und die 2.Frauenmannschaft trifft im Vorspiel auf Tabellenführer HC Gröbenzell (14.30 Uhr). Die Männer wollen dabei gegen die derzeit schwächelnden Allgäuer ihre weiße Weste verteidigen, wogegen es bei den Frauen lediglich darum geht die Niederlage in Grenzen zu halten.

Haunstetten bleibt im Tabellenkeller
von sseb (AZ vom 18.11.2006) am 28.11.2006

Regionalliga-Handballerinnen verlieren 28:31 und richten sich auf Abstiegsrunde ein

In der Regionalligapartie der Handballfrauen blieb dem TSV Haunstetten der erhoffte Heimsieg verwehrt. Die Tabellendritten von der SpVgg Bissingen, gegen die man eigentlich wichtige Punkte für den Klassenerhalt holen wollte, siegten mit 31:28.

Dabei hatte die Begegnung so aussichtsreich für die Schützlinge von Coach Hans Drasovean angefangen: Nach zehn Minuten führten die Gastgeberinnen bereits mit 6:2. Doch im Laufe der Zeit fanden die Gäste immer besser in das Spiel und erzielten schließlich mit dem Pausengong den 15:15-Ausgleichstreffer. Im zweiten Durchgang setzte sich diese Entwicklung weiter fort. Bei den Gästen überzeugte erwartungsgemäß die Spitzenspielerin Lacri Lazar, die ehemals international aktiv war. Mit 37 Jahren ist sie zwar schon doppelt so alt wie manche ihrer Kolleginnen, dennoch bringt sie durch ihre Spiel-stärke die Jungen immer wieder zum Staunen. Nicht zuletzt dank ihrer Abgeklärtheit und Routine erspielten sich die Gäste einen komfortablen Sechs-Tore-Vorsprung.

Pfosten stand öfter im Weg

Die Haunstetterinnen dagegen hatten Pech. Mehrmals stand der Pfosten dem Torerfolg im Wege. Lediglich Marina Kubitza und Sabrina Duschner sorgten regelmäßig für Torerfolg. Doch selbst ein letztes Aufbäumen des gesamten Teams konnte die Niederlage nicht mehr abwenden und somit mussten sie sich letztendlich mit 28:31 geschlagen geben. Dementsprechend enttäuscht äußerte sich nach der Partie auch Trainer Drasovean: Heute wäre durchaus ein Sieg möglich gewesen. Wir haben zu unkonzentriert gespielt und viele Leichtsinnsfehler gemacht. Leider haben wir die starke Anfangsphase nicht durchgehalten. Damit bleibt der TSV Haunstetten nach elf Spieltagen auf dem drittletzten Tabellenplatz und wird wohl nach der Saison in der Abstiegsrunde um den Klassenerhalt kämpfen müssen.

TSV Haunstetten: Kubitza (9/2), Amler, Nowotny (5), Elsner (1), Schickentanz (1), Hetmanek (2), Kurstedt (1), Duschner (7), Hochmair (2), Müller, Dengel, Fischer.

Vorentscheidende Wochen für Haunstetten
von Hobbel am 24.11.2006

Regionalligist erwartet Bissingen

(hv). Die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten wollen die Wende: Wenn am Sonntag (14.30 Uhr) die SV Bissingen in der Albert-Loderer-Halle ihre Visitenkarte abgibt soll der zweite Heimsieg perfekt gemacht werden, damit man sich tabellenmäßig in den nächsten Wochen vorarbeiten kann. Für die Rot-Weißen ist es bereits das vierte Aufeinandertreffen mit den Württembergerinnen. Nach dem Sieg im Aufstiegsspiel 2005 gab es einen weiteren Erfolg letztes Jahr in der Meisterrunde und zwei Niederlagen, zuletzt etwas unglücklich mit 29:31 im Hinspiel. "Das zeigt uns, dass wir auf Augenhöhe sind," sagt Trainer Drasovean, der fest an ein positives Auftreten seiner Truppe glaubt. "Wir brauchen wieder einmal ein Erfolgserlebnis und alle sind heiß auf dieses Match." Freilich besitzen die Gäste aus dem Stuttgarter Vorort mit der rumänischen Ex-Internationalen Lacri Lazar die Ausnahmespielerin der Liga, die es auch heuer schon wieder auf eine Trefferquote von über 12 pro Spiel gebracht hat. Ihre Kreise einzuengen wird ohnehin schwierig, deshalb will man versuchen möglichst wenig Überraschungen vom Rest des Teams einzufangen. Den Schlüssel zum Erfolg sieht der Coach in maximalem Einsatz: "Unsere Laufbereitschaft muß sechzig Minuten passen, dann klappt`s."
DJK Taufkirchen im Doppelpack heißt es für die beiden Landesligisten des TSV, allerdings erneut mit unterschiedlichen Prämissen. Während die Männer als klarer Favorit in die Partie im Münchner Vorort gehen (18 Uhr), heißt es für die 2.Frauenmannschaft gegen den letztjährigen Bayernligisten (20 Uhr) die Niederlage in Grenzen zu halten. Coach Vornehm liegt vor allem die schwere Knieverletzung von Anja Dickl im Magen (Kreuz-/Innenband und Innenmeniskus): "Sie fehlt uns hinten und vorn." Männer-Trainer Ebert kann dagegen aus dem Vollen schöpfen, weiß aber auch um die Heimstärke von Taufkirchen: "Bei den dortigen ungewöhnlichen Lichtverhältnissen mussten schon viele passen."

Der Club war zu stark
von (AZ/oll) am 21.11.2006

Niederlage für Haunstetten

Dort kann man schon verlieren, Trainer Hans Drasovean nahm die gestrige 22:31-Niederlage der Regionalliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Nürnberg nicht sonderlich tragisch und fügte an: Wir müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen.

Beim Spitzenreiter in der Noris hielten die Gäste nur etwa 20 Minuten mit. Zu diesem Zeitpunkt stand es 5:5 unentschieden und eine Überraschung schien durchaus möglich zu sein. Doch dann zog der Club das Tempo gehörig an und zog auf 17:11 davon. In dieser Phase haben wir zu viele technische Fehler gemacht, räumte Drasovean ein.

Nach der Pause bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung Tor um Tor aus und hatten am Ende mit 31:22 die Nase vorne. Ein Sonderlob hatte Drasovean für seine zweite Torhüterin Susanne Fischer parat, die in der ersten Hälfte 20 Minuten im Kasten stand: Sie hat ihre Sache ausgezeichnet gemacht.

TSV Haunstetten: Müller, Fischer (Tor). Nowotny (6/1), Duschner (5), Dengel (4/2), Kubitza (2), Hetmanek (2), Kurstedt (1), Elsner (1), Hochmair (1), Amler, Schickentanz.

Furchtlos beim Spitzenreiter
von Hobbel am 17.11.2006

TSV Haunstetten fährt selbstbewußt nach Nürnberg

Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten steht am Sonntag (16 Uhr) bereits das vorletzte Auswärtsspiel vor den Play-Off-Runden auf dem Programm. Die Rot-Weißen müssen dabei beim Tabellenführer 1.FC Nürnberg II antreten und erhoffen sich eine Außenseiterchance. Nach der 5er-Auswärtsserie gelang vor Wochenfrist ein mühsamer Kampfsieg zu Hause gegen Viktoria Naunhof, wodurch man wenigstens den Kontakt zum Mittelfeld nicht abreißen lassen musste. Coach Hans Drasovean spekuliert in nächster Zukunft auf den Heimvorteil (fünf von sieben), sieht sein Team allerdings auch beim Club nicht chancenlos: "Wir haben ihnen schon im Hinspiel den ersten Zähler überhaupt abgeknöpft und müssen nur an uns glauben." Zudem setzte es zuletzt für die Franken bei der SV Bissingen eine herbe 31:22-Schlappe. "Vielleicht sind sie dadurch etwas angeschlagen," hofft Torjägerin Marina Kubitza. Mitentscheidend wird sein, welche Akteure den Nürnbergerinnen aus dem Bundesligakader zur Verfügung stehen.
Auf die TSV-Landesligisten warten wieder Heimaufgaben, diesmal vom Chiemsee. Am Sonntag trifft zunächst die 2.Frauemannschaft auf den letztjährigen Dritten TuS Traunreut (14.30 Uhr, AL-Halle). Die Gäste haben heuer allerdings ähnliche Probleme in den Tritt zu kommen wie der TSV, und so wird allgemein ein hartes Abstiegsduell erwartet. Um den Klassenerhalt geht es auch für den Männer-Gegner, TuS Prien (16.30 Uhr). Vom Papier her zwar eine klare Sache für Tabellenführer Haunstetten, den Rot-Weißen dürfte jedoch hinlänglich bekannt sein, was passieren kann, wenn man diese Oberbayern unterschätzt. TSV-Trainer Ebert griff deshalb in die Trickkiste und überraschte seine Jungs im Zuge der Vorbereitung mit einem Video der schmachvollen Vorjahres-Heimniederlage (23:24), wodurch man damals jeglichen Meisterschaftsträumen entrissen wurde: "So dürfte es auch dem letzten jugendlichen Überflieger klar sein mit welcher Einstellung man an die Sache ran muß."

Pia Nowotny stellt Weichen zum Heimerfolg
von Wolfgang Langner (AZ vom 13.11.06) am 14.11.2006

Haunstetter Handball-Frauen besiegen Schlusslicht Naunhof

Die vergangenen Wochen waren nicht gerade leicht für den Handball-Regionalligisten TSV Haunstetten. Schließlich mussten die Schützlinge von Hans Drasovean fünfmal hintereinander auswärts antreten. Deshalb haben sich die Handball-Frauen am gestrigen Sonntag gefreut, endlich wieder mal in eigener Halle zu spielen. Dort fühlten sich die Gastgeber gegen Viktoria Naunhof pudelwohl und siegten am Ende mit 26:23.

Die vielen Auswärtsspiele waren schon eine Belastung für uns. Das geht irgendwann an die Substanz. Heute war für mich nur wichtig, dass meine Mannschaft gewonnen hat, meinte Haunstettens Trainer Drasovean. Das Spiel begann auch mit einer Panne, denn die elektronische Anzeigentafel funktionierte nicht. Deshalb musste handgestoppt werden. Auch bei den Haunstetter Frauen funktionierte zunächst nicht viel. Haunstetten vergab viele Torchancen, zeigte technische Schwächen und spielte sehr unkonzentriert. Allerdings riss auch das Schlusslicht Viktoria Naunhof keine großen Bäume aus. Nur einmal (beim Stande zum 3:4) gingen die Gäste in Führung, ansonsten waren die Haunstetterinnen immer eine Nasenlänge voraus. Auch deshalb, weil die Mannschaft um Hans Drasovean mit Pia Nowotny eine Spielerin in den Reihen hat, die weit über den anderen steht. Bis zum Spielstand von 7:5 erzielte allein Nowotny sechs Treffer. Wenn uns Nowotny mal ausfällt, dann wird es schwierig, weiß auch Drasovean. Neben Nowotny bot aber auch erneut Torhüterin Sabrina Müller eine starke Leistung und mit Abstrichen Sabrina Duschner. Die Flügelflitzerin der Gastgeberinnen hat aber öfter Schwierigkeiten beim Ausnützen der Torchancen. Dennoch, als Duschner mit dem 8:5 zum ersten Mal ins Schwarze traf, ging es mit den Haunstetterinnen bergauf. Mit einem komfortablen Vorsprung (12:7) konnte der Regionalligist in die Pause gehen.

Nach dem Wechsel passierte eigentlich nicht mehr viel. Haunstetten verteidigte meist seinen Vorsprung und die Gäste gaben sich immer mehr auf. Erst in der Schlussphase, als Haunstetten leichtsinnig wurde und sowohl Dengel als auch Hetmanek am Sieben-Meter-Punkt scheiterten, konnte der Tabellenletzte das Resultat zum Endstand von 26:23 verkürzen. In den letzten 15 Minuten löste Susanne Fischer noch im Tor ihre Kollegin Müller ab. Zu diesem Zeitpunkt war ich sicher, dass wir gewinnen. Das war für mich eine Gelegenheit, Fischer eine Chance zu geben, so Drasovean.

TSV Haunstetten: Müller, Fischer; Kubitza (3), Amler, Nowotny (8/3), Elsner (1), Schickentanz, Hetmanek (2), Kurstedt (1), Duschner (8), Hochmair (1), Dengel (2). - Schiedsrichter: Graf/Schaffner (Singen). Strafzeiten: 4 - 2. - Zuschauer: 130.

Endlich wieder zu Hause
von Hobbel am 10.11.2006

Handball-Regionalligist TSV Haunstetten benötigt Sieg

(hv). Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten gibt es am Sonntag ein schon fast vergessenes Erlebnis: Wenn die Rot-Weißen um 14.30 Uhr in der Albert-Loderer-Halle auf den BSC Viktoria Naunhof treffen, ist dies das erste Heimspiel seit dem 24.September und gleichzeitig am 10.Spieltag erst das dritte der laufenden Saison. Nach zuletzt fünf Auswärtspartien in Folge steht der TSV derzeit bei 5:11 Zählern doch leicht hinter seinen Möglichkeiten. Von den vier erhaltenen Niederlagen war man nur in Leipzig und Ismaning chancenlos, die beiden anderen Partien in Möglingen und Bissingen hätte man bei etwas mehr Glück auch für sich entscheiden können. Somit geht es für Trainer Hans Drasovean in der nächsten Zeit schon "um die Wurst": "Wir dürfen den Kontakt zum Mittelfeld nicht zu sehr abreißen lassen und müssen in den folgenden Spielen eifrig Punkte sammeln, vor allem gegen die Teams, die mit uns in der Abstiegsrunde spielen werden." Eine davon ist höchstwahrscheinlich auch der BSC Naunhof mit derzeit nur drei Zählern auf dem Konto und dem weitaus schwereren Restprogramm. Hier zählt für Haunstetten somit also nur ein doppelter Punktgewinn, und überhaupt fordert Drasovean in den nächsten Wochen von seinen Schützlingen Aktion: "Die Zeit der Nachsichtigkeiten ist hiermit vorbei. Jetzt zählen keine Entschuldigungen und Eventualitäten mehr sondern nur noch Resultate." Die restlichen fünf Heimspiele bei nur noch zweien auf fremden Terrain lassen dem TSV Haunstetten jedenfalls noch alle Möglichkeiten offen.

Haunstetten will Mut beweisen
von Hobbel am 10.11.2006

Zum Rückrundenauftakt in Ismaning

(hv). Für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten steht am Sonntag (17 Uhr) beim TSV Ismaning bereits die erste Partie der Rückrunde auf dem Plan. Die Rot-Weißen wollen mit dem fünften Auswärtsspiel in Folge gleichzeitig die Wende einleiten. Nach dem letzten starken Auftritt in Möglingen, als man über Dreiviertel der Begegnung die spielbestimmende Mannschaft war, ist TSV-Coach Hans Drasovean guten Mutes: "Wenn wir sechzig Minuten komplett durchspielen können, glaub ich fest an einen Erfolg." Nach dem Ausfall von Hauptangreiferin Pia Nowotny musste man sich in Möglingen erst in den letzten Minuten geschlagen geben, in Ismaning ist sie jedoch wieder mit dabei und zeigt sich kämpferisch: "Wir rollen jetzt das Feld von hinten auf." Da spielt es beim TSV auch keine Rolle, dass die Auftaktpartie gegen den bayerischen Rivalen mit 22:25 "in die Hose" ging: "Das junge Team war damals noch zu grün. Wir haben uns jetzt enorm weiterentwickelt und viel im taktischen Bereich gearbeitet," erklärt der Trainer. Die Ausgangsposition könnte sich dann in der zweiten Hälfte der Runde deutlich zu Gunsten des TSV verbessern, wenn man nur noch zweimal in fremden Hallen antreten muß und sechs Heimspiele vor sich hat. Die TSV-Ladesligisten haben dagegen am Sonntag bereits ihren vierten Auftritt in der Albert-Loderer-Halle. Und hier wartet auf die Männer die Schlagerpartie gegen den Bayernliga-Absteiger TSV Niederaunau (16.30 Uhr). Für Trainer Stefan Ebert beginnt damit praktisch die Runde: "Die ersten fünf Spiele haben sich unerwartet unproblematisch erwiesen. Jetzt wird sich definitiv zeigen, wo wir stehen." Die Rot-Weißen haben zumindestens vom Druck her die bessere Ausgangsposition, denn während der TSV ohne Punktverlust dasteht, mußten die Krumbacher schon zweimal Federn lassen und dürfen nun auf dem Weg zur Rückkehr ins Oberhaus nicht mehr schwächeln. Die schweren Partien kommen ebenfalls jetzt erst für die 2.Frauenmannschaft, allerdings hat das Team von Herbert Vornehm nach fünf Spielen erst magere fünf Zähler auf dem Konto und steckt nach einem Viertel der Runde mitten im Abstiegskampf. Gegen den schwäbischen Konkurrenten VfL Leipheim (14.30 Uhr) hilft deshalb nur ein Sieg, um sich die Hoffnung auf den Ligaverbleib zu erhalten.

Zu viel Tempo im Spiel
von (AZ/klan) am 07.11.2006

Haunstetter Regionalliga-Handballerinnen verlieren 21:31

Das Tempo war zu hoch: Mit dem schnellen Spiel des TSV Ismaning kamen die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten bei ihrem gestrigen Auswärtsspiel überhaupt nicht zurecht, fingen sich zu viele Konter ein und unterlagen am Ende deutlich mit 21:31 (11:14).

Schon bei der Niederlage gegen Leipzig hatte sich abgezeichnet, dass die Augsburgerinnen mit extrem schnellen Gegnern Probleme bekommen. So auch in Ismaning: Wir waren in allen Aktionen zu langsam und haben uns dadurch die Konter eingefangen, analysierte Trainer Hans Drasovean den Auftritt seiner Mannschaft. Obwohl er so gut wie alle Spielerinnen an Bord hatte, traten in sämtlichen Bereichen Schwächen auf. Die Einzige, die wie gewohnt sicher ihre Arbeit gemacht hat, war Torfrau Sabrina Müller. Aber irgendwann ist es bei ihr dann auch nicht mehr gegangen, so Drasovean. Durch technische Fehler und überhastete Fehlpässe konnten die Haunstetterinnen keinen Druck aufbauen. Zudem machte sich einmal mehr die eklatante Siebenmeter-Schwäche der Haunstetterinnen bemerkbar. Keiner der drei Siebenmeter konnte in ein Tor umgemünzt werden. Eine Menge Arbeit stehen Drasovean und seinen Frauen nun also bevor, denn am Sonntag um 15 Uhr will der Coach in der Albert-Loderer-Halle beim zweiten Aufeinandertreffen mit Naunhof dringend wieder punkten.

TSV Haunstetten: Müller, Fischer - Kubitza (3), Nowotny (5), Elsner (4), Duschner (5), Hetmanek (1), Kurstedt (1), Hochmair (1), Dengel (1), Schicketanz.

Trainer verteilt Durchhalteparolen
von Hobbel am 03.11.2006

TSV Haunstetten muß noch zwei Auswärtsspiele überstehen

(hv). Das vorletzte Spiel der 5er-Auswärtsserie steht für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten am morgigen Sonntag (15 Uhr) beim TV Möglingen an. Mit einem Sieg und zwei Niederlagen ist das Team von Hans Drasovean zwar derzeit noch im Soll, der Trainer fordert jedoch noch mindestens einen doppelten Punktgewinn aus der Partie in Württemberg oder eine Woche später beim TSV Ismaning, um das nötige Selbstvertrauen der Truppe zu stärken. Wie die junge Mannschaft zu Werke gehen sollte wurde ihr vor Wochenfrist in Leipzig vorzelebriert, als einen die Sachsen gnadenlos auskonterten und man Opfer der eigenen Behäbigkeit wurde. "Daran haben wir die Hebel angesetzt. Die fehlende Erfahrung muß einfach durch vermehrte Lauf- und Einsatzbereitschaft kompensiert werden," sagt der Coach. Gut, dass er in Möglingen wieder auf die zuletzt angeschlagene Pia Nowotny zurückgreifen kann: "Ohne sie fehlten uns eindeutig die Alternativen im Rückraum." Die beiden Landesliga-Teams des TSV zieht es am Samstag ins Allgäu: Beim TSV Marktoberdorf erwartet sowohl die 2.Frauenmannschaft (16.30 Uhr) als auch die Männer (18.30 Uhr) eine harte Bewährungsprobe. Und während es für die Frauen darum geht wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern, hat Männer-Trainer Stefan Ebert andere Prämissen: "Wir dürfen nichts liegenlassen, wollen wir weiter vorne dabei bleiben." Mit 8:0 Zählern ist sein Team glänzend in die Runde gestartet und muß nun vor dem Spitzenspiel nächste Woche gegen Niederaunau alles geben, um nicht eine böse Überraschung zu erleben. "Wir wissen wie schwer die Aufgabe bei den abstiegsbedrohten Allgäuern ist, und keiner von uns geht die Angelegenheit zu locker an," sagt Sturmführer Robert Langner.

Mit Nowotny gehen Punkte
von (ötz/AZ) am 01.11.2006

Handballerin des TSV Haunstetten verletzt sich in Möglingen

Nichts zu holen gab es für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten beim Auswärtsspiel beim TV Möglingen. Beim Aufstiegskandidaten in der Nähe von Ludwigsburg verlor man mir 20:25 (8:8).

Trotz der vierten Niederlage im siebten Spiel war Trainer Hans Drasovean voll des Lobes für sein Team: Wir haben heute sehr gut gespielt und mit unserer offensiven Verteidigung lange gut mitgehalten.

Dabei begann es optimal für das junge Team (Durchschnittsalter 19 Jahre) aus Augsburg. Wir waren in der ersten Hälfte immer vorne und haben teilweise mit drei Toren geführt, zeigte sich Drasovean sehr zufrieden mit dem ersten Durchgang. Erst kurz vor der Halbzeit gelang den Gastgebern der Ausgleich. Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste gut mit. Angetrieben von der überragenden Rückraumspielerin Pia Nowotny bot man lange Paroli. Doch eine Viertelstunde vor Schluss kam der Knackpunkt der Partei. Nach einem Laufduell blieb Nowotny mit einer Platzwunde über dem rechten Auge auf dem Hallenparkett liegen und musste ausgewechselt werden. Hätte sich Pia nicht verletzt, hätten wir nicht verloren, war sich Drasovean sicher. Doch so ließen sich die Haunstetter Jungspunde in den letzten fünf Minuten noch um die Früchte ihres Erfolges bringen. 20:20 hieß es, ehe Möglingen auf 25:20 stellte. Wir konnten einfach nicht mehr zulegen. , sagt Drasovean.

TSV Haunstetten: Müller, Fischer - Kubitza (4/1), Nowotny (5/1), Elsner (1/1), Kurstedt (3) Schickentanz (1), Hetmanek (3), Duschner (2), Dengl (1), Hochmeir, Amler, Dickl.

Haunstetten hofft auf eine Überraschung
von Hobbel am 19.10.2006

Regionalligist zu Gast in Leipzig ! Männer im Lokalderby gegen Göggingen

(hv). Schwerer Gang für die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten nach Sachsen: die Rot-Weißen sind am Sonntag (17 Uhr) zu Gast beim HC Leipzig II und gelten hier als krasser Außenseiter. Der letztjährige Zweitligist will heuer wieder mit aller Macht zurück, um den zahlreichen Talenten aus der eigenen Schmiede den nötigen Schub seine 1.Mannschaft geben zu können. In der laufenden Runde gab es für die Ostdeutschen allerdings auch schon drei Niederlagen zu verzeichnen, was für den TSV eine Außenseiterchance zuäßt. Zu Hause sind die Leipzigerinnen allemal eine Klasse für sich und vor Wochenfrist bekam dies die SV Bissingen beim 23:33 deutlich zu spüren. Da Haunstetten gegen selben Gegner schon unterlegen war (28:30), scheint der Ausgang bereits vorprogrammiert, TSV-Trainer Drasovean will davon jedoch überhaupt nichts wissen: "Eine Dreisatz-Rechnung hat mich noch nie interessiert. Für uns ist in jeder Partie was zu holen, wir müssen nur alle daran glauben." Klarer Favorit sind dagegen die TSV-Männer im Landesliga-Lokalderby gegen den TSV Göggingen (Sonntag, 16.30 Uhr, AL-Halle). Denn während die Rot-Weißen nach drei Spieltagen an der Spitze stehen, spielen die Rot-Schwarzen bereits gegen den Abstieg. Haunstettens Coach Stefan Ebert sind diese Vorschußlorbeeren gar nicht so recht, trotzdem glaubt er an den Stabilitätsgewinn im Team: "Wir treten bisher viel konsequenter auf als in der Vorsaison. Jeder Spieler wurde von mir ausreichend gewarnt, und wer das nicht kapiert hat, ist selber Schuld." Und hier spricht er vor allem den Sensationssieg der Gögginger beim letztjährigen Zweiten Dietmannsried an. Den 26:9-Spaziergang zum Saisonabschluß wir es mit Sicherheit nicht mehr geben, zumal damals beide Spielertrainer der Gäste, Held und Prihoda, nicht mit von der Partie waren. Beim TSV rechnet man jedenfalls wieder mit einer gut gefüllten Albert-Loderer-Halle und einem stimmungsgeladenen Lokalkampf im Augsburger Süden. Das Vorspiel betstreitet die 2.Frauenmannschaft, ebenfalls in der Landesliga, gegen den TV Kempten (14.30 Uhr) und auch hier ist der TSV leichter Favorit. Coach Vornehm muß auf Sabrina Jäcklin urlaubsbedingt verzichten und bangt zudem um den Einsatz seiner Rückraumasse Lutter und Bartsch.

Ein kniffliges Wochenende
von Hobbel am 19.10.2006

Haunstetter Handball-Teams vor Auswärtsaufgaben

(hv). Äußerst knifflige Auswärtsspiele stehen für die Handballteams des TSV Haunstetten am Wochenende auf dem Programm. Die Landesliga-Männer haben dabei am Samstag (17 Uhr) beim TuS Fürstenfeldbruck II schon das erste Spitzenspiel vor sich, denn beide Mannschaften waren zum Saisonauftakt zweimal erfolgreich. Während der TSV mit zwei Pflichtsiegen im Gepäck die Reise in den Münchner Vorort antritt, konnten die Gastgeber durchwegs mit Überraschungen auf sich aufmerksam machen. Vor allem der klare Erfolg über Vizemeister Dietmannsried macht Trainer Ebert vorsichtig: „Wir müssen höllisch aufpassen und die Sache voll konzentriert angehen.“ Gänzlich anders ist dagegen die Ausgangssituation bei den Regionalliga-Frauen im zweiten von fünf Auswärtspartien in Folge beim TSV Schmiden (Sonntag, 17 Uhr). Coach Drasovean will zwar jeglichen Druck von seinen Schützlingen nehmen, aber auch gleichzeitig einer psychischen Problemsituation Vorschub leisten: „Der ein oder andere Punktgewinn sollte uns in den nächsten Wochen schon gelingen, sonst könnte es ab der Rückrunde schwierig werden mentale Stärke zu behalten.“ Während der Woche konnte er wenigstens ein ungewohntes Erfolgserlebnis verzeichnen: zum ersten mal überhaupt war der komplette Kader im Training und gesund. Zudem hat sich den Rot-Weißen mit Lydia Kustedt vom HC Erfurt ein hoffnungsvoller Neuzugang angeschlossen. Die 20-jährige Rückraumspielerin zog es studienbedingt nach Bayern und zählt für den TSV-Übungsleiter als ausbaufähige Alternative auf der Spielmacher-Position: „Da werden wir noch schwerer auszurechnen sein.“ Gleichzeitig scheint die Personaldecke vor einer weiteren hochkarätigen Auffrischung. Hier hält sich Drasovean allerdings noch bedeckt: „Wir arbeiten daran. Es ist jedoch noch nichts endgültig entschieden.“ Ebenfalls in der Fremde beim TSV Milbertshofen (Samstag, 17.30 Uhr) hat sich die 2.Frauenmannschaft in der Landesliga zu beweisen. Und hier soll der Punktverlust gegen Friedberg vom vergangenen Wochenende wettgemacht werden.

Zu viele technische Fehler
von Hobbel am 16.10.2006

TSV Haunstetten vergibt möglichen Punktgewinn

(hv). Da wäre mehr drin gewesen: Nach sechzig Minuten Auf und Nieder standen die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten bei der SpVgg Bissingen am Schluß mit leeren Händen da. 28:30 (13:13) hieß es am Ende und man konnte sich an der eigenen Nase fassen, zumal eine Unzahl technischer Probleme auf TSV-Seite den Gastgeberinnen den Sieg praktisch in die Hände legten. Trotz 1:3-Rückstand nach fünf Minuten brachte man im Anschluß die Partie unter Kontrolle und hatte beim 7:4 (20.) alle Trümpfe in der Hand. Allerdings machten sich hier schon Nachlässigkeiten im Abschluß und im Deckungsverhalten bemerkbar, die die Einheimischen im Spiel hielten. Bis zur Pause beim 13:13 ging es somit wieder von vorn los. Und ausgerechnet hier kam erneut die schwächste Phase der Rot-Weißen: praktisch ohne Gegenwehr und trotz Überzahl überließ man in den ersten zehn Minuten den Bissingerinnen das Feld, und diese stellten dankbar auf 19:14. Bis zum 20:26 konnte der TSV sich nicht verbessern, als Coach Drasovean die Abwehr umstellte. Die jetzt verbesserte Trefferquote führte in der letzten Viertelstunde zwar noch zur Annäherung, ein Punktgewinn war jedoch nicht mehr drin. „Leider sind wir heute an unseren eigenen Schwächen gescheitert, Und daran werden wir in den nächsten Wochen verstärkt arbeiten müssen, damit das nicht mehr allzu oft vorkommt. Die Niederlage ist zwar kein Beinbruch, aber trotzdem ziemlich ärgerlich,“ resümierte der Trainer nach der Partie.
TSV: Müller, Fischer (Tor); Nowotny (7), Duschner, Hetmanek (je 6), Kubitza (5/3), Elsner (2), Riedel, Hochmair (je 1), Amler, Schickentanz, Dengel.

Trainer verteilt Durchhalteparolen
von Hobbel am 05.10.2006

TSV Haunstetten vor Auswärtsserie

(hv). Wahrlich kein „Goldener Oktober“ wartet auf die Regionalliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten in den kommenden Wochen. Vor den Rot-Weißen stehen nach Spielverlegungen fünf (!) Auswärtspartien in Serie und man ist bei befürchteten Negativerlebnissen extrem gefordert Ruhe zu bewahren. Zunächst mußte das für Dienstag (3.Oktober) vorgesehene Heimspiel gegen den SHV Oschatz aufgrund dessen Teilahme am DHB-Pokal auf den 9.Dezember verschoben werden, und bei der Partie gegen den HC Leipzig wurde wegen Hallenproblemen der Sachsen das Heimrecht getauscht. So heißt es nun für TSV-Trainer Hans Drasovean Durchhalteparolen zu verteilen: „Es kann natürlich jetzt passieren, dass wir den ein oder anderen Zähler auswärts liegen lassen müssen. Unser Hauptaugenmerk ist allerdings auf die Endphase der Runde gerichtet, und da haben wir noch genügend Möglichkeiten alles zu korrigieren.“ Die erste heikle Aufgabe steht für Haunstetten bereits am heutigen Samstag bei der SpVgg Bissingen (18 Uhr) auf dem Plan. Hier haben es die Rot-Weißen wieder mit der Regionalliga-Top-Torjägerin Lacri Lazar zu tun (letzte Saison 371 Treffer !). Trotz ihrer mittlerweile 37 Lenze ist die rumänische Ex-Internationale nach wie vor der Star der Liga und wird auch vom TSV nicht neutralisiert werden können, was allerdings Coach Drasovean relativ gelassen sieht: „Bissingen hat sein Spiel komplett auf sie ausgerichtet, und wenn wir unsere Stärke, die mannschaftliche Geschlossenheit, in die Waagschale werfen, haben wir mit Sicherheit eine Chance.“ Dieser Mannschaftsgeist ist dann mindestens noch bis zum 12.November gefordert, erst dann wird man wieder in heimischer Albert-Loderer-Halle gegen Viktoria Naunhof auftauchen.

Schlussphase kostete viel Nerven
von Sebastian Schipfel am 01.10.2006

Haunstetter Regionalliga-Frauen erkämpfen sich gegen den 1.FC Nürnberg ein 20:20-Unentschieden

Auf den Siegeswillen und die Motivation seiner Handballerinnen kann sich Hans Drasovean immer verlassen. Meine Mädels wollen jedes Spiel gewinnen und kämpfen bis zur letzten Sekunde, so der Coach. Dass es am gestrigen Sonntag in der Regionalligabegegnung beim 20:20 zwischen dem TSV Haunstetten und dem 1. FC Nürnberg II aber genau auf diese letzten Sekunden ankommen würde, hätte er wohl selbst nicht für möglich gehalten. Denn Nürnberg war als Tabellenführer mit zwei Siegen aus zwei Spielen in die Albert-Loderer-Halle gekommen.
Die werden heuer um den Aufstieg mitspielen, ist Drasovean überzeugt, wir hingegen wollen nur den Klassenerhalt. Unser Team ist jung und noch sehr unerfahren, die Nürnbergerinnen können sogar auf Bundesligaspielerinnen aus ihrer ersten Mannschaft zurückgreifen, weist Drasovean die Favoritenrolle weit von sich.
In der ersten Halbzeit war von der Nürnberger Überlegenheit aber nicht viel zu sehen. Die Haunstetterinnen hielten das Spiel über weite Strecken ausgeglichen und gingen nur mit einem knappen Rückstand von 11:13 in die Kabine. Vor allem die starke Pia Nowotny traf immer wieder aus dem Rückraum.
Die erste Phase der zweiten Halbzeit entschied allerdings Nürnberg klar für sich. Nach wenigen Minuten hatten sie den Vorsprung auf fünf Tore erhöht und schienen schon unerreichbar davonzuziehen.
Erst allmählich fanden die Gastgeberinnen wieder zu ihrer alten Form zurück. Im weiteren Verlauf gelang es ihnen vor allem, Sara Walzik, die stärkste Spielerin der Gäste, immer besser unter Kontrolle zu bekommen. Wenige Minuten vor Schluss hatten die Schützlinge von Drasovean den Rückstand dann endlich wettgemacht.
Der unermüdlich kämpfenden Andrea Elsner gelang sogar der Führungstreffer zum 20:19, den die Gäste jedoch umgehend wieder ausglichen.
Die Nerven der knapp 200 Zuschauer in der Halle waren zum Zerreißen angespannt, alsCoach Drasovean erst 28 Sekunden vor Schluss bei eigenem Ballbesitz die Auszeit für sein Team nahm und noch einmal versuchte, das Letzte aus seinen Spielerinnen herauszuholen.
Der Angriff blieb jedoch in der gegnerischen Abwehr hängen, glücklicherweise lief die Zeit gerade noch im rechten Moment ab, ehe die Gäste den folgenden Konter erfolgreich beenden konnten. Nach dem Abpfiff wusste keiner so richtig, ob er enttäuscht oder zufrieden sein sollte. Es ist zwar ärgerlich, dass wir die Chance zum Sieg nicht nutzen konnten, aber immerhin haben wir nicht verloren, fasst Spielerin Andrea Elsner die derzeitige Situation in Worte.
Ein großer Erfolg
Dem kann sich auch Drasovean nur anschließen: Dieser Punkt ist ein großer Erfolg für uns, mit dem nicht zu rechnen war. Das wird uns einen Schub für die kommenden Spiele geben.
TSV Haunstetten: Kubitza (4), Amler, Riedel (1), Nowotny (8), Elsner (2), Schickentanz (3), Duschner (1), Hochmair, Müller, Dengel (1), Fischer

Haunstetten feiert Premiere
von oll am 25.09.2006

Handballerinnen gelingt in Naunhof der erste Saisonsieg

(oll/AZ). Strahlende Gesichter bei den Regionalliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten. Die "sächsischen Wochen" begannen für die Schwabenmädels gestern mit einem 28:22- Sieg beim BSC Naunhof. Damit wetzte das Team von Trainer Hans Drasovean die Scharte der 22:25-Schlappe gegen Ismaning aus. In Naunhof begannen die Gäste sehr stark und führten zur Pause bereits scheinbar sicher mit 17:10. "Da haben wir unsere Aufgabe voll erfüllt", sagte Drasovean, der nach der Pause seine Mannschaft allerdings nicht mehr wiedererkannte. Drasovean: "Naunhof hat auf eine offensive Deckung umgeschaltet, wir kamen damit gar nicht zurecht." Zudem wurde Pia Nowotny in Manndeckung genommen. Und es wurde eng, sehr eng sogar für Haun- stetten. Die Gastgeberinnen kamen bis auf ein Tor heran, Haunstetten hatte nach Zeitstrafen nur noch vier Feldspielerinnen auf dem Parkett. Doch da zeigte Haunstetten eine tolle Moral. Torhüterin Sabrina Müller hielt ihren Kasten dicht, im Angriff gelangen in Unterzahl zwei Tore. Bei den Gastgeberinnen war die Moral gebrochen.

TSV Haunstetten: Müller, Fischer (Tor); Nowotny (8), Duschner (8), Dengel (4/3), Hochmair (2), Elsner (2), Riedel (1), Kubitza (3/1), Schicketanz.


Hängende Köpfe in Haunstetten
von Andrea Bogenreuther am 25.09.2006

Handballerinnen starten mit 22:25-Niederlage in die Saison

Von unserer Redakteurin Andrea Bogenreuther

Hängende Köpfe und enttäuschte Gesichter gab es gestern Nachmittag zuhauf bei den Handballerinnen des TSV Haunstetten, denen der Start in die neue Regionalliga-Saison gründlich misslungen ist. Gegen den Aufsteiger TSV Ismaning, gegen den man sich beim TSV Haunstetten eigentlich Punkte ausgerechnet hatte, verlor die Mannschaft von Trainer Hans Drasovean zu Hause vor rund 100 Zuschauern 22:25 (6:12).
An mangelndem Einsatz oder Willen lag es nicht, da waren sich Drasovean und sein Co-Trainer Werner Duschner schnell einig. "Man hat aber die Unerfahrenheit der Mädchen gesehen. Sie waren zu aufgeregt und die starke Zweitligaspielerin Isabell Nagel hat uns dann das Genick gebrochen", analysierte Drasovean den verkorksten Start. Die Aufregung und Nervosität vor dem ersten Regionalliga-Spiel dieser Saison schien die Mannschaft mit dem außergewöhnlich jungen Durchschnittsalter von 19 Jahren regelrecht zu lähmen.
Fast kopflos rannten die Haunstetterinnen gegen die Ismaninger Abwehr an, verzettelten sich in Einzelaktionen, agierten zu hastig, riskierten Abspielfehler und gestatteten den Gästen in der ersten Halbzeit durch zu offensichtliches rustikales Einsteigen sechs Treffer nach Siebenmeter. Schon beim Stand von 3:5 war die immer noch von einer Verletzung gehandicapte Barbara Hetmanek nicht mehr auf der Bank zu halten und griff ins Geschehen ein. "Eigentlich sollte ich noch nicht spielen, aber es ging nicht anders", hielt sie ihr Einschreiten für dringend nötig, um Ruhe ins Team zu bringen. Doch das brauchte Zeit. Im eigenen Angriff lief wenig zusammen und wenn, dann war bis Mitte der zweiten Halbzeit ausschließlich Marina Kubitza für die Tore zuständig. Die unermüdlich ackernde und werfende Pia Nowotny hatte hingegen das Pech gepachtet. Entweder war die agile Ismaninger Torhüterin auf ihrem Posten oder das Tor ein paar Millimeter zu klein. Nowotny scheiterte immer wieder an Pfosten und Latte.
Nicht ein einziges Mal konnte sich der TSV Haunstetten eine Führung herausspielen und so war der 6:11-Halbzeitstand mehr als unbefriedigend. Besser ins Spiel kam Haunstetten in Durchgang zwei, als sich die jungen Frauen endlich auf ihre Kämpfer-Qualitäten besannen und sich Stück für Stück wieder an Ismaning heranarbeiteten. Zweimal kamen die Gastgeberinnen noch bis auf einen Treffer an Ismaning heran. Doch dann schaltete Ismaning schnell wieder einen Gang höher und zog mühelos mit drei, vier Toren und zuletzt zum 25:22-Sieg davon.

"Der Druck ist sehr groß geworden. Nun kommt es darauf an, wie die Mädchen das wegstecken", ist Hans Drasovean bewusst, dass er und sein Team in den nächsten Wochen eine Menge Aufbauarbeit leisten müssen.

TSV Haunstetten: Müller, Kubitza (10/2), Amler (2), Riedel, Nowotny (6/2), Elsner, Schicketanz, Hetmanek (2), Duschner (1), Hochmair (1), Dengel.

 
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